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Der Nachahmer oder Es war einmal ein Dialog


Styx

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Herzlich Willkommen freechild von meiner Seite in diesem forum

 

da will ich mich gleich mal deinem Text widmen und einige Dinge dazu schreiben welche mir aufgefallen sind .

 

Zunächst einmal ist dein Text stark Prosalastig ich tue mir etwas schwer es als Gedicht an zu sehen. Mir fehlen etwas die Stilmittel.

Es kommt beim lesen eine schwere Ryhtmus zustande was das ganze nicht ganz leicht zum lesen ist da viele Stopps drin sind und es sich etwas ruckig liest. Aber man kann natürlich noch einiges draus machen .

 

Auf der Suche nach einem Verborgenen,

sich selbst zu bergen suchend

halt ich mich verborgen im dunklen

vor den Wellen des nächtlichen Schlafs.

Der Tag wird kommen und ich werde bereits müde.

Nein, ich kann ihn nicht mehr hören, will ihn nicht mehr sagen.

Deinen Namen.

Das zweite mal verborgen nur eben das Verb, empfinde ich etwas störend und würde es mit etwas anderem austauschen.

Dann um einen ziemlichen Bruch raus zu nehmen würde ich das Nein entweder komplett rausschmeißen oder an eine andere Stelle unterbringen.

 

Erstickende Hände um mich her,

so wurden auch meine zu solchen,

der Ort, da sie atmen konnten,

war der Winter.

Im Winter gibt es keine Blätter,

gibt es nur die Wahrheit, die sich

versklaven lässt von Freiheit und kühlem Weiß.

Früchte gibt es hier keine und doch, so vermutet man,

werden sie wachsen. Darum halte ich nun

geduldig die Hände still.

Der dritte und vierte Vers lesen sich sehr sehr schwerig und man kommt in keinen schönen Ryhtmus rein.

Das nächste wäre die zwei gibt - vor allem jedoch der Winter Vers - ist ein bisschen schwach was das Thema angeht. Natürlich gibt es im Winter keine Blätter.

Und nun zu den letzten Versen, hier finde ich ist es einfach nur runtergeschrieben ohne Form und mit wenig Überarbeitung, dass könnte man sicherlich schöner ausformulieren.

 

Die Hitze des Morgenrots zeichnete ihre Spur

auf unseren Seelen - ja schlimmer noch,

verging sich an uns und wir wurden eins.

Unaussprechliches warf zu Boden das

königliche Geschlecht, welches ja so weise ist.

Ich lechze nicht mehr hinter den alten Lettern her,

küsse dich selbst wach, mein Prinz.

Diese Strophe ist finde ich am besten, hat zwar leider auch ein paar Mängel welche ich davor schon angsprochen hatte, ist aber so finde ich die beste .

 

So zum Schluss noch ein interessanter Text mit schönen Bildern den du mit etwas mehr Aufarbeitung sicherlich noch schöner gestalten könntest. Ich hoffe ich konnte dir ein paar kleine Mängel aufzeigen und dir weiterhelfen.

 

Gruß Styx :cool:

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Schreiben nicht viel verstehe und mich wohl - im Gegensatz zu den meisten hier - auch noch nicht so intensiv damit auseinandergesetzt habe.

 

im Gegensatz zum Meisten hier, bedient das Gedicht ein (verklärt, ausgefühlte) Sphäre, die die Meisten

nie erfahren werden.

 

Deine sprachliche Innewendung ins - was noch außerhalb an Inneren ist - spricht natürlich an.

Du hast schon immer diese Suche nach dem Ausgleich zwischen lyr. Ich und einer poesieverwerflichen Welt.

Das ist so eine verrauchte Stimme, die durch ein alten Schalplattenspieler tönt. Gefühle ampfiliert (-das wort gibt es nicht, heißt aber verstärkt : )

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