Zum Inhalt springen

Poeten durchsuchen

Zeige Ergebnisse für die Stichwörter "'feedback jeder art'".

  • Suche mithilfe von Stichwörtern

    Trenne mehrere Stichwörter mit Kommata voneinander
  • Suche Inhalte eines Autors

Inhaltstyp


Forum

  • Gedichte
    • Experimentelles und Wortspieldichtung
    • Feiertage
    • Flora und Fauna
    • Freundschaft
    • Gedanken
    • Herzensangelegenheiten
    • Hoffnungsschimmer
    • Humor & Satire
    • Fremdsprachige und Mundartgedichte
    • Mythenreich, Religion und Fantasiewelten
    • Philosophisches
    • Politisches und Gesellschaftliches
    • Schattenwelt
    • Sinnestanz
    • Weisheiten
    • Weitere
  • Besondere Gedichtformen
    • Japanische Formen
    • Hexameter und Distichen
  • Prosa
    • Aphorismen und Zitate
    • Aufsätze, Sachliches, Ernstes
    • Fantasy und Science Fiction
    • Kinder und Jugend
    • Krimi, Horror und Gruseliges
    • Kurzgeschichten
    • Märchen, Fabeln, Mythen und Sagen
    • Romane, Novellen etc.
    • Satire, Jux und Tollerei
    • sonstige Texte
    • unendliche Geschichten
    • Archiv
  • Dramatik
    • Theaterstücke
    • Rollenspiele
  • Hörbares, Sichtbares, Minimalistisches oder Experimentelles
    • Cartoons und Karikaturen
    • Songtexte
  • Gemeinschaft
    • Entrée
    • Wohnzimmer
    • Schulzimmer
    • Spielzimmer
    • Bibliothek
    • Keller
  • Wettbewerbe, Veröffentlichungen und Termine
    • Die Feder des Monats
    • Ausschreibungen und Wettbewerbe
    • Buchveröffentlichungen unserer Mitglieder
    • Lesungen - unserer Mitglieder
  • Tolkien Fanclub's Tolkien & Jackson
  • Tolkien Fanclub's Gedankenspiele
  • Tolkien Fanclub's Fragen & Antworten
  • Die Wälder des Dionysos's Dionysische Elegien (Literarisches, Musikalisches)
  • Claudis Rumpelkammer's Lieblingsgedichte

Blogs

  • Querfeldein - Briefe eines Vergessenen
  • Ein Wort folgt aufs andere
  • Freiform - Mit Vorsicht zu genießen !
  • Worte aus der Stille
  • panini
  • Tagebuch aus der Selbstquarantäne
  • Sonja Pistracher
  • Meine Reise durch Südindien
  • Es ist noch Buchstabensuppe da...
  • Behutsames in Wort und Bild
  • Jesus der Heiler
  • ding ding
  • Online-Lesungen (Gedichte)
  • Eine schamanische Reise...
  • Die Wälder des Dionysos's Dionysische Delirien (Sonstiges)

competitions

  • nur Chaos um uns herum
  • am Meer
  • Angst

Finde Suchtreffer ...

Suchtreffer enthalten ...


Erstellungsdatum

  • Beginn

    Ende


Zuletzt aktualisiert

  • Beginn

    Ende


Suchtreffer filtern nach ...

Benutzer seit

  • Beginn

    Ende


Gruppe


Copyright / Quellenangabe Profilfoto


Wohnort


Lieblings Autoren / Dichter

  1. Perry

    frühlingserwachen

    frühlingserwachen januar du erstling unter den zwölf mondumkreisten noch schläft die welt unter deiner eisig weißen decke wie das schneeglöckchengeläut in seiner zwiebelknolle februar du geringster unter den eifrigen tageszählern bemalst dein gesicht mit greller farbe damit niemand bemerkt wie sehr du dich nach wärmender nähe sehnst märz du ewig wandernder geselle hältst den gelben becher hoch in die luft damit die emsig schwärmenden bienchen summend an deinem süßen nektar nippen frühlingserwachen Bild- und Tongedicht.mp4
  2. Schmuddelkind

    Bei Licht betrachtet

    Ein Traum ist eine Wirklichkeit, die sich in mir verschwendet und, öffne ich die Augen weit, bei Licht betrachtet, endet.
  3. Thomkrates

    Die edleren Wege

    Die edleren Wege im Leben der Klugen entfalten wohl klar mit der Zeiten Geschehen, bestimmt philosophisch sich Fragen erfrugen, die Antwort auch finden am Tag des Verstehen. Wir Menschen entwickeln entlang alter Zeit mit gewordenen Wegen von Herz und von Geist; doch Grund und auch Sinn, einer Seele, bereit den tieferen Frieden im Gemüte beweist. Wer folgt nur dem Geiste, den seinigen Winden, wird winden um Wahrheit sich und um sich selbst; im Schönen ein Leben gar frei wird sich finden, wenn du ihm auch Übles und Dunkles erhellst. Das Lächeln, ob Leid, ob Tod und ob Schmerz, der Drang zu Befreien in tieferen Frieden, entstammt aus der Tiefe des Daseiens Herz und zeigt sich alltäglich als gütiges Lieben. So komm und beschaue die tieferen Fragen, entlaste Gewissen und forsche getrost, der Anblick der Welt dies fordert zu wagen, und Liebe ist dabei der Welt nicht erbost.
  4. ich hasse meines wesens dunkelstunden wenn mit fauligen erinnerungen gespenster ohne jede scham sich paaren in allen nie verheilten wunden da all die toten wieder auferstehen die wortgetüme die mit peitschenschlag noch in den narben meines geistes klingen und grau die mahre um mich wehen und du gott schweigst dich mir entgegen
  5. Uschi R.

    ​ Gezeitenlauf 🌊

    Selbst wenn, gleich einem Wellenspiel, in dem wir oben und mal unten, wohl fremdbestimmt und ohne Ziel, manchmal der Wehmut auch verbunden. Manchmal dennoch gelingt's vielleicht, auch aufzusteigen, weit hinauf, an solchen Tagen uns gereicht, so wie er kommt, Gezeitenlauf. Und wie nach Ebbe stets die Flut, wer sagt es uns, was gut, was schlecht, wer sagt es uns, wann es genug und woher allen nur gerecht? Sich zu erkennen, zu agieren, es aufzuschreiben dann sogar und Stimmungen stets generieren, sie festzuhalten, ist doch klar. Zu trachten, dass man obenauf, im immerzu Gezeitenlauf. © Uschi R. Gezeitenlauf-mp3cut.net_.mp4
  6. Wozu dies alles hinterfragen? Wofür wohl nachzudenken lohnt? Wenn uns so oft an manchen Tagen, die Hoffnung zu verschwinden droht! Wen geht's was an, wem doch der Mond gehört, und wem der Sonnestrahl, der Tags darauf uns grell verstört! Ist's nicht egal, wen nachts die Sterne so beglücken mit ihrem Funkellicht? So viele möchten Antwort gerne, soviele ziehen zu Gericht! Egal ist wer du bist, was dir auch widerfahren, wenn du dir selbst bleibst dabei treu! Des Menschen gröbstes Neidgebahren, gab es schon immer - ist nicht neu! © Uschi R. text/bild Bleibdirselbsttreu_mp3cut.net_1_.mp4
  7. Das Feld meiner Kindheit Das Feld meiner Kindheit lebt immer noch. Dort trage ich geflochtene Zöpfe. Unter meinen Schuhen haftet Erde von Vaters Scholle. Sein helles Lachen klingt nach Zuversicht und obwohl er mit der Pfeife im Mundwinkel die Welt erklärte und hin und wieder Kringel in den Himmel malte vertraute er dem Morgen.
  8. Wie den Schmerz vermitteln von deiner Abwesenheit Die Erinnerung an das Lied das wir im Taxi zum Gare de L'est hörten im dichten chaotischen Verkehr neben dir sitzend Voll im Lied und Verkehr der arabische Taxifahrer Der Text sprach ihn an man merkte es Text und Melodie und Aznavours Stimme Vor allem seine Stimme brachte ihn zu einem Hafen zu einem Schiff Emmenez-moi Das zusammen mit dir erlebt zu haben mich daran zu erinnern Dieser Schmerz wer versteht das?
  9. Hera Klit

    Paris

    Paris Ein Stück in 7 Szenen Personen: Paris: eine traumhaft schöne junge Transe; wer es nicht weiß, hält sie zu 100 Prozent für eine begehrenswerte Frau, die jedem normalen Mann den Kopf verdrehen kann. Anton: ein unattraktiver, übergewichtiger, glatzköpfiger Rentner im Rollstuhl Marcel: der erwachsene Sohn von Anton Michaela: die erwachsene Tochter von Anton Nachbarin: leicht pummelige Rentnerin. Eigentlich eine halbwegs attraktive Frau. Erste transsexuelle Nutte: Zweite transsexuelle Nutte: Erste Szene: Paris, allein in einer recht dürftig eingerichteten Wohnküche auf dem Boden kniend, den Boden schruppend. Ihre Schönheit ist überirdisch und von herrlichem Glanz. Paris: Was ist‘s, das mich im Innersten zusammenhält und mir sagt, ich sei sein? Was ist es, das mich ihn nur sehen lässt? Keiner weist mir den Weg, denn er allein. Sorgenlos seh‘ ich meine Zukunft am Horizont als Schattenspiel im Nebel, mit ihm als Regisseur. Eine Landschaft mit Personen unbekannt, die Gesichter gelingst mir nicht zu enträtseln. Da ist ein Mann und da ist das Gefühl, bei seinem Anblick, ihm so untertan zu sein. Das macht mein Herz so leicht und zugleich so endlos schwer. Wollte er mich morden, ließe ich‘s geschehen, denn mein Wille muss ganz der seine sein. Was sage ich? Mein Wille? Ich sollte keinen haben! Noch regt sich törichter Eigennutz in mir. Er müsste mich aufs Blut schlagen dafür. Kann ich ihm nützen, kann ich ihn stützen, dann ist mein Teil getan. Wie ein Stück willenloses Treibholz wurde ich an seine rauen Gestade angespült. Suchend nach der absoluten Demütigung, die er mir sogleich in hohem Maße gab. Die Meinigen ließ ich zurück und sollten sie mich auch verzweifelt suchen, mir steht der Sinn nach Heimkehr nicht. Ich will leidend Glück erfahren. Kein normaler Mann hätte mich in sein Heim aufgenommen, bin ich doch nur ein Unikum, das man nachts beglotzt und begehrt und am Tage verleugnen will. Aber er schlägt mich auch am Tage. Ganz offen vor aller Welt, denn er meint es gut mit mir. Still! Er kommt! Die Tür fliegt auf, krachend an der Wand anschlagend und Anton fährt mürrisch dreinblickend mit seinem Rollstuhl herein. Anton: Bist Du immer noch nicht fertig mit Schruppen? Eine Putzfrau, die es gelernt hat, würde das in einem Drittel der Zeit erledigt haben. Manchmal frage ich mich echt, warum ich dich hier durchfüttere. Ja, sicher, du siehst geil aus, aber das ist nun mal nicht alles. Komm jetzt mit rüber ins Schlafzimmer, da gibt es was zu erledigen für dich. Anton fährt hinüber ins Schlafzimmer und Paris folgt ihm auf allen vieren. Die Schlafzimmertür wird geschlossen. Man glaubt Peitschenknallen zu vernehmen. Zweite Szene: Marcel und Michaela am Tisch in der Wohnküche sitzend, Kaffee trinkend. Marcel: Er ist zum Arzt gefahren worden, mit dem medizinischen Fahrdienst. Ein Routinecheck wurde gesagt, ihm fehle nichts Ernstes. Na, Gott sei Dank. Michaela: Womöglich hat er sich ja übernommen in der letzten Zeit. Man hört ja so einiges. Die soll jung sein und Bombe aussehen. Die Nachbarin sagte es mir am Telefon. Sie wolle mich nur in Kenntnis setzten, sagte sie, was sich in unserem Elternhaus nach Mutters Tod so alles an Ungeheuerlichem abspiele. Marcel: Und mal angenommen, es handelt sich um Liebe? Michaela: Bist Du jetzt völlig durchgeknallt? Der Alte weiß nicht mal, wie man Liebe schreibt. Gerade Du erinnerst dich wohl nicht mehr an den Mann aus dessen Dunstkreis zu entrinnen, Du einmal als das glücklichste Ereignis Deines Lebens eingestuft hast? Marcel: Ja, sicher, aber wo sie doch so schön sein soll. Schönheit kann doch Liebe nach sich ziehen. Michaela: Da spricht wieder der unverbesserliche Romantiker. Mensch werd‘ doch endlich erwachsen. Das ist, wenn überhaupt was, dann nur schmutziger Sex der billigsten Art. Was ihre Motive sind, begreif ich kaum. Es kann ihr doch nur ums Haus gehen und sein Geld, auf das sie spekuliert. Bestimmt nimmt sie an, der lebt nimmer lang. So eine junge Frau kann doch für so einen alten Knacker nichts empfinden. Mich ekelt, wenn ich mir da was vorstelle. Also ich bin doppelt so alt wie die und würde es nicht fertigbringen. Es kann doch nur heißen, er bezahlt sie für ihre Dienste. Na, dann ist der Zaster ja bald weg. Nach Mutters Tod hatte er noch Vierhundertfünfzigtausend auf dem Konto. Ich hab den Auszug liegen sehen. Und Fonds hatten die auch. Marcel: Vierhundertfünfzigtausend plus Fonds und alles futsch. Also echt, das sehe ich jetzt nicht ein. Jahrelang spielte ich den braven Sohn, der regelmäßig anruft und sich nach dem werten Befinden des Herrn Vaters erkundigt und dann zieht irgendeine dahergelaufene Schlampe mir auf den letzten Metern den Teppich unter den Füßen weg und angelt sich das Haus und das Geld. Da werde ich nicht tatenlos zusehen. Den lasse ich entmündigen und er kommt ins Heim. Fertig ist der Lack. Dement genug scheint er mir ja schon zu sein. Michaela: Sei da mal vorsichtig. Du weißt, wie er Mutter immer das Leben zur Hölle gemacht hat. Sie hat auch auf sein Ableben gewartet, aber er hat sich als zäher herausgestellt, trotz seines Unfalls und den ganzen Operationen. Marcel: Dass er aus diesem Blechhaufen lebend geborgen werden konnte, war ein Wunder, bei dem entweder Gott oder der Teufel Regie geführt haben muss. Michaela: In seinem Fall war es der Teufel, darauf gebe ich dir Brief und Siegel. Ich sage nur, du weißt nicht alles, was in diesem Haus früher abgegangen ist, als Mutter und du nicht da wart. Ich meine, es war nichts Konkretes, aber die Stimmung war immer irgendwie krank und zweideutig. Marcel: Wenn es sich bei euch Frauen nicht um euch dreht, leidet ihr, und wenn es sich um euch dreht, leidet ihr erst recht. Michaela: Komm, lassen wir das, das bringt gar nichts, wir müssen wenigstens jetzt an einem Strang ziehen. Marcel: Ich will wissen, was zwischen den beiden läuft, ich baue eine Cam ein, dann wissen wir Bescheid. Michaela: Das ist nicht ok, das weißt du. Marcel: Besondere Situationen verlangen besondere Maßnahmen, da kenne ich nix. Michaela: Wahrscheinlich hast du recht. Dritte Szene: Anton und die Nachbarin in der Wohnküche Nachbarin: Ich verstehe vollkommen, wenn ein Mann in deinem Alter sich zu so einer hingezogen fühlt. Anton: Na, das beruhigt mich echt, wenn du das verstehst. Nachbarin: Ich verstehe es, aber für normal halten tue ich das nicht. Junges Fleisch gehört zu jungem Fleisch und altes Fleisch gehört zu altem Fleisch, alles andere ist unnatürlich. Anton: Glaube mir junges Fleisch übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Besonders wenn es willig ist. Jung aber doch erfahren. Und wenn es einen Mann trifft, der fünfundfünfzig Jahre auf alle Freuden verzichtet hat, weil seine Angetraute eine Betschwester gewesen ist, die mehr Zeit in der Kirche verbrachte als im heimischen Schlafzimmer. Eine, die zudem über die Grundkenntnisse auf diesem Gebiet nie hinauskam und das Wort „unkeusch“ bei allem im Mund geführt hat. Französisch blieb ihr zeitlebens eine fremde Sprache. Nachbarin: Ich hätte zur Verfügung gestanden, es hätte nicht bei dem einen Mal bleiben müssen, mein Alter hätte bestimmt nichts mitbekommen. Anton: Das wäre mir zu billig gewesen, ich hatte ohnehin immer ein schlechtes Gewissen wegen dieses Ausrutschers. Nein, so was wollte ich nicht. Lust hin, Lust her. Ich lernte zu verzichten. Außerdem warst du nie eine Frau, die sich unterordnen konnte. Du hast doch selbst deinen Mann bis zu seinem Tode tyrannisiert. Solche Frauen hab‘ ich nie gesucht. Emanzen sind das für mich. Da läuft bei mir gar nichts, da ist tote Hose angesagt. Ich lasse mir von Weibern nichts vorschreiben, schon gar nicht im Bett. Vierte Szene: Paris und Marcel in der Wohnküche. Paris steht am Herd. Ihre Aufmachung ist total elektrisierend und sexy. Die Erotik pur. Marcel am Tisch, ihr zugewandt. Paris: Er legte sich etwas hin, um neue Kräfte zu bekommen. Solch ein Mann ist wie ein Wunder der Natur. Eine Stunde Schlaf genügt ihm, um wieder voll auf der Höhe zu sein. Marcel: So sehr ich mich auch darüber wunderte, aber es war die volle Höhe, ich staunte nicht schlecht. Paris: Glaub es mir Marcel, die Kräfte deines Herrn Vater sind gewaltig. Er ist ein Fels in der Brandung, dessen Urgewalt etwas Göttliches hat, das die Fluten stark aufragend teilt. Marcel: Ich würde es nicht glauben, hörte ich es nicht aus berufenem Munde, ist er doch eigentlich ein alter Zausel. Paris: Ich dulde es nicht, wenn du derart deinen Herrn Vater und Erzeuger herabwürdigst. Zehn von deiner Sorte würde er leicht in einer Nacht zeugen. Marcel: Also entweder hast du nicht mehr alle Latten am Zaun oder ich. So viel steht schon mal fest. Aber der höflichen Worte sind genug gewechselt. Mit einer wie dir würde er schon mal null von meiner Sorte zeugen. Paris: Auf was du nun anspielst, entzieht sich gänzlich meiner Kenntnis? Marcel: Ich kann dir das Video zeigen, das ich gestern Nacht drüben in seinem Schlafzimmer aufnahm. Dann wirst auch du sehen, warum das anatomisch nicht hinhauen kann. Ich nehme aber mal an, du hast selbst schon mal die Region zwischen deinen Beinen gecheckt und festgestellt, was los ist. Paris: Ich werde es ihm sagen und er wird dich zwingen, das Video herauszugeben. Paris will hinauseilen. Marcel hält sie am Arm fest. Marcel: Halt Hermaphrodite, mal nicht so hastig jetzt. Ratzfatz ist das Video im Internet und du und er seid bis auf die Knochen blamiert. Ich werde allen Verwandten und Bekannten den Link schicken und wenn sie gute Nerven haben, schauen sie sich das Video sogar komplett an. Und den Shitstorm, der dann losbricht, kann ich mir jetzt schon lebhaft vorstellen. Paris: Was verlangst du von mir dafür? Gebe es heraus. Er wird dich enterben und dich aus seinem Leben verbannen. Marcel: Ich verlange nur eins. Mach dich aus dem Staub, verschwinde dahin, wo du hergekommen bist. Eine andere Chance hast du nicht. Du willst ihn doch eh nur ausnehmen und dir das Haus dazu unter die Nägel reißen. Paris: Es ist ergebenste dienende Liebe, die mich an der Seite dieses stolzen Mannes hält, sonst nichts. Er ist mein Schild und mein Obdach. Marcel: Ich könnte kotzen ohne Ende. Er lässt Paris los und sie eilt schluchzend hinaus. Darauf klappt er seinen Laptop auf und schaut sich das Video zum wer weiß wie viel malten an. Seine Hand wandert dabei zwischen seine Beine unter den Küchentisch. Fünfte Szene: Es ist Nacht. Eine schwach beleuchtete Straße am Rande der Stadt. Nutten stehen herum. Auch Transsexuelle. Man sieht es ihnen deutlich an. Sie sind schlechte Kopien von Frauen. Marcel kommt herbeigelaufen und bleibt bei einer recht alten, ziemlich maskulinen Transe stehen. Marcel: Kannst du es mir ordentlich besorgen? Erste transsexuelle Nutte: Jüngelchen, ich kann‘s so, dass dir Hören und Sehen vergehen wird. Notfalls wird ein blaues Pillchen mir die rechte Härte geben. Marcel: Wieviel? Erste transsexuelle Nutte: Hundert. Mit blasen hundertfünfzig. Marcel: Hier hast du Hundert. Beide verschwinden in einem düsteren Hauseingang. Kurz darauf kommt Paris aus einem anderen Hauseingang daneben und zündet sich im Lichte einer Straßenlaterne eine Zigarette an. Sie kommt herüber zur zweiten transsexuellen Nutte. Zweite transsexuelle Nutte Na Kindchen? Das ging aber verdammt schnell. Konnte er es nicht lange halten? Bei deinen Qualitäten wundert mich das wirklich nicht. Du wirst hier ne Menge Cash machen können, dein Lebensunterhalt ist gesichert und bei mir kannst du wohnen, solange du willst. Tu mir aber bitte den Gefallen und gebe dich den Kerlen immer gleich als Transe zu erkennen, nicht dass dir hinterher noch ein verkappter Hetero den Schädel einschlägt, weil er denkt, du wolltest ihn foppen. Sechste Szene: Marcel und Michael am Küchentisch Michaela: Also, dass das jetzt so schnell gehen würde, hätte ich ehrlich nicht gedacht. Man konnte direkt zusehen, wie er verfiel und zum Greis zusammenschrumpelte und weg war er. Marcel: Das hängt vom inneren Lebenswillen ab, den einer hat. Michaela: Ob er die Schlampe so vermisst hat? Gesagt hat er ja nichts davon. Er redete ja nie viel und am allerwenigsten mit uns, seinen Kindern. Marcel: Ach was. Du glaubst doch nicht, dass er wirklich was für die empfunden hat? Michaela: Das vielleicht nicht, aber das, was er von ihr bekam, das mag ihm schon gefehlt haben. Marcel: Das stand ihm nicht wirklich zu. Es war das Unnatürlichste der Welt, dass sie sich mit ihm abgegeben hat. Michaela: Stimmt schon. Sie war eine viel zu schöne Frau für ihn. Das war unnatürlich. Marcel: Keiner kann sein Glück so überstrapazieren. Siebte Szene: Es ist Nacht auf dem Friedhof. Der Mond scheint hell auf das Grab von Anton. Das Friedhofstor wird quietschend geöffnet. Paris kommt heran in dem nuttigsten und aufregendsten Styling, das gerade noch vorstellbar ist, ohne komplett durchzudrehen. Sie geht auf Antons Grab hinauf und kniet darauf nieder. Dann zieht sie ein Messer aus der Tasche und schneidet sich die Pulsadern auf. Ihr Blut strömt in die aufnahmebereite Grabeserde. Paris: Alles für dich, mein teuerster Herr. Nach einigen Minuten des Ausblutens fällt sie nach vorne um auf die Grabfläche und stirbt. Hera Klit, Jaunuar 2022
  10. . "Apfel", lächelt die Fee, und vom Himmel herab: eine Blüte. .
  11. ferdi

    Ach, Goethe

    . Jedes Sein im weiten All! Jedes Tier weiß einen Schmerz Links wie rechts von jeder Lust, Jeder noch so kleinen Lust, Und wie dort, so überall: Wie das Tier weiß einen Schmerz Vor der Mensch und einen Schmerz Hinter jeder kleinen Lust, Wortlust, Verslust, überall: Was soll all der Schmerz und Lust? .
  12. Melda-Sabine Fischer

    Das Gebiss

    Das Gebiss Sehr schlechte Zähne, sei gewiss, bescheren später ein Gebiss! Und bist zum Putzen Du zu faul, dann stinkst Du auch noch aus dem Maul. Doch ein Gebiss, das ist nicht schlecht. Man kommt sehr gut damit zurecht. Du musst den Dritten Halt nur geben und sie Dir in Dein Mundwerk kleben. Dafür, da nimmst Du Kukident, was jeder aus der Werbung kennt. Auch Pattex ginge gut -durchaus-, doch geht das Teil dann nicht mehr raus. Man spare zeitig etwas an, dass man den Spaß bezahlen kann. Dann ist man sicher auf dem Posten, denn ein Gebiss kann sehr viel kosten. Natürlich würde ich mich freuen, wär´ das Gebiss auch auszuleihen. Die Oma, sie ist gern bereit, für sie ist das ´ne Kleinigkeit. So spricht sie lustig, was ich mag: „Ich brauch das Teil nicht jeden Tag. Ich putze drüber flugs mal eben, dann will ich es Dir gerne geben.“ Es meint der Onkel Ottokar: „Die Dritten find ich wunderbar, denn ohne die“, so raunt er dumpf, „da säh´ ich aus wie´n Flötenschlumpf.“ Des Onkels Dackel, ihm ist´s gleich, denn Fressen ist sein Himmelreich. Für ihn ist alles stets in Butter, kriegt er genügend Hundefutter. Doch jüngst lag drin im Hundetopf ein milchgetränkter Hefezopf. Der Dackel schmatzt, doch dann er flennt: "Verdammt, das schmeckt nach Kukident." Der Onkel hat ganz unverfroren die Dritten jäh im Teig verloren und hat, weil das erst richtig fetzt, den Teig mit Kukident versetzt. Der Dackel kotzt ganz unverfangen, weil an dem Zopf die Dritten hangen. Er jault mit Ekel vorwurfsvoll und hat vom Fraß die Schnauze voll. Mit ´nem Gebiss, in jedem Falle, genießt den Urlaub Du auf Malle. Du kannst viel besser Spanisch sprechen und musst nicht nuschelnd radebrechen. Und Carmencita, dieser Heißen, darfst Du dann in den Busen beißen. Doch lass die Zähne drin, s´ist wichtig, sonst ist der Sex schnell null und nichtig. Sie denkt sonst: „Welch ein Tattergreis“ und Du stehst prompt im Abstellgleis. Sehr schnell ihr dann die Lust vergeht wenn’s Männlein auch im Walde steht. Solch ein Gebiss ist Goldes Wert im Urlaub und an Heimes Herd. Man kann sich seines Lebens freuen und wird die Dritten nicht bereuen. Doch sind die eignen Zähne gut, steck Dir die Dritten an den Hut. Halt Deine Zweiten hoch in Ehren, dann kannst die falschen Du entbehren. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  13. Wenn der Südwind weht Immer wenn der Südwind weht Ein Aufschrei tief im Herz entsteht Dann steh ich Stunden auf dem Feld Und horch ob er von dir erzählt. Von dir und mir und einer Lieb Die einmal bunte Blüten trieb Sich bis zum höchsten Stern erhob Leicht wie ein stolzer Vogel flog. Ein Sommer war uns ja vergönnt Aufregender es nicht sein könnt Dann kam der Sturmwind über Nacht Hat den Abschied uns gebracht. Ich musste wieder heim nach Wien Nach Norden mit den Wolken ziehn Du bliebst zurück am fernen Strand Bei Sonne, Meer und weißem Sand. Der Südwind tröstet nun mein Herz Gefangen noch im Trennungsschmerz Vielleicht gibt es ein Wiedersehen Wenn mich die Winde zu dir wehen. © Herbert Kaiser
  14. winne007

    Socken

    Socken Als ich hier so Hocke, hör ich wie wer spricht. Kommt von rechter Socke. Riechst Du’s nicht? schreit nun auch die linke… Ich stinke!
  15. Ausgebrütet über leckenden Flammen hat uns - züngelnd auf einen blutroten Feuerkuss- der Gott mit den Flammenlippen gestupst Bleibt unsere Hitze zusammen - eine jede Flügel werdend an diesem zügellosen Wesen das wird, wohin Flammenzungen sich zügellos legen; das gebiert (so heiß in chromatischen Wehen!) ein Fabeltier aus dir und mir wird Hitze, Furie, Hybris: mein Flügel Dein Flügel: Mondlicht, Kichern, phönixisches Glühen Sehnsüchtig singt deine Schwinge von zu früher Trennung in der brennenden Wiege. Meiner Feuerfedern Gesinge aber verklinge im sehnsüchtigen, brennenden Blicke des Fabeltieres (das wurde aus dir und mir) ausgebrütetes, ausgeküßtes, Fabeltier erheben wir uns, zwei flammende Schwingen (Endlich brennen unsere Schwingen wieder!) Nichts prunkt, wenn wir zusammen singen, so stolz, wie unser vulkanisches Gefieder
  16. Was uns voneinander trennt Uns trennen häufig Ort und Zeit , doch weißt du ich würde für deine Liebe sogar rennen meilenweit. Wie oft wünschte ich wir wären uns schon viel früher begegnet unverletzt , rein und klar. So wie jeder von uns es einmal am Anfang war. Uns trennen unsere Gedanken , wir sehen uns an, doch durch unsere Trennung gerät meine Welt ins wanken. Würdest du sie teilen mit mir deine innersten Gedanken ? Ja sie ziehen ruhelos umher. Ich würde sie auffangen und in mir aufbewahren , ja ich möchte nur eines , dich verstehen. Du verschwimmst immer mehr vor meinen Augen , bald wirst du von mir gehen. Wie oft ziehen mich die Gedanken an dich fort in die endlose Ferne. Deine Gedanken sind so unerreichbar für mich wie am Nachthimmel die Sterne.
  17. Manne

    Limerick

    Ein Bayer schleudert den Hammer und trifft damit, welch ein Jammer, den eigenen Kopf, nun liegt er am Tropf und ruft fortwährend: „wo sammer?“
  18. Ostseemoewe

    Saurer Bonbon

    Saurer Bonbon Das Mädchen trug zum Ende des Monats das Rabattmarkenheft in Händen und den hundertmal geprobten Satz, "Vater zahlt am Ersten" auf zerbissenen Lippen. Im Einkaufsnetz Brot und Margarine, Gries und Haferflocken. Für die kleinste Schwester, der Bonbon, als Zugabe, fiel zu Boden, als sie den Lehrer erblickte.
  19. Dahin dahin ist all mein Glück, niemals kommt es mehr zurück. Vergangen ist der Liebe Lust, im Herzen nagt der Dauerfrust. Ich schwebte einst in Liebessphären, kann denn das nicht wiederkehren? Der Himmel ist verhangen grau, einst war er licht und strahlend blau. Doch ich trat das Glück mit Füssen, das Schicksal lässt mich dafür büßen. Da geschieht mir Tor ganz recht. Ich bin ein Schuft, ich bin so schlecht!
  20. Herbert Kaiser

    Die Biene

    Die Biene Als Biene 🐝 flieg ich durch die Luft Ich suche euch ihr Frühlingsblumen Angetörnt durch euren Duft Will mein ganzes Wesen summen. Fleißig bin ich das steht fest Und sammle Nektar für die Wintertage So eine Blumenwiese wird zum Fest Und die Auswahl fast zur Plage. So nasche ich mal hier mal dort Der Gabentisch ist reich gedeckt Ein kurzer Schwänzeltanz vor Ort Hat Interesse bald geweckt. Die Kolleginnen folgen meiner Spur Und finden auch ihr Blumenglück Ein Wunder ist das Wirken der Natur Schwer beladen kehre ich zurück. © Herbert Kaiser
  21. feuerwolke

    mein kleiner Ritter

    in einem Tal in fernem Land wo niemals noch ein Menschenkind im Grüne dieser Wälder stand dort liegt ein Ding aus deinem Traum gut versteckt im Farnensaum such' es nur, mein kleiner Ritter das, was dir einst die Sonne stahl und vor dir versteckte in diesem weiten Weltental
  22. horstgrosse2

    Ach Winter

    Ach Winter Ach Winter du, ich mag dich nicht, ich mag es nicht dein kaltes Licht. Nichts wächst, kein Grün, kein Gelb, kein Rot. Als sei des Himmels Freuden tot. Natur im Raureif tief gefroren, hier wird kein Frühlingslied geboren. Nur schwere schneebedeckte Zweige. Die Zeit, sie schläft im weißen Kleide. Nun gut, der Winter will bestehen, auch, wenn wir nichts vom Grünen sehen. Doch Hoffnung nährt die Pflanzenliebe, sie schlafen nur, die neuen Triebe. Natürlich, Schlittenfahrt und Skier sind oft beliebt, im Schneerevier. Und manche laute Schneeballschlacht, hat Frohsinn, hier und da gebracht. Doch Winter du, ich mag dich nicht, zu kalt dein Blick und dein Gesicht. In Nächten, Nebel reifend zieht, das Taglicht stumpf dem Schleier flieht. Zu monoton, dein kaltes Weiß, es ist zu leise, Schnee und Eis. Noch hast du Kraft, wirst nicht gleich gehn, doch ich, ich kann schon Blumen sehn. ... .. .
  23. Carlos

    Die Philosophie

    Die Philosophie zeigt uns den Weg Ich nehme eine Abkürzung ich küsse dich und zeige dir wie du schmeckst.
  24. Nicolas McLenny

    L. (40)

    L. (40) Wir kennen uns vom Spanisch, du (29) kamst zuletzt, Hast dich bald neben mich gesetzt. Gemeinsam sind wir am Subjunktiv gescheitert, Doch haben politisch unseren Horizont erweitert! Anfangs brauchte ich nur ein paar Worte für meine Trips, Danach kam ich bloß wegen dir (31) ins Nibs. Nun seh ich dich (39) nur ein paarmal im Jahr, Dabei verfliegt die Zeit so wunderbar. Dann spazieren wir um's Karreechen, Trinken Wein oder Kaffeechen, Verlieren uns in Gesprächen, Über unsere Liebsten und neuerdings Wehwehchen. Dein Lachkurs bringt mich noch jetzt zum Schmunzeln, Und als mein Lachen sich verbarg unter tiefen Runzeln Gingst du (36) mit mir an der Elbe entlang Und hörtest mir zu auf einer Bank. Wie alt du auch warst, ich war gern in der Nähe, Und hoff’ dass ich dich (40+) auch in Zukunft noch sehe. Ab und an deine Gesellschaft, dein Grips und Humor, würd mir wohl gefallen, sogar als Senior. Damit der Grips bleibt, was ich mir erhoff, Brachte ich mit aus Spanien dir Lesestoff. Feliz cumpleaños: genieß dieses Jahr! Wovon du auch träumst, vielleicht wird’s ja wahr!
  25. Lina

    Ich wünsche dir

    - für die beste Mama Ich wünsche dir... Immer viel Sonne im Herzen, nicht nur bei Problemen und Schmerzen. Genug Zeit alles zu genießen. Gründe um Freudentränen zu vergießen. Eine Sternschnuppe für jeden Wunsch. Im Herbst eine warme Tasse Punsch. Im Sommer ein kühles Eis. An deiner Seite einen Mensch der guten Rat weiß. Dass dein Tag stehts mit Freude beginnt, und deine Seele vor Glück singt. Mut dich zu ändern, um du selbst zu bleiben. Zuversicht um nicht zu verzweifeln. Ruhe und Momente für dich. In schweren Zeiten ein Hoffnungslicht. Frühlingsgefühle im Winter. Spaß beim Springen in Pfützen wie kleine Kinder. Ein Sonnenstrahl an Regentagen, der dich abhält zu verzagen. Für alles was dir gut tut Kraft. Gelassenheit als Lebenssaft. Mögest du den Glaube an dich nie verlieren, und stehts gesund durchs Leben spazieren.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Community-Regeln
Datenschutzerklärung
Nutzungsbedingungen
Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.