Zum Inhalt springen

Poeten durchsuchen

Zeige Ergebnisse für die Stichwörter "'feedback jeder art'".

  • Suche mithilfe von Stichwörtern

    Trenne mehrere Stichwörter mit Kommata voneinander
  • Suche Inhalte eines Autors

Inhaltstyp


Forum

  • Gedichte
    • Flora und Fauna
    • Feiertage
    • Fremdsprachige und Mundart-Gedichte
    • Freundschaft
    • Gedanken
    • Herzensangelegenheiten
    • Hoffnungsschimmer
    • Humor & Satire
    • Mythenreich, Religion und Fantasiewelten
    • Philosophisches
    • Politisches und Gesellschaftliches
    • Schattenwelt
    • Sinnestanz
    • Weisheiten
    • Wortspieldichtung
    • Weitere
  • Besondere Gedichtformen
    • Japanische Formen
    • Hexameter & Co.
  • Prosa
    • Aphorismen und Zitate
    • Aufsätze, Sachliches, Ernstes
    • Fantasy und Science Fiction
    • Kinder und Jugend
    • Krimi, Horror und Gruseliges
    • Kurzgeschichten
    • Märchen, Fabeln, Mythen und Sagen
    • Romane, Novellen etc.
    • Satire, Jux und Tollerei
    • unendliche Geschichten
    • Archiv
  • Dramatik
    • Theaterstücke
    • Rollenspiele
  • Hörbares, Sichtbares, Minimalistisches oder Experimentelles
    • Cartoons und Karikaturen
    • Das Labor
    • Songtexte
    • sonstige Texte
  • die Poeten Gemeinschaft
    • Entrée
    • Wohnzimmer
    • Schulzimmer
    • Spielzimmer
    • Bibliothek
    • Keller
  • Wettbewerbe, Veröffentlichungen und Termine
    • Die Feder des Monats
    • Ausschreibungen und Wettbewerbe
    • Buchveröffentlichungen unserer Mitglieder
    • Lesungen - unserer Mitglieder
  • Tolkien Fanclub's Tolkien & Jackson
  • Tolkien Fanclub's Gedankenspiele
  • Tolkien Fanclub's Fragen & Antworten
  • Die Wälder des Dionysos's Dionysische Elegien (Literarisches, Musikalisches)
  • Claudis Rumpelkammer's Liebeserklärung
  • Claudis Rumpelkammer's weitere Gedichte

Blogs

  • Querfeldein - Briefe eines Vergessenen
  • Ein Wort folgt aufs andere
  • Freiform - Mit Vorsicht zu genießen !
  • Worte aus der Stille
  • panini
  • Tagebuch aus der Selbstquarantäne
  • Sonja Pistracher
  • Meine Reise durch Südindien
  • Es ist noch Buchstabensuppe da...
  • Behutsames in Wort und Bild
  • Jesus der Heiler
  • ding ding
  • Online-Lesungen (Gedichte)
  • Eine schamanische Reise...
  • Die Wälder des Dionysos's Dionysische Delirien (Sonstiges)

competitions

  • nur Chaos um uns herum

Finde Suchtreffer ...

Suchtreffer enthalten ...


Erstellungsdatum

  • Beginn

    Ende


Zuletzt aktualisiert

  • Beginn

    Ende


Suchtreffer filtern nach ...

Benutzer seit

  • Beginn

    Ende


Gruppe


Copyright / Quellenangabe Profilfoto


Wohnort


Lieblings Autoren / Dichter

  1. Pegasus

    Die Mücke

    Hinterlistig und voll Tücke lauert eine kleine Mücke, wie sie ihren Rüssel wetzt. „Wartet nur ihr lieben Leut'," sich die kleine Mücke freut, „meine Zeit kommt jetzt.“ Oh, sie bebt schon vor Vergnügen, kann auf nackte Beine fliegen, Bauch und Po und pralle Brüste wecken triebhaft die Gelüste. Auch ein Hals, so zart und weich gleich fühlt die Mücke sich wie im Mückenhimmelreich, setzt sinnlich ihren Stich. Nur eines findet sie nicht gut, da hört man sie oft klagen, dass, wegen eines Tröpfchens Blut, die Leute sie erschlagen.
  2. Braunauge

    Verlassen

    Nein, ich spüre keine echte Liebe mehr Die Liebe ist nur ein flüchtiger Hauch, Kein Verlass ist auf deren Gebrauch Ein Liebesglück ist nicht allen erlaubt Lebt nun eure Liebe ohne mich aus!
  3. Dionysos von Enno

    Spielmann

    Hey Spielmann, spiel uns den Reigen der Nacht Lass die Töne fallen wie ein Wort von guter Macht Hab keine Sorgen, mit jedem Klang ein Weg Segne uns den Morgen mit Deiner Kantele Grausame Schornsteine stürzen in die Nacht Pechschwarze Meister in jeder Hand ein Grab Und an der Bar in der Taverne der Zeit Macht sich die letzte Stunde bereit Schlüpft in das enge Strahlenkorsett Trinkt aus den Becher mit Menschenfett Nimmt auf die Peitsche mit den Mäulern aus Lust Und Aschmodai saugt irr an ihrer Brust melkt die schwarze Milch der Frühe Unnatürlich still steht im Tal die Luft Kein Wind geht hier mehr, nur der süße Duft Von verbrannten Träumen am Ende der Zeit Und die schwarzen Mäuler fressen sich immer weiter
  4. Carlolus

    Der Tag versickert

    Der Tag versickert in den Wipfeln, ein letztes Sonnenband als Gnadenfrist. Schon dunkeln Schatten tiefer am Waldrand. Stumpf verwittert Grünes im Wiesengrund. Erste Lichter in Häusern. Straßenlampen laden zum Stelldichein. Über den Asphalt tanzen Autos mit glühenden Augen. Nein! Danke! Keine Nachrichten, keine Mails, keine Telephonate! Nur noch Ruhe, Stille, Einsamkeit. Jetzt Teil des Dunklen werden, schweigen wie die Nacht, die ihren schwarzen Mantel über alles legt und im Schlaf die wunde Seele tröstet.
  5. Fan

    Ob Gedicht oder was auch immer!

    Ich sage dir was, damit du was gehört hast, darüber wie ich es gesagt habe und ich merke wie du es hörst. Was ich dann gesagt habe und du gehört hast, ist von dem wie nicht mehr zu unterscheiden, des aufeinander abgestimmt sein. Wodurch auch immer.
  6. Zuweilen klingt es abgedroschen mitunter zum dazwischenschlagen bisweilen ist es niederschmetternd dass wir den Blick verloren haben Wir fallen in ein schwarzes Loch sind fassungslos trotz Widerspruch uns fehlt der Blick auf alle Farben hinterlassen weltweit tiefe Narben Die Hoffnung beginnt auszubleichen weil wir unsre Ziele nicht erreichen die Träume, die wir sehr wohl haben derzeit an Wort und an Taten darben
  7. Kerstin Mayer

    Ein neues Ich

    Ein neues Ich Du fängst ein neues Leben an, mit viel Elan und Schwung. Weil besser es nur werden kann, du warst noch viel zu jung. Nur Fehler hast du da gemacht, gefallen bist du tief. Nun siehst du wie der Teufel lacht, der damals nach dir rief. Ein neuer Mensch willst du nun sein, nicht der, der du noch bist. Und doch fühlst du dich ganz allein, weil alles anders ist. Ein neuer Ort, ein Neubeginn, mit neuem Namen dort. Es ist so wie ein Hauptgewinn, du willst nie wieder fort. Die Welt dreht sich mit neuem Klang, das alte Ich ist weg. Und doch hat man ein Leben lang sich selber im Gepäck. © Kerstin Mayer 2021
  8. Ikaros

    Küstendämmerung

    Ich sitze unterm Sternenzelt und blick’ hinauf in Deine Welt. Verbunden mit Dir Stern da oben – Mein Herz! Es wollte toben, als es Dich erstmals leuchten sah, Du bleibst mir immer, immer nah. Mein Sein gleicht einer kalten Wüste, allein bin ich an jener Küste, wo unser Sternenmeer bedächtig brandet, mein Äußeres bleibt hier gestrandet. Ich wäre gern bei Dir geblieben! Die Augen hab’ ich mir gerieben. O mein Herz! Du wirst nicht trübe – es ist spät, ich werde müde. In der Nacht klingt mir der Sternenschmerz - er findet stets mein fernes Herz.
  9. Carlos

    Mein Schatz

    Vorhin habe ich zufällig nach einigen Jahren die Frau von Nebenan gesehen die mit dem schönen Lächeln Sie kam gerade rückwärts aus ihrer Garage ich blieb stehen bevor sie Gas gab schaute sie in meine Richtung und hatte dieses wunderbares Lächeln im Gesicht Es war nur eine Sekunde aber ich weiß dass du irgendwo in ihrem Kopf immer noch gespeichert bist Ja mein Schatz in vielen vielen Menschen bist du noch Ab und an denken sie bestimmt an dich Manche sogar in ihren Träumen
  10. antonia.rose

    Mit dem Herzen so rein

    Einer jener herzensguten Menschen Wie sie im Buche stehen Besorgt um Herz und Seele anderer Ein Besonderer Er Trägt die Last der Welt allein Mit dem Herzen so rein Was will man mehr? Doch wessen Herz rettet er? Mein Herz, Dein Herz, Ein Herz Oder haben wir doch alle kein Herz Ist die Müh‘ vergebens? Oder gibt‘s den Sinn des Lebens?
  11. Just_Markus

    Tageintagaus

    Fühle mich so nackt, entblößt und beschämt kauere ich auf der Mitte der Tanzfläche. Schau wie glücklich sie sind. Wieso kann ich das nicht? Wieso? Warum? Jeder Tag ein bisschen härter ohne dein positives Denken. Jeder Tag ein bisschen ferner von der Welt mit dir. Jedes Wort lässt meine Maske bröseln. Ich lieg im Bett, bevor es losgeht, und ich weine aus Angst, Horror und Trauer. Ich hoffe dir geht’s gut so ganz ohne mich, sag's nicht, bitte, lass mich weiter hoffen. Aber innerlich weiß ich: jedem geht es besser, wenn ich verschwinde.
  12. Ralf T.

    Gedanken in Liebe

    Gedanken in Liebe Ich denk an dich an schönes Erleben, warst Zuversicht in meinem Leben, du warst mir stets ein helles Licht, doch gänzlich weg bist du noch nicht... ...weist mir den Weg, der zu mir spricht, im schönen Wort der Harmonie, zu vertrautem Ort und meiner Poesie, wozu ich neig´, zu gern, an sich, und gedanklich schreib´, ich denk an dich, und die ganze Zeit,... ...liebe ich, inniglich,- immer aufs Neue...dich! In Gedanken der Erinnerung... R.Trefflich 2008/2021
  13. Kerstin Mayer

    Versunken im Garten

    Versunken im Garten Der Garten steht in voller Pracht, wie herrlich all die Blumen blühn. Ganz sanft ist die Natur erwacht, die Wiesen stehn in sattem Grün. Der Sommer wird zum Farbenmeer, die Rose zeigt ihr schönstes Rot. Mein Herz vor Einsamkeit so schwer, der Vater schon so lange tot. Nun sitz ich hier auf meiner Bank, und schaue weit zum Himmel rauf. Ich bin vor Sehnsucht schon ganz krank, das Leben nimmt still seinen Lauf. Der Baum steht da, so stark und groß, der Liebste hier, und doch weit weg. Die Steine sind bedeckt vom Moos, auf meiner Seel‘ ein dunkler Fleck. Die Sonne scheint so warm und mild, ich spür die Kälte in mir drin. Ich fühl mich hilflos wie ein Kind, weiß lang schon nicht mehr, wer ich bin. © Kerstin Mayer 2021
  14. Telenovelle Einer liebte eine schöne Frau. Sie hörten miteinander Musik. Gingen in Theater. Nahmen Anteil am Leben da draußen. Liebten das Verinnerlichen. Küssten sich auch ein mal. Waren verwirrt. Spürten die Lust. Wurden kein Paar. „Vielleicht im Alter, irgendwann, wenn es uns dann nocht gibt“, sagten sie. Und litten an dem, was fehlte. Das Leben trennte sie schließlich. Schied sie zu Erinnerungen voneinander. Bis eines Tages das Telefon schrillte. „Ja?“, sagt die vertraute Stimme, „wer is'n da?“ Kurze Stille. „Leg nicht auf“, krächzt er. Pause. „Du bist das?“ „Ja.“ Kinderstimmen toben im Hintergrund. „Warte mal. Ich zieh mich mal in eine ruhige Ecke zurück. Hier ist Kindergeburtstag.“ „Sorry“, krächzt er. „Nee, schon okay, kannste ja nicht wissen. Meine Tochter wollte schon längst da sein, den Haufen übernehmen, warte mal - “ Er hört sie laut und resolut die Kinder informieren, wie sie sich in den nächsten Minuten zu verhalten hätten. Dann wird eine Tür laut ge- schlossen. „Hallo, biste noch dran?“ „Ja“, krächzt er. „Na dann! Wie hast du meine Nummer gefunden? Warum hast du sie gewählt?“ „Ja, äh“, krächzt er. „Also - “ Pause. „Also deine Stimme klingt noch wie früher“, kämpft er sich einen ganzen Satz über die trockene Zunge. Sie lauscht, will sagen: deine nicht gerade, du krächzt so! Sagt stattdessen: „Das höre ich öfter mal. Neulich erst hat mich ein Cousin angerufen, kennste vielleicht noch, den …, weißt du?“ „Nh, nh“, verneint er. „Melden sich seit zwei Jahren Leute bei mir, von denen ich seit Ewigkeiten nichts gehört habe. Verflossene, alte Kolle- ginnen, Verwandte. Seit ich den Laden habe, steh ich ja über- all drin, da finden die meinen Namen und rufen an. Bin scheinbar tierisch wichtig. Dir auch?“ Das war sie. Direkt, ein wenig burschikos, Wind aus den Segeln nehmend, das Ruder ergreifend. „Du, warte mal, ich muss noch mal zu den Kindern rüber. Bin gleich wieder da.“ Er hört einen Schlag. Wohl das Telefon auf einer harten Unterlage. Eine Minute Stille, zwei. Es knackt wieder. „So. Bin zurück. - Ja, rufen alle an. Jetzt du. Ich weiß nicht. Ist das gut? Soll ich fragen, wie es dir geht? Du willst be- stimmt wissen, was ich so mache, ob ich noch künstlerisch aktiv bin, ob ich einen Mann habe, verheiratet bin, gar po- litisch aktiv – und all das, nicht wahr?“ „Na ja. Mh, vielleicht. Solche Sachen, ja. - Und wie du riechst.“ Mist, zu direkt, denkt er. „Wie ich rieche? Das fragt nicht jeder. Ja – im Moment nach Stresshormon 5, Eau de Schweiß.“ Sie schweigen wieder ein paar Sekunden. „Du“, sagt sie dann. Ruf heute Abend noch mal an. Aber nicht vor zehn. Mein Karlinchen ist immer noch nicht hier und ich die Kinder können nicht ewig allein bleiben. Heute Abend, nach zehn, ja? - Du? Ich freue mich drauf!“ „Okay. Bis dann“, sagt er. Erst nach dem Auflegen wird ihm sein Zittern bewusst. Alles zittert. Schauer durchfahren seinen Körper. „He, du hast mich warten lassen! Ich sitze hier wie eine Fünf- zehnjährige und starre auf das Telefon!“ „Du hast gesagt ,nicht vor zehn', da hielt ich viertel nach genau für richtig.“ Stille. „Es ist genau richtig. Danke, dass du mich nicht sitzen gelassen hast. Dann würde ich nämlich in spätestens einer halben Stunde heulen.“ „Meinetwegen?“ „Deinetwegen? Ach Quatsch! Oder – natürlich deinetwegen. Auch wir verlieren uns, sehen uns über dreißig Jahre nicht, hö- ren nichts voneinander, riechen uns nicht ...“ Er lacht leise. „Immer noch Stresshormon 5?“ „Nein! Was denkst du von mir? War 'ne schwere Entscheidung zwischen Springtime und Indian Summer.“ „Und?“ „Ehrlich? Hab Indian Summer genommen. Passt auch mehr zu dem Kleid, das ich gerade trage.“ „Du trägst Kleider? Das ist die erste Veränderung, die ich höre.“ „Na ja, ist noch ein Probelauf. Aber dieses hier hat mir meine beste Freundin geschenkt. Sie will, dass ich etwas femininer in Erscheinung trete. Ich eigentlich auch. Hat sich lange keiner mehr nach mir umgedreht. Dabei ist fast alles noch dran an mir, und straff! Meine Tochter ist jedenfalls immer neidisch, wenn sie mich aus der Dusche kommen sieht. Sie sagt es nicht, aber ich sehe ihren Blick. Alte Hexe!, denkt sie, Wie macht die das nur?! Aber ich verrate ihr meine Geheimnisse nicht.“ Er hört zu und kann es kaum fassen. Sie redet wie damals. Offen, berührend nah, bildhaft. Nein, körperlich. „Beschreib mir das Kleid“, bittet er sie. „Das Kleid? Ja, das ist ein ganz besonderes. Ich glaube, es ist afrikanisch. Ethnomuster. Braun-gelb-orange-Töne. Ein ganz einfacher Schnitt. Wirkt am Körper aber ganz raffiniert. Steht mir gut. Ich trag es aber nur zuhause. Moment - “ Er hört seltsame Geräusche. Eine Art Zischen, dann ein Klap- pern. „Habs ausgezogen. Ich wusste nicht mehr, wie ich bequem sitzen oder liegen kann in dem Ding. Jetzt ist es besser.“ + + + düdeldüdeldüdelsummsummsumm + + + Mist! Immer diese Kliffhänger!!!
  15. Darkjuls

    Reich

    Was du besitzt, gehört nur dir doch ist es Schall und Rauch denn kaufte ich das gleiche mir dann hätte ich es auch Der Wert liegt tiefer als gedacht in deinem Wesen, das so rein ich schätz an dir, was dich ausmacht wie du, bist du allein Bild by Pixabay
  16. Dionysos von Enno

    Stern in der Ferne

    Kletter mal rauf zu mir Hier oben ist die Luft so klar Ich mach Dir Platz und halt Dich fest Und wir sind den Sternen nah So lang Du atmest, leb ich in Dir Wenn Du nicht mehr atmest Lebst Du in mir Wir sind jetzt und hier Wir halten uns an den Händen Springen von den Klippen in das Meer Wir können doch niemals enden Wir sind unsterblich hier, denn So lange Du atmest, leb ich in Dir Wenn Du nicht mehr atmest Lebst Du in mir Stern in der Ferne Sonne ist Wärme Mondschein in der Nacht Silberner Schatz
  17. Kerstin Mayer

    Seelenfrieden

    Seelenfrieden Laute Welt und schnelles Leben, immer mehr von Tag zu Tag. Dies ist unser aller Streben, jeder will, dass man ihn mag. Immer höher, immer weiter, Haus und Auto, und viel Geld. Hoch auf der Karriereleiter, nur das zählt in dieser Welt. Doch nach all den vielen Jahren, bin ich ausgebrannt und leer. Schmerzvoll hab ich nun erfahren, niemand braucht stets immer mehr. Statt der großen weiten Reise, bleib ich lieber heut zuhaus. Sitze hier ganz still und leise, komm gut mit mir selber aus. Langsam schließ ich meine Augen, spür, dass die Natur mir reicht. Lass die Welt nicht an mir saugen, atme wieder frei und leicht. Endlich find ich meine Ruhe, Seelenfrieden tief in mir. Heute trag ich andre Schuhe, lebe nun im Jetzt und Hier. © Kerstin Mayer 2021
  18. Darkjuls

    Bestimmung

    Hat´s Schicksal mir vorherbestimmt ein solches Sehnen und Begehren das mir die Luft zum Atmen nimmt als Schmerz durch jede Pore rinnt erfühl dadurch, das pure Leben Am Pulsschlag jener Leidenschaft kann ich auch meine Liebe spüren ersehn weit mehr, als eine Nacht das ist es, was mich hoffend macht mich nicht noch vollends zu verlieren Die Zeit verrinnt, die Nächte gehen zäh fließt das Blut in meinen Adern das Sehnen ist so schmerzhaft schön mag dem Gefühl nicht widerstehen und auch nicht mit dem Schicksal hadern unbenannt.mp3
  19. Uschi R.

    ​ Wörterfluten  🖋️ ​

    gesprochen von Uschi Rischanek Der Worte Strom die so im Gang sie fließen nun und manchmal bang. Es kommt von selbst sodann heraus. Und ab und an ganz sicherlich, frägt man sich dann, warum grad ich. Warum grad mir, wie mach ich's aus. Denn Wörterfluten zu gestalten, sie aufzuschreiben, zu verwalten, ein Permanentbestreben um Worten, Sätzen, Zeilen, Sinn zu geben. Im immerwährend Wörterflutenstrom. © Uschi R. Wörterfluten.mp4
  20. Kerstin Mayer

    Stille

    Stille So still der Tag, kein Vogel singt, wie herrlich diese Ruhe klingt. Kein Laut dringt heute an mein Ohr, es ist so still wie nie zuvor. Die Wolken ziehen leis durchs Land, der Himmel wie ein blaues Band. Nur Flüstern bringt der Wind hervor, als ob er alle Kraft verlor. Ganz sachte fliegt ein Blatt vorbei, die Sonne scheint so wie im Mai. Ein Rascheln in den Bäumen nur, so wie ein kurzer leiser Schwur. Von Ferne kommt ein schöner Duft, ganz klar und sauber ist die Luft. So friedlich ist es ringsumher, das Herz wird leicht, der Kopf ist leer. Ich schließe meine Augen zu, genieße diese weite Ruh. Ich atme einmal ganz tief ein, ach könnt‘ es so doch immer sein. © Kerstin Mayer 2021
  21. Alexander

    Träumen ist sehnen

    Träumen ist sehnen Träumen ist sehnen und großes Verlangen, tragen und halten den freien Entscheid. Treu in den Sinnen versteckt und gelangen manchmal, auch stark, in die unsere Zeit. Ewig auf Wegen bewegender Straßen, strömen sie mit und verbleiben auch gern. Halten die Waage in stressigen Phasen, ohne sie hielte man sich oft zu fern. Veränderte Bilder in nächtlicher Ferne, sonnige Fremde im täglichen Sein. Nahende Gunst und entfernt wie die Sterne, Wahre Gezeiten und fliehender Schein. Sind wie das Gold das im Berge begraben, wollte sie bergen nur wiegen sie schwer. Fordere trotzig ihr Schiff in den Hafen, schwebende Sehnsucht im lebenden Meer. Grenzen der Sinne und schamlose Taten fragen das Herz in der Wahrheit versteckt. Lange noch werd ich die Wunder erwarten und es so lassen, bis sie mich entdeckt.
  22. alfredo

    Meine Großmutter

    Meine Großmutter war Bäuerin und sie hatte einen Knecht, der Matthias hieß und der ein Schalk war. In der Bauernstube stand ein Kachelofen, um den herum die Schuhe der Hausgenossen zum Trocknen aufgestellt waren. Auf den Ofen hatte meine Oma eine Schüssel mit Germ(hefe)teig für Bauernkrapfen zum Mittagessen gestellt. Der quoll bereits über und tropfte in die unten stehenden Schuhe. Meine vielbeschäftigte Großmutter rief aus der Küche: ''Hias schau einmal, ob der Teig schon geht?' Hias antwortete : 'Noch nicht Bäurin, wird aber gleich gehen, er zieht schon die Schuhe an!' Meine Großmutter war eine herzensgute Frau, hatte ein arbeitsreiches Leben, sieben Kinder, verlor zwei Söhne im Krieg und war mit einer bösen Schwiegermutter gesegnet. Vielleicht habt ihr den Film 'Herbstmilch' des verstorbenen Regisseurs Joseph Vilsmaier gesehen. So ging es damals wirklich zu.
  23. Dionysos von Enno

    An einer Kreuzung

    * An der Kreuzung des Morgens haben wir uns angesehen Du hast gelächelt und gesagt Die Welt sie wird sich weiterdrehen. In Deinem Fenster brennt noch Licht Ich brauch Dich , ich brauch Dich nicht Ich finde Dich am Boden von jedem Whiskeyglas Ist das Liebe oder ist das Hass oder was ist das ? In jedem Spiegel sehe ich Dein Gesicht Ich brauch Dich, ich brauch Dich nicht Oh ich sehne mich, ich sehne mich nicht Oh ich sehe mich, ich sehe mich nicht Mehr immer mehr und es wird nicht weniger Schwer, so schwer und doch bist Du so leer Oh ich lebe, ich lebe nicht Ich erlebe mich ich erlebe mich nicht mehr * An der Kreuzung des Abends Haben wir uns angesehen Du hast gelächelt und gesagt die Welt hat sich weitergedreht An Deinem Grab brennt noch ein Licht Ich vermisse Dich ich vermisse Dich Und deine Stimme, die manchmal im Dunkeln zu mir spricht Sie sagt ich vermisse Dich Ich vermisse Dich
  24. Ich starre auf den Bildschirm, Fange schon zum zehnten Mal ein neues Gedicht an. Brodeln - Es kocht hoch. Ich fange an zu weinen, Schlag auf den Bildschirm ein, Mein Kopf ist leer von Worten nur voll mit Wut und Trauer, In mir kocht die Glut, In mir regnets Regenschauer. Der Bildschirm lächelt mich höhnisch an, Es spiegelt sich ein Feigling, Ein Wrack, ein Wichser und ein Verlierer. Embryonalstellung. Ich sehe dein Gesicht vor mir, So wundervoll – wieso lässt du mich allein? Ich werde besser sein! versprochen... Ich weiß ich hab’s vergeigt, und innerlich, ja innerlich, da weiß ich: Ich kann nicht besser sein.
  25. Oilenspiegel

    9/11

    Vorrede (wie ich sie bei einer Lesung voranstellen würde) In den letzten zwei Wochen lief ja viel Erinnerung durch Radio und Fernsehen und www, auf Deutschlandfunk Kultur beispielsweise kamen immer wieder Menschen zu Wort, um zu berichten, wie sie den Moment der Anschläge auf das WorldTradeCenter (u.a.) erlebt haben, was sie taten, dachten, Ängste wurden beschrieben, ... Ich muss bekennen, dass ich nicht zu den einfach nur furchtbar betroffenen Menschen gehörte. Meine ostdeutsche, auch realsozialistische Denkprägung rief neben der em- pathiebedingten Betroffenheit über alle Opfer dieser ekelhaftenTerroranschläge auch Gedanken hervor, die sich vielleicht in dem Satz bündeln lassen: Aber endlich trifft es auch die (US-)Amerikaner mal! Womit ich aber eben nicht die individuell Betroffenen meinte, sondern dieses "Volk", das sich für unverletzbar, unfehlbar, in vielem "über Allem stehend" versteht, als nicht anzweifelbare Weltmacht eben. Ich glaube, dass ich bei Weitem nicht der einzige bin, dem es so geht. Allerdings habe ich bei den diesjährigen Erinnerungen keine Stimme mehr vernommen, die auch solche nichtstromlinienhaften Gedanken geäußert hätte. Es war mir alles viel zu gefühlsdus(s)elig. Und da habe ich mich an einen Text erinnert, den ich eine Weile nach den Anschlägen schrieb, als man in den USA nämlich überlegte, was an Stelle der zerstörten WTC-Türme entstehen solle. Ein Vorschlag war, ein Gebäude zu errichten, das nicht zerstört werden könne ... eine babylonische Idee, wie ich finde. Doch nun das Gedicht: Am Abgrund von „ground zero“ Mister Amerika, du behauptest nun, alle sogenannten Terroristen zu suchen, willst jeden Menschen dieser Erde zu deinem Verbündeten oder Feind erklären, versuchst, deine Machtgeilheit hinter pseudoreligiösem Geschwafel und Lügen über Freiheit und Demokratie zu verstecken, und willst als Fazit aus dem Grauen deines Septembertags das sicherste Megagebäude errichten, unzerstörbar sogar – zur Krönung des „American way of ...“ Aber! Solange nur ein hungerndes, ein vom Krieg verstümmeltes, ein durch Armut chancenlos bleibendes, ein von heilbaren Krankheiten verzehrtes, ein durch Analphabetismus unterdrücktes, ein von modrigem Wasser vergiftetes, ein mit sinnentleerten Trickfilmen verblödetes, ein von Drogen getötetes Kind von dir erschaffen und dann vergessen wird, werde ich keine Träne auf Ground Zero vergießen.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Community-Regeln
Datenschutzerklärung
Nutzungsbedingungen
Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.