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Themenliste (2016)

Zeige Themen in Gedanken, Weisheiten, Freundschaft, Feiertage, Kurzgeschichten, Songtexte, unendliche Geschichten, sonstige Texte, Weitere, Herzensangelegenheiten, Hoffnungsschimmer, Schattenwelt, Sinnestanz, Politisches und Gesellschaftliches, Flora und Fauna, Humor & Satire, Das Labor, Philosophisches, Mythenreich, Religion und Fantasiewelten, Wortspieldichtung, Kinder und Jugend, Cartoons und Karikaturen, Aphorismen und Zitate, Märchen, Fabeln, Mythen und Sagen, Aufsätze, Sachliches, Ernstes, Krimi, Horror und Gruseliges , Fantasy und Science Fiction, Theaterstücke, Rollenspiele, Archiv und Romane, Novellen etc., erstellt zwischen 31.12.2015 23:00 und 31.12.2016 22:59.

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  1. Früher
  2. usus

    Silvester

    Laut die Lichter am Himmel erscheinen Festlich die Glocken erklingen Beste Wünsche verteilt an die seinen Gar so mancher mit seinen Tränen am ringen Stille legt sich wieder über die Nacht Gegenseitig haben wir uns ins Bett gebracht Auf das die Morgensonne wieder ins Gesichte lacht Ein letzter Böller in der Nacht zerkracht Laut die Lichter am Himmel erscheinen Bedrohlich die Glocken erklingen Letzte Grüße verteilt an die seinen Gar so mancher mit seinen Tränen am ringen Stille legt sich über die Nacht Gegenseitig haben wir uns umgebracht Auf das die Morgensonne wieder ins Gesichte lacht Ein letzter Böller in der Nacht zerkracht
  3. Michael E.

    Tage zwischen den Jahren

    Dunkel zieh'n die Tage nun, Zwischen den Jahren ruht die Welt. Wolken hängen über'm Feld, Menschen und Tiere möchten ruh'n. Kurz nur hellt das weiße Licht graue und kühle Tage auf. Dann es schreitet fort der Lauf, Rückwärts es führt das Zeitrad nicht. Ruhe liegt im Herzem sacht, Tröstet uns, lächelt zu uns her. Zukunft lastet auf uns schwer, Bald es kommt tiefe, schwarze Nacht.
  4. Andreas

    wegzweigungen

    Sauber beschrieben Gefällt mir und kann ich verstehen. Grüße Andreas
  5. Emjay

    lange Zeit vorbei?

    Es geht unter die Haut Berührt im Inneren Hauchzart und doch erschütternd Bringt einen solch befallenen zum Zittern Und Atmenot ist ein Symptom Kurzatmung im Detail Knie geben nach Herzkammerflimmern Puls schlägt einem um die Ohren Schweiß bricht aus Das Gehör gibt nach Brach liegt das Nervensystem Gedanken schwirren wie Fliegen Und lassen sich nicht fangen Eine Krankheit schlimmer als jede andere Not Schlimmer noch als der Tod Ist die Liebe die man nie vergisst Und doch sein Leben lang vermisst Zwei Seelen die sich kannten Sich wieder fanden Und doch nicht konnten Eine Hürde nehmen wie sie wollten Glücklich sein war nicht vergönnt Die Liebenden sich selbst verhöhnt Getrennt, das ist nur vernünftig Und künftig krank Verborgen in einer winzigen Schachtel ganz unten in Ihrem Schrank
  6. Emjay

    blind bin ich nicht, doch ich kann nichts sehen

    Im Alltag irre ich umher Meine Glieder werden schwer Die Last scheint mich zu erdrücken Wie eine Maschine erledige ich was zu erledigen ist Ich mache meine Sache gut Kaum ein andrer weiß wie es in mir aussieht Es war ein mal Da waren Farben hell Geräusche nicht nur laut, sondern schön Das Spiegelbild hübsch an zu sehen Das Lachen viel mir leicht Die Schönheit lag im Detail Sehnsucht der Vorbote der Erfüllung und keine Qual Jeder hat eine Wahl Ironie fand ich mal gut, dazu fehlt mir heute der Mut
  7. Pyrra

    Lächeln

    Ein Lächeln flattert durch die Nacht, die Nacht war voller Löcher. Die Löcher hat ein Gott gemacht und war dabei d'rauf sehr bedacht, dass durch sie durch die Sonne lacht. Nun gibt es sie noch und nöcher. Ein Lächeln flattert durch die Nacht dem Feuerschein entgegen. Die Träumer halten dorten Wacht, es wird gesungen und gelacht; das Lächeln hat sich d'ran entfacht und will sich nicht mehr legen. Ein Lächeln flattert durch die Nacht, ein Lächeln gar so heiter; bis dorthin wo der Tag erwacht, küsst dich lieb und weckt dich sacht sodass es dich auch lächeln macht, und lebt dann in dir weiter
  8. wirbel

    Reise zu mir Selbst

    Ich fühle mich als Versagerin, das Leben kann so grausam sein. Ich weiß nicht wer ich wirklich bin, mein Wertgefühl ist scheußlich klein. Ein Himmelskind, es winkt mir zu, ich freue mich hab lieben Dank. Nach oben schwebe ich im Nu, begleitet von Willkommensgesang. Ich schwebe dem Himmelskind entgegen, es freut sich das ich bei ihm bin. Es schenkt mir seinen Segen und flüstert: Ich seh' keine Versagerin Soll ich dem Engel wirklich glauben, es blickt in meine weinenden Augen. Nun Gut! Ich werde es mir nun beweisen, und sanft zurück zur Erde reisen. 07.Februar 2015
  9. wirbel

    Berauschende Wellen des Lebens

    Berauschende Wellen des Lebens, Ich warte -ganz unten- vergebens. Auf Hilfe um nicht zu versinken. Ich werd in den Fluten ertrinken. Die eigene Kraft muss mich halten, mich schützen, im tiefen und kalten. Nur Mut, nur nach vorne, sich loben und irgendwann bin ich ganz oben. Ich steh in den Wellen des Lebens. Die Mühe war niemals vergebens. Zuerst sank ich in mich hinein, doch jeder kann es schaffen... ganz oben zu sein. © Claudia Behrndt
  10. wirbel

    Meine Freunde im Meer

    Zwar liebe ich Delphine sehr, diese munteren Gesellen. Doch leider gibt's die nur im Meer - und ich wohn' fern den Wellen. Habt ihr schon mal gesehen, wie sie aus dem Wasser springen? Wohl nicht nur mein Herz können sie zum Lächeln wieder bringen. Und fällt mir oft die Arbeit schwer in meiner Streßmaschine, dann denk' ich an Urlaub am Meer und grüß' schon die Delphine. Januar 2016 © Claudia Behrndt
  11. wirbel

    Gute Besserung

    **Gute Besserung!*** Fast jeder Mensch ob jung ob alt, klagt wegen der Krankheitsgewalt. Den Menschen plagt’s mal hier mal dort, die Schmerzen gehen einfach nicht fort. In Apotheken eilt man schnell und hofft dort auf Gesundheitsquell. Dort holt man sich dann Medizin und hofft, es ist Gesundheit drin. Aufhören soll so alles Leid, gern jagt man Schmerzen fort und weit. Bei einem bricht die Grippe los, ein andrer fragt, was mach ich bloß? Weil er die Krankheit nicht erkennt, ist er beim Arzt gleich als Patient. Den einen plagt ein Rückenschmerz, der andre weint, ihm bricht das Herz. Noch einem andern brach der Zeh und vielen tun die Knochen weh. Es gibt schrecklich schlimmes Leid, dass mancher dabei sogar schreit. Drum gebt doch lieber darauf acht, auf alles das, was krank Euch macht. 08.August´2010
  12. Nils

    Lovestory

    Aber das konnte sie sich abschminken, denn Sie mußte noch den Haushalt machen!
  13. Arabischer Frühling Wenn die Trommel schwunghaft schlägt, gegen meine Rippen Mein innerstes fängt an zu beben, das Herz fängt an zu schwingen Seelenleben mischen sich, gemeinsam stark wie einst Gesendet wird der Traum von einer höheren Gerechtigkeit Vergessen ist was einst noch war, so schallt es in den Nahen Von Wut getränkt, von Oben nun das Leichentuch gen Osten Der Mammon schlägt erbarmungslos die Finger auf die Tasten Gefügig, blutig schreibt die Hand verloren in Gedanken Gedrückt von Arbeit, seinem Fleiß begibt er sich zum Beten Entzückt vom flimmern der Gestalt ein golden Kalb gegeben Das Kalb es hat Programm es spricht welch wunderbares Lied Entwaffnet, stieren eine Richtung was für ein Prinzip? Der Staub er wirbelt in der Hitze und durch diesen Dunst Zeigt es mir, mein golden Kalb ganz nach seiner Kunst Die Wirklichkeit, die Wirklichkeit, jenseits der Ruinen rennen die vErschleierten weg von Utopien Ein langer Marsch wie damals, wir sprechen von Semiten Vorher Kippa jetzt der Schleier Terroristen schießen Aleppo, Kabul und Saigon die Liste setzt sich fort Geburtenglück trennt uns von diesem Gottverlassnen Ort Alsheimer schrieb damals, gelesen hab ichs grade Wiederholt es waren sind „ Vietnamesische Lehrjahre“
  14. 1hit1der

    Mein leuchtender Stern

    hey wirbel, wirklich "schön" wehleidig, dein werk einzig an dieser stelle bleibe ich an dem doppelten "bist" hängen: Doch leider bist, mein schöner Stern, du bist mir so endlos, endlos fern. so ist's irgendwie doppelt gemoppelt. ein vorschlag zur grammatikalischen güte: Doch leider bist, mein schöner Stern du mir so unerreichbar fern. würde dann weder metrik noch reimform negativ beeinflussen. ansonsten ein herzliches "gern gelesen". jörn
  15. Nils

    World Of Space

    Aber das Spielzeug konnte ihnen nicht wirklich dabei helfen. Marty war immer noch geschockt das er der Sohn von Darth Vader sein sollte.
  16. Nils

    Das Leben des Rhyan

    Doch sie hatten nur Schokohasen im Haus, ein Teufelskreis.
  17. Tamburin

    Feierabend

    Feierabend. Es ist Feierabend, es ist Feierabend, das Tagwerk ist vollbracht, es ist Feierabend, es ist Feierabend, die Sonne gleitet in die Nacht. So wie der Mensch in seinem Streben nach Glück und Liebe nie erschlafft, kreisen um uns die Planeten einer fernen Himmelsmacht. Der Mensch ist immer Hoffnungsvoll, betet er doch Götter an, doch die Hoffnung bleibt nur hoffnungsvoll, ist Gott denn nur ein Scharlatan? Es ist Feierabend, es ist Feierabend, so friedvoll still ist nun die Welt die Sonne gleitet in den Abend, die Nacht wird bald vom Mond erhellt. Es ist Feierabend.
  18. Tamburin

    Stationen des Lebens

    Stationen des Lebens. Die Stationen meines Lebens ziehen, aufgereiht wie auf einer Perlenschnur, an meinen geschlossenen Augen vorüber. Ich liege in einem abgedunkelten Raum, angeschlossen an Apparate, das Atmen fällt mir schwer, aber meine Gedanken begeben sich auf eine lange Reise durch mein Leben. Die erste Station war, nach einer langen Fahrt durch einen Tunnel, der lichtdurchflutete Bahnhof -Geburt. Meine geschlossenen Augen nahmen nur Schatten wahr. Ich bekam meine erste Prügel und ich hörte mich plötzlich schreien! Hier begann mein Leben. Es folgten viele Stationen, oft waren es nur kleine Haltepunkte, dann aber auch Hauptbahnhöfe, Umsteigebahnhöfe und schließlich auch der Endbahnhof. Ich erinnere mich auch an die Stationen meiner Jugend, an meine Eltern, an unbeschwerte Ferien in den Bergen... an eine sehr schöne Jugendzeit! Eine Tür öffnet sich plötzlich, Schritte nähern sich meinem Bett, eine kühle Hand tastet nach meinem Puls, dann wird ein Glas an meinen Mund gehalten. "Hier, trinken Sie, das tut Ihnen gut". Die Schritte entfernen sich, die Tür wird geschlossen und ich bin wieder allein, allein mit meiner Reise zu den vielen Stationen meines Lebens! Es dauert eine Weile, bis ich mich wieder im richtigen Zug befinde. Die Stationen meiner Kindheit waren, bis auf wenige Ausnahmen, eigentlich nur Haltepunkte. Der Zug wurde schneller, der Schaffner rief laut: „Hauptbahnhof“... als der Zug anhielt wurde es hell. Festlich gekleidete Menschen. viele Blumen und eine schöne Frau an meiner Seite. Ja, eine Hochzeit ist ein „Hauptbahnhof“ im Leben eines Menschen! Dieser Halt war der Beginn einer langen, schönen Reise. Die Reise endete unvermittelt, dieser Halt war nicht vorgesehen... n e i n, nicht für uns. Als sich der Zug wieder in Bewegung setzte, quoll schwarzer Rauch aus dem Schornstein in den sternenreichen Nachthimmel, er fuhr sehr langsam. Es kamen Stationen wie Trauer, Besinnung, Einkehr, Lust, Verzweiflung, es waren die Umsteigebahnhöfe des Lebens. Ich betätigte den Notruf für die Schwester, meine Schmerzen wurden wieder schlimmer. Der Zug fuhr langsam weiter, einige unbedeutende Haltestellen versuchten mein Leben zu ändern. Als der Schaffner die nächste Station ausrief, fuhr der Zug einfach durch, wurde schneller, raste durch die Nacht. Bremsen quietschen, Schreie, Stimmen... jemand sprang auf meinen Brustkorb... eine Stimme sagte leise: "Hier ist Endstation für ihn"!
  19. Tamburin

    Schweden-Stahl

    Schweden-Stahl. Der Blick in den Spiegel zeigte mir täglich, ich bin schon sehr alt, einfach unmöglich, mit kühlem Kopf sollt' es mir gelingen, ein Messer an meine Kehle zu bringen! Aus Schweden-Stahl, ein prächtiges Stück, scharf wie die 'Puppe' von nebenan. Morgen schreit' ich zur Tat und mit Glück ist das Werk dann schnell getan! Ich trinke noch einen schwedischen Whisky, gebrannt auf getrockneten Rentierkot, ich fühlte mich gleich "stark wie ein Husky", der gierig ist auf sein Abendbrot! Nun schritt ich zum Spiegel, sehe hinein und blick in's Gesicht von diesem 'John Wayne', entschlossen nahm ich das Messer und fuhr damit über's Gesicht, zu einer Rasur! Ich fuhr mit der Hand über mein Gesicht... na prima, so glatt war's schon lange nicht. Die 'Puppe', die nebenan wohnte, mich mit einer heißen Nacht belohnte! Ein Stahl aus Schweden macht nicht ohne Grund, aus einem Alten 'nen ganz scharfen Hund.
  20. kecks1990

    Regen

    Regen Er fällt schon früh am Morgen, der Tag kommt, die Nacht geht. Luft umströmt ihn, kalter Wind weht. Der Uhu krächzt ganz leise, ein letztes Mal. Kaum zu hören ist es, unten im Tal. Die Dunkelheit weicht, welch ein Segen. Die Sonne steigt auf und mit ihr kommt der Regen.
  21. kecks1990

    Ein windiger Geselle

    Hallo! Wunderschönes Gedicht!! Gefällt mir sehr gut! glg Basti
  22. Tamburin

    Die Zeit

    Die Zeit. "Die Zeit ist das Wertvollste in unserem Leben, sie kostet nichts und ist doch unbezahlbar". Gern denken wir im Alter an die zeitlose Jugend zurück, unbeschwerten Jahren, folgten Jahre voller Verantwortung, bis dann plötzlich -im Alter- die Zeit eine Rolle spielte, eine Hauptrolle. Erst fragt man sich...."ja wo ist denn die Zeit geblieben"? Darauf weis man meist keine Antwort, man grübelt und grübelt, bis man plötzlich darauf kommt...die Zeit ist eigentlich nicht vergangen, die hast du ja noch -vor- dir. Man fragt sich...aber wieviel Zeit habe ich noch? Wenn man jetzt nicht aufpasst, dann wird man immer hektischer. Zeit, Zeit, Zeit...wieviel bleibt mir denn noch? Mein Gott, ich habe soviel Geld und könnte mir davon alles kaufen, nur keine Zeit. Geld verschenken...NEIN vielleicht habe ich ja doch noch die Zeit, um alles auszugeben, mir noch ein schönes Leben zu machen? Aber wieviel Zeit habe ich denn jetzt noch? Nichts ist schlimmer als die Ungewissheit. Mach es dir im Alter so schön wie möglich, genieße jeden Tag, egal ob es regnet, freu dich einfach und spüre nicht die Zeit im Nacken, sondern sieh "das Licht am fernen Horizont" und denke dabei, da vorn ist die Zeit und sie ist noch so weit entfernt. Man kann sich die Sorgen um die immer weniger werdende Zeit, aus dem Herzen entfernen, wenn man -auch im Alter- positiev denkt. Natürlich läßt sich soetwas leicht schreiben, aber sind wir nicht alle der Zeit ausgeliefert? Egal wie man es sieht, sicher ist, die Zeit kennt keine Rücksicht, wir sind ihr ausgeliefert, können aber mit ihr spielen, gewinnen wir sie doch als Freundin und zeigen ihr... ..."wir akzeptieren dich, weil wir es müssen, aber wir haben keine Angst vor dir"! In diesem Sinn... ich wünsche allen noch viiiieel Zeit.
  23. Tamburin

    Tag -Täume

    Tag -Träume. Die Nacht gehört dem tiefen Schlaf in nachtmahrleeren Räumen, am Tag geleite ich mich brav an einen Ort, beginn zu Träumen. Vom "Kreuz des Südens" träume ich, vom blauen Meer und Palmenstrand, doch auch vor Räubern fürcht ich mich, in unsrem wunderschönen Land. Ich seh die wilden Schwäne ziehn ich hör den Kuckuck tief im Wald, ich seh die wilden Rosen blühn und hör die Büchse die dort knallt. Ich träum von Liebe und vom Glück, von Narren und von kleinen Dieben, ich wache auf und bin zurück und wäre doch gern dort geblieben.
  24. Tamburin

    Das Leben ist...

    Das Leben ist... Das Leben ist ein Auf und Ab grad wie der Meere Wellengang, so wie ein Adler - himmelhoch- stürzt sich zur Erde für den Fang. Das Leben ist ein Karussel, Facettenreich, auch voller Tücken, auf und ab, langsam und schnell, uns zu erschrecken, uns zu beglücken. Erfreuen wir uns jeden Tag an dem was uns das Leben schenkt, an Glockenklang, an Glockenschlag und das noch einer an uns denkt.
  25. Tamburin

    Vier Kerzen

    Vier Kerzen. Vier Kerzen mit ihrem leuchtendem Schein erstrahlen in warmen Licht, ihr Leuchten ladet die Menschen ein und zaubert ein Lächeln in ihr Gesicht. Alle vier Kerzen haben ein Leben aber du musst ganz leise sein dann kannst du verstehen was sie reden denn sie leuchten tief in die Herzen hinein. Ein Haus am Ende der Welt, es steht auf einem Berg und man kann von hier weit ins Land sehen, Einsamkeit und Stille herum. Ein wundersames Leuchten dringt aus den vier Fenstern die in jede Himmelsrichtung angebracht sind. In jedem Fenster steht eine brennende Kerze, ihr Schein dringt durch die Dunkelheit in alle Teile der Erde. Plötzlich fängt eine der Kerzen an zu reden: "Es ist alles so traurig auf der Erde, keiner bemüht sich mein Licht zu erhalten. Ich bin die Kerze des Friedens. Überall ist Krieg, die Menschen achten das Leben nicht mehr, Krieg ist in vielen Ländern. Ältere Menschen trauen sich abends nicht mehr auf die Straße, sie haben Angst, wo man hinsieht ist Gewalt. Ich mag nicht mehr leuchten". Ihre Flamme wurde plötzlich kleiner, dann erlosch sie. Dann redete die zweite Kerze: "Ich bin die Kerze des Vertrauens, man verletzt mich auf der ganzen Welt. Die Menschen treten das Vertrauen mit Füßen, ehrlos verletzen sie sich gegenseitig und fügen sich und anderen seelische Schmerzen zu. Auch ich bin sehr traurig und sehe keinen Sinn mehr noch weiter zu leuchten"! So sprach sie und langsam erlosch auch ihr Licht. Es verging eine lange Zeit, dann begann auch dir dritte Kerze an zu reden. "Ja" sagte sie, "ich kann meine zwei Freundinnen verstehen. Ich bin die Kerze der Liebe! Aber die Menschen drücken mich bei Seite,sie verstehen nicht wie wichtig ich bin. Selbst ihre Nächsten werden vergessen und viele von ihnen sterben einen einsamen Tod. Die Liebe verliert immer mehr an Bedeutung, wird den Menschen immer unwichtiger. Wer kann diesen Menschen noch helfen"? Nun wurde auch ihre Flamme immer kleine und erlosch auch. In allen Teilen der Erde breitete sich fast eine Finsternis aus, die Menschen erschraken und viele wollten wieder in die Kirchen gehen, aber alle Türen waren fest verschlossen. Verzweifelt hoben sie ihre Arme zum Himmel und flehten Gott um Hilfe an, der aber schickte ihnen ein schweres Gewitter und sie fürchteten sich sehr. Ein kleiner Engel, durch das Gewitter verängstigt, flüchtete sich in das Haus am Ende der Welt. Als er den Raum mit den vier Fenstern betrat erschrak er, er sah dass drei Kerzen erloschen waren und der kleine Engel begann zu weinen. Mit tränenerstickter Stimme sagte er: "Drei Kerzen sind von uns gegangen und es wird immer dunkler auf Erden, selbst ich fürchte mich". Da hörte er die Stimme der vierten Kerze: "Mein liebes Kind du musst nicht traurig sein, sieh, mein Licht brennt noch. Du kannst die anderen Kerzen mit mir wieder anzünden! Schau, ich bin die Kerze der Zuversicht, ich verliere nicht den Glauben an die Menschheit und ich trage die Hoffnung in meinem Licht, dass die Menschen wieder zueinander finden werden und dass sie den Frieden einmal in alle Teile unserer Welt tragen werden! Vertrauen , Liebe und Frieden werden die Menschen einmal zueinander führen, denn ich bin voller Zuversicht". Der kleine Engel nahm mit glänzenden Auge die Kerze der Zuversicht und zündete damit die anderen wieder an! Wichtig ist es, wenn Menschen den Menschen vertrauen, wenn Friede in unseren Herzen wohnt, wir können weit in die Zukunft schauen und sehen das Liebe die Menschen immer belohnt!
  26. Tamburin

    Mitternachts-Poker

    Mitternachts-Poker. Die Nacht war kurz, viel kürzer als ich dachte, und doch zog sich das Pokerspiel lang hin, ich hör noch... wie der Teufel lachte, ich strich ihn ein, den Pokergeld Gewinn. Schwer war der Beutel mit goldenen Dukaten, und auch die Beine, sie waren schwer vom Wein, ich muß nur noch den kleinen Bach durchwaten, ich seh mein Haus, endlich bin ich daheim. Den dumpfen Schlag, den spüre ich nicht richtig, ich stürze und schlag mir den Schädel ein, der Schmerz, er war mir nicht so wichtig... wo ist mein Geld...so hör ich mich noch schrei'n. Mein Leben, es war kürzer als ich dachte, der Teufel hält den Beutel in der Hand, er sah mich an und lachte, lachte, lachte, dann zog er mich hinab ins schwarze Land.
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