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bernd tunn - tetje

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Über bernd tunn - tetje

  • Geburtstag 07.03.1944

Autorenleben

  • Wohnort
    Neckar- Odenwald
  • Lieblings Autoren / Dichter
    James A. Michener

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  1. bernd tunn - tetje

    Beider Leid...

    Beider Leid… Liebt es sehr das Führer sein. Lok nennt er gerne mein. Dann der Tag im Sonnenschein. Auf dem Gleis ein Mann allein. Bremsen greifen viel zu spät. Unterm Wagen Leben geht. Schock macht sich im Fahrer breit. In ihm wächst ein tiefes Leid. Bedenkt den Toten ohne ruh‘n. Gemüt will gerne etwas tun. Macht er weiter muss er reden. Seele will nach Atem streben. Bernd Tunn-Tetje
  2. bernd tunn - tetje

    Straße...

    Straße...Ist noch jung.Nicht zu alt.Lacht beruflichoft sehr kalt.Beachtet Freierin der Pflicht.Mit geschminktenAngesicht.Will verdienenim Revier.Anmachblickehelfen hier.Summt ein Liedim Eigensinn.Gibt sich soden Freiern hin.Fragt sich nie,wie lange noch?Sagt sich dann:Will das doch!Bernd Tunn - Tetje
  3. Danke und liebe Grüße! Bernd
  4. bernd tunn - tetje

    Schwere Tage...

    Schwere Tage... Es ist schwer und verrückt Sie hat wieder was gedrückt. In der Not macht sie dicht. Hilflos ist ihr Suchtgesicht. In den Tagen ist sie da. Ein Skelett dem Tod so nah. Drückt sie sehr sein liebes Kind. Sie ist grad` wie seichter Wind. Bernd Tunn -Tetje
  5. Danke und liebe Grüße! Bernd
  6. bernd tunn - tetje

    Hallo Leben...

    Hallo Leben... Bin dir gerne zugeneigt, wenn auch oft der Weg verzweigt. Bist bei mir in allen Stunden. Salbst mit mir die alten Wunden. Schenkst mir Freude immer neu, obwohl ich manches auch bereu` Für all die Jahre dank` ich dir und hoffe auf ein langes wir. Bernd Tunn - Tetje
  7. bernd tunn - tetje

    Die Gemiedene...

    Die Gemiedene… Die alte Frau sah aus dem Fenster und ermahnte uns Kinder nicht so laut zu sein. Denn wir spielten gerne unter ihrem Fenster. Für uns war die Alte fast wie eine Hexe. Wir mieden sie. Oft ärgerten wir sie indem wir kleine Steine gegen ihre Fenster warfen. Hin und wieder lästerten wir ihr nach wenn sie gebeugt in ihrer verschlossenen Kleidung über den Hof ging um ihre Wäsche aufzuhängen. Dann passierte etwas wo wir Kinder nicht mit rechneten. Sie lud uns ein. Nach kurzer Beratung nahmen wir zögernd an. Als wir die Wohnung betraten begaben wir uns in eine andere Welt. Die alten, dunklen Möbel wirkten fast bedrohlich auf uns. Eine Wanduhr schlug in dem Augenblick in tiefen, kräftigen Tönen. Das war für uns beeindruckend befremdend. Alte Bilder mit Hirschen, Wäldern und Auen hingen an den Wänden. Wir schwankten zwischen Neugier und Befangenheit. Katzen schlichen durch das Wohnzimmer. Eine lag auf einen der Sessel und schnurrte vor sich hin. Von der Eichkommode spielte ein Schallplattengerät. Auf dem Gerät drehte eine alte Schellackscheibe. Wir amüsierten uns über die Musik von Früher und weil es so plärrte. Als wir Kinder auf ein schweres Sofa saßen, sanken wir tief ein mit dem Gefühl so schnell kommen wir hier nicht mehr raus. Auf dem Tisch stand Waldmeisterlimonade in einem Glaskrug. Die gebackenen Kekse in einer Kristallschale rochen verlockend. Während wir knaberten, erzählte uns die alte Frau von Früher. Von ihrer Kindheit und über die schlimmen Zeiten währendes Krieges. Unsere Fragen dazu beatwortete sie geduldig. Aber wir fragten nicht viel. Dazu waren wir zu sehr beeindruckt von dieser nostalgischen Atmosphäre. Erstaunt hörten wir das die Kinder damals auch nicht viel anders waren als wir. Wir lernten eine alte Frau kennen die eigentlich sehr nett war. Es wurde ein entspannter Nachmittag und das Tschüss war herzlich ehrlich. Wir Kinder nahmen uns vor die alte Frau nicht mehr zu ärgern. Diese Haltung brachte uns noch viele gebackene Kekse ein. Bernd Tunn – Tetje
  8. bernd tunn - tetje

    Betäubt...

    Betäubt... Die brennende Kerze auf dem Tisch sollte ihr Gemütliches vermitteln. Sanfte Musik füllte den Raum. Die junge Frau hielt ihr Weinglas hoch und wog sich nach einer Melodie aus dem Radio. Ihre glasigen Augen wirkten leer. Das Schicksal war brutal fand sie. Denn es war noch gar nicht lange her als ihr Mann und Kind durch ein Unfall ums Leben kamen. Das hatte sich tief in ihre Seele eingebrannt. Der Wein half ein wenig zu betäuben. Eine offene Packung Beruhigungstabletten lag auf dem Tisch. Jeden neuen Tag sagte sie sich: So darf das nicht weiter gehen. Doch der Schmerz zog sie immer tiefer in ihre Trauer... Bernd Tunn - Tetje
  9. Danke und liebe Grüsse! Bernd Danke und HG Bernd
  10. bernd tunn - tetje

    Eine kleine Zeit!

    Eine kleine Zeit... Der Junge, ein Autist stand still abseits und schaukelte seinen Oberkörper vor und zurück. Es schien ihn zu beruhigen. Die Gäste unterhielten sich lebhaft und beachteten den Jungen kaum. Ein kleines Mädchen sah den Jungen.Es schob sich durch die Gäste. Als sie vor den autistischen Jungen stand lächelte sie ihn freundlich an. Es nahm einfach seine Hand und zog ihn durch die Menge. Er ließ sich führen was sonst bei ihm nicht möglich war. Die Beiden setzten sich abseits und sahen dem Treiben zu. Das Mädchen hielt noch immer die Hand des Jungen. Da passierte etwas das er sonst nie gemacht hätte. Ungeübt hob er die andere Hand und tatschte die Wange des Mädchens. Seine ganze Zuneigung legte er in diese Geste. Die Beiden genossen unbewusst und ehrlich diesen kleinen Augenblick. Sie durfte ein Stück in seine Welt. Bernd Tunn - Tetje
  11. bernd tunn - tetje

    Band...

    Band… Fanden sich und waren gut. Mit dem Üben wuchs die Glut. Wurden Stars auch durch Gesang. Frontmann wurde eitel krank. B i n die Band hatte er gesagt. Und die Anderen hinterfragt. Jungs betroffen, gar entsetzt. Frontmann hat sie schwer verletzt. Jahre Stillstand in der Band. Fehlte doch sein Temperament. Verzeiht mir Jungs, bat er sehr. Spielt mit mir vors Menschenheer. Aids erkrankt will er raus. Ein letztes mal vor dem Aus. Den Abschied zelebrierten sie. Die Kritik beugte Knie. Bernd Tunn - Tetje
  12. bernd tunn - tetje

    Wunden...

    Wunden... Abbruch nun fällt ihr schwer. In ihr ist es sehr, sehr leer. Tasche um mit Wäsche drin. Freundin als Begleiterin. Nach langer Fahrt sind sie da. Wieder mal sind Ängste nah. Läuft steril und nüchtern ab. Klumpen Blut ohne Grab. Kann sich gerade nicht verstehen. Wunden bleiben vom Geschehen. . Bernd Tunn - Tetje
  13. bernd tunn - tetje

    Abbruch...

    Abbruch... Abbruch steht. Gedanken leer. Tag Morgen wiegt so schwer. Tasche um, Wäsche drin. Selber die Begleiterin. Lange Fahrt. Ist nun da. Wieder sind die Ängste nah. Läuft steril, nüchtern ab. Klumpen Blut ohne Grab. Dieses Leid braucht Verstehen. Wunden bleiben vom Geschehen. . Bernd Tunn - Tetje
  14. bernd tunn - tetje

    Ihr Gebet...

    Ihr Gebet.... Sitzt ganz still. Will was sagen, da ihr sehr die Sorgen plagen. Quält sich sehr das auszudrücken. Stolpert dabei über Lücken. Hört nun auf so zu beten. Will nicht mehr die Seele kneten. Vergisst jedoch das Gott versteht und sein Segen das belegt. Bernd Tunn - Tetje
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