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  1. Gestern, heute, morgen Es gibt für alles eine Zeit, so war es stets auf dieser Welt. Sei heut für morgen schon bereit, wenn dir das Gestern nicht gefällt. Vergangenheit ist das was war, wink ihr noch einmal hinterher. Schließ ab mit allem was geschah, dann fällt vergessen nicht so schwer. Die Gegenwart ist jetzt und hier, nur sie allein bringt dir das Glück. Drum lebe jeden Tag in ihr, schau nur nach vorn und nicht zurück. Das Morgen bleibt ein Rätsel nur, lach deine Zukunft freudig an. Doch blick nicht ständig auf die Uhr, weil auch die Zeit mal warten kann. Sieh jeden Tag als ein Geschenk, leb nicht in der Vergangenheit. Ist Gegenwart auch ungelenk, die Zukunft ist noch fern und weit. © Kerstin Mayer 2022
  2. Hashem Atfeh

    Gedicht schnecke

    Schnecke Ich gehe die Straße entlang – sie begleitet mich auf meinem Weg. Mein Haus ist bei mir. Meine Heimat ist bei mir. Ich bin hier und doch unterwegs. Nichts hält mich fern. Nichts bringt mich näher. Ich bin der Reisende zwischen mir und mir, von mir und zu mir. Meine Spur hinter mir zeichnet den Kosmos, sie erschafft Düfte und Farben und sie ebnet den Weg zu den Träumen. Alle Entfernungen bin ich, alle Zeiten bin ich. Wenn ich etwas vermisse, vermisse ich mich selbst. Und wenn ich zurückkehre, kehre ich zu mir selbst zurück Nein, das Chaos verwirrt mich nicht, wo immer ich hingehe, gibt es einen Weg. Und wo immer es mich hinführt, gibt es einen Weg. Ich bin da und hier, hier und anderswo. Wie eine Spur, die stets unterwegs ist. Ich bin geblieben – und es fühlt sich an wie eine Ewigkeit, aber meine Heimat ist immer noch mein Schneckenhaus, das ich auf meinen Schultern, in meiner Brust, in meinen Träumen und im Unterbewussten bei mir trage. Es begleitet mich auf meinem Weg. Ich bin der Weg. Mein Weg ist gezeichnet von meinem Blut, von meinen Tränen und von den Trümmern meiner Seele. Ich bleibe so lange wie mein Schneckenhaus bleibt und ich bleibe so lange wie meine verlaufenen Spuren leuchten. Morgens, wenn Liebende im Dunkeln spazieren gehen, führt meine Schneckenspur sie zum Leben. Morgens, wenn das Leben Kinder stiehlt, nimmt es sie und leitet sie auf meine Spur. Morgens, wenn Träume zu Ende gehen, leuchten sie durch mein Schneckenhaus. Auf der Straße am Morgen, wo Stille, Tau und der Geruch des Lebens in der Luft liegen, steigen die Kleine auf meinen bunten Spuren zum Gipfel hinauf.... Hashem Atfeh Kadmos
  3. Donna

    Erster Advent

    Ein Adventskranz mit seinen Kerzen lässt Frieden strömen in unseren Herzen. Tannenzweigenduft schwebt durch die Luft. Hell am Kranz die Kerze brennt zum heutigen 1. Advent. Stille und Gemütlichkeit es beginnt die Vorweihnachtszeit. Plätzchen backen. Leckereien naschen. Sternaniscookies und Honigkuchen warmen Punsch trinken Schokolebkuchen. Ein Zauber auf den Menschen liegt. Der um die Welt andächtig fliegt. Herzen erhellt und Dunkelheit besiegt. ©Donna H. 27. November 2022 (Bild:Pixabay)
  4. Die Tage wandern von Nacht zu Nacht mit mir Ich träume meine Jahre zurück als alles noch gut war Mit den ersten Stunden in den Taschen führte mich der Himmel- der hinter deinen Augen begann in unseren ersten Sommer Meinem wortlosen Echo bist du nachgefolgt bis wir uns fanden unserer Stimme lauschend gab ich dir meine pure Haut und meine Verstecke unter der Baumkrone aus Mondgeflüster und die Meisen singen für dich mein Geliebter mit jedem Kampf neu Wir hatten uns für immer Bild Privat
  5. Anaximandala

    Flauschekätzchen

    Süße kleine Flauschekätzchen mit in Milch getränkten Tätzchen fressen, ach wie wunderbar, mir vom Kopf das ganze Haar... als sie dann noch Hunger hatten, fraßen sie die Teppichmatten, Bettbezüge, Kissen, Kleider, die Tapeten und dann leider meine Sofagarnitur, auch den Kuck Kuck aus der Uhr, mein geliebtes Lieblingsbuch... ich befürchte, den Besuch der vorhin noch hier gesessen ham die Viecher auch gefressen. Trotzdem scheints, so wie sie lungern, dass sie Tage, Jahre, hungern, ist nur leider nichts geblieben na, was fresst ihr nun, ihr Lieben? Kommen zu mir, süß am schnurren, kann auch sein, dass sie mehr knurren, fangen an mich abzuschlecken, nein, ich glaub mich abzuschmecken.. leckt mich, blödes Katzenvieh tun so, als verhungern sie, fresst ihr mich jetzt als Dessert bleibt die Futterschale leer! Oder wollt ihr selber laufen, euer Futter -womit- kaufen? Einen Dosenöffner nutzen, ist nicht so wie Pfötchen putzen.. ohne mich geht ihr zu Grunde geht vor -passt gut auf- die Hunde. Doch so wie bei allen Tieren können sie nicht kalkulieren und das Rudel Nimmersatt frisst viel lieber, was es hat.
  6. Ich Angsthase Ihre Hand hat mich beiläufig berührt Und bei mir zu frivolen Gedanken geführt Sie ist Kellnerin hier im Bistro Und flirtet mit jedem, das gehört sich so. Auf der Rechnung steht eine Handy Nummer Sonderbar - das bereitet mir Kummer Doch sie hat mir die Rechnung gebracht Und irgendwie schelmisch dabei gelacht. Nun krieg ich Schmetterlinge im Bauch Es zittert das Herz, die Hände auch Was soll ich tun, wenn die Zeichen mir gelten Mich stellen oder einsam verwelken? © Herbert Kaiser
  7. König Ödipus oder an Weggabelungen tut Achtsamkeit Not Ich halte eine völlig verzweifelte Iokaste im Arm, die behauptet, ihr Föhn sei ins Badewasser gefallen. Ich muss sie unbedingt retten! Meiner jungen Freundin sage ich ab. Der Mann der Iokaste, genannt Laios, fährt derweil mit dem Traktor aufs Feld. Aber ich trage Sorge. Meine Freundin sagt unterdessen adieu. Ich bringe Iokaste, die es nicht mehr schafft, in die Anstalt und besuche sie dort regelmäßig. Ich muss mich um sie kümmern. Meine krebskranken Frau zu Hause, vertröste ich am Telefon. Der Mann der Iokast, genannt Laios, ist inzwischen dement, und selbst auf Hilfe angewiesen. Ich aber trage Sorge. Meine Frau verstirbt derweil im Hospital. Ich versuche der greisen Iokaste, die Selbstmordgedanken auszureden und ihr Tagesstruktur zu geben. Ich habe die Pflicht, zu helfen. Meine Tochter, genannt Antigone, unterrichtet mich am Telefon über eine bevorstehende schlimme Operation. Der Mann der greisen Iokaste, genannt Laios, ist lange tot. Ich aber trage Sorge. Meine Tochter, genannt Antigone,... NEIN, NEIN und nochmals NEIN!!! Augen auf, blinder Seher! An Weggabelungen tut Achtsamkeit Not! Antigone wird dereinst meinem Leichnam die letzte Ehre gewähren, das mag der Wille der Götter sein. [Ein Blues, in soundsoviel Takten!]
  8. Der Bär und der Bär Es war einmal ein Bär, der kam nun von weit her und der wunderte sich sehr, denn er sah schließlich vielmehr, zu Fuß kam auch noch ein anderer Bär, aber der kam von ganz wonaders her,... ...und den fragte dann der Bär: "Hey du Bär, wo kommst du denn her?" Und der: "Das weiß ich gar nicht mehr,... ...doch komm mit mir, du Bär! Ja, genau das entgegnete er, also der andere Bär. Ja,... und die Moral von der Geschicht': Ob du nun ein Bär bist oder auch nicht, und triffst du auch mal auf einen Bären dann wird dich seine Antwort lehren, vorausgesetzt du fragst ihn was, weil dazu eine Antwort passt,... ...ob die verbal ist oder nicht,- das nimmst du wahr dann, sicherlich, und das hier auch nur als Hinweis eben, denn dann wirst du keinen Schreck erleben. R. Trefflich am 9. Mai 2021
  9. Ein ganz neuer Dichtstil, lasst die Korken schon knallen; bin ich doch sicher, ich werd Euch allen gefallen. Die Medien, bitte ich nur nicht schrei‘n, trugen diesen bis in mein Kämmerlein; mit einen Satzbau, den ich nicht gekannt, erreichten sie mich und meinen Verstand. So gestärkt, weiß ich, es ist kein Verbrechen, ein anderes Deutsch überall nun sprechen; mein Unterricht von einst, total überholt, gewinnt nur der, der schon anders gepolt. Egal wo er herkommt, hat er nun Gewicht, spricht er schön gebrochen sein erstes Gedicht; bringt er noch Verstand mit, sag ich, so soll es sein, ist er herzlich willkommen, werd einverstanden ich sein. Doch seine Toleranz muß dann auch soweit reichen, dass wir unser Tuen mit dem seinen vergleichen; des Weiteren muß er folglich ertragen, dass wir ungeschminkt unsere Meinung ihm sagen. Denn künstliche Blumen können nur duften, wenn wir sprichwörtlich dafür in Eintracht schuften; wenn wir vereint wie in uralten Tagen, unser Schicksal und Werden gemeinsam tragen.
  10. lebensfern ein dunkler fleck an der wand wird zu einer insel im meer je länger ich sie anschaue umso größer wird der wunsch sie als zufluchtsort zu erkunden feuchte luft liegt über dem kleinen eiland es gibt keine bäume sodass ich selber schatten werfen muss im licht der abendsonne glitzern steine im ufersand ich suche schutz unter einem felsüberhang sammle holz fürs feuer in der nacht alles ist besser als in einer welt voller leid und ohne hoffnung zu leben lebensfern.mp4
  11. Eine Gitarre, ein Laptop und ein Vierspurrekorder Ich packe Socken und Unterwäsche ein, so bin ich immer untenrum frisch. Ich packe Hemden, Hosen und Jacken ein, so bin ich immer hübsch anzusehen. Ich packe eine elektrische Zahnbürste und Zahnpasta ein, so atme ich immer frisch ein und aus, auch, wenn ich schwer atmen muss. Ich lade den Antrag für den Pflegegrad meiner Mutter runter, so kann ich offiziell helfen und mein Gewissen bleibt rein. Ich packe eine Gitarre, einen Laptop und einen Vierspurrekorder ein, so habe ich eine Chance dort zu überleben, wo ich aus guten Gründen einst fortging. Mein Haus und mein Garten stehen verlassen und leer und fast scheint es mir, als vermissten sie schon jetzt meine Zuwendung und Pflege.
  12. Wie vieles im Leben, ist's auch in der Liebe, das Schicksal verteilt uns mitunter mal Hiebe, gefangen im Umfeld, von ganz vielen Dingen beeinflusst, lässt Zeit trotzdem so manch gelingen. Verhaftet in ihr ist wohl jeder mitunter, wie so oft im Leben geht's rauf und hinunter, das Lied spielt im Heute mal Moll und mal Dur, doch Trübsal zu blasen, was brächte es nur. Die Liebe, die aufgebracht und die man schenkt, bekommt man zurück, wenn der andere denkt, empfindet ganz ähnlich, wer kann es schon sagen und trotz dieser Zeit lässt so vieles wohl wagen. Daher soll nach vorn geblickt keiner sich grämen, Gefühl das empfunden, kein Grund sich zu schämen, selbst wenn so viele nach Höh'rem nur streben - lohnt es denn nicht, für die Liebe zu leben? © Uschi R. (Text/Bild) Liebe und Zeit1.mp4
  13. Herbert Kaiser

    Am Meer

    Am Meer Ich schaue hinaus auf das weite Meer Die Wellen schaukeln hin und her Es tanzen im Takt kleine Feuerzungen Lebhaft, der gleißenden Sonne entsprungen. Am Horizont treibt ein Fischerboot Die Sonne blendet, ich hab meine Not Ihm zu folgen im Wellengang Die Brandung am Ufer als großer Gesang. Ich stehe ergriffen da voll Staunen In der Seele rumort sehnsüchtiges Raunen In Gedanken treibe ich fort an Bord Als riefe mich lockend ein fremder Ort. © Herbert Kaiser
  14. Moskauer Nacht Nachts, wenn die Theater geschlossen, Restaurants und Nachtklubs meist zu, zwolf Schläge der Uhr vom Spasski-Turm des Kremls im Dunkel verhallen und nur wenig Autolichter durch die Straßen geistern, zieht ein schier endloser Zug von Toten auf den Kremlmauern vorüber. Tränen aus leeren Augenhöhlen regnen auf die Steine. Schneefall verdeckt die Spuren. In goldenen Sälen hinter dicken Wänden befiehlt einer seinen Generälen: Morden und nochmals Morden im Feindesland an allen Orten. Rubelschecks und Orden gibt’s und Wodka hinterher gegen Kälte, die immer mehr von draußen nach drinnen und von innen nach außen dringt. Jener, der gnadenloses Morden befiehlt, Millionen eine bessere Zukunft stiehlt, liebt die Macht wie besessen. Doch angewidert wendet sich diese ab. In ihrem Blick das Fadenkreuz mit seinem Gesicht, den Finger am Abzug, sobald Fortuna ihren Daumen senkt. Niemals wird der Auftritt der Toten klaglos hinter einem Vorhang der Geschichte enden. Gemordete laden Nacht für Nacht die Last ihrer Klagen Lebenden und Nachkommenden auf Schultern und Rücken, bevor der Tag mit neuem Morden beginnt.
  15. Joshua Coan

    Neulich in der Kaserne 2

    Folge 2: Deckung geben Die Truppe ist draußen auf dem Übungsplatz. Stabshauptmann Unterbusch bläst die Trillerpfeife. „Hoch ist das laut! Wunderbar Männer, wunderbar. Alle antreten zur Besprechung.“ „Hauptgefreiter Schmidt meldet erfolgreiche Ortung des feindlichen Spähpanzers und der Mörserstellungen!“ „Sehr schön, sehr schön. Na alle Achtung, da habt ihr euch ja richtig Mühe gegeben, was? Und… was haben Sie denn da für eine schicke Uniform an? Wusste nicht das es die auch von Adidas gibt.“ „Äh, bitte um Verzeihung Frau…. äh, ich meine Herr Stabshauptmann? Ich verstehe nicht ganz…“ „Na die Streifen auf ihrer Schulter.“ „Ach so, das ist mein Dienstgrad, Herr Stabshauptmann!“ „Soso!“ Oberst Greiffeld stampft dazu. „Stabshauptmann Unterbusch! Und wie läuft die Übung im Aufspüren feindlicher Ziele?“ „Na Hallöchen Herr Oberst Greiffeld! Die Jungs sind heute in Bestform, sag ich Ihnen.“ „Sehr schön. Gut zu hören. Vergessen Sie später nicht das Deckung geben zu üben.“ „Huch! Na Sie sind mir vielleicht einer Herr Oberst! Wird erledigt!“ Zwei Stunden später spaziert der Oberst wieder auf´s Feld. Plötzlich bleibt er wie angewurzelt mit großen Augen stehen. „Was zum Geier ist das denn?!?!“ Vor sich sieht er wie jeweils zwei Soldaten hinter Büschen aufeinander „in Deckung“ liegen. „STABSHAUPTMANN UNTERBUSCH!!! WAS ZUM TEUFEL SOLL DASS DENN DA WERDEN???“ „Na ich hab sie „Deckung“ üben lassen, wie befohlen!“ „UNTERBUSCH!!! SIE SIND DEGRADIERT!!!“ „Herrjeh, also nie kann man es Ihnen recht machen… Seufz…“ Fortsetzung folgt…
  16. Aries

    Faust in drei Kurzen

    Ur-Fäustling Dies ist ein herrlich süß Getränk zieht feurig mir in mein Gelenk im Gaumen mild im Abgang weich und etwas schwippsig wird mir gleich Fäustling 1 Werd ich im Suff dereinst mal sagen Mir reicht es! Kann schon nicht mehr stehen! Dann magst du mich nach Hause tragen Kann schließlich nicht mehr selber gehen Fäustling 2 Ich bin ein Teil von jenem Saft Wer von mir trinkt mit Leidenschaft Wird bald von mir dahin gerafft Der Geist im Glas vereint Und das zu Recht, denn wer das alles trinkt Verdient, dass aus dem Mund er riecht
  17. Ich bau dir eine Schloss Mutter will nicht aufstehen, sie besteht darauf, keine Kraft mehr dafür zu haben. Ich sage ihr, sie solle noch etwas liegenbleiben und verschwinde oben im Bad, um zu duschen. Kaum, dass ich ausgezogen bin, höre ich von unten jämmerliche Hilfeschreie. Ich rufe runter, was denn sei und erwähne, dass ich nackt bin. In kritischem Unterton, der auf die plötzliche Mobilisierung versteckter Kraftreserven hindeutet, vernehme ich nun von unten, wieso ich denn jetzt nackt sei, was dies zu bedeuten habe. Ich fühle mich total ertappt. Schuldgefühle machen sich breit. Hatte ich mich nackt gemacht, um zu sexuellen Ausschweifungen, zu denen es bei mir zugegebenermaßen hin und wieder kam und kommt, zu schreiten? Nein freilich nicht. Ich wollte doch duschen. Mit dieser selbst erkannten Erkenntnis meiner momentanen Situation, rufe ich nun mit recht männlichem Brustbassbrummton hinunter, ich habe natürlich duschen wollen. Ein Schweigen aus dem Parterre signalisiert mir die Akzeptanz meines Tuns. Ich werfe mir kurz was über und laufe geschwind die Treppe hinunter, denn ich bin ein Sohn, der tatkräftig ist und der seine greise Mutter in allem sehr gut unterstützen kann. Unten liegt sie im Bett und starrt zur Decke und meint, sie wolle auf keinen Fall als Depp die Straße entlang rennen. Ich versichere ihr, nicht der Meinung zu sein, dass dies geschehen könne, außerdem wäre ich ja auch hier, um dies zu verhindern. Darauf beruhigt sie sich etwas und geht ins Bad, um sich tagesfertig zu machen. Als ich wieder oben im Bad bin und meine Hüllen falle lasse, singe ich plötzlich das Lied „Ich bau dir ein Schloss“, den bekannten Schlager von Heintje und da fällt mir kurz darauf ein, ich sang den meiner Mutter vor, in einer Toilettenkabine im Krankenhaus, als Siebenjähriger. Sie war dort, wegen Nervengeschichten. Ihr gefiel mein Gesang so gut, dass sie drauf bestand, ich solle ihn vor allen ihren Zimmergenossinnen und den Krankenschwestern noch einmal vorsingen. Ich erinnere mich genau, wie das Gefühl war, als ich vor all diesen Frauen stand und keine Silbe über die Lippen brachte. Ich schwieg und enttäuschte meine Mutter vor allen Leuten.
  18. Ein Lied. Garstig. Auf, lass sie hungern, Putin, lass sie sterben, Sie wollen dir doch bloß den Spaß verderben. Lass sie in Kiew sich dem Arsch abfrieren Und ihre Kinder in dem Krankenhaus krepieren, Das du mit Mullah-Drohnen gern beschießt. Wie dich der Heldenmut der Nazis doch verdrießt! Als deine Horden kamen, hats niemand gefreut. Was haben deine Diener dir bloß eingebläut? Sie haben dir Potemkins Dorf neu aufgebaut! Und du hast dumm am Roten Platz geschaut. Die Drohung mit der Bombe ist in Mode. Die Reservisten bluten sich zu Tode. Du sitzt allein im Kreml, und dein Butler Bringt Kaviar und Krimsekt für „Herrn Putler“, Wenn die Soldatenmütter leise weinen, Dass Heldentod ein Glück sei, laut verneinen.
  19. Novembergrau Novembergrau zieht sich der Tag dahin Als wär ein Sträfling irgendwo entflohen Dunkle Gedanken umnebeln meinen Sinn Ich bin um Licht und Freud betrogen. Die Sehnsucht steigert sich von Tag zu Tag Dieser Tristesse hier zu entfliehen Da ich die Kälte und Dunkelheit nicht mag Sollte ich mit den Vögeln südwärts ziehen. © Herbert Kaiser Bild:Pixabay
  20. Die Rückkehr der Wölfe Stand er im Interessenkonflikt des Profitstrebens und der Sucht nach Anerkennung oder birgt sein wahres Leben einfach die Gefahr der Vereinsamung? War da die Sehnsucht nach der Truppe, dem Wolfsgeheul, der verschworenen Gruppe, der er sich mit Leidenschaft hingegeben, der Hoffnungsstrahl in seinem Leben? Dazugehören und miteinander heulen, die Pfoten heben, andren das Gesicht verbeulen, in der Gemeinschaft stark zu sein, das Maul geschlossen, nur nicht selber meinen, sonst wirst du verstoßen. Dem Leitwolf nach, jeder hat seinen Job, gesucht und gefunden ist schnell jener Mob. Ein Abweichen von der Linie, Schwäche statt Punktlandung, jener zahlt dann die Zeche für eine unzulässige Kursschwankung, er steht unter Druck, wird schnell selbst zum Ziel. Jener rechte Ruck wird ihm zum Ventil. Er lebt seine Wut, will raus aus der Not, Verzweiflung ist gut für jedes Komplott - nicht nur gegen die Linken - er hat sie im Blick, der Vergleich, er mag hinken, doch die Wölfe sind zurück.
  21. Kerstin Mayer

    Die dunkle Zeit

    Die dunkle Zeit Das Jahr geht bald zu Ende nun, der Winter hat den Herbst verdrängt. Nun ist es Zeit mal auszuruhn, der Alltag hat uns eingeengt. In Wald und Feld tobt kalt der Wind, der Mensch bleibt lieber jetzt zu Haus. Die Leute sind vor Sorgen blind, die Welt sieht trist und traurig aus. So gehen viele Wochen hin, stets folgt ein Tag auf eine Nacht. Man sucht ganz still des Lebens Sinn, und tausend Zweifel sind erwacht. Im Winter macht sich Wehmut breit, ein jeder sehnt sich nach dem Mai. Das ist die kalte dunkle Zeit, doch jedes Jahr ist mal vorbei. Silvester geht’s noch einmal rund, doch Angst steht mir schon im Gesicht. Das Jahr kennt seine letzte Stund‘, ich kenne meine Stunde nicht. © Kerstin Mayer 2022
  22. wir leben, wie ihr sicher wisst, in einer welt, wie soll man sagen... die irgendwie schon "grimmig" ist - mit "dingen"... die an einem nagen. und manches ding hört niemals auf, es ist, als läg es auf der hand, trotz schönem winterschlussverkauf und spielen auf dem schwarzen sand - dunkel wirds, eh mans vergisst, wenn kerzen nachts zuneige gehen. was irgendwem dann neuland ist. naaatürlich - mag es keiner sehen. doch manchmal fällts besonders auf, in form von phasen oder tagen: "dies eben ist der dinge lauf - drum warum sollte man verzagen?" die meisten nur so: J'ai perdu! das alles kann ja heiter werden. verdammt! ich geb mir alle müh! was ist denn hier nur los auf erden? im ernst, fällt - es - denn keinem ein? es wär so simpel zu erklären: wie einfach könnte alles sein, wenn die irren nicht so irre wären? hm? eben. wäre wohl ganz anders dann. aber eben. "jeder tut so wie ers kann." - herrje! "ROFLCOPTER!!1 - ja, so ist halt das leben!!!"... natürlich lässts mir keine ruh! es sucht mich heim! in meinen träumen! ich gehör ja selber auch dazu. "um dies noch einzuräumen." wie lächerlich - in anbetracht - scheint man sich doch nicht ganz im klaren : es wär nun wirklich angebracht - würden die herren mal nur einen gang herunterfahren! ganz allerherzlichsten dank! © bla
  23. Evolution der flachen Welt Rund ist die Welt einem Teller gleich aus der Glut jenseits des Randes gereicht kam einst die Suppe, leicht salzig und dünn organische Stücke schwammen darin gefolgt von Inseln, in sich verlaufend mit Farben, Struktur, nahrhaft und dampfend süß und satt wär’ die Zukunft so lecker doch wollte der Gast einen Aschenbecher. (aus der Serie „Das Voyeuristenrestaurant“)
  24. „Lebensader“ Verlange ich zu viel, wenn ich verlange nach einem Ziel, das mein Leben definiert, für das ich mich hab inkarniert? Ist es „Dienen“ und auch „Leisten“, es scheint, als wählen dies die meisten? Ich finde, etwas mehr darf’s sein, mit Erfahrungen gesegnet fein. Auch Liebe will ich leben, es sei mein größt’ bestreben und ich möchte nicht vermeiden, „Glück“ von „Pech“ zu unterscheiden. Wäre es ok auch mal zu hassen, damit ich „Unglück“ kann erfassen, nur um anschließend zu verstehen, mit „Toleranz“ auf mich zu sehen? Was ist denn, wenn ich „böses“ lebe, als Ziel auf eine „Hölle“ strebe, lässt Du mir die „freie Wahl“, Herz aus Gold oder kalt wie Stahl? Doch „Angst“ und „Schrecken“ leben, wäre nicht gern mein Bestreben, darum entscheide ich mich im „Jetzt“, weil Du „freie Wahl“ wertschätzt, für ein Leben mit viel „Sinn“, gern von „Allem“ was darin, für eine „erlebnisreiche“ Zeit, die mir „Hier“ auf Erden bleibt, meine Seele zu entfalten und niemanden aufzuhalten, dessen Seele hat gewählt, was auch immer für ihn zählt, ganz egal, was auch geschieht, wenn ich dieses Leben hab‘ geliebt.
  25. Steinernde Worte stürzen wie Feuer vom Himmel, trotz ihren so festen Reden....landen sie im Schützengraben nur wie Rosenblüten....doch fordern so manch ein Leben....leicht,gar sanft ohne Anzeichen eines Bebens........in welchen ewig leidende Soldaten ertrinken.... während sie in geballter Stille...auf kaltem Felde,in wärmenden Blüten versinken... Versprechen,konnten sie schon immer gut....nie einst am Orte des Leids gewesen....der eigenen Angst, trotz besagtem Mute wegen.... entsteht falsches Sprechen nach schätzendem Urteil....falsche Entscheidungen stürzen erbautes ein....wie im Walde das Beil....der Sohn als Volk knechtend,doch hoffend nur der Vater möge...einen schützenden Rücken bieten.... vermag dieser vor all dem nur zu fliehen....allein ist das Volk nun....jedoch gewünscht es würde schweigen....und nie Bedingung,oder Verlangen nach alter, glorreicher Zeit zeigen... die Farbe der Blüten,verschwimmt im tiefroten Blute,verblasster Seelen.....es ist ein Krieg,welcher wie eine Pest langsam um die Welten zieht....und dem Tod,mit väterlichem Blick nur die sie Augen sieht.....der Gedanke,reicher ...geballter Minderheit...er scheint der größte Vertrauensbruch heutger Zeit....Verraten,vom eignen Land....in ein von jenem entfachtes....wie ein Wind....tobendes Höllenfeuer verbannt.....doch sollen wir geben unsren größten je dagewesenen dank....und uns mit lächelndem Gesichte freudig hineinstürzen....in diesen wütenden Brand...Krähen verkauft man nun als reinweiße Tauben... ein Mensch in seinem Lob und sturrsin,....sich zu fein ums nicht zu glauben....und all jene welche's sehn....fürchten nun voll sorgen....diesen Kriege....zu verstehn....die großen aufsprechenden Münder,mit Gold gestopft....und...niedere mit Gift......eine dunkle Parade marschiert durch leere Straß,nimmt all das Licht.....der Tag gleicht nun der Nacht....eisiger wind,von Feuer nicht geschwächt zieht durch des dunklen Walds geäst....still wurds nun um all die Leut.....nur ein ständiges,leises flüstern hört man heut.....selbst des schmerzes Schrei....ertönt nur leis woraufhin er schallt in unendliche Weit......hier,auf dieser Ebne....ist Leben zu Leben nur so gleich....
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