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    • Zustandsbeschreibung 19.03.2020
       
      Der Weltenrand ist ganz entzündet.
      Er blutet in das Weltall aus,
      Und wo der Fluss als Delta mündet,
      Frisst eine Ameise die Laus.
       
      Die Viren haben wir gerufen.
      Wir warfen sie auf einen Markt,
      Worauf sie in uns Zombies schufen:
      Nun steht die Zukunft vorm Infarkt.
       
      So manche tanzen Ringelreihen
      Als Virengeistermummenschanz.
      Es röhren biergefüllt Schalmeien.
      Die Nähe ist genug Distanz.
       
      Es füllen sich die Ozeane.
      Das Eis macht Urlaub Richtung Süd.
      Ein Pilz zerfrisst noch die Banane,
      Die Ulme schwankt davon ganz müd.
       
      Ich steh am Mittag in der Kirsche;
      Die Bienen summen im Akkord.
      Und wenn ich durch die Straße pirsche,
      Läuft hinter Fenstern nachts ein Mord.
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    • Wie sehn' ich mich zurück in deinen Arm, wenn still der Abend geht.
      Im kalten Hauch ist nur mein Herze warm, wenn still der Abend geht.
       
      In unserm Bett wär doch der Liebe Glut mit ihrem heißen Schein;
      Und süß wie Zucker deiner Kleider Charme, wenn still der Abend geht.
       
      Es klingt das Schlaflied von der Sternenpracht auf dein Gemach herab,
      Als sänge sacht der junge Schwalbenschwarm, wenn still der Abend geht.
       
      Die Seraphim, sie träumen schon von dir; und meine Sehnsucht brennt
      Am Lagerfeuer auf der kleinen Farm, wenn still der Abend geht.
       
      Ach, gäben sie mir etwas von dem Traum – Der deinen Augen Glanz.
      O wären sie nur meines Herzens barm, wenn still der Abend geht.
       
      So weit bin ich entfernt von deinem Kuss, mein kostbar liebster Schatz.
      Ob aller gold'nen Gaben dennoch arm, wenn still der Abend geht.
       
      Und will ich dich erreichen, ruft der Mond mich fort von deiner Hand:
      Das Schicksal, es spielt Räuber und Gendarm, wenn still der Abend geht.
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    • … nimmt das Schweigen,
      aus dem Herz die Melodie,
      klanglos weichen die Nuancen,
      einst gespielter Symphonie.
       
      Wandelt Dur in Mollakkorde,
      bis zum Stillstand, ohne Takt,
      seitenlos die letzten Fjorde,
      Heimat fern und seelennackt,
       
      tropft die Wehmut aus den Augen,
      nimmt der Sicht das Gradeaus;
      schwemmt die Bilder aus dem Rahmen,
      kampflos gibt sie wieder auf.
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    • Worte versickern
      versanden
      Gespräche erstarren
      in Schweigen
      Flüchtige Gesten
      der Zärtlichkeit
      maskieren Kühle
      und Liebe erstickt
      in Alltagsroutine
       
      Matte Seelen
      ersehnen
      Aufbruch und Reise
      eintauchen
      in den Fluss
      der Träume
      den Pulsschalg
      der Erde
      zu fühlen
      und den Atem des Lebens
      wieder zu spüren 
       
       
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    • Jupp: Hör‘ma, hasse den gesehen, der is ausse Großstadt neu zugezogen.
       
      Otto: Ach, sach bloß, woher weißte das denn schon wieder?
       
      Jupp: Hat die Bertha nach‘em Kirchgang verzählt.
       
      Otto: Und was noch?
       
      Jupp: Du, der geht nicht in die Kirch, obwohl der katholisch ist.
       
      Otto: Nich möglich, geht ja gar nicht!
       
      Jupp: Und in den Schützenverein will er auch nicht.
       
      Otto: Nich wahr jetzt! Was is das denn für ein Typ? Hoffe der haut bald wieder ab. So einen können wir hier nicht gebrauchen!
       
      Jupp: Du, dat beste kommt noch.
       
      Otto: Wat denn?
       
      Jupp: Es wird erzählt, das der Geschichten und Gedichte und so ein Zeug schreibt.
       
      Otto: Wer macht denn sowas!
       
      Jupp: Und weisse über wen?
       
      Otto: Keine Ahnung, erzähl!
       
      Jupp: Über uns schreibt der. Kannse dir das vorstellen? Geht nicht in die Kirch und nich innen Schützenverein, und dann schreibt der über uns!
       
      Otto: Frechheit! Und, wat schreibt der so?
       
      Jupp: Nur vom Besten, erzählen die.
       
      Otto: Na, dann kann er bleiben!
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      • 6 Antworten
    • Vor deiner Haustür Geranien
      Wurzeln schlagend im Gestern
      das nicht wiederkehrt
      in eine zärtliche Hand
      deine Hand.
       
      Meine Tage wie Tauben
      immer das Nest
      deiner Hände suchend
      zutraulich wie
      die Strahlen Morgensonne
      auf glitzerndem Tau
      das Verlorene
      in Farben zerwerfend.
       
      Wenn die Tage heimkehren
      schon in Asche gefallen
      mein Nest in deiner
      zärtlichen Hand
      meine Kinderaugen
      in schutzloser Gegenwart
      wird jemand da sein
      und die Geranien gießen?
       
      Die Tage an denen ich
      deine Straße betrete, allein
      du nicht vor der Haustür
      stehst und winkst, wir uns
      nicht näher kommen.
       
      Werd' ich es lassen
      auf dich zu warten?
       
       
      ---- Kleine Zeichnung von mir, schien mir ganz passend zu sein ----

      © Lichtsammlerin
      ~ Urheberrecht des Bildes: Lichtsammlerin
       
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    • Überarbeitete Version;
       
      Du lächelst mich an, jeden Tag,
      wenn ich an dir vorbei fahre.
      Oft denke ich mir, du ahnst,
      dass ich heimlich auf dich stehe.
       
      Sobald ich dich erblicke,
      wird mein Puls schneller
      und mein Drive langsamer.
      Bestreite Umwege, nur um einen
      zweiten Blick auf dich zu erhaschen.
       
      Es tut so gut, dich zu sehen!
       
      Wie du da stehst, inmitten
      der Anderen. Du strahlst
      Weltoffenheit aus, gepaart
      mit einem Hauch von Eleganz.
       
      Dein brauner Teint steht dir gut,
      wie auch deine silbergrauen Schläfen,
      die dich interessant, sexy
      und ziemlich attraktiv wirken lassen.
       
      Auch wenn ich eine Fremde für dich bin,
      mir bist du schon längst ans Herz gewachsen.
       
      Ich habe lange überlegt,
      aber heute, heute habe ich es gewagt.
      Es ist mir egal, was die anderen denken.
      Ob Schwarz, Weiß oder Braun,
      für mich spielt das keine Rolle,
      Innen muss es passen, oder?
       
      Ich weiß, dass du der Richtige bist,
      das habe ich im Gefühl.
      Meine Freunde sagen:
      „Er wird Dir das Geld
      aus der Tasche ziehen“!
      Mir egal, du bist es mir wert.
      Du, mein neues Auto:-)
       
       
       
       
       
      Du hast mich angelacht,
      immer wenn ich an dir vorbei fuhr,
      so als wüstest du,
      dass ich es auf dich abgesehen habe.
       
      Sobald ich dich erahne
      werde ich langsamer,
      fahre Umwege, nur
      um nochmal einmal
      an dir vorbei fahren zu können.
       
      Es tut mir so gut dich zu sehen!
       
      Dein brauner Teint,
      mit dem verspielten Silbergrau,
      das gerade in ist, bei vielen
      die mir täglich begegnen.
       
      Wie du da stehst, in Mitten
      der anderen. Auf mich
      wirkst du weltoffen, sportlich
      mit einem Hauch von Eleganz.
       
      Auch wenn ich dir fremd bin,
      mir bist du schon längst ans Herz gewachsen.
      Und heute, heute habe ich es gewagt.
      Mir egal was die anderen denken,
      ob schwarz, weiß, oder braun,
      spielt doch keine Rolle,
      innen drin muss es passen, oder?
       
      Und ich weiß, dass du der Richtige bist;
      Das habe ich im Gefühl.
      Meine Freunde sagen,
      du ziehst mir das Geld aus der Tasche.
      Mir egal, du bist es mir wert.
      Du mein neues Auto :-)
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    • lass die raben auf den feldern aasen
      im nebel sehen sie wie totengräber aus
      kartoffelfeuer fegen letzte reste weg
       
      wir flechten blumen ins allerheilige
      gießen öl ins ewige licht auf dass es
      bis zum jüngsten tag brennen möge
       
      wir sind alle hier nur kurz eingelebt
      lauschst du aber lange genug hörst du
      wie sich die welt in den angeln dreht
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      • 10 Antworten
    • Fußsohlen erspüren den Sand
      haben ein Gefühl von Freiheit erkannt
      doch das Herz fühlt sich noch schwer
      es fürchtet die Freiheit auch sehr
       
      Zu lang war es gefangen
      das Leben ein tägliches Bangen
      hinter verschlossenen Türen
      wo Wände Ängste schüren
       
      Fußsohlen erspüren den Sand
      so weit sind sie dafür gerannt
      jetzt stehen sie frei am Meer
      und träumen von ihrer Heimkehr
        • wow...
        • in Love
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    • Smetana
      Es legt sich jeden Abend mehr,
      Erinnerung nebst meiner nieder.
      Das Wachs der Kerzen tröpfelt Lieder,
      zerträumt das Fühlen moldauschwer.
      Bedrich rinnt aus meinen Augen,
      lähmt und geißelt mein Verlangen
      nachts den Frieden zu erlangen,
      zerfließt im Rinnsal nichts zu taugen.
      Der Hände voll mit Liebe war ich
      und zugeschüttet nun mit Schmerz.
      O Gott, ich bitte dich, bewahr' mich
      vor der Sünde, ihm die Plage
      in gleichen Maßen aufzubürden,
      wie er belud mein liebend Herz.
        • Schön
        • wow...
        • in Love
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      • 10 Antworten
    • "Grüss Gott Herr Nachbar",
      Gelegen ist die Wohnung ruhig,
      Die Arbeit eher ungelegen,
      Ausgleich heisst das Zauberwort.
       
      Badminton, Bad Zurzach, Busenwunder,
      Gruppenreise durch Kroatien,
      Sehr interessierte Mitreisende,
      Und der Leiter ist belesen.
       
      Winters für den Oleander: Gärtners Glashaus,
      Simultan sich informieren - Zähne putzen morgens:
      Maximen hygienischer Gespräche,
      Gegen Schimmel hilft Chlorkalk.
       
      Im Uniklo stand "panta rhei",
      Pro Jahr ein neuer Wandkalender
      Und ein neues Telefon.
      Alles ist versichert, eventuell sogar noch mehr -
       
      Und doch ...
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      • 4 Antworten
    • Guten Abend zusammen.
       
      Ich möchte gerne noch einmal das Thema der Empfehlungen aufgreifen und meine Idee dahinter erneut erläutern.
      Empfehlungen sollten nicht dafür gedacht sein frisch eingestellte Werke zu pushen. 
      Neue Werke die vor gerade einmal 3 Stunden veröffentlicht wurden, stehen meist auf der Startseite immer noch ganz oben oder vielleicht etwas weiter unten. 
       
      Vielmehr ging es mir mit der Einführung darum, dass man alten Werken (älter als 1 Jahr) noch einmal eine Chance gibt.
      Es dreht sich hier meistens immer nur um aktuelle Beiträge die empfohlen werden und somit beachtet werden. Wir haben weit über 15.000 Werke veröffentlicht. 99% werden in der Regel nicht mehr beachtet.
       
      Es gibt so viele tolle Werke, welche schon älter sind, aber in der Flut der Neueinstellungen total untergehen bzw. untergegangen sind. Gebt denen doch einfach eine weitere Chance.
       
      Wir können hier gerne noch einen Versuch starten. Ich leere die Empfehlungsliste komplett, da diese jetzt auch schon länger so online ist.
       
      Viele Grüße
      MythonPonty - Sascha
       
       
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