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Walther

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  1. Hi Lichtsammlerin, danke für deine sucharbeit. manche texte haben ein verweilen verdient. zu meiner art des schreibens gehört die collage, dabei verfremde ich gerne hin und wieder. frohe ostern dir und allen. bleib(t) gesund. lg W.
  2. Hi Lichtsammlerin, danke fürs finden und wieder ins licht heben. gedichte vergehen im internet meist wie sternschnuppen: they never come back. die sache mit dem stolz ist eine zwiespältige. du hast es herausgearbeitet. mein sonett nimmt stellung. und nicht. wie das leben eben. ob man in s3v3 die zeit ändern sollte? kann man diskutieren. deine überlegungen haben etwas für sich, in der tat. ich wünsche dir und uns ds beste - vor allem aber gesundheit. lg W.
  3. Danke, lb Lotte, fehler ausgebaut! lg W.
  4. UnbeAchtete Tatsache Ich denke mir so meinen Teil, Solange ich noch denken kann. Denn Panikmache, alldieweil, Macht, dass man sich verrenken kann Und tun lassen, was man will, Der Magen wird und bleibt sehr flau, Und rechts und links wird jeder still: Die Angst macht krank und dumm statt schlau.
  5. Hi Letreo, danke fürs ausgraben und die freundlichen worte. man muß sich immer wieder daran erinnern, daß es auch schönes gibt im augenblick, damit die angst nicht lähmt. lg W.
  6. Zustandsbeschreibung 19.03.2020 Der Weltenrand ist ganz entzündet. Er blutet in das Weltall aus, Und wo der Fluss als Delta mündet, Frisst eine Ameise die Laus. Die Viren haben wir gerufen. Wir warfen sie auf einen Markt, Worauf sie in uns Zombies schufen: Nun steht die Zukunft vorm Infarkt. So manche tanzen Ringelreihen Als Virengeistermummenschanz. Es röhren biergefüllt Schalmeien. Die Nähe ist genug Distanz. Es füllen sich die Ozeane. Das Eis macht Urlaub Richtung Süd. Ein Pilz zerfrisst noch die Banane, Die Ulme schwankt davon ganz müd. Ich steh am Mittag in der Kirsche; Die Bienen summen im Akkord. Und wenn ich durch die Straße pirsche, Läuft hinter Fenstern nachts ein Mord.
  7. Walther

    Sonnenstrahl

    Sonnenstrahl Ich sitze auf dem Sonnenstrahl, Der durch den Kirschbaum flutet. Das Leben ist mir ganz egal, Mein Finger auch, der blutet. Das sieht nur furchtbar schrecklich aus. Das Helle scheint durch ihn hindurch. Der Bussard holt die Wiesenmaus, Und auf dem Stein wärmt sich ein Lurch. Die Kröte wässert sich im Teich, Den ich mit frischen Wassern fülle. Sie ist zu zwein, und das gibt Laich, Und aus der Nähe stinkt die Gülle. Ich steh im Baum und zähl die Bienen, Die an den Blüten schlecken brummen. Die jetzt mit alten Wintermienen Nicht lachen, sind bestimmt die Dummen. Drum reite ich den Sonnenstrahl Und fühle mich so wunderleicht, Und diese Welt ist optimal, Bis mich die Wirklichkeit erreicht.
  8. Mir Schwåba dehkat evil, A., dess woisch doch. sell isch ao dr grond, morom aosre rialsl so grommborad senn. ob dess nå äbbes räachts ischd, sell ischd ed evil glar. uff älle fäll håd mrs schao räachd schwer mit ais. griaßle W.
  9. Hi Lichtsammlerin, danke fürs drüberwegsehen meines unverzeihlichen fehlers, für den ich mich entschuldige! lg W.
  10. Hi Lichtsammlerin, danke fürs reinlesen und -fühlen. oben die hochdeutsche "interpretation". ganz übersetzt kann das ja nicht werden, weil sonst das reimschema reißt. lg W.
  11. Die holde Maid wird zom oholda Schwåbamädle Der Himmel weint, ein Vogel greint, der Dichter meint, Es wär jetzt Zeit, dass es mal schneit! Er wär bereit, Zur fortgeschrittnen Jahreszeit – im Blümchenkleid Die holde Maid – zu frieren; und wie es grade scheint, Hat irgendjemand das erhört. Die Maid, empört, Schilt ihren Dichter als nicht dicht. Sie schimpft und schlottert, Das rote Näschen läuft! Sie schnäuzt – der Dichter stottert. Er hustet, weil er sich verschluckt hat, krächzt verstört: „Woischd, Schbätzle, guck, dr Schnee, isch dees ed wondrschee, Wia der zo deina Libba basst, zom Bägglesrot, Zom Donkel vo deim Seidahaar!“ – „Lass dess Glischee Vom scheena Weib en weißr Bracht! Bald bin i dot, Vrfrora on em Fiebrwahn! Wie i dess seh, Ischs rechdr Mischd on dess Gedicht a Schnabbsidee!“
  12. Walther

    Stolz

    Stolz Es ist ein Tag aus jenem raren Holz, Das man nicht einfach so am Wegrand findet, Wenn man sich bückt und Schuhe bindet: In seinen Fasern und im Herz lebt Stolz. Der Ast hat sich den Stürmen nicht gebeugt. Hat sich dem Wind, der kam, gestellt, Und ist in seine Form zurückgeschnellt, Was er mit seinem graden Wuchs bezeugt. Der Tag, der allem trotzt und widersteht, Geht nun zur Nacht. Sie hat ihn umgebracht. Er spürte, dass sein Ende kommt, zu spät. Zur Mittagszeit hat er im Sonnenbad gelacht, Getanzt hat er, und wie die Zeit vergeht, Hat sie den Ast gebrochen und verweht.
  13. Hi Anonyma, danke fürs reinlesen und ausführlich besprechen. was kann man deinen überlegungen hinzufügen? vielleicht das: die demenz ist mittlerweile ein "massenphänomen" - unsere alternde gesellschaft und unsere lange lebenszeit, die wir durch den wohlstand geschenkt bekommen, bedingen die stetig steigende zahl an dementen und an arteriosklerose erkrankten. die phänomene sind ähnlich, die krankheiten sind verschieden. wir alle haben eine steigende wahrscheinlichkeit einer solchen letzten lebensphase. die pflege der erkrankten ist eine herausforderung, körperlich und seelisch. es liegt nahe, das und eigene erfahrungen zu verarbeiten. ob das ergebnis gelungen ist, kann mal als autor nicht beurteilen. aber es befreit, solche verse zu schreiben. und ich hoffte, daß sie berühren können. lg W. Hi eiselfe, danke für deine freundlichen und nachdenklichen gedanken! lg W. Hi Zoe, danke für deine klugen anmerkungen. besonders unsere generation hat mit ihrem verzicht auf nachwuchs sich selbst für das alter die einsamkeit geschaffen. entscheidungen sollte man immer vom ende her fällen. diese erkenntnis kommt leider manchmal zu spät. die angehörigen und die pflegenden sind ganz besonders beansprucht. sie werden die helden unserer nahen zukunft sein. lg W.
  14. Walther

    Die Bank

    Die Bank Langsam sinkt der Alte nieder Auf die graue Bank am Weg. Singt die Amsel heute wieder? Denkt er. Auf dem schmalen Steg Läuft ein Jogger. Seine Runde Führt ihn um den kleinen See, Und nach einer halben Stunde Tun ihm seine Waden weh. Oben ist der Himmel blau, Und die Amsel, der er lauscht, Macht ihm Freude, denn genau Dieses Lied hat ihn berauscht, Als er seine Liebste fand. Sie ist lange schon gegangen. Ihn verlässt jetzt der Verstand, Und sein Denken ist verhangen. Auf der Bank will er gern bleiben, Um bei sich und ihr zu sein. Ihren Namen will er schreiben: Bald ist er auch hier allein.
  15. bis

    Hier der Bericht: http://www.zugetextet.com/?p=6900

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