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Nöck

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Über Nöck

  • Rang
    Gedankenzähler
  • Geburtstag 14. August

Autorenleben

  • Wohnort
    Am Niederrhein
  • Lieblings Autoren / Dichter
    Keine Lieblingsautoren aber viele Lieblingsgedichte

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  1. Nöck

    Strandgut

    Schwemmt einst dein Koffer an den Strand der unerfüllten Träume, dann finden sich darin nur Sand und ungepflanzte Bäume. Der Sand ist weggewehte Zeit aus deinem schalen Leben, ganz selten nur warst du bereit, ihr eine Chance zu geben. Ein jeder Baum ist eine Tat, die sträflich unterblieben, vernichtet ist des Lebens Saat, von Trägheit aufgerieben. Vielleicht birgt noch ein Baum die Kraft, um unverzagt zu sprießen. Es liegt an dir, ob er es schafft, fang an, ihn zu begießen.
  2. Es ist vier Uhr morgens, noch drei Stunden, dann werde ich abgelöst. Der heftige Regen, der in einem monotonen Rhythmus gegen die Fensterscheiben schlägt, versetzt mich in einen tranceartigen Zustand. In der Luft heult und saust es, so als ob die Geschöpfe der Walpurgisnacht ihr Unwesen treiben. Für einen kurzen Moment reißen die Wolken auf und im fahlen Mondlicht scheinen sich die Bäume mit fuchtelnden Armen gegen den wütenden Sturm zu wehren. Mühsam kämpfe ich gegen den Schlaf und starre benommen auf die Zeiger der Uhr, als ein lautes Rufen unaufhaltsam immer tiefer in mein Bewusstsein dring
  3. Liebe Line, wie schön, wenn man nach einer Zeit der Niedergeschlagenheit und ständigem Pendeln zwischen Hoffen und Bangen endlich die erlösende Nachricht erhält "Du bist gesund!" Das Glücksgefühl, das einen durchströmt, kann wohl nur jemand nachempfinden, der es genauso erlebt hat. Gesundheit ist nun mal das höchste Gut. Ich wünsche dem LI noch viele gesunde und glückliche Jahre. Liebe Grüße Nöck
  4. Hallo Wilde Rose, ich hoffe, du schaust ab und zu mal hier vorbei. Deine rhythmischen Gedichte lassen mich schmunzeln und erinnern mich an Eugen Roth und Heinz Erhardt, auch Wilhelm Busch scheint durchzuschimmern. Kurz und gut, ich finde, deine Gedichte können mit den großen Drei mithalten. LG Nöck
  5. Traum des Lebens Die heitren Kindertage waren mir gewogen, ich wuchs allzeit geliebt und stets umsorgt heran. Auch um die Jugend fühlte ich mich nie betrogen, ich war ein freier Mensch und strotzte vor Elan. Die Zeit verging, ich dachte damals nicht an morgen, ich lebte in den Tag wie auf der Achterbahn. Was wirklich zählt im Leben blieb mir lang verborgen, dann plötzlich kam die große Liebe über Nacht. Mein ein und alles war für Frau und Kind zu sorgen, das habe ich mit Freuden Tag für Tag gemacht. Nun toben En
  6. Nöck

    Aller Anfang

    Seit gut zwei Stunden forsche ich im Dunklen nach dem Glück. Ich wünsch so sehr, ich finde dich, denn ich kann nicht zurück. Es kann nur einen geben. Ich spüre dich, du bist ganz nah, doch weißt du nichts von mir. Ich hoff, ich bin als Erster da, ein Traumpaar wären wir, vereint zum Start ins Leben. Noch hat das Schicksal nicht bestimmt, wer dich zuerst erreicht. Solange noch ein Fünkchen glimmt, kämpf ich, es wird nicht leicht. Ich darf mich nicht ergeben. Ich hab versagt, ich komm zu spät, de
  7. Liebe Line, wie recht du hast, der letzte Vers klingt blöd. Auch dein Vorschlag behebt das Problem nicht wirklich, mal schauen. Aber gut, dass du die letzte Strophe angesprochen hast, so ist mir schon mal das doppelte "wenn" aufgefallen, das werde ich umgehend korrigieren. 🙂 Ich freue mich über dein schönes Lob und verbleibe mit lieben Grüßen Nöck Hallo Lisa, prima, dass ihr dir gute Laune beschert hatte. Danke und liebe Grüße Nöck
  8. Meinen Glückwunsch zum Sieg, liebe Letreo, dass dein Gedicht weit oben landet, war mir sofort klar. Auch euch, Behutsalem und Berthold sowie Elmar, gummibaum und Rhoberta, möchte ich gratulieren. Wem man seine Stimme gibt, ist ja oft Geschmacksache, und wenn man unter so vielen guten Werken wählen muss, fällt die Entscheidung schwer. Danke für die Stimmen zu meinem Gedicht. Freuen wir uns auf den nächsten Wettbewerb, ich wünsche euch allen gute Ideen und gute Umsetzung. LG Nöck
  9. Hallo Lotte, eine früher unter Männern übliche Fangfrage lautete: Was hättest du lieber, einen Langen oder einen mit viel Technik?" Je nach Anwort hieß es dann: "Hast wohl ’nen Kurzen!" oder "Du bist wohl ein Stümper!" Schön umgesetzt, deine Volksweisheit (Die wahrscheinlich aus dem Reich der Zwerge oder Riesen stammt, je nachdem). LG Nöck
  10. Das Metrum ist des Dichters Pferd, es kann auf Silben reiten. Wird falsch betont, springt es verkehrt, wer will, der kann es leiten. Der Jambus regelt seinen Lauf, jetzt muss das Ross parieren. Es steigt zur zweiten Silbe auf (Hebung = betont) das lässt sich leicht trainieren. Dann beim Trochäus steigt das Pferd Zur ersten hoch, zur zweiten nicht. (Hebung / Senkung = unbetont) Wer das begreift, macht nichts verkehrt, und ist bereit für ein Gedicht. Schon läuft der Gaul im leichten Trab, steigt vorne hoch und
  11. Das scheint mir eine Marktlücke zu sein, lieber gummibaum, deine Frau sollte zum Patentamt gehen. Und statt Öl würde ich Gleitcreme empfehlen. Genial! Kauf dir bloß kein E-Bike! Gruß Nöck
  12. Hallo Lotte, etwas Glück kann jeder von uns gebrauchen und manchmal merken wir gar nicht, das wir es haben. Wer allerdings dem Glück nachläuft, wird nicht glücklich. Gerne gelesen Nöck
  13. Hallo miteinander, euer aller Fantasie wird beim Lesen, so soll es auch sein, zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Was macht das LI zu einem "Ausgestoßenen" und warum denkt und fühlt es so negativ? Gibt es dafür einen realen Grund oder spielt auch Einbildung eine Rolle? Hat das LI durch sein Verhalten vielleicht sogar zu einer Verschlimmerung seines Schicksals beigetragen, das Verhalten seiner Umwelt gar provoziert? Vieles ist denkbar. Aber immer nehmen wir zuerst etwas wahr, dann bewerten wir es positiv oder negativ und entwickeln ein Gefühl. Das ist manchmal das P
  14. Nöck

    Ausgestoßen

    Mutlos stehe ich am Fenster, ach, wie gern ich draußen wär, wieder kommen die Gespenster, zerren mich aufs Tränenmeer, wo Gefühle grausam toben, ich kneif beide Augen zu. Immer unten, niemals oben, bitte lasst mich doch in Ruh! Stimmen wollen mich verhöhnen, böse Blicke geißeln mich, immer stärker wird das Dröhnen, niemand kommt und rettet mich. Fratzen drohen und verspotten mich als eine Satansbrut, ich sollt möglichst bald verrotten, um mich her nur wilde Wut. Denn ich hätt hier nichts
  15. Liebe Letreo, die "Diebische Elster" hat sich bestimmt nicht träumen lassen, dass sie mal bedichtet wird. Gerne gelesen Nöck
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