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Sachlage, nüchtern.


Walther

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Sachlage, nüchtern.

 

Was dort am Himmel stand, war unerfindlich:

Die Narrenzeit, die uns für solche hielt,

Mit schlechtem Witz und Spitzen, schlecht gezielt,

Verballhornt, tiefgeschlagen, unverbindlich.

 

Das Leben hatte sich recht schlecht gespielt:

Die Lola war das Gegenteil von kindlich,

Das laut Gesagte war viel zu befindlich,

Das Ende schon am Anfang eingestielt.

 

Da blieb uns bloß ein müdes Augenreiben,

Um so die bösen Geister auszutreiben,

Und schon zu Frühstück nichts als Whisky pur.

 

Vom Himmel und der Hölle abzuschreiben,

War unser Mantra, um im Bild zu bleiben:

Da war nichts heldisch, da war Sterben nur.

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-

 

Hallo Walther,

 

für mich eine seltsame Wortage; versteckt sich ein auktorialer Erzähler hinter dem Text und spricht permanent von 'uns' ... wer sind diese uns? Okay, geht's weiter, schreiben nun diese uns'e irgendwas vom Himmel und Hölle aufs Papier, scheinbar nur Gewittriges und entscheiden sich dann zu sterben; ach ja, scheinen diese uns'e auch gerne Geister zu verschlucken ???

 

... ehrlich, ist mir diese allgemeine mahn_Jammerei mindestens eine meta_Ebene dann doch ein bisserl zu sky-heavy und Schlambes_hungrig , ;-)

 

oder geht's hier im Text um eine misslungene Humpa Täterä Karnevalsveranstaltung? .. zu besoffen, zu langweilig?

 

Gruß Dichtel ...

 

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Hallo Walther,

 

für mich eine seltsame Wortage; versteckt sich ein auktorialer Erzähler hinter dem Text und spricht permanent von 'uns' ... wer sind diese uns? Okay, geht's weiter, schreiben nun diese uns'e irgendwas vom Himmel und Hölle aufs Papier, scheinbar nur Gewittriges und entscheiden sich dann zu sterben; ach ja, scheinen diese uns'e auch gerne Geister zu verschlucken ???

 

... ehrlich, ist mir diese allgemeine mahn_Jammerei mindestens eine meta_Ebene dann doch ein bisserl zu sky-heavy und Schlambes_hungrig , ;-)

 

oder geht's hier im Text um eine misslungene Humpa Täterä Karnevalsveranstaltung? .. zu besoffen, zu langweilig?

 

Gruß Dichtel ...

 

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Hi Dichtel,

wenn dir der text nichts zu geben vermag, dann nehme ich das als feedback dankbar und bescheiden zur kenntnis.

der text steht in der mememto mori tradition des sonetts. das mag geschmacksache sein - und ist es auch, da der leser immer das letzte wort hat: er hebt den daumen oder senkt ihn,

danke fürs lesen und kurz deinen eindruck dalassen!

lieber gruß W.

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der text steht in der mememto mori tradition des sonetts.

Hallo Walther,

 

als ich diese Sequenz las dachte ich, du willst mich gehörig schelmen , ;-)

 

Zum einen existiert sicherlich keine Sonett-Tradition bzgl des momento mori Gedankens, geschweige eine Tradition bzgl der momento mori Dichtung, diese aprior im Sonett umzusetzen, umso mehr erfolgte die momento mori Dichtung zu allermeist fernab einer Sonettspur. Was die momento mori Dichtung nachhaltig umsetzte war, eine Dichtung in geregelten Strophen und Paarreimen zu schreiben.

 

Zurück zu deinem Text, dessen Ausrichtung ich zwar immer noch nicht verstehe, wohin will er? Mal die Annahme: geht's hierin dann um eine quasi Verballhornung, ironische Spitze auf den momento mori Gedanken sei das Leben dafür da, sich vordererst auf den Tod vorzubereiten, als das Leben im Leben zu beleben, mal grob umrissen; ist ja m m einzig eine aufs Jenseits ausgerichte Lebensphilosophie ?

 

 

Gruß Dichtel ...

 

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der text steht in der mememto mori tradition des sonetts.

Hallo Walther,

als ich diese Sequenz las dachte ich, du willst mich gehörig schelmen , ;-)

 

Zum einen existiert sicherlich keine Sonett-Tradition bzgl des momento mori Gedankens, geschweige eine Tradition bzgl der momento mori Dichtung, diese aprior im Sonett umzusetzen, umso mehr erfolgte die momento mori Dichtung zu allermeist fernab einer Sonettspur. Was die momento mori Dichtung nachhaltig umsetzte war, eine Dichtung in geregelten Strophen und Paarreimen zu schreiben.

 

Zurück zu deinem Text, dessen Ausrichtung ich zwar immer noch nicht verstehe, wohin will er? Mal die Annahme: geht's hierin dann um eine quasi Verballhornung, ironische Spitze auf den momento mori Gedanken sei das Leben dafür da, sich vordererst auf den Tod vorzubereiten, als das Leben im Leben zu beleben, mal grob umrissen; ist ja m m einzig eine aufs Jenseits ausgerichte Lebensphilosophie ?

 

 

Gruß Dichtel ...

 

-

Sorry mein lieber,

diese sonett tradition gibt es tatsächlich. don't mess with an expert.

alles, was ich schreibe, ist ironisch (OK, fast alles).

lg W.

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Hallo Walter,

 

nüchtern betrachtet erscheint einem die Sachlage ziemlich nüchtern und wäre man nüchtern gewesen wäre die Sachlage nicht in die Schieflage geraten, sodass man man die Schieflage versuchte nicht nüchtern wieder nüchtern betrachten zu können.

Was war das blos für eine Narretei zwischen den beiden Narren die narreteiiger nicht hätte sein können und man schlicht und ergreifend durch diese Narretei auf der Strecke blieb.

 

LG Luise

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der text steht in der mememto mori tradition des sonetts.

Hallo Walther,als ich diese Sequenz las dachte ich, du willst mich gehörig schelmen , ;-)

Sorry mein lieber,diese sonett tradition gibt es tatsächlich. don't mess with an expert.

.

Hallo Walther, ich konstantiere: Nun bin zweimal konkret auf deinen Text Sonett fragend und rätselnd eingegangen und zweimal ist es dir schnurzpiepe, womit ich mich im Detail mit deinem Text befasste, wohl mal wieder deswegen, weil z. B. ich nun dein Sonett nicht in alle Himmel hoch jauchzend lobte. Dafür muss ich mir solch eine blöde Phrase von dir dir ja eigen, immer dann, wenn du in Bredouille bist entgegnen lassen

 

don't mess with an expert

 

Ich brauche, weiß Appolon nicht, kein Sonettexperte zu sein, da genügt schon ein guter Lyriker-Verstand, um diese seltsame Behauptung von dir:

 

* der text steht in der mememto mori tradition des sonetts

 

in seinerselbst Bedeutung adabsurdum zu führen. Vielleicht solltest du dir nochmal über die Bedeutung des Gentivs im Klaren werden, um dann deine abstruse Genitivbedeutung in (*) und damit verbundene Verallgemeinung und inneren Kausalität selbst zu verstehen. Natürlich gab es zig Sonette, die sich mit den Leitmotiven der Vanitas, des Memento-Mori und des Carpe-Diem beinhalteten, aber hieraus eine rückbezügliche .. mememto mori tradition des sonetts .. abzuleiten, ist ja nun Nonsense hoch Zehn.

 

Selbst die Sonett-Wegweisung durch Petrarca, seine vielen Sonette, die sich aprior mit der unerreichbaren Liebe zu einer Frau befassten insbesondere ein Grund dieser Zeit und den Jahrhunderten danach in den exklusiven Kreisen , haben in ihrer inneren Bedeutung aber auch zu allerwenigst etwas mit der jenseitigen Frage über den diesseitigen Tod hinaus im Sinne des Grundgedankens memento mori zu tun,

 

was nicht immer mal wieder einschließt, dass zum Beispiel, wie die Wirren um den 30jährigen Krieg für mindestens ein halbes Jahrundert das memento mori Prinzip in seiner Abwendung aus dem Diesseits überproportional beflügelte, dann sicher auch die / in der Dichtung, sicher aber fernab im speziellen kausal und reflexiv bzgl der Sonettdichtung was du als Tradition bezeichnest .

 

Gleichwie. Zumindest meine vorgetragene Sicht ob nun zu deinem hier_Text oder zu deiner sonetten mm-Behauptung hat wenigstens und mindestens Sichtweise argumente_Beine, und du begegnest mir mal wieder in einer Walther'esken Schnipp-Schnapp Art, die ich hiermit definitiv mal wieder als beendet bedeute. Du magst vielleicht unbedarfte Lyriklaien mit deinen Peanuts-Arroganzien und Kürzeleien ins Schweigen beeindrucken, aber andere, mit etwas ernsthafter Lyr-Befassung, vor allem außerhalb von reinen Geschmacksfragen bestimmt nicht.

 

Ergo ...

 

einen cut_Gruß, Dichtel ...

 

-

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Lb Dichtel,

 

das ist alles eine frage des lesens und verstehens. ich schrub:

-

 

Hallo Walther,

 

für mich eine seltsame Wortage; versteckt sich ein auktorialer Erzähler hinter dem Text und spricht permanent von 'uns' ... wer sind diese uns? Okay, geht's weiter, schreiben nun diese uns'e irgendwas vom Himmel und Hölle aufs Papier, scheinbar nur Gewittriges und entscheiden sich dann zu sterben; ach ja, scheinen diese uns'e auch gerne Geister zu verschlucken ???

 

... ehrlich, ist mir diese allgemeine mahn_Jammerei mindestens eine meta_Ebene dann doch ein bisserl zu sky-heavy und Schlambes_hungrig , ;-)

 

oder geht's hier im Text um eine misslungene Humpa Täterä Karnevalsveranstaltung? .. zu besoffen, zu langweilig?

 

Gruß Dichtel ...

 

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Hi Dichtel,wenn dir der text nichts zu geben vermag, dann nehme ich das als feedback dankbar und bescheiden zur kenntnis.

der text steht in der mememto mori tradition des sonetts. das mag geschmacksache sein - und ist es auch, da der leser immer das letzte wort hat: er hebt den daumen oder senkt ihn,

danke fürs lesen und kurz deinen eindruck dalassen!

lieber gruß W.

dorten steht

 

(a) deine kritik ist ok, aber geschmacksache.

(b) diese sonetttradition gibt es. es handelt sich um das sog. "Barocksonett", besonders durch Gryphius bekannt (aber nicht nur diesen, man könnte Opitz und Fleming dazupacken)

© es gibt sogar eine regelrechte poesietradition des memento mori.

 

ich wiederhole: Don't mess with an expert. und, sorry, beim sonett bin ich einer. fullstop.

 

deine aussagen sind eine aneinanderreihung von meinungen und einschätzungen sowie persönlichen sichtweisen, allesamt qualitative anmerkungen, keine textarbeit. du hast genau keinen brauchbaren verbesserungsvorschlag gemacht. ich habe sie gelesen, gestaunt, akzeptiert, daß man dieses sonett nicht für gelungen hält. das habe ich dir genau so mitgeteilt. damit war für mich die sache durch.

warum? ganz einfach. sie qualifizieren nicht für eine auseinandersetzung, wie ich sie zu führen gedenke, weil sie den text nicht weiterbringen. mich schon, und das habe ich dir geschrieben. nochmal: danke für deinen eintrag.

 

ich denke nicht daran, ein gedicht zu erläutern. das muß ein autor nicht. er nimmt zur kenntnis, daß der leser nichts damit anfängt, verarbeitet die gründe und nimmt sich vor, das erfahrene in zukunft zu beachten.

 

der rest, lb Dichtel, ist kleinliche rechthaberei. und das sollten wir uns sparen. die energie ist besser in eigene texte investiert.

 

herzl. gruß W.

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