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Oilenspiegel

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Über Oilenspiegel

  • Geburtstag 21.02.1965

Autorenleben

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    In keiner Stadt, sondern auf dem Lande. Du weißt schon - im Sommer der schwere Duft reifer Getreidefelder, nachts reihum anschlagende Hunde, Ahnen, die in Hollunderbüschen leben, viel zu schnell durchdonnernde LKWs, immer die gleichen Gesichter in der Kneipe, allgemeine Aufregung wegen eines Antifa-Aufklebers an der Bushaltestelle und Riesenkulturschock, als plötzlich ein Afrikaner am Osterfeuer steht ...
  • Lieblings Autoren / Dichter
    ja, viele
    Bettina von Arnim
    Alice Walker
    Louise Erdrich
    Christine Lavant
    Toni Morrison
    T. C. Boyle
    Pablo Neruda
    Peter Härtling
    ...
    und viele, viele Kochbuchdichter*innen

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  1. "Gebraucht" man die Liebe? Braunaug', lass die Reime sein, dann falln dir bessre Worte ein. Das Gereime und Geschiebe von Silben an ein' passend' Ort macht aus den wichtigsten Gedanken manchmal ein schrecklich Gruselwort- ungetüm. Und in Gossensprache, nicht mit Schwanenfeder geschrieben: He Braunauge, lass die Reime erst mal sein, dann fallen dir bessere Worte ein. Das Gereime und Geschiebe von Silben an eine vermeintlich passende Stelle macht aus den wichtigsten Gedanken manchmal Lyrikschwurbelei, der das Wichtigste zu fehlen scheint. Denke ich jedenfalls immer, wenn ich das Gefühl habe, dass da ewas nicht stimmt. Trotzdem. Angekommen ist bei mir schon, dass da ein verletztes Lyrisches Ich seinen Liebes-Glücks-Anspruch vorerst in die Ecke geschmissen hat. Das scheint mir das Wichtigste, der Kern. Enttäuschung, Wut. Eine Momentaufnahme. Wir sind immer interessiert, wie es weitergeht. Ob sich dieses LI wieder auf die sonnige Seite der Straße traut. Oder das genussvolle allein Kochen und Essen für sich entdeckt. Oder Phantasiebücher zu phantasieren beginnt. Ja, wir sind gespannt. Willkommen, Braunauge! 🦉
  2. Eben. Offen lassen. Wird mir immer wieder empfohlen. Ich bin viel zu altertümlich pädagogisch manchmal oft. 🧐
  3. Danke, Carlos. Mh, die ist wahr. Nicht so wortwörtlich in jede Kleinigkeit hinein, aber - - - tja. Deine Texte sind auch oft / immer sehr nah an der Wirklichkeit. Und trotzdem wunderbar ver-dichtet.
  4. Ja, das Ende ... Da ich seit vielen Jahren nicht mehr literarisch "arbeite", sondern allenfalls Skizzen hinschmiere, um wenigstens etwas von meinen Gedanken zu sammeln, die später mal "etwas" werden könnten, ist vieles fragmentarisch. In dem Fall hier glaube ich, dass es sogar noch bis in den unvermeidlichen Telefonsex weiterging, aber entweder irre ich oder der Teil liegt irgendwo abgetrennt vom noch Hirn-gesteuerten Textteil. Ich mag Fragmente, Kaputtes, Rost, Scherben, angefressenes Holz. Die Ästhetik des Verfalls ist mein Schlüssel zu allem, was mir weh tut. Wie so ein Telefonat. Ich freue mich, wenn es auch anderen gefällt, was ich so rumspinne. Danke! 🦉
  5. Telenovelle Einer liebte eine schöne Frau. Sie hörten miteinander Musik. Gingen in Theater. Nahmen Anteil am Leben da draußen. Liebten das Verinnerlichen. Küssten sich auch ein mal. Waren verwirrt. Spürten die Lust. Wurden kein Paar. „Vielleicht im Alter, irgendwann, wenn es uns dann nocht gibt“, sagten sie. Und litten an dem, was fehlte. Das Leben trennte sie schließlich. Schied sie zu Erinnerungen voneinander. Bis eines Tages das Telefon schrillte. „Ja?“, sagt die vertraute Stimme, „wer is'n da?“ Kurze Stille. „Leg nicht auf“, krächzt er. Pause. „Du bist das?“ „Ja.“ Kinderstimmen toben im Hintergrund. „Warte mal. Ich zieh mich mal in eine ruhige Ecke zurück. Hier ist Kindergeburtstag.“ „Sorry“, krächzt er. „Nee, schon okay, kannste ja nicht wissen. Meine Tochter wollte schon längst da sein, den Haufen übernehmen, warte mal - “ Er hört sie laut und resolut die Kinder informieren, wie sie sich in den nächsten Minuten zu verhalten hätten. Dann wird eine Tür laut ge- schlossen. „Hallo, biste noch dran?“ „Ja“, krächzt er. „Na dann! Wie hast du meine Nummer gefunden? Warum hast du sie gewählt?“ „Ja, äh“, krächzt er. „Also - “ Pause. „Also deine Stimme klingt noch wie früher“, kämpft er sich einen ganzen Satz über die trockene Zunge. Sie lauscht, will sagen: deine nicht gerade, du krächzt so! Sagt stattdessen: „Das höre ich öfter mal. Neulich erst hat mich ein Cousin angerufen, kennste vielleicht noch, den …, weißt du?“ „Nh, nh“, verneint er. „Melden sich seit zwei Jahren Leute bei mir, von denen ich seit Ewigkeiten nichts gehört habe. Verflossene, alte Kolle- ginnen, Verwandte. Seit ich den Laden habe, steh ich ja über- all drin, da finden die meinen Namen und rufen an. Bin scheinbar tierisch wichtig. Dir auch?“ Das war sie. Direkt, ein wenig burschikos, Wind aus den Segeln nehmend, das Ruder ergreifend. „Du, warte mal, ich muss noch mal zu den Kindern rüber. Bin gleich wieder da.“ Er hört einen Schlag. Wohl das Telefon auf einer harten Unterlage. Eine Minute Stille, zwei. Es knackt wieder. „So. Bin zurück. - Ja, rufen alle an. Jetzt du. Ich weiß nicht. Ist das gut? Soll ich fragen, wie es dir geht? Du willst be- stimmt wissen, was ich so mache, ob ich noch künstlerisch aktiv bin, ob ich einen Mann habe, verheiratet bin, gar po- litisch aktiv – und all das, nicht wahr?“ „Na ja. Mh, vielleicht. Solche Sachen, ja. - Und wie du riechst.“ Mist, zu direkt, denkt er. „Wie ich rieche? Das fragt nicht jeder. Ja – im Moment nach Stresshormon 5, Eau de Schweiß.“ Sie schweigen wieder ein paar Sekunden. „Du“, sagt sie dann. Ruf heute Abend noch mal an. Aber nicht vor zehn. Mein Karlinchen ist immer noch nicht hier und ich die Kinder können nicht ewig allein bleiben. Heute Abend, nach zehn, ja? - Du? Ich freue mich drauf!“ „Okay. Bis dann“, sagt er. Erst nach dem Auflegen wird ihm sein Zittern bewusst. Alles zittert. Schauer durchfahren seinen Körper. „He, du hast mich warten lassen! Ich sitze hier wie eine Fünf- zehnjährige und starre auf das Telefon!“ „Du hast gesagt ,nicht vor zehn', da hielt ich viertel nach genau für richtig.“ Stille. „Es ist genau richtig. Danke, dass du mich nicht sitzen gelassen hast. Dann würde ich nämlich in spätestens einer halben Stunde heulen.“ „Meinetwegen?“ „Deinetwegen? Ach Quatsch! Oder – natürlich deinetwegen. Auch wir verlieren uns, sehen uns über dreißig Jahre nicht, hö- ren nichts voneinander, riechen uns nicht ...“ Er lacht leise. „Immer noch Stresshormon 5?“ „Nein! Was denkst du von mir? War 'ne schwere Entscheidung zwischen Springtime und Indian Summer.“ „Und?“ „Ehrlich? Hab Indian Summer genommen. Passt auch mehr zu dem Kleid, das ich gerade trage.“ „Du trägst Kleider? Das ist die erste Veränderung, die ich höre.“ „Na ja, ist noch ein Probelauf. Aber dieses hier hat mir meine beste Freundin geschenkt. Sie will, dass ich etwas femininer in Erscheinung trete. Ich eigentlich auch. Hat sich lange keiner mehr nach mir umgedreht. Dabei ist fast alles noch dran an mir, und straff! Meine Tochter ist jedenfalls immer neidisch, wenn sie mich aus der Dusche kommen sieht. Sie sagt es nicht, aber ich sehe ihren Blick. Alte Hexe!, denkt sie, Wie macht die das nur?! Aber ich verrate ihr meine Geheimnisse nicht.“ Er hört zu und kann es kaum fassen. Sie redet wie damals. Offen, berührend nah, bildhaft. Nein, körperlich. „Beschreib mir das Kleid“, bittet er sie. „Das Kleid? Ja, das ist ein ganz besonderes. Ich glaube, es ist afrikanisch. Ethnomuster. Braun-gelb-orange-Töne. Ein ganz einfacher Schnitt. Wirkt am Körper aber ganz raffiniert. Steht mir gut. Ich trag es aber nur zuhause. Moment - “ Er hört seltsame Geräusche. Eine Art Zischen, dann ein Klap- pern. „Habs ausgezogen. Ich wusste nicht mehr, wie ich bequem sitzen oder liegen kann in dem Ding. Jetzt ist es besser.“ + + + düdeldüdeldüdelsummsummsumm + + + Mist! Immer diese Kliffhänger!!!
  6. Na jaaa - auch Eckpfeiler müssen geplant werden, also "angedacht", bevor man sie errichtet. Und bevor es eine Kathedrale wird, kommt auch noch eine Andacht daher. Köstlich. Gern genossen. Genosse Oilenspiegel wünscht einen angenehmen Abend! 🦉
  7. Ja, gefällt mir, wenn ich auch nicht allen Gedankenbildern folgen kann.
  8. Stark. Ein schönes Gedicht ohne Wölfe drin. Das macht mich froh. 🦉
  9. Ich mag dir an keiner Stelle widersprechen, liebe Amadea. Ich kann das mitdenken und vielem beipflichten. Dass wir dennoch auseinanderliegen, wird an mehreren von mir angerissenen Punkten mindestens erahnbar. Zum Beispiel die Sache mit unseren unterschiedlichen Vorgeschichten. Das, was man massiv in Quantität und Qualität über Jahrzehnte wahrnimmt, aufnimmt, verinnerlicht, bestimmt noch lange nach dem Verändern der Vorzeichen im Alltag unsere Denkreflexe. Bist du in der westlichen Demokratie aufgewachsen? Das würde unser Denken in manchen Punkten sehr wahrscheinlich grundsätzlich unterscheiden, ob wir es wollen oder nicht. Das Bild von USAmerika war im Osten ein sehr negatives. Und ich habe in meiner Kindheit die realsozialistische Indoktrination sehr willig und unreflektiert aufgenommen. Dazu war ich noch extrem Indianer-begeistert. Ich hatte als 4,5,6-Jähriger eine wichtige Bezugsperson - eine jungen vietnamesischen Mann, der in meiner Heimatstadt eine Berufausbildung machte. Er fiel nach der Rückkehr nach Vietnam noch in den letzten Wochen dieses verfluchten Krieges, in welchem "Amerika" die Welt vor der weiteren Ausbreitung des Kommunismus be- schützen wollte. Wir haben im Osten gelernt, dass die Sowjetunion die größten Opfer bei der Befreiung Europas vom Hitlerfa- schismus brachte. Ich denke, das ist auch nachvollziehbar. Im Westen dagegen galt die Befreiungsleistung der "Amerikaner" stets mehr. Klar, das mitgebrachte Geschenk - die Demokratie, die bürgerlichen Freiheitsrechte, das stärkere Wirtschaftssystem ... Ich habe eine abenteuerliche Entwicklung hinter mir. Vom Thälmannpionier, der gern Agitator/Wandzeitungsredakteur in seiner Schulklasse war, bis hin zu dem, der wegen "staatsfeindlicher Aktivitäten" (Engagement für das Neue Forum) frühmorgens von der StaSi abgeholt wird, um auf ungewisse Dauer in das berüchtigte Gefängnis "Roter Ochse" gebracht zu werden, war es ein nicht immer geradliniger leichter Weg. Heute gibt es keinen Zweifel. Ich bin Demokrat. Radikaldemokrat. Linker Radikaldemokrat. Die Menschenrechte sind mein Fundament. Im Ernstfall weiß ich, auf welche Seite der Barrikade ich gehöre. Deshalb habe ich keine Scheu, eine öffentliche Wortmeldung auch aus einem ungelösten inneren Konflikt heraus zu machen, wie dieses (schlechte) Gedicht. Weil ich weiß, dass ich es nicht kommentarlos so, wie es ist, hinschreiben kann, habe ich etwas davorgestellt und mache (hoffentlich) deutlich, dass das alles weniger das eitle Ausstellen eines lyrischen Er- gusses ist als vielmehr ein Versuch ins Gespräch zu kommen. Hat bis hierher funktioniert. Wobei ich ein wenig das Gefühl habe, dass es im laufenden Gespräch mehr um eine schon gelöste Frage als um einen vielleicht noch im Nebel liegenden (also von mir nicht deutlich genug gezeichneten) Konflikt geht. Teil 2 an Amadea: "Mister Amerika" ist natürlich Personifizierung von Etwas. Ein Bündel an Eindrücken. Ein Abbild. Kommt in der Dichtung öfter vor, denke ich. Ich meine die machtorientierten weißen Männer, die mehrheitlich US-Politik machen. das Welt-beherrschen-wollen-Denken. die ÜberLeichenGeher. die Doppelgesichtigen. die Parallelwelten des CIA. die börsendotierten Umweltzerstörer. Die Richtung ist angezeigt. Es könnte ergänzt werden. Den Namen habe ich übrigens bei Frank Zappa abgekupfert.
  10. Okay, Joshua. Verstehe ich (hoffentlich), deine Kritik an meinem Text. Aber gerade darum, was du nicht in Verbindung sehen willst, geht es mir. Dass diese islamistische Attacke, die ich zutiefst verabscheue wie jeden Terror, der blindwütig Tod und Verderben "Unschuldiger", "Unbeteiligter" in Kauf nimmt bzw. bewusst beabsichtigt, hat in mir eben nicht nur die humanistische Betroffenheit über die Opfer hervorgerufen, sondern auch Gedanken und Empfindungen, die ich selbst hier gar nicht "gut finde", sogar gefährlich, für die ich mich fast schäme - - - - - - die aber doch da waren, und die ich in ihrer Widersprüchlichkeit für so bedeutsam halte, dass ich sie wieder thematisiere. Auch ein wenig stellvertretend für alle, die auch "gemischte Gefühle" haben, wenn beim Erinnern an Nine Eleven nur die Opfer be- trauert und die Täter verurteilt werden, aber die viel weiter reichenden Zusammenhänge, die erklären könnten, wodurch es zu solchen kranken Terrorakten überhaupt kommt, dass da auch Geschichten mit Opfern drin stecken, häufig Opfer der ungehemmten US-amerikanischen Großmachtpolitik, ungenannt bleiben. Noch mal: Ich halte keines der vielen Terroropfer für gerechtfertigt. Die Anschläge waren ein Verbrechen und als solches zu behandeln. Terror ist kein akzeptales Mittel für Irgendwas. Da will ich nichts relativieren.
  11. Habs gern "gegengelesen". Es ist ein Abarbeiten in der Welt an diesem Amerika, das USA heißt, ein Analysieren, Kritisieren, Auskotzen, Fluchen, Abwägen, Aufrechnen, ... du machst es, ich mache es, viele andere, auch größere Geister machen es. Aber egal, wer auf dem amerikanischenThron sitzt, die Grundhaltung des Mainstreams ändert sich kaum. Jammerjammerjammerjammer. Hinter welche Idee kann man sich sammeln, um wengstens innerhalb der "westlichen Welt" die Gleichheit unter Gleichen herzustellen? (Nur mal so dahinsinniert.) 🦉
  12. Sehr, sehr schön, finde ich. Da steckt ganz viel Sprachgefühl drin. Ich möchte dir zu dem Gedicht gratulieren. 🦉
  13. Oilenspiegel

    9/11

    Vorrede (wie ich sie bei einer Lesung voranstellen würde) In den letzten zwei Wochen lief ja viel Erinnerung durch Radio und Fernsehen und www, auf Deutschlandfunk Kultur beispielsweise kamen immer wieder Menschen zu Wort, um zu berichten, wie sie den Moment der Anschläge auf das WorldTradeCenter (u.a.) erlebt haben, was sie taten, dachten, Ängste wurden beschrieben, ... Ich muss bekennen, dass ich nicht zu den einfach nur furchtbar betroffenen Menschen gehörte. Meine ostdeutsche, auch realsozialistische Denkprägung rief neben der em- pathiebedingten Betroffenheit über alle Opfer dieser ekelhaftenTerroranschläge auch Gedanken hervor, die sich vielleicht in dem Satz bündeln lassen: Aber endlich trifft es auch die (US-)Amerikaner mal! Womit ich aber eben nicht die individuell Betroffenen meinte, sondern dieses "Volk", das sich für unverletzbar, unfehlbar, in vielem "über Allem stehend" versteht, als nicht anzweifelbare Weltmacht eben. Ich glaube, dass ich bei Weitem nicht der einzige bin, dem es so geht. Allerdings habe ich bei den diesjährigen Erinnerungen keine Stimme mehr vernommen, die auch solche nichtstromlinienhaften Gedanken geäußert hätte. Es war mir alles viel zu gefühlsdus(s)elig. Und da habe ich mich an einen Text erinnert, den ich eine Weile nach den Anschlägen schrieb, als man in den USA nämlich überlegte, was an Stelle der zerstörten WTC-Türme entstehen solle. Ein Vorschlag war, ein Gebäude zu errichten, das nicht zerstört werden könne ... eine babylonische Idee, wie ich finde. Doch nun das Gedicht: Am Abgrund von „ground zero“ Mister Amerika, du behauptest nun, alle sogenannten Terroristen zu suchen, willst jeden Menschen dieser Erde zu deinem Verbündeten oder Feind erklären, versuchst, deine Machtgeilheit hinter pseudoreligiösem Geschwafel und Lügen über Freiheit und Demokratie zu verstecken, und willst als Fazit aus dem Grauen deines Septembertags das sicherste Megagebäude errichten, unzerstörbar sogar – zur Krönung des „American way of ...“ Aber! Solange nur ein hungerndes, ein vom Krieg verstümmeltes, ein durch Armut chancenlos bleibendes, ein von heilbaren Krankheiten verzehrtes, ein durch Analphabetismus unterdrücktes, ein von modrigem Wasser vergiftetes, ein mit sinnentleerten Trickfilmen verblödetes, ein von Drogen getötetes Kind von dir erschaffen und dann vergessen wird, werde ich keine Träne auf Ground Zero vergießen.
  14. Kurt, du brauchst dringend eine/n Kommaberater/in. Mit Kommakorrektur läsen sich deine Texte gleich viel besser. Will sagen: Die sind gut, deine Texte, haben aber eine Menge Haken zu viel im Bodenbereich. Und noch was: Auf dem hohen Ross sitze ich einigermaßen sicher, aber alle kann ich auch nicht reiten. 🦉
  15. Ihr könnt alle gern rumkommen. 🙃
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