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Tagebuch des Narrenkönigs (Tag 1)


Knigg3

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Tagebuch des Narrenkönigs

-Tag 1-

 

Kürzlich ereilte mich eine Nachricht meines Bruders.

Er habe in einem recht unscheinbarem Ort ein paar

Gleichgesinnte entdeckt, die sich der hohen Kunst widmen.

Angezogen von dieser Idee folgte ich dem Ruf und – nach

nicht allzu langer Reise dank eines Wegweisers – traf' ich

schließlich des nachts eine von einem rotem Mond beleuchtete

Ortschaft an. Allerlei Gestalten wiegten sich hier. So suchte

ich zunächst das Gasthaus „Zum Herze“ auf...Ein Wachsklecks

überdeckt einige Worte. Ihr kommt zu dem Schluss, dass

der Narrenkönig den Text zu später Stunde verfasste....

Ich erzählte von einem Ritter. Allerdings musste ich zu

meinem Entsetzen feststellen, dass ich hier als Narr auf

eine mir unerwartete Art und Weise die Gemüter

erheiterte. „Können“ war's leider nicht unbedingt...

aber die Unterhaltung ist trotzdem gelungen. ihr bemerkt,

dass eine Ecke der Seite verkohlt ist – vermutlich überlegte

der Narrenkönig die Seite zu verbrennen. Als ihr genauer

hinseht, erscheint noch eine kleine Zeile:

  • „Ich erkenne Thor zu sein,
    Fein im Dreck zu liegen.
    Was fällt mir denn da ein,
    Mich mit Stolz zu wiegen?“

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Ein seltsames Flüstern liegt undefinierbar in der Luft...

 

Du hast es echt drauf^^

Vorallem diese Idee, mit den bildlichen Beschreibungen in grün. Und der kleine, heitere Nonsensreim am Ende ist natürlich auch ein muss und wird schon langsam Tradition^^

Da bin ich es doch glatt schuldig, auch mal wieder meinen Teil dazu beizutragen. Bin stolz auf Dich, Knigge :mrgreen:

 

Die seltsamen Geräusche werden mit dem Wind der Prärie wieder hinfort geweht. Stille in der Geisterstadt, der 26 Einwohner.

Irgendwo ist nur das typische Geräusch, eines sich wendenden Stück Papieres zu vernehmen, welches in dieser unheimlichen Stille, so schrecklich laut erscheint...

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