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bernd tunn - tetje

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Über bernd tunn - tetje

  • Geburtstag 07.03.1944

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    James A. Michener

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  1. bernd tunn - tetje

    Hauptgewinn...

    Hauptgewinn! Kleines Baby liegt im Arm. Fühlt sich an ganz, ganz warm Nuckelt gerne beim Hegen. Drückt um was zu hinterlegen. Gebärdet sich als braves Kind. Beim Plappern geht der Wind. Für die Eltern macht das Sinn. Vater nennt es Hauptgewinn. Bernd Tunn - Tetje
  2. bernd tunn - tetje

    Zug bestiegen...

    Zug bestiegen ... Will nur weg. Ist schon spät. Oft erhofft das er versteht. Gestern noch schlimmer Krach. Lagen Beide lange wach. Zug bestiegen. Will nicht mehr. Tränen laufen. Liebt ihn sehr. Bernd Tunn - Tetje
  3. bernd tunn - tetje

    Hand des Kindes...

    Hand des Kindes… Schaut zum Fenster ganz verzagt. Seine Schuld an ihm nagt. Hand des Kindes spricht was aus. Winkt den Vater an das Haus. Sein Verstand zögert gar. Hier wird eine Trennung wahr. Bernd Tunn - Tetje
  4. bernd tunn - tetje

    Elternleid...

    Elternleid! Der Kontakt so lange her. Gewissen wiegt grad` so sehr. An dem Hügel Tränen laufen. Sehen auf ein Blätterhaufen. Eltern liegen an der Stätte. Nützt nichts mehr das ernste Hätte. Tut sehr weh nach all der Zeit. Spüren jetzt der Eltern Leid. Bernd Tunn - Tetje
  5. bernd tunn - tetje

    Milde Sonne...

    Milde Sonne… In der Zelle jemand weint. Gemüt und Denken nicht vereint. Wirkt erschöpft in dieser Zeit. Empfindet es als schweres Leid. Hört am Fenster so viel Leben. Will sich gern zum Gitter heben. Mild Sonne schenkt paar Strahlen. Erhellt ein wenig seine Qualen. Bernd Tunn - Tetje
  6. bernd tunn - tetje

    Stille!

    Stille… Wie so oft in den letzten Wochen ging er auf dem Nachhauseweg an der alten Kirche vorbei. Wieder blieb er stehen und überlegte ob er hinein gehen sollte. Zögernd stand er da und überlegte. Dann ging er hinein. Die Atmosphäre in die er trat umhüllte ihn. Vorne am Altarraum zündeten zwei Besucher Kerzen an. Leichte Geräusche hallten zu ihm. Schweigend verließen die Beiden die Kirche. Er hörte ein Geldstück in einen Kasten fallen. Es hallte dröhnend als sich die schwere Kirchentür schloss. Er setzte sich auf eine Bank und sah auf das Kreuz im Altarraum. Nach ein paar Minuten konnte er sich fallen lassen. Er wurde ruhig. Ob das der Geist Gottes ist? fragte er sich. Denn er kannte Stille aus seinem Leben. Doch dieser Augenblick war anders. Er fühlte sich von dieser Stille beschenkt. Als er aufstand um zu gehen flüsterte er: Danke! Bernd Tunn - Tetje
  7. bernd tunn - tetje

    Junger Mensch...

    Junger Mensch... Junger Mensch ohne Glut. Im Alltag fehlt so viel Mut. Mit dem Wehren ist`s nicht so. In der Schule sind sie roh. Lebt damit zu sehr allein. Will doch lieber stärker sein. Kann nicht mehr in dieser Not. Rastet aus und sieht rot. Bernd Tunn - Tetje
  8. bernd tunn - tetje

    Beiboot...

    Beiboot! Ein leises Plätschern verriet die Ruder des Rettungsbootes die in das Meer getaucht wurden. Mit verzweifelten Willen ruderten die Männer um das große Schiff durch Schleppen in Bewegung zu halten. Dumpf klang die Schiffsglocke zum Glasen zu ihnen rüber. Es regte sich kein Wind in der grauen Wand. Der Nebel wurde diesig dichter. Auf der Wasseroberfläche hüpften unruhig kleine Wellen. Die Seeleute ahnten um diese Gewässer. Sagen und Legenden waren alte Geschichten dieser Gegend. Ein ergrauter Seemann in dem Beiboot behauptete sogar schlimme Dinge hier erlebt zu haben. In dem Geplätscher vermischte sich ein anderes Geräusch. Es hörte sich an wie Geschmatze. Plötzlich wurde die Leine locker. Es klatschte als das Tauende in das Meer fiel. Sie verloren das große Schiff. Da flüsterte der alte Fahrensmann: Gott stehe uns bei! Keiner wagte mehr zu rudern. Dann wurde es still. Tödlich still... Bernd Tunn - Tetje
  9. bernd tunn - tetje

    Irgendwann...

    Irgendwann... Hemmung stirbt langsam ab. Doch der Körper ist auf Trapp. Kleine Pillen machen das. Tiefe Ruhe ohne Maß. Irgendwann die Wirkung geht. Was er selber nicht versteht. Hohe Dosis hilft kaum noch. In dem Zustand wächst das Joch. Die Gedanken kämpfen nicht. Fühlen sich noch ohne Pflicht. Bernd Tunn - Tetje
  10. bernd tunn - tetje

    Nach langer Zeit...

    Nach langer Zeit… Treffen sich nach langer Zeit. Das Verzeihen ist so weit. In dem Zögern Zeit vergeht. Zu viel Ärger ausgelebt. Endlich Gesten mit Gewicht. Bedenken nun des Anderen Sicht. Bernd Tunn - Tetje
  11. bernd tunn - tetje

    Ohne Neid...

    Ohne Neid... Eine Schwäche wird real. Schicksal zeigt sich ohne Wahl. Auch mit Mut kaum was geht. All die Pläne sind verweht. Mag gern Andere in dem Leid. Erlebt sie weiter ohne Neid. Bernd Tunn - Tetje
  12. bernd tunn - tetje

    All die Tränen...

    All die Tränen... Mit der Freude kam ihr Kind. Seid komplett sang der Wind. In der Zeit von Dankbarkeit nicht vorbereitet auf das Leid. All die Tränen halfen nicht. Kleines starb im Angesicht. Für die Eltern furchtbar arg. Streichelten den kleinen Sarg. Bernd Tunn – Tetje
  13. bernd tunn - tetje

    Das Geräusch...

    Das Geräusch! Das alte Fährschiff lag an einer Kai. Es war Wochenende und Decksmann Tetje hatte Wache. Die Anderen waren am Land. Mittlerweile war es dunkel geworden und sehr still. Nur das Plätschern der kleinen Wellen die gegen das Schiff trieben, waren zu hören. Decksmann Tetje wollte noch einmal eine Runde durch das Schiff laufen. Vom Ruderhaus sah er auf die matt leuchtenden Lichter der Werften gegenüber. Er genoss es immer wieder die Lichter die im Wasser glitzerten zu beobachten.. Dann hörte er das Geräusch. Es dröhnte dumpf in regelmäßigen Abständen vom untersten Deck herauf. Vorsichtiger als sonst verließ Tetje das obere Deck und blieb stehen. War da am Heck ein Schatten? Nimm dich zusammen, ermahnte er sich. Es war wieder still. Für Tetje fast zu still. Seine Schritte wurden langsamer als er weiter ging. An der Treppe die zum Unterdeck führte hörte er wieder das Geräusch. Es knarrte zusätzlich zu den dumpfen Schlägen. Nervös ging er weiter. Ein paar Meter weiter schien mehr Licht auf das Deck. Und…die Pforte zur Wasserseite stand offen. Die war doch zu, dachte Tetje. Als er an der Öffnung stand, sah er in das dunkle Wasser. Das dumpfe Schlagen wurde sehr laut. Dann sah er es. Ein schwerer Holzdalben schlug gegen die Bordwand des Schiffes. Strömung und Wellen spielten mit ihm. Wahrscheinlich war er durch eine Havarie abgebrochen worden. Decksmann Tetje atmete durch. Damit das Geräusch endlich aufhört, löste er die Rettungsstange die an der Außenbordwand befestigt war und gab dem schweren Dukdalben damit einen Schub. Schwerfällig trieb der Dalben mit der Ebbe davon. Richtung See. Tetje schloss die Pforte die wohl zum Feierabend vergessen worden war. Er suchte die Mannschaftsräume im Schiffsrumpf auf. Zeit für die Koje. Tetje schmunzelte erleichtert... Bernd Tunn - Tetje
  14. bernd tunn - tetje

    Merkte nicht...

    Merkten nicht... Bist so anders, haben Eltern gesagt. Merkten nicht wie sie das plagt. Bist so anders, haben Lehrer gesagt. Merkten nicht wie sie das plagt. Bist so anders haben Freunde gesagt. Merkten nicht wie sie das plagt. Bist so wertvoll, hat Christus gesagt. Merkte gleich das sie was plagt. Bernd Tunn - Tetje
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