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LisaN

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Über LisaN

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  • Geburtstag 15. Juni

Autorenleben

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1.830 Profilaufrufe
  1. LisaN

    Fels in der Brandung

    Ein glitschiger Stein, von Fernen umgeben, wo sich einst Leben klammerte und er es trug, wo die Brandung sich Wunden schlug und die Unendlichkeit aufhörte zu sein. Damals ein Fels zum Anlehnen und Halt. Jetzt alt und kalt und du gleitest davon, wenn du, lose Ranke , ihn hoffend umwindest. Denn, an allen Tagen, die Wellen ihn nagen, das Fassbare an ihm in die Ferne tragen. Ein kurzer Besuch wieder hier, wo ich mich wohl fühlte. Trotzdem, lesen ist weiterhin tabu für mich und ich gehe schwe
  2. LisaN

    An offenen Fenstern

    Dies' Fenster ärgert mich so sehr! Ich bräuchte auch kein Fenster mehr! Mich auszuzieh"n, hat's keine Kraft, mich anzuzieh'n -es immer schafft!
  3. LisaN

    An offenen Fenstern

    Sieh, der Herbst tritt auf der Stelle eine Weile noch, bis alles Helle die Tagesstund auf nachtfarbene Seide malt, die tiefste Nacht durchwacht, sternfunkelntief und winterkalt.
  4. LisaN

    An offenen Fenstern

    Lieber Hayk, durchs offne Fenster gleite ich nochmal über Dächer, über Schindeln, ohne zu schwindeln. Ich kann so’n Kunststück leicht vollbringen auch ohne Schwingen. Ich falle leicht, rufst du mein’ Namen, aus diesem Rahmen. Warum ich kann so komisch handeln? Ich kann schlafwandeln
  5. LisaN

    An offenen Fenstern

    Meine Blicke fallen aus dem Fenster, zerschellen am Grau des Asphalts, während die Gedanken sich in den Himmel schrauben, damit meine Seele im Gleichgewicht bleibt.
  6. LisaN

    Der alte Leuchtturm

    Ein großes Dankeschön fürs Lesen und euren Likes liebe Sonja Pistracher lieber Joshua Coan lieber CharlesThomas liebe Gina lieber avalo lieber Berthold liebe Melda-Sabine lieber Elmar liebe Darkjuls lieber Carlos lieber Freiform Eine gute Nacht und liebe Grüße von Lisa
  7. LisaN

    Der alte Leuchtturm

    Mein Dasein ist gesäumt von Einsamkeit, in ihren Augen blinken fahl noch Lichter, ein Nebel zieht gespenstisch küstenweit den Vorhang vor die Fernen immer dichter. Kein Weg führt zu mir hin, es ruht die Zeit verschlummert in dem blinden kalten Schweigen. Nur meine Träume sind so licht und weit und knospeln wie in alten Lebenszweigen. Ich träum mich weg von mir und träum mich wach bin wie ein Kind in Licht und Duft bekleidet und eile allen blauen Fernen nach, dass mich der Wind auf seinem Flug beneidet. Wenn mich der winterkalte Hauch
  8. LisaN

    An offenen Fenstern

    Am offnen Fenster der Baum klammert wie sonst am Blau des Himmels. Kein angekündigtes Tief noch biegt seine Äste. Nur die Menschen fuchteln wieder mit ihren Wortkeulen und brechen dem Tag das Lächeln aus dem Gesicht
  9. LisaN

    Windig

    Du postest nie wieder ein Gedicht, habe ich mir noch diese Tage geschworen. Wieder von meinem ewigen Zweifel befallen. Den wird mir keiner mehr nehmen können. Was bringt mich dann dazu, die Gedichte trotzdem zu veröffentliche?Geltungssucht? Und mein Staunen über die Likes und Kommentare überhaupt ist nicht gekünstelt. So ist mein Dankeschön an euch aus einem Gemisch von Emotionen getränkt, liebe Sonja, liebe Melda,lieber Carlos,lieber avalo,liebe Gina, lieber Skalde, lieber Charles Thomas, lieber Emoceanal, lieber Freiform. Einen einen schönen Abend euch und liebe Grüße v
  10. LisaN

    Eichenblatt

    Ein herzliches Dankeschön für eure Kommentare und Likes, liebe Poeten: Berry Joshua CB90 Gina Carlos CharlesThomasWooldridge Freiform Melda-Sabine Fischer Skalde Sonja Pistracher Einen lieben Gruß von Lisa
  11. LisaN

    Windig

    Heut leg ich mich in den Wind …vielleicht. Ich ließe mich tragen, möchte dem Wind nur sagen, flieg nicht zu hoch, die Erde will mich noch tragen. Flieg nicht zu hoch, doch flieg! Fang mich auf, winde mich raus aus meiner mauerumklammerten Alltagskluft. Habe längst schon vergessen, wie Ferne schmeckt und des Heimkommens sehnsuchtsgetränkter Duft. Einmal noch Heimkommen spüren, nicht nur’s Zuhausesein führen. Heut würd ich alles geben, zeigen Mut, Wille. Ließe mich windentführen. Möchte das Leben spüren.
  12. LisaN

    Eichenblatt

    Laubgebunden seit dem Mai, sieh, es flattert. Ist es frei? Lösgelöst oder vertrieben? Wollt es fort? Wär’s gern geblieben? Hegt es Wehmut? Duldet Schmerz? Ist es froh, nun weg zu fliegen? Hat es so was wie ein Herz? Spürt es Freud in allen Poren? Ist es einfach nur verloren? Hab ich recht, es auf zu heben, es in meinen Buch zu legen? Ach, ich lass es bunt und pur lieber hier in der Natur. © Lisa Nic
  13. LisaN

    Herbstzeit

    Danke euch herzlichst: Darkjuls Freiform Melda-Sabine Fischer Gina Berthold Skalde CharlesThomasWooldridge Sonja Pistracher Liebe Grüße an euch alle!
  14. LisaN

    Herbstzeit

    Er kniet noch im Grün, noch sommerverträumt, und was er berührt, was er greift, was hin zur Vollendung hin reift, das zeichnet er kühn in rostbraun und golden gesäumt. Sie winken sich los, sie welken im Hauch des feuchtkühlen Winds, Blatt für Blatt, vom Gelb und vom Rot farbensatt, gelöst, fremd und bloß vom Baume, vom zitternden Strauch. Er kommt aus dem Nichts, er streift auch mein Sein, er schmeckt nach entschwundener Zeit, er ist für die Lese bereit. Im Strahl herben Lichts die Stunden er sammelt mir ein. ©L
  15. LisaN

    An offenen Fenstern

    am offnen Fenster diese alte Frau ihre seidigen Fäden spinnt und der Herbst steht zur Lese bereit. Das Wolkentuch webt dann der kalte Wind und sie spinnt nur, sie spinnt, diese Zeit.
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