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  1. Amadea

    mit Hasenfüßen unterwegs

    Und plötzlich fährst du wieder die Attacken, ich spüre deine schlechten Energien, den Druck im Bauch mit zitternd weichen Knieen. Die Hoffnung in mir will sogleich versacken. Du hast mich bei den Ausflüchten beraten, und alle Furcht und Panik gut gelehrt. Warum läuft dieses Leben nur verkehrt, wo Todesschreck und Messer auf mich warten? Mit deiner Hand - so kalt in meinem Nacken liebst du den Schock, malst Gruselbilder aus, die Botschaft ist erfüllt von Schreck und Graus. Mit Bildern dringst du in mich, willst mich packen. Warum nur spielst du mit verdeckten Karten und hast ins Leben mir die Qual gemischt? Ein kalter Schauer der mich nicht erfrischt läuft mir den Rücken runter, und mir stockt der Atem. Ich kann es fühlen und sogar beschreiben: du labst dich gern an meinem Mandelkern, umklammerst mich, und ich kann mich nicht wehren, hältst mich in Knechtschaft und? - soll das so bleiben? Erstarrt, spür ich den Puls im Halse rasen in meine Beine gießt du schweres Blei, ich komm nicht weg, du lässt mich niemals frei. Bin doch kein Hasenfuß, mit Füßen eines Hasen! Wärs nicht so ernst, könnt ich jetzt lauthals lachen. Wer bist du, dass du nur auf Terror baust? Los, komm heraus, wenn du dich endlich traust! Jetzt geh ich, und ich töte einen Drachen.
  2. Wie ich dich in mir fühle Da siehst du Hass und Verachtung in mir, aus mir – und ich fühle nichts. Ich wundere mich nur. Aber du hältst einen unsichtbaren Fleischerhaken in deinen Händen, und ich bin so todesmutig, dir über den Weg zu laufen. Die nackte Angst packt mich, als ich deinen Angriff kommen sehe. Erst, als ich nicht mehr hyperventiliere, merke ich, dass der Haken mich getroffen hat. Ohne eine Aktion von dir. Hass und Verachtung machen sich breit. Jetzt fühle ich sie in mir. Und jedes mal wenn du auftauchst, rollt dieser stachelige Ball durch meinen Bauch. Er ist so dünnwandig, dass er explodieren könnte, wenn du anfängst zu reden. Und du siehst mich an, als wäre ich dieser stachelige Ball. Mein Herz scheint in Streifen zerfetzt zu sein. Zerfetzt von einer Tatze, die ein Raubtier dir überlassen hat. Die schweren Eisentore beginnen sich zu schließen. Jetzt kenne ich dich und mich. Wenn die Tore zugefallen sind, kann ich wieder atmen. Und niemand hört mehr dein Geschrei nach Liebe. Hörst du, kleines Mädchen ! Niemand hört dich.
  3. Nina K.

    Am Küchentisch

    Und jetzt sitzen wir vier zufällig zusammen am Küchentisch, was nicht oft vorkommt, aber jetzt da wir hier zufällig zusammensitzen, fühlt es sich so an, als wäre es die normalste Situation in unserem Familienleben. Und das wird in der nächsten Zeit ganz schön durcheinander gerüttelt werden. In meinem Bauch ist ein tiefes Gefühl von Unbehagen, ja fast Wut, und dieses mischt sich gerade mit einer vage zu erahnenden Vorfreude. Denn wir bekommen ein Baby! Heute früh hab ich‘s endlich gecheckt und mein dringliches Ersuchen nach einer Abtreibung hat meine Frau nur mit einer winzigen aber unglaublich intensiven Geste beantwortet, worauf hin mir unwiderruflich klar war, dass Abtreibung für sie nicht nur nicht in Frage kommt, sondern dass es dafür auch längst zu spät ist. So, nun muss ich alter Esel damit klar kommen, ein spätes Vaterglück wird mich ereilen, zusätzlich zu den zwei Halbwüchsigen, die meine fünfzehn Jahre jüngere Frau schon mitgebracht hat. Zusätzlich zu meiner gerade erwachsen gewordenen Tochter und der längst erwachsenen Stieftochter. Aber die Stimmung hier am Küchentisch ist irgendwie entspannt und spannend zugleich. „Ist das vielleicht so was wie ein verspäteter Aprilscherz?“, fragt ihr zwölfjähriger Sohn, wohl um sicher zu gehen, dass er hier im richtigen Film ist. Seine Mutter nimmt ihm die Provokation keineswegs übel. Sie muss selber lachen und streicht sich dabei über den Bauch, so dass sich unter ihrem T-Shirt eine kleine feste Murmel abzeichnet. Also kein Fettpölsterchen, wie man es einer Mittdreißigerin und Mutter zweier Kindern durchaus nachsehen könnte, NEIN! Da wächst drin ein Baby und wir werden für es sorgen, mit ihm spielen, Geschichten vorlesen, Tränen trocknen, Pflaster kleben, Fahrradfahren lernen, eine Schultüte kaufen .. Du meine Güte, ich hab das alles schon zwei mal durch, jetzt noch diese Beiden, na gut, die sind ja schon relativ groß mit zehn und zwölf. Aber nochmal ganz von vorn anfangen, wo ich fast fünfzig bin! „Wird es ein Mädchen oder ein Junge?“, frage ich, wobei diese Frage gleichzeitig Kapitulation und Zustimmung ist, ja Akzeptanz (oh nein, das darf doch nicht wahr sein, dass ich das sage). „Weiß nicht und ich wills auch nicht wissen,“ lacht meine Frau. „Och, das wär aber schon schön, das zu wissen,“ meldet sich die Tochter zu Wort, die dadurch plötzlich mit der ihr eigenen unbändig und lebendigen Neugier sehr präsent ist. Ihr Bruder nickt dazu eifrig. Betretene Blicke bei der Mutter, denn sie hat beim Ultraschall absichtlich woanders hingeguckt hat, als es hieß, jetzt könnte man das Geschlecht sehen. In der 18. Woche, alles tip top, die Entwicklung des Kindes entspricht der Zeit. „Wie, das merkst du nicht?“, frage ich mit übertriebener Ungläubigkeit meine so naturverbundene Frau. „Du hast doch schon Junge und Mädchen, da musst du doch merken, was es diesmal wird!“ Und ich werde auf mein Recht bestehen, es zu erfahren. Wie wunderbar, ihre beiden Kinder auf meiner Seite zu wissen. Das bringt mich wieder näher an die Vaterrolle, die ich ja irgendwie auch den Beiden gegenüber einnehme. Und wir malen uns gerade aus, wie es sein würde, wenn wir einen Jungen bekommen, oder ein Mädchen oder doch lieber einen Jungen .. Als wir merken, dass wir uns nicht entscheiden können, schauen wir ratlos die Mama an, in der ja die Antwort auf unser Nichtentscheidenkönnen bereits feststeht. Und jetzt erst merken wir, dass sie sich nicht am Gespräch beteiligt hat, ja dass sie regelrecht abwesend war, während wir versucht haben, uns eine Zukunft mit Baby auszumalen. Und jetzt, als würde sie aus sich selbst wieder auftauchen, sagt sie mit der denkbar größtmöglichen Sicherheit: „Ich kann mich auch irren, aber es wird ein Junge.“ „Hey, super!“ Jubel bei den männlichen Familienmitgliedern. „Dann sind wir in der Überzahl, komm, gib Fünf Lucas!“ Dann soll das wohl so sein, jeder Mann wünscht sich einen Sohn und mir wird jetzt zu dem halbwüchsigen Stiefsohn, den ich seit zwei Jahren mit aufwachsen sehe, nun doch noch ein leiblicher Sohn geschenkt. Vielleicht kann ich ja damit doch noch meinen Frieden machen. „Und wenn es doch ein Mädchen wird?“ frage ich meine Frau später noch einmal. „Nein, es wird ein Junge!“, wiederholt sie mit dieser unumstößlichen Sicherheit. „Aber du hast doch gesagt, du könntest dich irren!“, bekräftige ich meine Ängste. Meine Frau scheint zu überlegen und wieder in ihren wunderschön wachsenden Babybauch hineinzufühlen, wieder mit dem Baby zu kommunizieren. „Das Baby sagt, es wird ein Junge, eindeutig. Aber wenn du mir die Frage stellst, ob Mädchen oder Junge, dann muss ich zumindest die Möglichkeit offen lassen, dass es das eine oder das andere werden könnte. Eine hundertprozentige Aussage würde sich nämlich nicht natürlich anfühlen.“ Was das nun wieder heißen soll, darüber will ich gar nicht nachdenken, auf ihrer esoterischen Schiene, nee, da kann ich nicht mit. Für mich zählt nur das, was ich sehen, hören und anfassen kann. Und wenn sie mir 98 Prozent gibt, dann kann ich doch von hundert Prozent ausgehen, oder?
  4. Düütschünnerricht umbi Nengteihnhunnertveer (1904) Nieblum an‘d But‘ndiek / Freesland De tweete Klass vun‘e Döörpschool >> vör de Gærns << hät hüüt dat erste mol Düütschünnericht, de Schoolmeester em sülv, Jehann Fiede Holdhuusen, is og dor. „leeve Kinners, hüüt hebbt jem dat erstemol Düüütschünnericht, düütsch is een feiine Spraak, og Göthe is een Düütschsnaker ween. Mit dat dor düütsch seggt sik veeles blooomig, to Bispeel, ik skriiv jem dat mol op.“ De Kried wär fallig dull an quiitsch‘n: Guten Morgen liebe Schüler und Schülerinnen, daarmang dat lude Gequiitsche weern de Gærns lies dorbi to snak‘n: mien Opa snakt düütsch! - dat düütsche düütsch düütsch düüt – düüütsch? Dütsch dütsch dütschdütschdütsch – KranKenHaus hihihihihi – de beter düüühühüü : ninn ninn ninn ninn ninn ninnn - Düüütschbaddel – Düütschbaddel – düütsche Sappelmoors hihihihi – tüü tÜ tüü tÜ tüü tÜ - hahihhahii – statt statt teu komm bomm wann hihihihhi - Taanzzzzzz - hahahahahiihihi - König Chrischschan snakt nich nich düüütsch – Hein Buttpeer öövt dat düütsch e düüütsch eenmol an daag – tüüüwel - hihihihiihhhhhiiihahaha – tüüt tüüt tüüwel hahahahahahahah... „Kinners, wi sünd do nich inne Kinnergaarn, wat is dat vörn snippe snappe rumgetatte un tuute hier, ik wull jem wat! So! Finja, Finnjaaa! sett di daal, sett di hen, gau gau, so! Soo, nu pas op, ik les di dat nomol vör: Guten Morgen liebe Schüler und Schülerinnen So! un nu du!" „M Moin M o inn"
  5. Oilenspiegel

    Gegenwart

    Und wieder mal ist Endzeit. Die Christusgläubigen seh'n ihren Herren nahen in allen Zeichen. Aus steigenden Wassern, bei jaulendem Sturm, im Donner der Waffen, in Flüssen von Blut. Seht die Könige fallen! Es dauert nicht mehr lang. Die heiligen Zahlen werden gezählt, verglichen, und alles noch mal durchgerechnet, bis es stimmt. Man reckt die Hälse nach dem Lamm, bereitet sich freudig erregt für den allerletzten Tag. Überall Klänge der Requien. Ich flüstere Trauer in meine Erde.
  6. Walther

    Flatter. Wesen.

    Flatter. Wesen. Und dann kam eine sanfte Brise, Und diese Brise, die hieß Liese. Sie roch wie eine Frühlingswiese Und hatte manche Expertise Und wusste viel in vielen Dingen. Sie lehrte mich gemeinsam klingen, Als hörte man die Engel singen. Mit ihr schien alles zu gelingen. Es gab nicht mal die große Krise, Doch eines Tages war die Liese Gegangen wie die sanfte Brise. Sie brauchte Wind unter den Schwingen. So geht das mit den Schmetterlingen. Man kann sie nicht zum Bleiben zwingen. Vierhebiges Sonett mit Haufenreimen.
  7. Joshua Coan

    Specki

    Die Schweine nannten ihn Fetti und Specki Und haben sich nur lustig gemacht Bis er eines Tages gezeigt hat, was in ihm steckte Weil er von allen anderen Am besten schmeckte!
  8. Wombat99

    Morgensonne

    Morgensonne Immer wieder kehrend erscheinst du am Horizont . Und mit deinem Erscheinen erneuerst du mich immer wieder. Wenn ich dich sehe ertönen in mir die schönsten Lieder. All meine Ängste und Sorgen bleiben unter deinem goldenen Mantel verborgen. Du bist die Offenbarung für das , was sonst so verdeckt war. Wenn ich deine Wärme spüre, weiß ich wie wahre Liebe für mich aussah. Auf dein stetiges Erscheinen ist Verlass. Ich bete dafür dich für immer zu behalten ohne Unterlass.
  9. Als minimalste Konsequenz, Ko- existenz der Geister gediegen im Scheitern, noch ein Pakt noch ein Versprechen jenen in Frieden besiegelten Schwur das kleinste Maß verhasst sei der Nächste wie jeder sich selbst: treu befahl man uns Freunde zu töten geliebter Feindesbruder bis nach Valhalla tanzen die Schwerter und singen wofür gab man uns Namen, dem Fleisch aber der Seele kein Heim
  10. Herbert Kaiser

    Ein Tropfen Liebe

    Ein Tropfen Liebe Im sterblichen Geflecht des Lebens blickt die Liebe dir entgegen Fällt als Tropfen in dein kaltes Herz. Nichts ahnend wirst du Feuer fangen Zu einem Horizont gelangen, der das Schönste dir verspricht. Lass verzaubern nun dein Wesen Das brach unter der Sonne lag Die kranke Seele wird genesen, die all den Zweifel in sich barg. © Herbert Kaiser
  11. Melda-Sabine Fischer

    Lisbeth

    Lisbeth Ich bin die Lisbeth von der Alm. Um mich herum ist dicker Qualm. Die alte Berta, unsre Kuh, hat Blähungen so ab und zu. Tief drin im Wald, wo Fuchs und Hase oft dreschen manche leere Phrase, da weiden meine zwanzig Kühe und zwanzig Kühe machen Mühe. Die fressen Gras und manchmal Heu, das ist dem Landwirt ja nicht neu. Selbst wenn am Himmel zieh’n die Wolken, das Viehzeug, es wird froh gemolken. Sie schwingen frohgemut die Euter, drum melke ich auch glücklich weiter. Die Milch die fließt in einen Kübel, doch plötzlich stinkt’s und mir wird übel. Da hat doch Berta, müsst ihr wissen, beim Milchablassen dreist geschissen. Und in der Milch schwimmt braune Grütze, was dem Verbraucher wenig nütze. „Ach Berta, lass‘ das bitte sein!“ Schon fliegt der zweite Haufen rein. Die Berta grinst mich blöde an, weil sie nicht anders grinsen kann. „Statt einer Kuh bist Du ein Schwein, was soll das in dem Eimer sein? Man kann die Milch doch nicht mehr trinken, die wird gemein nach Kuhmist stinken.“ Der Knecht bei uns, das ist der Sepp. Ein strammer Kerl, doch auch ein Depp. Er meint: „Verkauf´s als Bio-Dip, denn Bio-Kost ist heute hip.“ „Ach Sepp, Du hast doch wohl ´nen Knall, das mach ich nicht, auf keinen Fall. Wie soll den Leuten ich erklären, weshalb sich Fliegen drauf vermehren?“ „Ganz einfach“, spricht der Sepp ganz leis, das ist für jeden der Beweis, dass dieser Dip -leicht braun und pur- vom Lande ist und voll Natur.“ „Nein!“ sag ich noch, „das ist nicht recht, es wird den Leuten doch nur schlecht, wenn diese öffnen dann die Flaschen, um von dem braunen Zeug zu naschen. Und außerdem, vor dem Verzehren, da wird die Brühe weitergären. Dann explodiert die ganze Chose und man hat Scheiße auf der Hose.“ „Quatsch“, meint der Sepp, „das Ding ist richtig, die Leute sind ganz sicher süchtig nach Bertas Bio-Dip mit Fladen, das ist gesund und formt die Waden.“ Kaum hat er dieses ausgesprochen, hat kurz noch an dem Zeug gerochen, schenkt er sich einen Becher ein, schon läuft‘s in seinen Schlund hinein. Die Gärung greift, es brennt die Lampe, er spürt Rumoren in der Wampe. Die Augen quellen im heraus. Der Sepp sieht gar nicht glücklich aus. Geräuschvoll und ganz unverdrossen hat Sepp danach kurz aufgestoßen. Dann hat es ihn ganz dienstbeflissen und mittenmang entzweigerissen. So hat er völlig vollgejaucht den letzten Atemzug gehaucht. Und die Moral von der Geschicht‘: „Was Bio ist, dem traue nicht!“ @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  12. Kurt Knecht

    Fasziniert hypnotisiert

    Fasziniert hypnotisiert, ist es geschehen, habe ich deine Seele gesehen; dieses Kleine, Feine, unfaßbar Reine, hab ich leuchten gesehen, möge es ewig bestehen. Dieses strahlend Aparte, unfaßbar Zarte; hat mich leis berührt, hab die Anmut gespürt; Zauber hab ich erfahren, den es gilt zu bewahren; magisches ist geschehen; konnte die Zukunft sehen. Sah uns auf Wolken schweben, in trauter Zweisamkeit leben; auf spiegelnden Seen tanzen, Blumen der Hoffnung pflanzen; durch Jahreszeiten reisen und uns das Dasein preisen, glücklich und selig bereit; mit dir; bis ans Ende der Zeit. Fasziniert hypnotisiert, ist es geschehen; hab in Dir nur noch Liebe gesehen, die so mächtig und stark; geht durch Glieder und Mark, hab ich strahlen gesehen, möge sie ewig bestehen.
  13. Uschi R.

    ​ Seelenklein ❣️ ​

    So seltsam leicht wird es ums Herz, wenn kleine Seelen einsam schwingen. Verinnerlicht in tiefer Terz, man glaubt, es würd nochmal gelingen. Was ist es nur, was man erhofft und was doch so verwehrt, wenn künftig auch nun Moll statt Dur, war es vielleicht verkehrt. Das weiße Blatt kann nichts dafür, wenn dunkelschwarz sind mir Gedanken. In Flammenglut werf ich hinein, gekräuselt Zünglein daran ranken. © Uschi R. text/bild Seelenklein_mp3cut.net_.mp4
  14. Onegin

    Wie war der Sommer sanft

    Wie war der Sommer sanft Wie war der Sommer sanft und ohne Ende und fuhr mir Knaben durch das blonde Haar und wies mit schlanker Hand auf das Gelände die zarten Wolken und der Blumen Schar Lag nicht Versprechen in dem blauen Treiben wie viele Wunder wollten noch geschehn dann schlug ein Winter wütend an die Scheiben so hat kein Mensch dies Wunderland gesehn
  15. Armes altes Maedchen! Bist mutig. Staerker als man's dir ansieht. Koennten die Jahre doch verharren, waere die Zeit gnaedig. Bei jedem wiedersehen verwischt dein Herrchen weitere Traenen. Beichtet "Ich weiss nicht wie lange ich noch mit ihr habe.........." da stockt ihm der Satz. Mein Herz fliegt zu ihm und sein "Maedchen." Etwas dahin fuegen-------traue ich mich nicht. Den mitfuehlenden, wissenden Blick den ich versuche kurz zu halten gelingt mir keineswegs. Sechzehn Jahre ist sie treue Begleiterin durch allem im Leben. Eng verbunden, die beiden. Sein altes "Maedchen" roechelt. "Da!" empoert er sich "Sie hustet schon seit wochen!" Streift ratlos seine fleischige Hand ueber's verwurschtelte Haar. Zwei Jahre faehrt's "Alte Maedchen" im Hundebuggy. Schnell erschoepft. Erblindet auch. Dies erzaehlte Nachbar wie ich vorm halben Jahr einzog. Waehrend er mir sein "Altes Maedchen" stoltz vorstellte. Hoeren tut sie schlecht dennoch zuckte ein Ohr wie ich sie freudig begruesste. Sie verstand mich auf Anhieb. Die Begegnungen werden leider seltener denn Herrchen ringt mehr und mehr mit der Fassung. Mein Zuspruch faellt auf schmerzlichen Grund. Wo's Echo der Sehnsucht schallt. Koennten wir doch Anspruch auf einen einzigen Moment im Leben haben-------schlimmes abwenden. Mehr Zeit gewinnen. Am Schicksals Rad drehen. Etwas unmoegliches haben, fuer die richtigen Gruende. Es triftig dalegen. Innig verlangen. Wohl verdient erwarten........Waere es uns gegoennt? ©Donna H. 23.1.2022
  16. Wer höher steigt, als er sollte, fällt tiefer, als er wollte. (Sprichwort) Die Sonne brennt seit Wochen auf Häuserreihen nieder, Beton, Asphalt und Menschen, sie kochen gleichermaßen auf höchster Stufe gar, es verdampfen Hirn und Straßen, was fehlt, das ist der Regen: Wann kommt er endlich wieder? Der Regen strömt seit Tagen auf Häusermeere nieder, Beton, Asphalt und Menschen versinken gleichermaßen, das Wasser überflutet die Keller und die Straßen, was fehlt, das ist die Sonne: Wann scheint sie endlich wieder? Der Sturm, er tobt seit Stunden, reißt Häuserwelten nieder, Beton, Asphalt und Menschen, sie liegen gleichermaßen von der Gewalt des Windes zerbrochen auf den Straßen, es fehlen Schutz und Obdach: Wo finden wir sie wieder? Naturgewalten ringen des Menschen Hochmut nieder, was bleibt, sind Klagelieder: Die Herrschaft kommt nicht wieder.
  17. placebo

    Eroan

    Schweigsam verbreiten deine Augen Worte der Hoffnung, Abneigung und Träume In jeder Locke ein verstecktes Geheimnis In jedem Atemzug ein verlorenes Ereignis Das verbotenste aller Bücher Substanz aus Konturen und Farben Und die Wege deines Beckens Zu erkunden und zu wagen.
  18. Die sechs Heuchelpunkte des humanen Feinschmeckers (...mit der Happy-End-Mensch-Erkenntnis) Es ging um Schnecken, Krebse, Fische, der frische Fang für gute Küche, auch frisch getötet, ganz ungeniert und zur Begutachtung im Vorab serviert. Für den Feinschmecker ein Augenschmaus, die Zunge hing ihm gleich heraus, des Speichels Nass, das tropfte dann, doch was er als Tierliebhaber anmerkte dann: Es ist ein wahrer Feinkostschmaus die Viehcher seh´n echt lecker aus, frisch totgemacht, nun wie gesagt... ...erfüllt es Gedanken ganz andrer Art!!! Erstens könnt´s dazu bewegen,- sie als Rohkost einzunehmen, denn spart man dabei die Energie für des Garens Zeremonie. Zum Zweiten logisch auch die Zeit die´s Fertigstellen hält bereit. Drittens schmeckt es wohl auch kalt, und hat dazu noch Diätgehalt, denn was nicht so gebraten ist, auch weniger Kalorien entspricht (...die man ja dem Fett zumisst,- das erforderlich zum braten ist). Zum Vierten sollte man erwägen,- am besten man lässt es am Leben, was man da verzehren will, denn in ihrem Fortbewegungsstil konnten die süßen Viecherlein, doch alleine krabbeln in uns rein,... ...dann brauch man nur noch einen Biss, der für´n Genickbruch nötig ist. Doch Fünftens effektiver wär, man wär des Denkens völlig Herr und lässt auch den Genickbruch weg, das erfüllt dann folgenden Zweck: Das süße Viech kriecht lebend rein (mit schlucken kann man behilflich sein), legt sich zur Rast dann in den Bauch, was dann ja, logisch, sättigt auch), und wenn wir genug satt dann war´n, gibt es des Essers Rülps - Alarm... ...und das Viechlein flüchtet übern Darm. Wobei, Sechstens, man nun werten kann, lebendig kommt es besser an, kommt besser rein und besser raus und ganz von selbst so sieht es aus. Es hat auch einen moralischen Wert, was dann den wahren Tierliebhaber ehrt: Denn wird ja wohl nix totgemacht,- kein Mord kommt hier nun in Betracht! Niemand wird die Nase rümpfen oder gar nekrophil wen schimpfen! Und letztlich das, was dann noch lebt, und gewaschen zum Verzehr ansteht,... ...so wieder auf die gleiche Art, da wird auch massig Geld gespart! Und schließlich steh´n wir bieder da, so vor den Tieren nun fürwahr, wir könnten dann Benimm sie lehren und uns dagegen wohl auch wehren, das wir uns animalisch geben,... ...aus Überlebenskult nun eben, den wir eigentlich sonst erwägen wenn wir das Schlachtefest nicht sehen und alles stopfen in uns rein... ...NAJA, MENSCH DU BIST DAS GRÖSSTE SCHWEIN, als Allesfressser und obendrein... ...ein Luxus der dich mag erfreu´n!
  19. Corazon De Piedra

    Wahre Liebe

    Während sie ihre Hand rythmisch bewegte, überlegte sie, ob sie sich lieber die G-Star Jeans oder die Levis kaufen sollte. Die G-Star war irgendwie jugendlicher, mit mehr Pep. Eine Levis dagegen war halt ein echter Klassiker. Ihr Handgelenk begann bischen wehzutun. Sie wechselte zur linken Hand und wurde etwas langsamer. Andererseits passte die Bluse, die sie bei orsay gesehen hatte, toll zu der G-Star Jeans. Mit links gingen die Bewegungen nicht so gut. Sie rutschte ab und wechselte wieder zur rechten Hand. Sie erhöhte die Schnelligkeit der Bewegungen, um zu einem Ende zu kommen. Sie dachte daran, dass sie heute noch frischen Koriander kaufen musste. Sie wollte zum Essen ein Tomaten Chutney machen, da musste Koriander unbedingt rein. Sie entnahm seinen leisen Grunzlaute, dass es wohl bald soweit war. Sie hielt ihre linke Hand leicht gekrümmt darüber, denn sie hatte sich schon angezogen. Nicht, dass sie sich wieder die Klamotten versaute. Sie würde doch die G-Star nehmen. Passte einfach besser zu ihr. Und die Bluse konnte sie heute auch gleich holen. Sie lächelte, sie freute sich drauf. Er bezog ihr Lächeln wohl auf sich, denn er lächelte zurück. Dann war es endlich soweit. Gott, tat ihr die Hand weh. Zum Glück ging nichts auf ihre Klamotten oder in ihr Haar. Das war ihr Alptraum, waschen, föhnen, wenn sie keine Zeit hatte. Oder doch die Levis? Nein, dachte sie, genug, ich bleib bei der G-Star. Sie ging ins Bad und wusch sich alles aus den Händen. Dann noch Sagrotan Desinfektions Spray drauf, dass brauchte sie einfach, um sich sauber zu fühlen. Sie kam zurück und er fragte sie, ob es ihr auch Spass gemacht habe. "Natürlich", sagte sie.
  20. The clock still stands on a mantelpiece though the key is lost and the hands no longer tell the time I wonder sometimes if a different key would fit and (if yes) would it turn so easily
  21. Berthold

    Frühlingserwachen, dringend

    Wach doch endlich auf, du früher Ling! Habe schon ganz blaue, kalte Füße. Schick mir schleunigst warme Sockengrüße; Schnee und Eis - die sind echt nicht mein Ding. Mögen Knospen an den kahlen Zweigen brechen; milde Sonnenstrahlen erste Kätzchen wecken; Glöckchen ihre blassen, schlanken Stängel recken; Bärlauchlanzen kühn in Richtung Sonne stechen. Und von fern: ein helles, frohes Lachen. Bachgemurmel. Dann noch Vogelsang. Einmal wonnig rühren: Frühlingsklang. Ja - das wären wohl ein paar der Sachen, die das Frühlingsfühlen rocken. - Außerdem wächst wieder was zu Essen. Doch trotz allem, bitte nicht vergessen: Für die Füße, sonnenwarme Socken.
  22. Der rote Ball! Will man das richtig sprechen Und sich dabei Die Zunge nicht zerbrechen, So muß man wohl Auch die Bedeutung kennen, Um jeden Laut Betonend klar zu trennen. Der rote Ball und nicht der rote Ball! Was heißt das wohl? Worauf soll man hier achten? Ist’s gar ein Witz, Den wir betrunken machten? Nur wenn man weiß, Es gibt zwei rote Bälle, Dann weiß man auch, Wie spricht man diese Fälle. Der rote Ball und nicht der blaue Ball! Ein Wort allein Ward hier einmal gewechselt Und schon erscheint Des Satzes Sinn gedrechselt. Fürwahr ist hier Das Metrum neu gewoben, Weil Pudels Kern Aufs zweite Wort bezogen. Der rote Ball und nicht der rote Rock! Ei, ei! Was soll Der letzte Satz uns sagen? Vielleicht nur dies: Laßt uns ein Drittes wagen. Denn nun tritt vor Das Nomen in das Helle Und nimmt jetzt ein Des Sinnes erste Stelle. Der rote Ball! Hat also man Drei Worte zum Verwenden, Acht gut darauf, Den Ton genau zu senden. Nun lasse uns Vom Leser ’s Urteil künden, Ob rechtens ich Das Wie-liest-man tat finden. [2021]
  23. ferdi

    Ableger

    . Ein Schlachter steht, das Schlachtmesser Zwar in der Hand, doch bleibt's reglos, Mit weiten Augen tagträumend: Er sieht sich selbst als Schlachtmesser, Der Waffen Zahl, des Heers Größe, Wie oft ein Krieger stirbt, misst er - Und grinst?! Der Mann erwacht besser ... .
  24. Lichtsammlerin

    Vogelfrei

    Wie wiegen Gräser sacht im Wind singen klingen trauter Klang spielend am Felde entlang du läufst und fühlst noch wie ein Kind spielend am Felde vorbei ins rauschende Bächlein geschaut und droben künden Vöglein laut du wie sie bist vogelfrei wenn die Hoffnung nimmer wär wie wär der Wind verklungen rauschend übers Wiesenmeer ins Bächlein bist gesprungen lachend tanzend kreuz und quer von Lebenskraft durchdrungen.
  25. Drückend lag in den Gassen zur Mittagsstunde die Hitze, als in der Rue de la Vie, im Auf und Ab des Tagwinds, leichthin sanft verweht, eine Tüte Papier entlang kam. Niemand sah, wie sie tanzte, es lauschte der Wispernden niemand. Nur eine Katze, die dort, von der Mauer beschattet, im Schlaf lag, zuckte kurz mit dem Ohr und verfolgte die Tüte im Traum nur.
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