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Walther

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  1. Hi Lé, poesie darf beschwernisse mitteilen. das teilen erleichtert allen das tragen auf eine wundersame art. danke für lesen, empfehlen und für gut heißen! lg W. Hi Nesselrose, danke fürs lesen, empfehlen, besprechen. es ist nicht einfach für uns alle gerade. das habe ich versucht, in verse zu verpacken. den hinweis habe ich zum anlass genommen, das grammatisch gerade zu ziehen. man hätte es auch so stehen lassen können, in der tat. lg W.
  2. Ein bisschen Mensch Was will die Welt, was will das Leben: Die Zeit steckt fest und will nicht fließen, Die Blumen sollte ich mal gießen Und mit dem Fahrrad Gummi geben. Die Masken pflastern die Gesichter: Man lernt sich selbst jetzt richtig kennen, Und selbst Büroetagen flennen, In ihrer Fassung barmen Lichter, Die Türen trauern, weil geschlossen. Und Fensterscheiben linsen trübe. Der Melancholiker übt Schübe. Die Regionalbahn quietscht verdrossen. Ich zähle auf der Wiese Primeln, Im Gartenteich
  3. Wo du recht hast, lb @Berthold, hast du recht. ist geändert! 🙂 lg W.
  4. Hi @Lichtsammlerin, danke für den hinweis! und das lesen, kommentieren und empfehlen selbstredend! ich habe diesen und einen anderen bug ausgebaut. man ist einfach, was eigene texte angeht, ein wenig betriebsblind. und daher fast nie komplett fehlerfrei. in der tat könnte man das man noch gendern. aber an dieser stelle würde ein teil des witzes koppheister gehen. ich stelle mir gerade vor, was geschähe, wenn wir den Goethe, den Schiller, die Bibel etc. genderte. aber gut. ich bleibe halt ver(w)irrt. lg W. Hi @Lina, danke auch an dich - und die vielen - für die
  5. Schräg nach schief Die Welt verwirrt mich immer noch. Vielleicht hab ich den schrägen Blick Und schaue durch das falsche Loch. Obgleich: War dieses Schräg nicht schick? Die Frage, die sich stellt, steht schief. Ich winkle meinen Kopf schnell an, Erkenne, was sie fragt, geht tief Ins Zentrum aller, Frau wie Mann, Und auch divers, ganz sonnenklar, Weil sonst ein Shitstorm schneller tobt, Als dies Gedicht geschrieben war. Und weil man sich nicht selber lobt, Verrät man nicht, dass man aus Angst An Reim und Vers nach Gender schliff. Das Schlimme ist nur, wenn du b
  6. Pandemischer Frühling Hier liegt das falsche Sich-so-sicher-Wähnen: Sie ruhen stumm auf ihren dicken Bäuchen, Gefesselt von den vielen langen Schläuchen, Und die sie pflegen weinen stille Tränen, Als in den Kirschen Blütenknospen brechen Und Vögel zwitschernd ihre Nester bauen Und Katzen nachts nach ihren Katern schauen Und an den Teichen frühe Schnaken stechen. In Zelten hört man andere laut schimpfen, Die gar nicht warten können auf das Impfen, Das alles von den Seelen nehmen soll, Derweil in Krankenbetten jene sterben Und Träume splittern wie die Spiegelscherbe
  7. Trügerisch Der Morgen sänftelt diesen Tag. Die Nacht War lau. Die Sterne zogen heiß durch Kalt. Der Baum, der fällt, ist weder jung, noch alt, Als ihn der Käfer innen wurmig macht. Die Maden fressen sich durch Stamm und Wald, Der Witz vom Baum ist heute ausgelacht. Am Waldweg liegt die früh gefällte Fracht, Die keiner will. Der Schuss ist lang verhallt, Den keiner hörte, als er heftig knallte. Der Tag vertrocknet wie im Feld die Ähre. Es stirbt der Rufer, dessen Ruf verhallte. Der Krume Staub verweht ins Ungefähre Den Horizont, an den sich Hoffnung krallte, Von
  8. Hallo @Sonja Pistracher, in der tat. freiheit von zwang ist generell erstrebenswert. auch in der liebe. danke fürs lesen, kommentieren und empfehlen! lg W.
  9. Valentin 2021 Nun komm, min Vogelin, komm, setz dich nieder: Die Angst ist weit, der Himmel schmerzlich blau. Und wenn ich jetzt in deine Augen schau, Dann spiegelt sich darin die Sonne wider. Wohin wir gehn, wer weiß das schon genau. Sie werden alle müde, alle Glieder, Und alle Schmetterlinge lieben Flieder, Und alle kleinen Vöglein nippen Tau. Ich halte dich in meiner Hand, will schützen, Da sehe ich’s in deinen Augen blitzen: Ich lass dich los, sei froh und immer frei. Was will der kleinste Zwang denn nü
  10. Das Käsebrot und andere existentialistische Fragen Zutage scheint die Sonne heller, Des Nachts scheint nichts, denn es ist schwarz. Die Zeit geht ebenfalls viel schneller, Die Sonne liebt selbst Uhrwerkquarz. Komm nicht mit Mond, du olle Luna, Du hängst da zwar als Lampion, Doch heute ist die Welt mal Bluna, Bist eh ein schlechter Erdenklon, Ein Lichtdieb und ein Schattenschieber. Reg dich nicht auf, die Welt ist schlecht, Die Hölle wär so manchem lieber: Das Dasein ist so ungerecht. Ich zieh ihn weg, den alten Vorhang, Damit das Licht ins Auge sticht. Es ist
  11. Der Frauenheld - Moritat Frühmorgens fiel ich aus dem Bette, Das lag nicht nur am letzten „e“, Die Decke hing wie eine Klette, Mein Großer Zeh war nicht OK. Es muss am Wein gelegen haben: Denn ich ging ihm bis auf den Grund, Jedoch fiel ich nicht in den Graben, Es war das Bett zu später Stund. Jetzt leide ich an großen Schmerzen, Nicht nur im Kopf, nein, auch im Zeh, Und dazu an gebrochnem Herzen: Und dieses tut besonders weh. Die Decke wars, die ich umarmte, Die Liebste war ja nicht mehr da,
  12. Hi Gina, danke fürs lesen und interpretieren. es geht in der tat um melancholie. lg W.
  13. Es tröpfelt Es tröpfelt der Regen vorm Fenster. Man sieht sich darin nicht genau. Im Spiegel stehn Schattengespenster, Das Innen wie Außen sind – grau. Der Mann fährt sich seine Haare. Er kühlt sich am Fenster die Stirn. Das Auge sieht Jahre um Jahre Und wie sich die Stränge verwirrn. Der Glaube verkommt so zur Ware, Mit der man die Täuschung bezahlt. Der Blick ist längst nicht mehr der klare, Das Zimmer auf einmal so kalt. Es fangen sich trübe Gedanken Im grauwerdenden schütteren Haar, Durch
  14. Hallo @Sonja Pistracher, danke fürs lesen und über die rose philosophieren. bleib(t) gesund! lg W.
  15. Und wie die Rose sich bemüht! Und wie die Rose sich bemüht! Sie blüht Nicht, weil der kalte Wind sie küsst und liebt, Und weil der Schnee als Griesel um sie stiebt, Sie leidet. Leidet, weil sie sich bemüht, Weil der Poet es will, den Anlass gibt, Da er in ihr die Liebe fühlt und sieht, Die jetzt aus dieser Herzenswärme flieht, Weil nichts mehr da ist, das sie liebt. Da steht sie, kämpft und knospt und schiebt, Was in ihr ist an letzter Hoffnungskraft. Sie betet, dass der Dichter ihr vergibt, Dass sie nicht
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