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Der Schrecken der Nacht


Gast

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Im Schatten der Dunkelheit, verfolgt mich das alte Leid.
Ist da Wer, in der Heck, oder doch nur das Tier, die mir geben diesen Schreck.
Lichter flackern, Dinge tackern. Ein kleiner Schatten jagt von Baum zum Baum,

es war nur rollender Müll, ich glaubte es kaum.

Etwas weiter gab es kein Licht mehr, nur mich und das dunkele Straßenmeer.
Ich hörte, lauter werdende, aufschlagende Hufe, mir ist um Hilferufe.
Doch ich bin starr, rennt mich der Eber um, war das, soweit ist klar.
Ich stand still wie ein Baum vor einem Feldeingang, die Angst hatte mich gefang.

Das wilde Tier, wich kurz vor mir, auf das Feld und verschwand in der dunklen Welt.
Es waren nur noch wenige hundert Meter, zu meiner Tür, doch die Angst war tief im Gespür.
Ein Stück weiter, reihen sich die Bäume an sich und ihre Schatten lachten über mich.

Plötzlich ein Schrei, ich zuckte zusammen.. Ohwei.
Riesen Flügel kamen schnell näher und breiteten sich aus, dieser Bussard wollte wohl nicht nur eine Maus.
Im Tiefflug, schien er mich noch mit seinen Krallen zu streifen, jetzt war es Zeit die Flucht zu ergreifen.
Ich lief, schnell wie der Wind…. Ich war Jugendlicher und doch noch ein Kind.

M_^21
Kein Traum, ich wohnte lange auf dem Lande und dort gab es nicht überall Straßenlampen.
Die pure Natur spielt eine große Rolle in meinem Leben.
Ein Erlebnis das ich, neulich neu verarbeitete.

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Moin,lieber Me_révure

Während ich deine Erzählung lese, kommen einige Erinnerungen zu mir (vom Land)! Ich hatte in der pechschwarzen Dunkelheit meine Geschwister aus den Augen und Ohren verloren. Fand das nicht einmal so schlimm. Doch plötzlich packte mich jemand von hinten am Kragen.Mein Bruder hat mich gepackt u angemeckert, weil ich so trödelte. Seitdem weiß ich was es bedeutet, ein Herzkasper zu bekommen oder weiche Knie.Dein Geschichte ist sehr spannend,da kann es einem schon sehr mulmig werden!

 

Sehr gerne gelesen!

HG Josina

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Hallo Josina,
ich merk schon wir haben einiges gemeinsam. Och mit di Platt. De norddütsche Schnutt. 🙂

Ja diese Spurbahnen, weite Felder und auch halbe Wälder wären so manches Mal der Weg nach Hause von Freunden.
Taschlampe auf die Idee bin ich wohl nicht gekommen und Handys gab es nicht.
Das war immer etwas gruselig und das Erlebniss mit Eber und Greifvogel, war auch zum Glück nur einmalig.
Man kommt selten so nah einem Wildtier.




 

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