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Sonne

 

Nur durch ihr Neigen und Steigen,

durch ihre Wärme die vom Himmel fällt,

entblößt die Erde ihr Eigen,

erblüht und wächst und wird zur Welt.

 

Sie lässt die Farben erstrahlen,

bestärkt das Leben mit dem hellsten Schein.

Noch schöner können wir malen,

doch niemals Eins auf Erden sein.

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Hi Alex,

 

für mich sind beide Fassungen gut lesbar. Wenn das Metrum deutlich genug bedient wird und sich der Wechsel nicht unvorhersehbar willkürlich gestaltet, sehe ich da kein Problem. Hier ist der Metrumwechsel ja sehr regelmäßig.

 

Was mir inhaltlich nicht ganz glücklich scheint, ist die Erde als Subjekt des Satzes:

 

vor 1 Stunde schrieb Alexander:

Nur durch ihr Neigen und Steigen,

durch ihre Wärme die vom Himmel fällt,

entblößt die Erde ihr Eigen,

 

weil das Neigen und Steigen sich ja auf die Sonne bezieht. Ich weiß jetzt nicht, ob es eine Aufwertung wäre, die Sonne auch noch mit in den Satz zu stopfen. Vermutlich nicht, aber ich probiere es spaßeshalber mal:

 

Nur durch das Neigen und Steigen

1. der Sonne dort am Himmelszelt

2. der Sonne, die den Himmel ihr erhellt

entblößt die Erde ihr Eigen,

 

Quatsch? Gut möglich! Bei so spontanen Einfällen kann ich das nie so schnell  berurteilen.

 

LG Claudi

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Hi Claudi,

danke für deine schnelle Reaktion. 

Das mit der Erde war mir gar nicht aufgefallen. Jetzt wo du es sagst, klingt es logisch. Quatsch? Ne, vielleicht fällt mir, oder jemand Anderem, noch was passendes ein. Ich dachte erst der Satz wird klarer durch die Überschrift. Jetzt bin ich leicht verwirrt 😅. Ich grübel mal weiter. Das wichtigste hast du mir beantwortet. 

Danke dafür, das beruhigt mich erstmal. 

 

LG Alex 

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Hi Alex!

 

Nun metrisch mag es im Takt laufen, jedoch fehlt mir hier der Stempel des Autors! 

Für mich ist es frei von Individualität. Ich erkenne den Autor nicht im Werk dass ich da lese.

Der Inhalt ist mir zu allgemein gehalten. So gesehen auch von Millionen anderer Augen, aber eben nicht vom Auge des Autors. Deshalb gefällt es mir nicht.

Sorry für die harten Worte. 🙈

 

LG JC

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vor 59 Minuten schrieb Joshua Coan:

Hi Alex!

 

Nun metrisch mag es im Takt laufen, jedoch fehlt mir hier der Stempel des Autors! 

Für mich ist es frei von Individualität. Ich erkenne den Autor nicht im Werk dass ich da lese.

Der Inhalt ist mir zu allgemein gehalten. So gesehen auch von Millionen anderer Augen, aber eben nicht vom Auge des Autors. Deshalb gefällt es mir nicht.

Sorry für die harten Worte. 🙈

 

LG JC

Alles gut Joshua, 

für mich ist das kein Problem. Zwar weiß ich nicht welchen Stempel du meinst, aber alles ok. Allgemein? Mag sein, danke für die Kritik. Deswegen steht es in Textarbeit erwünscht. Aber ich sehe schon, das wird schwierig. 

 

LG Alex 

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Mit Stempel mein ich das Erkennungsmerkmal. Man ließt etwas und denkt sich zumindest, ah, das ist doch sicher von dem oder dem Autor. 

Aber vielleicht bin ich hier zu streng. Oder hab den Fokus auf etwas anderem. Nun ich hab erwähnt was mir wichtig ist. 

 

Was genau gefällt dir noch nicht? Oder hast du schon zum Ausdruck gebracht was der Text sagen soll? Und ging es nur um eine Formgestaltung des Inhalts?

 

LG JC

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Hi Alex,

 

vor 20 Stunden schrieb Alexander:

Ich dachte erst der Satz wird klarer durch die Überschrift.

 

ja, genauer gesagt, die ersten beiden Verse. Wenn dann die Erde ins Spiel kommt, wird der Bezug des Pronomens "ihr" etwas undeutlich. Das ist aber nicht so gravierend, dass man den Zusammenhang nicht versteht.

 

In der zweiten Strophe springst du mit "sie" wieder zur Sonne. Das Problem sind die Pronomen. Ich glaube nicht, dass es dafür eine vernünfige Lösung gibt, ohne den Text zu verwerfen und nochmal ganz neu anzusetzen.  

 

Hier habe ich nochmal auf die Beziehung der einzelnen Verse zum Titelwort geschaut: 

 

V1, V2 - Sonne

V3, V4 - Erde

V5, V6 - Sonne

V7 - Mensch, Sonne

V8 - Mensch, Erde

 

Der Schlussvers bringt einen interessanten, ganz neuen Gedanken, der allerdings nicht viel mit dem Titel zu tun hat und daher ziemlich "aus der Luft gegriffen" wirkt. Ich würde es jetzt einfach so lassen. 

 

Als Fingerübung mit diesem gewagten Metrumwechsel war es jedenfalls ein voller Erfolg und garantiert eine wertvolle Erfahrung, die dich technisch wieder ein ganzes Stück weiter gebracht hat. Ich denke, darum ging es in erster Linie.

 

LG Claudi

  • Danke 1
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vor 2 Stunden schrieb Claudi:

Hi Alex,

 

 

ja, genauer gesagt, die ersten beiden Verse. Wenn dann die Erde ins Spiel kommt, wird der Bezug des Pronomens "ihr" etwas undeutlich. Das ist aber nicht so gravierend, dass man den Zusammenhang nicht versteht.

 

In der zweiten Strophe springst du mit "sie" wieder zur Sonne. Das Problem sind die Pronomen. Ich glaube nicht, dass es dafür eine vernünfige Lösung gibt, ohne den Text zu verwerfen und nochmal ganz neu anzusetzen.  

 

Hier habe ich nochmal auf die Beziehung der einzelnen Verse zum Titelwort geschaut: 

 

V1, V2 - Sonne

V3, V4 - Erde

V5, V6 - Sonne

V7 - Mensch, Sonne

V8 - Mensch, Erde

 

Der Schlussvers bringt einen interessanten, ganz neuen Gedanken, der allerdings nicht viel mit dem Titel zu tun hat und daher ziemlich "aus der Luft gegriffen" wirkt. Ich würde es jetzt einfach so lassen. 

 

Als Fingerübung mit diesem gewagten Metrumwechsel war es jedenfalls ein voller Erfolg und garantiert eine wertvolle Erfahrung, die dich technisch wieder ein ganzes Stück weiter gebracht hat. Ich denke, darum ging es in erster Linie.

 

LG Claudi

Genau Claudi, es ging hauptsächlich um das Metrum, dessen Wechsel und den Freiraum. Auch wurde ich, durch deine Zustimmung, bestätigt und habe mehr Vertrauen in mein Gehör / Gespür. 

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