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  1. Es wurde wohl auf der Welt noch nie ein Wort so oft gleichzeitig ausgesprochen Mit ihm bezeichnet man sonst was Könige auf dem Kopf tragen Auch die Queen hat so eine Genauso heißt die Monarchie in Spanien Das Virus selbst fühlt sich schon wichtiger als Krebs Macht ein Nickerchen auf der Fith Avenue Schlummert auf der Champs Elysee Es ist Zeit dieses Wort nicht mehr in den Mund zu nehmen Ich fange damit an!
  2. Und immer wenn ich dich wiederseh Und immer, wenn ich dich wiederseh‘ tut es immer noch weh. Und immer wenn wir uns wiedersehen, denk ich an das was geschehen. Und immer wenn du mich wieder siehst, seh ich wie du meinem Blick entfliehst. Und immer wenn wir uns wiedersehen, trauen wir uns nicht aufeinander zuzugehen. Und immer wenn wir uns wiedersehen, merke ich, dass meine Gefühle für dich nie vergehen.
  3. Hayk

    Die Chance

    Die schnöde Angst beschleicht der Menschen Herzen, sie fürchten sich vor Krankheit, frühem Tod. Auch mir ists keinesfalls zumut zum Scherzen, ich weiß um Siechtum, kenne ihre Not. Das Gottvertrauen geht ganz rasch in Binsen, mit Klopapier versucht er sich zu schützen; die Maske vorm Gesicht verbirgt mein Grinsen - was soll der ganze Kram uns wirklich nützen? Nur einer, Baldur, geht mit stolzen Schritten den Götterpfad entlang und zaubert Farben, verwandelt die Natur und hört mein Bitten: Lass uns, o Gott, im Jammertal nicht darben! Der Frühlingsgott erhört mein stilles Flehen, im Wiesengrund erblüht ein blaues Veilchen. Die Hoffnung soll uns also nicht vergehen, nun warte du, o Mensch, ein kleines Weilchen! Bewahre ganz gelassen die Balance, verlass dich auf die Kräfte der Natur ergreife mutig und beherzt die Chance zum Sinneswandel - seis ein bisschen nur! Baldur: Germanischer Frühlingsgott
  4. Lena D.

    In mir die Welt

    Mit Sonne im Herzen im Meer aus Gedanken besuche ich Schiffe die damals versanken in der Seele die Vögel fliegen frei hin und her vor den Augen die Sterne kommen immer näher Danke dir Leben Schicksal komm ruhig her
  5. Schmuddelkind

    Gute Nacht

    Des Tages schönster Augenblick: wenn du mir schreibst "Gut Nacht!" Dein Wunsch ist mit dem ganzen Glück der Nähe sanft bedacht. Das Schlimmste jeden Tag für mich: wenn du mir schreibst "Gut Nacht!", weil Einsamkeit unweigerlich den Abend dunkel macht. Da dieses Wort dein letztes ist, rührt es mich so sehr an. Doch ist es auch besonders trist, weil nichts mehr folgen kann.
  6. sofakatze

    sternschnuppe

    heute nacht sind mir die sterne schnuppe ich wünsche mir - nichts als im glanz deiner augen mit schimmernder bahn zu verglühn
  7. Hayk

    Gajané

    Um das „Googlen“ zu ersparen, sind hier einige Begriffserläuterungen. „Römer“ – Ruhmesbecher, geschliffene Weingläser „Orpheus“ – Sänger der griechischen Mythologie, hier als allgemeine Anrede für einen Sänger „Hayastan“ - Armenien in der Landessprache „Ararat“ – der heilige Berg der Armenier, von ihnen „Masis“ (Mutterberg) genannt, „Degen“ + „Klingen“ – pars pro toto für Schwertträger „Barde“ – Sänger „kaukasische Gipfel“ – Gipfel/Berge des Kaukasus im Norden Armeniens „Sevan“ – der in ca. 2000 m hoch liegende sehr große Süßwassersee nördlich von Jerevan „Khatchkare“ – im Siedlungsgebiet der Armenier „Kreuzsteine“ (Steinmetzarbeiten) „Obsidian“ – ein gläsernes Mineral, der auch zu Schmuck verarbeitet wird „Ikonen“ – Heiligenbilder (eigtl. der orthodoxen Kirche); Armenier sind armenisch-apostolisch „Gajané“ – ein sehr beliebter Mädchenname in Armenien (der berühmte Säbeltanz stammt aus der gleichnamigen Ballettmusik von Aram Khatchaturian) „Aprikosen“ – die „armenische Pflaume“, eine saftige, gold-orangene Frucht, die in Armenien kultiviert wurde „schwarzer See“, „Schwarzes Meer“ – bis dahin dehnte sich westwärts das Königreich Hayastan aus „Sayat“ – berühmter armenischer Dichter „Selene“ – für Mond (griech. Göttin des Mondes) „Erebuni“ – die Festung, die Eriwan (Yerevan), der Hauptstadt Armeniens den Namen gab „Masis“ – der große Ararat „Sis“ – der kleine Ararat „Mesrop“ – Mönch und „Erfinder“ der armenischen Schrift; Bibelübersetzung 1000 Jahre vor Luther „Gedse Hayastan“ – Es lebe Armenien „Hay“ – Selbstbezeichnung der Armenier „Komitas“ – berühmter Komponist, insbes. Kirchenmusik Gajané 1. Freunde, vernehmet Geschichten aus uralten Tagen, denkt an die Zeiten der Ritter und bildschönen Frauen! Setzt euch im Kreis um ein Feuer und lauschet den Sagen, lasst uns vergnüglich beim Weine Vergangenes schauen. 2. Es kreisen die Römer in männlicher Runde, noch jung ist der Abend und freudig begrüßen drei Ritter den Barden in dämmriger Stunde. – Der greift in die Saiten, und alle genießen vor lodernden Scheiten die Lieder des Sängers. 3. „Uns begeistert, Orpheus, deiner Leier Klang“, spricht der düstre Ritter Sieghard Eichenwald, „sagt uns Stand und Namen, letzten Aufenthalt!“ „Es nennt mich jedermann Orlando Vogelsang, ich lebte sieben Jahr im fernen Hayastan.“ 4. „Wir begehren mehr zu wissen, gebt Bescheid!“, nimmt der Degen Gunter Flammenherz das Wort, „sprecht, was trieb vom heilgen Ararat euch fort?“ „Es war, ihr edlen Klingen, Qual und Liebesleid, und nimmer führt ein Weg für mich zu ihrem Herz.“ 5. „Stimme, Sänger, neu die Leier, lass dein Lied Kunde bringen, mach die Dame uns bekannt! Sing von ihr und auch dem fernen, fremden Land!“, fordert weinbeseligt Heinrich Erlenried, „gebt Orlanden, Freunde, ein gefülltes Glas!“ 6. Der Barde ergreift den geschliffenen, vollen Pokal: „Sei willkommen, flüssige Traube und lös mir die Zunge, benetze die Seele, du himmlischer Tropfen und stärke die Lunge, mein Lied, von der Leier begleitet, es fülle den Saal! 7. Nun höret, geadelte Degen, die Mär meines Lebens: Mein sonnenverwöhntes, gebirgiges Land an der Flanke kaukasischer, Himmel berührender, schneeiger Gipfel, gesegnet mit fruchtender Fülle in grünenden Tälern und reizenden Mädchen mit lockenden, glutenden Augen, du locktest gewaltig den Jüngling vom heimischen Herde. Im Sevan betrachtet die Wölbung des Himmels gefällig die eigene Bläue im spiegelnden, fischreichen Wasser. Khatchkare an Wegen bezeugen den christlichen Glauben, Obsidian glänzt auch in Kirchen und schmückt die Ikonen, und Flammen der Kerzen begleiten die stillen Gebete.“ 8. „Wann, Orlando, singt ihr endlich uns das Lied von jener Schönen, eures Herzens Königin?“, unterbricht der finstre Sieghard grob des Sängers frohen Jubel. 9. Feurig auch ist Gunters Rede: „Wortreich habt ihr uns verkündet alle Reize dieses Landes. Lasst mit Tönen eurer Leier Minnesang für uns erklingen!“ 10. Heinrich selbst, der sanfte Degen, spricht zum Barden diese Worte: „Male, wortgewandter Dichter, Bilder unsern innren Augen von der Fürstin aller Weiber!“ 11. „Gescholten habt ihr Recken mich und nicht bemerkt, dass alle Worte meines Mundes Lobgesang für Gajané nur sind und reine Minne war`n. 12. Es trübt sich des Sevans von Sayat besungene Klarheit, wenn je ihrer leuchtenden Augen Gefunkel verlischt. Obsidian, schimmernder Zeuge vulkanischer Kräfte, - der Glanz ihrer küssenden Lippen ist tausendfach schöner! Ihr Atem verströmt die betörenden Düfte der Narde, noch süßeren, lieblichren Hauch werden mächtige Götter den Rosen elysischer Felder mitnichten entlocken. Die blendende Helle des schneereichen Gipfels des Masis erbleicht vor der Pracht ihres Busens und hüllt sich in Wolken. Die samtweiche Haut ist gewiss Aprikosen vergleichbar, und seidige Locken verführen zu zärtlichen Spielen, die steinernen, stummen Khatchkare besingen die Liebe.“ 13. Orlando schweigt und träumend sinkt des Sängers Blick in fast erloschnen Feuers letzte rote Glut. Besonnen spricht mit leiser Stimme Sieghard dies: 14. „Fürwahr, ihr habt mit eurer Mär mein hartes Herz zutiefst berührt. Ich reite morgen an den schwarzen See, ihr seid es, der mich zu ihr führt. Mein Ziel ist sie zu finden – Gajané.“ 15. „Von Gajané verträumt nur sinnen, verbieten mir mein Stolz und Ritterehr`. Der Beste soll das Weib gewinnen, ich folge euch zum großen Schwarzen Meer.“, so lauten Ritter Gunters wackre Worte. 16. „Ich, Heinrich, Ritter Erlenried, verkünde: Zum edlen Wettstreit tret ich gerne an! Fürs schönste Weib begeh ich jede Sünde, das Abenteuer ziert den tapfren Mann. Lasst uns nun ruh`n und alle Kräfte sammeln.“ 17. Beschlossen ist der kühn-verwegne Plan: Zu viert gehts morgen los ins ferne Hayastan! 18. „Sattle, Knappe, säume nicht, im Stall die schwarze Stute!“, schallt im ersten Morgenlicht Sieghards Stimme, und der gute Knecht des kühnen Kämpen tut wie ihm befohlen. 19. „Rüste mir das rote Ross, den Renner will ich reiten, schneller als ein Pfeilgeschoss überwindets alle Weiten.“ Wie der Ritter es befiehlt, wird in Eil das Pferd gezäumt. 20. „Himmelherrgott, her zu mir!, spürest sonst die Rute!“, Heinrich rufts aus dem Quartier, „Bring herbei die Schimmelstute, hole Schild und Lanze, reich mir auch mein Wappen!“ 21. „Orlando, sagt uns, Musenkind, wie wollt ihr uns begleiten? Auf den Flügeln der Musik ist nicht gut zu reiten!“ 22. „Der Poesie gelinde Winde, die zart der Leier Saiten rühren, sie wehn als West und führen uns zu dem schönen Kinde.“ 23. Auf den Rücken der Rösser beginnt die beschwerliche Reise; in das östliche Land ist der Weg leicht mit Hilfe der Sonne zu finden. Sie bezeichnet das lockende Ziel in der frühesten Stunde des Morgens, wenn sie golden die Gipfel der fernen Gebirge bestrahlt. In den Nächten beschirmt der gestirnte, unendliche Himmel die Ritter. Wie die Wochen vergehen, erzählt die sich wandelnde Scheibe des Mondes. Als das Rund der Selene sich dreimal erneuert, erspähen die Degen die Gestade des Meeres und rastend bedenken die Recken die weitere Reise. 24. „Lasst uns rasch ein hölzern Schiff erbauen, Segel setzen, dann dem Wind vertrauen. Übers Meer und nimmer achtend der Gefahren Führt der kurze Weg zum Ziel, wir sparen Zeit und morgen werden wir das andre Ufer schauen.“, schlägt der Recke Erlenried den andern vor. 25. „Schneller werde ich auf längren Wegen über Land den Fuß des Ararat erreichen. Fester Sitz im Sattel ist nicht zu vergleichen einer Fahrt im Schiff, und zu verwegen scheint der kühne Plan, auf schwanker Wellen Flur zu fahren.“, widerspricht der Degen Sieghard seinem Freund. 26. Ritter Gunter hat bisher geschwiegen, fragend wandern zu Orlando seine Blicke: „Könnten wir verbinden unsere Geschicke, auf den Flügeln Eurer Lieder fliegen?“ 27.„Auf des Kranichs gefiederten Schwingen ist nur Platz für Poeten, die singen. Ihr, geadelte Klinge, müsst reiten, oder Sieghard im Schiffe begleiten!“ 28. Über dem Feuer am Spieße gebraten, wartet die gestern geschossene Sau hungriger Mägen willkommene Speise zu werden. Würziger Wein aus den zinnernen Bechern schmeckt zu der Mahlzeit und stärkt unsre Recken. Satt und zufrieden, betrunken in Maßen, fassen die vier den Beschluss, den Orlando verkündet: 29. „Reitet ihr, Sieghard, den Pfad, der das Ufer des Meeres umsäumt. Gunter und Heinrich, ihr werdet die Fluten des Meeres im Schiffe durchqueren. Kümmert euch nicht um den Sänger Orlando, den tragen die Musen ans Ziel!“ 30. Sechsmal rast der Sonnenwagen seinen Weg von Ost nach Westen. Glücklich finden dann die Degen, schlummernd unterm Maulbeerbaume, ihren Barden an dem abgesprochnen Platze. 31. „Der Sattel zwischen Sis und Masis, er weist den Weg nach Erebuni. Auf Noahs Spuren, seid gewiss, da finden wir, ihr Klingen, - sie!“ 32. Aus felsigem Grunde wächst die Feste Erebuni, des Königs gewaltige Feste, empor. Wolken berühren die Zinnen der Mauern, der hochragende Bergfried in Palastes Mitte beschattet am Morgen den Weg zum eisenbeschlagenen Tor aus Eichenbohlen. Davor das schimmernde Wasser der schützenden Wehr; mit steilem Hang verrichten die Berge im Norden den gleichen Dienst für den Frieden im Lande. Wimpel schmücken alle Zinnen, feurige Lanzen der Sonne lassen flammend das Wappen des Herrschers erglänzen. Das Strahlen verkündet: Des Königs Gemahlin, die Tochter Gajané, der Herrscher selbst weilen in der Festung. 33. Aus der Ebne, aus der Täler Enge, aus den Wäldern, von den Bergeshöhn strömt herbei die bunte Menschenmenge, auf den Beinen scheint das ganze Land; feierlich gekleidet, prächtig anzusehn, webet sie den Weg zum farbenfrohen Band. 34. Trompetensilber schmettert froh Willkommen! Des Königs Herold nimmt danach das Wort: “Ihr Ritter habt in aller Welt vernommen: Die Feste Erebuni ist der Ort, des Königspaares Tochter zu bekommen, als Sieger geht mit Gajané ihr fort. Ihr Edlen, lasst den Wettstreit bald beginnen, es gilt, das Herz der Schönsten zu gewinnen!“ 35. Tapfere Ritter, Gajané bin ich und heiße unsere Gäste gern willkommen. Ringt um meine Huld und gewiss ist euch die Tochter des Königs. 36. „Mütterchen Russland ist unsere Heimat, weit war der Weg in das Land Hayastan. Nerze und Zobel sind Grüße des eisigen Nordens, ewige Freundschaft versichert euch Väterchen Zar!“ 37. „Tausend Jahre sollt ihr leben!, wünscht der Tenno, unser Kaiser, Seide soll euch immerdar umschmeicheln, eurer Haut mit sanftem Streicheln Nippons Neigung stets beweisen!“ 38. „Auf Kamelen kamen wir geritten, hundert Tage dauert unsre Reise, fremd sind uns des Landes Sitten, doch erfreut die Art und Weise eures Umgangs mit uns Wüstensöhnen! Eure Schönheit lässt sich nicht verschönen, nehmt das Gold, die Edelsteine, schenkt sie euren Knechten, euren Pferden, dass geschmückt sie eures Glanzes würdig werden!“ 39. „Am Vater Rhein, an dessen Hängen Reben in dicht gedrängten Reihen duftend blühen, erreichte uns die sagenhafte Kunde von deiner Schönheit, Gajané, und hierher geleitet von Orlando und den Sternen, betraten wir mit heilgen Schaudern gestern das Land am Ararat, auf dessen Gipfel die Arche Noah erste Hoffnungsstrahlen aus Farbenspiel des Regenbogens trafen. Ach, könnte Gott sein Bündnis mit den Menschen erneuern mit Symbolen schönrer Bildung! Allein die Brauen deiner braunen Augen, sie ließen stets uns Jahves Gnade sehen." 40. Gott erteile seinen Segen, jedem werde er zuteil! Zwietracht soll sich nimmer regen, niemand treibe einen Keil zwischen euch, ihr Herrn, fechtet fair, und fern sein euch Trug und listge Tücken. Sieg und Ruhm solln euch beglücken! 41. Todverachtend fingen diese Bestie unsre Krieger, Mann und Weib und Kind verschlang ihr nimmersatter Schlund. Rettet Hayastan, befreit das Land vom wilden Tiger,- Euer Wappen zeigt ein Flammenherz auf rotem Grund. Gott mit euch! - Und Schwertes Schärfe küren euch zum Sieger! 42. Der Zwinger der Burg ist die große Arena, die Bestie, befreit von geschmiedeten Fesseln, erstürmt mit gewaltigem Sprung das Geviert, den Menschen erstarrt in den Adern das Blut. Die Attacke des Tigers erwartend, hat der Ritter geschwind mit der Rechten aus der Scheide den Degen gezogen, und er richtet die Spitze der Klinge auf das Herz des gefährlichen Raubtiers. Enger zieht der Tiger seine Kreise, faucht und droht mit scharfem Zahn, duckt sich sprungbereit und – greift den Ritter an. Die scharfe Klinge schwirrt und teilt die Luft, ein Gott, so scheint es, führt die Hand des Kämpfers; das Herz des Mordtiers trifft der Stahl der Waffe. Hoch spritzt das Blut, es reißt im Todeskampfe der Bestie Tatze eine tiefe Wunde, vermischtes Blut versickert bald im Sande, ein letzter Blick des todgeweihten Ritters gilt Gajane und seine Lippen flüstern: „Ich liege hier, geliebtes Weib und habe nur eine Bitte, Gajané: Versüße mit einem Kuss den Tod, bevor ich sterbe.“ 43. „Wir haben den Helden mit trauernden Sinnen drei Tage geehrt und das flammende Herz im Wappen des Ritters zum ewgen Gedenken mit lauterem Erze vergoldet. Orlando morgen, heute Erlenried, sie werden das Turnier beenden. Ich rufe Ritter Heinrich auf, er soll dem Urteil Gajanés sich stellen.“ 44. „In schwarzer Trauer war bis gestern ich versunken, des Freundes Tod beweinte ich zutiefst erschüttert. An fremden Ufers Rand, geheimnisvoll umwittert von Nebeln, hat aus Lethes Fluten er getrunken. Wir kommen vom Wasser, wir gehen zum Wasser, in Wellen verläuft unser Leben. Wir schöpfen und trinken und sehen im Wasser Vergangnes, das Heute und kommende Zeiten. Ich sah in dem Meere die Tochter des Königs, berührte die Seele der schönen Prinzessin und freite die Fürstin, gewiss ihrer Liebe. Die Erlen am Ufer, das Ried an den Rändern der plätschernden Bäche, sie schmücken das Wappen der Nixen und Ritter, sie wohnen im Wasser, sie leben am Wasser und kennen die Zukunft, das Heute und Gestern. Ich sehe uns beide, wir sind wie das Wasser, die Wellen der Liebe, sie tragen uns beide." 45. Erlenried verbeugt sich tief, Schweigen herrscht und kaum verstanden hat die rätselhafte Rede irgendeiner aus der Menge. 46. Trompetenschall von Felsen widerhallt, der Herold ruft den Degen Eichenwald: „Dein Wappen zeugt von Erdverbundenheit, mach dich bereit zum dritten edlen Streit!“ 47. Schneller als Augen zu schauen vermögen, fliegt aus der Scheide das funkelnde Schwert, fährt wie der Blitz in die Äste der Eiche, - Sieghards gewaltige, wuchtige Streiche lassen vom ehemals stolzen Gewächs nur den enthaupteten Torso des Baumes. Diesen bearbeitet Eichenwalds Klinge, staunend betrachten das Werk seiner Hände gaffendes Volk und die Großen des Hofes, sehen doch alle, wie wundersam Sieghard seinen geheimsten Gedanken Gestalt gibt. Prächtig gebildet aus leblosem Holze hat die Prinzessin in kürzester Zeit dank der gestaltenden Kräfte des Ritters eine gemaserte Schwester gefunden. 48. Ich sage Dank den Edelsten des Erdenrunds! Der Tod des Heinrich Flammenherz betrübt mich sehr, er hat dem Land am Ararat mit seinem Mut die bange Furcht vor Feinden jeder Art verscheucht. Er wird ab heut genannt „Der Held von Hayastan“. Ihr Edlen habt mit blankem Schwert und reinem Sinn, Verstand und Mut um meine Gunst und Huld gekämpft, - 49. Gefochten hat noch nicht Orlando Vogelsang. Geduld bitt ich mir aus, im ersten Morgenlicht geb ich bekannt, für wen mein Herz in Liebe brennt. 50. Mit der scheidenden Sonne beginnt das Geraschel der Blätter im Baum, und Gezwitscher der Vögel ist bald für die Lauschenden schönste Musik. 51. Mit freundlichen Worten begrüßt der König die Gäste und winkt dem eifrigen Schenken Bescheid, die Gläser der Recken zu füllen. 52. „Es lebe Armenien!“, ergreift der Nestor der Runde, Graf von Werfelstein, das Wort und „Gedse Hayastan!“, erschallts im Chor. 53. Dem Gesandten des Zaren gebührt vor den andern, dem Gebot aller höfischen Sitte entsprechend, mit gehörigem Spruch einen Toast zu verkünden. „Ich habe“, so ruft er mit tönender Stimme, „in Ani die eintausend Kirchen gesehen. Der Herrgott beschütze das Land und die Menschen! Erhebt von den Sitzen euch, lasset uns trinken den goldfarbnen Cognac aus edelsten Reben, die Noah einst pflanzte am heiligen Masis und dankend der Gnade des Himmels gedenken!“ 54. „Wir haben“, spricht des Tennos würdevoller Mandarin, im Lande Nippon Sitten, die den euren ähneln: Der Gast, der unter unsren Dächern weilt, geborgen ist er und darf sich sicher sein des Schutzes seines Wirtes. In euren Herzen ist die Tugend, Gäste, lieben Freunden gleich, mit Wärme offen zu empfangen, längst Bedürfnis aller Hay. Der dritte Trunk, er sei gewidmet der Menschlichkeit, die ich erfahren hab in euren Mauern!“ 55. Mesrops Eisenschrift, ihr Brüder, macht` die Bibel uns bekannt. Khutchaks Verse, Sayats Lieder klingen bis ins Morgenland, Komitas Choräle hallen wider von des Atlas Felsenwand. Klein ist euer Land, doch groß das Erbe aller. Schenke! Mach die vierte Kerbe, füll das Glas mit Saft der Reben! Hayastan, hoch sollst du leben!“ 56. „Ihr habt mit Wortgewalt und hohem Sinn das Land in hellsten Farben schön gemalt. Ihr habt versäumt, das Beste zu erwähnen: Wir sahn in die Augen der Frauen hinein, in tiefschwarze, braune und blaue, - dem Meere vergleichen die Dichter Armeniens die Augen mit Recht, wie wir meinen und alles erzählen. Der fünfte und letzte der Lobesgesänge, er gilt den Frauen und Mädchen des gastlichen Landes! 57. In Erwartung des kommenden Tages Wird das Gastmahl beendet zur Mitte der Nacht. Die gesättigten, trunkenen Ritter und das Gesinde des Königs begeben zu Bett sich und schlafen. 58. „Orlando“, spricht der Herold, kaum gehorcht die schwere Zunge, „komm herbei, du Tugendbold, erfreu uns mit der Kraft der Lunge!“ 59. Dem Nachtigallenschlag zu lauschen, begab ich mich aufs freie Feld, ich hörte Liebesworte tauschen, es waren die schönsten von der Welt. Villon, du lobst die süßen Küsse der schönen Frauen von Paris, Villon, du großer Bruder, wisse: Auf dieser Welt ist nichts so süß wie Nachtigalls Geflüster mit den Rosen; sie küssten sich und tauschten ihre Ringe, ach, könnt ich Gajané so kosen, mir Hörn und Sehn, das Singen selbst verginge! Ich hörte kaum, wie sie mit leisen Schritten, die Liebste, zu mir kam. Als sie mich zärtlich in die Arme nahm, erfüllt ein Gott mir meine größte Bitten. Es hat um sie ein großer Kampf getobt, verzeiht, ihr Herrn, dass ich dem Streit entsage, vergesst, ich bitt!, die Mühsal dieser Tage: Wir haben, Gajané und ich, uns diese Nacht verlobt. Epilog 60. Liebe geduldige Leser und –innen, ich danke! Eure Geduld ist unendlich und großer Respekt ist meine Verbeugung vor allen Poeten des Forums! Hab ich nur hundert, nur fünfzig, nur zwanzig, nur sieben weibliche Leser gewonnen und mäßig begeistert, leiste ich gerne Verzicht auf die männlichen User, schlägt doch mein goldiges Herz nur den reizenden Damen. Schluss jetzt und – Amen!
  8. Höre mich, Aphrodite, Göttin der Liebe, ich verzehre mich wie die Kerze, die mit lodernder Flamme das eigene Leben Maß um Maß verkürzt. Erhöre, Du liebliche Liebende und lass mich vergebens nicht flehen und hab Erbarmen, leih mir deinen Gürtel, ohne den ich Gegenliebe nicht finde. Cypris Aphrodite, Gattin des Schmiedes Hephaistos, du weißt um die Freuden und jede Leiden der Liebe, öffne dein Herz auch für mich, für mich und wirf dein seidenes, zaubrisches Cape über die Schultern der Liebsten, hol deinen Sohn Himeros zu Hilfe, zeig ihm den Jammernden und Eros wird gewiss dem Bruder noch heute hilfreich zur Seite stehen. Divina, ich lechze nach Wärme und Zärtlichkeiten, möchte so gern umliebt sein und wäre lieber tot, wenn ich dem erfrischenden Odem der Liebe entsagen müsste, denn unsäglich und wahrlich erbärmlich vegetiere ich dahin, bis ein geheimes Wort, eine vertraute Geste mich dem Tod entwindet und Düfte von Rosen, aus tausenden Blüten über mich wehen und betäubend die Sinne verwirren. Tage und Wochen des Zweifelns gingen vorüber, länger hoffend zu warten übersteigt mein Vermögen, Chaos herrscht in meiner Seele, kein Silberstreif am Horizont lässt sich sehen, ich schwanke und sehe alle Chancen schwinden, Stille herrscht und mein Flehen, all meine Gebete, mein hilfloses Lallen scheinen wie ein laues Lüftchen, ein leichtes Gewölke in deinen Augen und Ohren. Niemand kann fühlenden Herzens in elysischen Feldern wandeln, schweigend und fühllos die Tränen des Trauernden, die Leiden des Liebenden in regloser Haltung empfinden ohne zu helfen. Sei meine liebwerte Göttin, erhalte dein Bild in meiner Seele! Ewig wird mein Dank, liebreiche Göttin, dir erhalten bleiben! Darf ich, Cypris Aphrodite, in die Arme meiner Liebsten eilen, herzen, küssen, liebend stets bei ihr verweilen, innig alle Wonne still genießen? Eben hat sie angeklopft, ich bedanke mich bei dir, treue Göttin meiner Liebe.
  9. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, denn im Sarg, da liegt ein Fragebogen. Evaluation der Evolution! Da ist es last but not least sein Problem, das Lars gar nicht liest.
  10. Zeitgeist Kurz nur blühen Bäume, kürzer wirken Träume, dahin der Gewinn. Nur Sinn, überwindet, was schwindet. Was wir dachten, worauf wir achten, diese neuen Gedanken als Zeitgeist sich ranken ohne zeitliche Schranken als Informationen durch alle Äonen. HTF © 2018/2020
  11. Gina

    ELEDÜ

    Eledü Das Eledü schmatz laut, ich fahre vor Wut aus der Haut, da steh ich nun nackt im Raum und kann meine Haut anschaun, die sagt zu mir „schau nicht so dumm“ und dreht sich keck im Kreis herum, ich gucke nun durch meine Haut, was ich sehe hätte mich fast umgehaut. Von Muskeln keine Spur, rundherum Fettpolster nur, mein Innenleben ist so krass, da wird sogar das Blut noch blass der Blick hüpft stetig hin und her, mal sehe ich Haut, mal sehe ich mehr, das Eledü hat es nicht gestört, es hat irgendwann zu schmatzen aufgehört. Zwischen Hülle und Fülle pendelt sein Blick, ich fühle mich nackt und dick, geschickt ziehe ich die Haut wieder über, „angezogen“ ist es mir lieber.
  12. konventionen dass wir nackt zur welt gekommen verschleiert uns das kleid der zeit in das wir längst verwoben sind vor aller geburt untrennbar verhüllt sind wir schämen uns nicht nackt zu sein erkennen uns selber nicht und wollten wir die schleier von uns reißen zerrissen wir uns unsre haut in fetzen hinge unser selbst vielleicht dass neu wir sehen lernten was vor augen lag uns und ohne schein in den wir verwoben sind schon vor aller geburt
  13. Ich habe Angst vor dem Tod, fürchterliche Angst, und möchte niemals wirklich sterben. Umgeben von Mahnmalen, all diese Qualen, ich fürchte mich so sehr. Nimm mich doch bitte in den Arm. Wen kann ich fragen? Komm doch bitte zu mir her und beschütze mich vor dem Unausweichlichen. Ich wünschte, der Tod wäre niemals in mein Leben gekommen, doch immer wieder drängt er sich in meine Welt, kommt leise angeschlichen, hat plötzlich angegriffen, oder legt dort sanft seine Hände nieder, wo man ihn schon für eine lange Zeit erwartet hat. Es macht mich traurig. Und so ängstlich. Bleibt doch alle bei mir, für immer. Geht niemals - niemals! - fort von hier. Ich brauche euch. Ich will nicht gehen. Ich will nicht, dass sich all das hier verändert, und einmal unsere Kinder stumm vor all den vielen Gräbern stehen. Ich will euch nicht weinen sehen. Verzweiflung lässt die Tränen fließen. Sie fallen auf die Erde nieder, wo sie vertrocknete Blumen benetzen, an denen niemals jemals wieder Blüten sprießen. Ich habe schon als kleines Kind zu viele Geister gesehen.
  14. Ägyptische Taube zarte Schönheit wie sehne ich dein Gurren herbei dein bräunlich Gewand vor meinem Fenster nach einer Wüstennacht im kalten Sand dein Flügelschlag ein sanfter Hauch Ägyptische Taube im Land der Pharaonen dein kurzes Leben wie eine Blüte ihrer Ewigkeit.
  15. Ich würde gerne Welten entstehen und zerfallen lassen. Einmal Gott spielen, und ungebändigt lieben und hassen, und Ruin mit Liebe kompensieren. Leben gebären. In Universalwissen ertrinken, und unendlich viel Liebe Eintritt in mein Leben gewähren. Nie wieder schlafen: Fortlaufen und nicht mehr umkehren. Scham und Sorge und all die Ängste verbannen. Mich selbst zur ewigen Suche nach Weisheit und Erkenntnis verdammen. Die verdorrten Felder mit dem Wasser meiner Tränen tränken, und Natur die Chance auf eine Zukunft, auf ein weiteres, neues Leben schenken. Den Wettlauf mit der Zeit gleichsam gewinnen und verlieren. Die Welt, von der ich lange nun schon träume - voller Gerechtigkeit und Frieden -, ich würde sie kreieren. Unsichtbare Fesseln, sie haben mir die Hände gebunden. Soziale Barrieren und Schranken habe ich noch nicht bezwungen, noch nicht überwunden. Hoffnung: ich höre ihre zarte, firme Stimme leise, lauter (lauter!) rufen. Ich stehe vor der Treppe aller mir offenen Möglichkeiten. Wage ich den Schritt, erklimme ich die Stufen?
  16. Du batest mich mit Blicken, dich zu küssen. Was wenn wer davon erfährt? Der Augenblick wird wohl vergehen müssen, gleich, wie sehr er sich auch wehrt. Wir schauten beide in den sternverschneiten Himmel unsrer stillen Träume und tauschten unversehens Heimlichkeiten in dem Schutz der Tannenbäume. Wir hielten, dass uns nicht die Tränen kamen, Abschied, flüchtig wie der Wind. Wie lange dürfen Freunde sich umarmen, eh sie mehr als Freunde sind?
  17. Lotte, B. R.

    Versorgungskrise

    Versorgungskrise Jawohl, wir sind gut aufgestellt! Denn der Gesundheitsapparat das Leben aller hier bewahrt, er uns am Weiterleben hält! Zwar keine Masken wir hier kriegen, Desinfizieren - Pustekuchen, Schutzkleidung müssen wir uns suchen, wie wollen wir die Pest besiegen? Wir sollen uns immunisieren, Kontakte ruhig weiter pflegen, dann wirken wir der Pest entgegen, egal, wer´s Leben wird verlieren! Erst angesteckt, somit gefeit, dann hat das Virus wohl verloren, wir sind dann fast wie neu geboren, zumindest für geraume Zeit, Sind alle wir dann infiziert, was solls, wenn einige krepieren, wen sollte dies interessieren, wer Pech hat, Leben halt verliert! Denn was bedeuten schon paar Leichen? Da Leben rundum ist gefährlich und strenggenommen, nun mal ehrlich, dem Sterben kann man nicht ausweichen!
  18. André Parucker

    Wildnis

    Wildnis Einsamkeit Stille Freiheit starker Wille In der Wildnis will ich über mich nachdenken mir ungeahnte Glücksmomente schenken lass mich gehen und gebe meinem Leben einen Sinn eins sein mit der Natur und einen Gedanken nur der Zivilisation enteilen und für immer hier verweilen Neues ausprobieren den Schritt zu weit riskieren ein Glücksgefühl auf Erden mit sich selbst eins zu werden Auf sich besinnen Zeit zum nachdenken gewinnen die wichtigen Dinge des Lebens spüren sich nicht in unnützem verlieren
  19. Moria, oh Moria! Hinter Olivenbäumen, versteckt auf engstem Raum, wartet der Wahrheit schlimmster Traum.| Schandfleck Europas, verbannt hinter einem großen Zaun, Moria, der wahrgewordene Alptraum.| Syrien und Afghanistan waren mal Heimat, jetzt nur noch von Terror und Krieg gezeichnetes Gebiet.| Krieg nennt sich dieser Dieb und hat Verzweiflung in Kinderaugen geschrieben. |Jede Hoffnung auf eine bessere Welt durch Angst vertrieben.| Die Hoffnung auf Frieden war der Grund sich auf gefährliche Reisen zu machen, in eine neue Welt, als Ziel ein glückliches Kinderlachen.| Provisorische Bretterhütten oder Container mit acht bis zwölf Betten. Was soll das für ein Leben sein? Hält das noch Artikel 1 des Grundgesetz ein? Die Würde des Menschen ist unantastbar heißt es da. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.| Wo ist das Deutsche Volk in tiefster Nacht? Wenn die Härte des Lebens kein Halt vor Menschen macht. Es ist nicht damit getan, auf Twitter ein paar nette Worte zu texten und zu sagen, es tut uns leid, dass wir es so viel besser hätten, so ist nun mal das Darwinsche Prinzip. Der eine gibt, der andere nimmt.| Dass ihr keine Kleidung oder Schuhe an den Füßen habt, ist nicht unser Problem, wir sind ja satt. Die 90 Euro die jeder Erwachsene pro Monat von der UNO erhält, ist das Geld, was ich in der Mittagspause in neue Sneaker stecke, der Zweck heiligt in diesem Fall die Mittel.| Menschenwürde ist so ein Ding, die einen haben es, die anderen kommen niemals hin.| Wir leben in einer Welt voll Widerspruch und Klassen, in der Banken gerettet werden und Menschen entlassen.| Ein Körper überlebt vielleicht, doch irgendwann verstummen sie, niemand hört zu, niemand sieht sie.|#LeaveNoOneBehind ist mein Appell, an die Würde an sich und an das Menschenrecht generell!
  20. avalo

    Eilmeldung

    Eilmeldung Erste Discounter suchen Handwerker für den Umbau ihrer Märkte. Die angrenzenden Parkplätze werden durch den Umbau in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen. Umbau ist nötig damit die Kunden den nötigen Abstand halten können. Die Wege zwischen den Regalen werden auf vier Meter verbreitert. Bei besonders beliebten Artikeln werden Einbahnstraßen eingerichtet, wenn das nicht hilft, werden Schlagbäume errichtet. Erst wenn ein Kunde den Gang verlassen hat wird der Nächte eingeschleust . Ich finde das ist eine gute Idee in der Corona Krise.Einziger Nachteil die Märkte müssen für zwei Wochen geschlossen bleiben. Am Anfang habe ich die Corona Krise nicht ganz ernst genommen, heute denke ich anders. Vielleicht, was meine Hoffnung ist, enstehen durch sie einige positive Dinge für die Menschheit, weil so wie sie sich zueinander und gegenüber den Tieren und der Natur verhält, darf es nicht weiter gehen.
  21. Zwischen meinen Zwischenräumen tummelte sich allerlei, nicht in meinen kühnsten Träumen dacht ich, dass es wichtig sei. Just mein Zahnarzt war begeistert, hat geplant, sehr motiviert, schnell die Lücken zugekleistert und in Aktien investiert. Später baute er ein Häuschen, war sehr früh schon pensioniert, auch daheim sein kleines Mäuschen hatte davon profitiert. Zwischen meinen Zwischenräumen, ja, ich hatte keinen Schimmer, nicht in meinen kühnsten Träumen - fanden sie das Bernsteinzimmer.
  22. Hallo Mitbewohner, ich wollte in meinem Leben immer schon mal etwas puristisches machen, ein Lied ohne großen Schnörkel. Das hört sich jetzt vielleicht einfach an, aber ich habe zehn Jahre auf den richtigen Einfall gewartet. Der erste Gedanke, wenn man die Musik hört, wird wahrscheinlich sein, das kenn ich doch. Richtig, die Akkordfolge ist so simpel, das sie wahrscheinlich schon zigtausend Fach verwendet wurde. Aber es ist wie beim Schreiben, es kommt auf die Komposition an. Ich habe an dem Gesang, oder eher Sprechgesang, keinerlei Nachbearbeitung vorgenommen. Es ist also genauso krumm und out of time, wie ich es ins Mikro gesungen habe. Das hat mich doch einiges an Überwindung gekostet! Denn erstens, mag ich den Klang meiner Stimme nicht und zweitens, da ich kein Sänger bin, treffe ich auch nicht jeden Ton. Aber „no risk, no fun“ Wer mag, kann es sich gerne einmal anhören und es darf wie immer gemeckert werden. grüßend Freiform https://youtu.be/6ZdOxeWMYkg Pur oder on the rocks Suche manchmal die Zweisamkeit geh in eine Bar und singe ein Lied hoffe das du dann auch dort sitzt und es dich zu mir rüber zieht Ich bestell zwei Gläser Whisky am besten pur oder on the rocks wir lassen die Zeit verstreichen die Jukebox läuft around the clock Komm doch mit mir Baby oder fühlst du dich nicht allein in dieser Nacht kann ich dirs geben ich hab noch einen Schein Komm doch mit mir Baby ich weiß du bist morgen früh weg für mich warst du die Erlösung für andre bist du nur Dreck Später gehen wir dann ins Hotel in die Suite der einsamen Herzen ich bringe dich erst in Stimmung mit meinen frivolen Scherzen Ich weiß du willst mich nicht lieben du willst einfach nur mein Geld aber vorher werd dich entführen aus deiner Gefühlswelt Komm doch mit mir Baby oder fühlst du dich nicht allein in dieser Nacht kann ich dirs geben ich hab noch einen Schein Komm doch mit mir Baby ich weiß du bist morgen früh weg für mich warst du die Erlösung für andre bist du nur Dreck Als ich morgens früh aufwach liegst du immer noch neben mir ich frag dich warum du nicht gehst du sagst es war so schön mit dir
  23. Meine Worte haben inzwischen so viel Gewicht, das der Tisch darunter glatt zusammenbricht und sich die Verantwortung noch im Flug aus den Seiten stiehlt. Zurück bleibt nur noch federleichtes und schnell verdauliches Textwerk. Ein Obstsalat der Sprache sozusagen, nur ohne Soße. Die würde den Text wieder schlüpfrig machen und das will ich nicht. Der Schlüpfer gehört schließlich an den Allerwertesten und nicht in Papierseiten eingeklemmt. Ich versuche, den Faden zu finden, den ich gerade verloren habe und als ich ihn wiederfinde, zerfällt er direkt in meiner Hand. Das läuft ja heute wieder, denke ich mir. Zurück zum nicht vorhandenen Thema, das sich hinter dicken Wolken versteckt und auch mit einem Föhn nicht zum Vorschein zu bringen ist. Das wird zäh heute, ein Kaugummitext, den ich wahrscheinlich wochenlang durchkauen muss, bis er im Ansatz etwas Form bekommt. Hätte ich doch nur nicht die Gussform für die fließenden Texte verloren. Dann wäre alles so einfach, wie es trotzdem nie war. Es lässt sich halt nichts erzwingen, da kannst du noch solange wringen. Aus einem trockenen Handtuch tropft halt nichts Verwertbares! Ich schmeiß die Flimmerkiste an, aber auch hier nichts Neues. Die dargebotenen Bilder habe ich allesamt schon so oft verwurstet, dass jeder Metzgermeister sich vor Neid in den Kutter schmeißen würde. Ich brauche dringend eine Stimulation, da kommt mir die Natur zu Hilfe. Der Wind hebt den Rock der Nachbarin, die gerade dabei ist den zu engen Beinschmuck für ihre Tragesäulen aufzuhängen. Aus dem kurzen Moment leite ich drei Ideen ab. Ich könnte etwas über Brötchen, den Mond, oder Orangen schreiben. Eventuell käme noch die Entwicklung von Formen, bei übertriebenem Sprachgebrauch in Verbindung mit einer zu geringen körperlichen Ertüchtigung in Frage. Während ich noch mit den Themen jongliere, dreht sich die Gute um und schmeißt mir lüsterne Blicke vor die Brille, die ich unter keinen Umständen bereit bin einzufangen. Ich versuche, mich unsichtbar zu machen, indem ich mein T-Shirt über den Kopf, und blitzschnell die Gardinen zuziehe. Enttäuscht und äußerst unbefriedigt zieht sie von dannen. Von dem Schock muss ich mich erst einmal mit einem Earlyinthemorning Bier erholen. Das war echt auf der letzten Rille. Die Nummer hätte ich niemals überlebt, und das mit Garantie! Nach dem Runterkühlen, versuche ich mich wieder der Themenakrobatik zu widmen, als mein Magen erdbebenartig knurrt. Da fällt der Taler, ich werde eine Abhandlung über das fachgerechte Belegen eines Mettbrötchens schreiben. Denn selbst geübten Handwerkern fehlt oft der letzte Schliff, wie man die Maurermarmelade im richtigen Verhältnis zum Brötchenvolumen bestimmt, und die Zwiebeln on top so drapiert, dass das Mettbrötchen mehr einer Speichelfluss auslösenden erotischen Versuchung ähnelt, als einem Verkehrsunfall mit Schwein. Pfeifend schwinge ich mich ins Auto, um die Zutaten zu besorgen, denn mit zwei Mettbrötchenhälften im Magen, lässt sich fast jeder Text streichzart schmieren.
  24. Maskiert Karneval ist längst vergangen, doch so mancher ist maskiert, keine Maske - lässt uns bangen, Überlebenschance riskiert! Wie sind Masken nur zu kriegen, müssen wir sie selber nähen? Wie nur diese Pest besiegen, wie das Virus überstehen? Russisches Roulette, fürwahr! Obere Gesellschaftsschichten nichts entbehren - dies scheint klar, deren Himmel wird sich lichten. Ärzte stehn für sie parat, die ein Mittel ihnen spritzen, dann trifft es sie nicht so hart, wie ´ne Grippe sie´s ausschwitzen. Alle Menschen sind zwar gleich, nur sind manche gleicher, eben, Schere zwischen Arm und Reich, sie entscheidet über Leben!
  25. Mit der Liebe Liebe die bis in die Ewigkeit reicht, einem Feuerwerk der Gefühle gleicht, wahre Liebe die jeden Sturm überlebt, die mit dir über den Wolken schwebt, Liebe die jeden Berg bezwingt, die Hingabe und Erfüllung bringt, Liebe die viele Geheimnisse in sich birgt, Liebe die ewig lebt und niemals stirbt.

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