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  1. Dominik Risse

    Liebe ist

    Liebe ist Magnetismus. Der Rhythmus der menschlichen Beziehung, die gleich schwingende Harmonien anzieht und miteinander verschmelzen lässt. Liebe ist der Klang des Lebens. Die Frequenz unter dem Schleier, die jeder hört, doch nur wenige wirklich wahrnehmen. Liebe ist Körper, Geist und Seele. Ein kreisförmiges Dreieck, welches sich gleichzeitig dreht und still steht. Das jeden Menschen bereitwillig einsteigen lässt und doch immer in Bewegung ist. Liebe ist Verletzlichkeit. Wenn der Mut zur Nacktheit, der Mut die Maske fallen zu lassen, keinen Mut mehr erfordert, weil Du Dich nicht mehr daran erinnern kannst, warum Du sie jemals getragen hast. Liebe ist vernünftiger Wahnsinn und wahnsinnige Vernunft. Keine Idee ist zu verrückt um in ihr keinen Sinn zu machen. Weder Stolz, noch Zweifel stören ihre Balance. Liebe ist Wahrheit durch Schönheit. In Emotionen und Verstand. Vertrauen in die Echtheit ohne grundlegenden Beweis für ihre Existenz. Liebe ist Akzeptanz. Das grenzenlose Verständnis und die bedingungslose Bereitschaft das Leben aufzugeben das wir geplant haben, um das Leben zu haben was auf uns wartet. Das Geheimnis nichts dagegen zu haben was geschieht. Liebe ist der Weg auf dem Du Dich wohl fühlst. Er ist weder gerade noch eben und Du weißt nicht wo er hinführt. Manchmal steil. Manchmal steinig. Doch wenn Du fällst, fällst Du in sie, stehst wieder auf und folgst ihm weiter, denn Du weißt, dass sie das Ziel ist. Liebe ist keine Frage und keine Antwort. Sie existiert außerhalb erdachter Konstrukte von Rhetorik und Sprache. Sprachlosigkeit. Atemlos. Der Augenblick zwischen Blinzeln und Träne. Liebe ist in uns und wir sind in ihr. Das alleinige Paradox welches unser Bewusstsein zulässt ohne sich verwirrt zu fühlen. Und wenn sie verwirrt, berauscht sie. Liebe ist das Recht alle Erfahrungen machen zu dürfen und der Wunsch mit nur einer glücklich zu sein. Die potentielle Unendlichkeit reflektiert in der Realität der Dir gegebenen Momente. Die Architektin und Heldin Deiner eigenen, sich ständig neu entfaltenden Geschichte. Liebe ist wohlwollende Ordnung und kreatives Chaos. Der einzige Raum in dem tanzende Sterne mit Musik erfüllt sind. Die einzige Zeit die jetzt ist.
  2. Stupid guys, you are crazy. You don´t know anything about the world. Der russische Officer, hat seit seinem Erscheinen vor knapp 20 Minuten bereits neun Bier getrunken. Hat es sich an der Theke gemütlich gemacht. Er legt jeweils eine fünf Dollarnote auf den Tisch, um sie dann im Dreierpack - "Three beer please" - Stück für Stück abzutrinken. Er ist schon älter, ziemlich hager, sieht verhärmt aus, etwas grau im Gesicht. Zwischendurch telefoniert er laut mit Ludmilla, die wohl seine Frau ist, so dass jeder mithören muss, zeigt ihr mit der Videofunktion auf seinem Handy, die sechs Tafeln Schokolade, die er zwischenzeitlich bei uns erstanden hat: "German Chocolate", mehr kann ich nicht verstehen, da er ja russisch spricht, aber die Antwort seiner Frau klingt nach Bewunderung und Wertschätzung. Ludmilla, das hört man an ihrer Stimme, ist handfest, weiß, was sie will. Sie hat die Hosen an. Dann schaut er mich herausfordernd an: "You Hitler? Young Germans like Hitler." Ich antworte: "No, not at all. People who know enough about German history, cannot admire him. Hitler provoked World War II. and he´s responsible for the death of thousands of people and for the death of my father, before I was born". "Oh, sorry, I didn´t want to hurt you. Pardon." sagt er und schlägt die Augen nieder. "My father was also killed in World War II." Nach einer Weile fährt er fort: "But Hitler was good for the Germans, for their economy. He gave work to everybody, that was excellent." Ich erkläre ihm, dass aus meiner Sicht Hitler durch die Kriegsvorbereitung und Kriegswirtschaft Arbeit geschaffen hat und dass das Ganze nur mit Schulden finanziert war. "Aber die Deutschen haben ihn gewählt, sie haben ihn verehrt", gibt der russische Officer zu Bedenken. Ich versuche ihm zu erklären, dass die Deutschen nach dem verlorenen 1. Weltkrieg und dem Untergang des Kaiserreichs eine neue Orientierung suchten und wegen der immensen Reparationszahlungen, die an die Sieger­mächte bezahlt werden mussten, kaum eine Chance hatten, ein demo­kratisches System aufzubauen. Es gab zu viele Feinde der demokratischen Idee, die sich nach der guten, alten Kaiserzeit zurücksehnten. Deshalb habe es mit der wirtschaftlichen Entwicklung auch nicht klappen können. Noch während meiner Ausführungen unterbricht er mich: "You are talking too fast for me. I cannot understand, please try it again." Also versuche ich ihm die Zusammenhänge, so wie ich sie sehe, noch einmal in Ruhe und im Detail zu erklären. Danach scheint er mit der Erklärung zufrieden. "And, what do you think about Putin?" fragt er. "Putin", sage ich, "ist aus meiner Sicht ein Diktator. Ob er gut oder schlecht für Russland ist, kann ich nicht entscheiden, ich lebe nicht in Russland. Ich weiß nur, dass er der Chef des KGB, des Geheimdienstes in Ostdeutschland war. Ob das eine gute Voraussetzung für den Führer eines demokratischen Systems ist, wage ich zu bezweifeln. Aber das kann ich nicht entscheiden." "Richtig, vollkommen richtig! Putin ist ein Mafioso, ein Freund der Oligarchen, die das Volk aussaugen. Man muss Angst vor ihm haben. Ich bin ein Mann des Friedens." Er zeigt mir ein Tattoo mit einem Friedensstern auf dem Unterarm. "Ich habe Angst, viel Angst vor Putin. Muss fürchten, dass er mich, wie einige meiner Freunde, ins Gefängnis werfen lässt." Er ereifert sich - wohl auch unter dem Einfluss des Alkohols - immer mehr: "Ein Mafiosi, ein richtiger Mafiosi, das ist Putin" und an seine philippinische Mannschaft gerichtet, die zwischenzeitlich auch eingetroffen ist: "Was denkt ihr Jungens, was denkt ihr darüber?" Sie scheinen die Frage als Spiel aufzufassen und strecken den Daumen nach oben. "Putin is good, excellent man, like our president." und amüsieren sich köstlich über die Doppeldeutigkeit, sie haben ja auch einen Präsidenten, der noch viel umstritten ist ,weil Drogenkriminelle und politische Feinde, so sagt man, einfach umbringen läßt. "Stupid guys, you are crazy. You don´t know anything about the world." Das scheint die Philippinos aber nicht zu stören. Sie versuchen weiterhin ihn aufzuziehen und sich lustig zu machen. Zu mir gewandt, sagt der Officer: "Alles tolle Jungens, die Philippinos, klasse Arbeiter, guter Charakter, ich mag sie sehr und sie mich auch. Wenn ich sie brauche, kann ich mich voll auf sie verlassen." Dann trinkt er wieder ein Bier nach dem anderen, scheint wirklich schon zu viel getankt zu haben. Als ich ihn besorgt anschaue, sagt der Bootsmann der Philippinos, als hätte er meine Gedanken lesen können: "Mach Dir keine Sorgen, der kann schon was vertragen. Wir passen schon auf ihn auf." Gegen 22 Uhr, als er noch sein letztes Bier austrinken will, sagt der Bootsmann freundlich: "Come on, old boy, its enough." Er gibt mir die halbvolle Bierflasche seines Chefs, packt seinen Officer lächelnd unter dem Arm und alle verlassen friedlich den Club. © Thomas W. Bubeck aus : Small Talk, Erlebnisse und Geschichten aus dem Seamens Club
  3. Die Stimme der Mitte Ein kurioser Fund hat mich erschreckt Ich habe mein vorlautes Ego entdeckt In stiller Stunde wurde ich gewahr Welch Lärm im Oberstübchen war. Da haben Gedanken heftig diskutiert Das Ego zeigte sich echauffiert Es ist der Boss mit dem letzten Wort Treibt unerwünschte Gedanken fort. Dabei hat das Herz stillheimlich gelacht Sah den Kampf zwischen Kopf und Gefühlen entfacht Da musste das Herz das Wort erheben Um dem Ganzen eine Richtung zu geben. Leise sprach es: reicht euch die Hand! Es gehören zusammen Gefühl und Verstand Und dazu kommt von mir eine Bitte: Hört auf mich, die Stimme der Mitte. © Herbert Kaiser
  4. Oder: An die süße Freude Freude schöne Götterspeise Tochter eines Zuckerberg und das Süße flüstert leise "Beine sind des Teufels Werk" süße Zauber kehren wieder bis chirogisch abgetrennt alle Menschen ihre Glieder die der Zucker nutzlos nennt Umfangreich die Millionen euer Fett sei eine Welt oben überm Sternenzelt werden Süßigkeiten wohnen Wem der große Wurf gelungen dass er bald verliert ein Bein wer ne Torte hat bezwungen in die Venen drückt sich rein wem der höchste Wert nur zähle bei der Messung tu es kund doch wer fasten will, der stehle sich hinfort als Gurkenhund Mit nem bäuchern Ring belohnet huldigt man dem Süßen, sieh, zu Zimtsternen leitet sie wo das Ungesunde thronet Zucker drücken sich die Wesen in die Arme, von Natur Äpfel essen nur die Bösen Zuckerguss sie bringt auf Spur Karamell und Lollies geben uns ein Ende aus der Not Beine braucht man nicht zum leben Jesus brach schon Zuckerbrot Stürzt zur Seite bei Melonen Sahne in die Bäuche, Welt such im Süßigkeitenfeld Zuckersterne die nicht schonen. Warum leicht wie eine Feder Fett schwimmt oben ist der Schwur Sportler kommen unter Räder Hunger heißt die Weltenuhr Unkraut darf gern weiter keimen raffiniert, wer es benennt erst in Sahnetortenträumen das Orakel Zukunft kennt So wie seine Torten liegen ists des Himmels mächtger Plan Wannen voller Mazipan in den Hals der Helden kriegen Aus des Zuckers süßem Riegel lächelt Karamell, das klebt und der zerrend Zirkusspiegel uns'ren Umfang weiter hebt auf den Schokoladenbergen uns'rer Brüder Fahnen wehn nur die finst'ren Fitnesschergen können ihre Schniepies sehn Meidet mutig Erbsen, Bohnen meidet das Gemüsefeld denn im Zuckersternenzelt soll das Insulin sich lohnen Zucker kann uns nur erheben beten wir für's arme Schwein das mit Stevia möchte leben und auch glaubt, dass jedes Bein links wie rechts nen Wert noch hätte möge Gottes Hochgericht ihn in einem Sahnebette fetten bis der Rahmen bricht Den Ernährungsplan vernichtet ausgesorgt die ganze Welt denn im Zuckerstangenfeld richtet Gott, wie wir gewichtet Cola sprudelt in Pokalen, und zu Zucker werde Blut sind gar klug, die Kanibalen, denn wir bluten Zuckersud Brüder fangt an euch zu ritzen bleibt nur Grünzeug, denn dann heißt es für uns im Kreise sitzen wo ein jeder sich verspeist Zuckerstangenwirbel loben den der Seraph hungrig speist diesen Fraß dem guten Geist und das Zimtsternzelt zum toben Diese Brut, sie soll schwer Leiden, die um Vitamine weint, Äpfel in der Hölle schneiden ist die Strafe für den Feind nur die Zauber-Zuckerbohnen sind für uns ein hohes Gut bei uns zählen keine Kronen hier regiert der Zuckerhut Schließt den Hungerzirkel dichter schwört bei diesem Kandisstein dem Gewichte treu zu sein schwört es auf die Kirmeslichter Rettung vor der Nahrungskette Äpfel für den Bösewicht Zucker auf dem Sahnebette Schoko ist das Lebenslicht zwingen wir in dieses Leben alle Pflanzenfresser rein jede Sünde sei vergeben ist erst abgetrennt das Bein Eine heitre Abschiedsstunde: süßes Zuckerwattetuch Brüder - einen Sahnespruch und ne Schoki liegt im Munde
  5. Darkjuls

    Der Ruf

    Nur eine Bitte steht im Raum in diesen dunklen Zeiten ihr Ruf klingt leis, man hört ihn kaum es wächst der Keimling aus zum Baum und dieser erst noch vage Traum beginnt sich auszuweiten Des Baumes Blätter trägt der Wind samt bittrer Tränen in den Bach sein Wispern wie ein Donnern klingt das tief in unsre Herzen dringt und eigne Ängste werden wach es keimen junge Triebe - Mitgefühl und Nächstenliebe
  6. Donna

    Der Adventskalender

    ©Donna H. 4. Dezember 2022 (Text/Bild)
  7. Aus meinem Mundartbüchl... 😉 Waun d Finni Tant dazöt wias fria woa. Lametta drobn, aum oftmois schifn Bam. Des Weihnochtn, jeds moi so wundaboa. De Keksal von da Oma – grod a Dram. 's Gansl oft no d'nechstn Dog. Da Opa meistens recht boid miad. Des Gfü, des kana heit vamog, wäu kana oft heit no was gspiat. I winschat ma hoit maunchesmoi, a Weihnochtn, wias fria woa. I denk fia mi, auf jeden foi - des warad wirkli wundaboa. A bissl weniga, dafia mea Gfü. Jetzt frog i eich, winsch i ma zfü? © Uschi R. Z Weihnochtn.mp4
  8. Flutterby

    Spaßvögel

    Eines Abends... Als ich wieder nach Hause ging, hatte ich sie mitgenommen. Eingewickelt in meinem Schal hielt ich sie in den Armen. Sie war durchnässt und am Zittern. Ich schloss die Tür auf und die wohlige Wärme meines Appartements hüllte uns ein. Auf dem Weg ins Badezimmer schob sie ihren Kopf aus dem Schal und schaute sich mit geweiteten Pupillen um. Ich ließ sie sanft zu Boden, holte ein Handtuch und rubbelte die Katz, bis sie halbwegs trocken war. Sie war noch so klein. Wie ein Fellknäuel stand sie nun vor mir. Skeptisch beäugte sie mich. Wahrscheinlich hatte sie Angst, weil ihr alles fremd war. Und noch mehr davor, wieder zurück auf die Straße zu müssen. Ich ging in die Küche und bereitete ihr etwas Putenbrust vom Mittag zu. Ralf beobachtete alles von seiner Sitzecke aus. Als ich in seine Richtung sah, drehte er mir den Rücken zu. „Hey Ralf, alles klar bei dir? Tut mir leid, dass ich Besuch mitbringe, es war nicht geplant.“ Ralf zupfte weiter mit dem Schnabel in seinem Gefieder herum. „Ich war einkaufen und hab dir was mitgebracht, was ganz Feines, wird dir bestimmt schmecken“ Ich knisterte mit der Tüte voller Leckerlis. Ralf äugte kurz über seine Schulter und fuhr dann mit seinem Pseudo-Gesäubere fort. „Okay, okay, dann störe ich eure Herrschaft vorerst nicht weiter. Schließlich haben wir einen Gast.“ Ralf sah mich mit zugekniffenen Augen an. „Entschuldige.. Ich habe einen Gast.“ Meine Gast-Mieze tapste derweil miauend in Richtung Küche. Ich stellte ihr das Fresschen hin, sie tunkte ihren Kopf hinein, schnappte sich einen Bissen, rann aus der Küche, schlitterte um die Kurve und verschwand wieder im Badezimmer. Gut, dachte ich, im Badezimmer scheint es fresstechnisch stimmiger zu sein. Ich nahm den Napf und folgte ihr. Miezi war nicht zu sehen. Allerdings eine neue Ausbuchtung des Duschvorhangs. Da sie scheinbar Privatsphäre brauchte, stellte ich den Napf auf den Teppich ab und machte mich wieder auf in die Küche, von der aus ich ein seltsames Ticken hörte. Das Ticken erwies sich als Picken. Ralf saß auf dem Schneidebrett und ergötzte sich an den Putenbrustresten. Kannibalismus scheint auch bei Vögeln nicht Halt zu machen. Ich nutzte die Gelegenheit und schlich mich an. „MIAU!“ Er schoss in die Höhe, knallte an die Decke, verlor kurz das Gleichgewicht und schmetterte weiter Richtung Deckenlampe. Als das Pendeln der Lampe nachließ und er sich in den Griff bekam, sah er mich gekrümmt auf dem Boden hin- und her wälzend. Ich musste mir den Bauch halten. Ich konnte nicht mehr. Ich lag direkt unter der Lampe. Er drehte sich mit seinem Hinterteil in Position. Sein Geschoss steuerte direkt auf mich zu. Glücklicherweise sah ich es noch kommen und konnte meine Stirn rechtzeitig abwenden. Ralf flog zurück auf seinen Platz, streckte seine Brust raus, umklammerte die Stange fester mit seinen Krallen und starrte mich von oben herab an. Mein Lachanfall hatte sich in Luft aufgelöst und wich einer nun etwas negativ angehauchten, geradezu feindseligen Atmosphäre. Zeit um nach Miezi zu schauen. Der Duschvorhang hing nun nicht mehr an der Stange, sondern waagerecht auf der Badewanne. Praktisch, wenn man sich beim Baden nicht selbst sehen möchte. Auch wenn ich nicht denke, dass dies Miezis Intention war. Ebenso die neuen Löcher machten da keinen Sinn. Neben der Toilette hatten wir nun auch einen Schneemann. Auf der Seite liegend. Mit flauschigen Ohren und süßen Pfötchen. Bei näherer Betrachtung sah es wie eine Miezenmumie aus, auch passte das Toilettenpapier da besser ins Bilde, mit welchem sich Miezi akribisch eingewickelt hatte. Da Miezi noch leicht nass war, klebte es praktischerweise von selbst an ihr. Was eine schlaue Miezi. War mir nun auch sicher, dass es eine Miezi, und nicht ein Miezerich ist. Erstmal die neue Wohnung umdekorieren und sich selbst noch einen neuen Look verpassen. Miezi war Zuhause angekommen. Damit ich Miezi nicht weiter bei ihrer Mumifizierung störte, nahm ich kurzerhand den Napf und marschierte in die Küche Richtung Spüle. Mich ergriff ein Deja-Vu. Ich lag wieder auf dem Küchenboden, direkt unter der Lampe. Auch krümmte ich mich erneut. Verdammte Kacke. Ralf hing in der Ecke nun kopfüber an seiner Stange, flatterte und krächzte wie wild herum. Musste wohl unglaublich komisch sein. „Ja ja, ist gut Ralf, jetzt mach mal halblang und beruhige dich wieder. Wir hatten nun alle unseren Spaß. Haha.“ Ich stand stöhnend auf und hielt mir den Rücken. Ich hob den Napf auf und stellte ihn in die Spüle. Durch das Fenster über ihr sah ich, dass es schon dunkel geworden war. Ich spiegelte mich in dem Glas, und erschrak. In meinem Gesicht waren einzelne bräunliche Flecken. Oh Scheiße! (Nebengedanke: Darmentleerung ist wohl das Topic heute). Was sind denn das? Pusteln? Als ich sie jedoch berührte, fielen sie wie Schuppen von mir ab, direkt in die Spüle hinein. Hatte mich lange nicht so dämlich gefühlt. Minimalst würdebeladen warf ich die restlichen Fleischbrocken in den Müll. Na super, läuft ja heute. Dummheit und Naivität lassen auch im Alter nicht nach. Dies dennoch zu denken und zu behaupten, ist einfach nur dumm und naiv (Beweisführung noch nicht abgeschlossen...). Da ich nochmal ordentlich Holz ins Feuer geworfen hatte, konnte Ralf natürlich noch immer nicht an sich halten. Ich hatte keine Lust mir das noch weiter zu geben und stapfte zurück ins Badezimmer. Miezi war wieder verschwunden. Zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten fiel mir ein plüschiger Schwanz auf, der zwischen den Handtüchern im Regal baumelte. Verziert mit individuell zuzerkratzten Designtoilettenpapierschnipseln. Beim Hinabsehen sah ich zudem aus dem Augenwinkel hinter mir, dass Ralfs Kacke mich weiterhin verfolgte. Ihr Muster glich sehr der meiner Schuhsohlen. Na wundervoll. Never-ending-Dämlich zog sich die Schuhe aus, ging einen Lappen holen und wischte den Mist auf. Danach knipste ich das Licht im Badezimmer aus, damit Miezi in ihrem neuen Schlafgemach ruhen konnte, ging zurück in die Küche und warf Ralf den Lappen ins Gesicht. Karma Ende.
  9. Onegin

    Klawidowitsch

    jemand kommt herein nennt sich klawidowitsch wie der erste band jener russischen lyrikerin mit einer stirnglatze und dünnem haar eine zigarette im mundwinkel und blauen fingerspitzen die schwarze Lederjacke zieht er rasch aus im raum der geruch von tabak und bier und redet nicht redet nicht: und wir gehen langsam auf die wiese unter die wäscheleinen und stehen stumm in der Menge der andern und spielen alle das verdammte spiel doch jeder für sich allein ich und iwan klawidowitsch bis die nacht auf die schneeflocken fällt und die tragtiere schon unruhig werden denn sie spüren all unsre angst
  10. Pur

    Zusammen Gemeinsam

    Zusammen Gemeinsam Ich gehe spazieren, gehst Du mit mir? über Wiesen durch Wälder, schön ist es hier . Zusammen gemeinsam und glücklich im „wir“ wie sehr ich Dich liebe – ich sage es Dir. Wir schaun in die Wolken, die Bäume und Seen, ach möcht dieser Augenblick niemals vergehn. Wir hören die Vögel, das Laub und den Wind, wir spielen und lachen und sind wieder Kind. Wir riechen den Frühling, die Sonne, das Meer, wir spüren die Körper, die Wonnen so sehr. Zusammen gemeinsam und glücklich im „wir“ wie sehr ich Dich liebe – ich sage es Dir. Der Blick unsrer Augen, voll Wärme so klar, verloren das Ego im „wir“ - wunderbar! Wir gehen spazieren, im Da und im Dort und manchmal im Hier, ganz viel Wege zusammen, gemeinsam, schön ist`s mit Dir! …von Pur
  11. „Ich lasse los“ 12.12.2020 Ich lasse los – für meine Seele, ab jetzt und hier – und nicht mehr wähle, jeden Gedanken, – der mich noch quäle, sich sofort aus – meinem Kopfe stehle. War er mir hilfreich – oder nur Querele, Erkenntisreich – oder zugeschnürt die Kehle? Das Leben lieb ich, – bevor ich‘s verfehle, salbe mein Ego – mit sanftem Gele. Ich erschaffe – meine neue Steele, indem ich mich – aus meiner alten schäle, mit neuem Denken – mich vermähle und auf Zuversicht – im Leben zähle.
  12. Blut im Wasser. Regungslos treibe ich umher. Werd ich jemals mehr als ein toter Name sein? Ab und zu stoß ich gegen einen Stein. Regungslos treibe ich umher. Kann ich jemals mehr als eine blutende Vergangenheit sein? Treib auf einen Wasserfall aus Blut zu, Ich will nicht wieder, weiter tiefer fallen, aber alles was ihr in mir seht, ist ein toter Name, ein toter Körper, warum kann ich nicht entkommen? Nicht einfach sein? Regungslos treibe ich umher. Hoffnung keine mehr.
  13. Nesselröschen

    Als stünde die Zeit still

    Als stünde die Zeit still Die Obstschale steht schief auf dem Tisch die Ringe ziehen die Ecken lang und innen schimmeln die Nüsse die Stühle warten wohl wissend dass es kalt ist in sturer Heiterkeit draußen Mein Blick hängt unter der Oberfläche brodelt ein Lachen lang genug um durch die Zeit zu fallen
  14. Dort draußen ist es kalt Ich muss nicht draußen sein Und doch kommen kalte Gedanken Tief in mein Herz hinein Was wahr und was sein könnte Raubt mir den Frieden der Stille Ich arbeite und bin nervös Doch dann in der Pause finde ich zurück Setze mich hin und meditiere Denn in der Wahrheit des Atems Fliesen kalte Gedanken raus Sie dürfen kommen und gehen Im ewigen ein und aus Denn jeder Moment in Gedanken Weit fort von dem was ich tue Sagt dass der Moment selbstverständlich ist Und raubt mir jede Ruhe Die Wahrheit des Atems, die man leicht vergisst Ist dass kein Moment selbstverständlich ist Denn im Moment, fern der Gedanken Gibt es fast immer einen Grund zu Danken Und wenn du in Dankbarkeit lebst bist du hier In dem was du tust völlig aufgelöst In der Wahrheit des Atems geborgen Im Jetzt, und nicht im Morgen
  15. Auf die Plätze, fertig, regungslos. Statische Pfützen menschlicher Existenz. Wer macht den ersten Schritt? Plätschern der Zeit überspringt keine Sekunde. Und doch halten wir den Atem an, dann auf. Damit nicht ein Tropfen im Sand versiegt. Gesiegt haben wir schon lang' nicht mehr. Dafür umso mehr geschrien. Triumph der uns im Hals erstickt. Wie lange wollen wir noch schweigen? Oder müssen wir das? Möchten es vielleicht sogar? Nein. Die Stille der Musik ruht in uns allen. Möchte sich lösen. Möchte gehört werden. Möchte durch die Säle der Vernunft donnern, um jedem letzten Ohr, der zu Ordnung Verdammten, die falsche Sicherheit aus dem Trommelfell zu reißen. Brauchen wir uns noch? Oder können wir schon weg? Weg aus der narkotischen Umarmung der Bequemlichkeit, welche uns durch Sirenengeheul davor warnt anders zu sein. Uns durch die sich drehenden Zähne und Räder der Maschine jagt. Bleib nicht stehen. Man könnte sehen. Man könnte reden. Ohne Gedanken. Ohne zu verstehen. Nur der Hoffnung trotzend. Lass uns ein Spiel spielen. Du rennst und ich renne und keiner weiß wieso. Ahnungslos rennen wir. Bedingungslos. Regungslos über Los. Immer und immer und immer wieder. Die Belohnung wartet! Was kümmert mich der Käfig, wenn er aus Gold ist? Kratzt Du meinen Rücken, kratze ich Deinen, aber nie den Lack ab. Erbitte ein Zeichen bei Deinem Gott. Vielleicht lässt er Dich ja fallen. Je tiefer, desto Tod. Zerschmettert. Gebrochen. Regungslos. Egolos bewegst Du Dich endlich von allein. Ohne reißende Fäden schläfst Du ein. Ohne den Zweifel gähnender Pein. Ohne jemals wach gewesen zu sein. Ohne Dich, doch endlich Dein. Vorgehaltene Masken halten uns zurück. Sei froh, dass Du sie noch halten musst. Tragen? Mit ihr verschmelzen? Das ist das Ende.
  16. Hera Klit

    Trash Talk

    Trash Talk Warum redet ihr Scheiß über mich? Zerreißt euch die Mäuler, über einen Menschen, den ihr gar nicht kennt? Ihr wisst nichts und quatscht dummes, verlogenes Zeug. Kümmert euch um eure Nichtigkeiten. Aber die sind euch eben zu nichtig. Wann immer ich heimkomme, wackelt euer Vorhang. Es geht euch nichts an, wer hier vor dem Haus parkt, zur unchristlichen Stunde. Sagt nicht, die Autotür schlug zu laut. Die freundlich waren, verschwinden nun im Hauseingang, wenn ich herankomme. Den Typen vorne in der Straße habt ihr fertiggemacht. Den holten sie aus dem Haus, als er schon drei Wochen tot war. Kein schöner Anblick. Er war immer so nett und freundlich zu mir. Ja, wahrscheinlich war er schwul. Na und! Früher, war er verheiratet, dann wurde er schwul. „Ja, gibt es sowas?“, fragtet ihr. „Ja, darf es das geben, hier in der Straße?“ erdreistetet ihr euch zu fragen. Ich hätte ihn zu gerne kennengelernt, aber das Leben führte uns nicht zusammen. Wir beide hätten euch die Stirn geboten. Ich werde nicht in einer blutwassergefüllten Wanne gefunden werden. Diese Lösung kann ich euch nicht bieten. Das seid ihr mir nicht wert. Ich bin mir mehr wert. Das beigefügte Instrumental entstand unter dem Eindruck dieses Gedichts:
  17. Wie oft haben wir gestanden, stundenlang am Straßenrand; Daumen hielten wir nach oben, Füße steif im Zuckersand. Irgendeiner der uns mitnahm, ob Barkasse, ob Trabant; half uns so auf diese Weise, zu erkunden unser Land. Gab uns seine Sicht zu sehen, manches war da wohl entstellt; doch stets offen für die Fragen, die wir hatten an die Welt. Die Gespräche stets persönlich, keines war schon vorgekaut; in der so geschützter Runde, hat man manches sich getraut. Könne ich heute wieder stehen, Daumen hoch am Straßenrand; möchte die Welt so anders haben, mit den Füßen steif im Sand.
  18. Dionysos von Enno

    Kreislauf

    Einmal wirst du auch diesen Körper abgetragen haben Seine Erinnerungen hingemahlen Zu Schlafsand der die müden Augen knirschend schließt Und während vor den Augenfenstern deine Welt ins Nichts ins All entfließt die Lider einrasten im allerletzten Gleichgewicht füllt die entleerten Augenschalen schon eines Neugebornen Sicht
  19. Herbert Kaiser

    Nächtliches Intermezzo

    Nächtliches Intermezzo Was treibt mich hinaus bei Wind und Sturm Rufen die Geister mich Erdenwurm? Der Weg führt mich durch dunkle Gassen Dort, wo Nutten ihre Notdurft hinterlassen. Mond und Sterne scheinen ausradiert Ein Liebespaar treibt‘s ungeniert Man sagt, die Nacht hat viele Augen In dieser entrischen Gegend kaum zu glauben Die Beretta habe ich griffbereit Irgendwo eine Frau um Hilfe schreit. Es wird kalt, ich trete den Heimweg an Hier draußen wird mir angst und bang Mir begegnen Gestalten, die man lieber nicht trifft Endlich daheim streikt schon wieder der Lift. © Herbert Kaiser
  20. Das Wahrste vom Wahren, es ist nur Schwachsinn, die Crème de la Crème: nichts als Milchschaum, gesüßt. Die Wahrheit, sie stirbt, kurz nachdem sie nett grüßt. Wenn alle was sagen, dann hör lieber hin! Was wenige sagen, das zieh in Betracht. Zwar dumm ist die Masse, doch bleibt sie der Fluss und selten das Kluge, das finden man muss wo Lügner den Schwachsinn zur Weisheit gemacht. Dann kommen ein paar Waldorfkids, und tanzen laut nen alten Hut, ein Hüftschumwung pointiert den Witz. Denn alles sei nur relativ, das tanzen sie ganz absolut, es stand so in nem Elternbrief.
  21. Wie Altes alt macht Jung stand er vor einem alten Haus, das sah ihm schon wie ein Altbau aus, doch dacht er: „Man kann was drau’s machen!“,- mit Vollsanierung und solchen Sachen,… …die der Hütte Schönheit geben und diese wohnhaft machen eben, für ihn, der träumerisch dazu sinnt, das hat er sich schon lang gewünscht. Jetzt endlich wurde sein Traum wahr, er ging zu dem, der Eigentümer war und kaufte diesem den Altbau ab, um ihn zu sanieren, wie gesagt. So nahm alles seinen Lauf, ja, er sanierte tagein, tagaus, meist von Morgen bis zum Abend, und das ein Jahr lang, kann man sagen,… …blieb er sich in seinem Vorhaben treu und machte tatsächlich alles wie neu, auch wenn es ziemlich nervig war, er sanierte da ganz wunderbar. Nach einem Jahr war es geschafft, das Haus saniert und er erschlafft, mit den Nerven leicht am Ende klatschte er noch in die Hände,… …vor seinem schönen neuen Heim, das für ihn sein Altenteil sollt‘ sein. der Altbau war jetzt wie ein neues Haus,… …nur er selber sah jetzt alt aus. Und die Moral von der Geschicht‘: Sanierst du viel vergiss bloß nicht eine Vollsanierung dauert meist lange, die Zeit nimmt dich da in die Zange, es zehrt an Kräften wie auch an Nerven das sollte man wohl nicht verwerfen, denn letzten Endes merkt man bald zu viel Arbeit macht schneller alt. R. Trefflich am 04. Dezember 2022
  22. Donna

    2. Advent

    Die zweite Kerze brennt. Es ist der 2. Advent. Vorfreude, Erinnerung miteinander Alt und Jung. Christbaum schmücken, Päckchen packen. Stollen und Pfefferkuchen backen. Sterne basteln, Karten schreiben. Alle jetzt artig bleiben! Lieder singen andere zum Lächeln bringen. Wärme und Geborgenheit es ist wieder Weihnachtszeit. Ein Tag kann kaum schöner sein als im Advent bei Kerzenschein. ©Donna H. 4. Dezember 2022 (Bild:Pixabay)
  23. Darkjuls

    Abschied nehmen

    Abschied nehmen Heute räume ich die Erinnerungen auf mit den Sachen trage ich sie aus dem Haus ich hab lange dazu gebraucht damit anzufangen, aber wie denn auch wenn Trauer und Schmerz die Seele binden ich wollte den passenden Moment dafür finden es ist jetzt viele Wochen her und ein zurück gibt es nicht mehr erst heute habe ich die Kraft drei Hemden sind schon ausgewählt mehr habe ich noch nicht geschafft weil jedes Stück eine Geschichte erzählt die Erinnerungen, ich bewahre sie mir schließe den Schrank, denn du bist noch hier
  24. Das Jahr neigt sich nunmehr 'gen End. Gebeugt kommt es daher. Gar viel erlebt, wenn man erkennt das was wohl wiegt so schwer. Mit Reisiggrün geschmückt manch Haus. Halt so wie jedes Jahr. Mit schwerer Last kommt Nikolaus, für Kinder wunderbar. Wenn dann zur Weihnacht unterm Baum manch Wunsch vielleicht wird wahr und Kekseduft erfüllt den Raum, beinah wies früher war. Erinnerung legt sich nun breit auf das was lang zurück. Wo ist sie hin all diese Zeit und Schwermut trübt den Blick. Dezember macht das Dutzend rund, schließt polternd dann gar ab. Wenn Feuerwerk tut Neujahr kund wird uns die Nacht zum Tag. Voll Dankbarkeit blickt man zurück auf das was man erlebt. Man hofft noch auf ein bisschen Glück. Mag kommen was erstrebt. © Uschi R. Text/Bild Der Dezember.mp4
  25. „Selbsterkenntnis“ Selbsterkenntnis – war schon immer, Selbsterkenntnis – als Maß und Trimmer. Nichts leisten ausser – sich besinnen. für andere die Zeiten – nur verrinnen. Entnehme Dich – dem Kollektiv, in dem auch ich – beizeiten schlief. Bewusstheit Deine – Seele nennt, Dein Herz für Deine – Zukunft brennt: Wen berühr ich? – Womit kann ich dienen? Mein neuer Weg, – stabil auf Schienen und doch voller – Flexibilität, Opfertum nicht in meinem – Antlitz steht. Es soll und darf – mir Freude bereiten, mich und andere – ins Licht zu leiten, das war nie schwer – und sollt‘ nie sein, im Herzen weit, – im Verstand ganz rein. Was ist mein Weg – und mein Talent? Beides Herz – und Seele kennt. Besinne Dich nur – auf Dich selbst, was wirklich DU – vom Leben hältst. Arm und schwach, – oder stark und reich, mit Kopf und Herz, – entscheid‘ zugleich. Ich wollte Dich nie – als Opfer sehen, auf beiden Füßen nur – im Leben stehen. Lerne aus – den „schlechten“ Zeiten, lass Dich aber – von den „guten“ leiten, voll Vertrauen – und selbstbestimmt, als Mensch der sich mehr – vom Leben nimmt. Die Erfüllung selber – prophezeit, sich alsbald in – Deinem Leben zeigt. Lass Dir helfen, – dafür bin ich da, nimm Güte in Deinem – Umfeld wahr. Wache auf – und greife zu, werd kein anderer, – seie Du! Tief in Dir – die Wahrheit liegt, die Zuversicht – und Wahrheit liebt, aufgewacht – und selbsterkannt, nimmst Du Dich selber – an die Hand. Du bist nie allein – auf Deinem Weg, diese Zeilen ich – in Deine Hände leg. Sprich zu mir, – verlass die Qual, Frieden selbst – als neue Wahl, stelle sie Dir vor, – Tag ein, Tag aus, auf Dankbarkeit – will ich hinaus, als hättest Du sie – bereits erlebt, selbsterfüllt in Deine – Vision gewebt, sich bei Dir – im Aussen zeigt, wenn Vertrauen – in Deinem Herzen bleibt.
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