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Ausgeträumt


Gast (gismo)

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Melodien sind der Sumpf meiner Gedanken,

die vergangenen Möglichkeiten sind es, die sich um mich ranken,

 

geleiten mich sanft mit sich fort,

an einen wunderbaren, scheinbar schöneren Ort,

 

doch nach dem immerwährenden, schmerzhaften erwachen,

wenn es verschwunden ist, das erträumte lachen,

 

Dann treiben mich Gedanken, leise zu fragen,

wo ist die Hölle, wer kann es mir sagen?

 

Ein Ort, in einer fernen Welt,

in der nie ein Licht mein Herz erhellt?

 

Nebenan, um die Ecke ?

Versteckt hinter Falten der Realität, damit ich sie nicht entdecke?

 

Doch in einem kurzen Augenblick, fange ich an es zu erahnen,

was mein Bewusstsein dann ordnet, in feste Bahnen:

 

Wenn nur die Düsternis dein Leben bestimmt,

die Zeit in reiner Einsamkeit verrinnt,

 

Wenn stumm sind deine Schreie, mit lächelndem Gesicht,

und das Feuer der Seele, dein Sein zerbricht,

 

Wenn nur noch Trauer und Selbstzweifel um dich werben,

dann weißt du, die Hölle ist der Ort, an dem die Träume sterben.

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