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Dunkles Blau des Plusquamperfekts


redmoon

Empfohlene Beiträge

Hallo advocatusveritatis

 

Wilkommen in unserer Familie

 

Ich habe deine Texte gelesen und jetzt beschlossen, zu diesem hier etwas zu schreiben.

Ich hoffe dass sich noch jemand anderes zu deinen anderen Texten aüßern, ansonsten werde ich diese die Tage auch noch näher unter die Lupe nehmen....

(falls ich mal Zeit haben sollte )

 

Also erstmal ganz banal: schau nochmal drüber, dann findest du einige Vertipper, Rechtschreibfehler und kannst die GROSS/klein Schreibung korrigieren.

Inhaltlich, muss ich zumindest sagen ist das ganze sehr originell....auch von der Form her....

Ich war zuerst kurz davor, das ganze an vielen Ecken und Enden zu kritisieren, doch dann hätte ich ja genau das gemacht, was ich

vielen Lesern der Gedichte in online-Foren vorwerfe, nämlich mich vom ersten oberflächlichen Eindruck leiten lassen.

Also habe ich es gelesen und wieder gelesen und der Text kam mir immer näher.

Alles in allem wirkt es tatsächlich etwas zu stark wie eine zerrüttete Aneinanderreihung von Bildern,

ausserdem ist es für den Leser schwierig, dem Zeitsprung zu folgen...

dennoch hat das ganze eine ganz eigene Struktur und einen eigenen Charme...

 

Sicherlich ist das Ganze kein Meisterstück, aber doch in seiner freien Form auch nicht zu verachten!

 

Jetzt würde ich allerings gerne etwas regelkonformeres von dir lesen!

 

lg redmoon

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Hallo advocatusveritatis (Den Namen kann sogar ich mit meinen beschränkten Lateinkenntnissen übersetzen, ui, das freut mich )

 

Auch ich begrüße dich sehr herzlich hier. Ich habe jetzt auch die meisten deiner Texte gelesen, kann aber natürlich auch nicht alle kommentieren, du warst ganz schön fleißig

 

Wenn man von der Groß- und Kleinschreibung absieht (und diese kann man ja auch kreativ als Stilmittel gebrauchen, ansonsten finde ich eigentlich schon auch, dass wir Substantiva ruhig groß schreiben können – erleichtert es doch auch die Lesbarkeit, was gerade bei einem solchen Text mit alles anderer als konstanter Silbenzahl/ohne Reimschema hilfreich für die LeserInnen sein könnte…), kann auch ich so spontan keine ins Auge springenden Schnitzer bei der Rechtschreibung bemerken. Etwas verwirrt mich jedoch die inkonsequente Zeichensetzung, ich kann keine wirkliche Absicht dahinter entdecken... Vielleicht kannst du mir das ja erklären.

 

Allgemein finde ich die Bilder (Metaphern, Symbole, wie man’s auch nennen möchte…) schon durchschaubar. Der Wechsel von Bildbereichen jedoch, aus denen du die Metaphern entlehnst, geschieht meines Erachtens etwas zu schnell. Ich verstehe die Absicht der Gleichzeitigkeit, die du ausdrücken willst, nur bei diesen etwas „hektischen“ Abfolgen kommt in mir leider kein Gefühl auf, das alle diese Bilder ineinander vereint, man fühlt sich ein bisschen von einem in das nächste getrieben. Das wird noch verstärkt durch die unterschiedlich langen Zeilen ohne Absätze… Also ich bin etwas mühevoll durchgehumpelt, obwohl mir die Metaphern und die Idee und ihre Entwicklung sehr gut gefallen...

 

Ein Wort noch zur freien Form: So frei ist das ganze gar nicht. Wenn man sich die fragmentierenden Tendenzen zeitgenössischer Lyrik ansieht, ist dieser mein Text sehr konventionell. Und die Konvention, so meine Meinung, ist auf die Dauer Mörder der Kunst.

Mit der zeitgenössischen Lyrik stehe ich etwas auf Kriegsfuß :mrgreen: Nein, die will sich mir nicht erschließen… Konvention empfinde ich normalerweise auch als einengend, aber so vieles heutzutage wird unter dem Deckmantel „Lyrik“ verpackt, was das jedoch wirklich ist, mag ich nicht recht beurteilen. Sich innerhalb des gewissen Rahmens der Konvention kreativ zu betätigen mag ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Herausforderung darstellen.

 

Ich habe dein Gedicht gern kommentiert, hat mich gefreut, ich hoffe, dass wir auch in Zukunft was von dir hören

Liebe Grüße, Kari

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hi du,

"Dunkles Blau des Plusquamperfekts" gefällt mir sehr gut.

ich musste sofort an den stein denken (aquamarin)

solche bilder bleiben länger im gedächnis. (= schön)

auch die idee mit dem wanderer ist nett, wenn auch nicht ganz neu.

"erinnerungsfrühlinge" gefällt mir auch.

teilweise hakts noch etwas, aber den schluss halt ich für gelungen:

 

müde flatternd, ziellose

vögelschwärme vor kirchdörfern

in der weite des vergangenen, <- hier komma

verlaufen sich bisweilen wanderer

und fragen nach dem weg <- punkt/komma

das zukünftige, sagt man ihnen,

wo das ist, weiß ich nicht.

 

wieso nicht am ende: "wissen sie nicht" ?

am ende noch das "Ich" reinzubringen kommt mir zu abrupt.

 

mit der aneinanderreihung, denk ich, hat redmoon recht,

noch exklusiver wärs, wenn du den zusammenhang der einzelnen bilder

wie im schlussteil noch enger zusammenbringst.

 

"nachsommerblüten

blüten" wiederholung des wortes.

 

außerdem wie kann der wind durch den duft wehen?

er verteilt ihn vlt., vertreibt ihn oder breitet ihn aus...

 

schönes freies werk,

auch wenn vom inhalt nicht wirklich was neues.

denoch gerne gelesen.

lg

Onkie

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