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Themenliste

Beliebte Themen

Auswahl der Themen mit den meisten Reaktionen vom 19.05.2022 aus allen Bereichen

  1. This is how it’s gonna be. Die Welt ist mörderschwarz, und tief im Dunkel Zerplatzt in dieser Hölle ein Furunkel, Das lilaekelgrün den Grund bedeckt. Ein Wesen, das sich seine Eiterwunde leckt, Es schmollt mit sich und dieser Zombieerde Und ruft nach Mord und Krieg und Gier: Es werde, Hört man es wütend schrein, nie wieder Licht. Und wenn, dann sei’s der Blutmond. Und es kriecht Auf alten Spuren durch die kahlen Berge, Von hohen Bäumen blieben Stumpfeszwerge, Durch leere Täler, die kein Bach mehr netzt. Es ist verletzt, die Flanken sind zerfetzt, Und aus der Kehle tönt ein dumpfes Grollen. Die alte Welt verging durch falsches Wollen. Das Können fehlte nicht. Das Wesen sucht Die Schuld an alledem, das es verflucht.
  2. Vom Liebsten ward mir aufgetragen: Damit er stets an mich könnt' denken, sollte Spezielles ich ihm schenken - ein Liebespfand bat er zu haben. So sei es, dachte ich bei mir, erfreu'n wollt' ich ihn und beglücken. So denkt er an mich mit Entzücken, und es gereicht auch mir zur Zier. Lang hab' ich drüber nachgedacht, nur eines kam wohl in Betracht... Als er's in seinen Händen findet, was ich ihm gab, was einst mein Eigen, konnt meine Lieb' ich ihm so zeigen; Nun ist's das Band – das uns verbindet © Uschi Rischanek (Text/Bild) Was es letztendlich nun gewesen, ist für die Allgemeinheit nicht... Zwischen den Zeilen soll man's lesen. Drum schrieb ich dieses Lieb-Gedicht! Das_Pfand_der_Liebe_mp3cut.net_.mp4
  3. Lieber @Thomkrates, Sehr interessant deine "kleine Runde, Sache" Ein klein wenig inspirierte dein Werk mich: Magste was, spürste weniger Last, trägst du was brauchst dringend ne Rast. Es scheint, Mensch eifert immer was nach. Zufriedenheit und Dankbarkeit sind Rettungsanker. Liebe Grüße, Donna
  4. Kannste was, dann freut dich was, freut dich was, dann willste was, willste was, dann suchste was, suchste was, dann findste was, findste was, bekommste was, bekommste was, dann haste was, haste was, dann biste was, biste was, dann wirste was, wirste was, dann machste was, machste was, dann sollste was, sollste was, dann musste was, musste was, dann darfste was, darfste was, dann liebt dich was, liebt dich was, dann liebste dich, liebste dich, dann kannste was. So kannste was und liebste was recht stetig ohne Unterlass.
  5. Hallo Joshua, ja, es hilft, die Grenzen zwischen gut und böse und verrückt und normal aufzuweichen. Und sich immer wieder neu zu hinterfragen. Ich befinde mich grade in einem Prozess, den ich selber nicht mehr für möglich gehalten hätte. LG Demian
  6. Dämonen wohnen zwischen Zeilen Dämonen, die zerstören oder heilen Diese Welt ist spiegelverkehrt Darum hat mich der Teufel zum Guten bekehrt Oben und unten sind vertauscht Und alle irgendwie berauscht Man sollte den Blick wieder in sich kehren Das Wunder in sich dann verehren Sich hassen, lieben, wieder spüren Der wahre Kern soll wieder führen Ich bin ein offenes Buch - mit sieben Siegeln An meiner Seele will ich alles spiegeln Der Dichter aus dem Untergrund Er schreibt sich nun gesund Auf den Schultern von Giganten stehend Ist die Aussicht gut Die frische Luft um meinen Geist - Sie mindert auch nicht meine Wut Zwischen allen Stühlen sitzt sich's unbequem Wir spielen Reise nach Jerusalem Die Schwachen werden wieder stark Und Geister wieder autark
  7. Hallo Demian. Genial gut in Worte gefasst, die wirren Paradoxien die das Leben zu bieten hat und die aufdeckenden Betrachtungen die unsere logische Harmonie durchlöchern die jeder "gesunde" Verstand wohl begehrt. Ist nicht, jeder auf eigene Art Verrückt, mancher mehr, mancher weniger. Werde ich mir noch öffter durchlesen, da es noch mehr zu finden gibt in den Zeilen. CJ GL
  8. Wo ist meine Mitte? Mein Herz ist beklommen, die Mitte ist mir abhandengekommen. Ruhelos irre ich umher, meine Mitte fehlt mir sehr! Unruhe heißt mein Tageslauf, Freude kommt gar nicht mehr auf. Fühle mich wie durch den Fleischwolf gedreht, das Lachen hat längst der Wind verweht Stehe jetzt vor dem weisen Mann, man sagt, dass er alles finden kann. Er sieht mir lange ins Gesicht; wo sie ist, das weiß er nicht Seine Worte: „Werde still, geh‘ nach Hause — So Gott will wird sie dort schon auf dich warten, mit neu gemischten Karten. Nimm diese Mitte dankbar an, auf deiner letzten Lebensbahn“ 15.05.22 © Alter Wein
  9. Amigo, ich habe es überhaupt nicht als negativ empfunden, deinen Kommentar. Im Gegenteil. Es lädt zum Nachdenken ein. Ich werde gleich den Schluss ändern, mal sehen, wie es bei dir ankommt.
  10. wird dem zum Tode verurteilten ein Beruhigungsmittel verabreicht das ihm das Einschlafen erleichtert alles wie ein Traum erscheinen lässt aus dem er womöglich nie erwacht.
  11. Eine Leiche sollte ihre Ruhe haben Flüstern mir sanft deine blauen Lippen ins Ohr Ich knie mich vor deine Stiefel Kalt ist unser Begrüßungskuss Ich kann es nicht lassen, dich mit den Augen zu genießen Dein trüber Blick und die bleiche Haut, wie ein Morgen im Nebel Werfen Sehnsüchte zurück, wie das Meer die Küste sucht Ich warte dort draußen auf dich, hör ich dich rufen, wie ein leeres Versprechen Komm und tanz mit mir ohne Musik im Mondlicht, ich führe dich Doch du verführst mich Ein Duft der Lebensmüde macht Ein Walzer auf Klingen und Rosen Blutig-Feurig unsere Schatten mit sterbenden Flammen ringen Und mein Herz kämpft mit der Müdigkeit In diesem Traum wirst du ich und lebst dort wie du am schönsten bist Perfekt Komm nicht näher, sonst verbrennst du dich am Eis Lockt mich deine Warnung, süß wie eine rote Frucht, Geheimnisse Doch werd ich sie dir lassen, wie den Mond unberührt betrachten Ich kann dich befreien, wenn du mich lässt Willst du mich stillen und leeren sogleich wie ich dich einst So wie diese Nacht wieder endet, so flüchte ich zurück in die Zeit Bleib du in meinem Traum Mit deinem kleinen gewölbten Bauch Ich weiß… ich wusste es die ganze Zeit, verkriech mich nur gern ins Vergessen Bleib mein Alptraum Und dort an der Küste zum ewigen Meer Taub, stumm und blind Steht für immer nach uns rufend Unser greises Kind
  12. Vielen Dank dir @Kurt Knecht und auch dir @Carlos! Es ist ein Kampf zweier Gefühle im LI. Einerseits die über den Tod hinausgehende Liebe, oder um es etwas nüchtern psychologischer zu betrachten, dass nicht los lassen können, und andereseits die Abscheu all dessen was geschehen ist und dass ein Erinnern untrennbar mit Leid und Verzweiflung einher geht. Die Geschichte spielt für mich außerdem auch außerhalb von Raum und Zeit. Traum und Wirklichkeit sind eins und nahtlos ineinander verwoben. So bleibt Lady Maria sowohl tot als auch gleichzeitig lebendig. Das geht in lyrischen Texten und Filmen. So viel Freiheit sollte sich der Autor oder Künstler schon erlauben dürfen. Aber dass sind alles Gedanken die sich der Leser machen darf, wenn er denn will. Nur ich kenne die wahre Bedeutung hinter den Namen und einigen Wörtern. Doch das bleibt mein kleines süßes Geheimniss. LG JC
  13. Morgendunst strömt durch stillen Wald haucht an ein Spinnennetz um zu sehen wahre Kunst Nebel umschmeichelt Farnblätter feuchte Luft zu Tropfen es fallen tausend Perlen sanft auf weiches Moos Sonnenstrahlen durchdringen Baumkronen und fluten Wassertropfen zu glitzernden Diamanten Regenbogenfarben die mir Fenster öffnen der Enge zu flüchten um hoch aufzusteigen mit den Nebelschwaden Ein Lichtstrahl sei mir die warme Sonne Ein Tautropfen für mich der weite Ozean Ein Atemzug jetzt mein ganzes Glück
  14. Zweifellose Freiheit Zeugt der Wille zum Weg. Wird nicht Freiheit weit sein, Wenn ich zu Bindung streb'?
  15. Der Haselnussstrauch, fast drei Meter schon; wiegt sich hin und her, der Windstille Hohn. Die Blätter selbst zittern, wie Espenlaub; rings um ihn her, flirrt die Sonne im Staub. Alle Bäume, die Sträucher, in Stille erstarrt; nur das Haselnussbäumchen, schlägt hier aus der Art. Das Feuer, den Zauber, aus uralten Tagen; hat geheime Magie, zu uns getragen. Sich im Wind wiegend, raunt der Hasel mir zu; komm zu mir ins gestern, hier findest du Ruh. Brauchst keine Fäden, ins Unendliche spinnen; bist endlich zu Hause, willst nie wieder von hinnen. Nur einmal im Jahr, mit der Alraun; sei es dir gestattet, die Zukunft zu schauen. Das wird dich abschrecken, mehr von Jahr zu Jahr; wirst dich wohl entscheiden, bleibst für immer da. Denn alle die kamen, auch die kommen werden; tauschten gerne den Platz, gegen die Unrast auf Erden.
  16. Hoffnung eine Blüte blüht am Baum tausend Knospen warten noch im Traum durchströmt von Liebe ist ein jeder Ast der Baum befreit von seiner Blätterlast stürmt hin zum Frühling dass ein jeder Hoffnung fasst Das Gedicht mit Bildern wurde eingesprochen:
  17. Ich würde den Beuys-Bezug in einen Untertitel schreiben. Dann kommt man sich hinterher nicht so unwissend vor. 😄
  18. AUSDRUCKSTANZ Ein Tanzbär ward zum Tanz geladen Jedoch versäumte man zu fragen Ob er denn wirklich tanzen will Drum ist es nun im Tanzsaal still
  19. Vielen Dank Hera, Die "Zinkblechkästen gefüllt mit Fett" bekommen jetzt einen Sinn. 🐥
  20. Vielleicht nach einem Besuch in der Pathologie geschrieben? Intuitiv weiß ich, dass es gute Lyrik ist. Die Wunden zeigen ... Schwierig, in einer Gesellschaft, die auf Leistung und Erfolg aus ist. "Zeige deine Wunde, bevor du tot bist."
  21. Hola amigo, beim Titel muss ich an "Lady Madonna" denken. "Ich knie vor deine Stiefel" lässt an der ersten Zeile des Songs denken. Wie dem auch sei, eine rätselhafte Lady. Ich schließe mich Roccos und Kurts appreciation an.
  22. Humor hilft und heilt. Aber nicht Albernheit. Herzlich, Thomkrates
  23. Wenn die Harmonie nicht stimmt Wie oft bin ich mit dir geflogen In das Schweigen einer Nacht Wir haben uns nur selbst betrogen Gefühle waren längst verflacht. Wir suchten körperliche Nähe Wollten der Einsamkeit entfliehen Wenn ich dir heute in die Augen sehe Seh ich die Zeit vorüber ziehen. Die Liebe war des Himmels Blau Und glich der Farbe deiner Augen Heute schimmern sie in Grau Wir reden Dinge die zum Smalltalk taugen. Wie schade dass die Zeit oft nimmt Worauf sich beide eingeschworen Doch wenn die Harmonie nicht stimmt Geht die Liebe auch verloren. © Herbert Kaiser
  24. Hola Carlos, Gibts im Jenseits auch eine Todesstrafe? Wenn ja dann fängt alles wieder von vorne an. LG JC
  25. Ich würde erst mal das Komma hinter Morgendunst streichen. Wie auch bei den anderen Strophen. Es erfüllt keine Kommaaufgabe. Wahrscheinlich willst du nach "Morgendunst" eine Pause setzen. Die entsteht für mich schon dadurch, dass du das Wort allein in einer Zeile stehen lässt. Willst du das aber unbedingt verstärken, würde ich einen Gedankenstrich setzen. Da es ein meditaiver Text ist / sein soll, kannst du die Interpunktion eigentlich völlig weglassen. Verwirrt nur. Man sollte wissen, dass Meditation hier langsames Wort-für-Wort-Lesen, gleichsam Worte atmen bedeutet. Aber mal ein leicht verändernder Alternativvorschlag von mir für die erste Strophe: Morgendunst flutet meinen stillen Wald berührt ein Spinnennetz durchfließt hüllt ein verwandelt Äh - ehe ich zuviel zerstöre von deinen Morgengedanken, belasse ich es mal dabei. Doch, noch was: Findest du das Wort "Spektralfarben" meditativ? Danke, dass du offen für meine Kritik bist. Schönen Tag noch und viele tolle Eindrücke! wünscht Oilenspiegel 🦉
  26. Nun, liebe @Uschi R., es wird Zeit, nach dem höheren Sinn zu fragen. Manchmal muss man Scheiße bauen, kenne ich noch gut aus der Jugend. Gehört vermutlich zu den späten Ausläufern der frühen analen Entwicklungsphase. Selbst bei den Mächtigen ist das so angelegt - und da kommt es manchen darauf an, dass sie den größten Scheiß machen wollen. Nun, ich denke um das Gedicht selbst braucht man auch weiter nicht mehr viel Geschiss zu machen, es ist hier alles ausgedrückt worden, was musste, praktisch die Verbalverdauung einer z.T. besch...eidenen Zeit, die Spielerei am Rande, der Zeitvertreib, in einer Zeit, wo auch sonst viel Scheiß gelabert wird, Koprolalie. Und das Destillat was auskommt, wenn wir uns mit Herzblut einbringen, können wir täglich genießen und uns um die Ohren hauen. Das Prinzip bleibt immer das gleiche. Man gibt oben was rein, und unten kommt immer was raus. Input - Output. Gibst du oben Äpfel rein, kommt unten süßer Apfelmost raus. Pflaumen werden zu Pflaumenwein. Bei Weintrauben - mit Füßen zertreten- entstehen sogar die edlsten Weine, weil sich am Ende noch die Erde mit eingebracht hat. Mit Gänsen, lieber @WF Heiko Thiele, da kenne ich mich allerdings nicht so gut aus. werde mich aber sofort mal beim Tierschutz erkundigen, ob das in Ordnung geht. So, ich werde jetzt mal abziehen. Liebe Grüße, Amadea
  27. Auf Wiesen blühen Lilien neben Rosen im warmen Regen, wie aus weichen Reichen, dem Weltall sinkt ein Einen, Glanz wie Zeichen dem Äther nieder, einem grenzenlosen. Elysiums Weiden wehn von Dolden, Moosen an Schlössern Pollen, wie von Zinnen weichen Gesänge ihrer Sinne, die mir gleichen Sirenen, Amselsäuselns stilles Kosen. Die Dolden scheinen mir ein liebes Einen von All und Äther, bergen auch die Süße der Honigwaben an den weißen Zinnen ein golden Rauschen, das sie widerscheinen und düngen Lilienhaine, wie sie Grüße der Sänge hegen und auf Weiden rinnen. Für P.
  28. Ich mag, dass du eine Frage am Ende formuliert hast: Kann ich dennoch frei sein und weit und offen, wenn ich mich an jemanden oder etwas binde? Inwiefern ist der Mensch in Bindung frei? Und was macht die Bindung aus in dieser Freiheit? Was macht die Freiheit aus in dieser Bindung? Die Antwort ist ein Paradox: Wir können frei in Bindung sein, wenn diese Freiheit seine Grenzen kennt, in denen sie sich frei bewegen kann. Aber nicht als Gefängnis, sondern als und mit Zugewinn an menschlicher Tiefe, Güte und Schönheit. "Zweifellose Freiheit, Zeugt der Wille zum Weg." Da sollte das Komma nach Freiheit weg, da hätte mich sonst Z2 irritiert und stünde in der Luft. Der Zweifel ist auch so eine Sache: es gibt mindestens zwei davon: den offenen und den begrenzenden, den weiten und den engen, den gütigen/zugewandten und den störrischen/depressiven. Wer ganz ohne Zweifel sei, wird wohl sehr dogmatisch und fanatisch agieren. Etwas guten Zweifel im ersten offenen und weiten, gütigen Sinne, gehört zu jedem Fragen dazu. Beste Grüße, Thomkrates
  29. Schau mal unter "Integrale Philosophie", was es da so gibt. Ich sage für jetzt nur: umfänglich, gründlich und offen, sowie einbeziehend und Ordnung und Orientierung spendend. Ein geflügeltes Wort der IP lautet: Alles ist wahr, aber nur zum Teil, weshalb es immer ein "Ja, aber" gibt. "Kósmos" ist tatsächlich nicht nur der physikalische, materielle Kosmos oder das messbare Universum, sondern beachtet auch Geist und Psyche und Seele und GEIST und Gott und Individuum und Gesellschaft, Natur und Kultur. Die IP differenziert hier und integriert jedes an seinem würdigen Platz, findet für jedes seinen gültigen Raum. Und ist offen für die Zukunft und gewahr der Gegenwart und Vergangenheit. Unter Beachtung und Würdigung wissenschaftlich bewährter Prinzipien, Methoden und Denkweisen, sowie der Wertschätzung der Weisheitsdisziplinen und Exponenten der Vergangenheit und Gegenwart. Hegel ist 19-tes Jahrhundert, da war der GEIST noch nicht so weit wie heute, obwohl er Worte nutzte, die später sich sinnhaft vertieft entfalteten bzw. deren begriffliche Schärfe. Nichts destotrotz interessant zu lesen. Unbedingt. Aber dennoch kein Grund zur Apostellisierung. Herzlich, Thomkrates
  30. Hallo Joshua Coan, der Begriff morbid, fasst es schon gut aber erscheint mir bei Deinem Gedicht nicht ausreichend. Da schwingt so viel mehr mit. Greift und berührt einem, an so vielen Ebenen. Sehr gerne und ergriffen, gelesen. Einen wunderschönen Tag Dir. Kurt
  31. Hallo Herbert, da schwingt ja jede Menge Wehmut mit. Du hast den Schmerz der Trennung und die damit verbundenen Gefühle gut in Verse gefaßt. Sehr gern gelesen, diese auch mir vertraute Atmosphäre. Dir einen schönen Tag. Kurt
  32. Text gefällt mir, ob die Spielereien mit den Zeichen aber einen intellektuellen Mehrwert schaffen - - - ich weiß nicht. Aber so was ist ja auch Geschmackssache. Ich kann es "ertragen". 😉
  33. Bilder sind sowohl Halt als auch Enge, sowohl Sicherheit und Gefängnis zugleich. Sie befrieden und provozieren, aber sie befreien nicht, weil sie nur trösten können, was an Leid verhaftet ist. Und sind damit selbst mit Leid infiltriert. Die Bilder schauen, verstehen, und mit ihnen Vergehen üben. Dann braucht es keine Öffentlichkeit, in die ich mich zurückziehe um ein Bild von mir zu gestalten. Dann sind die Bilder als Ausdruck von geistigen Leid erkannt und können transzendiert werden. Herzlich, Thomkrates
  34. Lieber @Tristanhirte, gute Fragen sind immer willkommen und manche sagen, es gäbe keine schlechten. Ich hatte statt vertieft zuerst vermehrt geschrieben. Das deutet aber auf die vielfältige Erscheinung der Wahrheit und lädt zu Beliebigkeit deren Interpretation ein oder suggeriert diese. Mit einem vertiefen der Wahrheit wollte ich auf die Eigenschaft des Kosmos aufmerksam machen, dass dieser sich nämlich evolutionär zu entfalten scheint und daher eine ihm innere unendliche Tiefe sich nach außen faltet und als Wahrheit und Erkenntnis sichtbar und entdeckbar wird. Wahrheit ist in meinem Verständnis als relative zeitbehaftete und als absolute zeitlose im Kosmos gegeben und von unserem Bewusstsein als solche erkennbar und erfahrbar. Zu behaupten, es gäbe Wahrheit nicht, ist ein performativer Widerspruch, der gleichzeitig eine Wahrheit ausspricht und sie doch verneint. Das ist meist impulsiv dogmatischer Egomanier geschuldet und nicht zu beachten. Herzlich, Thomkrates
  35. 01.03.22 Nachdem Präsident Putin, mit Atomwaffen, die globale Sicherheit bedroht hat, legt sein Außenminister nach und schimpft auf Kiew, es wolle Atomwaffen. Dieser Wunsch bedrohe die globale Sicherheit. * Sicherheit schafft einzig wer sie allein bedrohen kann? 02.03.22 Während Putin mit Panzern schießt, haben Ukrainer oft nur Molotow-Cocktails, etwa im südukrainischen Cherson. Derweil demonstrieren in Russland Bürger in über fünfundzwanzig Städten gegen den Krieg. (Über Siebenhundert Verhaftungen.) * Nicht jeder brennt für Krieg. Siehe Cherson 03.03.22 Cherson in der Hand russischer Truppen. Bürgermeister Kolychaew: "Die ukrainische Flagge weht noch..." Charkow, Mariupol, Kiew wanken, aber fallen nicht. * Cherson ist überall da wo Soldaten für den Krieg brennen 04.03.22 Deutsche Sorgen Ein wichtiges "Kriegsopfer" beklagt auch Deutschland: Raketenangriffe, nahe Kiew, töten - das Gebäude der deutschen Pumpenfirma: Vissmann. Zugleich wird ein Atomkraftwerk im Süden (Saporischschja) von Panzern getroffen. * Traurig Die Welt weint wegen der Ukraine und Deutschland wegen Büros eines Pumpen-Herstellers 05.03.22 Vitali Klitschko, Kiews Bürgermeister, will nicht fliehen. "Wenn ich ginge, wäre das Verrat..." Deutschland sorgt sich: Was passiert, falls Russland kein Gas mehr liefert? * Cherson-Tapferkeit - German Angst 06.03.22 In mehr als sechzig russischen Städten demonstrieren Menschen für den Frieden. Mehr als Dreitausendfünfhundert werden verhaftet. Die SPD-Politikerin Esken verteidigt, in einer Fernsehsendung, die Aufrüstung der Bundeswehr. Basis des Friedens sei das Völkerrecht. Dazu gehöre die Wehrhaftigkeit. * Wehrhaftigkeit ist die Basis des Völkerrechts. Zu fragen wäre: der Oberen oder der Unteren? 07.03.22 Ukraines Außenminister Kuleba erfreut: Mehr als zwanzigtausend Freiwillige aus zweiundfünfzig Ländern reisen ein. (Darunter auch Deutschland.) * Ahnungsvolle Hoffnung auf das Kriegsende: einen Friedens-Countdown vorwärts zählen 08.03.22 Deutschland unter Schock. Ein Drama hält es im Würgegriff, so brutal, wie es sich selbst Shakespeare nicht hätte ausdenken können. Der Bundesverband Güterverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) gibt bekannt: Wegen des Ukraine-Krieges werden in ganz Europa hunderttausend LKW-Fahrer aus der Ukraine ausfallen. Zudem ist noch offen, was passiert, wenn Putin Deutschland den Gashahn zudreht. Der ukrainische Präsident Selenskyj kann Gott auf Knien preisen, dass er sich mit Putin ärgern muss, anstatt mit deutschen Sorgen. Nicht auszudenken, wäre es umgekehrt! * Die Geißel Gottes: Deutsche Sorgen 09.03.22 Durch einen humanitären Korridor fliehen ca. sechstausendsiebenhundert Bürger aus Sumy. Und zwanzigtausend aus Kiew. Korridore gibt es auch für: Trostjanez und Krasnopillja. In Mariupol warten ca. Zweihundertausend auf Rettung. Ungeachtet dessen, tobt weiter Krieg. * Einer Gefahr entkommen indem man ins Unglück rennt - wie sicher ist ein humanitärer Korridor der vom Feind garantiert wird? 10.03.22 Über humanitäre Korridore fliehen etwa sechzigtausend Bürger aus Städten, wie: Sumy, Trostjanez, Krasnopillja. Unbeeindruckt tobt weiter Krieg. * Humanitärer Korridor: Fluchtweg oder Einfallstraße? * * * Wird weiter fortgesetzt.
  36. Servietten - Halter
  37. Ich lese grad Adorno, der würde wohl ein wenig mit dem Zeigefinger wedeln - von mir jedoch erhältst du meine volle Zustimmung ^^ wenngleich wieder die Standartfrage aufkommen könnte, was denn „Wahrheit“ eigentlich sei, bzw. würde das „Vertiefen“ voraussetzen, dass wir sie bereits kennen. Tun wir das? Damit eng zusammen hängt wohl auch die Frage, ob eine Wahrheit überhaupt vertieft werden kann. Denn „wahr“ suggerierte ja eine vollumfängliche Gültigkeit, die naturgemäß nicht mehr zu steigern wäre. Soviel Korinthenkackerei mal von mir. Liebe Grüße
  38. An offenen Fenstern zieht der Mond vorbei. Mit seinem Licht erhellt er die Dunkelheit in uns.
  39. Er, jenseitig Wärst, lebendiges Gefühl, so trist von Sehnsucht nach Geborenheit und, was sie uns schenkt, so bist du, der uns träumt, nicht denkt, zugleich ganz nah und fern, existent und wieder nicht im Erwachen aufgelöst göttlich ohne Selbst hälst Seelenleben unanfassbar im Nichts fest (Serie: Gebete vom anderen Ufer)
  40. He! Ihr da! Jetzt hör ich es schwirren. In meinem Kopf die Sinne irren. Such weiter ich hier Kommentare, lieg ich bald schweigend auf der Bahre. Ich laß die Fliegen Fliegen sein und trinke lieber Gänsewein. LG, Heiko
  41. Liebe @Maflorie, erst einmal ein liebes Willkommen und viel Freude beim Philosophieren / Schreiben / Dichten 🙂 Der Mensch kann Gutes bewirken, aber eben auch Schlechtes. Er ist wie Yin und Yang, Sonne und Mond, Feuer und Wasser - oftmals zugleich. Ein Vorzeige-Schwiegersohn wird zum Mörder, die Vorzeige-Schwiegertochter zur Mutter Theresa. Alles ist möglich. 🌻
  42. Muttermundmoral Musik, die monotonen Einklang ohne himmlischen Fingerzeig überschreibt alle Hände geistige Instrumente alle Sinne mehr als vorgesetzte Ernteliebe der Seelenfischer hungrig Gottesleib im All-Ein-Seins assimilierte Ab-Wesenheit Bilderflut, Bilderberger, Glaubensbilder Atemholer abgeschriebener Wiederholer! zurück zum ungeteilten Inhalt alten Ursprungs, nichts im Sprung nicht mal ein Grashüpfer aus dem Unterschlupf Eingegangener im reglosen Abgrund danach ist Stille, steriler Wendekreis für Glaubensrassisten einhellig gleich zirkuliert eineiiges Eiweiß anstelle inniger Orte ein Ort der Reinheit die nur eine Art auserwählt die aller EVOLution widerstrebt © j.w.waldeck 2018 THE GOD MACHINE
  43. ich versuche manchmal, meiner frau etwas vorzumachen. aber ich weiß vorher schon: nee, wird nix 😉. aber ich glaube natürlich, ich weiß, was du meinst und du weißt, was ich meine. liebe grüße charlotte
  44. @Perry Hallo Perry, du kennst mich und weißt wie es gemeint war. Natürlich augenzwinkernd, denn das Wie, Warum und in welcher Form auch immer, muss natürlich jedem überlassen bleiben!!! Weißt du, dass ich mir das auch schon oft gedacht habe was du so angefügt hast? denn ich denke, auf seine Art und Weise sind wir 'Schreibende' in irgendeiner Form schon auch alleine bleibend im direkten Umfeld zumeist! Ich danke dir und wünsche einen sonnigen Tag! Uschi
  45. POESIE ZUM HÖREN Ich will ein Garten sein Rainer Maria Rilke (1909) Ich will ein Garten sein, an dessen Bronnen die vielen Träume neue Blumen brächen, die einen abgesondert und versonnen, und die geeint in schweigsamen Gesprächen. Und wo sie schreiten, über ihren Häupten will ich mit Worten wie mit Wipfeln rauschen, und wo sie ruhen, will ich den Betäubten mit meinem Schweigen in den Schlummer lauschen... gesprochen von Uschi Rischanek RilkeIchwilleinGartensound.mp4
  46. ©Donna H. 11. Mai 2022 (Bild/Text)
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