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Ich bin nun schon einige Monate  immer wieder harten Prüfungen unterworfen und nehme für mich täglich Übungen auf, eine Art um über die Stille meinen Zugang zur hohen geistigen Welt und der Nähe zum Schöpfer bewusst zu gelangen. Vorher lese ich auch mit unter in der Bibel und höre mehr als das ich bete. Beziehungsweise frage ich und hoffe auf Resonanz. Dieses klappt mal besser oder nicht so gut , aber am Glauben das Gott mein Schöpfer ist daran halte ich fest. Natürlich mache ich das nicht aus Spaß, sondern aus Dankbarkeit für die mannigfaltigen Erfahrungen der Gesetze des Herrn und befleißige mich in meinen mir gegebenen Möglichkeiten, als Mensch aus Fleisch und Blut, annäherungsweise diesem Göttlichem Gesetz gerecht zu werden.
So konnte ich manches körperliche Leiden , eine misslungene Operation mit nachhaltigen körperliche Einschränkungen, gut wegstecken und sie als eine Art Weckruf verstehen, zu mehr Achtsamkeit in Wort und im Handeln.
Wie ihr wohl wisst bin ich kein Mann der offiziellen Kirche sondern auf dem Weg mit Gott, mit allen Menschen die ihn erfahren möchten Religion übergreifend.
Für mich gibt es einen Gott , wobei Gott nur ein Name ist damit wir uns verständigen können und ungefähr wissen was der Gegenüber meint.
Für mich ist Gott reiner Geist , all umfassende Liebe und jenseits irgendwelcher Dogmatik der Religionen der Welt. Gott, sein Geist senkt sich aus Gnade zu uns herab und der ein oder andere durfte schon zu Lebzeiten ein wenig hinter den sonst undurchlässigen Schleier blicken. Gott ist Licht und er erleuchtet, das wir den Gegenpol das Dunkle wahrnehmen können und dann in seinem Licht in der Welt handeln.
Ich glaube Gott lässt jeden von uns seine Liebe und Trost erfahren ob wir wollen oder nicht. Das steht wohl auch dem Sinn nach in der Bibel , aus einem Saulus wird ein Paulus.
Das darf ich aus Dankbarkeit auch von mir selbst sagen, mit den mehr und mehr kleiner werdenden geistigen Hindernissen. Um es einmal sportlich zu voranschauen , wäre mein Leben ein Hürdenlauf habe ich damals schon bei der zweiten Hürde die Beine nicht hoch genug bekommen und lag darum lang auf dem Boden. Heute springe ich wie ein junger Hüpfer und komme dem Ziel immer näher.
Deshalb den Kopf hoch, nicht unter dem Hut verstecken , Beine höher und hoffen das der Hosenboden hält.
Lasst euch nicht unterkriegen und die Beine höher und höher, wenn es darauf ankommt.

 

© Karlo

 

 

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Danke lieber @Karlo, dass du dein Denken, deine Erfahrung und deine Einstellung hier für uns so offenlegst, sie uns ans Herz legst. Du beschreibst neben dem Glauben an Gott das Leben mit einem Hürdenlauf, was ich sehr gerne nachvollziehen kann. Die Weisheit des Alters - eine Floskel, die sehr gerne herangezogen wird, wenn man in dieses in der Jugend fast nicht wahrgenommen mögliche Alter gekommen ist - lässt einem körperlich diese Hürden nicht mehr so salopp nehmen, aber geistig kann leicht sein, dass wir diese besser nehmen können. Befreiter, höher, bewusster. Ob im Hinblick auf Gott, ob dank der Ruhe, die sich irgendwann einstellt, ob in der Hoffnung, anzukommen.

Danke für deine Zeilen.

LG Sonja

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Ich habe auch ähnliche Erfahrungen gemacht, lieber @Karlo. Hätte ich meinen Glauben und das Vertrauen auf Gott nicht, wäre ich an manchen Situationen und Erlebnissen in der Vergangenheit zerbrochen. 

 

Ich denke, jeder Mensch braucht jemanden an den er glaubt und auf den er vertraut, egal wie dieser heißt oder wie man ihn nennen will. Viel zu wenige nehmen sich aber die Zeit in sich zu gehen und einmal zu ergründen, ob es nicht doch ein höheres Wesen gibt, dass alles lenkt und uns leitet. 

 

Schade um diejenigen, die nicht glauben können und an allem verzweifeln.

 

Melda-Sabine

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vor 31 Minuten schrieb Melda-Sabine Fischer:

Ich denke, jeder Mensch braucht jemanden an den er glaubt und auf den er vertraut, egal wie dieser heißt oder wie man ihn nennen will. Viel zu wenige nehmen sich aber die Zeit in sich zu gehen und einmal zu ergründen, ob es nicht doch ein höheres Wesen gibt, dass alles lenkt und uns leitet. 

Liebe Melda,

das hat auch jeder wohl, es kommt meiner Meinung aber darauf an ob es ihn als Mensch weiter bringt, ihn in gute Gedanken und zu guten Taten führt. ich liebe die spirituelle Seite am Glauben, weil sie führt mich in die innere Erfahrung über mich selbst hinhaus zum Verständnis des Geistes und möge es der Heilige Geist sein zu Jesus und Gott.

Das hört sich vielleicht sehr groß an, aber es führt zum Erkennen in ein anderes Leben. Auf den Weg hin zum Ziel.

Die Kirchen sind vom Ziel vollkommen abgekommen obwohl es in ihnen große Meister gab, die spirituell viel erlebt und berichtet haben. Gerade die katholische Kirche ist in einer ganz schlechten Verfassung, sie muss sich ändern, sonst geht sie ganz unter.

Ich mag einige Menschen die kluge Antworten geben unter anderen Willigies Jäger, leider schon verstorben

 

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