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Alles bleibt, alles ruht


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Wie soll man´s erklären, erläutern, erhellen?

Wo doch Wörter nichts als Flüche darstellen.

Nur verschlingt der Fluch, es bleibt die Flucht,

alles bleibt, alles ruht: das Weite wird gesucht!

 

Wie soll man´s erklären, erläutern, erhellen?

Wo doch innerlich abertausend leere Hallen.

Nur, die tiefste Halle bleibt stets verschlossen,

alles bleibt, alles ruht: Keine Schlüssel passen!

 

Wie vermag man wohl all dies Innerste erklären?

Wo doch dieses verschlossen in Geistes-sphären.

Nur die Sphären scheinen im Klange unbewegt,

alles bleibt, alles ruht: nichts hat sich geregt!

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Hmmm....gute Frage.... irgendwas musste raus und hat sich in diesem Gedicht manifestiert.

Vll. auch die Unerklärbarkeit momentaner Weltphänomene. Was man nicht versteht, was einen nicht im innersten zu überzeugen vermag, wird man nie erklären können....Alle Worte sind nurmehr Schall und Rauch, nichtssagendu und unbedeutend. Vll. sucht man das Heil in der Flucht, wobei auch dann nie der Schlüssel gefunden werden kann....

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Worte sind nur dann Schall und Rauch' date=' also unbedeutend wenn sie nicht mit Taten unterstrichen werden. Aber Worte können auch etwas bewirken, nicht auf jede Art, aber in bestimmter Hinsicht bestimmt. Die meisten Dinge sind nicht unerklärbar zumindest die von Menschen gemachten Dingen nicht... man kann sie erklären, verstehen, aber beruhigen werden die Ergebnisse wahrscheinlich nicht. Ich habe aufgehört zu versuchen Heil wie du es nennst zu suchen, man muss versuchen alles zu verstehen egal wie schrecklich die Ergebniss sind. Dann muss man versuchen mit seinen mitteln etwas zu verbessern und vlt kann man dann irgendwann sagen, dass man richtig gelebt hat. Denn Glück findet man weder in der Flucht, noch darin dass alles gut wird, Glück bedeutet eben nicht immer glücklich zu sein./quote'

 

Richtig, da hast du vollkommen Recht. Doch wenn das Handeln im Vordergrund steht, so bedarf es keines Wortes mehr, also sind Wörter zumeist unbedeutend geworden.

Wenn du sagst, man "müsse" "versuchen" alles zu verstehen, so sehe ich das etwas anders. "Müssen" tut man nichts, ausser leben und sterben. Vieles vermag der Mensch zu verstehen, jedoch nicht alles.

Man kann keinen Menschen zur Gänze verstehen, weder seinen Lebensweg, noch seine Handlungsmotivationen. Akzeptieren, ja, aber nicht verstehen. Eben weil man nicht durch dessen Augen sieht, nicht dessen Sinne seine Gefühle wahrnimmt, dicht das denkt, tut, was derjenige tut.

 

Aber es stimmt, wenn du sagst, mit seinen Mitteln solle man gutes leisten und das Leben für sich und andere auf friedliche Art zu verbessern.

 

Nun, Glück und glücklich-sein, für mich ist es in etwa das selbe. Glück kommt nicht von Aussen, sondern von Innen.

Manche äußere Einflüsse bewegen uns zu Glück oder Unglück. Jedoch ist es in erster Linie das innere Selbst und seine Fähigkeit, mit Situationen umzugehen und zu reagieren, das Glück ermöglicht.

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