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  1. Grüne Liebe, sterbende Welt, kühne Ziele, schüchterner Held. Traurige Meere, wütender Mond, augenblinken im Herzen, dem der Moment innewohnt. Schmerzstillende Freude dank ewiger Umarmung, letztendlich ist Freundschaft die seeligste Erfahrung.
  2. Egon B.

    Da sein

    Da sein. Ich spüre mich. An meinen frierenden Füßen erkenne ich, dass ich noch lebe.
  3. Erstaunen Ein Mann, hoch betagt und schon naht seine Stunde, der Tod sagt: „Mein Freund hiermit endet die Runde, nun ist Schluss mit lustig, ich bring dich zum Höchsten!“ „Den gibt es doch gar nicht, du willst mich nur trösten, an so einen Quatsch glaub ich nicht!“ Schon lässt sich von weitem ein Lichtstrahl erkennen, da muss er den Schöpfer beim Namen wohl nennen, er ist stark geblendet vom Licht. „Dass es Dich wollt geben, wie sollt ich das ahnen, ich bitt dich, o, Herrgott, zeig mit mir Erbarmen!“ „Dass Ich existier, wolltest du nicht verstehen, du trautest den Augen, die sehn, was sie sehen, schlugst Zeichen von Mir in den Wind! Du hast Mich verspottet, sogar oft negiert, im Grunde dich nur für dich selbst interessiert und irrtest durchs Leben gar blind!“
  4. Im Frühjahr wurde ich geboren, hab bald das Licht der Welt erblickt. Viel früher wäre ich erfroren, die Sonne hätt mich nicht beglückt. Manchmal brauch ich jetzt auch Regen der meine Wurzeln leicht benetzt, denn Wasser ist für mich ein Segen, weil dann mein Blattwerk besser wächst. Bald werden kurz, der Mädels Röckchen, man sieht sie mit den Kni'en frei, dann öffne ich weit meine Glöckchen, gekommen ist der schöne Mai. --------------------------------------------------- Ich kann nicht ohne Sonne Leben und ohne Wasser sterbe ich, es muss die Gegensätze geben denn ohne Diese lebt man nicht.
  5. Als mir der Mensch den Schmerz gebracht und mich in Kummer fasste, hast mich, mein Freund, sehr unbedacht, geliebt als man mich hasste. Ich dacht, es gäb im Einsamsein nur dich, es war mein Schatten, doch du, du solltest bei mir sein, die Nähe mir gestatten. Und auf dem Sofa lag ich viel und blickte auf die Wände und lauschte still dem Tränenspiel, das alles nahm kein Ende. Dann kam die Krankheit, ich zerbrach in viele kleine Stücke, es gab niemand, der mit mir sprach, doch du warst meine Krücke. Nie wolltest du nur einen Dank, denn Schulden kennst du nicht, erst recht tangiert kein Menschenzank dein weiches Angesicht. Ich wünsche mir, vom Herzen sehr, dass dich der Tod nie ruft, denn deine Pfoten lieb ich mehr als jeden Menschenduft.
  6. Du hältst die Nacht im Arm aus dir strömt die Salzflut den Durst der Wüste zu stillen mit Sehnsuchtsglut in dir werden die Feuer der Verzweifelten entfacht aus deren Fußspuren steigt die Angst ein Geruch löscht die Sinne im Bann der Erwartung des nächsten Todes bei dir leben die Träume am Abgrund Dunkel zu Hell balancierend auf Fingerspitzen und werfen die Welt ins Hinab du wiegst die Mondin in den Schlaf neben dir wacht Orion stumm im Vergessen wie lange hütet die Unendlichkeit den Augenblick aus dir zehren die Schatten Stücke Licht und lernen die Blindheit darüber zu legen aber du bist tausendfach vom Rand des Himmels in den Tag gesunken hast Brände am Band des Horizonts in träumende Schleier gehüllt du hältst die Nacht im Arm - ein kleines Kind in tröstender Hand
  7. Sehnsucht greift mich wie ein Wind, da sich schon die Wälder färben und die Tage kürzer sind. Dich zu lieben, heißt zu sterben. Gerne sterb ich immerzu wie das Jahr mit jeder Stunde. Dennoch komm ich nicht zur Ruh an des Grabes tiefem Grunde.
  8. "Das ist doch der der Sauereien schreibt !" ist oft das Einzige was von dir bleibt dabei hast du sie nur geschrieben um nebenbei noch Geld zu verdienen um die Miete zu zahlen und paar Flaschen Wein um deine Skizzen zu malen und einfach du zu sein König der Kurzgeschichten Kaiser des Tagebuchs dich zu vernichten war manch eines größten Fluchs doch du warst weise und schlau schriebst du auf die Art und Weise wie einer ging drauf einer, wo täglich die Bombe tickt einer, der täglich vom Leben gefickt während das Radio Beethoven spielte und deine Katze verschlafen dich anschielte gibst du mir Trost und das jeden Tag Heil dir und Prost ich unterlag ...mal wieder deinen Worten ,
  9. Wackeldackel

    Stille

    ich steh stille und seh dabei zu wie Menschen vorüberziehn und vergangene Zeiten eilends ins Nichts entfliehn nach Jahren des Wanderns durch Berg und Tal ja selbst beim Jonglieren auf fernen Giebeldächern ward der Mond langsam fahl nach endlosem Waten durch zähen Morast nach all den durchtanzten Nächten unter schillernden Sternen mach ich endlich Rast nun steh ich stille und seh dabei zu wie die Welt sich dreht wie ein Tag nach dem anderen einfach vorübergeht
  10. Oh, welche Lust war es für mich, in freier Luft zu atmen, Blumenpracht und zarten Blütenduft in vollen Zügen zu genießen, Sonnenglut und Windeshauch auf nackter Haut zu spüren, in lauen Nächten voller Jugendübermut manch leichtgeschürztes Mädchen zu verführen. Mit Bacchus und Amor im trauten Verein, da hab ich getrunken, geliebt und gesungen, ich nippte so gerne den funkelnden Wein, mehr lauter als schön hat mein Liedchen geklungen. Aus und vorbei, zu gewagt war der Flug, krachend der Sturz und zerschmettert die Schwingen. Leichtsinn beendete Lug und Betrug - Damokles Schwerter mit blitzenden Klingen schwebten bedrohlich und nahe der Kehle; waidwund und wimmernd mit angstvoller Seele litt ich allein in dem grauen Gemäuer. Alles, was lieb mir gewesen und teuer, Freiheit und Freude am Leben - verschwunden, sagt mir, wer wagt es, mich so zu verwunden? Vierzig Albtraumnächte sind vergangen, graue tränenreiche Tage mehrten sich, Ich gewöhnte mühsam mich an die endlos quälenden und langen Stunden voller Frage-Antwort-Spiele, konnte immer besser die Gefühle auf ein Mittelmaß justieren, nahm mir vor, den Rest von Stolz nicht zu verlieren. Ein goldner Oktober bescherte mir sonnige Stunden, ich hatt' im ummauerten Käfig vier Blätter gefunden: Inmitten des Herbstbrauns war restliches Grün noch zu sehen, hab Dank, weiße Birke und Dank auch dem Wind für sein Wehen! In trüben Zeiten blühte dann ein Feiertag, als unverhofft ein Brief der Liebsten vor mir lag. Ach, könnt ich vergolden die zierlichen Zeilen! Ich fraß sie wie Nurmi einst Dutzende Meilen und las sie dann nochmal und tränengeblendet verschwamm mir der Blick - unendliches Glück! Dann hab ich das Blättchen gewendet, da standen die Grüße - unsagbare süße - der besten der Töchter, des besten der Söhne, drei Küsschen mit Lippenrot unter die Namen gedrückt, ich spürte die Liebe und hörte die himmlischsten Töne und küsste den Brief und ihr denkt nun, jetzt wird er verrückt. Verrückt, ja, das war ich, ver-rückt in die Welt, in jene Zeit voll menschlicher Wärme und trauter wie teurer Geborgenheit. Quellenangabe Fotos: a) Birkenblätter - eigenes Foto, b) Zellengang B.-Hohenschönhausen (Untersuchungsgefängnis der Stasi) - eigenes Foto
  11. Lady_M

    Krank

    Krank Mach dich nicht selbst krank, Durch deine Reaktionen Von Meinungen Und anderer Aussagen. Habe den Dank, Zu entscheiden, Die Kontrolle zu haben, Krank oder gesund sein zu wollen. Gebe einen Scheiß auf das, Sonst wird es innerlich zu Hass, Was sie sagen, Den die Guten bekommen werden. 17. Februar 2019
  12. auf meiner liegt derb die hand hat kohlen geschippt den feind erschossen die frau geschlagen und das kind hat schnaps zum mund getragen und bier und die kippe gehalten und einen haken verpasst hat sich gestreichelt vielleicht auch dich gemeint mit hilflosem strich und konnte es nicht auf meiner liegt derb die hand mit harten kanten und kleinen rissen in denen schmerzhaft sehnsucht wohnt hätte vielleicht gern gezeichnet eine melodie gefunden ein gedicht geschrieben eine liebe geweckt ich sehe die risse ich spüre die sehnsucht ich halte die trauer in meiner hand auf meiner liegt derb die hand die schwach nun nur tastet die halt sucht im fallen die nichts mehr hält außer die angst ich halte die hand ich streichle die kanten ich streichle die risse ich urteile nicht
  13. Die Mitzi von der fünfer Stiegen, am liebsten täte ich sie erwürg´n, Tratschen, könnt ihr Vorname sein, saufen tut sie viel zu viel Wein, am Fenster lehnt sie den ganzen Tag, aussi geffalln ist noch nie, das ist schad. Neulich bin ich ihr vorm Haus begegnet, der Wind ist gegangen und es hat geregnet, da schaut sie mich an und lacht, da hat es bei mir einen Tuscher gemacht, auszuckt bin ich, hab sie packt ganz sacht, da hat sie auf einmal nimmer gelacht. „Was hast denn Nachbar“ fragt sie konfus, „hast du heute einen Schuss?“ Die Haare hängen ihr wirr ins Gesicht und sie spuckt, wann sie spricht, in der Hand hat sie einen Liter Wein, naja, wie könnte es auch anders sein. Langsam lass ich sie wieder los, ihre Augen waren noch immer groß, dann ist sie gestrauchelt, hin und her, da kommt ein roter Ball daher, der hat sie getroffen, mitten im Gesicht, und die Mitzi verliert das Gleichgewicht. Hingefallen ist wie ein nasser Sack, schön war das nicht, das ist keine Frag, die Flasche ist geflogen im weiten Bogen, und ist gelandet am harten Boden, ihm hat es in tausend Scherben zerhaut, die Mitze hat ganz entsetzt geschaut. Ich meine die Mitzi hat einen Schock, gräut auf und zupft am nassen Rock, ich fange jetzt plötzlich zum Lachen an, weil ich mich einfach nimmer halten kann, hole ein paar Netsch aus dem Hosensack, denn um den Wein ist wirklich schad. Die Mitzti von der fünfer Stiegen, brauch ich jetzt nimmer erwürgen, das Fenster ist nimmer offen, diese Begegnung hat sie schwer getroffen, es gibt keine Tratscherei mehr im Haus und trotzdem zieh ich demnächst aus.
  14. Carry

    Igel & Rabe

    Unter einem Strauch verborgen sitzt ein kleines Igelkind es macht sich noch keine Sorgen hält das Näslein in den Wind Zu ihm gesellt sich grad ein Rabe krächzt ihm fröhlich Guten Morgen ach hätte ich doch diese Gabe zu fliegen statt hier erdgeborgen zwischen Wiesengrün und Strauch herum zu wandern, Schnecken suchen tief zu kriechen auf dem Bauch hört man das Igelkind leis fluchen Indes der Rabe denkt bei sich hätt ich doch auch ein Stachelkleid dann könnte ich mit jedem Stich die Katz besticheln jeder Zeit
  15. André Parucker

    Vergangenheit

    Wohin er auch ging, wo immer er war begleitete sie stets sein Tun und machte sich nie rar immer wieder suchte er nach seinen Lebenssinn und immer hoffte er, die Gedanken wären sein Gewinn Oft wusste er nicht mehr wie es weiter ging dann dachte er an seine Vergangenheit manchmal spürte er, wie er an ihr hing viel zu oft erinnerte er sich an die frühere Zeit War sie auch noch so verblasst war sie auch noch so ergraut war vieles auch noch so verhasst so schien sie ihm doch so vertraut Er dachte viel zu oft an sie doch sie kam nie mehr zurück und doch nur sie verlieh ihm ein Stück vom großen Glück Er ließ sie ruhen und verschloss sie in seinem Herzen keiner sollte sie ihm mehr nehmen er konnte vieles von gestern verschmerzen und musste sich nicht mehr grämen Sie schien so fern und war doch so nah sie schien oft vergessen und war doch immer da sie schien so still und war doch ein Orkan sie schien längst weg, doch er erinnerte sich oft daran
  16. eiselfe

    Es ist Zeit

    Nicht endende Nächte die Angst machen, Albträume immer wieder. Aufatmen, wenn der Tag die Nacht - endlich ablöst. "Positiv denken" "zähl' die Sonnenstunden nur" gut gemeinte Ratschläge. Aber wenn die guten Stunden sich mehr und mehr verabschieden- kaum noch greifbar sind, sich langsam in " Nichts" auflösen. Entscheidungen müssen fallen - die Zeit ist nun da.
  17. Kirsten

    Lebensreise

    wohin ich reise werden meine Zimmer sein wohin ich gehe werde ich erwartet das Leben trägt mich behutsam dorthin wo ich sein soll
  18. Lena D.

    Das Licht

    Immer wenn du in meiner Nähe warst habe ich den Kopf von dir weggedreht die Gedanken von dir weg gelenkt Applaus für das Chaos das Umdrehen meiner Welt die Seele auf den Kopf gestellt nun stehe ich vom Boden auf und kehre zurück zu Dir denn ohne Dich gäbe es bis in alle Ewigkeit kein Licht mehr in mir
  19. UnbeAchtete Tatsache Ich denke mir so meinen Teil, Solange ich noch denken kann. Denn Panikmache, alldieweil, Macht, dass man sich verrenken kann Und tun lassen, was man will, Der Magen wird und bleibt sehr flau, Und rechts und links wird jeder still: Die Angst macht krank und dumm statt schlau.
  20. Severino

    silent sounds

    Schall und Rauch So viele Worte ohne Nachhall in dieser Welt voller Töne. So viele Töne ohne Widerhall in dieser Welt voller Worte. HTF © 27.11.2016
  21. Carlos Larrea

    Wer bin ich

    Ich oder der Greis im Spiegel Was ich und die Anderen sehen oder was ich fühle Die Umwelt zwingt mich ein Greis zu sein sogar alte Leute stehen für mich auf Resigniert setze ich mich hin und denke Wie war es bei Dorian Gray
  22. Manchmal frag ich mich warum ich bin wie ich bin, aber Sinnsuche ergibt letztendlich keinen Sinn. Manchmal brauch ich einfach nur Klarheit, aber es gibt keine absolute Wahrheit und dies ist an sich eine Wahrheit. Manchmal will ich das alles so kommt wie geplant, aber nur die Veränderung bleibt konstant. Manchmal bin ich so emotional und kann keine Logik dahinter sehen, aber meine Gefühle kann ich nur rational verstehen. Manchmal denk ich mir anders sein endet in Einsamkeit, aber das jeder anders ist ist eine Gemeinsamkeit. Manchmal will ich einfach nur gut dastehen, aber um ehrlich zu sein muss man sich Unehrlichkeit eingestehen. Manchmal will ich vom Leben eine Auszeit, aber nur wenns mal schwer war spürt man Leichtigkeit. Manchmal wünsch ich mir ein reines gutes Herz zu haben, aber wer wissen will was lieben heisst muss auch Hass in sich tragen. Manchmal wünsch ich mir Furchtlosigkeit in allen Lebenslagen, aber mutig sein will dem wird vorher die Angst plagen. Manchmal wünsch ich mir durch Wissen Überlegenheit, aber mit Wissen wächst die Unwissenheit. Was ich weiß, ist letztendlich nur scheiß. Denn paradox ist das Leben, kann keine klaren Antworten geben.
  23. Ich suche keine Antworten Aber erfinde Fragen auf meinem Weg Über Leichen alter Dichter und Denker Wie Blumen aus meinem Gehirn Blühen auf Zunge und aus den Falten der Stirn Spaziere durch den Garten meines Lebens Und schaue mir die Bäume an Reife Früchte und harte Nüsse überall Pflücke saure Äpfel, oder auch Trauben von den Stauden Süße Birnen noch im Reifen, Pflaumen liegen schon im Gras Walnüsse, nun, die meide ich, bin ja allergisch So liegt es also an mir Welche Frucht ich pflücken will Sauer, bitter, süß und saftig oder tödlich Alles möglich, der Garten ist mein Paradies Lass mich auch gern von der Schlange verführen Gott zwinkert amüsiert So verspeis ich noch, zwei weitere Äpfel Baum der Erkenntnis, ich erkenne mich selbst Und was ich essen will, welche Frucht mir gefällt Meditier bei seinem Stamm, schlaf trunken ein von der Welt Bis mir ein Apfel der Erleuchtung, auf die Birne fällt Heureka! Bin wach!
  24. Mein großer Onkel Was mach ich nur, ich armer Tropf, weiß nicht mehr, wo mir steht der Kopf, mein großer Onkel, rechter Fuß, ´ne Pediküre haben muss, nicht eine Schönheitspflege, nein, es sollte medizinisch sein! Doch mein Termin, er fand nicht statt, Corona macht fast alles platt, zwar kann man Ärzte konsultieren, doch Fußpfleger dabei verlieren, denn nur was nötig, wird bedient, mein dicker Onkel grimmig grient. Bald krieche ich auf allen Vieren und hoffe, dass die bösen Viren, mich auf dem Boden nicht erwischen, bis diese Pest vorbei! Inzwischen, muss sich mein dicker Zeh begnügen, wie schön - gestrichen all´ Vergnügen! Kontakte werden eh gemieden, der Fuß und ich sind abgeschieden, wir machen es uns dann bequem im Duftölfußbad - angenehm, kann ich vor Schmerz nur „Au“ noch sagen, muss mich mein Mann auf Händen tragen!
  25. Lichtsammlerin

    Heimat

    Da ist Heimat wo mein Herz schlägt in der Brust. Seit immer und für alle Zeit wo die Heimat in mir ist tief und hier bin ich Heimat. Ich kam von weit her über die Meere der Entfremdung kein Ufer empfing mein schmerzendes Sehnen anzukommen fern von mir. Ich ging weit fort aus den Tälern meiner Erwartung nie nah gewesen näher als Freiheit zu leben im Wort des Vergessens. Dann gefunden Stücke meines Ichs. War immer hier mit Kanten und heimatlich war immer Ich dieses Pochen in der Brust.

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