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Du tanzt für mich


Gast (Corazon De Piedra)

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Gast (Corazon De Piedra)

Du tanzt für mich

 

Ich habe dich geschmückt,

dich schön dekoriert,

mit Make Up und Frisur

du hast dich nicht geziert.

 

Du liebst es, schön zu sein,

du zeigst dich gern ganz,

Höschen und Satin,

jetzt geht es zum Tanz.

 

Es blitzt weiss auf

unter dem kurzen Rock,

dein duftender Slip,

ein genussvoller Schock.

 

Der samtweiche Stoff

umhüllt deine Haut,

wie schmeichelnde Blicke,

zu jung für eine Braut.

 

Ich liebe die Glätte

dieser unbehaarten Haut.

Nichts stört ihre Reinheit

so genau man auch schaut.

 

Ich schau dir gern zu,

du bist so grazil,

unschuldige Schönheit,

das ist dein Ziel.

 

Die Tiefe deiner Augen,

die Filigranität deiner Brust,

macht dich begehrenswert,

das ist dir nicht bewusst.

 

Sei stolz auf dich,

du hast allen Grund,

und eine Mutter wie ich

hält dich gesund.

 

Du bist mein Kind

und doch eine Frau,

ich kenne deine Gefühle

das weisst du genau.

 

Später liegst du schlafend vor mir,

nackt, die Schenkel gespreizt,

du weißt nicht,

was das für mich heisst.

 

Es heisst dich zu beschützen,

vor bigotter Prüderie,

immer für dich da zu sein

manche verstehen das nie.

 

Ich mag deine Gefühle,

die Unschuld deiner Scham,

ich bin sehr glücklich,

dass ich dich bekam.

 

Ich halte dich im Arm,

wenn du masturbierst,

und achte darauf,

dass du dich nicht verlierst,

 

in Heuchelei

und Lügen,

in begehrenden

Fratzen,

 

dass du stolz

und stark bist,

stärker als Krallen

mit blutigen Tatzen.

 

So warm die Nacktheit

deiner gespreizten Beine,

es gibt keine Tochter -

keine wie meine.

 

___________________

 

Lyrics by CDP

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  • 1 Jahr später...
  • Antworten 11
  • Erstellt
  • Letzter Kommentar

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Eben kein Mißbrauch. Es gibt viele Möglichkeiten, die Gedanken, Reize und Gefühle differenzierter zu sehn, um die es sich hier dreht. Es ist immer gefährlich, offen für Eros und Sensibilität zu sprechen. Wer eine erotische Erlebniswelt, nur ein weniges offenbart, lockt den Neid auf seine Fährte. Und besitzergreifende Wesen. Wer seine weichen Seiten offenbart, weckt die Gelüste derer, die das Zarte in sich selbst nur zu verachten gelernt haben! Tut mir leid. Mütter, ohne eigenes Leben? Anfang eines dornigen Weges, die eigene Seele wie ein Kind zu hüten.

Solche Entdeckungen schützen vor dem Mißbrauchen des Lebens, denke ich. Was eine Einfühlung ... :?

Es finden sich eben problematische Seiten all dessen, was man erblickt, wenn man tiefer in die Sphären der Seele vordringt.. wird wohl immer so sein. Ich meine:

Wunderschöne Verse. Meine Verehrung :oops:

Mischa

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Gast (Corazon De Piedra)

Hallo Mischa,

 

ich freue mich sehr, dass du mein Gedicht so verstehst und empfindest, wie es gemeint ist.

Ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut, danke!

 

Corazon

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Hallo Corazon, ein schönes, gefühlvolles Gedicht, in dem Du gut zum Ausdruck bringst, wie Verantwortungsgefühl einer Mutter und emotionale Bindung in Einklang gebracht werden können.Begriffe wie "Make Up" und "Frisur" stören m.E. in der Stimmung dieses Gedichtes; sie sind mir zu ernüchternd. Ebenso empfinde ich " gespreizte Schenkel o.ä. " in diesem sensiblen Gedicht zu " pornohaft".Vielleicht kannst Du das verfeinern. LG sw.

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Liebe Carazon de Piedra

 

Wenn Du wüßtest.. ich hab zuerst Deine Verse nur überflogen, dann bin ich, aus einer Gewohnheit zum Kommentar, ebenso überfliegerisch hingezogen worden, und wurde wütend. Hab Deine Verse erstmal ungelesen verteidigt. Dann, beunruhigt, hab ich erst alles Wort für Wort gelesen. Darum wurde mein Post nachträglich verändert.

"Eine Mutter, die kein eigenes Leben mehr hat, oder nie hatte, aber eine Tochter." empfand ich.

Fazit: Erstmal fertiglesen, auch wenn die Kritik stereotyp und monoton ist. :lol: :roll:

Vermutlich hab ich den Kern erfaßt.

Dann hab ich mir Deine Gedichte angeschaut, um Deine Muse erstmal kennenzulernen.

Schön die Zeilen über Deine Beheimatung in den Barriades! Ich käme bald.. :mrgreen: hock: .. dorthin, nur, mein Schicksal sagt anderes. :oops: :|

Herzliche, entsteinte Grüße, zu Dir, für Dich

sendet Mischa

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Hi Corazon, nachdem ich mit großem Entsetzen zur Kenntnis nahm, wie sehr Deine Gedichte in anderen Foren unter massiven Beschuß geraten und Du eine nicht geringe Menge von Usern gegen Dich aufgebracht hast, habe ich für Dein Schweigen Verständnis. Es hätte mir auch die Sprache verschlagen. LG sw. :cry:

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@ mischa:

wer sich mit den Gedichten - auch den schon gelöschten - auseinandergesetzt hat, kann nur feststellen, dass doch eine ungemeine Bandbreite in Thematik, Wortwahl und Gefühlsausdruck vorliegt. " Totgeburt" ist z. B. ein ausdrucksstarkes, emotional tief gehendes Gedicht - davon gibt/ gab es einige. Auf der anderen Seite gibt es Gedichte mit Gossenterminologie, die sehr abstossend sind( erspare mir Beispiele- es gibt aber in anderen Foren genug davon ).Weiterhin auffallend ist das Wissensspektrum der Autorin, was von ihren Kritikern/ Kritikerinnen als "oberflächlich aufgeschnappt" beurteilt wird.Die Auseinandersetzung mit anderen Usern lässt die Autorin als geistig wendig, schlagfertig, mit allen Hunden gehetzt und Wassern gewaschen erscheinen.Ihre Charakterzüge imponieren als schillernd, zu Extremen neigend, wandlungsfähig , emotional mitschwingend aber auch brutal, kalt, " abgewichst", alles niedertretend,aus der tiefsten Hefe kommend, wobei sich die Frage stellt, ob die letzten Erscheinungen nicht Reaktion einer gepeinigten Persönlichkeit sind. Das zu dem von Dir zitiertem Thema "Folge einer Auseinandersetzung mit der Autorin". Mir würde schon gefallen, wenn die Autorin sich auf feinsinnige Gedichte - sie kann sie mit einem unorthodoxen Stil schreiben !!- konzentrieren würde und die unappetitlichen Gedichte ruhen liesse.vg swift

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@ Swift ...Danke für Dein ausführliches Antworten. Tja, weißt Du, ich kann was Du sagst, in gewisser Weise nachfühlen. Und, am angeknurrt und beleidigt werden ist noch niemand direkt gestorben. Es ist gerade genug verboten, finde ich. Das Rauchen etwa, Sich Besaufen. Oft sogar Gelächter in der Gastronomie, wenn es nicht von einem regulären Spaßmacher verursacht wurde. Witze, oder Politik, kann ein Lokalverbot einbringen, ohne Alkohol, wenn ein Gastwirt zu ängstlich und korrekt erzogen wurde. Wie war das nach dem Krieg mit der Freiheit des Wortes? Noch nicht so schwierig, wie in unseren Tagen. Was es alles gibt. :roll: Gefallenwollen, Ehrgeiz, oft gar dabei mit religiösem Egoismus gepaart, einem Gott imponieren zu müssen, missionieren, was einem nichtmal wirklich Empfindung wurde.. Oder anständig sein wollen, zwischen Norm, Schuld und Scham eingespannt. Lese ich alles hier im Forum mal hier, mal da, so zwischen Zeilen, bzw. sogar ausgesprochen. Gefordertes, Gedrohtes.. Die Menschen dieser Tage haben mir zu wenig Biss, und zuviel falsche Demut. Mutig wird mancher nur, wenn er Konsens wittert und Punkte zu machen hofft. Poesie ist für mich mit einem gesunden Schuß Asozialität ( hat mit anti-sozial nichts zu tun für mich!) und Anarchismus (sprich "Entfaltung der Persönlichkeit") und einer vitalen Liebe zum Leben gemischt.

Klar, wenn einem Blaue Bohnen um die Ohren fliegen, wird es ungemütlich. Das wolln wir ja nich .. :roll: :oops:

Lieben Gruß, Mischa

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  • 5 Monate später...
Gast (Corazon De Piedra)
habe ich für Dein Schweigen Verständnis. Es hätte mir auch die Sprache verschlagen. LG sw. :cry:

 

Hallo swift,

 

ja, dein Verstehen freut mich. Ich habe ein paar Monate Pause gemacht mit dem Forenleben und mich in allen anderen Foren abgemeldet. Grund waren mentale Probleme meinerseits auf diverse Hetz- und Mobbingcampagnen gegen mich.

 

Jetzt bin ich nur noch hier angemeldet und werde nur noch hier schreiben, ich werde es mal langsam angehen lassen. Zu den Kommentaren hier werde ich mich in den nächsten Tagen nochmal äussern.

 

Viele Grüsse, auch an mischa

 

Corazon

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  • 2 Monate später...

Hallo Corazon de Piedra,

 

Dein Gedicht ist zugegebenermaßen eines der wenigen, deren Stil einen wirklich professionellen Charakter innehat. Du entwickelst in angenehm verständlicher ebenso wie gehobener Sprache eine facettenreiche und vorallem unerwartete Situation - diese offenbart sich dem Leser allerdings erst nach und nach. Dein Gedicht hat nicht einen plötzlichen Wendepunkt sondern besteht nahezu natlos aus diesen. De Facto wird man automatisch in dessem Bann gezogen und mitgerissen. Auch die Wahl des Themas schien mir zwar zunächst etwas absurd, allerdings wirkt gerade dieses nach mehrmaligem lesen ungewohnt und eben dadurch faszinierend. Und schließlich, denke ich, ist es genau das, was ein gutes Gedicht ausmacht: Man durchdringt es nicht beim ersten Lesen, nichtsdestotrotz spricht es an, und erst beim mehrmaligen Durchgehen des Werkes versteht man die Intention des Autors.

 

Ein kleines Manko ist mir trotzdem aufgefallen. So habe ich das Gefühl, dein Sprachfluss leide einige male an der Silbenzahl und Intonation einiger Wörter. So könnte man z. B. statt 'manche verstehen das nicht' 'mancher versteht das nicht' sagen - bin mir allerdings auch nicht sicher, ob eben das von dir beabsichtigt war.

 

Ansonsten: Tolles Gedicht, schöner Stil, ich würde es begrüßen mehr von dieser Sorte zu hören!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

F. K.

 

Ps: Bitte vielmals um Entschuldigung für die falsche Addression, der Kommentar ist etwas in Eile in der U-Bahn verfasst worden; ich habe das nun selbstverständlich korrigiert :-)

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  • 4 Wochen später...
Gast (Corazon De Piedra)
Hallo Mischa,

 

Dein Gedicht ist zugegebenermaßen eines der wenigen, deren Stil einen wirklich professionellen Charakter innehat.

 

Schöner Kommentar, Youser. Nur leider falsch adressiert :?

"Return to sender..."

 

Corazon de Piedra

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