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Wolkenlos


Gast (peotsdream)

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Gast (peotsdream)

Der Duft der Sehnsucht liegt auf uns allen.

Selbst, wenn es grau und kalt ist, scheint die Sonne.

Eine Wolke schiebt sich vor die andere. Wehmut.

Doch die Kraft der Sonne zerstört irgendwann jede schwere kalte Dunkelheit...Kälte.

 

Nur zu wissen, dass hinter der Kälte die Wärme brodelt..zu wissen, dass es ohne Sonne keine Wolken gäbe sollte einem bewusst machen, dass

man immer auf die Sonne vertrauen kann. Vertrauen auf das was ist und das was man nicht verändern kann oder sollte.

Die Genügsamkeit und Bescheidenheit dessen anzuerkennen was das Leben bietet.

 

Die Angst zu versagen, verloren zu gehen im Wirrwarr der intelligenten anerzogenen Arroganz macht uns schwach und zieht uns in den Strudel der Trägheit.

Ergeben und demütig lassen wir uns richten und fallen.

 

Doch die Sonne ist immer da.

Niemals verschwindet Sie; nur die Zeit bewegt und schreitet voran und verbreitet die Illusion, dass etwas anders ist, dass etwas schlechter ist,

Obwohl es nicht so ist.

 

Manchmal weiß ich nicht, ob ich nur graue Wolken sehe, ob ich nur friere...verkümmert und traurig warte auf etwas, was mich wieder wärmt.

Bei mir gibt es nur 6 Monate Kälte und Dunkelheit..wartend auf die anderen 6 Monate....verteilt auf mein Leben ...auf meine Seele.

 

Aber dieses Denken ist falsch bzw. die Klarheit verschwommen. 12 Monate, Tag für Tag scheint diese Sonne. Die Wärme ist dort. Ich muss mir nur gewahr werden, dass Sie da ist.

 

Jeder sucht seinen Weg, verzweifelt manchmal an Abzweigungen, hadert mit sich welcher Weg der Richtige sei.

Ohne das Ziel zu kennen erliegt man dem Bruder Hochmut... ;exakte Wege planen und sein Leben in irgendeine Bahn oder auf einen gewünschten Weg zu führen.

 

Doch Träume benötigen keine Wege, keinen Wegweiser, keinen Kompass.

Träume, jeder einzelne, bahnt sich seinen Weg. Schweben, schweben hinweg über Zweifel und Verworfenheit und Angst.

 

Tatsächlichkeit, Klarheit, Stolz, Liebe begründen Wege, schmale Pfade, Umwege und offene Tore....

 

Torheit, Wollust , Gier....Der Streit um Gunst und Befriedigung wirft diese so gefürchteten kalten Schatten.

 

Doch in der Ferne..in der Sehnsucht...die so klar , so zärtlich zerstörend einem den Atem nehmen kann liegen die Funken, die Tag für Tag das Feuer in uns entfachen können

die Sonne auch hinter den Wolken zu sehen.

 

Richtig oder Falsch... Worte ? Entscheidungen?

Herauszufinden, ob links oder rechts, oben, geradeaus oder zurück der richtige Weg sind nehmen uns die Sicht auf das simple und so einzigartige.

 

Einzigartige Tage......ein Tag...24 Stunden..... eine so lächerlich winzige Zeitspanne, in der wir ungeschätzt dessen ..atmen....sehen..riechen...schmecken...lachen..weinen...küssen...lieben..trauern...erschaffen..zerstören..hoffen und beten...

Eine Frage jagt viele Antworten....unerfüllte Wünsche werden ersetzt durch einzelne kleine Begebenheiten ,deren Wichtigkeit zu untermalen wir verloren haben.

 

Verworrene Gedanken, zerstörte Träume, aufgegebene Ziele.... stark der Zweifel....unüberwindbar die Aufgaben, die vor einem liegen.

Schleichende Ängste, die man vorher glaubte besiegen und Grenzen, die man hätte sprengen können drücken einen nun plötzlich wehrlos auf den Grund der eingebildeten Ohnmacht.

 

Medizin wurde zur Droge. Sehnsucht zur Angst und Stärke zur Arroganz.

Ein Schwert geschwungen um über sich selbst zu richten...Selbstmitleid und pochender Narzismus, der einen leise und unaufhörlich streichelt.

 

Aufrecht steht und geht der Mensch, ein Herz in der Brust...nur eine Seele sich zu sorgen und doch verdorben und verbogen lässt man sich treiben...wird geschüttelt und geworfen.

Eine Feder im Wind...bedächtig und doch wehrlos, ohnmächtig...aber sanft zu Boden gleitend summt das Säuseln der Gedanken, die uns den Weg bereiten über den wir mit unseren Träumen schweben dürfen.

 

Erkennen muss man diese Möglichkeiten und besiegen die Ohnmacht um das zu verspüren was uns die Sonne verspricht und geben will. Glück...!

 

Vieles ist schwieriger als man erwartet hat aber noch mehr ist einfacher als wir uns eingestehen wollen.

Die einzigen Feinde, die wir in uns selbst erkennen und besiegen müssen sind Angst und Zweifel.

 

Das Schwert sich selbst zu richten erhoben um glänzend die Träume zu weisen und Ohnmacht und Arroganz zu entblößen. Dem Zweifel erhaben zu sein und die Kraft zu finden dieses, unser

eigenes schweres Schwert zu führen. Träume schwebend, Sehnsucht glänzend und Kraft wegweisend.... führe ich mich selber an die Gabelung der Verworrenheit um dieser zu entkommen.

 

Finde Sinn und Liebe in dem was du tagtäglich tust, gestehe dir schwache Tage ein aber führe kraftvoll dein Schwert. Bleibe dir treu und sei dir sicher, dass du das Richtige tust, selbst wenn dieser Weg ein Umweg sein mag.

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