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Stimmen des Krieges


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Hört ihr die Hörner schallen auf dem Feld der Schlacht.

Sie tönen hier zum Angriff wohl, in dunkler, dunkler Nacht.

Die Schreie der Krieger durchbrechen die Stille,

zu sterben und zu töten, das ist ihr Wille.

 

Des Soldaten Stimme erhebt sich empor,

wenn er ruft im blutigen Chor.

Der Feind muss sterben, in dieser Schlacht.

Erst wenn der Gevatter sie alle geholt, ist es vollbracht.

 

Das Klingen der Schwerter, Metall auf Metall.

Pferd stirbt unter Pfeilen, statt alternd im Stall.

Die Häupter sie fliegen, sie fliegen zur Erde herab,

durch Menschenhand begangen wird manch böse Tat.

 

Das Leben erlischt in des Mondes Schein,

Mensch kämpft zusammen, doch stirbt allein.

Nun hört man das Rufen und Klagen,

die Männer weinen, über die Schuld die sie tragen.

 

Die Flüsse werden rot, besudelt vom Blut.

Beraubt ist der Feind seines Hab und Gut.

Die Schreie stimmen zum Totentanz,

nicht die Schalmei, Instrument ist die Lanz'

 

Der Gevatter holt Mann für Mann,

geschlitzt wird die Seele so dann.

Stille kehrt ein auf dem Schlachtfeld nun,

die Stimmen der Gefallen mögen ewig ruhen.

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