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Mein Seil


Gast (marla)

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In Zeiten deiner Abwesenheit, verzehre ich mich nach Dir,

ich möchte dich sehen, riechen, fühlen und schmecken.

Doch erscheinst du dann, so kommt die Leere, nimmt zurück ihr altes Heim,

mein Herz, geschunden von der Vergangenheit.

Verbrannt, verloren die Fähigkeit zu urteilen,

ob es lohnend wäre, mein Dir vertrautes Lied zu stimmen.

Oder ist es des Trotzes Willen dich zu halten,

sobald mein tränendes Aug dich am Abgrund erkennt,

bereit, mich, durch den Sprung ins Meer des Neuen, zu verabschieden.

Blitzend in der Hand, gleich mit dem Absprung, kerbst du jenes alte Heim, und in der Luft liegt die Geschichte,

verbranntes Holz der Heimat, sie folgt Dir, beim letzten Sprung,

weit geöffnet die Arme, dich wendend, fühlst du mit schrecken Schmerzen.

Dein eignes Blut tritt hervor, vermischt sich mit Vergangenheit und Zukunft,

denn du, alleine, im Flug von der Klippe, bemerkst das Seil das ich um deine Füße band.

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