Zum Inhalt springen

Leben


Gast (Supernova)

Empfohlene Beiträge

Liebe Community,

Ich bin 18 Jahre alt und das unten stehende Gedicht ist das erste, dass ich bis jetzt verfasst habe.

Ich hoffe auf konstruktive Kritik und neue Denkanstöße.

Und jetzt viel Spaß beim lesen!

 

 

 

Was ist der Sinn des Lebens?

Menschen erzählen es geht ums Geben!

Doch was nützt es mir, diese Nächstenliebe ist doch nur geheuchelt.

Im Endeffekt geht es um unser Ego, dass jegliche unserer Intentionen meuchelt.

 

Was ist der Sinn des Lebens?

Menschen erzählen es geht darum etwas zu hinterlassen,

aus seinem Leben etwas Bleibendes zu machen,

doch auch unsere Zivilisation geht irgendwann zugrunde

und so verschwinden unsere Gedanken und Taten in einem Loch, einer dunkelroten Wunde.

 

Generationen verschlungen von einer irgendwann auftauchenden Supernova,

alles was je da war wird unantastbar.

Wir müssen Platz machen für das Neue- tempa nova.

 

Wenn du also fragst: was soll ich tun mit meinem Leben?

Kann ich dir nur sagen ÜBERleben…

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • Antworten 1
  • Erstellt
  • Letzter Kommentar

aktivste Mitglieder in diesem Thema

Beliebte Tage

aktivste Mitglieder in diesem Thema

Hallo Supernova,

 

ein paar schlichte Anmerkungen von mir, die natürlich zum größten Teil auf meinen persönlichen Vorlieben beruhen.

 

Nicht gern gehört wird es, aber es muss einfach gesagt werden: Versuche deine Gedichte, bevor du sie öffentlich zeigst, so gut wie möglich gegen Rechtschreib- und Kommafehler abzusichern. Das macht einfach einen schlechten Eindruck, wenn man als Leser den Eindruck hat, der Autor hat sich nicht mal die Mühe gemacht, den Text ordentlich zu schreiben.

 

Beispiele:

Menschen erzählen, es geht ...

unser Ego, dass

alles was je da war, wird unantastbar.

Wenn du also fragst: Was

 

Aber das sind Lappalien, man muss sich halt nur vornehmen, da auch drauf zu gucken. Und wenn man da Schwächen hat (und wer hat die nicht?), kann man auch in einem Forum wie diesem sagen: Leute macht mich auf diese Dinge aufmerksam, wenn sie noch drin sind. Zum Text selbst:

 

Vom Inhaltlichen gehe ich ganz mit dir konform. Die Grundaussage würde ich so unterschreiben. Was mir etwas fehlt, ist die poetische Verknappung. Lese ich deine erste Strophe, liest sich das wie ein Prosatext:

 

Was ist der Sinn des Lebens? Menschen erzählen es geht ums Geben! Doch was nützt es mir, diese Nächstenliebe ist doch nur geheuchelt. Im Endeffekt geht es um unser Ego, dass jegliche unserer Intentionen meuchelt.

 

Um zu verdeutlichen, was ich meine, versuche ich mal aus dem Stehgreif eine Version - es gibt wahrscheinlich unendlich viele - mit Verknappung zu konstruieren:

 

Was ist der Sinn des Lebens?

Man sagt: Geben!

Doch Nächstenliebe wird nur geheuchelt,

Unser Ego jegliche Intention meuchelt.

 

Was mit gefällt, ist der Schluss, wo sich "meinem Leben" auf "ÜBERleben" reimt. Dieser identische Reim ist eigentlich verpönt, aber ich meine, hier ist er gerade richtig, weil er formal die vorherig geschilderte Aussichtslosigkeit aufgreift.

 

Ich hoffe, ich hab deinen Elan nicht erstickt. Gedichte zu schreiben, die was hermachen, ist nicht so einfach. Wie bei anderen kreativen Tätigkeiten, muss man erst mal Erfahrungen sammeln.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Autorenkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Autorenkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Autorenkonto erstellen

Neues Autorenkonto für unsere Community erstellen.
Es ist ganz einfach!

Neues Autorenkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Autorenkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Community-Regeln
Datenschutzerklärung
Nutzungsbedingungen
Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.