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Empfohlene Beiträge

auf der straße singe ich deine lieder

und mit leichtem strich

hinterlass ich dem tag

ein paar zeichen im staub

 

kühle am abend mir kopf fuß und eifer

dichte den nächten

mit kleinen worten mein lob

und esse den kanten vom brot

 

nach schlaf unter sternen mit bloßen füßen

reise ich weiter

mein ziel schon im rücken

bleib vagabundin in dieser welt

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Hi schwarzer lavendel,

 

Zitat

„mein ziel schon im rücken“


Heißt das, dein LI hat schon alles erreicht? Es ist bereits bei der Zugabe?


Ich könnte es ein gutes Stück weit verstehen. Ein Brotkanten – barfuß unter den Sternen – kann satt und zufrieden machen, oder auch glücklich. Warum etwas an dieser Lebensart ändern.


Ich muß bei diesen Zeilen für Henriette H. an...

 

Hannes


denken.


 

Schön dich hier wieder zu lesen?.

 

Lieber Grüße

 

vom Gaukel

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vor 2 Stunden schrieb Dionysos von Enno:

Guten Morgen liebe Charlotte, wie schön, wieder etwas von Dir hier zu lesen und dann so ein leichtes Reise-Sommerlied! Das ist einfach nur schön warm und kühlend zugleich ☀️

 

mes compliments

 

Dio

 

lieber dionysos,

danke schön. im moment hab ich gerade den kopf voller nichtlyrischer sachen. das nervt vielleicht. ich hoffe, dass es sich bald wieder ändert.

 

danke für deinen kommentar 🙂

liebe grüße

charlotte

vor 40 Minuten schrieb Gaukelwort:

 

 

 

Hi schwarzer lavendel,

 


Heißt das, dein LI hat schon alles erreicht? Es ist bereits bei der Zugabe?


Ich könnte es ein gutes Stück weit verstehen. Ein Brotkanten – barfuß unter den Sternen – kann satt und zufrieden machen, oder auch glücklich. Warum etwas an dieser Lebensart ändern.


Ich muß bei diesen Zeilen für Henriette H. an...

 

Hannes


denken.


 

Schön dich hier wieder zu lesen?.

 

Lieber Grüße

 

vom Gaukel

lieber gaukel,

vielen dank. gerade bin ich ziemlich leer. es kommt einfach nix.

aber ich hoffe, dass es bald wieder anders wird.

 

naja, mit dem ziel - vielleicht ist es auch die idee, dass ich gar kein ziel erreichen muss. dass leben reicht. 

es ist ein gedicht für henriette haill, die völlig unverdient sehr unbekannt ist.

liebe grüße

charlotte

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Hallo Lavendula, schwarzer Lavendel,

 

freue mich dich mal in Schriftform hier wieder zu sehen, schön, dass du mal wieder da warst.

Noch dazu mit so schönen Zeilen.

Henriette H. war mir ein Rätsel, gut, dass du es noch gelöst hast.

 

Das Vagabundsein in der Welt, im Leben, ist ein Thema, in dem ich sehr leicht mitschwinge und ich finde du hast es sehr fantasievoll beschrieben.

Die Einbettungen vom Brotkanten und Mütchen kühlen, den leichten Schritt und den zarten Spuren die man zurücklässt. Das alles liest sich leicht und flockig ,fast unbeschwert und die Stimmung ist für mich hier eher eine leichte und dann kommt der Schluss: das Ziel schon im Rücken und schon muss ich nachdenken. (sonst wärs ja auch kein echter schwarzer Lavendel für mich, wenn da nix zum nachdenken drin wär).

Also lese ich dein Gedicht nochmal zurück und siehe 🙂 wie schön das funktioniert, jetzt weiß ich gar nicht welche Version mir besser gefällt, momentan tendiere ich auf die von unten nach oben.

Aber ich denke mir auch, dass ich mir mal was von Henni.H. anhören sollte, vielleicht sehe ich dann noch ganz andere Dinge hier, denn du hast bestimmt, wenn du es ihr widmest, auch ihre Gedanken mit hineingelegt... die lohnt es sich wahrscheinlich zu suchen und auch zu finden.

 

vor 21 Stunden schrieb schwarzer lavendel:

naja, mit dem ziel - vielleicht ist es auch die idee, dass ich gar kein ziel erreichen muss. dass leben reicht. 

 

und genau zu diesem Ergebnis bin ich dann auch gekommen, es gibt nichts zu erreichen, das Leben reicht. Oder auch so: der Weg ist das Ziel, denn alles was wir auf unserem Weg erleben prägt uns, prägt sich der Seele ein und wir sind wenn wir irgendwann irgendwo mal ankommen sollten, nicht mehr dieselben die den Weg begonnen haben. Wir leben vorwärts und denken rückwärts (so wie ich es mit deinem Gedicht gemacht habe).

Nur die Vagabundenseele, ich glaub die bleibt.

Ja, das Leben, erleben, reicht. Und trotzdem sucht unser Verstand oder unsere Seele ein Ziel zu erreichen, vielleicht, weil wir uns sonst nicht auf denn Weg machen würden? Vielleicht gibt es ja doch etwas in uns, das reifen muss? ....

Das war jetzt noch ein kleiner Gedankenabstecher, der nicht im Gedicht liegt aber auf dem Weg, denn auch mein Denken ist ein Vagabund und streunt mit einem leichten Strich um die Häuser.

 

Umso öfter ich deine Zeilen lese, desto besser gefallen sie mir. Und bin gerade echt angetan von ihnen 🙂 

 

Liebe Grüße und hab einen schönen Sommer

Sali

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liebe sali ☺️.

du hast dich so schön eingefühlt, und ich wollte dich für die kritik des monats vorschlagen. und wieder merke ich, wie mir gedichte.com fehlt.

 

es gibt eine sammlung von gedichten, die wenzel vertont hat. 

ansonsten sind ihre sachen schwer zu bekommen. manche leute sind leider viel zu unbekannt.

 

im moment ist ganz vieles anderes obenauf und ich habe viel zu wenig muse für das wirklich wichtige.

 

vielen dank noch mal für deinen schönen kommentar. das hat mich sehr gefreut.

liebe grüße

charlotte

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