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Empfohlene Beiträge

 

Stille Laute

 

 

Durchs lichte Geäst melodisches Schwingen

ersehnte Wärme mir Sonnenstrahlen bringen

 

mir duftige Brisen tanzend entgegen schweben

den kalt erstarrten Raum mit Wärme verweben


 

                                                                                                                 -Wände, die mich anschrien verstummen und sind beseelt vor Entzücken


 

ein Fluidum füllt das totgeglaubte Zimmer

mit phönixartiger Energie und magisch Geflimmer


 

                                                                                                                 -ein Moment der mir den Atem raubt und Worte des Ausdrucks fehlen lässt


 

mein Herz und die Seele sind plötzlich federleicht

und ein lächelndes Gesicht, was DAS unterstreicht

 

Sommerzeit, entdeckt hab ich dich schönste Zeit

leih mir deine Aura, mit der will ich mich schmücken


 

© Sternwanderer

 

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Hey 🙂

 

Ein sehr schönes Gedicht, liebe Sternwanderer.

Vielleicht könnte man ja diese "S" am Ende des Wortes (bspw. durchs) irgendwie durch umstellen weglassen.

vor 1 Stunde schrieb Sternwanderer:

Durchs lichte Geäst melodisches Schwingen

ersehnte Wärme mir Sonnenstrahlen bringen

Hier hätte ich nämlich vielleicht geschrieben

 

Durch lichtes Geäst ein melodisches Schwingen   (xXxxXxxXxxXx)

Ersehnliche Wärme wird Sonne mir bringen (xXxxXxxXxxXx) ->  an Stelle von Sonne vllt. auch Strahlen

 

Als erste Verbesserung vielleicht. Beim Rest müsste ich mich erst einmal reinlesen.

Aber die Idee mit dem Daktylus gefällt mir sehr. Das passt gut hier rein.

 

mfG.: Ference

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Lieber Ference,

 

es ist kein Geheimnis, dass ich eine grOße Metrumschwäche habe.

 

Nach einigen Kommentaren die ich gestern gelesen hatte, habe ich mir meinen eigenen Kommentar (entweder liest man mich oder nicht) vor kurzer Zeit überdacht und das obige Gedicht entgegen meiner sonstigen Wahl des Lables mit „Textarbeit erwünscht“ einzustellen, hoffend auf Feedback.

 

Das ich ein Daktylus eingestellt habe ist mir nicht bewusst. Ich habe das Original versucht zu durchzuXsen, was mir schwer fällt, und habe das Ergebnis euch zu lesen gegeben.

 

Deine Vorschläge gefallen mir sehr und habe mir an das Brett vor meinem Kopf gekloppt, was ganz sicher noch öfter passiert, bis hin zu Kopfschmerzen  – DANKE schon einmal.

 

 

LG Sternwanderer

 

 

 

Stille Laute

 

 

Durch lichtes Geäst melodisches Schwingen

ersehnliche Wärme wird Sonne mir bringen

 

mir duftige Brisen tanzend entgegen schweben

den kalterstarrten Raum mit Wärme verweben


 

                                                                                                                 -Wände, die mich anschrien verstummen und sind beseelt vor Entzücken


 

ein Fluidum füllt das totgeglaubte Zimmer

mit phönixartiger Energie und magisch Geflimmer


 

                                                                                                                 -ein Moment der mir den Atem raubt und Worte des Ausdrucks fehlen lässt


 

mein Herz und die Seele sind plötzlich federleicht

und ein lächelndes Gesicht, was DAS unterstreicht

 

Sommerzeit, entdeckt hab ich dich schönste Zeit

leih mir deine Aura, mit der will ich mich schmücken

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vor 2 Stunden schrieb Sternwanderer:

Ich habe das Original versucht zu durchzuXsen, was mir schwer fällt, und habe das Ergebnis euch zu lesen gegeben.

 

Liebe Sternwanderer, lieber Ference,

 

na, das nenne ich mal fruchtbare Zusammenarbeit! Ich kann mir gut vorstellen, dass das im (schwierigen!) dreisilbigen Metrum ein schönes Gedicht wird. Da du, Sternwanderer, die Verse für dich wohl ganz anders geixt hattest, wäre es hilfreich zu erfahren, welche Silben du betonst, damit man gleich dort einhaken und erklären kann, warum es sich anders liest als von dir gedacht. Sonst wird es dir nicht möglich sein, das Metrum selbstständig durchzuhalten, und es würde vermutlich darauf hinauslaufen, dass Ference das Gedicht für dich schreibt. Klar, beim Zuschauen lässt sich auch einiges lernen. Ich wollte es nur gesagt haben.

 

Möchtest du das Ixen mal mit dem nächsten Vers probieren? Am besten, du suchst dir zuerst die zweisilbigen Wörter heraus und schaust, wo die Stammsilben sind. Die müssen auf jeden Fall betont sein und die jeweils andere Silbe des Wortes also auf jeden Fall unbetont. Dann hast du schon eine gute Orientierung, wie die restlichen Silben da reinpassen. Sind die dreisilbigen Wörter ein Problem? 

 

mir duftige Brisen tanzend entgegen schweben

 

Das ist jetzt aber keine Pflichtübung, nur ein Angebot! Wenn du nicht möchtest, fühle dich bitte nicht bedrängt. Ihr beide werdet das Kind schon schaukeln.

 

LG Claudi

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Liebe Claudi,

 

ich dachte ich hätte den Jambus fabriziert und wie ich sehe war dem nicht so. Nun gut.

 

vor 2 Stunden schrieb Claudi:

Möchtest du das Ixen mal mit dem nächsten Vers probieren?

 

 

mir duftige Brisen tanzend entgegen schweben

 x     X  x  x   X   x     x   X       x  X  x  x       X     x

                                                   x  X X ?

 

Mmmmh -

 

 

vor 2 Stunden schrieb Claudi:

Sind die dreisilbigen Wörter ein Problem? 

 

 

Ich fürchte, ich habe noch viel mehr Probleme.

 

 

LG Sternwanderer
 

 

 

 

 

 

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Hallo nochmal,

 

ich helfe mal ein bisschen und beginne mit den zweisilbigen Wörtern. Das sind: Brisen, tanzend und schweben. Alle drei haben die betonte Silbe vorne. Bei "tanzend" ist die Stammsilbe leicht zu erkennen, weil der Tanz drin steckt. Diese drei Wörter trage ich schon mal ein:

 

mir duftige Brisen tanzend entgegen schweben

 

Jetzt die beiden Dreisilber: duftige  hattest du schon richtig geixt, fehlt noch entgegen. Das lässt sich trennen in ent-gegen. Jetzt haben wir eine unbetonte Vorsilbe und ein zweisilbiges Wort. Bei "gegen" ist auch die erste Silbe betont. Wenn du es nicht hörst, müsstest du es nachschlagen oder mit dem Wort Gegner vergleichen. Dann siehst du, dass die Stammsilbe vorne und der hintere veränderliche Teil die unbetonte Ableitungssilbe ist.

 

Die Betonung ist also: entgegen. 

 

mir duftige Brisen tanzend entgegen schweben  xXxxXxXxxXxXx

 

Die leichte Bausilbe "mir" wird vor "duftige" unbetont gelesen. Das hattest du ja auch schon richtig.

 

Klingt der Satz nicht etwas unnatürlich verdreht? Hier würde ich nochmal neu ansetzen, da du ja auch das gewünschte Metrum noch nicht getroffen hast.

 

Weiter unten hast du ein fast schon perfekt jambisches Verspaar. Da bräuchte man nur eine Kleinigkeit rauszukürzen und könnte es so lassen. Da es durch die eingestreuten Prosasätze von den anderen Verspaaren abgetrennt ist, würde das abweichende Metrum nicht stören:

 

ein Fluidum füllt das totgeglaubte Zimmer

mit  Energie und magischem Geflimmer

 

LG Claudi

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vor 11 Stunden schrieb Claudi:

Da es durch die eingestreuten Prosasätze von den anderen Verspaaren abgetrennt ist, würde das abweichende Metrum nicht stören

 

Hey Claudi, hey Sternwanderer

 

wirklich? Wahrscheinlich denke ich zu engstirnig, zu theoretisch. Natürlich ist das ja eine kreative Auseinandersetzung, wenn man sich mit Gedichten beschäftigt. Aber trotzdem muss das doch irgendwie einheitlich und in der Technik sein, nicht? Entweder Jambus oder Daktylus. Naja, ich kann es auch falsch sehen.

 

mfG.: Ference

 

PS: Es ist gar nicht so einfach, das Gedicht in den Daktylus zu schreiben und den Sinn auch noch beizubehalten. Da kommen nur irgendwelche verdrehten Satzbauten zustande.

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Hallo ihr Lieben,

 

vor 2 Stunden schrieb Ference:

wirklich? Wahrscheinlich denke ich zu engstirnig, zu theoretisch. Natürlich ist das ja eine kreative Auseinandersetzung, wenn man sich mit Gedichten beschäftigt. Aber trotzdem muss das doch irgendwie einheitlich und in der Technik sein, nicht? Entweder Jambus oder Daktylus. Naja, ich kann es auch falsch sehen.

 

wären die Verse zusammenhängend, fände ich ein einheitliches Metrum auch besser. Die beiden Unterbrechungen durch Prosasätze lassen uns hier etwas mehr Freiheit, weil man zwischendurch ja sowieso aus dem gewohnten Takt herausgeführt wird.

 

vor 2 Stunden schrieb Ference:

PS: Es ist gar nicht so einfach, das Gedicht in den Daktylus zu schreiben und den Sinn auch noch beizubehalten. Da kommen nur irgendwelche verdrehten Satzbauten zustande.

 

Das sehe ich auch so. Ursprünglich wollte Sternwanderer ja sowieso jambisch schreiben. Und die meisten Verspaare sind dem jambischen Takt näher als dem daktylischen. Auf jeden Fall wäre es leichter, alles jambisch zu machen, wenn es einheitlich sein soll. Mir persönlich gefiele das besser, aber mein Geschmack ist hier nicht relevant.

 

Sternwanderer, die Entscheidung liegt bei dir. Hier nochmal die Übersicht. Meinen angepassten Vorschlag habe ich auch schon mal fett gemacht:

 

 

Durch lichtes Geäst melodisches Schwingen

ersehnliche Wärme wird Sonne mir bringen. - ersehnte?

 

mir duftige Brisen tanzend entgegen schweben

den kalterstarrten Raum mit Wärme verweben


                                                                                                 

Wände, die mich anschrien, verstummen und sind beseelt vor Entzücken.


 

Ein Fluidum füllt das totgeglaubte Zimmer

mit Energie und magischem Geflimmer.

                                                                                                  

 

Ein Moment, der mir den Atem raubt und Worte des Ausdrucks fehlen lässt.


 

Mein Herz und die Seele sind plötzlich federleicht

und ein lächelndes Gesicht, was DAS unterstreicht.

 

Sommerzeit, entdeckt hab ich dich schönste Zeit,

leih mir deine Aura, mit der will ich mich schmücken. 

 

 

Oh, pardon, jetzt merke ich erst, dass die Prosasätze wohl auch Verse werden sollten? Der scheinbar fehlende letzte Reim brachte mich erst darauf.

 

LG Claudi

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vor 2 Stunden schrieb Claudi:

Durch lichtes Geäst melodisches Schwingen

ersehnliche Wärme wird Sonne mir bringen.

 

Nur mal eine Anregung, wie diese Verse jambisch werden könnten. Einige deiner Wortideen wirst du entweder verwerfen oder für neue Verse aufheben müssen. Auch an den Reimen würde ich nicht allzu sehr festhalten, wenn sich etwas ebenso schönes Neues ergibt.

 

Durch lichtes Astwerk spüre ich's melodisch schwingen:

die Sonne will die lang ersehnte Wärme bringen.

 

Was allerdings das Schwingen sein soll, ist mir nicht ganz klar. Angenehme Schwingungen, die in der Luft liegen, kann ich mir vorstellen. Aber warum sind sie nur durch die Äste zu spüren? Oder soll es Vogelgesang sein? Dann wäre klingen passender?.

 

LG Claudi

 

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Liebe Claudi,

 

 

vor 18 Stunden schrieb Claudi:

Was allerdings das Schwingen sein soll, ist mir nicht ganz klar. Angenehme Schwingungen, die in der Luft liegen, kann ich mir vorstellen.

 

Deine Annahme ist richtig. Ich wollte frühzeitig den Bogen hin zu der ein wenig esoterisch angehauchten  S3 setzen.

 

vor 18 Stunden schrieb Claudi:

Aber warum sind sie nur durch die Äste zu spüren?

 

Da habe ich keine plausible Erklärung für, als nur meine Affinität Bäume.

 

vor 18 Stunden schrieb Claudi:

Einige deiner Wortideen wirst du entweder verwerfen oder für neue Verse aufheben müssen. Auch an den Reimen würde ich nicht allzu sehr festhalten, wenn sich etwas ebenso schönes Neues ergibt.

 

Habe ich gemerkt und trotzdem einen erneuten Reimversuch gestartet. Allerdings möchte ich an meinen "Zwischensätzen" festhalten, ob's gefällt oder nicht.

 

 

***************************************************************

 

Durch lichtes Astwerk spüre ich's melodisch schwingen:

die Sonne will die lang ersehnte Wärme bringen.

 

Das Schweben und Verweben duftiger Brisen

lässt kalt erstarrten Raum neu aufleben.

 

                                                                                -Wände, die mich anschrien verstummen und sind beseelt vor Entzücken

 

Ein Fluidum füllt das totgeglaubte Zimmer

mit Energie und magischem Geflimmer.


 

                                                                                -Ein Moment, der mir den Atem raubt und Worte des Ausdrucks mir entrücken

 

Das Herz, die Seele sind federleicht

mein frohes Lächeln dies unterstreicht.

 

Der Sommer mit seiner Leichtigkeit

verführt zu freudiger Heiterkeit.

 

 

**************************************************************

 

 

Ich hoffe, dass es besser ist.

 

LG Sternwanderer

 

 

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Liebe Sternwanderer,

 

vor 2 Stunden schrieb Sternwanderer:

Allerdings möchte ich an meinen "Zwischensätzen" festhalten, ob's gefällt oder nicht.

 

Die Zwischensätze gefallen mir durchaus. Was mir daran absolut nicht gefällt, ist, dass du jetzt verreimt hast. Das passt nicht, weil Prosa sich anders liest als getaktete Sprache. Der erste Satz kann für meinen Geschmack so bleiben. Der zweite war vorher schöner:

 

Ein Moment, der mir den Atem raubt und Worte des Ausdrucks fehlen lässt.

 

Den würde ich so belassen. Auch die Formatierung, die den zweiten Teil der Sätze unter die Verse laufen lässt, als wären sie Bestandteil der Verse, gefällt mir nicht. Das Interessante an den Prosateilen ist ja gerade der Kontrast zu den gebundenen Teilen. Das Gesamtpaket wirkt umso besser, je deutlicher sich Prosateile und Versteile voneinender abheben. 

 

vor 2 Stunden schrieb Sternwanderer:

Ich hoffe, dass es besser ist.

 

Ja, das liest sich schon viel besser! Einige Würmer sind noch drin. Vielleicht findest du sie, wenn du die neuen Verse nochmal versuchst zu ixen und dieses Mal zuerst die zweisilbigen Wörter markierst. Sie haben ja immer eine betonte und eine unbetonte Silbe, die genau ins Metrum passen müssten. Tun sie es nicht, weißt du, dass etwas an den dazwischen liegenden Silben nicht stimmt und solltest sie dann überprüfen.

 

Im nächsten Schritt wären dann die dreisilbigen Wörter dran, die manchmal etwas anpassungsfähiger sind als die Zweisilber, aber auch sie lassen sich keineswegs beliebig betonen.

 

LG Claudi

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