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Charlotte van der M

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Über Charlotte van der M

  • Rang
    Sonnenanbeter
  • Geburtstag 24. März

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  1. nein, das war ernst gemeint. ich bin froh, dass du mich aufmerksam gemacht hast. liebe grüße charlotte
  2. lieber carlos, vielen dank. das ist ein schönes kompliment. charlotte
  3. liebe letreo, vielen dank. das beschämt mich jetzt ein bisschen. danke. und auch für das willkommen. liebe grüße die charlotte
  4. ist es nicht das, was wir immer tun? unweigerlich? und dann hab ich ein paar sachen genannt, die ich immer und überall deutlich verurteilen würde, wenn ich sie erlebte. frauen oder kinder schlagen etwa. und auch in dem moment heiße ich das nicht gut. deshalb kein verzeihen - das können nur die, denen es widerfahren ist. das ist nun wirklich ein bisschen biographisch - und ich weiß, das ist immer schwierig. aber in dem moment habe ich den schmerz gesehen über all dem was nie war und über manchem, was war. und das war für mich der moment, wo ich den bereich der moral verließ. aber ich wüsste nicht - oder weiß noch nicht, wie ich das in einen vers bringen könnte. das ist ein versuch.
  5. liebe lena, das mag ich. und applaus auch für mein chaos. danke für das schöne gedicht. charlotte
  6. liebe sofakatze, was für ein schöner name. wir haben einen sofakater hier ; ) ja, derb ist die hand. und ich sehe diese hand vor mir, weil ich sie gehalten habe. es war eine arbeiterhand. sie lag nicht derb auf meiner. aber wie die baumringe hat sie die geschichte eines lebens erzählt. und gerade dieses derbe hat mich zärtlich gemacht. verstehst du, was ich meine? liebe grüße die charlotte ich fürchte, da ist etwas dran. aber als ausnahme. und ja, die probleme des lebens bleiben.
  7. liebe lichtsammlerin, nein - ich verzeihe nicht. das steht mir ja auch nicht zu. ich urteile nur nicht. weil ich die risse sehe. die sehnsucht spüre. das ganze, was im leben keinen platz gefunden hat. das meint auch dieses sich selbst gestreichelt. natürlich hat das auch einen sexuelle komponente. es sind die hilflosen gesten, die es nicht schaffen - hinüberzureichen. ich kenne das aus erzählungen. da will einer sie meinen - und landet am ende wieder nur bei sich. und nur darum geht es mir - ich will in dem moment nicht urteilen. konnte ich mich dir verständlich machen? liebe grüße charlotte
  8. ich weiss nicht. ja, es gibt wirklich böse menschen. nicht die, die sich nie entscheiden konnten. wie der, den ich vor augen habe. der so viel zärtlichkeit in sich trug. aber werden sie wirklich so geboren? ich denke an "der untertan" oder "der tod ist mein beruf". ich möchte das kind sehen, bevor es deformiert wurde. also ich möchte es können.
  9. danke für das lob und für das willkommen. die charlotte
  10. danke, liebe lena. ja, für beide ist es erlösung. das glaube ich auch. einen menschen sehen und die trauer um das, was nie werden konnte und dann nicht mehr verurteilen. das wünsch ich mir, dass ich das kann. dein lob berührt mich auch. weil ich mich verstanden fühle. lieb zurück die charlotte
  11. auf meiner liegt derb die hand hat kohlen geschippt den feind erschossen die frau geschlagen und das kind hat schnaps zum mund getragen und bier und die kippe gehalten und einen haken verpasst hat sich gestreichelt vielleicht auch dich gemeint mit hilflosem strich und konnte es nicht auf meiner liegt derb die hand mit harten kanten und kleinen rissen in denen schmerzhaft sehnsucht wohnt hätte vielleicht gern gezeichnet eine melodie gefunden ein gedicht geschrieben eine liebe geweckt ich sehe die risse ich spüre die sehnsucht ich halte die trauer in meiner hand auf meiner liegt derb die hand die schwach nun nur tastet die halt sucht im fallen die nichts mehr hält außer die angst ich halte die hand ich streichle die kanten ich streichle die risse ich urteile nicht
  12. und es ist bis heute leider oft nicht anders. deshalb ist es sooo wichtig, nicht zu vergessen. ich will nicht siegerin sein, sondern keine zurücklassen.
  13. ja, genau. und ich denke an die vielen frauen, die noch nicht mal die fussnoten sind. der text ist von walter benjamin inspiriert. und der war mit brecht gut befreundet. zynischerweise hatten beide viele frauen, die auch für sie keine fussnote waren. liebe grüße charlotte

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