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  1. Wenn ich dich im Traume seh nahe bei den Uferweiden spüre ich erneut dies Weh wollte doch nicht mehr so leiden denn im sanften Frühlingswind blühen auf den Wiesen dort Tausendschönchen und ich find Veilchenträume immerfort
  2. Carry

    Ein Alben Traum

    Nachts wenn manchmal Dielen knarren und grauer Hauch schwebt durch den Raum ergreift mich kalt mein Albentaum scheckensbleich muss ich verharren hör ich meinen Namen rufen du kannst nicht sein in dieser Zeit schon lange fort und sternenweit aus der Welt die wir einst schufen ich weiß du kehrst nie mehr zurück Ach - Mensch, was hab ich für ein Glück
  3. Carry

    Abendstimmung

    Langsam breitet der Abend seine Schatten aus letzte Lichtflecke vom Waldweg einsammelt bis die Sonne sich vom Tag verabschiedet Der Wind legt sich leise seufzend nieder und Ruhe liegt auf den Zweigen Bald werden sich Sterne am dunklen Blau der Nacht versammeln dem Mond zuschauen wie er seine Reise durch die Nacht beginnt Langsam breitet der Abend seine Schatten aus sammelt letzte Lichtflecke vom Waldweg ein bis die Sonne sich vom Tag sehnsuchtsvoll scheidet Der Wind legt sich leise seufzend nieder und Ruhe rastet auf den Zweigen Bald werden sich die Sterne am dunklen Blau der Nacht versammeln um dem Mond zuschauen wie er seine Reise durch die Nacht beginnt
  4. Lichtsammlerin

    Stille Wasser

    Spiegelglatt sagst du und stille Wasser sind tief. Ich bin kein Teich meine Augen kein See nicht tiefer als dein Himmel im März frostüberzogen. Von Händen gebogen könnte ich deine Stille tragen vor und zurück. Wie ein Wind der Wellen aus dem Wasser hebt die schlagen ans Ufer über meinen leisen Worten brechen und Strömung trägt meine Stimme ins Meer. Windgepeitscht sage ich und ein Lächeln im Gesicht. Du bist ein Sturm dein Atem bläst Böen viel weiter als meine Träume ziehen landeinwärts.
  5. Eine Festung soll es sein an den Grenzen gilt keine Menschlichkeit die große Idee vereinten Friedens zündet in harten Geschossen Mensch gegen Mensch die schützen die Rechte die halten zusammen die stehen für Freiheit versteht es als Gesetz: Der eine hat der andere nicht wir sagen die schönen Worte empören uns schütteln den Kopf wissend nichts davon ist wahr.
  6. Idylle am Teich Die Hühner gackern und laufen auf der Wiese vor dem kleinen Teich aufgeregt umher, die Enten paddeln gemächlich im kleinen Teich und die Gänse stolzieren mit erhobenen Schnäbeln um die alte Linde. Lucas, der in den Ferien zu Gast bei seiner Oma am Bauernhof sein darf, ist unentwegt auf der Suche nach Abenteuer und Action pur, deshalb ist ihm jeder Tag zu kurz, denn es gibt so vieles zu erkunden, im Stall die vielen Tiere, in der Tenne die vielen kleinen Verstecke und am allerschönsten ist es natürlich am kleinen Teich. So schlendert Lucas schon früh am Morgen durch den Gemüsegarten, zupft sich eine Karotte aus der weichen Erde, wirft das Grünzeug über die Schulter, reibt die Erde an den Oberschenkel ab und beißt genüsslich hinein, dann hüpft er über den kleinen Hügel hinunter zum Teich. Als er auch noch zu pfeifen anfängt und sich am Ufer des Teiches ins weiche Gras fallen lässt, ist es mit der Idylle vorbei. Die Enten verziehen sich ans gegenüberliegende Ufer, die Hühner gackern aufgeregt und die Gänse formieren sich zum Angriff. Der Ganter spreizt die Flügel und startet laut fauchend seine Attacke. Lucas liegt im Gras, zählt die Schwalben, die über seinem Kopf segeln und überlegt, ob er nicht ganz nackt in den kleinen Teich springen sollte, das wäre sicher ein Riesenspaß. Er öffnet den Reisverschluss seiner Hose und springt auf. Die Hose rutscht leise zu Boden und im selben Augenblick erkennt er die Gefahr. Blitzschnell überlegt er, stehenbleiben - weglaufen? Wäre da nicht die Hose, die ihm die Beine fesselt und er trippelt von einem Bein auf das Andere, um sich von seiner misslichen Lage zu befreien und stellt mit Schrecken fest, dass der „kleine Lucas“ hin und her baumelt und der Gänserich seinen Pullermann schon fixiert hat. Jetzt war guter Rat teuer, der Gänserich hat ihn beinahe schon erreicht, Lucas bedeckt mit beiden Händen sein „Gutes Stück“ und beginnt, trotz seines Handykaps zu entkommen, jedoch der Gänserich erwischt sein Shirt und bringt ihn zu Fall. Jetzt reißt Lucas die Füße hoch und wirft die Hose in hohem Bogen auf die Wiese. Blitzschnell springt er auf die Beine und blickt in die wütenden Augen des großen Vogels, der noch immer sein Schippelchen fixiert und die Gedanken von Lucas fahren Karussell. Der Gänserich setzt fauchend und trompetend zum Sprung an, stößt seinen Kopf nach vorne und Lucas nimmt seine Beine in die Hände und rettet sich mit einem Sprung ins Wasser. Der aufgebrachte Gänserich bleibt am Ufer zurück, dreht seinen Kopf einmal im Kreis, schlägt noch einmal mit den Flügeln, trompetet laut, schnappt die Hose und watschelt davon. Lucas steht zitternd im Teich, ohne Hose, pitschnass und schreit dem Gänserich nach: „alles wegen dir, du blöde Gans“.
  7. Die beiden jungen Schnösel vom Roten Schneuz Hilfsdienst sind mit meinem Zustand total überfordert. Sie wissen sich nicht besser zu helfen, als mich an der Trage anzuketten und mir regelmäßig den Schaum vom Mund zu wischen. Endlich in der Notaufnahme angekommen, werde ich zu meinem Glück an erfahrenere Hände übergeben. Der diensthabende Notarzt ist ein alter Haudegen kurz vor dem Ruhestand und erkennt an meinen oszillierenden Pupillen die unentwegt „SOS“ morsen, sofort den Ernst der Lage. Ein schwerer Fall von seltener, aber äußerst gefährlicher Geburtstagsgedichtneurose! Die junge Schwester, der noch jegliche Erfahrung fehlt, wagt sich leider zu nah an mich heran, was zur Folge hat, dass sie plötzlich oben ohne, ohne Brille dasteht. Ein entsetztes „Ei verbibbsch“ verrät mir, das ihr Name wahrscheinlich Mandy oder Chantal lautet und aus dem Osten der Republik, extra für diesen Notfall, eingeflogen wurde. Ein geübter Griff des Notarztes in die Schreibtischschublade und die Flasche Stroh-Rum steht in Sekundenschnelle auf dem Tisch. Zu meiner Verwirrung kommt Mandy, wieder oben mit, inklusive drei Schnapspinnchen an die Trage. Ich vermute enttäuscht, dass ich nur eine einfache Infusion erhalte, während bei der Krankenkasse sicher drei abgerechnet werden. Noch erstaunter bin ich, als Mandy einen Beistelltisch heranrollt und aus ihrer weit ausgebeulten Kittel-Brusttasche ein Skatspiel zückt und sofort wild zu Mischen anfängt. „Beeilen sie sich“ fährt der Notarzt sie an „Es droht immer noch akuter Hirntod! Wir müssen sofort das Zerebrum des Patienten beschäftigen, um die gefährliche Verssperre und den damit einhergehenden Reimzwang zu lösen!“ Mandy gibt alles und es schneit bereits Hautschuppen, als sie mir endlich einen lupenreinen Grand Hand Ouvert aufs Tablett legt. Morgen folgt: Wie ich aus dem Delirium wieder zu mir komme ( Positive Rückmeldungen über diesen Text, bitte bei @Letreo71 abgeben, die mich zu diesem Nonsens inspiriert hat ) PS. Beschwerden nehme ich gerne persönlich entgegen.
  8. "Hella, du Schöne, kannst du mal kommen ? Deine Türsteherin läßt mich nicht rein Ich bin vom Sterben noch benommen Muß das hier so dunkel sein ? Wie komm ich überhaupt hier hin ? Ihr habt bestimmt den falschen Mann Ich bin nackt, ich glaub, ich spinn ! Ist überhaupt noch alles dran ? Stimmt ja...bin vom Bett ins Boot gegangen Wie ist das überhaupt passiert ? Hat der Fährmann mich gefangen und mein letztes Geld kassiert ? Also Leute, gebt mal acht Ich zähle jetzt bis zehn dann habt ihr mich zurückgebracht sonst werdet ihr schon sehen Ich werde Kirchenlieder singen pausenlos und Stück für Stück wenn ich nicht darf die Klinge schwingen in Walhalla, meinem Glück ...bei dem Alten, mit dem Hut" ...der Wecker rappelt - alles gut ! Anmerkung : Hella ist ein anderer Name für die Totengöttin Hel. Die Brücke, die zu ihrem Reich führt, wird von der Riesin Modgud bewacht. Nur den Toten gewährt sie Einlaß. Odin wird auch als Fährmann ins Jenseits beschrieben. Er trägt einen nachtblauen Mantel und meistens einen großen Schlapphut. Ein alter Mann mit einem starken Körper. In Walhalla, wo er seine Krieger sammelt, mit denen er an Ragnarök gegen die Riesen in den Endkampf zieht, wird tagsüber gekämpft und nachts gezecht.
  9. und während draußen noch brausend stürme winden an bäumen rütteln und mit türen schlagen fülle ich in gedanken die noch leeren seiten des kommenden sehe wie schmetterlinge versuchen auf blüten zu landen spüre deinen honigatem im schäumenden wiesengrün wir küssen einander als hätten wir uns niemals geliebt eine seite weiter sitzen wir bereits unterm herbstlaub nippen am spätburgunder eines guten jahrgangs hören wie der mann am fagott den sonnenuntergang verbläst
  10. Meine süße Melodie Die berauschende Melodie des brandenden Gestades am bernsteinfarbenen Strand, der in den letzten Sonnenstrahlen göttlich funkelt so, wie das sagenumwobene Goldene Vlies Dort will ich eintauchen und versinken in der blaukühlen Tiefe aus der ich meinen endenden Atem aufsteigen lasse ins schimmernde Hell Eins will ich werden, mit dem Fluidum brechenden Lichts, um wieder geboren zu werden als Sonnenstern im wiegenden Wellenkreis © Sternwanderer
  11. Wenn die Muse küsst Beliebt die Muse dich zu küssen, so voller Leidenschaft, wird Poesie gleich fließen, famos der Göttin Kraft. Du brauchst nur ihrem Flüstern lauschen, hörst gleich die Melodie, wenn sie mit dir will Küsse tauschen, so sprudelt Phantasie. Wenn Schöne naht grazil, erlaucht, zum Schmusen ist entbrannt, schmeckt es schon bald nach mehr. Den Kiel ins Blau hineingetaucht, poetisch dich entflammt, wer schreibt da, wer schreibt, wer?
  12. Wie kann das sein? Ich kenne dich kaum Es fühlt sich so an, als gehör’n wir zusamm‘ Ich träume von dir, egal ob Tag oder Nacht Die Chance zwar verpasst Aber glaub mir, ich kämpf‘ Ich will alles wissen Also erzähl mir von dir Sag mir, wo warst du? Wo warst du mein Leben lang? Sah dich zum ersten Mal Und mein Traum wurd‘ wahr Die Welt wurd’ verschwomm‘ Nur deine Schönheit war klar Deine Stimme macht mich fertig So traumhaft und ruhig Will sie nicht nur heute hören Sondern mein Leben lang Um dich zu beschreiben Reichen weder alle Wörter der Welt Noch alle Farben die wir sehen Denn du bist einzigartig
  13. Caecilia31415

    Schmerzen

    Er ist Teil von mir Gift Er zieht mich herunter Er beschützt mich Er war immer da Er ist immer da Wird er immer da sein? Er ist Teil von mir Schmerz Er zerreißt mich Er ist mein Pokerface Er ist Teil von mir Hass Er macht mich einsam Er zeigt mir Liebe Er ist Teil von mir Zerstörung Er nimmt mir den Blick Er wendet mein Leben Er war immer da Er ist immer da Ich brauche ihn nicht
  14. Leni 99

    Offline

    Vorhin habe ich nachgeschaut, wann du das letzte Mal online warst, Ich habe mir Sorgen um dich gemacht Natürlich verletzt es mich auch ein wenig, dass du mich ignorierst, aber die Sorge überwiegt, weil ich weiß wie es dir ging als du mir zuletzt geantwortet hast. Du warst vor ein paar Minuten online Ich werde dir nicht mehr schreiben, Aber ich werde manchmal schauen ob du online warst Um sicher zu gehen, dass du noch lebst Als könnte ich irgendwas ändern. Könnte ich das würdest du mir ja auf meine Nachrichten antworten- aber das tust du nicht Ich weiß du bist nicht meine Verantwortung, ich weiß wir kennen uns kaum Aber ich will trotzdem, dass es dir gut geht. Ich habe getan was ich konnte, es war nicht besonders viel. Vorhin habe ich nachgeschaut wann du das letzte Mal online warst- es war fünf Tage her. Ich kenne dich nur mit Handy in der Hand, mit anderen kommunizierend Fünf Tage, das muss nichts heißen, tut es aber wahrscheinlich. Ich schreibe dir: Alles Okay? Wie ich es früher oft getan habe als du mir noch erzählt hast wie es dir geht Es war nie alles okay Die Nachricht kommt nicht an.
  15. "Hört alle her, meine Lieben Wir werden heut Besuch noch kriegen Balder wird uns gleich beehren Den Heimgang werd ich ihm verwehren Mein Vater hat sein Leid beendet Er hat uns Odins Sohn gesendet Träume waren seine Qual Entzündet Feuer, schmückt den Saal Ich will, dass nur die besten Skalden euch nicht mehr auf den Bänken halten Ihr sollt tanzen, auf den Tischen - euch den Met vom Halse wischen ...seid ihr doch alle meine Kinder bis zum längsten, aller Winter Ich liebe euch, mein Herz, es lacht Er hat Nanna mitgebracht" Anmerkung : Der Gott Balder ist Odins Lieblingssohn. Er ist der reinste Gott von allen, doch ihn plagen Träume von seinem Tod. Durch eine List von Odins Blutsbruder Loki wird Balder von seinem blinden Zwillingsbruder Hödur unbeabsichtigt getötet. Loki ist der Vater Hels, die über das Totenreich Helheim herrscht. Sie verwehrt Balder den Heimgang, weil es aus ihrem Reich kein Zurück gibt. Vor dem Weltenende Ragnarök herrscht drei Jahre lang Winter. Balders Frau Nanna stirbt bei seiner Bestattung an gebrochenem Herzen. In der neuen Welt wird Balder Odins Platz einnehmen und mit Hödur und ein paar anderen Göttern weiterherrschen.
  16. Freiform

    Über Bord

    Ich verbanne die Logik vor der Tür und werfe meinen Kopf über Bord ich fühle nur noch mit dem Bauch lasse das Herz entscheiden Was versteht die Logik von Gefühlen und was der Verstand von der Seele manchmal muss man es erspüren da hilft auch kein Gerede
  17. Oh je, schon wieder eine dieser Pflichtveranstaltungen, der ich mich gerne entziehen würde, da mir diese Menschenmassen im Laufe meines Lebens immer unangenehmer werden. Es sind zwar liebe Menschen, herzliche Menschen, aber in großen Gruppen schwer für mich zu ertragen. Überall Stimmen und Gemurmel gepaart mit lautem überschwänglichem Lachen und im Hintergrund läuft Musik, die ich so gar nicht hören mag. Alle amüsieren sich prächtig, während ich an meinem Bier nippe und sehnsuchtsvoll an meine Schreibstube denke. Ich werde es wie immer artig über mich ergehen lassen und Spitzen wie „Du bist ja heute wieder gesprächig“ in stoischer Gelassenheit weglächeln. Selbst das Buffet kann mich nicht begeistern, da mir die angebotenen Speisen des Gastgebers deutlich zu verstehen geben, dass er von kulinarischen Köstlichkeiten entweder noch nie etwas gehört hat, oder schottischer Abstammung ist. Heute trifft wohl beides zu. Bevor ich mich hungrig wieder abwende, entdecke ich in letzter Sekunde den Zaziki, der zumindest optisch vielversprechend ausschaut. Da die Schüssel aber kaum angerührt wurde, kommen mir berechtigte Zweifel, da Zaziki in der Regel als Beilage gerne genommen wird. Während Fleisch heute Abend Mangelware darstellt, gibt es dafür Brot im Überfluss. Gutes Brot, wie ich anerkennend feststelle! Mutig nehme ich einen großen Löffel von der Joghurtvorspeise und verteile sie dick auf meiner Brotscheibe. Mein Riechkolben braucht nicht lange, um das Knoblaucharoma wahrzunehmen, ich bin also gewarnt, beiße aber trotzdem beherzt zu. Einen Augenblick später, fühle ich mich wie im griechischen Himmel. Ich schließe die Augen und sehe mich förmlich splitternackt mit Aphrodite Sirtaki tanzend auf dem Olymp. Wow! Drei Scheiben später bin ich vorerst gesättigt und dufte jetzt wahrscheinlich wie eine griechische Fußballmannschaft inklusive Reservebank. Damit habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, die Leute rücken mir freiwillig sicher nicht mehr auf den Pelz und meine Frau lässt mich heute Nacht in Ruhe schlafen. Ich zapfe mir ein frisches Bier zum Nachspülen, als ich das schlimmste aller Geräusche vernehme. Ding, ding, ding. Reden Alarm, Reden Alarm! Ich sacke förmlich in mir zusammen, gerade erst hat mich der Zaziki aufgebaut, da wird meine Stimmung per Abrissbirne wieder eingestampft. Ich halte Ausschau nach dem Übeltäter, um das Gesicht direkt auf Lebzeiten als „Persona non grata“ abzustempeln. Der Müller war’s! Gut, der steht sowieso schon lange auf meiner Liste. Er greift in seine Jackettasche und holt einen Stapel, von mindestens einem Dutzend, eng beschriebener Din A6 Seiten heraus und räuspert sich dabei lautstark. „Verehrte Gäste!“ Ding, ding, ding „Ich möchte den heutigen Freudentag zum Anlass nehmen, um euch ein von mir geschriebenes Geburtstagsgedicht vorzutra..“ Ich werde auf der Stelle ohnmächtig und muss sofort in die Notaufnahme.
  18. Letreo71

    Funken

    Sobald ein Stern von Himmel fällt, erlischt mit ihm ein Teil der Welt, selbst wenn er nur ein kleiner war, es bleibt ein Schatten immerdar. In seinem Dunkel schimmert noch, so wie ein Blick ins Seelenloch, ein letzter Funke, hoffnungsschwer, als ob er nie erloschen wär.
  19. Die schönste Jahreszeit Unterm Busch da rührt sich was, dort hinten, im kurzen Gras, da tanzen süße weiße Röckchen und dazu läuten helle Glöckchen, etwas seitwärts wiegt sich ganz nackt, der Schlüssel zum Himmel im Dreivierteltakt und er glänzt goldgelb in der Sonne, der blaue Leberfleck jauchzt vor Wonne, die weiße Rose, die ohne Schnee nicht leben kann, fängt ganz leise zu singen an, gemeinsam summen sie das Lied der Unsterblichkeit, Frühling, du bist die schönste Jahreszeit.
  20. Im Zwielicht seh ich kaum noch den Pokal, die Lippen lechzen durstig und vergebens nach einem Trunk, dem Inhalt meines Lebens, ich winde mich in ungenannter Qual. Kaum tritt das Morgenlicht in meine Kammer, ergreift ein stilles Sehnen meine Brust; ich greif zum gut gefüllten Glas voll Lust, ertränke schnell der Nächte Katzenjammer. Dein Geist, o Bacchus, möge mich unschweben vom ersten bis zum letzten Glockenschlag! Nur du kannst mich der Erden Last entheben, Esprit entzünden und für den, der 's mag, die Sterne, dank dem Saft vergorner Reben, uns leuchten lassen auch am hellen Tag.
  21. Die Unendlichkeit des Seins Sehnsüchtig am Strand auf einem Felsbrocken sitzend, meine Füße umspült vom Wasser. Weit reicht mein Blick hinaus in allzu weite Fernen, ich schaue den Horizont, wo Wasser und Himmel in Eins verschmelzen. Mein Auge erblickt die Ewigkeit, und ich Mensch bin dem Diesseits entrückt. Ich spüre die Weite des Universums und die Nichtigkeit meiner selbst. Demütig fühle ich mich verbunden mit jedem einzelnen Sandkorn, jedem Wassertropfen, jedem Windzug, mit der gesamten Natur, mit der Stille rundum, die laut meinen Namen ruft: WERDE!
  22. Ich hatte es ganz anders in Erinnerung. Keine schäbige heruntergekommene Bruchbude, die mir den Eindruck vermittelt, jeden Augenblick einstürzten zu können. Meine Seele fühlt sich plötzlich schwer, hängen an dieser Bruchbude doch meine schönsten Erinnerungen. Auf der langen Fahrt hierher, war ich voller Vorfreude, fast in Ekstase, als hätte ich erwartet, dass an diesem Ort, die vielen dunklen Momente der letzten Jahre einfach getilgt würden. Jetzt stehe ich hier und mein Herz ertrinkt in Kummer. Mit feuchten Augen erklimme ich die Stufen zur Veranda. Der Boden knarrt verdächtig, aber er trägt mich noch sicher. An der vergammelten Blumenampel hängt etwas Efeuähnliches herunter und ich erkenne, dass noch Leben in der Pflanze ist. Wer hat sie wohl gepflanzt? Oder hat sich ein Samen im Wind an diesen trostlosen Ort verirrt? Die Scheiben sind trüb, überzogen von Spinn- und Staubweben, die im leichten, warmen Lüftchen tanzen, das mich bereits beim Aussteigen begrüßt hat. Ein Vorbote des Sommers, der wohl nicht mehr lange auf sich warten lässt. Ich versuche, einen Blick ins Innere zu erhaschen, aber der Schmutz auf den Scheiben verhindert das Unterfangen. Ich lege meine Hand ganz vorsichtig auf die Türklinke, als ob ich erwarten würde, dass ich sie mit meiner Berührung zum Leben erwecke. Die Tür plötzlich aufschwingt und mich dahinter, farbenfroh, meine schönsten Erinnerungen begrüßen. Aber sie bleibt verschlossen und ich allein davor. Meine Gefühle lassen keine klare Definition zu, was überwiegt, Enttäuschung oder Erleichterung. Ich drehe eine Runde ums Haus und bleibe an einigen Stellen länger stehen, an denen ich von Bildern geflutet werde. Melancholie begleitet mich auf meinem Weg und als ich wieder auf der Veranda stehe, hänge ich vorsichtig die vergammelte Blumenampel ab und nehme sie mit in mein neues Zuhause.
  23. eiselfe

    Einmal ...

    Einmal nicht vernünftig sein, einmal ,allen Frust hinaus schrei'n, einmal ganz laut " Nein" sagen einmal nicht alles hinterfragen ... einfach tun - doch ich kann nicht aus meiner Haut.
  24. Lichtsammlerin

    Tage heute

    Ich bin nur zu Besuch und kann nicht lange bleiben. Schon wieder in der Zeit vertan - wessen - fragst du mich war im Vorübergehen aus Gestrigem geliehen. Morgen vielleicht bin ich ein anderer ein anderer der bleibt länger als ich. Grußlos diese Tage heute weiß kein Mensch -
  25. avalo

    Der März

    Der März der Ungewisse schenkt die ersten Frühlingsküsse, noch recht zaghaft süß umhaucht, weil es Zeit zum Wachsen braucht. So wie die Liebe sich anfühlt, erst ganz zart, dann aufgewühlt. Ich achte jeden Tag aufs neu, was langsam wächst, mein Herz erfreut.. © avalo

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