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Écriture Automatique - Lobus lateralis und der Satz ist ...


Gast (Leandra)

Empfohlene Beiträge

align=leftEdit: Hi folks, beschaeftige mich seit kurzem mit dem schreiben, deswegen kann ich die texte nicht genau zuordnen in welches register sie verschoben werden sollen. Habe es mal hier rein gepostet. Ich war mir nicht ganz im klaren ob es als Prosa, sonstiges textwerk oder experimentelles gilt. Fuer mich hatte das ganze immer was mit "automatisertem schreiben" in form eines tagebuchs. Hoffe das passt soweit alles. Fuer anregung, kritik, verbesserungen sowie tipps bin ich stets offen. Sowie die einteilung bezogen auf das genre. Eigentlich befasse ich mich dem Dadaismus - Surrealismus, hauptsaechlich bezogen auf die malerei. Seit ein paar wochen aber beschaeftige ich mich mit der thematik automatismus, besonders beim schreiben. Gedankengaenge werden oft mit notiert, und meistens gelingt mir die schreibe in einem durch... mit paar kleineren ueberlegungen sowie ausschweifungen. Es mag durchaus sein, dass das totaler schwachsinn ist, es erfuellt mich aber in meiner hinsicht durchaus. Danke fuer's lesen, kommentieren, runter machen und desweiteren. So, nun zum geschriebenen.

 

align=justifyTitle: "..."

 

Ich spuerte Ihren Atem, ich hoerte ihre Stimme, und trotzdem war Ihr Blick nach innen gerichtet, fast so als wuerde Sie von oben herab auf ihre biologische Struktur ihres Herzen schauen. Das Gesicht voller Panik, die durch die Mimik dezent aber unuebersehbar hervorgebracht wird. Ihr Blick gerichtet auf das unwirkuerliche arrhythmische Schlagen des Herzens. Die Anatomie eines Lehrbuchs, Blut das zirkuliert, das automatisierte Pumpen des Herzen welches aussieht wie ein vom Motor angetriebener Zylinder. Es schlaegt und schlaegt: Wie ein Uhrwerk, wie ein Sekundenzeiger, jedoch mit Aussetzern und einem Ticken ausserhalb eines definierbaren Rhythmus. Und trzotzdem so rhythmisch, so rhythmisch wie...

 

Ein Rhythmus der mit der Zeit geht, und mit der Zeit stehen bleibt, ...irgendwann. Das Ticken einer Taschenuhr, ein Ticken der Gedanken. Jenes Ticken das wir hoeren wenn es still um uns wird. Stille die durchaus etwas beaengstigendes hat - Die Stille und die Stille, im Sinne gleich und doch so verschieden. Herzklopfen: Rapider Puls. Ein Uhrwerk das laeuft. Ihre Stimme verschluckt, ringend nach Sauerstoff - Die Atmung die ihr sehr flach erscheint wird von Mal zu Mal rasender, fast mit blinder Wut versuchend, ihre Lungen mit dem Sauerstoff zu befuellen, der es Ihr ermoeglicht den letzten Atemzug zu machen. Inhalieren - Exhalieren. Es ist frueh, viel zu frueh und es wurde still. Still um uns, zu still. Beaengstigend Still. Bilder im sekundentakt die vorbeiziehen als waeren sie in Eile. In der Eile des Lebens in der wir leben diese Briefe vergebens zu schreiben. Krisen die zu bewaltigen sind, auch wenn sie ausscheinslos erscheinen, der Alltag der unseren Verstand raubt, den Robotismus unserer Gesellschaft dem wir uns fuegen muessen, soziale Kontakte die schwinden, private Entschuldigungen die uns schwer fallen - Fehler die wir zugeben oder zugeben muessen. Nur nicht heute, nur nicht jetzt. Fehlentscheidungen die noch zu genuege fallen werden - ganz bestimmt, bestimmend durch die Frucht die reift und irgendwann den vollendeten Geschmack dezent den Lippen herbei fuehrt. Ein Circus in meinem Kopf, diese Gedankenspiele, durchschaubar aber dennoch kompliziert, die Jahre lang verdraengt werden und dich immer wiederkehren. Dies Alles aber nun vorbei ist, vorbei.. vorbei an uns zieht, uns mit zieht in eine geheimnisvolle Welt, eine Welt voller Furcht - Eine Welt voller Einsamkeit und trotzdem ewigen Zusammenhalts. Sie verspuehrte diesen Augenblick nicht als beaengstigend, ihr Gesicht entspannt, nicht wie zuvor, das Spueren der Waerme laesst Sie laecheln und zugleich: Die Augen die wir erblicken, als wuerden sie jeden Moment anfangen zu traenen, strahlen eine gewisse Aura aus - Eine Aura die fesselnd ist, Augen an die man sich gerne erinnern wird, Augen in die man sich verliebt, Augen die, die meine Erinnerung vertiefen lassen werden. Subtile Momente die uns nicht wichtig erscheinen, doch unterbewusst das Glueck in uns erstrahlen lassen. Traenen die nicht definierbar sind obwohl Sie offensichtlich laechelt, so als wuerde Sie sich fuer die wunderbare Zeit bedanken, die Zeit die wir aber zu sehr vernachlaessigen - vernachlaessigt haben. Wir versuchen so vollkommen in der Wahrheit zu leben, dass wir vergessen. Lass die Welt mit dem wenigsten leben. Sekunden die vorbei ziehen, Stunden jedoch die vergehen in denen wir versuchen die schoenen Momente fest zu halten - Fuer dieses einzige Mal. Momente des voelligen Kontrollverlustes, Momente des Blutrausches und die der Verwuestung aber auch der Moment der erstrahlt wenn das Licht einmal zu leuchten beginnt. - Und Sie sieht es auch, Sie spuert es und Ich hoere ihren Atem. Ihr freches Laecheln, Ihr Mittelfinger an diese am Kapitalismus haengende, von Parasiten befallende Welt voller seelensaugender Untermenschen.. und trotzdem.. Sie wusste es. Sie weiss es, dass es nicht besser wird obwohl die Sonne durch das Blaetterdach an diesem Tage des Anbeginn des Fruehlings, Ihr Gesicht mit Waerme fuellt.- Und ich atme, und zum Rhythmus das Gerinnsel. Die Sonne scheint, es ist ein guter Tag zu sterben.

 

Nicht nur Sie leidet: Friss du Ekel bis du kotzt, und alles was bleibt ist der Gedanke ob das Leiden meiner doch nicht groesser ist als das ihrer. Mein Magen verdreht bis Galle ueber die Speiseroehre in die Mundhoehle schiesst. Menschlicher Morast. Fuell das Papier mit dem Atem deines Herzens. Fuell es aber auch mit dem Abschaum der teif in uns verborgen ist. Das angefangene Buch fiel zu, Ich oeffnete es erneut, jedoch schlug Ich eine neue Seite auf - Sie war leer, ein leerer Koerper. Die leeren Seiten machen mich krank und ich schlug es ein weiteres Mal zu. Ich griff in meine Hosentasche und holte das "Blaue Gold" aus der Dose. Ein, Zwei, Drei oder auch Vier.. mir war es gleichgueltig. Ich schmiess sie ein und versuchte aufzustehen, was aber eher einem Tanz auf dem Mond gleich schien, - denn ich war schon gut bedient. Icg versuchte paar Schritte zu gehen, denn ich sass wiedermal Stunde um Stunde vor diesen leeren Seiten. Die mich runter reissen in einen Strudel voller Denk- und Schreibblockaden. Ich spuerte das Klopfen meines Herzen, began durch den hoeheren Antrieb meines Herzen zu schwitzen und wurde nervoes. Ich fuhr mir so stark durch die Haare, dass es nicht mehr menschlich aussah. Mir kam es vor, als wuerde ich im sekunden Takt die Hautfarbe wechseln. Die Tarnung waere im Tierreich besonders hilfreich, murmelte ich. Eigentlich diente diese mies gefromte Aussage zur beruhigung. Mein Atem fuellte den Raum langsam mit dem sinnlichen Duft eines Single Malts. Die Krawatte hatte ich etwas geloest, mein weisses Hemd verschmiert mit einem braun-gelblichen Ton. Stimmt, ich erbrach als ich von der Toilette kam. Der Gedanke alleine reichte aus, bis mir ein weiteres Mal Erbrochenes in die Mundhoehle schiesst. Verdammtes Wrack, dachte Ich mir, dessen Emotionen und Sinneseindruecke von einem Hauch Benzodiazepinen und der sanften Langlebigkeit eines schoenen Whiskys nicht mehr steuerbar sind, geschweige denn jemals waren? Die Schande steht in der Achterbahn und winkt... und winkt. Der kurze Aufenthalt auf der Toilette wirkte etwas verstoerend auf mich. Ich versuche mich zu erinnern: Und er frisst und kotzt, und kotzt und frisst, das Starren berauscht mich ehe ich mich uebergeben habe und mein weisses Hemd sich mit dem Mittag von Heute in ein farbfrohes Spektrum an brauner Suppe wandelt. Ich wischte mir durch's Gesicht. Durch die Haare ging ich mir selbstverstaendlich auch, denn es war mir sowas von scheiss egal. Ich griff in die Hosentasche: Irgendwo waren doch diese verdammten Pillen die mich auf den Mond schiessen, mich dennoch aber srstrahlen lassen.´Als wuerde Ich mich mit meinembekotzen Hemd nicht attraktiver machen als ich es sonst bin, dachte ich mir und griff nach der naechsten Pille und diese dreckswelt mutiert zum stillschweigendem undgottverdammten zeitlosem Scheingebilde. Ein letztes Mal noch wischte Ich mir das Erbrochene aus dem Gesicht und versuchte mich diesem Anblick von Oralem Sex maennlichem Gesinndels ab zu wenden. Eine Szene wie in einem Film, - Abschaum an Anzugtraegern. Gedanklich war die Waffe geladen, jedoch verwarf ich diesen Gedanken so schnell wie mir mein Kopf erlaubte. Ein Symbol aus Hand-Pistole richtete Ich trotzdem auf sie. Man solle mich nicht falsch verstehen, ich habe kein Problem mit meiner Sexualitaet, jedoch hatte dieser Anblick oder Akt des Lebens kaum was mit Aesthetik zu tun. Ich bewegte mich Richtung Tisch, mein Glas halbvoll, mein Kopf wiederum auch. Verzeiht, aber ich scheisse auf euch. Die geistige Beschaffenheit meines Befindens macht mir eher Sorgen, dass ich weiter schreiben koennte. Schreibe!, verdammt noch mal.. Schreibe doch weiter. Diese Stimmen in meinem Kopf ueberwaeltigen mich immer wieder auf's Neue. Paranoide Zuege, die Ich getrost ignoriere. Ein gottverdammter Android, denke ich mir und der Gedanke denkt mit und tanzt sein Spiel unter dem hellen Mondschein der Nacht. Ich haette einen Partyhut mitbringen sollen.

 

 

Edit: Habe nur einen teil vorgestellt, werde mit der zeit mal den shitstorm der in meinen tief verborgenen hirnarealen ab und zu zum vorschein kommt veroeffentlichen. Es mag sein, dass sich fehler eingeschlichen haben - grammatisch sowie interpunktionell. Danke fuer eurer verstaendnis.

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