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Oilenspiegel

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Über Oilenspiegel

  • Geburtstag 21.02.1965

Autorenleben

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    In keiner Stadt, sondern auf dem Lande. Du weißt schon - im Sommer der schwere Duft reifer Getreidefelder, nachts reihum anschlagende Hunde, Ahnen, die in Hollunderbüschen leben, viel zu schnell durchdonnernde LKWs, immer die gleichen Gesichter in der Kneipe, allgemeine Aufregung wegen eines Antifa-Aufklebers an der Bushaltestelle und Riesenkulturschock, als plötzlich ein Afrikaner am Osterfeuer steht ...
  • Lieblings Autoren / Dichter
    ja, viele
    Bettina von Arnim
    Alice Walker
    Louise Erdrich
    Christine Lavant
    Toni Morrison
    T. C. Boyle
    Pablo Neruda
    Peter Härtling
    ...
    und viele, viele Kochbuchdichter*innen

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Über mich

alt werdender Clown

zu oft verhaun

immer wieder aufgestanden

 

 

Ein paar Worte zu meinem Kritisieren:

 

Ich bin ja alter DDR-ler.

Dort habe ich früh Bekanntschaft mit organisierten Schreibkreisen gemacht.

Aus meinem ersten Versuch lief ich wieder weg, weil einige Leute dort sehr

ideologisch diskutiert haben und ich noch ein sehr junger schreibender Knabe

war - romantisch verklärt, etwas zu naiv für Leute, die nicht nur dein Bestes

wollen, zu schnell in die Ecke gedrängt.

Später, aber das war schon nach der "Wende", kam ich mit Leuten zusammen,

denen es wirklich um das miteinander an Texten arbeiten ging.

Da entwickelt man (mehr oder weniger) die Fähigkeit, ohne viel Schmus auf

Stärken und Schwächen des gelesenen / gehörten Textes hinzuweisen. Ich

weiß, dass man Kritik "aushalten" können muss. Es gehört neben "Wow" und

"gefällt mir" auch die Suche nach Logik-Fehlern, Ausdruckschwächen, Wieder-

holungen, Rechtschreibkram, Grammatikstolperern und Das-geht-gar-nicht!

zur Textkritik. Manches erfolgloee Selfpublishing hätte man sich sparen kön-

nen, wenn man früh genug ernsthafte Kritiker*innen rangelassen hätte.

So versuche ich es auch heute noch. Also auch hier. Wem das zu direkt, zu

schonungslos erscheint, der / die muss es mir kundtun. Dann halte ich mich

bei ihr / ihm zurück.

 

Aber: Ich bin kein Studierter. Bei jeglichen Formfragen muss ich selbst nach-

schlagen, falls es wichtig ist. Ja, ein Sonett erkenne ich gerade noch ...
Bei Grammatik-Fragen kommt so ziemlich alles aus meinem Bauch.

Widerspruch von euch ist also berechtigt. Aber häufig liege ich da richtig.

 

Die schönsten Momente sind die, wenn Autor*in und Kritiker*in gemeinsam

vollste Zufriedenheit erreicht haben. Das klappt aber auch längst nicht immer.

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