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  1. Josina

    Schicksal

    Schicksal Sehe wie der Sog viele herunterzieht, Schwere sich wie Blei in ihren Mägen legt, Will nicht schreiben über das Schwere, dass es gab und gibt in meinem Leben. Denn jetzt geht’s mir gut, jetzt grade eben. Verdrängen — nein, ich verdränge nichts, liebe zu sehr die Wahrheit, die Klarheit. Will es mich herunterziehen, dieses Schwere schreit alles in mir, das will ich nicht, NEIN , mein Leben bestimme ICH allein! Das Schicksal kann mich Mal! (auch mal gerne haben) Josina Das Schicksal gibt die Noten vor, die Komposition liegt bei Dir! Josina
  2. Trunken sind die Trunkenbolde dennoch sind aus reinem Golde, ihre Becher die sie kippen, die sie setzen an die Lippen die geschwind hinab sie stürzen, um das Leben zu verkürzen und es dennoch auszukosten, bis das Licht erstrahlt im Osten. Davon werden sie dann trinken ohne darin zu versinken. Heben wird das Licht sie alle, bis sie stehn in jener Halle, da der Wahrheit Wein sie trinken und sie nüchtern niedersinken.
  3. Josina

    Waldpfad

    Waldpfad Höre dich leise zärtliche Worte hauchen, wir in dräuende Nebelschwaden eintauchen. Seltene Töne, überall unsichtbare Geister, das Käuzchen ist von allen der Meister. Liebestrunken Pan spielt für uns die Flöte, flüsterst mir meine Göttin der Morgenröte. G.J. Gersberg (Josina)
  4. Sternwanderer

    An Mutter Natur

    An Mutter Natur Du umarmst mich mit deiner Stärke Du hältst mich aufrecht mit deinem Mut Du lässt mich trotzen allen Widrigkeiten Nur deshalb lebe ich weiter! Dein Baum © Sternwanderer
  5. Frank Gehlert

    Der Hauch

    Durchdrungen sind all meine Zeilen Von jenem warmen Hauch von dir An feinen Fäden zart gewoben Erfasst mich schleichende Begier Die Muskeln zerren an den Sehnen Bewegen mich in deine Welt Muskeln pumpen Blut durch Venen Ein Hochgefühl das mich befällt Nun tanzen Töne durch die Ohren Bin von deinem Klang verzückt Schmeck den Hauch aus deinen Poren Wie macht mich dieser Duft verrückt Flammen züngeln durch mein Leben Ganz spontan durch dich entfacht Ich würd gar alles für dich geben Die Zungen streicheln sich nur sacht
  6. Formlos Stimmen werden laut - ganz leis' in mir und gebannt höre ich zu - Sie erzählen Geschichten in prosaisch-lyrischer Norm als sie zu den Gedichten kommen kreieren sie 'ne freie Form Ich lasse sie gewähren dränge ihnen kein Muster auf und lasse meiner Fantasie in der Ideallinie ihren selbstbewussten Performancelauf denn Ich bin Ich und bin keiner formvollendeten Norm in der Pflicht DAS ist meine Freiheit oder etwa nicht? © Sternwanderer
  7. Ich war der Junge, Der im Endspiel am Turnier Verlegen keinen Elfer trat, Der Jüngling im Frack, Der nicht ans Steuer ging, An jenem glitzernden Sommertag Im Boot auf dem Maggiore, Verdammt nochmal der Knabe, Der stoisch sitzen blieb im Bus, Als du mich angelächelt hast Wie tausend Sonnen! Und nun steh' ich hier und bin der Held, Der die Schöpfung retten muss! (Doch ich sage danke, nein Und packe dich beim Schopf.)
  8. Die Mittelmeersonne brennt Auf die Pinien-Rosmarin-Hügel, Cassis liegt längst hinter uns, Doch das Taxi fährt weiter und weiter. Wär' es nicht wahr, wär' es Kitsch, Doch Voyage Voyage findet jetzt Direkt einen Weg Vom Radio in die Seele. Ich sitze vorne, der Franzose fragt: "Tu es malade?" und ich werde traurig. Hinten regiert ein zierliches Mädchen Rothaarig sein kleines Prinzessinnenreich. Neben ihr ein Verehrer, Zuhause der Freund, Funkend die Funken einer Affäre - Und vorne bin ja noch ich! Ein Aufbruch, ein Wagnis, Voyage Voyage, Die Nacht vor der Reise Verbrachte ich wach, Und wär' ich nicht stocksteif, zitterte ich. Weg von der Mutter und die Geliebte Marseille Empfängt dich mit feuchter Wärme, St. Charles, der Tritt aus dem Zug, Und sofort ist klar, dass es gut ist. Das rothaarige Mädchen lässt sich von mir Beim Bikini-Kauf verlegen beraten, Und später am Strand empfängt es mein Kompliment Für seinen Hintern wie süsse Kirschen. Dies ist ein Anfang, doch der Weg ist noch weit Und das Mädchen geht einen ander'n, Voyage Voyage, ich bin schon gespannt, Wann dieses Lied wieder erklingt. Desireless - Voyage Voyage https://youtu.be/6PDmZnG8KsM
  9. Sein Reigen zieht sich wie ein roter Faden und strickt das Muster der erlebten Zeit. Es währt nichts für die Ewigkeit, so bedacht, bewahrt es vor enormen Schaden. Vom Lackschuh übrig bleibt kein Glanz, der Glamour liegt abgebröselt am Parkett. Im Spiegelsaal bricht das am Tablett servierte Wort zum Scherbenmeerdilemma. Selbst ein Frack würd' sich jetzt nicht mehr lohnen. Zu Edelbitter ist der Werdegang, im Nachgefühl verstummt der Klang und tanzt den letzten Tanz der Emotionen.
  10. Noster

    Hamme

    Der Himmel taumelt und die Pfade schwingen schwer. Ein Fennwind fegt – ein Fauchen durch die Gräser, da zieht ein Braun – ein Grauen durch das Erdenmeer – den Strich und Schleifen hin zur weiten Weser. Mir schwanken Grund und alle Gründe Schritt für Schritt, im Herzen klingt es träge, klingt es trüber. Der Teufel singt ein Stück und ich, ich sinke mit auf bangem Gang zur Hamme und hinüber.
  11. Behutsalem

    Vermögend

    Ich verwühle mich in deinen Kleinigkeiten, in diesem unerschöpflich reichen Repertoire aus winzig kleinen, wohlgeformten Seelentropfen in das, was von Beginn an immer wertvoll an dir war. Es ist nicht jeder Tag mit dir der gleiche. Du fächelst so viel Kunterbunt in meine Welt. Und mit der Frischluft deiner Herzlichkeiten, verweht die Angst in mir, die mich gefangen hält. Du schreibst auf ganz besondre Weise mein Leben neu und gibst ihm wieder Sinn; und im Erlesen deiner inn'ren Werte begreife ich, wie reich ich durch dich bin.
  12. Ach Mai, mein liebster Freund und zugleich Feind, so wunderschön erstrahlst du in deinen satten Farben. Viel zu lange habe ich jämmerlich geweint, bedeckt dein Frühling nun sanft meine tiefen Narben. Wie himmlisch mir Mutter Natur derzeit erscheint, wenn ihre Winde hauchen meiner Kinder Namen, nun lass mich schlafen tief und fest mit ihr vereint, für immer hier bei dir, in deinen warmen Armen.
  13. alter Wein

    Wolkenzug

    Wolkenzug Wolken zieh’n am Firmament - keiner ihren Ursprung kennt, lautlos immer weiter, die treuen Himmelsgleiter. Ich lieg‘ im Gras, den Blick nach oben, Gestalten werden schnell verschoben. Jetzt seh‘ ich einen Reiter, ein Kind läuft immer weiter. Von hinten kommt ein Krokodil, der "blaue See" ist sein Ziel. Auch ein paar Schwäne kann ich seh‘n am Himmelszelt spazieren geh‘n. Die Sonne löst das Wolkenkind, das Blau des Himmels Zutritt find. Die Lerche steigt mit frohem Schall hinauf in dieses Himmels All. Sind wirklich WIR der Erde Kern? glauben es - und wollen gern den Schöpfer oft vergessen! 21.11.2018 © alterwein
  14. Tiren

    Raureif

    Raureif Ich weiß was ich suche. Ich weiß was ich begehr, doch vor dem was ich finde fürcht' ich mich sehr So kommt's dass ich leide Bis es geschieht Ich will dass wir beide uns endlich finden Wann werd ich ausbrechen, meine Zeit rächen, die ich so sehr verschwendet, mir selber entwendet, alleine verbracht hab, nicht einmal gelacht hab, mich lange gequält, doch niemals geschält, meine Haut die mich bindet, und niemals verschwindet, als würde sie kleben, an ein einsames Leben?
  15. Ruedi

    Filet

    Hallo zusammen, ich nehme an, die Reime hier werden dem einen oder anderen vertraut vorkommen. Ich stelle daher die Inspiration(en) schon mal gleich ein, damit niemand suchen muss. table tr td/td /tr tr td/td tdtable tr td Mignon (Goethe) Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn, Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht, Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn! Kennst du das Haus, auf Säulen ruht sein Dach, Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach, Und Marmorbilder stehn und sehn mich an: Was hat man dir, du armes Kind, getan? Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn! Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg? Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg, In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut, Es stürzt der Fels und über ihn die Flut: Kennst du ihn wohl? Dahin! Dahin Geht unser Weg; o Vater, laß uns ziehn!/td /tr /table /td /tr /table
  16. Liebeslied Oh, welch himmlisch Jubilieren: Es legt sich der Tag in unser Sein: der verträumt zum Licht geneigt sacht und gnädig uns begrüßt. Als würd‘ er seinen Schleier heben, der am Morgen tausilbern glänzt. Sein Odem, der uns Leben schenkt, kitzelt leicht an meinen Füßen. So atme ich den Morgen ein, frei gefühlte Lebenslust. Mit dir durch diesen Tag zu gehen, rührt wie ein warmer Seelengruß, den ich beherzt in deine Hände lege.
  17. Jeder hat eine Maske hinter der er sich versteckt niemand ist vollkommen frei innerhalb konstruierter Konventionen wir selbst sind längst vergessen vergessen wir uns selbst versuchen andere zu hintergehen hintergehen uns doch selbst Masken sind wie Schatten die uns vor dem Licht der Sonne verstecken lassen es sind unsere Masken, die wir tragen sehen das Licht nicht mehr doch hinter all dem hinter dem Schatten und der Maske ist unsere Menschlichkeit verborgen verborgen vor den Augen anderer unsere Augen sehen nicht mehr draußen bleibt uns die Welt verborgen und wir trauen uns nicht uns selbst wiederzufinden
  18. AND YOU MAY ASK YOURSELF As long as you let gain your egotism you wouldn’t take care nor listen your life knows only one direction I and me – my scale to perfection even when relationship fails and your loved one stopped sending mails and one day you recognize the daily price you’ve paid only was a compromise and your eyes look around and you may ask yourself how can I change the sound from: I’m ok and I’m so proud to check: my past just was a fraud and you may say to yourself God am I right or am I wrong what for me is the life’s true song? who will pluck me from these laws or will everything stay as same as it ever was because your soul feels like in prison you’ve lost your marriage vision the decision you took in days of yore now feels like a match missing any score and erstwhile open now a closed door your life is drifting away off shore feels like a mystery book and without a deeper look you will not find the key you are blind and can’t see the way out of the hidden walls in your heart of your egotism part but nothing happens or change until the maker somehow strange will move you from your inborn range to free at heart – that’s his exchange and you may ask God, do you have a vision for my life without being in prison and God not may but will answer your question: my mercy will change your direction trust my words and follow my invitation and I will move you from ground station into the light of truth and salvation trust my love and follow my invitation and I will move you from ground zero helping you to become a hero to overcome your old life – tick as a loss because I overcame the death at the cross to find you closer with me that’s the essence to grant you eternity life in my presence. ___________________
  19. Auf halbem Weg steckengeblieben, Die Enge brennt sich ein. Was nach aussen nicht zappeln kann, Verursacht im Innern ein Chaos. Getrennt vom ureigenen inneren Ton, Von der formgebenden Kraft der erdenden Wurzel, Erhält das Aussen ein grosses Gewicht Und einen verbiegenden giftigen Einfluss. So wächst du heran zu einem wandelnden Witz, Unfassbar und unverbindlich. Du schützt dich mit Wänden aus Glas. Ein Zaungast des Lebens, ich warte. Warten kann ein Mensch lange. Doch irgendwann bahnt sich das Leben den Weg. Was nicht strampeln konnte, Nicht gelacht, getanzt, gesündigt hat, Sieht man dir plötzlich an! Ein Körper, wie ein geprügelter Hund, Eine krumme gespannte Feder, ein Springkraut. Doch niemand kommt, berührt dich Und freut sich daran, was geschieht. Das Gesicht kriegst du wieder hin. Ein Buddha-Lächeln auf einem fleischgewordenen Notruf. Welches von beidem die Wahrheit ist? Jeder sieht sofort, dass etwas nicht stimmt. Das Leben bahnt sich weiter den Weg, Die mächtigen Ströme im engen Flussbett Versetzen dich lange in enorme Angst, Und auf der Flucht bist du letztlich vor dir. O Tapferkeit des Menschen! - ein gutes Stück Steht zum Glück auch mir davon zur Verfügung. Ich beginne zu wagen, sterbe dutzende Tode, Gebe auf, was die Seele zu sein scheint. Und in grosser Not zeigt sich dann, Dass mutiges Aufgeben sich lohnt, Die Planken des engen Flussbetts Waren dir lieb, aber hinderten dich. Manchmal bin ich jetzt schrecklich. Verströme die göttlichste Liebe Um im nächsten Moment dein Gesicht zu zerkratzen. Du siehst es mir nach. Denn ich kenne es nicht, Das Spiel mit Nähe und Abstand Mit sachter Abwehr und süssester Öffnung. Denn jahrelang war ich gleichförmig nett. Es ist mir ein Rätsel, wie ihr es anstellt, Euch trotz dieses Wechselstromes zu vertragen, ja lieben. Wahrscheinlich gerade deswegen? Ich weiss es nicht, aber forsche weiter, Forsche und wage, Beharrlich bis dass, Ja bis ich endlich mit euch bin, Ich auch.
  20. Leontin Rau

    Die Tessinerin

    Ein ferner Herbst mit Sommervögeln Zieht durch mein Erinnerungsland. Blätter, die von Bäumen segeln, Ein Baum, der seine Sehnsucht fand. Bibliothek, Caféteria und Bus, Wir begegnen uns nicht selten. Da ist der Mann, der handeln muss, Der schüchterne Knabe, uns trennen Welten: Ich kreise um ein düsteres Loch - Du frönst den wohligen Wonnen des Seins, Treffpunkt unmöglich - und ein flüsterndes Doch: Irgendwo sind wir zwei eins. Eines Nachts zeigst du mir deine Kleider im Traum, Stück für Stück und allerheilig, Purpurrot, ich atme kaum, Mein Herz schlägt hart und eilig. Weshalb nur war ich nicht bereit? - Das wissen nur die Götter. Was mir noch bleibt, ist Hoffnung, Zeit Und prächtiges Herbstwetter!
  21. Sie vertrauen sich den Lüften an, Dem ins Leben geworfenen Menschen gleich, Der nicht ahnen kann, wo er dereinst landen wird. Es droht die Wüste, Schlimmer noch die raue See. Es locken saftige Wiesen In unbekannten Gefilden, Im gütigen Schoss der Mutter Natur. Und ein Preis, dessen Wert wahrscheinlich nur diejenigen wirklich kennen, Die ihn selber gewonnen haben. Gasballonweltmeisterschaft - Ein Relikt aus einer Zeit, Als Fortschritt ein Versprechen war Und nicht bloss eine Floskel Ratloser politischer Parteien. Jeder möchte ausrufen: "Schau, sie fliegen los!" Doch der Lehrer im Publikum sagt: "Fahren heisst es."
  22. Kein Stein bleibt ewig Stein. Auch er wird einst zu Staub. Kein edler Eichenbaum hält ewiglich sein Laub. Kein Wasser, kühl und klar, das nicht als Bach verrinnt. Kein Mensch bleibt alle Zeit ein unbeflecktes Kind. Wer bist du, der du sagst, die Welt blieb immer gleich? – Wer Bettler ist, bleibt arm, wer König ist, bleibt reich? Wer bist du, der du meinst, es bliebe alles stehen? Denn alles muss einmal entstehen und vergehen! Denn alles ist perfekt, wenn’s in die Ewigkeiten Bereit ist, ist befreit, mit frohem Mut zu schreiten! LG Cheti, vormals Mesochris
  23. Nach längerer Abstinenz habe ich mich in diesem Gedicht (zum zweiten Mal) mit dem skaldischen Versmaß "Dróttkvætt" auseinandergesetzt.: An die Nacht Rabenrufe loben Ruhig die dunkle Stunde, Wenn die Geister wandern, Wachend, schaurig lachend. Heiser heult im alten, Hundertjähr'gem Schlunde Waiser Haineswesen Wind, er lockt die Kindlein. Tränen, Tropfen hüpfen – Tanz im Mondesglanze – Armer Schimmer Erben Aus dem Sternenheere. Golden war ihr Garten; Grau nun, matt von Schatten. Lichter löscht die Nacht aus – Leben bringt ihr Klingen. Zwischen Zweig und Büschen Zeigen sich Gesichter Aller Zauberalben Oder wohl des Todes. Wild erstrahlt im Walde, Was wie Glutes Blute Hell den Hain bewohnet: Hauch der Meeresperlen. Pfeifend zieht am Pfade, Pferdgezogen, her die Kleine Kutsch im Matsche – Klamm von Wasserflammen. Trotz der tristen Lasten, Trällernd froh und gellend, Fährt der Droschkenführer, Für die Schwingen singend: »O du schöne Ahnin Aller weiten Zeiten, Welche alte Welten Wahrhaft schön bewahrten, Schütztest meinen Schatze Schon seit vielen Monden; Hieltst mit kühlen Hüllen Heiß, was lange pranget. Schätze sind den Schändern Schier Gold und Saphire, Nur des Neids (Ge)Schwüre, Nichts ist mehr im Herzen; Meines merkt die Sehnsucht – Marter, brennend Trennung! – Sehnsucht nach dem sanften, Süßen Mund der Wunder. « __________________________________________________________________________________________ Zur Erläuterung des Dróttkvætt-Versmaßes: -> Beginn einer betonten Silbe -> Stäbe (Stabreim) -> Binnenreime -> {Kenningar; ~Metaphern} An die Nacht Rabenrufe loben Ruhig die {dunkle Stunde, Wenn die Geister wandern,} Wachend, schaurig lachend. Heiser heult im alten, {Hundertjähr'gem Schlunde Waiser Haineswesen} Wind, er lockt die Kindlein. {Tränen, Tropfen hüpfen – Tanz im Mondesglanze –} Armer Schimmer Erben Aus dem Sternenheere. {Golden war ihr Garten;} Grau nun, matt von Schatten. Lichter löscht die Nacht aus – Leben bringt ihr Klingen. Zwischen Zweig und Büschen Zeigen sich Gesichter {Aller Zauberalben Oder wohl des Todes.} Wild erstrahlt im Walde, Was wie Glutes Blute Hell den Hain bewohnet: {Hauch der Meeresperlen.} Pfeifend zieht am Pfade, Pferdgezogen, her die Kleine Kutsch im Matsche – Klamm von {Wasserflammen.} Trotz der tristen Lasten, Trällernd froh und gellend, Fährt der Droschkenführer, Für die {Schwingen} singend: »O du schöne Ahnin {Aller weiten Zeiten, Welche alte Welten Wahrhaft schön bewahrten,} Schütztest meinen Schatze Schon seit vielen Monden; Hieltst mit {kühlen Hüllen} Heiß, was lange pranget. Schätze sind den Schändern Schier Gold und Saphire, Nur {des Neids (Ge)Schwüre,} Nichts ist mehr im Herzen; Meines merkt die Sehnsucht – Marter, brennend Trennung! – Sehnsucht nach dem {sanften, Süßen Mund der Wunder. «}
  24. Der Ausrutscher Beim ersten ... Hey, Mann, ist das hier glitschig! Beim zweiten ... Ach nee, schon wieder glatte Sohlen! Und irgendwann so ab dem dritten liegts doch wohl an den eignen Schritten (Jenno Casali)
  25. Nighty

    Gute Nacht Geschichte

    Es war einmal ein kleines Dorf,umarmt von Ahorn und Amberbäumen .Der Morgentau noch auf den Blättern der Ahornbäume,frohlockte die Sonne und wärmte das Dorf,das Glück verhiess.Die zierliche Marion ,noch benommen der wundervollen nächtlichen Träume eilte wie jeden morgen zur nahegelegenen bunten Wiese und begrüßte freudig die Vogelwelt und bedankte sich bei der Wiese für die vielen Kräuter,die Sie eifrig einsammelte.Geschwind des Weges,zurück zum Dorf und Marion beeilte sich die richtigen Kräuter zu vermischen.Die verzierte Glocke an Ihrer Tür kündigte die ersten Dorfbewohner an.Das kleine Kräutergeschäft füllte sich weiter und Marion setzte heisses Wasser auf,für einen guten Tee.Die Gespräche waren nichtmehr auseinander zuhalten und Marion mit großen glänzenden Augen Ihren Kräutertee anbot.Die Dorfbewohner wussten um Ihre Krankheit,das Sie stumm war ,doch Marion hatte einen Platz in Ihren Herzen gefunden und wenn Ihr mal auf einer bunten Wiese verweilt spürt Ihr vielleicht noch Ihr Zauberhaftes Wesen ! Gruß Nighty
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