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Rückblick

Rückblick

Rückblick - März 2018   Gestern sah ich dich. Ich glaube mir blieb für einen Moment das Herz stehen, nur damit es danach unsanft gegen meine Rippen hämmerte. Ich vergaß zu atmen. Deine Augen waren ein durchdringendes Glühen und deine Lippen verzogen sich zu einem spöttischem Grinsen. Hier. Bei der Beerdigung deiner Mutter. Und du hattest nichts Besseres im Sinn als die kümmerlichen Reste deiner Macht mit allen Mitteln auszuspielen. Du hast verloren. Das Spiel ist vorbei, hör endl

Lichtsammlerin

Lichtsammlerin

Rettungspaket

Rettungspaket

Ich höre von schweren Zeiten für die Wirtschaft. Ich höre die Menschen reden von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Ich sehe leere Supermarktregale und noch leerere Straßen.   Ich mache mir keine Sorgen um die Wirtschaft. Ausbeutung fand schon immer seinen Weg zurück in die Börsenkurse. Viele trifft die Arbeits-Situation hart, aber das wird vorüber gehen. Demonstrationen sind im Moment nicht möglich, aber wenn die Rufe nach einem BGE nur laut genug werden, kann diese neuar
Lebensmelodie

Lebensmelodie

Meine Finger harren bewegungslos über den Tasten. Seit zwanzig Minuten, schätzungsweise. Es sind schöne Tasten, weiß und schwarz, ich liebe den leichten Glanz und das Gefühl auf diesem Stuhl vor diesem Klavier vor diesen Noten zu sitzen. Und meine Hände. Naja, Hände eben. Hatte ich tatsächlich jemals diese magische Leichtigkeit zum Erklingen gebracht? Es erscheint mir unvorstellbar. Ich habe Angst den ersten Ton zu schlagen. Wenn es nun ein dumpfer, misstönender Klang ist, je
Schreien

Schreien

Manchmal will ich schreien. Eine Stimme erheben die wie ein Feuerball ist den Käfig schwarzer Gitterstäbe durchglühen mit Licht. Das Schweigen ist so laut in meinen Ohren, dass ich kaum wage, mich ihm entgegen zu stellen. Die Menschen verstehen das nicht. Ich vergesse den Klang meiner eigenen Stimme, in diesem Haus der Stille. Wände aus zeitloser Fremde keine Türen keine Fenster nichts kommt hinein oder hinaus. Dann erinnere ich deine Stimme, die
Fassade

Fassade

Ich fühle mich wie von Stacheln überzogen. Meine Seele, mein Körper, mein Herz, meine Gedanken. Da ist eine Kälte die jeden Hauch an meiner Schale gefrieren lässt. Stacheln zwischen mir und der Welt, unüberwindbar. Jeder, der zu nahe kommt, sticht sich die Stille ins Herz, die jedem Stachel innewohnt. Es gibt Tage, da fürchte ich mich vor meinem eigenen, abweisenden Wesen. Und ich fürchte in meiner Kälte zu erstarren. Aber noch mehr fürchte ich, die Kälte könnte weichen
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Kurzgeschichten & Gedichte


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