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  1. Ich denke nicht mehr in Wochen, will auf den nächsten Tag nur hoffen. Schau' nicht mehr in die Ferne, lebe jetzt und hier so gerne. Was der Tag so bringt- ich nehme es an, frage nicht mehr - was kommt dann. Lass' mich führen, lass mich leiten, was da kommt in diesen Zeiten. Es wird nicht nur Schönes geben - doch es ist und bleibt - MEIN LEBEN.
  2. Mondkind

    Wärme

    Wärme Sie wispern leis, sie strecken sich: Aufbrechende Samen - noch bedeckt. Ich sitze hier und frage mich in welchen Sternen sind sie versteckt. Aufbrechende Samen - noch bedeckt - sie streben stet dem Licht entgegen. In Sternensteinen sie versteckt auf alten schlecht besonnten Wegen und streben stet dem Licht entgegen. Sie brechen durch die Kruste, bald, auf alten, schlecht besonnten Wegen. Und Sonne wärmt, was bislang kalt. Sie brechen durch die Kruste, bald. Ich sitze hier und freue mich. Die Sonne wärmt, was bislang kalt. Es wispert leis! Es streckt schon sich!
  3. Das ES und der Kaffee Der Kaffee ruft aus Filters Tiefe: „Ich tu nur so, als ob ich schliefe. Denn täte man mich heiß begießen, Wär ich in Kürze zu genießen!“ Der Dichter sinnt ob dieser Reime, Was in ihm an Bedarfen keime Und sich nicht traute vorzusprechen. ES könnte ihn als Hafer stechen.
  4. Perry

    teufelsspiel

    es gibt ein haus in der tschechei man nennt es casino royal darin dreht sich alles um einen rollenden ball in der tasche etwas geld denkst du was kostet die welt du legst ein paar riesen auf den tisch setzt sie auf rot das doppelte dann auf schwarz schon bist mit im boot schließlich alles auf die sieben hast es übertrieben es gibt ein haus in der tschechei man nennt es casino royal darin dreht sich alles um einen rollenden ball kommst du heraus bist du arm wie eine kirchenmaus
  5. Bratäpfel mit Vanillesoße Meine Blicke verloren, die Bratäpfel schmoren, die Vanillesoße verführt, Gedankenkarussell berührt. Die Wolken ziehen schnell, das Telefon läutet grell, der Blick wird entspannt, schade, Vanillesoße verbrannt.
  6. Letreo71

    Dizius

    Was ist dir Schlimmes widerfahren, zermürbte dich mit Seelenleid? Die Antwort ruht seit vielen Jahren und schlummert tief, in Ewigkeit. Es heißt, dass wir uns ähnlich sind, ich trag dein Lachen im Gesicht und bin wie du, ein braves Kind, doch leider nützt das alles nicht. Ich träum davon dir zu begegnen und immer ist es wunderschön. Der Himmel lässt es kräftig regnen, als könnt er meine Träume sehn.
  7. Die Stille mag mir nicht genügen als Antwort auf die eine Frage in die sich meine Träume fügen warum so schweigsam dieser Tage? Hast du die Angst schon abgelegt und alle Schalen aufgebrochen hat nicht die Schuld sich eingeprägt in Herz und Seele, Haut und Knochen? Warum so schweigsam, alter Mann gewiss bricht Schweigen irgendwann und legt auf deine Brust die Last die ich für dich getragen hab. Ich lausche dir schon in Gedanken und seh' schon deine Schritte wanken warum so schweigsam dieses Mal ist Wahrheit schon zu viel der Qual? Die Schuld mag ich nicht länger tragen sie fiel zu lang mir ins Gewicht gebot mir ewig nichts zu sagen doch Friede fand ich darin nicht um endlich dir zurück zu geben was deine Hände grausam gaben denn ohne kann ich freier leben und sprechend deiner Macht entsagen - warum so schweigsam, alter Herr mein Vater bist du längst nicht mehr.
  8. „Liebes, ich habe dich gestern doch glatt vergessen zu fragen, liebst du ihn denn noch? Wenn nicht, brauchen wir uns erst gar keine weiteren Gedanken mehr zu machen. Samenspender findet man doch überall, besonders wenn man so hübsch ist wie du!“ Eröffnete die Mutter am Frühstückstisch. „Mutter, ich bitte dich. Natürlich liebe ich ihn. Ich glaube sogar, dass er der Anlass dafür ist, warum nach so vielen Jahren, doch noch der Kinderwunsch in mir ausgebrochen ist!“ „Ist ja gut, ich wollte nur sichergehen. Kein Grund, direkt schnippisch zu werden.“ „Entschuldige Mom, aber die Situation gärt schon so lange in mir und diese Ungewissheit macht mich fertig. Hast du denn schon eine Idee wie wir dich zur Oma machen können?“ „Eine richtige Idee leider noch nicht. Ich habe gestern im Bett noch lange darüber nachgedacht. Ich glaube, du hast einfach zu lange gewartet! Dass du ihn jetzt verlassen hast, zerstört Vertrauen, das nicht hätte zerstört werden dürfen. Ich meine, du hast die falschen Entscheidungen getroffen. Aber das möchte ich dir nicht zum Vorwurf machen, wie oft steht man in seinem Leben schon vor solch einer Entscheidung? Ich fürchte, uns bleibt nur die Holzhammer Methode“ schlug sie ihrer Tochter vor. „Du kennst meinen Mann wohl nicht, Mom! Wenn ich glauben würde, einfach mit ihm reden und vor die Wahl stellen zu können, hätte ich das schon längst getan. Aber dann stellt er auf stur und wenn er überhaupt etwas hasst, dann ist es das Brechen von gemeinsam getroffenen Absprachen“ Argumentierte sie sichtlich enttäuscht. „Dann ist guter Rat teuer meine Liebe, aber lass den Kopf nicht hängen. Du bist ja noch ein paar Tage da, und uns wird schon etwas einfallen. Was hältst du davon, wenn wir deinen Vater einmal anrufen, er würde sich bestimmt freuen, mit dir zu sprechen und vielleicht weiß er sogar Rat? Immerhin war er ja auch mal Samenspender.“ Zwinkerte sie Ihrer Tochter verschwörerisch zu. „Das ist eine gute Idee, Mom. Selbst wenn er keinen Rat für mich hat, freut er sich bestimmt, wenn wir ihn mit einbeziehen!“ Genauso war es, der Vater war ganz aus dem Häuschen, als er Frau und Tochter nach so langer Zeit, mal wieder gemeinsam auf dem Skype Video begrüßen durfte. Als man ihn sogar nach seiner Meinung fragte, war er sichtlich gerührt. Lange sprachen sie miteinander und beratschlagten sich, bis sie sich tatsächlich auf einen gemeinsamen Vorschlag einigen konnten.
  9. Ich möchte ein Ballettschuh sein von einem hübschen Mädchen, dann wäre ich nicht mehr allein und hätte rosa Bändchen. Sie zöge mich dann täglich an zum Training sur la Barre, zum Pas de deux mit jungem Mann, und einem Dutt im Haar. Ich wäre hart und rücksichtsvoll und drückte nicht auf Zehen, sie könnte mit mir wundervoll auf Zehenspitzen gehen. Aus Leder wäre ich gemacht, ich spränge hoch im Tanz, und wäre ich aus dem Satin, wie edel wär mein Glanz. Ich schwebte im Dreivierteltakt mit ihr im Wiener Walzer, und wären ihre Füße nackt, das machte mich noch stolzer. Beim Training blickte sie mich an, im Spiegel an der Wand, beim Stretching zu Klaviermusik berührte mich die Hand. © Kastanienblüte
  10. Sie war froh, als der Bus sich endlich in Bewegung setzte. Ihr Körper, zitterte so sehr, dass sie froh war, schnell einen freien Sitzplatz zu finden. Mit dem Zeigefinger wischte sie sich einmal über die Augen, denn auch ihr war der Abschied sehr schwer gefallen. Als sie seine Tränen sah, musste sie alle Kraft in sich aufbringen, um nicht den Busfahrer zu bitten, die Tür noch einmal zu öffnen. Sie brauchte Klarheit über ihre Gefühle und dafür brauchte sie Distanz und Abgeschiedenheit. Im Vertrauen darauf, dass eine alte Weisheit ihr die Richtung zeigen würde. Erst wenn du etwas verloren hast, wirst du spüren, wie sehr du es vermisst. Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als der Busfahrer sie über Lautsprecher höfflich auffordert, zu ihm zu kommen, um ihm das Ticket zu zeigen. Zum Glück hatte sich das Zittern nach kurzem Sitzen wieder eingestellt und so ging sie nach vorne um ihr Ticket auf Gültigkeit überprüfen zu lassen. Der Fahrer schien kurz vor dem Pensionsalter zu sein und erinnerte sie stark an ihren geliebten Großvater, der leider viel zu früh verstorben war. Er blickte kurz auf das Ticket, nickte und schaute sie für einen Moment an, bevor er seinen Blick wieder auf die Fahrbahn richtete. „Einen schweren Vormittag gehabt Mädchen?“ Fragte er sie mitfühlend „Setz dich wieder auf deinen Platz, Bus fahren beruhigt und ich werde dich sicher an dein Ziel bringen“ Auf ihrem Platz angekommen fühlte sie sich schon etwas erleichtert. Die sonore warme Stimme des Busfahrers und die Erinnerung an ihren Großvater, hatten eine beruhigende Wirkung auf sie und kurze Zeit später schlief sie vollkommen übermüdet ein. Sie wachte erst auf, als der freundliche Alte Busfahrer sie wachrüttelte „Wach werden Mädchen, du musst hier raus, das ist die Haltestelle deines Tickets. Willkommen in der Einöde, wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen!“ Scherzte er. „Das ist genau das, was ich jetzt brauche. Danke!“ Antwortete sie ihm und aus irgendeinem inneren Impuls, küsste sie ihn auf die Wange, bevor sie sich verabschiedete und aus dem Bus stieg. Die Abendluft war kühl und belebte ihren Körper. Nach dem langen Sitzen tat es gut endlich die Beine wieder zu bewegen und ein zärtliches Gefühl von Freiheit umwehte ihre Stimmung. Es war lange her, dass sie das letzte Mal hier war. Sehr lange! Schon wurde das Gefühl von Freiheit, durch das von Schuldgefühlen, ersetzt. Wie wird es sein, ihr nach so langer Zeit entgegenzutreten und sie vielleicht sogar in den Arm zu nehmen. Seltsam dachte sie, als ich ging, war ich voller Unruhe und suchte nach Antworten, und jetzt, wo ich zurückkehre, ist es ebenso. Sie setzte sich in Bewegung, denn es war schon spät und der Weg bis nach Hause noch weit. Mit etwas Glück konnte sie auf ihrem Weg vielleicht beobachten, wie sich Hase und Igel eine gute Nacht wünschen.
  11. Stiller werd ich, wenn es regnet. Lauter ist nur die Natur, Sehnsucht ist es, die mich segnet, Fordernd lockt mich das Azur. Manchmal, nur wenn Wiesen blühen, Seh ich noch dein Angesicht, Wenn sich Licht und Schatten mühen, Pflück ich das Vergissmeinnicht. Bald legt sich des Winters Klagen Auf die Wimpern echter Weiden, Die den Schnee wie Abschied tragen, Keiner wird sie je beneiden. Doch auch ich weiß um die Jahre: Tausend Tage sind geschwiegen Und ich fühl wie deine Haare, Kalt sich ins Vergangne wiegen.
  12. Der Moor hat seine .......... Im täglichen Leben weht ein scharfer Wind, wenn wir im Strom des Alltags gefangen sind, wo immer nur Steigerungsquoten zählen, uns die Probleme sogar im Schlaf quälen, die Wirtschaft uns zu Maschinen deklariert und jeder Mensch, das Menschliche verliert, in dem er immer perfekt funktionieren muss, vom frühen Morgen weg, bis Arbeitsschluss, wo dann der Mensch keine Regung mehr zeigt, weil für Smalltalk, keine Zeit mehr übrig bleibt, wenn uns der Stress täglich im Nacken sitzt, kein bisschen Zeit mehr zum Luft holen ist, wenn der Herzinfarkt schon freundlich winkt, die Alarmanlage im Dauerbetrieb blinkt, dann hat der Moor seine Schuldigkeit getan und schaut sich die Welt nun von unten an.
  13. Du kommst spät, es ist schon Nacht, hab' lange über uns nachgedacht. Zu oft gehst du mit Freunden aus, ich sitze hier allein zu Haus. Wo du warst, sagst du mir nicht, schaust mir dabei nicht ins Gesicht. Lass' uns reden. Du liegst ganz nah bei mir, wo ich nur deine Kälte spür. Früher hast du mich in den Arm genommen, immer wieder so mein Herz gewonnen.. Lass' uns reden. Jeder ist nur noch für sich, sagst nicht mehr "ich liebe dich", Bleiben wir noch weiter ein Paar, ich wünschte es mir - sehr sogar. Lass' uns reden.
  14. Der Sonntag ist Gefühlsmäßig eine einzige Katastrophe, obwohl mein Fußballverein siegt und sich endlich aus den Abstiegsplätzen befreit. Auch der Montag ist zum Vergessen und so bitte ich meinen Chef nach getaner Arbeit, ob ich den Rest der Woche nicht frei nehmen kann. „Probleme?“ Fragt er vorsichtig nach „Sorry, das ich so direkt bin, aber es steht in großen Buchstaben auf ihrer Stirn.“ „Ja, meine Partnerin hat sich von mir kurzzeitig getrennt.“ Antworte ich wahrheitsgemäß, auch wenn es ihn nichts angeht, aber wir arbeiten jetzt schon solange zusammen, das zwischen uns ein starkes Vertrauensverhältnis besteht, und wir auch über privates miteinander sprechen. „Verstehe, auch wenn ich das bei Ihnen beiden nie vermutet hätte. Wir haben doch gerade etwas weniger zu tun, nehmen Sie sich die Zeit die sie brauchen. Darf ich anrufen, falls ich doch Hilfe benötige?“ „Ja, natürlich!“ Den ersten freien Tag lungre ich nur herum und ich befürchte schon, dass ich mit der Zeit chronische Schwindelanfälle bekomme, weil mir so viele Gedanken im Kopf herumschwirren. Außerdem fühle ich mich ganz krank vor Liebeskummer. Wir waren schließlich noch nie voneinander getrennt. Meine Liste, um den Grund für die Trennungsursache herauszufinden, habe ich bereits fertig, nur leider bin ich zu keinem wirklich schlüssigen Ergebnis gekommen. Liebeskummer, keine Arbeit und Ratlosigkeit, sind eine Mischung, die einen Mann auf dumme Gedanken kommen lässt. Dumme Gedanken hatte ich in meiner Jugend genug, von daher war ich gewarnt. Also schnappte ich mir noch einmal die Liste, um vielleicht doch noch auf des Rätsels Lösung zu kommen. Leider nichts! Dann fiel mir ein, dass du in letzter Zeit regelmäßig angesprochen hast, ob ich nicht langsam mal das freie Zimmer ordentlich herrichten könnte. Es braucht einen neuen Fußboden und Tapeten, damit man es einmal als Gästezimmer benutzen könnte. Du hattest sogar schon Materialien und Farben ausgesucht. Warst du etwa sauer? Weil ich dich immer wieder vertröstet habe mit der Ausrede. „Wir brauchen das doch gar nicht, wenn mal jemand Übernachten muss, reicht doch die Schlafcouch im Wohnzimmer.“ Hm, sauer ja, aber deshalb eine Beziehung komplett zu überdenken, kam mir dann doch sehr unwahrscheinlich vor. Trotzdem suchte ich deine Vorgaben in der Schublade heraus und fuhr zum Baumarkt, um alles Nötige einzukaufen.
  15. Im Flur duftete es schon herrlich nach ihrer Leibspeise und Gott sein Dank keine Spur nach angebrannten! „Wie geht es Paps in Neuseeland?“ Fragte sie ihre Mutter, als sie am Wohnzimmertisch bei einem Glas Wein zur Ruhe kamen. „Gut soweit, durch die Zeitverschiebung, ist das Kontakt halten nicht so einfach, aber wir schreiben viel miteinander. Wann hast du zum letzten Mal mit deinem Vater gesprochen?“ „Ich muss zugeben, dass ich in letzter Zeit so sehr mit mir selbst beschäftigt war, dass ich erst gar nicht versucht habe Kontakt aufzunehmen und du weißt ja, außer mit dir, spricht er mit niemandem regelmäßig. So herrscht gerade Funkstille, aber schön zu hören, dass es ihm gut geht.“ „Nun, in der Beziehung, kommst du wohl ganz auf deinen Vater!“ Frotzelte die Mutter belustigt. Der Backofen klingelte und ihre Mutter verschwand für einige Minuten in der Küche. Nachdem sie das Essen serviert und Wein nachgeschenkt hatte, nahmen sie das Gespräch wieder auf. „Wo drückt der Schuh mein Kind?“ Fragte ihre Mutter in ihrer unnachahmlichen direkten Art und ohne Umschweife. „Du wärst bestimmt nicht hier, wenn es nicht irgendwo kräftig klemmen würde!“ „Ich möchte ein Kind!“ Antwortete sie und guckte ihre Mutter direkt an, um ihre Reaktion zu beobachten. „Na endlich!“ Frohlockte Muttern kurz, um dann direkt nachzufragen „Und wo ist das Problem, kannst du keines bekommen, oder kann er dir keines machen?“ „Das Problem ist, wie du sicher noch weißt, dass wir uns seit Jahren gegenseitig versichern, dass wir keines möchten. Aber seit einigen Monaten wächst der Wunsch in mir täglich und ich trau mich nicht, es ihm zu beichten, weil ich Angst habe, dass er es nicht versteht!“ Mutter überlegte kurz, um dann pragmatisch wie sie war zu äußern „Ich sehe das Problem nicht. Wenn er dich liebt, wird er einwilligen, wenn nicht, müsst ihr euch trennen! Denn dein Wunsch wird siegen und du ihn früher oder später deshalb verlassen!“ „Ich möchte aber beides haben, Mutter!“ „Das denk ich mir mein Kind, schließlich kenn ich dich nur zu gut. Liebt er dich?“ „Ja, von ganzem Herzen, und trotzdem habe ich so eine Angst, er könnte Nein sagen!“ „Soll ich ihn anrufen und fragen?“ „Mutter! Mir ist gerade nicht zum Scherzen.“ Entgegnete sie erschrocken und entrüstet. „Ich weiß Liebes, sorry!“ Beschwichtigte Mutter “Gleich kommt ein schöner Film, sollen wir den nicht zusammen gucken? Morgen entwerfen wir dann frisch und ausgeruht einen Schlachtplan, wie ich endlich Oma werde? So etwas muss man in Ruhe angehen und nicht zwischen Tür und Angel.“
  16. Verwaiste Felder atmen Traurigkeit und Eiskristalle blitzen in kalter Luft Nur eine Rose blüht rubinrot in Wind und Kälte verströmend ihren süssen, milden Hoffnungsduft
  17. Mühelos atmen dahin treiben auf wiegenden Wellen das Herz durchspülen das eigene. Mit wachendem Auge Land erkunden an fremden Ufern der Seele wandern der eigenen. Angst loslassen Sinne wecken die leisen Regungen des Körpers spüren des eigenen. So halb und so ganz mit allem und nichts verbunden immer ich - Erkennen: das bin ich. Nicht anders möchte ich sein.
  18. dein Lächeln versprüht Regenbogenfelder sie tanzen in allen Farben um dich herum alle Momente treffen sich in diesem einen mein ganzes Leben fließt in die transparenten Nuancen deines Ruhepols schwingt sich hoch zu Oktaven der Glückseligkeit zu passionierten Liebeswellen die erlauben dass unzählig blitzende Sterne an mein und an dein Ufer spülen
  19. Ich schwimm in deiner Kaffeetasse und löse mich vergnüglich auf. Wie du nun schlürfst die süße Masse, da schau ich kurz zu dir hinauf. Dein Mund verformt sich, spitzt die Lippen. Im Drang, mich endlich einzusaugen, fängst du genüsslich an zu nippen und freudig schimmern deine Augen. Ich wehre mich mit leichtem Zucken in deiner Kehle tiefem Schlund, bis ich verschwind in kleinen Schlucken und streife zärtlich deinen Mund.
  20. Kindergedanken Lisa und Tim sitzen bei den Hausaufgaben. Plötzlich legt Lisa den Stift beiseite und schaut Tim fragend an „bist du glücklich“. „Wieso willst du das wissen“ meint Tim und hebt den Kopf. „Weißt du Tim, die Lehrerin hat das heute in der Schule gefragt und die wenigsten Kinder konnten ihr sofort auf diese Frage eine Antwort geben“. Nach einer Weile fügt sie noch hinzu „ich habe es auch nicht gewusst, ich musste über diese Frage auch nachdenken“. „Und ….was hast du geantwortet?“ Tim sieht Lisa fragend an. „Gar nichts, ich wusste es nicht und wenn ich darüber nachdenke, ich weiß es noch immer nicht“. Tim ist nun unsicher, sollte er Lisa sagen dass ER glücklich ist. Sie schwiegen beide und konzentrierten sich wieder auf die Hausaufgaben, doch in ihren Gedanken beschäftigten sich beide mit dem Wort GLÜCK. Als Lisa das Heft zuschlägt und den Stift weglegt, meint Tim „weißt du nun eine Antwort?“ Lisa schüttelt nur den Kopf. „Komm, lass uns ein wenig in den Garten gehen“, sie steht auf und lässt Tim alleine zurück, er ist mit den Hausaufgaben noch nicht fertig. Trotzdem erhebt er sich auch und folgt Lisa in den Garten hinaus. Sie klettern beide auf das Baumhaus und sitzen sich nun schweigend gegenüber, jeder erforscht für sich den Begriff GLÜCK oder glücklich sein. Tim erhebt sich und geht im kleinen Raum auf und ab. Lisa folgt ihm mit den Augen „und“. „Ich habe nun genau darüber nachgedacht, ich weiß es jetzt was glücklich sein für mich ist“. „Und“ Lisa ist neugierig. „Ein neues Computerspiel, das neueste Handy, ein neues Rad, einen neuen Fußball, und es gibt noch viele andere Dinge die mich glücklich machen“ und Tim lächelt dabei. Ungläubig schaut ihn Lisa an „ist das alles? Geht es bei dir nur um Geschenke? Brauchst du nicht mehr um glücklich zu sein?“ Sie schüttelt den Kopf und sagt laut „naja Jungs“. Dabei steht sie auf und geht auf Tim zu, packt ihn bei den Schultern und schüttelt ihn. Tim ist so überrascht, dass er es geschehen lässt und sich gar nicht wehrt. Als Lisa ihn loslässt und schreit „und was ist mit mir? Bist du nicht glücklich wenn wir zusammen spielen, wenn wir zusammen sonst was machen?“ Tim nickt. „Bist du nicht glücklich dass wir alle gesund sind, dass wir Mama und Papa haben, die uns lieb haben?“ „Doch“ meint Tim kleinlaut und nickt dabei. „Für dich sind nur materielle Dinge wichtig, nur haben wollen, alles bekommen und damit angeben bei den anderen Jungs? Ist das für dich GLÜCK? “ Lisa dreht sich um, sie hat Tränen in den Augen. „Warte Lisa, so habe ich Glück oder glücklich sein noch nie betrachtet“ Tim schaut Lisa bittend an. „Natürlich bin ich glücklich wenn wir zusammen spielen und auch sonst alles, doch das habe ich immer als selbstverständlich angenommen“. Lisa nimmt den um ein Jahr jüngeren Bruder in den Arm und sagt „GLÜCK und glücklich sein spürt man im Herzen, da ist Wärme und Vertrauen und das ist ein verdammt gutes Gefühl“.
  21. weihnachten beginnt ja immer früher bereits ende november öffnen die ersten christkindlmärkte und die schokonikoläuse stehen noch eher im regal kommet herbei ihr hirten von überall ich schau bei süßem lieber weg stell mir für den heiligen zweck aber schon anfang dezember einen lichterbaum ins zimmer erfreue mich mit lebkuchen und glühwein an seinem schimmer da ich die nordmanntanne weiter fleißig gieße steht sie noch bis ende januar wie eine eins verbrennt mir die februarsonne jedoch die nase mit ihrer klimaglut werde selbst ich zum knut
  22. Anonyma

    Limerick

    Franz Faber gewann einst in Füssen im Lotto, versah ihn mit Küssen, den Schein, warf die Frau hinaus, rief: Du Sau! Nur abgeben hätt er ihn müssen ...
  23. Auf der Wartebank Der alte Mann, im Park, auf einer Bank, bemerkt sie nicht, die Frauen beim Spazieren und nicht das Kind, beim Raufen am Verlieren. Sieht nur nach innen, fühlt sich matt und krank. Das Leben, es pulsiert um ihn herum, die Bäume blühen, Vögel sind am Singen, als könnten sie die Daseinslust erzwingen. Des Mannes Rücken schmerzt, seit langem krumm. Was will ich hier, was hat mich hergeführt? Das fragt er sich, bleibt sich die Antwort schuldig und wartet weiter, einsam und geduldig. Worauf? Dass jemand ihm sein Bündel schnürt, ihn an die Hand nimmt, seine Schritte lenkt, damit er wieder weiß, wohin die Reise am Ende gehen soll, in Art und Weise des letzten Wegs, der ihm Erlösung schenkt. Der alte Mann, im Park, auf einer Bank, bemerkt den Tod. Er lächelt, voller Dank.
  24. Gina

    Gedanken

    Gestern träumen - heute leben, morgen Träume weitergeben.
  25. Gina

    eine lange Nacht

    Manche Nächte sind schon eine Qual, zähl die Schafe zum tausendsten Mal, es quietscht das Bett bedrohlich laut ich denk, ich fahr bald aus der Haut.

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