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  1. feinslieb sagst du und suchst in meinen augen die lust die grad das grün in bäume treibt ich seh in dir die heimliche verzweiflung weil dir mein herz und mund dies schuldig bleibt dies lied das immer ich gesungen den blick der deine lust erweckt wenn wir vom frühling ganz bezwungen aus niederen gemächern war’n befreit nun sitze ich in meinem käfig und singe leise nur das klagelied und fühle deine stummen tränen wie deine sehnsucht auch die meinen sieht
  2. Ich lieg hier rum und frier mich ab, es ist so schrecklich kalt im Grab, warum hab ich denn wieder keine Jacke an. Sie müsste auch nicht modisch sein nur Daunen drin und nicht zu klein ich bin da eigentlich gar nicht so wählerisch. Weshalb sind Gräber nicht beheizt, verstehe nicht wofür man geizt, es könnte hier so manches sehr viel besser sein. Am Zimmerservice haperts auch, ich esse so gern Schweinebauch, doch nicht wenn der von dicken fetten Maden ist. Zu trinken gibt es Regenbräu, nur abgestanden und nicht neu, weil's viel zu langsam durch die kalte Erde sackt. Kein Lichtlein strahlt zu mir hinein, wie wünscht ich mir jetzt Kerzenschein, hier unten sieht es wirklich ziemlich trostlos aus. Warum hat man mir nicht erzählt, wie sehr sich ein Leiche quält, dann wär ich doch nicht einfach so gegangen. Das ist verflixt, ich bin gekränkt, weil jeder doch an sich nur denkt, sonst würd es sowas doch nicht ständig geben. Dass jemand ohne Jacke geht, vielleicht ist es noch nicht zu spät und du, du kannst dir schnell noch eine holen... (Melodie hab ich im Kopf)
  3. Versuch einer Vertonung des bekannten Rilkegedichtes: Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausendelang; und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang. Idee, Gesang und Gitarre: Elmar Vogel, Oberstimme: Cosima Vogel
  4. myminds

    der Tod

    Der Tod. Langsam kommt er Viel zu schnell steht er vor dir All deine Angst kommt in diesem Augenblick zusammen Doch weichen kannst du nicht Hilflos ausgeliefert Bereust du viel Suchst die Wahrheit Doch kannst in der Dunkelheit nichts sehen Mit einem letzten Atemzug verlässt du die Welt Willst vieles mitnehmen Doch alles entrinnt wie Sand Gibt es Hoffnung? Ich weiss es nicht
  5. Endlich bin ich dich los Wie Bauch-Fett hast du jahrelang an mir gehangen, wie oft ging ich dabei, verzweifelt in die Knie? Ausgemergelt, an deinem Krankenbett gefangen, schien für mich die Sonne in deiner Hölle nie. Wie eine Zecke hast du dich an mir fest gebissen, hast die Luft zum Atmen mir genommen. Aus Trotz hast du ins Laken uriniert und geschissen, ja, dein Gift, das hab` ich abbekommen. Zu einmal lebenslänglich hast du mich erbarmungslos verurteilt, deine vorgetäuschte Angst vor dem Alleinsein, die hast du nie beurteilt. Keinen Dank, im Gegenteil – Häme und wahrlich, nie ein liebes Wort, nur in Gehässigkeit und Bosheit, Selbsthass und Ichsucht hast du dich verbohrt. Tausend mal wollt` ich dich vergiften, so wie eine Ratte, ich habe mich gehasst, weil ich den Mumm nicht dazu hatte. An einer Gräte bist du nun jämmerlich erstickt, dein Lieblingsfisch, der war es, der hat dich heut` gefickt. Ich bin dich los, doch Angst hält mich schon längst gefangen, kann ich denn mein Leben, noch einmal neu anfangen? Ich weiß doch gar nicht, wie das geht, ob sich noch Willen in mir regt? Nur sich klammern, wie ein Parasit am Wirt, wurde mir Tag ein Tag aus, stets als Muster vorgelebt, bitte Herr, sorg` dafür, dass das nicht weiter vor mir schwebt und dass das vor meinem Tode in mir stirbt. Ansonsten nehme ich den Strick und lauf ` aus diesem Leben weg. Martin Heide
  6. Aus der erweiterten Empfehlung der Geschichte der Zeit hat der Entschluss sich zu bewegen dich sichtlich erfreut, es sind die unerforschten Gegenden, die uns faszinieren, genau deshalb möchte ich gerne meinen Schmerz reflektieren. Um den Kern zu studieren braucht es Inspiration, die gesellschaftlichen Normen schwingen zu monoton. Es geht um autonome Wertschätzung, ich will meine Flügel spreizen, auf das dicke Pferd setzen, in Richtung Süden reiten. Unbeschwerte Zielformulierung ist das Gütesiegel, außerplanmäßiger Feinschliff, der die Zukunft spiegelt, ich bin unerreichbar für Resignation, erfahre vertikale Gleichheit durch Gravitation, wenn ein Vogel seine Sehnsucht nach Erdung mit den Wolken teilt, der Maulwurf überlegt, warum für ihn nicht die Sonne scheint, dann können sich die Gegensätze wieder vereinen, Wunden sich verschließen und Gedanken verheilen. Ich bin mein Geschenk und ich darf mich zerteilen. Nichts gehört niemandem, alles ist meins. Alles ist eins, atme ein, wir sind klein, impertinent bewirkt die Lässigkeit den Spielfluss des Seins, dieser Moment ist mein Freund, klingt wie flüssiges Gold, ehrlich unentbehrlich überzeugend gewollt, aus dem Brunnen meiner Zuversicht schöpfe ich Freiheit, also hör zu, wenn der Zufall spricht, ein kryptisches Highlight. Schön, das ihr dabei seid, alleine wärs ein Schuss ins Blaue, ich liebe es zu zweit, ich bin eine Turteltaube grün denkt lenkt lieber links in Richtung retroanthrazit, Ehrlichkeit gewinnt an Gewicht durch Phantasie rhythmisch klingt der Westwind nach neuer Melodie, wird lyrisch unterschätzt voller Melancholie unsere Seelen sind verbunden durch galaktischen Tanz, theoretisch darfst du fühlen, was du praktisch schon kannst. Im eigentlichen Sinne wäre Zukunft gern Vergangenheit, schweigende Verstimmung schreit nach mehr Gelassenheit, der Schlaf verfolgt die Einsamkeit erwachender Erlebnisfilme, unbewusst erzeugt mein Geist die Farben des gemalten Bildes, im Umkehrschluss entwickelt sich ein positives Defizit weil Zärtlichkeit im Überfluss mit Liebe durch die Decke fliegt, ich raste aus vor Leichtigkeit und transformier zum Zeppelin, Endorphine Therapie entführend aus der Lethargie. Philosophie agiert mit Diplomatie, indikativ erlebst du dich als Musik, mein Teich erscheint im Relativ als Spiegel der Entfaltung, ein Selbstbild malt die Symphonie als Trieb der Arterhaltung. Es ist wahr, ich bin ein Mensch, eigenständig und grundgeerdet, universgelenkt aus dem Kreis jener Ursprungssterne, der Kosmos eines Anfangs entspringt aus meiner Hand, ich bin dimensionsgeteilt als Vermittler der Wand. Dahinter liegt verborgen die gemeinschaftliche Formel, unser Licht vertreibt entsorgend die selbstkreierten Sorgen, das Monster einvernehmlich entzweifelt und geheilt, jene Demonstration wirft durch Kerze allen Scheins deine Schönheit des Schattens, die Perle der Dunkelheit, Entfernung eines querverwebten Netzes aus Traurigkeit, die lustige Verletzung der sympathischen Spinne erzeugt die Narben, an die ich mich immer gerne erinner, ab hier wird’s ab sofort immer schöner statt schlimmer, entkomm der Sterblichkeit durch Worte meiner inneren Stimme, in der oasenreiche Wüste mit geschmeidigen Kakteen, winkt die förmliche Begrüßung nach der Ewigkeit des Wiedersehens. Klare Sicht ist phasenweise fortschrittlich und unentbehrlich, tosende Vorhersehung verhält sich leider ungefährlich, ganzheitlicher Rhythmus in Halbwertszeit getimed, die Spaltung des Hormons lässt mich glücklich verzeihen. Ich trinke Lava aus der Sonnenquelle, surfe auf der Gammawelle, atme atomarisches Vulkangestein und spalte Grenzen, hergeschickt zum Zeichen setzen, wärme mich an Reibungsflächen, will Verrücktes neu bedenken, seichte Kurven steiler lenken, Morgenröte fließt aus meinen Augen Richtung Illusion mein Herzschlag pumpt die Kernfusion, du siehst mich durch dein Teleskop. Ich schreibe in die Atmosphäre, was uns vereint, ich bin ein Geschenk und du brauchst mich nicht teilen, kosmische Belehrung, die dich stilvoll erreicht, Dreifaltigkeit entsteht durch 5-2, Vergänglichkeit ist relativ, alles ist eins, alles ist meins, ich atme aus, wir sind klein, steh auf dem Klimax des Reims, bin aus dem Zwiespalt befreit, impertinent bewirkt die Lässigkeit den Spielfluss des Seins. Der Entschluss sich zu bewegen hat dich sichtlich erfreut, aus der erweiterten Empfehlung der Geschichte der Zeit.
  7. panini

    amor und psyche

    Ein Verstand wie ein Moloch Entzieht Energie Wo alle Worte harren Wo die Grammatik Zeit erschafft Wo die Träume singen Und hilflos um Frieden ringen Wo der Mensch sich ist Ohne zu sein Ein Verehrer der Wahrheit Ein Gegner des Scheins Dieser Moloch ist das Ich Das aus Erfahrung spricht Und nun noch mehr Worte ans Licht rückt Das von Dunkelheit Umschlungen Alle Versprechen bricht
  8. die Poesie der Physik verdichtet deine Beschaffenheit lyrische Töne schreiben deine Gedanken Herzensmusik spielt deine Bilder in dir spricht die Sprache aller in dir sieht das Auge aller in dir denkt der Verstand aller du bist zuhause in dir
  9. Elfriede ergriff einst in Reda zwecks Dichten beherzt zu 'ner Feda, da kam ein Verlega und kaufte per Meta nicht's Machwerk - Elfriede samt Feda! (Doofe Pollen! Aber für ein bisschen Quatsch reicht's bei mir immer noch aus. )
  10. Elmar

    Schrödingers Katze

    Als ich geboren wurde erwachte die Welt. Sie schließt ihre Augen mit mir. Jeder meiner Wimpernschläge eine Belichtung der Wirklichkeit. In der Dunkelkammer der Möglichkeiten schlummert, was das Licht nur enthüllt.
  11. Manchmal - wenn ich glücklich bin, hör ich laut mein Herz, kommt ein Lied mir dann in den Sinn sing ich vom Glück ohne Schmerz. weil auch du - so strahlst vor Glück, dir die Ohren klingen, denk doch mal an das Lied zurück und fange laut an zu singen. Sing wenn du glücklich bist, sing voller Lust weil Glück nicht ewig ist, spüre dein Herz in der Brust. Manchmal - bin ich ausgebrannt, will alleine sein, hab mein lachen schon längst verbannt, lass keine Freude mehr rein. Hoffnungsschimmer - siehst du nicht, du bist auch allein, brauchst nur wieder mehr Zuversicht, darum stimme mit ein. Sing wenn du traurig bist lass doch den Frust weil Glück nicht ewig ist spüre dein Herz in der Brust wenn wir zwei - uns gut verstehn, schon gemeinsam singen, lass uns den Weg doch gemeinsam gehn, und auch das Glück bald erzwingen ( Diesen Liedtext habe ich auf eine alte Schlagermelodie aus dem DEFA Film "Heißer Sommer" geschrieben )Manchmal.MP3 vielleicht kann ja jemand etwas schöneres daraus machen !
  12. Das Glück ist wie ein gold´ner Fluss, der mich durchströmt von Kopf bis Fuß. Es strömt durch jede Körperzelle als wohlig warme Liebeswelle. Fragen stellt das Glück mir nicht, es ist nur da, mit viel Gewicht. Und dies Gewicht macht mich ganz leicht, so dass der Angst Bleischwere weicht. Als Alchemist wirkt hier das Glück: Aus Blei wird Gold - ein Zauberstück! Wo mag des Flusses Quelle sein? Bei Dir, mein Liebster, ganz allein...
  13. (K)ein happy end? Ich weiß, das Kapitel mit uns hat geendet, aber das Leben ist kein Kapitel, sondern ein Buch. Und ich hoffe, dass sich die Geschichte zum Guten wendet, weil ich noch das Happy End von uns such. Wollen wir nicht zusammen ein neues Kapitel beginnen? Ich wünschte mir du würdest zustimmen. Wo ist eigentlich die gute Fee, wenn man sie braucht? Die, die mit ihrem zauberstab auftaucht und ein “wir-werden-wieder“- Zauberspruch zuhaucht. Du magst Geschichten, in denen das Gute das Böse überwindet. Und ich mag es, wenn das was zusammengehört sich findet. In unserer Geschichte hat keiner von uns alles richtig gemacht, aber wir haben so viel Zeit zusammen verbracht und so viel gemeinsam gelacht. Dieses Kapitel hat jetzt geendet und wir haben uns voneinander abgewendet. Und insgeheim da hoffe ich, dass du manchmal an mich denkst, mir nur für einen Augenblick nochmal deine Zeit schenkst. Und wollen wir nicht zusammen ein neues Kapitel beginnen? Bitte sag Ja! Ich wünschte du würdest zustimmen. Denn das Leben ist wie ein Buch und unser Happy End ist das, was ich noch such. Und ich will nicht, dass wir in diesem Leben uns nicht mehr begegnen, nur aus Angst allem noch mal ein Kapitel zu geben. Ich weiß dieses Kapitel mit uns hat geendet, aber das Leben ist kein Kapitel, sondern ein Buch. Und ich hoffe, dass sich die Geschichte zum Guten wendet, weil ich noch unser Happy End such.
  14. Der Karren steht fast ungerührt und stemmt sich mir entgegen. Erst als er meine Nähe spürt, lässt er sich auch bewegen. Ach, ließe er ganz schwerelos wie du sich von mir führen, wenn meine Fingerspitzen bloß ihn sanft vertraut berühren! Ich denk an dich; der Arm schmerzt sehr vom Stapeln der Papiere. Ich wünschte mir, du kämst jetzt her und würdest ihn massieren. Der Regen bahnt sich durch den Schuh und ätzt an meinen Wunden. Doch irgendwo, da wartest du. Es sind nur ein paar Stunden. Ein Regenbogen spannt die Weite des Tales auf - so schön! Ach, könntest du an meiner Seite Nur diese Szene sehn!
  15. WIE ICH MEINE LUNGE PFLEGE Wie ich meine Lunge pflege jetzt in der Corona-Zeit, wenn ich meine Arme hebe, mache ich die Lunge weit. Dass ich mich nur ja nicht lege, von dem Virus infiziert, mich an frischer Luft bewege, was der Lunge helfen wird. Fenster öffnen, Wasser trinken zur Verdünnung des Sekrets, keinen Hustenstiller trinken, husten, husten und dann geht’s. Stündlich in die Halme pusten, macht die Lungenflügel flott, hoch die Arme, husten, husten, hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. So verjage ich Corona aus dem Körper, aus dem Land, und erlebe noch den Sommer. Seht, ich leiste Widerstand. © Kastanienblüte
  16. so wie ein haus von seinen bewohnern lebt wirken auch zimmer durch ihre einrichtung sei es ein schaukelstuhl oder bild an der wand nehme ich eine schallplatte aus dem regal verdunkelt sich der raum und ich wiege mich zu cashs düsterem rau in any old winds blow als ich sie zurückstelle erinnert mich das rote des abendhimmels daran wie sehr du fehlst ich reite ohne pferd in den sonnenuntergang
  17. Die Tropfen, die sich abwärts quälen, verkennen, wie es schmerzt, dass deines Nordlichtblickes Fehlen mir ganz die Tage schwärzt. Die Winde, die die Welt durchstreifen und schließlich auch dein Haar, sie können Ferne nicht begreifen und wie du mir so nah. Und wer da glaubt, er sei allein, der weißt nicht, was es heißt, solange, ohne dich zu sein, bis dieses Jahr zerreißt.
  18. Die Worte fehlen mir zur Nacht, die du mir sonst so sanft und mild wie ein Versprechen zugedacht, das sich im Worte selbst erfüllt. Er weiß von deinen Träumen nicht und ich kann sie dir nicht erfüllen, solange er von seinen spricht in unsrem tristen Abendstillen.
  19. André Parucker

    Gedanken

    Der kleine Junge Hier war er oft, als kleiner Junge, als Kind an jenem Ort, wo seine Gedanken sind dort, wo das Schilf den Fluss einsäumt dort hat er sich so manche Stunde hinweg geträumt Die Monotonie des Stromes und das Biegen der Weiden im Wind er merkt erst jetzt, wie die Zeit verrinnt zwischen der Vergangenheit und dem Hier und Jetzt ständig von verblassten Gedanken gehetzt Er ging für viele Jahre fort jetzt kehrt er gern zurück an diesen Ort er musste erst nach seinem eigenen Leben greifen nun lässt er seinen Blick neu umherschweifen Allein steht er auf der Brücke blickt auf den ruhigen Strom schaut am Ufer entlang dorthin, wo er vor langer Zeit schon stand. Mit seinem Vater
  20. Skalde

    Wir essen um sieben !

    Ich soll dich töten man hat mich bezahlt nun locke ich dich in den Hinterhalt nimms nicht persönlich es geht um viel Geld man hat deinen Tod schon lange bestellt ich hab Frau und Kinder die muß ich ernährn drum kann ich dir keine Gnade gewährn hab keine Angst wir beide ...wir zwei schaukeln das Kind es ist schnell vorbei Der Schalldämpfer qualmt nun ist es getan ich schließ deine Lider ...muß auch jetzt fahrn denn meine Frau wartet zuhaus bin ich nicht pünktlich rastet sie aus Wir essen um sieben !
  21. einst jagten die wolken mich in deine arme dein singen erbebte die meeresgebirge du locktest mich in deine sturmtiefbezirke fischgründig dein lächeln, ich hoffte auf warme gezeiten - dein himmel, meerschwalbe, war ruh mein sinn blind gefangen in deinen gestirnen doch kalt rauscht dein fischblut, selbst niederste dirnen sind wärmere, treuere lieben als du nun sind deine lieder ins tiefe geflossen ich krümmte mich lange im sog deiner welle flieg endlich hinauf ins blendende helle azur wird von goldenen pfeilen durchschossen
  22. Jede Blume, die ich schaue, dreht das Köpfchen weg. Jeder Grashalm auf der Aue legt sich in den Dreck. Und der Vogel auf dem Aste stellt das Pfeifen ein, weil ich ihn zu sehr belaste, hier im Wald zu sein. Selbst die Enten, die da wiegen dort im dunklen Teich, lassen meine Krumen liegen. Denen bin ich gleich. Auch der Rentner will mich meiden, klammert sich ans Brot, simuliert nur kurz ein Leiden, stellt sich einfach tot. Nur der Regen lässt mich seine kalte Nähe spüren, als die Wolken nicht alleine mich zu Tränen rühren.
  23. "Wieso bist du so fern? Ich will dich endlich sehen." "Hier kann ich gut und gern die Forderung verstehen." "Ach, wärst du nur bei mir, ich würde dich gern küssen." "Darüber werden wir nicht lang verhandeln müssen." "Und danach streichle ich dir erogene Zonen." "Insoweit decken sich auch unsre Positionen." "Nur leider muss ich jetzt, doch wenn ich könnt, dann blieb ich." "Ich fand auch bis zuletzt den Anruf sehr ergiebig."
  24. Am Einheitstag hört ich das Lied, das uns´re Seelen sangen. Sie sangen laut, sie sangen schön und EINHEIT hält uns nun umfangen. Hierzu spann sie das Liebesgarn aus einem gold´nem Vlies. Erst taumelnd, dann mit festem Schritt, gingen wir ins Paradies. Hier steh´ ich nun und blick Dich an, bis in Dein Herz - ganz tief. was ich dort seh´, das ist ein Mann, der plötzlich in mein Leben kam, als ich schon lange schlief. Hast mich geweckt mit Deiner Art das Leben anzuschau´n. Jetzt leb´ ich mit dem Gefühl: Auf Dich, - DICH kann ich bau´n. Auch wissen wir: wir sind noch mehr als Summe uns´rer Stücke. Denn Einheit füllt mit ihrer Macht weit mehr als eine Lücke! Mit ihren Schwingen hebt sie uns, jene Gipfel zu bezwingen, die nur GEFÄHRTEN, Hand in Hand, als Meisterstück erringen...
  25. Fragen über Fragen Bitte sag mir nicht, dass das alles war? Schworen wir uns nicht “Wir sind immer füreinander da“? Ist das das Happy End, nach dem ich such? Ist unsere Geschichte so verflucht? Ist es das wie es mit uns endet? Wann haben wir uns so verändert? Ist das unsere Definition von Zusammenhalt? Warum sind wir uns jetzt gegenüber so eiskalt? War das unsere Art uns gegenseitig zu vertrauen? Ist das unsere Lösung, dass wir nicht mehr nacheinander schauen? Ist das dein Motto “Sie ist nicht mehr da, also tue ich so als ob eigentlich nichts war“? Ist das der Punkt, an dem du noch nicht mal mehr Worte für mich findest? schweigend sozusagen aus meinen Leben verschwindest? Fragen über Fragen, doch ich stell sie dir nicht. Ich denk du würdest zu keiner was sagen und so schreib ich dir ein Gedicht. Vielleicht erreicht es dich irgendwann... Vielleicht sprechen wir darüber und dann... fangen wir beide vielleicht von vorne an.

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