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Nesselröschen

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Alle erstellten Inhalte von Nesselröschen

  1. Hallo, Fan, das Schulmeisterliche ist ganz einfach zu verstehen, wenn man die "leerreichen Sätzlinge" mitnimmt. Der "Laternenpfosten" mit Betonung auf Pfosten: Da könnte "Vollpfosten" mitschwingen. Danke, ich denke, du hast es trotzdem gut erfasst! 🙂 LG Nesselröschen
  2. Liebe Julika, ich meinte, vielleicht sprichst du im Traum darüber, so dass ich Genaueres über den Grund des Schmerzes erfahren könnte. Man weiß ja am Ende nicht, was passiert ist ..., was auch in Ordnung ist! 😉 Lieben Gruß 👻
  3. Liebe Federtanz, eine wundervolle Metapher - ein starker Einstieg: Zwischen den Worten schweigen (für mich hört sich "am Ende" besser an), es sei denn, du meinst, dass das, was die geliebte Person sagt, irgendwann nichtssagend wird, leiser ... Einige Sätze würde ich weglassen, wenn es mein Gedicht wäre, z.B.: "das alles (er)höre ich" - es sei denn, die hervorgehobenen Stellen bilden nochmal einen separaten Satz. "weht ein Stern" - vielleicht: "winkt ein Stern? Ich weiß auch nicht, ob man sagen kann, dass die Nacht aufgeht, sie bricht herein ... Ich spüre es - dann weiß ich es, jedoch diese Reihenfolge lässt mich grübeln (die mir das "bis" vorgibt). Das soll nicht heißen, dass ich dein Gedicht nicht gut finde, es würde aber mMn von einer Überarbeitung und evtl. Kürzung profitieren; manch anderer Leser wird es ähnlich empfinden, denke ich. Sehr gerne gelesen! Lieben Gruß - 🙂 Nesselröschen
  4. Hallo, Joshua, ein interessanter Text! Allerdings habe ich etwas gebraucht, um die Sätze passend zusammen zu bekommen. Ich denke, es liegt an der Großschreibung und dem Fehlen einiger Satzzeichen. "Bis ich dir sachte die Luft abdrück" - das ginge auch, dann fiele die Inversion weg; und: Nachts im Stillen ... Hängt irgendwie in der Luft - schon klar, dass es mit dem "Sägen" zusammenhängt ... Ein "und" davor würde die Strophe etwas strukturieren. Ich hoffe, ich habe nun nicht zu viel an dem Gedicht herumgemeckert! Vom Titel ausgehend ist es eine klasse Idee, es so zu gestalten (u.a., dass die Beschimpfungen nur gedacht sind?), und die Beweggründe sind gut verständlich - 😉, auch wenn der Mann ein ziemlicher Macho ist. Aber, immerhin, gibt er in der 2. Strophe zu, dass sie sich verdient haben - das "Dreckschwein" und die "dumme Sau". Es bleibt der vage Eindruck von etwas, was man nicht gesagt haben will, das aber in einem überkocht! Und, was die Form anbelangt: Es ist dein Werk! Das Ende übersieht man fast bei der Ausdrucksstärke der anderen Zeilen, dabei ist es immer wieder das Gleiche: das wahre Leben. Ich habe es sehr gerne gelesen! LG Nesselröschen
  5. Warum denn nicht ...? Es ist doch alles liebenswert an ihr! Und, das weiß sie sehr wohl. LG von Nesselröschen an Elaine! Herzlich willkommen!
  6. Liebe JulikaMarika, ganz wichtig: das "viel" am Ende ..., bitte nochmal drüber schauen! Strophen voller Rätsel - bis zuletzt! Aber den Schmerz nimmt man dir ab. Die erste Strophe finde ich am besten: Die Schreie, die aus der Vergangenheit kamen bzw. die Schreie der Vergangenheit! Allein schon das Heimweh genügt, um den ganzen Körper in Mitleidenschaft zu ziehen. Ich würde gerne Mäuschen sein, in seiner Kammer ..., falls das lyrische Ich im Traum spricht, dann könnte ich erfahren, um was es geht. 🙂 Gerne gelesen! Gruß, Nesselröschen
  7. Hallo, Indi Pasha, nun "meckere" ich ein bisschen, dabei gefällt mir dein Gedicht sehr gut - verzeih! Ich würde die beiden letzten Verse weglassen; sie fallen aus dem Rahmen (ich finde, eher negativ). Gerne gelesen! 🙂 Lieben Gruß, Nesselröschen
  8. Ich dachte an: "voller Dringlichkeit" - passt mir so klar besser als ein "benebelt" hineinzubringen - meine persönliche Meinung! Warten wir nicht alle in unserem Leben darauf, dass alles, was wir uns wünschen ganz schnell geschieht und in Erfüllung geht - sogar jemanden, der uns verlorenging, dem Wind wieder zu entreißen, so dass er uns wieder liebt ...? 👻
  9. Liebe Claudi, dein Gedicht habe ich auch bewundert, konnte aber nichts zur Textarbeit beitragen. Nun, da du aber direkt fragst: - möchte ich auch schildern, welche Bilder sich bei mir eingestellt haben: "Traumgetüncht im rosigen Ton des Lächelns" Du findest diese Zeile inzwischen überladen - vielleicht ist sie es, aber sie machte mir den Eingang ins Gedicht sehr leicht und gefiel mir auf Anhieb: Wenn sich da jemand bei Nacht hineinschleicht, hat er es nötig, es so zu gestalten, dass es einem Traum gleichkommt - einem Kindertraum in Rosa -, das Böse im Blick mit einem traumverschleierten, vor Güte zerfließenden, rosigen Lächeln zu übertünchen. Der ganze Satz lullte sogar mich als Leserin ein, so dass ich mich gleich in das Kinderzimmer versetzt fühlte, mit all seinen Farben, Gerüchen und dem Rascheln und Flüstern. Es wird "stickig": Da hat sich die massige Gestalt schon über das zarte Kind gebeugt - womöglich noch mit dem Finger auf den Lippen: "Hüll dich in Schweigen" ... "Schau nicht in die Kammer der Hirngespinste. Nichts ist geschehen." Ich denke, das sagt der Täter zwar zu dem Kind (appelliert an seine angeblich falsche Wahrnehmung), aber in Wirklichkeit will er sein eigenes Gewissen damit beschwichtigen. Die dritte alte Strophe gefällt mir persönlich besser als die neue. "Vor dem Fenster bauschen sich Schamgardinen" heißt für mich: Die eigene Scham nicht zu sehr aufbauschen (will man) - es sind allein die Gardinen, die sich hier demonstrativ bauschen dürfen. Am Ende das: "Lügengebäude" ist die Zusammenfassung der allzu sauberen Strophe mit all den Äußerlichkeiten - ein Gebäude, das vor den wortlosen Blicken der Vorbeigehenden (die - wie man befürchtet - alles wissen) zusammenfallen müsste; es hört sich an wie ein einziger Schrei, der das Schandgebäude zum Einstürzen bringen soll. Ich denke, die Bewohner des Hauses, die Bescheid wissen, leben in ständiger Angst, dass ihr Geheimnis auffliegt, und sie meinen, den gefürchteten Vorwurf, der von außen kommt zu hören: "Lügengebäude"; es ist für mich die Stimme des Gewissens (die zumindest von den Mitwissern, wie evtl. der Mutter, gehört wird). Mir passt das "Lügengebäude" an dieser Stelle - es zeigt, dass die Täter sehr wohl darüber nachdenken. Das "Nicken und Schweigen" ist mir von den Außenstehenden viel zu verlogen: Normal neigen Nichtbetroffene sehr schnell und gerne anklagend mit dem Finger auf einen zu zeigen und nicht zu schweigen. In mir entstanden entlang deiner Zeilen diese überdeutlichen Bilder. Lieben Gruß Nesselröschen
  10. Hallo, Fan, die Antwort wäre: "Sinnlos", nicht wahr? Wie das Fischen im Wind nach jemandem (schöne Metapher übrigens!), so vergehen die Sekunden, wenn man voller Dringlichkeit entlang des eigenen Schicksalsweges auf etwas wartet. Ich weiß nicht, ob man "vollster Dringlichkeit" sagen kann. Einiges kommt mir bei diesem Gedicht bekannt vor - nicht nur die Gestaltung des Titels. 😄 Gruß, Nesselrose
  11. Hallo, Fan, du hast ein kriminelles Gespür! Überspitzt gesehen, müsste man erst mal sein Gewissen reinwaschen, damit die Kellertreppe von Schuld "freigeräumt" ist. Aber hier ist zum Glück nur von Staub die Rede, der hinabgefegt wird, weil er sich zu einem Fantasiegebilde zusammengebauscht hat. Aber danke für den Hinweis in deinem ersten Satz: Das kann ich gut, und bin nicht stolz darauf! Wenn ich das so lese: "die Kellertreppe in den Himmel", meine ich, du seist dabei gewesen, weil mir gerade das ein Dorn im Auge gewesen zu sein scheint, dass jemand da unten im Keller verbotener Weise seinen Himmel sah und deshalb daraufhin wiederholt in Gedanken die Kellertreppe hinuntergestoßen wurde (jemand, der nur bildlich in der letzten Zeile "weiter" in Frieden ruhen sollte, weil - vom Charakter her etwas träge - auch zu langsam, um Nein zu sagen). Die leeren Sätze über ein bestimmtes Thema kamen noch verstärkend hinzu. Ich hoffe, ich habe ein kleines Licht in Opas alten Keller gebracht, lieber Fan! Ansonsten, frag gerne! 😉 LG Nesselröschen
  12. Hallo, Perry, Ein besinnlicher Abend zu zweit! In den Gedanken schlendern: eine schöne, charmante Verdrehung. Aber, das tut man für gewöhnlich, wenn man den Abend so verbringt. Schön! 😊 LG Nesselröschen
  13. Nesselröschen

    Wolke

    Ja, Carlos, ganz, ganz anders kann man es auch lesen, wow! Was trübt uns unser Leben hier - wo wir leben - außer einer harmlosen kleinen Wolke; wir können uns die Sonne ins Gesicht scheinen lassen!! Ich verfolge das ganze Geschehen auch mit riesiger Sorge! Lieben Gruß, N.
  14. Hallo, ihr Lieben, danke für die positiven Rückmeldungen, ich freue mich, dass man darüber schmunzeln kann! Erst während ich das alte Gedicht hervorholte und zu überarbeiten begann, merkte ich, dass ich so manche Wendung, die zuvor nur Ironie ausdrücken sollte, hinter der ich mich versteckt hatte, wirklich in ihrer Bedeutung "gewendet" werden konnte, und es machte Spaß, mit den Worten zu spielen - danke, @Oilenspiegel und @SalSeda in diesem Sinn! Den ernste Hintergrund, Saly, gab es - ich schrieb im anderen Forum schon ein Gedicht über die düstere Kellertreppe im Haus meines Großvaters -, aber das Ereignis liegt so weit zurück, dass es jetzt klein erscheint und nicht mehr wichtig ist. Ein "Wuttext", ja, @Létranger, Lé - das ist er! Allerdings schien mir die Wortwahl etwas gewagt, weil ich gewöhnlich nicht so spreche, aber hier tat sie gut. Auch gegen Anthroposophie soll das Gedicht nicht verstanden werden - es passte eben ... Danke, @Sternwanderer! Danke auch für die Likes: @Managarm, @Liara, @Alexander, @loop, ich hatte befürchtet, dass es zu gewagt ist und eher missfällt! Fühle mich bauchgepinselt! ... 😄 Nessi 👻
  15. Hallo, r11e, deine Zeilen geben gut das Gefühl wieder, das du benennst - jede einzelne. Ich habe sie mit wachsendem Interesse gelesen! Hier habe ich länger gegrübelt und mich über das "untereinander" gefreut: Auch wenn es nicht so dasteht, verstehe ich es nicht nur einfach als "untereinander schreiben", "aneinander reihen", sondern auch als Geschriebenes, das austauschbar ist - "untereinander austauschen". Es zeigt das Vergängliche und, wenn man so will, das Sinnlose: Altes wird überschrieben und weicht immer neuen Zeilen. Wie belanglos ist das, was wir jetzt so fleißig schreiben und für so wichtig erachten für die Generationen, die nach uns kommen!? Nach dem Label, das du gewählt hast, zu urteilen, denke ich, dass ich anmerken darf, wo mir das Gedicht nicht ganz stimmig vorkommt, ohne dass ich dich damit kränke: Bin mir nicht ganz sicher, ob die Präposition hier richtig ist (vielleicht stehe ich mir auf der Leitung) "am belohnen". Müsste es nicht: "zu belohnen", passend zum Vorangegangenen, heißen? Oder dann: "am Belohnen". Du wechselst in dieser Strophe vom Unpersönlichen zum Persönlichen - das verwirrt ein wenig. Ist das, um es etwas von sich wegzuschieben, etwas Abstand zu gewinnen? Eine Überlegung wäre es wert, es einheitlich zu machen, denke ich. Mir sagt die letzte Strophe nicht allzu viel (mit "wie damals schon"), nur das, was schon davor steht: "immernoch", aber, wie du es in der Antwort an Lé erklärst, ergibt das In-die-Länge-Ziehen Sinn. Die Perspektivlosigkeit springt einen in jeder Zeile an. Aber, hey, ich kenne Leute, die gerade mit einer so schweren Diagnose außerordentlich positiv sind. Und es scheint, als könntest du - zumindest "zwischenzeitlich" - gut damit umgehen: Es in Worte zu fassen, tut gut! Dein Gedicht beeindruckt mich! 😊 Lieben Gruß Nesselröschen
  16. Nesselröschen

    Bitte...

    Lieber Ponorist, ein kleines Spiel treibst du in deinen Zeilen mit der Liebe - ertappst mich dabei, dass ich etwas anderes dachte ... Es passt sehr gut, und das Ende oder die Lösung gefällt mir auch! LG 👻
  17. Nesselröschen

    Eltern

    Lieber David, das kenne ich gut: Je älter die Eltern werden, desto mehr denkt man darüber nach, wie es sein wird, wenn sie mal nicht mehr da sind. Dann gibt es immer etwas zu bereuen. Meistens beginnt man erst dann auch über den eigenen Tod nachzudenken. Die Bilder mit den Wolken hast du treffend gewählt! So relativ ist die Zeit - so unendlich lang und wohltuend in der Erinnerung: die Kindheit! Gerne gelesen! LG Nesselröschen
  18. Liebe Sali, ein wunderschönes Gedicht! Das "Knutschen" sehe ich als willkommenen Kontrast zu dem, was die Autorin im Wald an Einzelheiten wahrnimmt, wie: Ich empfinde die Stelle mit dem Knutschen als ein heiteres und wohlwollendes Hinwegsehen über das, was junge Leute - aber nicht nur - oder "andere" so tun und wie sie es benennen. Die Autorin geht weiter - hat viel zu beobachten, schmunzelt vielleicht noch - schön! Du hast es so ähnlich auch beschrieben in einem Kommentar. So kann man das Gefühl beschreiben, wenn man achtsam durch den Wald geht und einem meistens die Worte fehlen aber die Seele überquillt. Liebe Grüße Nesselröschen
  19. Nesselröschen

    Wolke

    Lieber Carlos, die Zeilen kommen so leicht daher, doch wie fröstelt man und ärgert sich über die eigene Hilflosigkeit, die plötzlich über einen hereinbricht, wenn eine Wolke gerade an dieser Stelle träge geworden ist, als wollte sie uns nur ärgern! Du hast etwas in Worte gefasst, was ich unter Achtsamkeit buchen würde - das gefällt mir! Lieben Gruß Nesselröschen
  20. Nesselröschen

    Eine alte Rechnung

    Eine alte Rechnung Schein heiliger anthroposophischer Laternenpfosten meinem Geliebten in das aller werteste seiner Biotope damit du nicht zwischen den wohldosierten Schritten einschläfst und es womöglich verpasst mir deine leerreichen Sätzlinge durch die Hintertür zur Seite zu stellen. Mit ihnen hast du mir schulmeisterlich die Leviten gelesen beziehungsweise mir eine ausgewischt meinst du bevor ich deine verstaubten Fußspuren mit Schwindel erregender Schnelligkeit meiner Ahnen Kellertreppe hinunter gefegt und deinem lahmen Geist das Genick gebrochen habe – anthroposophisch - versteht sich damit du weiter in Frieden ruhen kannst. * Sorry für die Wortwahl! Als es geschrieben wurde, konnte sie nicht besser passen ... 😬
  21. Lieber Oilenspiegel, nicht ohne Heiterkeit sprichst du die Gebrauchsanweisung der notwendigen und sicher nicht ausbleibenden Traurigkeit an. Sehr schön und weise - schöne Stellen! Ich kann keine auswählen (das wollte ich) - weil sie alle schön sind! 😄 LG Nesselröschen
  22. Hallo, Alexander, mir würden die beiden ersten Strophen genügen (als ein kleiner Einblick in die momentane Stimmung) - sie hören sich romantisch und lieblich an. Danach wird es düster und schwerer verständlich. Ich habe weiter die Mühe gescheut, es zu verstehen, weil es mir zu lang ist. Aber das muss ja nichts heißen - andere Leser sehen es anders. Kleine Ergänzung zu Salis "weißt du noch" ..., was mir auf die Schnelle aufgefallen ist: Eigentlich: ihr, die ihr da wart; ihr, die ihr seid / meine Lieben Wenn ich etwas mehr Zeit und Geduld habe, werde ich mir deinen Text nochmal durchlesen, um ihn zu verstehen. Du hast viele schöne Metaphern in dem Gedicht - allein schon der Titel verspricht interessante Zeilen - ein Versprechen, das er auch hält. Lieben Gruß, Nesselröschen
  23. Nesselröschen

    Sehnsucht

    Lieber Carlos, ein schönes Bild, das nachdenklich stimmt! "seine Äste" - ein Apokoinu: Die Äste könnten wegfliegen wollen, könnten aber auch wie Flugzeuge aussehen und wie Vögel - wobei alles gleichzeitig sein kann und nicht entweder ... oder. Sehr gut gefällt mir die helle Straße des Windes, die in dem, der hinter der Glasscheibe steht, die Sehnsucht weckt, dieser leuchtenden Straße zu folgen - verständlich! Du hast das alles sehr gut in Worte gefasst! Lieben Gruß 👻
  24. Lieber @Dionysos von Enno, diese stillen Gedanken und die Versunkenheit gefallen mir - hier z.B.: und die Aussage am Ende: Allein diese Stelle kann ich nicht passend zum Rest einordnen - es sei denn, es ist gemeint, dass die Liebe nur auf eine göttliche Art satt macht (und weniger fleischlich): Geheimnisvoll bleibt es allemal - v.a., wenn man nicht ganz eintauchen kann; jedenfalls ein Gebiet, das mich immer wieder fasziniert! Gerne gelesen! LG Nesselröschen
  25. Liebe @janosch, danke für das Lob - das freut mich sehr! Lieber @Létranger, danke auch dir für das: Im Prinzip hat dich dein Gefühl nicht getäuscht, was die Befindlichkeiten des jungen Mädchens anbelangt, doch ist die Ursache eine andere. Genauso könnte die Geschichte sich aber zugetragen haben, wie du sie schilderst, doch ich habe versucht, einfach nur den ganz normalen "Wahnsinn" in der Familie mit einer Pubertierenden zu schildern; dabei handelt es sich hier nicht um Missbrauch, so wie wir ihn verstehen, nur vielleicht um das Unvermögen, es besser zu machen, und um die Folgen. Das Wir - die die büßen müssen - sind die Eltern, die angesichts der Argumente und Vorwürfe, die im Nachhinein nicht ganz von der Hand zu weisen sind, dem am Ende nur ein Schweigen entgegenzusetzen haben und tausende von Gedanken ... Lieber @loop, das freut mich sehr! Auch, dass du es nicht nur einmal lesen willst! 🤗 Die angeführten Stellen - v.a. die mit den "tausend Gesichtern" sind mir sehr wichtig - sie sind sozusagen die Voraussetzung für das Wie des Geschehens und all des in den Zeilen Vorkommenden, stehen still im Hintergrund oder bilden sogar das Gerüst des Gedichtes. Näher möchte ich nicht darauf eingehen (ich denke, dass einige von den Lesern etwas damit anfangen können). Ansonsten - wenn ich nicht wüsste, um was es geht - kann ich verstehen, dass diese Stellen im Gedicht überflüssig sind, so wie auch Lé es sagt. Da ließe sich überlegen, in wie weit man für die Leser schreibt oder doch eher für sich ... Lieber @Dionysos von Enno Da fühle ich mich geehrt, danke! 🙂. Weil ich es nicht im Detail aufklären möchte, hoffe ich, dass es nicht schadet, wenn die Täter nicht in allen Punkten überführt werden, und weiterhin einige Geheimnisse bleiben ... Liebe @Darkjuls, Ich danke dir für das Mitfühlen! Auch wenn die beschriebenen Ereignisse weniger dramatisch sind, als sie sich anhören, freut es mich, dass ich das bittere Gefühl wecken konnte, das auch mich (nach Jahren) immer noch beschleicht. Wenn ich mich richtig erinnere, kannst du das von Berufs wegen alles gut verstehen. Danke auch @Alexander für das Like, sowie @Carlos für den Kommentar, der leider mit dem vorigen Post des Gedichtes verloren gegangen ist! Freue mich sehr, dass ihr alle da wart!☺️ Liebe Grüße! 👻
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