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Létranger

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Über Létranger

  • Geburtstag 25. Juli

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    vorläufig hier nicht mehr aktiv, per PN erreichbar

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  1. Létranger

    Rote Äpfel

    Hallo Onegin, willkommen im Forum. Ich dachte manchmal, man müsse dich irgendwo in der Haikuwelt suchen ;-). Schön von dir zu lesen, auch wenn ich aktuell andernorts schreibe. Gruß von Lé.
  2. Hallo April, ja das ist noch ein Stück besser ;-). Schreib mich an, wenn ich wieder mal was ansehen soll. Ich bin hier nicht mehr aktiv, und komme sonst nicht drauf, dass du etwas geschrieben hast. Gruß Lé.
  3. Hallo Loop, ein zauberhaft erotisches Sonett. Ich fühle mich erinnert an ein Wettbewerbsgedicht von dir mit ähnlichen Motiven - Klippen und Meer als Partner in großer erotischer Spannung. Durchweg weibliche Endungen, das lässt es fließen. Ich bin ein wenig erstaunt über das Schweigen im Kommentarwald ;-). LG Lé.
  4. Ich bin vorläufig hier nicht mehr aktiv,

    Nachricht per PN ist möglich. 

  5. Hi Claudi, ob dir die Strophen metrisch voll gelungen sind, kann ich nicht gänzlich beurteilen. Die Strophen haben für mich jedenfalls erkennbar folgendes Betonungsmuster (wenn ich mich nicht irre 😉 😞 XxXxxX||XxxXxX XxXxxX||XxxXxX XxXxxXx XxXxxXxX Der Schwachpunkt ist in dem Fall für mich die Geschichte. Ihr fehlt ein bisschen der Clou. Mehr als ein verständnisvolles Grinsen ist damit schwer zu ernten. LG Lé.
  6. Hallo April, du hast mich gebeten, etwas zu deinem neuen Gedicht zu sagen. Erlaube mir, dass ich mich wieder auf die Form und die Sprache konzentriere. Der Inhalt scheint ja ohnehin gut anzukommen. Ich finde, gegenüber deinem vorigen Gedicht hast du große Fortschritte gemacht. Du hast dein Gedicht im Paarreim geschrieben, in saubere Strophen unterteilt, und die Verse zumindest mal in ähnlicher Länge. Die beiden wichtigsten Dinge an denen du jetzt als nächstes arbeiten könntest, sind: 1. Saubere Reime 2. Vermeidung von Inversionen (im Satzbau) Ich versuche es zu erklären: 1. Folgende Reime sind "unreine Reime": Gedanken / Verlangen, Freunde / versäume, absperren / abklären, Die Silben klingen nur ähnlich, sollten aber identisch sein. Im Rap ist das völlig ok, im klassischen Gedicht wird es nur in Ausnahmefällen benutzt - als Stilmittel. Und das ist ein Spitzenreim: Chance / Nuance !! Es gibt auch ein Problem mit dem Reim "bestimmt / erklimmt", nämlich, dass an dieser Stelle eigentlich "erklommen'" grammatikalisch richtig wäre. Manchmal wünscht man sich's so sehr, dass es sich reimt ;-). 2. Beispiele für Inversionen - ich sag mal ungewöhnliche/verdrehte/gekünstelte Satzstellungen sind folgende: - meine Gesundheit sich wehrt, - die Welt mir den Rücken kehrt. Das sind korrekte Halbsätze, aber eigentlich nur, wenn z.B. noch ein Wörtchen davor steht wie z.B. "wenn". Ansonsten schriebe man "wehrt sich" und "kehrt mir den Rücken". Diese Inversionen entstehen, wenn man zu sehr darauf fixiert ist, auf die Verben zu reimen; dann braucht man sie halt immer hinten. Wenn du diese beiden Dinge beim nächsten Mal besser machst, wird das Gedicht noch besser. Der Weitere Weg wäre dann: 3. auf Betonung und metrische Strophen achten. Aber fang ruhig mal mit 1. und 2. an ;-). LG Lé.
  7. Létranger

    Lebenslauf

    Hallo Claudi, mir ist es recht, wenn es stehen bleibt. Der Dialog dokumentiert authentisch meinen Widerwillen gegen die einengenden Labels, und meinen vergeblichen Versuch, einen Autor davon abzuhalten, sich freiwillig in dieses Gefängnis einzusperren. Es gibt, wie wir gut gesehen haben, keinen kurzen Weg, das zu klären. Ich nehme mit: der Autor fühlt sich mit seinen Entscheidungen wohl, und verzichte auf weitere Diskussion. ;-). Lé.
  8. Létranger

    Lebenslauf

    Lieber David, da sind wir in dem Dilemma, das dieses Label erzeugt. Du möchtest keine handwerkliche Analyse. Das Gedicht hat aber handwerkliche Fehler. Wenn ich das schreibe, übertrete ich eine rote Linie. Was bliebe mir jetzt übrig, als die Werke eines Autors, der darauf besteht, dass man seine Fehler ignoriert, insgesamt zu ignorieren. Das kann einfach in niemandens Interesse sein. Du siehst, ich kann mich in einem Schreibforum sehr schlecht damit abfinden, dass es Sinn gibt, sich die Korrektur von und den Hinweis auf Fehler zu "verbieten". Es gibt selbstverständlich keine Regel dafür, wozu man das Label nutzen darf und wofür nicht. Für mich gibt es aber nur Sinn, wenn es ältere, bestehende Werke sind, die keinesfalls mehr verändert werden sollen, oder wenn die Inhalte gefühlsmäßig so sensibel sind, dass sie einer distanzierten Arbeit an der Qualität im Wege sind. Jetzt also ausnahmsweise zur "Textarbeit", die hier normalerweise nicht stattfinden sollte: Das Verb "zwingen" erfordert in aller Regel eine Ergänzung. Es braucht jemand der gezwungen wird, und ein Ziel, wozu die Person gezwungen wird. Selten mal kann man das weglassen, weil es offensichtlich ist. Hier im Text könnte ich mir vorstellen, dass die Sonne das Leben "in" einen Tag zwingen will, oder das Leben zwingen will, einen neuen Tag "zu beginnen" (beispielsweise). Dann kommt der Punkt. Der ist falsch, weil danach kein neues Subjekt in den Satz tritt. Ganz offensichtlich sprichst du weiter davon, was die Sonne tut. Wenn du ein Komma setzt, ist das o.k, wenn du einen Punkt setzt, nicht. Ich habe mir angewöhnt, Werke unter dem grünen Label zu ignorieren. Warum sollte ich etwas kommentieren wollen, wenn ich nicht mal auf handwerkliche Mängel wie Schreibfehler oder fehlende Satzzeichen (Flüchtigkeitsfehler, Banalitäten) hinweisen darf? ... und schon verschwinde ich wieder hinter die rote Linie. Grüße von Lé.
  9. Hi Claudi, dass du die "Schamgardinien" entfernt hast, gefällt mi; die dritte Strophe war einfach überladen in ihrer Eindeutigkeit. Das "Nicken" und Schweigen anstatt der Lügengebäude empfinde ich als nicht ganz "korrekt". Man nickt nicht und schweigt, behaupte ich, man duckt sich, wischt den Eindruck weg, etwas in dieser Art. Das "Grauen" gefällt mir deshalb nicht, weil es praktisch eine Empfindung vorgibt, so als schriebest du "wie grauenhaft!". Ein wenig Offenheit zu riskieren, schadet keinem Gedicht (meine Leitlinie ;-)). Andernfalls langweilt man die intelligenten Leser, die schon nach zwei Versen genügend gelesen haben, um sich den Rest zu denken. LG Lé.
  10. Létranger

    Lebenslauf

    Hallo @DavidPessoa, auf den ersten Anhieb erkenne ich hier keinen thematischen oder sonstigen Grund für das grüne Label. Auf die Gefahr hin, verwarnt zu werden, folgender Kommentar: "In der zweiten Zeile scheint ein Wort zu fehlen; dafür ist der Punkt verkehrt." ich hoffe, du bist mir nicht böse. Gruß Lé.
  11. Ja, ihr beiden Verskünstler, 😉 Beide Seiten haben ihre Vorteile. Die Qualität der Umsetzung kann ich natürlich nicht beurteilen, wenn ich den Vers nicht kenne, und die Zäsur nur in den Zeilen erkennen, in denen sie sehr deutlich ist. Da ich den Vers nicht erkenne, genieße ich gerade die Variabilität, dass eben mal sehr deutliche Zäsuren (mit Komma) vorhanden sind, und das andere mal nicht unbedingt. Insgesamt ist mein Eindruck, tut es dem Gedicht und der Strophe gut, dass sie nicht zu ebenmäßig sind. Gruß Lé.
  12. Hallo Claudi, schöne metrisch geformte Blankverse. Sollte diese Strophenform einen festen Namen haben, verzeih, ich kenne nicht alle. Jedenfalls gefallen die Verse rythmisch. Die in jeden Vers eingelassene Doppelsenkung ist durchwegs leicht und tänzerisch besetzt. Der vorletzte Vers des Gedichts ...., der ist auch gut ;-), die jeweils kurze vierte Zeile wunderbar. Inhaltlich hab ich dich bisher noch nicht so gelesen - so dunkel und gleichzeitig auch so offen. Es bleibt ja mir dem Leser überlassen, das dunkle Geheimnis zu ergänzen, das in Schweigen gehüllt wird. Da ich eine finstere Fantasie habe, lande ich dort, wo ich kürzlich schon bei Nesselrose gelandet bin. Den Pelz der finsteren Fantasien versorgst du mit Schlüsselworten wie Schamgardinen, Rüschenkleidchen, Lügengebäude. Einzig das "Grauen" im zweiten Vers erscheint mir ein wenig direkt; nur weiß ich bisher nicht, was ich stattdessen schriebe, vielleicht "ein Schatten". Nachdem Liara sich das wohl gewünscht hat, danke fürs Einstellen aus dem Fundus. Gruß Lé.
  13. Létranger

    Ultradiane Monologe

    Hi R11e, ich sehe, du befasst dich mit dem Schreiben und deinem Ergebnis, und die Worte sind bei dir in guten Händen. LG Lé.
  14. Ein schöner Wuttext. Ich könnte sicher gut mitschimpfen. Lé.
  15. würde auch als sehr gute Kirzgeschichte funktionieren. Gruß Lé.
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