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  1. Wie neu war die Welt „Wo sind die Menschen? Sie sind nicht mehr da“, riefen die Tiere, nicht ahnend, was geschah. Sie sprangen aus Wäldern und liefen aufs Feld, sie flogen durch Lüfte, wie neu war die Welt. Das Wasser ward klarer, die Trübe versank, der Himmel ward blauer und streifenlos blank. Man sah wie der Fisch durch Wasserwelt glitt, die Umwelt gesundete, die schon schwer litt. Der Mensch war gefangen im eigenen Haus, er konnte nicht mehr auf die Straße hinaus, entschleunigt sein Schaffen, das tat ihm auch gut, die Wirtschaft stand still, was sie sonst nie tut. Die Schulen geschlossen, die Kinder daheim, der totalitäre Polizeistaat kehrt ein. Wer sich widersetzt, der wird hart bestraft, der Nachbar verrät ihn, damit alles passt. Um 18 Uhr täglich wird hier applaudiert, aus offenen Fenstern. Der Dank gebührt Systemerhaltern zur Zeit der Gefahr, dem Personal, der Mensch ist noch da, Erkrankten zu helfen. Vom Virus Schach matt gehalten der Mensch, der dagegen nichts hat. Er läuft seine Runden jetzt rund um sein Haus, im eigenen Garten, mehr geht sich nicht aus. Wo sind die Alten? Sie sind jetzt bei Gott, von Viren erledigt, der Mensch ist in Not, der Umwelt und Klima aufs Übelste trat. Natur schlägt zurück mit kräftigster Tat. © Kastanienblüte
  2. Walther

    Sonnenstrahl

    Sonnenstrahl Ich sitze auf dem Sonnenstrahl, Der durch den Kirschbaum flutet. Das Leben ist mir ganz egal, Mein Finger auch, der blutet. Das sieht nur furchtbar schrecklich aus. Das Helle scheint durch ihn hindurch. Der Bussard holt die Wiesenmaus, Und auf dem Stein wärmt sich ein Lurch. Die Kröte wässert sich im Teich, Den ich mit frischen Wassern fülle. Sie ist zu zwein, und das gibt Laich, Und aus der Nähe stinkt die Gülle. Ich steh im Baum und zähl die Bienen, Die an den Blüten schlecken brummen. Die jetzt mit alten Wintermienen Nicht lachen, sind bestimmt die Dummen. Drum reite ich den Sonnenstrahl Und fühle mich so wunderleicht, Und diese Welt ist optimal, Bis mich die Wirklichkeit erreicht.
  3. Freiform

    Verdreht

    Ich lese mein Buch von hinten das ergibt mir neuen Sinn da erlebt man frische Finten die auch noch spannend sind Das Blättern von der falschen Seite bekommt auch meinen Schultern gut da es mich von Schmerzen befreite normal lesen ist doch ein alter Hut Ich lese auch noch rückwärts als Training für die Zunge mit dem Muskel geht es aufwärts nenn mich rückwärts Lesejunge
  4. Einfache Gedanken an das Leben/Mein Königreich Der Duft von gebackenen Waffeln erreicht mich selig in süßem Charme. Die Erde erblüht in seinen ersten Wärmestrahlen. Macht meine Seele so warm. Ich singe-fast neu-vor dieser Pracht. Ich kenne deine Anekdoten, deine ironischen Züge-die Wechselhaftigkeit. Du kennst meinen Blick, der dich auszieht. Ich bin gewiss nur eine verlorene, die täglich finden muss. Täglich stehe ich auf und deine Stimme fragt mich, wie es mir geht. Ich will mich nicht auf deine selbstverfassten Verträge einigen. Mir geht’s gut. Unterschrieben, Kaffee. Wenn ich mich beklagen würde, würde ich meine hart erkämpfte Freude aufgeben. Auch ich bin deine Marionette, Körper. Aber mein Geist steht über dir. Ich sehe so viel Schwarz bis ich nichts mehr sehe-auch dich kenne ich in allen Farben. Ich ziehe mein Saphir grünes Kleid an. Deine Wellen der Tage und Nächte liegen verborgen in meinem Blut, klopfen im Takt deiner Zeit und Raum Taktik. Ich greife dich auf wie ein Geist, nehme deine Hände bittend an meinen. Wenn die bläue sich über unseren Horizont zieht, öffne ich die kleinen Fenster und wir springen hinaus. Hast du gedacht, wir sind bloß die Trauer tränen? Wir sind viel mehr als wir zu glauben wissen. Das Licht wirkt immer schneller als die Dunkelheit uns erblinden kann. Auf den Feuerdächern werde ich mit dir Springen. Wie immer spürte ich dieses Leid. Deine schwarzen Augen führten mich auch zu dir. Ich bewegte mich unter deinen Wellen. War deine Vibration unter deiner Kraft-ich wollte dieses eine Mal bloß Frei sein. Nun stehe-halte dich fest-Sprung ins Ungewisse-wie an jedem Tag. Luft ist etwas, was bis an jeder Ecke meines Verstandes haften bleibt, mich mit dem Ausatmen entfacht. Du zeigst mir alle Bilder dieser Welt. Ich entführe dich aus diesem Horizont. Kommst du mit? Die Wellen bringen mich an einem verborgenen Land. Meinem Land. Dieses Land schien nie zu existieren, denn du kanntest es nicht. Doch hier ist mein Königreich. Ich lade dich ein. Deine Augen funkeln. Hier scheint meine Sonne in zig gebündelten Strahlen, zerren deinen Blick für einmal in die grell einschneidende Sonne. Ergießen sich-auch in mir- verbleiben endlich und vertreiben die Sehnsucht. Wir sind ewig jung, weißt du das? Ich bin nie eingeladen gewesen-doch ich bin die Tänzerin meiner Geschichte. Ich bin bestimmt der Wunsch der Realität, hier zu sein. Wunsch, mich zu haben. Ich fühle mich angenommen und renne los. Der Sand haftet kaum und rieselt als Staub auf meinen Schatten. Ich bin beflügelt, denn du bist da und siehst mein Königreich. Ich fliehe in den Wald. Feuchte, schwarze Erde. Ja, sowie deine Gefühle wanken, so verändert sich meine Welt. Ich bin Königin und darf verändern, was mir gefällt. Du fragst dich noch, wieso wir in Angst baden? Ich wusste von meiner Geburt an, dass ich gefangen bin. Aber ich darf mich befreien. Wusstest du, dass wir irgendwann mit dem letzten aller Punkte entrücken werden? Jedes Buch hat das Vorderband, jede letzte Seite, letztes Wort, einen Punkt. Die Rückwand…die Freiheit dahinter…Ich sterbe niemals an Leid. So naiv-an das wachsende Glauben. Ich werde aus dem Totenreich hin zu meinem Königreich. Folgst du mir weiterhin? Ich sehe, wie frei sich die Vögel im Himmel wiegen, höre das Rauschen meines Blutes in den sich aufbäumenden Wellen. Ich rieche den Duft von frisch gebackenen Waffeln. Deine Liebe riecht noch besser. Ich laufe zu dir und von dir weg-ein schönes aufregendes Spiel-ich laufe zu mir und plötzlich sind wir da. Die Nacht hat dieses Licht in unseren Augen versteckt. Ich will nicht verleugnen was mich bewegt hat-ich bin stetig neue Wellen-ich baue mich auf und werde dadurch stärker aufbrechen. Hörst du mich?
  5. Lotte, B. R.

    Gewande(l)t

    Gewande(l)t Heut erschaffe ich mich neu, erst mal kleide ich mich ein, welche Farbe soll es sein, sag, womit ich dich erfreu`. Komme ich in Rot daher, steht es nicht für Aggression? Feuer, Liebe zeigt es schon, das gewisse etwas Mehr. Grau sich kleidet eine Maus, o, herrje, das steht mir nicht, ich habs lieber farbig, licht, grau sieht allzu traurig aus. Komm ich schillernd, kunterbunt wie ein farbiges Getier, mag ich so gefallen dir? Werden deine Augen rund? Ginge ich sogar ganz nackt, würdest du erkennen mich, wär ich Augenschmaus für dich, oder Ekel dich gar packt? Ganz in schwarz wie Femme fatal und ein feuerroter Mund, elegant mit Seidenschal und mit taillenengem Bund? Wie auch immer ich mich kleide, ich bin ich und du bist du, mich verkleiden wäre Schmu, und das wissen wir zwei beide.
  6. Freiform

    Skalde’s Ride

    Hallo Mitbewohner, heute ist der Tag des Donar und inspiriert von den Text-Werken unseres geschätzten Germanen „Skalde“, habe ich mal wieder ein Stück Liedgut produziert. Als Dankeschön für die Inspiration, habe ich das Stück mit dem Titel „Skalde‘s Ride“ getauft. Der Gesangstext und die Musik sind aber aus meiner Feder. Die Produktion ebenfalls. Das Video konnte ich leider nicht auf den Text abstimmen, dafür habe ich nicht das richtige Material gefunden, es dient also nur zur visuellen Unterstützung, dass man als Hörer etwas zum Anschauen hat. Die Bilder passen zumindest thematisch einigermaßen. Mein Englisch ist inzwischen stark eingerostet und war auch nie das Beste, von daher möge man mir es nachsehen wenn es nicht so astrein ist. Die Produktion hat sicher auch noch Schwachstellen, besonders die Vocals, aber ich wollte jetzt nicht zu viel Zeit in die Nummer investieren, aber ich denke man kann es sich ganz gut anhören. ( Ok, nur auf eigene Gefahr! ) Die Musik, Text und Vocals sind in Anlehnung an das Genre „Viking Metal“ abgestimmt und nichts für zartbesaitete Seelen! Hier zeige ich einmal eine neue Seite meiner musikalischen Ausflüge. Auch wenn dieses Stück, ganz sicher nichts für das breite Publikum ist, freue ich mich, wenn sich jemand traut mal reinzuhören. Also, die „Rocker“ unter euch, Volume auf 10 drehen, Lauscher auf und ab geht die Post…..oder auch nicht…. Wie immer bin ich für Kritik offen, und es darf auch gerne ungeschönt wiedergegeben werden, wenn es einem nicht gefällt! Das gilt besonders für Skalde, nur weil ich so eine Nummer produziere, erwarte ich nicht, das er vor Freude aus dem Fenster springt….wenn doch…ICH WARS NICHT!.. grüßend Freiform https://youtu.be/7hpAy6DESsY Skalde’s Ride They sail with their ships over the ocean and in the night they sleep under the stars the wind is their friend brings them forward to the land of glory and honor behind horizons dark And the Polar light shines on Skalde’s ride Leads them across the sea to their next fight The waves and the rain whipe their faces Njörd send them storm for their ride They dream from their children and women while they fly over the ocean Odin is always by their side And the Polar light shines on Skalde’s ride Leads them across the sea to their next fight Fight… They fight and they die in holy battle Their Blood drowns in the battlefield The Crows scream in the air sing their dead Walhalla is waiting and Odin is always there And the Polar light shines on Skalde’s ride Leads them across the sea to their next fight
  7. Ein Mensch wollt‘ Herr der Lage sein, die scheinbar aus dem Ruder lief. Der Grund dafür war winzig klein; ein neues Virus, sehr aktiv. Das machte ihm das Leben schwer drum schmiedete er einen Plan: Ich rüste auf zur Gegenwehr, und fasse einfach nichts mehr an! Gesagt getan, das Virus ging vorbei, und alles blieb beim Alten und was an seidnem Faden hing vermochte kein Mensch aufzuhalten.
  8. Erde bleib stehen und auch Du Zeit Aus diesem Zug auszusteigen bin ich schon längst bereit Mach deinen Mantel auf und lass mich rein Hier wo ich bin möchte ich nicht mehr sein
  9. Das Schwarz des Fadens, der am Fenster hängt, wird sichtbar tränentrüben Augen jetzt. Der dunkle Traum, der mich so sehr verletzt, verliert an Graun, weil Sonne ihn verdrängt. Die Zeit der Zwergennot ist nur für Zwerge höchst gefährlich! Das Licht verwandelt sie zu Stein und nichts mehr regt sich. Der Gnome Wühlarbeiten sind beendet, sowie Aurora ihren Zauber sendet. Und rosengewandet in blendender Schönheit betrittst du als Göttin den himmlischen Pfad, es schmilzt vor den wärmenden Strahlen der eisige Reif ums gefrorene Herz. Du tilgst mit ersehnten und zärtlichen Blicken den bohrenden Schmerz, Erfrischst mir die Seele mit lieblicher Hoffnung, schenkst heilsamen Rat. Wie sehr belebt, entflammt sie mich, die Liebesmorgenröte! Vergangen sind die Nacht und Zeit der Zwergennöte. Für kurze Zeit, da stand der Himmel offen. Ein Sonnentag beginnt und neues Hoffen.
  10. Federtanz

    Reise

    Schnell packte sie ihre Sachen und lief wie wild in der Wohnung herum. Es war ihr klar, dass sie erneut zu spät war. Sie schaute sehnsuchtsvoll zur dampfenden Pavoni-Kaffeemaschine. Mit jeglichen Taschen auf den Rücken und am Bauch suchte sie nach dem Schlüssel, fand ihn am Schlüsselhaken und eilte hinaus. Am Erdgeschoss erinnerte sie sich wieder an die Maschine. Flüchtend und mit einem flüsternden Stossgebet rann sie Richtung Haustür, um die Kaffeemaschine auszumachen. Vor dem Bus warteten genügend Leute, dass Fiona sich fragen musste, warum so viele noch auf Reisen waren. Schliesslich begann sie ihre Reisen erst dann, wenn die meisten aus den Ferien kamen. Das war ihr am liebsten so. Sie mochte Menschenscharen nicht. Als sie in den Bus einstieg, überkam ihr ein wohliges Gefühl. Endlich konnte sie dem vergangenen einen Punk setzen. Sooft träumte und sehnte sie sich nach genau diesem Moment herbei. Entlassen jeder Arbeit und jedem Zwang, den sie durchlaufen musste. Momente blitzten wieder vor ihrem inneren Auge auf. Momente, wo sie weder weitergehen noch zurückgehen konnte. Dieses ohnmächtige Gefühl, dass sie als einengend und erstickend beschreiben würde. Jedoch kannte sie sich als Kriegerin. Sie hatte nun viele Tage und Nächte stark sein müssen und schon oft in dunkle verschattete Täler hindurch gehen müssen. In diesen Zeiten lag sie nachts oft wach. Wissend, nicht mehr klar denken zu können. Ängste, die sie ständig wegschicken musste. Die bald versiegende Kraft, die sie bald zu radikalen Gedanken brachten. In schwachen Momenten wollte sie alles einfach hinschmeißen. Doch sie konnte sich mit Unterstützung immer wieder neu aufraffen. Wie pflegte neuerdings ihre Großmutter zu sagen? Hinfallen, Krone richten, Weitergehen. Sie nahm dieses an. Sie schrieb es sich auf und hing es an jeder Tür, durch die sie täglich ging. Hinfallen, Krone richten, Weitergehen. Wenn gleich ihr dieses Motto auch etwas kindisch vorkam. Mit einem kurzen nicken orderte sie sich ins hier und jetzt und strahlte der Sonne entgegen. Sie konnte alles loslassen. Jeden Gedanken. Jede Sorge. Sie konnte sich völlig neu ausrichten. Das war das einzige, was sie machen wollte. Gedanklich tauchte sie ihre Feder in ihr Tintenfass, setzte die Feder an und schrieb hinter diesen Ganzen Eskapaden reichen Kapiteln einen eleganten Punkt. Anschließend legte sie das Buch zur Seite und strich vorsichtig über ein dickes, seidig rötliches Band. Voller Ehrfurcht und Hoffnung schaute sie sich das neue Buch an. Am Flughafen angekommen schweifte ihr Blick über einige Reisegruppen. Heute wäre sie nicht nur wie sonst eine Beobachterin. Heute würde sie eine von Ihnen sein. Eine wandelnde Person, die sich nur noch mit dem Wind bewegen würde. Sie streifte sich dieses imaginäre Kleid der Freiheit über, bahnte sich einen Weg durch die aufgeregte Menschenschar und suchte sich einen Coffeehouse. Es war ein sinnlicher Moment. Fiona wusste, dass es nicht viel gab, dass sie glücklich machen konnte. Wenn sie den eindringlichen, fast bitteren Duft eines intensiven Espressos einsog, fühlte sie pures Glück. Sie mochte die schwarz glänzende Farbe, die beinahe dicke, belebte Konsistenz, den aufregenden Effekt, der sie wie von Zauberhand ins Land der Gegenwart brachte. Sie mochte vor allem das Bittere. Ein völliger Kontrast zu ihrer ruhigen Art. Ein Gegensatz-Gegenwart Getränk. Leise hörte sie Gemunkel aus dem Reich des schlechten Gewissens. Kaffeejunkie. Sie schaute sich um. Erfrischt würde sie weitere Schritte gehen können. Dieser Tatsache bewusst, eilte sie zum Zug. Grenoble. Sie stieg ein und fühlte sich bereit. Wie konnte man dieses klare Gefühl beschreiben? Sie sah es bildhaft in ihren Gedanken: In der Mitte eines holz-ausgekleideten Zimmers stand ein schwerer alter Biedermeier und ein Klavierstuhl. Auf ihr sass dieses Mädchen. Das Mädchen, dass sie immer war und auch als alte Frau sein würde. Ihre langen, dunklen geflochtenen Zöpfe schimmerten im Kontrast zum blass-rötlichen Kleid, welches sie anhatte. Gestelle voller Bücher umgaben dieses Mädchen. Bücher, welche sie las, gelesen oder geschrieben hatte. Holz-geruch wechselte sich ab mit Tinten-geruch. Ihre Lieblingsdüfte. Das Mädchen war ihrer Gegenwart nicht bewusst. Das Mädchen nahm das rötliche Buch zur Hand, streifte mit der Hand über das Band und öffnete es. Eine leere, auffordernde Seite lag vor ihr. Sie nahm eine weiße Feder in die Hand und schrieb. Worte um Worte. Fiona konnte nicht lesen, was sie schrieb. Doch sie wusste, dass diese Worte ihr gegenwärtiges Leben beschrieben. Als sie die Augen aufschlug blickte sie in eine mit Tannen übersäten Berglandschaft. Der Zug fuhr gerade auf einer hohen Brücke ein. Fiona blickte aus dem Fenster, geradewegs hinunter in einer tiefen Schlucht. Die Worte aus den Zug Lautsprechern ergaben für Fiona zwar keinen Sinn, jedoch meinte sie das Wort Grenoble zu hören. Erstaunt, der schnell verflogenen sechs Stunden, griff sie nach ihrem Gepäck und ließ sich vom Sog der Menschenmengen Richtung Tür drängen. Sie war angekommen. Viele Umarmungen konnte sie beobachten. Fremdartige Gerüche bahnten sich schnellstmöglich in ihr Gedächtnis. Wollten gerochen, verstanden und dechiffriert werden. Doch wie sollte sie einen Geruch beschreiben? War es der Geruch von den aufgeregten Tauben, die stets nach krümeln zu betteln schienen oder der nach den reifen Feigenbäumen? Und neben den schönen Gerüchen flogen auch die für eine Stadt üblichen Gerüche. Historische Altstadt. Fiona lief durch inmitten der leeren Strassen. Sie befand sich abseits des Gare Gebietes. Sie schaute sich neugierig um. Häuser voller Graffiti und Tags paarten sich mit nachdenklich-berührenden Bildern ab. Historische, mit Statuen verkleidete Häuser zierten die mit Müll und Kot geschwängerten Bürgersteige und gaben Fiona einen ersten Eindruck von Grenoble. Viele, alte Renaults parkten an den Straßenrändern. Kleine, edle Patisserien und Bioläden und traditionelle alte Dorfläden. Fiona staunte. Gegensätze trafen sich hier. Moderne mit Tradition, Fortschritt und Stillstand. Verschlafene Gassen mit euphorisch lebhaften Cafés, die plötzlich an der Ecke auftauchten. Noch nie hatte Fiona etwas so derartiges gesehen. Sie würde diese Kleinstadt wohl genau beobachten müssen und hoffen, sie irgendwie zu verstehen. Doch das Schönste lag genau über diese gegensätzliche Stadt. Hohe, spitze und mächtige Berge ragten empor und ließen die Schönheit dort nur erahnen. Erstaunt lief Fiona weiter. Le Thorgal hieß das Hotel, dass sie vor finden musste. Bewegt dieser Bilder machte sie sich schnell auf. Als Fiona angekommen war, setzte sie sich auf das Bett. Sie lauschte. Kühlschranksummen. Das plötzliche geräuschvolle aufleben eines Boilers und das geschäftige Treiben von draußen, das bis in ihrem Ferienzimmer hineindrang. Die Gerüche hatte Fiona schon an der Hauseingangstür vernommen. Nicht, dass sie es bewusst wahrnehmen wollte, jedoch flog ein schwall merkwürdiger Gerüche in der Luft und benetzten augenblicklich ihren Riechsinn. Also legte sie ihren Rucksack auf das Bett und roch an einem weißen Handtuch, das eingerollt auf das große Bett lag. Klinische Wäsche. Alkohol und geruchlose Seife, dass sie jedoch nach einst langem Klinikaufenthalt stets wiedererkennen würde. Sie ging zur Kochnische. Sie brauchte nichts in die Hände zu nehmen. Dies war eindeutig eingebranntes Fett, das Fiona vernahm. Doch da war noch mehr. Sie ging in das kleine Bad. Sie betrachtete sich am Spiegel. Sie trug ein rotes Sommerkleid. Sie lächelte sich an. Sie wurde so gelassen, so wie sie war. Das freche, das man ihr ließ. Vielleicht zu aberwitzig… Sie liess sich wieder auf das Bett fallen und schloss ihre Augen. Sie öffnete die Augen und schaute auf die Uhr. Früher Nachmittag. Am Handydisplay erkannte sie, dass sie mindestens für zwei Stunden eingeschlafen war. Sie stand auf, richtete sich ein und ging eilig hinaus. Erst begegneten ihr bloß wenige Menschen. Doch je mehr sie sich dem Gare Gebiet näherte, umso mehr schien los zu sein. Volle, lebhafte Bars, Skateboard Anlagen, die von einigen Kindern und Erwachsenen benutzt wurden. Sie hörte gerne diesen melodischen Sprechgesang. Hier und da hupte lautstark ein Bus. Irgendwann kehrte sie in eine Boulangerie und bestellte sich mit Händen und Füssen Madeleines mit Sorbet. Sie genoss die laue Nachmittagsluft. Die Feierabendstimmung. Nach einer Zeit des Beobachtens nahm sie ihr Buch raus und las von Elodie Die Tochter des Uhrenmachers. Fiona liebte das Lesen. Es gab ihr stets das Gefühl, wann immer sie wollte, aus der realen Welt entfliehen zu können. Sich in ferne und fremde Orte begeben zu können. Als eine unsichtbare Beobachterin konnte sie, wenn das Buch sie in den Bann sog, alles bildhaft sehen, riechen, fühlen und beinahe schmecken. Da sie eine geübte Leserin war, konnte Fiona anhand der ersten fünf Seiten erkennen, ob das Buch sie in den weiteren Kapiteln packen würde oder nicht. Ihrer Meinung nach brauchte es keine zehn Seiten, bis sie sich gepackt fühlen musste. Für sie war jede Seite eines Buches eine Offenbarung des Autors und seiner Idee. Seiner Macht, die der Autor besaß, oder nicht. Die ersten fünf Seiten konnte sie innert Sekunden überlesen. Dieses Buch schien sie jedoch aber der ersten Sekunde zu fesseln. Das freute sie. Als sie aufblickte, sah sie die neugierigen Blicke eines Franzosen, der jedoch genau so schnell wieder wegschaute. Sie lächelte. Sie aß den Kuchen und beobachtete die geübten Skateboarder, die neue Tricks einübten. Am Abend schnappte sie sich einen Lime Roller und fuhr durch riesige Parkähnliche Wege. Der Wind um ihre Haare-nicht wissen wohin. Ihr erster Tag. Tag 30 Marseilles Mit einem Eis in der Nacht laufend bestaunte sie das Feuerwerk. Sie setzte sich auf einer Promenadenbank hin und sah auf das vom Mond glitzernde Meer. Ihr Zuhause in der Fremde-wie gut kannte sie dieses Gefühl. Doch dieses Mal hatte sie die Schlüssel in der Hand. Ja, dadurch, dass sie sich endlich mit einem Herzen verwurzeln konnte, spürte sie die Lust auf die Fremde. Sie hatte noch viele Monate vor sich. Die Berge im Nordwesten, die Normandie, die Küsten, all diese Städte und Landschaften würde sie bereisen. Mit der handgewaschenen Wäsche und ihrem Sein, dass man endlich erkannte. Mit dem Lächeln, dass mal frech war, aber immer beobachtend. Angekommen.
  11. tocoho

    Alltags-Helden

    Bisher sah man es ja nur im Film, die ganze Welt steht plötzlich still. Doch es gibt Menschen, die agieren, das Mensch und Wirtschft noch florieren, und wissendlich, trotz der Gefahr, sind sie im Job und für uns da. Es sind nicht Promis, reiche Leute, sie lebten unscheinbar, bis heute. Die Helden dieser Pandemie, sagt man im Fernsehn, dass sind sie. Gesundheit opfernd, mühn sie sich, für wenig Geld und viel Verzicht. Tun ihre Arbeit, ihre Pflicht, und denken dabei kaum an sich. Im Sturm sie ganz weit vorne stehn, sind nur bei Flaute kaum zu sehn. * Wenn sich die Welt dann wieder regt, ein jeder still nach Hause geht, Den Virus haben sie besiegt. erschöpft, geschwächt, doch auch vergnügt, verschwinden sie im Alltagsleben, wo sie alltäglich alles geben. *** Als DANKE hebt die Löhne an, damit ein Held auch leben kann und wertet auf die Tätigkeit, all dieser Helden unserer Zeit. Denn wenn die nächste Kriese kommt, stehn Helden wieder an der Front. **** Dank an Ärzte, Pflegepersonal, Feuerwehr, Polizei, Justizbeamte, Verkäufer,Kassierer in Kaufhallen, Postboten, Lieferservice, Bahn und Busfahrer, Müllabfuhr, Reinigungskräfte und alle die das tägliche Leben aufrecht erhalten. tocoho berlin 2020
  12. Pilze wachsen aus meiner Stirn Pilze schießen aus dem Gehirn Werde sie umpflanzen, in die Erde meiner Gedanken Sie schauen mich an, während ich sie zerhack Ein bittersauer sandiger Geschmack Es sprechen mit mir psilosophische Ideen Ich kann all die feinen Nuancen sehen All die versteckten Pointen verstehen Wie sie alles unverständliche, in klare Erkenntnis drehen Die Sporen trüben mir die Luft, ein muffig erdiger Duft Bin ganz bedeckt, vom Staub des Seins verdreckt Sprießen aus meinen Augen, und öffnen ihre Augen So blicke ich durch mich, in ein entkörpertes fernes Ich Das stumm im Walde steht, und die Welt nicht mehr versteht Aber sicher weiß, das mein Geist durch die Flechten reist Und dort bricht, wo durch Lücken fällt das Licht So war und werde ich die Zeit Doch im Moment von ihr befreit, und fühle mich als Ewigkeit Nicht in Nieren, nicht in der Leber oder im Gehirn such mich Dort im Garten werde ich warten, auf Impulse der Synapsen Und Serotoninknospen pflücken, auf dem Sprint durch das Labyrinth Bis sie platzen die Kapseln, die im Wunderwald wachsen Nur noch in Spiralen voran, Bild im Bild im Bild im Bild Bis der Sinn total zerrinnt, Tropfen der im Regen schwimmt Farben die im Licht sich decken, Bäume die wie Trüffel schmecken Laute Farben sprechen in Tropfen, süß duftet das Licht im Regen Logik und den Reim verdaut, vorher schön im Mund zerkaut Erde, Essen, was? Sein, ich suchen. Bäume im Wald Ich rede in Schrödingers Katze, vielleicht oder doch? Pilz teilt mit: ich bin er und Es ist Über-Ich Das Warum bohren? Loch im Loch. Wahnsinn! Erleuchtung! Niemals draußen! Kein Entkommen! Also kein Außen! Nicht Nichts, niemals Nein! Traumschmelze Leben sein Werden haben das Wollen will Ja immer, klar alles, außer dem Was muss Will wieder wollen sein was da war dort oder so… Oder nein? Was? Wie wann wo war warum was? Wie? war was warum wo? War oder Wo? Oder oder? Hey! Hey! Bang! Wow! Wusssssch! Vorbei! Howdy Partner! Texas Winemaker Kak-tee-n Ah! Blau! Das ist blau und Oben! Der Himmel! Ich weiß Cowboy! Highway! Texas! Bang! Wow! 70er TV, alles wie im Comic hier! Kann bitte jemand in Panik den Notarzt rufen? Nein? Ach so, ich rede in deinen Gedanken Also war ich leer, ich bin von euch was ihr gesehen Oder? War wann? Ich war was! Nur was wie? Warte! Warte! Ich fass mich! Oder muss fassen lassen Ach so! Natürlich! Die Pilze! Shit! Bang! Wow! Und dort Sproing! Wussssch! Kann irgendwer den Notarzt rufen? Ich weiß zu viel dazwischen! Ich hab mich verlaufen! Ich finde keinen Ausgang! Kein Anfang! Nein? Wieder nur Gedanken Total verlaufen… total to t al v er la u fe n 110…oder…1 3113 … *#++8992? … #0111## … „…die gewählte Nummer ist leider nicht vergeben…“ … 314 159 2 653 59# … „die gewählte Nummer ist leider KnOt verleben…“ … 11222 1222 0 101 10 11 0101 1010 11010 10 … „…leg auf Hasi, du Nummer stirbst nicht sonst…verg-hihi…“ 3… …7 9… .1 8 00 0 …
  13. da steckt ein nagel in der wand ich steh davor und staune wer hat in einer laune ihn da hinein gebannt? wozu? weshalb? warum? und wann? vielleicht hing etwas an ihm dran? vielleicht doch angesichts der leeren wand vielleicht auch nichts
  14. Ich verspeiste eine Nadel, samt dem Faden und dem Öhr. Das geschah auf meinem Radel, auf der Friesland-Insel Föhr. Beim Versuch sie auszuscheiden, stellte sie sich einfach quer. Nein, wie musste ich da leiden, doch das half mir auch nicht sehr. Die Idee von meinem Manne: „Schlag ein Rad, dann dreht sie sich“ und nun schlug ich volle Kanne, doch die Nadel, Stich für Stich, nähte, oh welch ein Malheur samt dem Faden und dem Öhr, meinen Ausgang zu von innen und so gab es kein Entrinnen.
  15. Carry

    Stille Ödnis

    Leer gefegt ist diese Stätte öde, still und ohne Wort dabei denke ich, ach hätte ich nur gemieden diesen Ort Zu spät zu spät so ruft es laut und was mir einmal Heimat schien was mir so wunderbar vertraut ist alles nichtig, alles hin Zurück lässt sich die Zeit nicht drehn auch wenn es schwer fällt zu verstehn C. M. 10.01.2015
  16. Meinen Kopf freizubekommen gelingt mir nicht vollkommen In dieser ACH so bitteren Zeit überall so unsäglich viel Leid Stille Gebete ich Gott anflehe die Kinder nur noch im Chat sehe Sie sind sehr besorgt um MICH sehr besorgt um SIE bin auch ich Obwohl wir durch Feuer erprobt tosende Unruhe in uns allen tobt Viel LIEBE GEFÜHLE stark wie nie bringen uns wieder im Fluss der Energie PANDEMIE Josina (Gesina Johanna Gersberg) Gott liebt diese Welt, und wir sind sein eigen.Wohin er uns stellt, sollen wir es zeigen: Gott liebt diese Welt! Gott liebt diese Welt. Er rief sie ins Leben. Gott ist's, der erhält, was er selbst gegeben. Gott gehört die Welt! (EG 409)Lied
  17. Zazaros

    Der Morgen

    Es ist 6 Uhr morgens, als ich durch die immer selbe Melodie geweckt werde. Wieder umgibt mich dieses befremdliche aber familiäre Gefühl der Schwere und Schwachheit. Die ersten Sekunden danach gehören wohl zu den seltenen Momenten am Tag, in welchen ich das Gefühl habe, geordnete Gedanken oder Gefühle zu besitzen. Ob es nun die Gleichheit ist die ich in diesem Moment für meine Erwartungen oder Ziele übrig habe, oder die Trägheit meiner Glieder, die mich nur den einen Wunsch spüren lassen, weiter zu schlafen. Es bringt nichts. Das denke ich im nachhinein, wenn ich mich dazu entscheide, weitere Fünf oder Zehn Minuten zu schlafen. Es ist einfach dieses beschützende Gefühl im warmen Bett zu verweilen, ehe man damit beginnt sich anzuziehen um sich für die Schule fertig zu machen. Ich würde alles für dieses Gefühl tun. Wenn mich dieses Gefühl überwältigt, ist die Folge meist ein weiteres fehlen in der Schule und so meine bereits durch Schuldgefühle und Zukunftsangst hervorgerufene innere Leere leert.
  18. Ich gehe vor's Haus und du bist schon da, du bist mir ein Graus doch bist du mir nah. ich geh in die Stadt und du wartest auf mich, du hältst mich auf Trap doch ich sehe dich nicht. Warum tust du das nur, ich tu niemanden was, bist mir auf der Spur, das macht keinen Spaß. Will in Frieden leben auch ab und zu lachen, ist denn dein Bestreben mich kalt zu machen ? Du bedrohst meine Enkel und lässt sie nicht lernen, gehst mir so auf den Senkel, sollst dich lieber entfernen. Ich weiß das du stark bist, auch ich bin nicht schwach, ich spür deine Arglist und bleibe hell wach. Du schlägst deinen Degen, mit großem Aufwand, ich halte dagegen und dich auf Abstand. Dann schlag ich nach dir bis mein Schwert fast zerbricht, meine Familie bleibt hier , die bekommst du nicht. ( Der unsichbare Feind, der uns unerklärt angeriffen hat, wird uns eine zeitlang weh tun aber dann stärker machen )
  19. Liebe spüren Liebe so süß wie Marzipan, Leidenschaft wie ein Orkan, Hände die zärtlich gleiten, Glückgefühle die sich verbreiten, vielsagende Worte schweben, fordernde Küsse kleben, loderndes Verlangen explodiert, wenn die Liebe lebendig wird.
  20. Lena D.

    Lebens Trick

    Verrate mir den Trick um zu Überleben.. Wie spüre ich den Click um mich zu erheben.. um den Vortrag zu verstehen.. meines Verstandes über den Abgrund in mir um nicht weich zu werden vor dem Lava im Visier das mich verschluckt und mich zieht und zieht immer mehr und mehr immer tiefer und tiefer.. ich bücke mich verschwinde unter allem falle liege… aus allem springe ich ins Nichts um wiedergeboren zu werden als ein neues, reines, ungeschriebenes Blatt….
  21. Perry

    traurig aber wahr

    mit seinem manuskript unterm arm klopft der schreiber bei einem verleger an der winkt dankend ab und sagt lyrik bringe er leider weder an die frau noch den mann bei einer boulette mit bier kam ihm die idee mach doch mal lesungen mit musikuntermalung und kaltem buffett das kam gut an doch danach fühlte er sich weiter klamm jetzt stellt der möchtegernpoet seine texte in ein forum dort lesen sie gleichgesinnte manche geben feedback das stimmt ihn froh und er fühlt sich nicht mehr so allein
  22. subjektivation ich und ein hoffnungslos - wir sind nicht das sozialamt der welt sagt das sozialamt während sie mich zuordnen nach herkunft gender und verwertbarkeit halte ich meine nummer fest selbst meine angetastete würde trage ich nur als allgemeinbegriff mit mir herum ein mensch wie stolz das klingt - und lese was da steht dieses los gewinnt leider nichts
  23. Wenn ich ein Hexenmeister wäre, dann schwünge ich den Zauberstab. Ich füllte meinen Taschens Leere bis Geld genug ich darin hab. Ich zauberte mir einen Wagen, ein Schloss mit Türmen noch dazu. Müsste mich nicht länger plagen und hätt' vor allen Sorgen ruh. Den Freunden zauberte ich Schätze, sowie ein sorgenfreies Leben. Den Feinden wünschte ich die Krätze und würde ihnen Saures geben Doch könnt ich "Dich" für mich gewinnen gäbe ich Schloss und Wagen her. Würd alle Zeit mit dir verbringen, denn Dieses wünsch ich mir so sehr.
  24. Josina

    Pandemie 2020

    März 2020 weltweite Pandemie Corona nennt man diese Vieren Familie Anfänglich nicht ernst genommen Grippeimpfung hatte ich bekommen Die Lage spitzt sich dramatisch zu Nachrichten viele Infos keine Ruh Keine sozialen Kontakte daheim Ältere sollen besonders bedroht sein Schnell reagieren und agieren Ich schaue traurig nach Italien Virus Corona schürt die Angst in mir Werde achtsam umgehen mit Ihr Josina Das Leben gibt Dir die Noten vor, das Komponieren liegt bei Dir
  25. Oskar1108

    Stille

    Schlafe Mensch, schlafe Du hast genug getan, du musst jetzt ruhen Die Welt braucht Ruhe und vielleicht, ja vielleicht erholt sie sich von dir Doch dafür braucht es Schlaf. Du sorgtest für Tod von Milliarden deiner Artgenossen Du zerstörtest deine Heimat Die Tiere starben, weil du es so wolltest. Die Kriege haben nicht gereicht Du musstest immer wahnsinnigere Waffen bauen Du liebst den Genuss, aber nicht die Verantwortung Du liebst deine Freiheit, aber nicht die der Anderen. Die Tiere werden sich ohne dich erholen Die Natur braucht dich nicht Aber du willst nicht verstehen Deshalb schlaf jetzt ein und träume. Träume von einer gesunden Welt Von Freiheit für alle, Natur, Tier und Mensch Von Verantwortung, statt Luxus. Vielleicht, ja vielleicht dann solltest du aufwachen Und handeln!

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