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Themenliste (2016)

Zeige Themen in Gedanken, Weisheiten, Freundschaft, Feiertage, Kurzgeschichten, Songtexte, unendliche Geschichten, sonstige Texte, Weitere, Herzensangelegenheiten, Hoffnungsschimmer, Schattenwelt, Sinnestanz, Politisches und Gesellschaftliches, Flora und Fauna, Humorecke allgemein, Das Labor, Philosophenrunde, Mythenreich, Religion und Fantasiewelten, Wortspieldichtung, Kinder und Jugend, Satiren (politisch, gesellschaftlich, aktuell), Cartoons und Karikaturen, Zitate, Märchen, Mythen und Sagen, Aufsätze, Sachliches, Ernstes, Krimi, Horror und Gruseliges , Fantasy und Science Fiction, Theaterstücke, Rollenspiele, Archiv und Romane, Novellen etc., erstellt zwischen 31.12.2015 23:00 und 31.12.2016 22:59.

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  1. Früher
  2. Globaler Wahnsinn ©Hans Hartmut Karg 2016 Leuchtraketen krachen zum Zenit, Sie reißen Rauchtiraden in den Himmel. Und alle Welt, selbst Müller und der Schmidt Machen da mit im ritualisierten Weltgewimmel. Zu allen Riesenplastikfeldern im Pazifik Kommen mit weltweit gut bezahltem Irrsinn Silvesterwünsche für ein besseres Geschick. Macht man mit Krach, Gestank nicht alles hin? So ist an Neujahr alle Luft vernebelt, Böden sind voller Müll, Weltmeere auch versaut. Das Leuchten hat uns den Verstand wohl eingenebelt: Es bleibt blitzend am Himmel – und der Krac
  3. usus

    Silvester

    Laut die Lichter am Himmel erscheinen Festlich die Glocken erklingen Beste Wünsche verteilt an die seinen Gar so mancher mit seinen Tränen am ringen Stille legt sich wieder über die Nacht Gegenseitig haben wir uns ins Bett gebracht Auf das die Morgensonne wieder ins Gesichte lacht Ein letzter Böller in der Nacht zerkracht Laut die Lichter am Himmel erscheinen Bedrohlich die Glocken erklingen Letzte Grüße verteilt an die seinen Gar so mancher mit seinen Tränen am ringen Stille legt sich über die Nacht Gegenseitig haben wir uns umgebracht Auf das die Morgenso
  4. Dr. Karg

    Elch

    Elch ©Hans Hartmut Karg 2016 Ich bin ein Freund der Nordmeertiere Trinke mit ihnen Nordlandbiere, Wohl wissend, dass der Stoff tabu – So leeren alles wir im Nu! Elche mit ihrem Allerwerten Stehen heut' stamm in den Vorgärten Und leuchten fröhlich in die Nacht, Denn Neujahr ist wirklich erwacht! Die Nebelkerzen ohne Schnee Tun leider jedem Deutschen weh, Denn Bratwürste, sie brutzeln fleißig, Weil es bei uns ja gar nicht eisig. Und Nachbars Elch ist ausgezogen, Hat uns heute schon angelogen, Denn er hat doch an seiner Strippe Die Liebestolle –
  5. Probleme mit den Wissenschaften ©Hans Hartmut Karg 2016 Zu allen Zeiten war es Brauch, Nach oben sich schön weg zu stehlen. Man denkt ja gern an s e i n e n Bauch, Kann Theorien blind auswählen. Heute, im Metakenntnisreich, Weiß man recht viel von Disziplinen. Man hat im Wissenschaftsbereich Geknackt längst schwere Wissensminen. Doch fragt man nach der Lösung, Die uns Probleme noch bereiten, Ist das mitunter keine Wesung, Worum Erkenntnisgurus streiten. Viel wird persönlich halt gestritten – Der eine mag den andern nicht. Das Steckenpferd wird
  6. Dr. Karg

    Ausgefüttert

    Ausgefüttert ©Hans Hartmut Karg 2016 Da will Dir jemand Freude machen Und schenkt Dir den Hotelgutschein. Dir bleibt der Dank und frohes Lachen, Denn Schenken scheint ja immer fein. Nun fährst Du dann in das Hotel Und freust Dich auf die Urlaubstage Mit Räumen, schön und licht und hell, Mit Betten in der besten Lage. Dann tragen Ober kräftig auf. Man möchte Dich da gerne mästen. Der Küchenchef ist sehr gut drauf, Bringt Sushi gar in großen Kästen. Nicht weiß um Deine liebe Not Der Dich nicht wirklich kennen kann. Bei jedem Gang wirst Du nun rot,
  7. Perspektivenwechsel ©Hans Hartmut Karg 2016 Geborgenheit im Eigenen, Weltoffenheit im Fremden, Zuhören auch den Schweigenden, Den Kopf auch hin zum Dunkel wenden. Lass' Kraut und Unkraut – beides reifen, Denn Pflanzenreife bleibt Geschenk Der Schöpfung, nach der wir doch greifen Als Endlichkeit – mit Eingedenk. Die Frage danach, was gelungen Und was uns dann gescheitert bleibt, Von dem nie mehr Träume besungen Ist unserem Schicksal einverleibt. Trau' Dich und wechsle Deine Blicke Weg von den nur vertrauten Bahnen. Damit der Andren Leid, Geschi
  8. Dr. Karg

    Mein Glas Wein

    Mein Glas Wein ©Hans Hartmut Karg 2016 Das Glas Wein stelle ich auf das Wort „Hass“. So verschwindet es unter meinem Glas, Wird unansehnlich, verschwommen und nass, War für mich weder Norm noch Maß. So geht das manchmal mit Gelüsten, Die niemand mag, weil sie nur versklaven, Mit denen sich Böserungen einnisten Und sie sich rüsten für trübe Enklaven. In der DNA kann das Ypsilon einnisten, Weil die Archaiken sich um Modernes scharen. So kann das Alte sich mit Neuem brüsten Weil die Gene sich bruchlos miteinander paaren. Schon immer kreuzt sich das Kre
  9. Dr. Karg

    Berliner

    Berliner ©Hans Hartmut Karg 2016 Sie kamen immer aus dem schönen Berlin Zum Baden in den helleren Süden. Man spürte dabei ihr stetes Bemühn: Kultur war das Ziel der Nimmermüden. Das warme Wasser hob ihren Geist, Mit Witzen waren sie Schwimmparlieren. Erst wenn der Mensch endlich wirklich verreist, Kann er die wahre Freiheit im Inneren spüren. Und abends tanzten sie wie Tanzmeister, Es war uns große Freude, sie so zu sehen, Belebten sie doch mit dem Tanz die Geister, Wo andere schon wollten nicht mehr gehen. Die zwei Berliner waren auch herrlich nett
  10. Beziehungskistenabbau ©Hans Hartmut Karg 2016 Wo Menschen in Beziehungskisten, Da sage: „Geht hinaus ins Leben!“ Behängen kannst Du nur ausmisten, Wenn ferne Du dem Lästerstreben. Helft lieber bei den vielen Tafeln, Lernt Ausländern die deutsche Sprache! Dann müsst Ihr nicht so drögend schwafeln – Der Drache nimmt dann keine Rache! Wo Menschen sich oftmals beharken Wächst jeder Streit in höchste Höhen, Zerstört die Kraft der Guten, Starken, Wo Schwache nur Probleme sehen. Die Defizitfahndung ist übel, Schatzsuche, ja, die gibt’s dort nicht, Den
  11. Das Jahr steht auf ©Hans Hartmut Karg 2015 So langsam längen sich die Stunden Zur Helle hin, zum Sonnenschein. Noch ziehen Schneekehrer die Runden, Das Haus bleibt so auch nicht allein. Eispfützen liegen noch am Wege, Doch brechen sie schon leichter ein Und unter manchem neuen Stege Kann jetzt ein sanftes Plätschern sein. Es tropft der Schnee von manchem Aste, Der vormals nur nassglänzend war. Doch nichts, was so nur eitel haste: Langsam steht auf das neue Jahr. Das Dunkel wird dem Hellen weichen, Die Knospen werden dick und rund. Im Wald rasche
  12. Dankbarkeit ©Hans Hartmut Karg 2015 Den guten Körper schenkte mir ein Gott, Der über alle Welten herrscht, gebietet, Erlöste mich aus meiner frühen Knabennot, Weil er die Gnade und den Segen längst geschmiedet. Als Knabe – unbeschwert und voller Freude – Stand mir die Welt noch offen, war global. Ich hatte viel Kontakte, kannte viele Leute, Und nichts war leer – und nichts banal. Dann, später, kam Struktur in jenes Leben, Das mir so geistreich und verdient erschien. Ich baute auf, hofierte manches Streben, Kam in Europas Städte – bis nach Wien. Nun
  13. Dunkel zieh'n die Tage nun, Zwischen den Jahren ruht die Welt. Wolken hängen über'm Feld, Menschen und Tiere möchten ruh'n. Kurz nur hellt das weiße Licht graue und kühle Tage auf. Dann es schreitet fort der Lauf, Rückwärts es führt das Zeitrad nicht. Ruhe liegt im Herzem sacht, Tröstet uns, lächelt zu uns her. Zukunft lastet auf uns schwer, Bald es kommt tiefe, schwarze Nacht.
  14. Sehnsucht nach Einsamkeit ©Hans Hartmut Karg 2016 Ständig unter Dampf – gerade an den Feiertagen. Das hält kein Nerv aus, Kein Herz und kein Gemüt. Immer beobachten, immer beobachtet werden – wie bei den Affen? Rückzug ist angesagt, wo Dich die Bedürfnisse der Anderen zu strangulieren drohen. Bist Du nicht gutmütig genug? Alle wollen Dich doch haben – und ihre Freude an Deiner Erzählkunst. Hinterher atmest Du schwer, überlebensbereit, sehnst Einsamkeit herbei. Denke ein wenig auch an Dich, Denn Du weißt ja: Gutmütigkeit
  15. Sauber beschrieben Gefällt mir und kann ich verstehen. Grüße Andreas
  16. Es geht unter die Haut Berührt im Inneren Hauchzart und doch erschütternd Bringt einen solch befallenen zum Zittern Und Atmenot ist ein Symptom Kurzatmung im Detail Knie geben nach Herzkammerflimmern Puls schlägt einem um die Ohren Schweiß bricht aus Das Gehör gibt nach Brach liegt das Nervensystem Gedanken schwirren wie Fliegen Und lassen sich nicht fangen Eine Krankheit schlimmer als jede andere Not Schlimmer noch als der Tod Ist die Liebe die man nie vergisst Und doch sein Leben lang vermisst Zwei Seelen die sich kannten Sich wieder fanden
  17. Waldweihnacht ©Hans Hartmut Karg 2016 Sie hatten beschlossen Bei den Tannen, den echten, großen Im Wald Weihnachten zu feiern, Nicht fortan im Alten zu leiern. Um noch die Bäume zu riechen, Während manche Wälder siechen, Hast Du Waldweihnacht erkoren, Wo das Christkind bei uns geboren. Im Chiemseewald wurde erschaffen Vom Freunde, weg von plattem Gaffen Die Weihnacht, nicht marktverstanden, Um endlich beim Herrgott zu landen. Da roch es nach Zapfen und Zweigen, Fern hört´ man Gesang und Geigen, Heimelig ward uns so Oberbayern: Mit dem Himmel k
  18. Dr. Karg

    Weinende Augen

    Weinende Augen ©Hans Hartmut Karg 2016 Ich sehe die weinenden Augen, Welche die Gemüter auslaugen, Nach Anerkennung und Hilfe lechzen, Während die Seelen nur ächzen. Kann es da Trost noch geben, Wenn so Tausende in ihrem Leben Auf Erlösung und Schutznähe warten Im Leben, dem überaus harten? Der Mensch will doch glücklich leben, Nach s e i n e m Gelingen streben, Die Welt als Erfüllung erfassen Und Kriege hinter sich lassen. Kommt das als Gottesgeschenk, Wenn man selber nicht eingedenk Des Glückes, das nicht automatisch kommt, Wenn man nur im
  19. Im Alltag irre ich umher Meine Glieder werden schwer Die Last scheint mich zu erdrücken Wie eine Maschine erledige ich was zu erledigen ist Ich mache meine Sache gut Kaum ein andrer weiß wie es in mir aussieht Es war ein mal Da waren Farben hell Geräusche nicht nur laut, sondern schön Das Spiegelbild hübsch an zu sehen Das Lachen viel mir leicht Die Schönheit lag im Detail Sehnsucht der Vorbote der Erfüllung und keine Qual Jeder hat eine Wahl Ironie fand ich mal gut, dazu fehlt mir heute der Mut
  20. Mondleuchte ©Hans Hartmut Karg 2016 Wenn nächtens mir beim Sternenzählen Die müden Augen sich wegdrehen, Des Mondes Silhouette wählen Mit Freuden, die ihn gern besehen, Erscheint das Nachtlicht wundersam, Bestreicht so manchen fahlen Fleck Und zieht mich ganz in seinen Bann Zum Traum – der oftmals da schon weg. Das liebe Antlitz dieser Leuchte Verbreitet seine Wunderkraft, Bestrahlt Wald, Haus und Feuchte – Und nun ein liebes Fraugesicht. Der Mond bescheint in dunkler Nacht, Verzaubert mich mit Jugendtau Und bringt mit seiner ganzen Macht Das
  21. Aufgeben? ©Hans Hartmut Karg 2016 Nichts interessiert die Heckenschützen auf den Kampfesstrecken, Beseelt allein vom Meucheln auf den überkrummen Wegen, Denn nur das Vorwärtsstürmen, todverachtend, ist im Töten ihr Bezwecken, Mit dem die Tat sich durchsetzt als ein mythisch angewandtes Seelenlegen. Lohn ist ihnen der scheinbar überhöhte und von Gott gewollte Heldentod, Gar Frauenschinderei, blutrünstig auch ihr Messer- und Granatenstechen, Mit denen sie vergrößern aller ihrer Opfer und der Kinder Lebensnot – Die Ölfelder ausbeutend okkupieren und die Götterstatue
  22. Irgendwann ©Hans Hartmut Karg 2016 Irgendwann gehören auch wir zu denen, die schon nicht mehr lesen, schreiben und rechnen, singen, tanzen und sprechen können. Still werden wir sein, ganz still. Und es wird sehr ruhig um uns werden: Kein Licht, keine Nähe, keine Luft, kein Auge, kein Lachen, keine Träne. Die Ewigkeit wird uns dann eingeholt haben. Tröstlich nur, dass wir das Irgendwann, das Irgendwo und das Irgendwie nicht kennen. *
  23. Wir sind nicht würdig ©Hans Hartmut Karg 2016 Wir Menschen sind nicht würdig, Dass Du, Gott, uns führst, Der Sünde ebenbürtig, Die Du bei uns spürst. Doch hast Du, Herr, verziehen Uns dies und bist groß, Das Paradies verliehen Für Abrahams Schoß. Barnherzig trägst Du Liebe In unser lautes Herz, Milderst des Lebens Hiebe, Führst himmelwärts. Du willst uns gut begleiten, Dann straucheln wir nicht. Du wirst uns selig leiten Vor Dein Angesicht. So nimm denn Geist und Seele In Deine große Hand, Damit auch ich erwähle Den Gottessohn, Heiland.
  24. Dr. Karg

    Bösartig

    Bösartig ©Hans Hartmut Karg 2016 Ist Krebs menschliche Eigenschaft, Hodgkin-/Non-Hodgkin-Lymphom? Wo ist da noch des Lebens Lohn, Wenn schon ein Todgerippe gafft? Bedrohung – jetzt ist sie auch bei mir! Ach, wie groß ist doch mein Gericht Und wie klein bin ich Menschenwicht, Wenn der Todeshauch schon hier? Einstmals, als mir die Sonne lacht', Da war das Leben voll Licht und Wärme, Nichts zwickte, auch nicht Magen und Därme, Tage waren für mich so glücklich erdacht! Erst wenn es einen dann selber trifft Beginnen das Jammern, die Suche, Entstehen
  25. Dr. Karg

    Braunfärbung

    Braunfärbung ©Hans Hartmut Karg 2016 Da ist er schon wieder, der Braunfärbeversuch. Und natürlich der Aufschrei: „Schon wieder Braunfärbung!!!“ Deshalb, Freund, pass' ja auf: Manchmal ist das Braune nur äußerlich das Braune und das scheinbar Grüne nur äußerlich das Grüne! Unter der Edeltanne erstmals keine Pilze mehr. Das vergossene Bittersalz hat aber die Grünfärbung ungemein begünstigt. Die Tannen wachsen wieder stark und grünen. Was willst Du denn? Pilze oder Grüntannen? Alle Jahre wieder dieselbe gärtnerische Entscheidungsnot!
  26. Dr. Karg

    Flocken fallen

    Flocken fallen ©Hans Hartmut Karg 2016 Flocken fallen über Nacht, Überziehen Wiesen, Äcker. Winter ist nunmehr erwacht, Wird der weiße, kalte Necker, Der uns zeigt: Nicht alles Sonne! Nördlich bleibt der Winter Macht! Kindern wird er höchste Wonne, Wenn die Flocken tanzen sacht. Keine Kälte kann sie bremsen, Wenn sie mit den Schlitten fahren, Temporeich – und ohne Grenzen: An den Hügeln stehen Scharen... Winterzeit bleibt Kinderzeit, Voll Erwartung auf den Frühling. Der ist jetzt noch nicht so weit, Denn erst kommt noch der Fasching. Da d
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