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Joshua Coan

Im Schatten der Olivenbäume

 ≈ Lesezeit: 8 Minuten

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Im Schatten der Olivenbäume

Wo Verlockung reift,

Tragen die Äste dicke Feigen schwer

Süß duftet dein Haar

Wie die Nektarträne einer Blüte

Könnt ich ewig schwelgen hier

Mit dem Duft der Träume hält

Und so entkommen meinem Schicksal

Wo eine müde Sonne vom Himmel fällt

Dort wo du gibst mir Sinn

Und nimmst mir den Verstand

Von Liebe blind getragen

Ein Versprechen uns zu binden

Im Schatten der Olivenbäume

Einer schwülen Sommernacht

Der Morgen graut nüchtern

Die Zeit will nicht stehen

Der Moment ist schon geschehen

Lieben kurz und vergänglich

Ein Abschied ohne Wiedersehen

Mein letztes Wort

Mein letzter Blick

Und nie mehr kehre ich zurück

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Hallo Joshua,

 

mir gefällt das Gedicht auch äußerst gut. Es versetzt mich ein bisschen nach Italien oder Griechenland, wenn ich es lese. Ich finde deine Wortwahl sehr schön, allerdings würde ich Inversionen wie z.B.

Dort wo du gibst mir Sinn

weglassen, weil sie eher das Lesegefühl stören, als eine sprachliche Wirkung auszuüben.

 

LG Cheti

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Hallo Joshua,

Griechenland - ja, das war auch mein erster Gedanke. Und gern hätte ich mich dem Lob meiner Vorredner angeschlossen. Bitte sag mir, dass es sich um einen Gedichtentwurf handelt (und es wäre ein guter Entwurf), weil es doch einige Ungereimtheiten auszuräumen gibt. Die Inversion(en) sind schon angesprochen.

Verwirrend ist für mich, dass Du nach der Überschrift "Im Schatten der Olivenbäume" fortfährst:

Wo Verlockung reift, tragen die Äste dicke Feigen schwer".

Ich habe auch meine Zweifel, dass in einer schwülen Sommernacht die Olivenbäume Schatten werfen.

Also: Ich spendiere ein bisschen Schleifpapier, verwende es und aus Deinem Gedicht kann ein gutes werden.

Liebe Grüße,

Hayk

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Hallo Joshua

 

Ich finde dein Gedicht,Text sehr schön und es freut mich dass es Sternwanderer empfohlen und dass Hayk es durch seinen Kommi hervorgehoben hat.

 

was den schatten in der nacht angeht, ich kann das verstehen, schatten vor dem mondlicht, versteck vor den blicken der anderen leute.

 

habe ich gerne gelesen, ich liebe den sommer..meer...usw.

 

liebe grüße

lena

 

bearbeitet von Sonnenuntergang

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vor 4 Stunden schrieb Hayk:

Hallo Joshua,

Griechenland - ja, das war auch mein erster Gedanke. Und gern hätte ich mich dem Lob meiner Vorredner angeschlossen. Bitte sag mir, dass es sich um einen Gedichtentwurf handelt (und es wäre ein guter Entwurf), weil es doch einige Ungereimtheiten auszuräumen gibt. Die Inversion(en) sind schon angesprochen.

Verwirrend ist für mich, dass Du nach der Überschrift "Im Schatten der Olivenbäume" fortfährst:

Wo Verlockung reift, tragen die Äste dicke Feigen schwer".

Ich habe auch meine Zweifel, dass in einer schwülen Sommernacht die Olivenbäume Schatten werfen.

Also: Ich spendiere ein bisschen Schleifpapier, verwende es und aus Deinem Gedicht kann ein gutes werden.

Liebe Grüße,

Hayk

Es wurde bereits von einem oder einer "Gummibaum" verbessert.

Hier also seine/ihre Version meines Textes:

 

LG JC

 

 

 

Im Schatten der Olivenbäume
 

Herrlich duftet mir dein Haar
wie der Blüte Nektarträne.
Schwelgen möcht ich immerdar
fern von mir, von dem wähne,
dass er keine Sonne hält,
und sie müd vom Himmel fällt.

Denn, wo wir zusammen sind,
soll uns Liebe neu erfinden.
Macht sie den Verstand auch blind:
Ein Versprechen muss sie binden,
vom Olivenbaum bewacht
in der schwülen Sommernacht.

Doch, als nüchtern Morgen graut,
will die Zeit nicht stehen bleiben.
Aus entleerten Augen schaut,
was so stark war, denn mich treiben
eilig neue Pläne fort,
und dir bleibt kein Blick, noch Wort…

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Sonnenuntergang:

Hallo Joshua

 

Die 2. veränderte Version ist auch schön, aber das ist ein ganz anderes Gedicht.

Ich finde dein Gedicht schön so wie es ist

 

liebe grüße nochmal

lena

Ich auch !!!😊

Ich find das echt mega !

Lass es, wie es ist !!!

 

In der Kunst ist alles erlaubt !

Rosa Elefanten, sprechende Frösche, Männer, die wie Kinder malen und Schatten in der Nacht.

Wie hat Bukowski mal geschrieben :

"Manche Menschen werden nie verrückt.

Welch armseliges Leben müssen sie leben !"

 

LG Skalde 

bearbeitet von Skalde
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Hallo Alle,

 

ich habe das Gedicht für empfehlenswert gehalten, trotz der Satzverdrehungen, die natürlich nicht sein müssen.

 

Wie Hayk es anmerkte: das Gedicht ist ein Rohdiamant, aber ich bin auch bei Skalde, dass in der Kunst alles (zumindest fast) erlaubt ist, wie die rosé Elefanten, deren Pups so herrlich nach Chanell duftet – was soll‘s.

 

Schade finde ich, dass @gummibaum (an dieser Stelle: herzlich willkommen im Forum) seine Version des Gedichtes, die auch sehr schön ist, nicht als eigenständigen Kommentar in den Faden eingefügt hat.

 

Natürlich habe ich mir auch überlegt, wie das Gedicht verbessert werden könnte und hier kommt mein Vorschlag:

 

 

 

Im Schatten der Olivenbäume

 

Wo Verlockung reift

Tragen die Äste dicke Feigen schwer

Süß duftet dein Haar

Wie die Nektarträne einer Blüte

Könnt ich hier ewig schwelgen

mit In dem Duft der Träume hält

Und so entkommen meinem Schicksal

 

Wo eine die müde Sonne vom Himmel fällt

Dort wo du gibst mir Sinn gibst

Und nimmst mir den Verstand

Von Liebe blind getragen

Ein Mit dem Versprechen uns zu binden

Im Schatten der Olivenbäume

Einer schwülen Sommernacht

 

Der Morgen graut nüchtern

Die Zeit will nicht stehen

Der Moment ist schon geschehen

Das Lieben kurz und vergänglich

Ein Abschied ohne Wiedersehen

Mein letztes Wort

Ein Mein letzter Blick

Und nie mehr kehre ich zurück

 

 

LG Sternwanderer

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