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Über diesen Blog

 

Schweigen gebiert, was dem Mund verschlossen, meine Finger zu Papier bringen...

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Gedanken an dich

Es gibt Tage, da denke ich nicht mehr an dich. Kannst du dir das vorstellen? Vierundzwanzig Stunden gehen vorüber, ich lebe immer noch und kein Gedanke färbt sich mit deinen Worten. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Das hast du mir immer gesagt was gut ist und meistens was schlecht ist. Manchmal sage ich sogar, wenn ich etwas nicht will und höre erst hinterher deine harschen Worte, dass es niemanden interessiert, was ich will.   Ich war oh

Lichtsammlerin

Lichtsammlerin in Gedanken

Zwiegespräch

- tue einfach so, als wärst du nicht da - - schrei! mach verdammt nochmal irgendwas! - - vergiss es, schaffst du sowieso nicht - - komm runter, ist eh nur ein traum - - aber er... es tut doch weh... - - na und? stell dich halt nicht so an - REDET NICHT ALLE DURCHEINANDER - aber... - Stille.   Dann ist niemand mehr da.   Ein Junge sitzt am Spielplatz und jagt zwei Tauben vor sich her. Er sitzt und rennt gleichzeitig, auch wenn es physisc

Lichtsammlerin

Lichtsammlerin in Gedanken

Fliegen

Schwarzer Rauch quoll aus den Schornsteinen der Häuserdächer und für einen Moment verschwandest du darin. Es war eine Freiheit aus Schmirgelpapier und Leichtsinn. Seine Schreie verklangen mit dem Schritt in die Luft, wo wir berauscht vom Adrenalin den Himmel durchschritten. Deine Arme breiteten sich aus und endlich öffnete sich seine Faust und gab dein Herz frei. Wir, die Schwalbenkinder, lernten das Fliegen im Ostwind.     ------------------------------

Zelebrieren

Ich will dich zelebrieren ein Leben in Augenblicke geballt. Jeder Geburtstag, den ich nicht feierte, weil es mir Hohn war den Tag zu zelebrieren an dem ich zwischen den Schenkeln einer fremden Frau ins Leben gepresst wurde. In eine Welt, um die ich nie bat und die nicht um mich bat.   Dich aber fand ich erst im Zerbrechen wo ich ganz wurde. Dich zu fühlen, zu riechen, zu schmecken. Zu erbrechen bis ich ganz leer und ohne Anfang und Ende war

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Lichtsammlerin in Gedanken

Stille Nacht..

Drüben fällt Schnee dort wo noch an Wunder geglaubt wird hat Zeit eine Spur der Träume gelegt   ich hätte ihr folgen können ins Leuchten einer heiligen Nacht   an diesem Tag starb Hoffnung und Unschuld zum tausendsten Mal und die Spur verschwand aus Kinderherzen   ich vergaß an Wunder zu glauben die verbrannten im Feuer   in der Ferne spielte Stille Nacht hier war Kälte Büßerschnee

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Lichtsammlerin in Gedanken

Die Schuhe der Erwachsenen

Die Schuhe der Erwachsenen   Es heißt, dass jeder Mensch etwas zurücklässt wenn er erwachsen wird. Manche sagen Unbeschwertheit, andere Naivität oder den Glauben an das Gute in Menschen. Träumereien vielleicht. Fantasie. Aber wie ist das, wenn man sich selbst zurücklässt und als Schatten weiter lebt? Wenn man plötzlich kein Kind mehr ist aber die Schuhe der Erwachsenen trotzdem zu groß sind darin zu laufen. Sie werden ewig zu groß sein und die Hä

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Lichtsammlerin in Gedanken

Suche nach Glück..

Einmal ging ich zur Pastorin und fragte, woher Gott wisse, ob man ein gutes oder schlechtes Kind sei dann weinte ich. Kein Wort sagte ich von dir, aber sie las es in meinen Augen. Abgründe oder Spiegel? Später sagte sie, du müsstest so glücklich sein, eine Tochter wie mich zu haben. Die sich vor die Wellen stellt wenn der Sturm auf deine Ufer trifft. Nur, um die Welt davon abzuhalten, dich mit der Kälte zu durchdringen, die aus Blicken auf die Mauern deiner Unverwundbarkeit schoss

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Lichtsammlerin in Gedanken

Palast der stummen Töne

Dieser Tage begleiten mich die Klänge vertrauter und doch fremd gewordener Melodien, die nicht erklingen dürfen. Allein die abstrakte Vorstellung vermag einen Palast der Töne in mir errichten. Ziellos wandern meine Füße die Wohnung auf und ab. So oft streichen meine Finger über die Tasten, spüren die wohlige Vertrautheit in jeder Hebung, jeder Nuance im Schwarz und Weiß meiner Fantasie. Anfangs schreckten meine Hände reflexartig zurück, wenn die Spitze eines Fingers intuitiv zum A

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Lichtsammlerin in Gedanken

Notizen ans Leben

Einfach weiter laufen und vergessen dass dort kein Boden ist. Die Füße in die Luft setzen und weiter fallen als wäre es fliegen. Bis es keinen nennbaren Unterschied mehr gibt.   Es heißt der Weg zwischen Sinn und Wahnsinn ist kurz genug eine Hand auszustrecken und -   Ich glaube es ist ein Abgrund in den man entweder fällt oder fliegt dazwischen hilft nur schnell genug laufen.   Gestern ist ein Mann ertrunken. Einfach so

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Lichtsammlerin in Gedanken

Angst trifft Paranoia

Damals hast du Angst gesät und noch immer reifen ihre Früchte. An manchen Tagen komme ich mir vor, als hätte ich paranoide Wahnvorstellungen und du kannst dir nicht ansatzweise vorstellen, wie tief diese Angst Nacht für Nacht unter meine Haut kriecht. Und tagsüber, wenn ich unachtsam bin und der Angst nicht schnell genug Einhalt gebiete. Ich sehe, was passieren wird. Wieder und wieder. Und dass es passieren wird, ist gar nicht die Frage, das wissen wir beide.   Eines Tages wi

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Lichtsammlerin in Gedanken

Selbst-Liebe

Wie du dich behandelst deinen Wert aberkennst wie andere es taten nachdem ihre Hände deinen Körper berührten wie du mit dir sprichst so voll Selbstverachtung wie sie es taten wenn ihre Worte Waffen wurden die zwingen und demütigen wie du dich erniedrigst -        so würdest du nie      mit anderen umgehen   wie du dich bestrafst weil du glaubst etwas falsches gesagt zu haben wie sie dich bestraften für

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Mein erstes Gedicht...

Ohne Hoffnung   Geschrei und lauter Streit Drohungen liegen bereit --- hol aus --- Gewalt ist überall gibt es Hoffnung? Tränen rinnen wie ein Bach Trauer-Schmerz befällt die Nacht am Morgen mit Geschrei erwacht keine Hoffnung in Sicht. Immer weiter Tag um Nacht so durchs Leben streifen --- hab ich gedacht --- ohne Ende das befreit ohne Hoffnung.   -----------------------------------------------------------------

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Nichtigkeit

Sind Lügen und Wahrheiten doch angeeignet auf Stelzen gebaut. Ansichtssache ob sie entschwinden und anzunehmen der Trugschluss bleibt gleich. Stetig getäuscht von Sinnen betrogen zerfällt dann der Schein zerbricht bleibt nichts als Nichtigkeit.     © Lichtsammlerin ~ Urheberrecht der Titelbilder: Lichtsammlerin

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Lange nicht gesehen

Willkürliche Gedanken....   Es ist bald fünf Jahre her dass wir uns gesehen haben. Du hast geschrien ich sei nicht dein Kind dann hast du geweint. Bevor es still wurde hörte ich dein Selbstmitleid gegen die Wände der Verachtung schlagen. Fäuste bitteren Zorns. Es ist ein Spiel die Regeln entscheiden über Leben und Tod. Ich habe nie wieder einen Fuß in das Schicksalshaus gesetzt. Die Zimmer der Folter wurden geräumt und neu dekoriert die Schatten zogen

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VerIrrungen verWirrungen

Siehst du denn nicht - ? ich falle.   Weißt du noch nicht - ? ich fliege.   Steig ein in die Achterbahn GEFÜHLSCHAOS wir wissen nicht wohin die Reise geht. Steig aus aus meinem Kopf du willst nicht wissen wie das ist. Falle ruhig und LACHE niemand fängt dich auf. Fliege nur vergiss nicht die WIRKLICHKEIT holt dich gnadenlos zurück.   Ich bin der Schmerz. Na los! Schick Taubheit, knechte mich wieder! Ich komme zurück. Ich bin die Angst.

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Scharfkantig

Du schürfst dir die Hände blutig am rauen Gestein der Wirklichkeit. Auf der Suche nach Träumen. Oder etwas das ein Traum werden will. Zu leben denn DA IST NOCH MEHR. Steine haben Kanten an denen bricht sich dein Selbst. Freiheit ist Schmirgelpapier auf der Haut. Scherben und Splitter im Herz. Die beweisen wie gegenwärtig du bist. Und flüchtig. Glätte hinterlässt keinen Eindruck als den einer unfassbaren Gestaltlosigkeit. Deine Hände ertasten das Nichts diese Tä

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Das Lied vom Mai

Und wenn der Mai vergeht, und der Sommer kommt. Dann gehe ich. Und ich werde nicht vergessen. An keinem Tag. Und wenn ein neuer Frühling kommt, und ein neuer Mai...Dann werde ich fort sein. Doch mein Name bleibt. In Erinnerung. In dir. Und im Mai. Und du. Bist tief. In mir. Und wenn die Zeit still steht, komme ich zurück. Um ein letztes Mal. Den Ruf der Stille. Und den Mai. Zu hören. Und mein Name bleibt. Auch wenn mein Ich. Gegangen ist. Und meine Worte bleib

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Träumst du noch?

Vielleicht wird es Zeit mit dem Träumen anzufangen. Es ist leicht zu träumen, wenn man nichts hat. Zu träumen von Dingen die man gerne hätte und wenn man sie hat, will man andere Dinge. Vergisst, wie sehnsüchtig man der wertvollen Schätze geharrt hat, sie in der Vorstellung achtete wie das Glück aller Welt. Wertvolle Schätze? Es ist leicht zu träumen, wenn man alles hat, aber schwer die ungelebten Träume zu rechtfertigen. Niemand bastelt die passenden Entschuldigungen, weshalb Trä

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Rückblick

Rückblick - März 2018   Gestern sah ich dich. Ich glaube mir blieb für einen Moment das Herz stehen, nur damit es danach unsanft gegen meine Rippen hämmerte. Ich vergaß zu atmen. Deine Augen waren ein durchdringendes Glühen und deine Lippen verzogen sich zu einem spöttischem Grinsen. Hier. Bei der Beerdigung deiner Mutter. Und du hattest nichts Besseres im Sinn als die kümmerlichen Reste deiner Macht mit allen Mitteln auszuspielen. Du hast verloren. Das Spiel ist vorbei, hör endl

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Rettungspaket

Ich höre von schweren Zeiten für die Wirtschaft. Ich höre die Menschen reden von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Ich sehe leere Supermarktregale und noch leerere Straßen.   Ich mache mir keine Sorgen um die Wirtschaft. Ausbeutung fand schon immer seinen Weg zurück in die Börsenkurse. Viele trifft die Arbeits-Situation hart, aber das wird vorüber gehen. Demonstrationen sind im Moment nicht möglich, aber wenn die Rufe nach einem BGE nur laut genug werden, kann diese neuar

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Lebensmelodie

Meine Finger harren bewegungslos über den Tasten. Seit zwanzig Minuten, schätzungsweise. Es sind schöne Tasten, weiß und schwarz, ich liebe den leichten Glanz und das Gefühl auf diesem Stuhl vor diesem Klavier vor diesen Noten zu sitzen. Und meine Hände. Naja, Hände eben. Hatte ich tatsächlich jemals diese magische Leichtigkeit zum Erklingen gebracht? Es erscheint mir unvorstellbar. Ich habe Angst den ersten Ton zu schlagen. Wenn es nun ein dumpfer, misstönender Klang ist, je

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Schreien

Manchmal will ich schreien. Eine Stimme erheben die wie ein Feuerball ist den Käfig schwarzer Gitterstäbe durchglühen mit Licht. Das Schweigen ist so laut in meinen Ohren, dass ich kaum wage, mich ihm entgegen zu stellen. Die Menschen verstehen das nicht. Ich vergesse den Klang meiner eigenen Stimme, in diesem Haus der Stille. Wände aus zeitloser Fremde keine Türen keine Fenster nichts kommt hinein oder hinaus. Dann erinnere ich deine Stimme, die

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Fassade

Ich fühle mich wie von Stacheln überzogen. Meine Seele, mein Körper, mein Herz, meine Gedanken. Da ist eine Kälte die jeden Hauch an meiner Schale gefrieren lässt. Stacheln zwischen mir und der Welt, unüberwindbar. Jeder, der zu nahe kommt, sticht sich die Stille ins Herz, die jedem Stachel innewohnt. Es gibt Tage, da fürchte ich mich vor meinem eigenen, abweisenden Wesen. Und ich fürchte in meiner Kälte zu erstarren. Aber noch mehr fürchte ich, die Kälte könnte weichen

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