Zum Inhalt springen

Poeten durchsuchen

Zeige Ergebnisse für die Stichwörter "'feedback jeder art'".

  • Suche mithilfe von Stichwörtern

    Trenne mehrere Stichwörter mit Kommata voneinander
  • Suche Inhalte eines Autors

Inhaltstyp


Forum

  • Gedichte
    • Experimentelles & Wortspieldichtung
    • Flora & Fauna
    • Fremdsprachige & Mundartgedichte
    • Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
    • Hoffnung & Fröhliches
    • Humor & Satire
    • Kultur & Geschichte
    • Liebe & Freundschaft
    • Melancholisches, Düsteres, Trauriges
    • Mythenreich, Religion, Fantasiewelten
    • Politisches & Gesellschaftliches
    • Sinnestanz
    • Weitere
  • Besondere Gedichtformen
    • Japanische Formen
    • Hexameter und Distichen
  • Prosa
    • Aphorismen
    • Aufsätze, Sachliches, Ernstes
    • Fantasy und Science Fiction
    • Kinder und Jugend
    • Krimi, Horror und Gruseliges
    • Kurzgeschichten
    • Märchen, Fabeln, Mythen und Sagen
    • Romane, Novellen etc.
    • Satire, Jux und Tollerei
    • sonstige Texte
    • unendliche Geschichten
    • Archiv
  • Dramatik
    • Theaterstücke
    • Rollenspiele
  • Hörbares und Sichtbares
    • Cartoons und Karikaturen
    • Lesungen alter Meister
    • Songtexte
  • Gemeinschaft
    • Entrée
    • Wohnzimmer
    • Schulzimmer
    • Spielzimmer
    • Bibliothek
    • Keller
  • Wettbewerbe, Veröffentlichungen und Termine
    • Die Feder des Monats
    • Ausschreibungen und Wettbewerbe
    • Buchveröffentlichungen unserer Mitglieder
    • Lesungen - unserer Mitglieder
  • Tolkien Fanclub's Tolkien & Jackson
  • Tolkien Fanclub's Gedankenspiele
  • Tolkien Fanclub's Fragen & Antworten

Blogs

  • Querfeldein - Briefe eines Vergessenen
  • Ein Wort folgt aufs andere
  • Freiform - Mit Vorsicht zu genießen !
  • Worte aus der Stille
  • panini
  • Tagebuch aus der Selbstquarantäne
  • Sonja Pistracher
  • Meine Reise durch Südindien
  • Es ist noch Buchstabensuppe da...
  • Behutsames in Wort und Bild
  • Jesus der Heiler
  • ding ding
  • Online-Lesungen (Gedichte)
  • Eine schamanische Reise...

competitions

  • nur Chaos um uns herum
  • am Meer
  • Angst
  • Theater
  • Heimweh
  • Veränderung

Finde Suchtreffer ...

Suchtreffer enthalten ...


Erstellungsdatum

  • Beginn

    Ende


Zuletzt aktualisiert

  • Beginn

    Ende


Suchtreffer filtern nach ...

Benutzer seit

  • Beginn

    Ende


Gruppe


Copyright / Quellenangabe Profilfoto


Lieblings Autoren / Dichter

  1. Verzeihung ich will Euch verstehen, nach Bildern, die ich hab gesehen; eine Berichterstattung völlig platt, die Euch schon abgeschrieben hat. Die Euch auch längst hat abgelegt, in Schubladen die schon zugeklebt; mir fällt eine sinnlose Metapher ein, gebrauche sie nicht, wär auch gemein. Ihr seid bereit muß ich erleben, auch die Gesundheit hinzugeben; da hat schon mancher eine Nacht, auf dunklem Asphalt zugebracht. Und stockt und staut sich der Verkehr, dann ruft Ihr keck schaut alle her; klatscht Beifall für die kruden Sachen, die wir für euch doch hier nur machen. Wir könnten brav zur Schule gehen, auch emsig an der Werkbank stehen; durch uns könnt das Gesundheitswesen, auf breiter Front total genesen. Doch wollen wir nicht ans Heute denken, müssen die Sicht schon auf morgen lenken; was da sein wird, können nur wir euch sagen, löst uns schnell ab, dann dürft ihr auch fragen.
  2. Marcus Soike

    Herbstwald

    Stiche, kupferweich, tongetönte Farben Fahle Wunden überreifen Harzes Aquarell-Ockern. Kreidewisch zu Grau Fäulnis-Varianten. Pilzgenährtes Moos Kanonstimme Herzblutrot: Aufbäumen letzter Blütenfrischgesänge. Verrotten stumm zu Grau
  3. Freiheit hat keinen Rahmen, sie wurde gelebt von deinen Urahnen. Einige erfahren sie noch in der geistigen Welt, denn die materielle ist von Gitterstäben umstellt. Wenn Orwell auf dem Index steht und Journalisten-Aktivisten im Sicherheitstrakt runden drehen. Der lebende Beweis für ihre Lügen und jene Theorien, aus den Augen aus dem Sinn, dissoziieren bis zum Neubeginn. Erst die Gene, dann unter die Haut, labelt Eugeniker um, damit man dem Transhumanismus vertraut. Euer Feind ist das Bewusstsein, das euch betrachtet und erkennt. Doch es fällt auch der Schlussstein, wenn Babylon brennt. Anmerkung: Orwell steht nicht auf dem Index. Doch die ersten Zensurversuche beginnen. Siehe Universität von Nothampton. Er enthalte „explizites Material“, das einige Studenten „beleidigend und verstörend“ finden könnten. Der Fuß ist also in der Tür und meine Zeilen assoziieren die Zukunft.
  4. Happy Handri Hippo

    Wintermauer

    Wintermauer Eine alte Mauer Ragt aus nassem Gras empor Rau, verwittert, leblos Aus Ritzen blicken Äste hervor Ihre toten Finger schlaff Fangen braune Blätter im Wind Aber grobe Steine verharren kalt In ihrer grimmigen Miene Rhythmisch schaukeln dornige Sträucher In der trockenen Winterluft Suchen nach ein bisschen Wärme Ein bisschen Leben Doch nur in der Ferne Ziehen einzelne Jogger vorbei
  5. Ava

    Warten

    Ich hoffe die Welt verschlingt mich heute Nacht. Es soll aufhören, zu sein. Ich soll aufhören, zu sein. Wach jeden Morgen wieder, leider, auf. Enttäuschung steht mir im Gesicht geschrieben, glaub ich, schaue nicht in Spiegel, denn ich sehe eine Leiche. Es hört niemals auf. Ich höre niemals auf. Häng regungslos an den Fäden sinnloser lustloser Hoffnung. Vielleicht ja endlich heute Nacht.
  6. Kein Wintermärchen November wars, als es gewaltig schneite. Gesprenstig pfiff der Sturm um Häuserecken. Der Junior hockte warm an Vaters Seite und hörte Märchen. Vater sprach von Recken, Gestalten, riesigdunkle Monsterschatten. Da krachte es! An Scheiben schlugen Äste. Der Knabe sah sie lauern unter Matten und kroch verängstigt unter Vaters Weste. Die Mutter sah ihr Kindchen voller Ängste. Ermahnte gleich den Ehemann aufs Strengste. Verscheuchte Böses aus der warmen Stube. „Ein Märchen war es nur, mein armer Bube.“ Ans Kindeswohl da sollt der Alte denken, Ein Märchen sollte Kindern Freude schenken. © Ilona Pagel
  7. alfredo

    Essgewohnheiten

    Der erste Mann meiner ersten Tochter ist Beamter und schon im Ruhestand. Er ist ein problemloser Allesfresser. Allerdings trinkt er nur Wein, der nachweislich nicht beim Lidl gekauft wurde. Der zweite Mann meiner zweiten Tochter isst grundsätzlich keine Meeresfrüchte und trinkt Bier aus der Dose. Der dritte Mann meiner dritten Tochter ist Franke und hat dieselben Essgewohnheiten wie der zweite Mann meiner zweiten Tochter. Der zweite Mann meiner zweiten Tochter hat den dritten Mann meiner dritten Tochter vorher nicht gekannt. Das gibt mir zu denken. Ich habe auf meinen Reisen keine Gelegenheit ausgelassen, exotische Sachen zu essen. In Ägypten verspeiste ich Hammelhoden mit einer undefinierbaren Soße. In Bangkok probierte ich frittierte Insekten bei einer fliegenden Garküche. In Skandinavien habe ich einen Fisch aus der Dose gegessen, der hat so gestunken, dass es schon wieder gut war. Den Höhepunkt meiner kulinarischen Genüsse erlebte ich aber beim Fastfood in Texas/USA. Das erinnerte mich an heimische Bierdeckel, gewürzt mit Sägespänen. Warum ich das erzähle? Nun es ist eine Gelegenheit, damit anzugeben, wo ich schon überall war!
  8. Ich schwöre bei Gott: Ich werde mir kein Spiel im Fernsehen anschauen. Darüber hinaus, keine Fragen darüber stellen. Kommentare werde ich überhören. Falls gefragt, werde ich lügen oder mich dumm stellen. Ich werde nicht daran denken. Tja, es könnte nur verdammt schwer sein, falls die Deutschen als Sieger heimkehren. Der Bundestrainer ist ein sehr sympathischer, gar nicht arroganter Mensch, oder?
  9. Wer kann schon sagen was wird sein, wenn wir dereinst mal nicht mehr sind... Im Irgendwo wenn dann allein und irgendwann einstmals bestimmt! Wer sagt es uns was dann noch bleibt und wie es uns dabei wohl geht. Wer sagt uns denn, wieviel an Zeit und ob ganz schnell die Uhr sich dreht. Denn eines ist wohl ganz gewiss - im Dort sind wir dann alle gleich. Wer glaubt denn noch ans Paradies und vielleicht an ein Himmelreich? © Uschi R. im Bild mir zur Freude die seltene gefüllte Madonnenlilie Im Ungewiss1.mp4
  10. Die alte Festung längst zerfallen. Die überwucherten Mauern türmen noch zu den Baumwipfeln. Schlingpflanzen und Ranken klettern emsig die Furchen hinauf. Und in dem verwilderten Hof, am Rande der kunstvollen Fontäne, hockt der dichtende Ritter mit seinem langen blauen Umhang. Feder und Pergament in Händen, ein Gedicht hier zu vollenden. Er hält inne, blickt nach oben, sieht die Sonne, schimmern durch die Kronen. Still ist es um ihn. Nur ein paar Vögel singen, versteckt im Geäst. Still ist es in ihm. Leise kräuseln sich die Wellen, fällt ein Gedanke wie ein Tropfen. Versucht auf dem Pergament, Himmel, Meer, Tiefe und Weite, mit Sehnsucht und Leidenschaft, Verlangen und Verzweiflung, und der Hitze des Feuers zu vereinen. Der Boden bebt. Erst ein sanftes vibrieren, nun Schritte der Erschütterung herbeigestampft aus dem Schatten der alten Zitadelle und ihrer verborgenen Krypta. Der Ritter legt seine Gedanken beiseite, bringt sich in Position, greift zum Schwert und hält den Griff fest umklammert, bis das Ding vor ihm steht und seinen Schatten auf ihn herab wirft. Ungerührt weicht er keinen Schritt und wartet, als wäre ihm, das Ding vertraut. Ein großer Topf aus Stein ist es. Mit dicken Armen und auf zwei gebeugten Beinen. Kein Gesicht, doch reich verziert mit schon zerfallenden Figuren, Heldentaten, geschlagenen Schlachten. „Wer seid Ihr? Sprecht! Und nennt mir Euer Begehr!“, fordert der tapfere Rittersmann. Der Topf verschränkt die Arme und schüttelt sich vor tiefem Lachen, als würde es in ihm widerhallen. Dann spricht er, mit einer noch tieferen Stimme, doch hohl und wie aus weiter Ferne. Schelmisch im Unterton, wie ein alter Gaukler, der sich über sein Publikum amüsiert. „Ich bin auf der Suche nach wahren Helden. Ich suche… DEN Held! Einen Mann der alles verkörpert, was unter den Göttern einst, der Funke der Entstehung genannt. Mit Tapferkeit fing es an. Ich sammle sie… und mache sie in mir zu Legenden!“ „Ihr sprecht in Rätseln! Lasst mich allein, ich bin nicht interessiert an euren Geschichten!“ Der Topf lässt sich krachend zu Erden fallen und senkt das Haupt, der Deckel rutscht leicht nach unten, Stein mahlt auf Stein. Ein Gestank tritt hervor, der Ritter schreckt zurück und taumelt wie bereits tief verwundet. Der Topf packt zu und hält ihn fest. Unwiderstehlich stark. Hält ihn in der Luft, wo ihn weder Mut, noch Kraft, noch Schwert befreien wird. „Werdet zur Legende!“ Der Topf schiebt sich den Deckel auf, Finsternis strömt mit Gestank hinaus. Und der Ritter erhascht einen Blick, auf das Grauen und wird verrückt. Unzählige Knochen, durchlöchert und gebrochen, Schimmel dicht wie Moos auf Steinen, verwesendes Fleisch mit Sehnen noch auf Gebeinen. Ein Mischmasch aus Menschenfleisch und Waffen, sogar ein großes Hirschgeweih. Alles schwimmt in einem dicken schwarzen Brei. Hinein wird der Ritter geworfen und der Deckel geht zu. Die Keilschrift leuchtet und versiegelt ihn. Der Topf er lacht erneut, als würde es ihn pervers erfreuen. Langsam stampft er wieder davon in die Dunkelheit, zurück in sein Loch und hockt sich wieder an die Mauer. Draußen im Hof singen die Vögel, als wäre nichts gewesen. Die Halme tanzen im sanften Wind, Fliegen surren durch die Luft. Nur ein leeres Pergament und eine Feder liegen noch auf dem Fontänenrand, und ein schwarzes Pferd, wartet draußen vor dem Torbogen, vergebens auf seinen Reiter, der zu den anderen Helden sich gesellte und zur Legende geworden. „Ho ho ho ho ho…“
  11. Rudolf Junginger

    Eine Sommernacht

    Eine Sommernacht Sterne werden unsichtbar das Display blendet
  12. Das Leben ist kein... (Wunschkonzert und andere Erkenntnisse) Du kaufst dir einen Lottoschein und hoffst, du wirst bald reicher sein. Das Pech an deinen Nerven zerrt, das Leben ist kein Wunschkonzert! Zum Wiegenfest, da wünschst du dir ein nagelneues Jazz-Klavier. Doch gab´s ´ne Tuba, das ist doof, das Leben ist kein Ponyhof! Wir zelten tagelang im Regen, für die Natur ist das ein Segen. Doch ist´s nicht schön, im Schlamm zu stecken, das Leben ist kein Zuckerschlecken! Du wolltest gern zum Schwimmen gehen, kein Wasser ist im See zu sehen! Die Hitze, sie soff alles aus, das Leben ist kein Freudenhaus! Der Baukredit war uns zu teuer, auch Grunderwerb mit seiner Steuer. Die Zahllast wäre viel zu viel, das Leben ist kein Pappenstiel! Es steht ´ne Kuh auf Bahngeleisen, du wolltest eigentlich verreisen. Kein Zug läuft ein, du musst jetzt warten, das Leben ist kein Palmengarten! Der Blinddarm wurde dir entfernt von einer Hilfskraft, die noch lernt. Als Kassen-Mensch bist du nichts wert, das Leben ist kein Wunschkonzert! Im Zoo gibt es ein Freigehege, es sitzt ein Strauß auf dem Gelege. Doch stahl das Ei die Rothalsgans, das Leben ist kein Myrtenkranz! Das Lieblingsrestaurant Sirtaki gehört jetzt dem Afghanen Maki. Er will mit Eintopf uns erschrecken, das Leben ist kein Zuckerschlecken! Du willst ins Opernhaus hinein und dich an Johann Strauss erfreu´n. Doch fällt die "Fledermaus" heut aus, das Leben ist kein Freudenhaus! Ein Mensch, der dir die Treu versprochen, hat lieblos jetzt dein Herz gebrochen. Das Glück es hat sich umgekehrt, das Leben ist kein Wunschkonzert! Du schreibst ein XXL-Gedicht, ein kurzes, denkst du, liest man nicht. Doch kannst du kein Int´resse wecken, das Leben ist kein Zuckerschlecken! Den Fleiß, den soll dein Chef ruhig sehen, um dir den Lohn mal zu erhöhen, doch ist der Boss kein Wohlstandsretter, das Leben ist kein Sommerwetter! Du wolltest heute ins Café, wie jeden Tag zum 5-Uhr-Tee. Doch dank Corona ist dort zu, das Leben ist kein Barbecue! Dir fehlt das Geld um zu verreisen, der Urlaub blockt mit hohen Preisen. Du musst auf bessre Zeiten warten, das Leben ist kein Palmengarten! Du siehst im Reisebus Chinesen, die grinsend durch die Landschaft pesen und Urlaubssehnsucht in dir wecken, das Leben ist kein Zuckerschlecken! Schlussendlich legst du dich zur Ruh, machst müde deine Augen zu. Jetzt siehst du Licht und hörst Gebimmel, dein Leben ist bei Gott im Himmel! @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  13. Onegin

    Herbstliches Haiku

    Herbstliches Haiku wie das Weidenblatt dem Meer sich verschenkt
  14. Wandel im Herbst Stürme reißen bunte Blätter von den Zweigen. Wirbelnd tanzt das Blattwerk einen Reigen, bevor es sich zu Humus wandelt. Bäume winden sich, schmucklos, kahl, peitschen mit ihren Ästen einen ergrauten Himmel. Mit ihrem Kampf zerfallen Sommerfreuden in Weiß, in Gelb, vor allem in Rot in einem Augenblick, da ihnen Kälte und Erstarrung droht. Liegen nicht in der Spanne zwischen dem Aufstieg der Sonne, ihrem Zenit und Niedrigstand Zeiten des Blühens, Reifens und Erntens? Enthalten sie nicht jedesmal die Möglichkeit für uns, den Zwiespalt zwischen Schönem und Hässlichen, zwischen Hassen und Lieben zu erfahren? Wachsen wir nicht in vielen Jahren in stetem Wandel weiter, schreiten voran auf einem Weg zu uns, der hinter, der vor uns, der noch in der Zukunft liegt, der uns die Chance gibt, Übles zu verzeihen, um zuversichtlich neu zu beginnen? Gleich einem Baum, dem in kalter Zeit die Hoffnung vielfach knospet, um im Frühjahr aufzubrechen?
  15. ich war dort, ich habs gesehn und weiss wies ist - den block zu ziehn - da ist kaum luft - sich zu verlieben - man zählt nur tage die verfliegen. hat das alles einen sinn, dem ich nur nicht gewahrsam bin? die nächte, vollgefüllt mit leere und träumen - wies wohl anders wäre. mein leben, wie ich es nun weiss, bewegt sich nicht mehr nur im kreis und abermals sag ich adieu zu euch - und weiss schon, es wird wunderschön - wenn wir uns dann wiedersehn, am gipfel - bei den koryphäen. // wunderschön // © bei Simon Maria Ackermann
  16. Lausch ich in mich rein, kommt es mir in den Sinn, wie gehetzt und gejagt, ich vom Leben doch bin; keine Zeit zu verschnaufen, einmal Stille zu stehen, nur durchzuatmen, nicht das morgen schon sehen. Und so will ich entsagen der täglichen Hast, der Hektik entkommen, die mich stets erfasst; Willkommen heißen die himmlische Ruh, auf Wolken schweben dem Unendlichen zu. Entkommen für immer der Unruh der Welt, die ein Hamsterrad für mich hat aufgestellt; die mich heranführt an den rollenden Stein, mich zwingt ein Rad im Getriebe zu sein. Doch nach dem Aufstehen, einem gutem Essen; sind die müden Gedanken hinfort und vergessen; bin ich wieder erstarkt, ein ganz anderer Mann, geh mit ganz frischem Mut, mein Tageswerk an.
  17. Verwehte Hoffnung Es ist die Angst, die mich umtreibt wie viel Zeit bleibt mir mit dir wenn sich der Tag dem Ende neigt stehe ich vielleicht alleine hier Es ist das Herz, das bleibt zurück es schlägt doch nur für dich allein wir brauchen nur einen Funken Glück dann stellt sich Besserung schon ein Es ist das Leben, was dir geraubt du kämpfst, doch dich verlässt der Mut verwehte Hoffnung, ich habe geglaubt es wird bestimmt alles wieder gut Es ist der Abschied, der mich quält der Kummer, den das Leben schreibt es ist die Zeit, die letztlich fehlt als dieser Tag sich dem Ende neigt
  18. Atem der Nacht Ich lasse los, den Atem der Nacht, es wurde mir der letzte Abend gespiegelt. Meine Zeit mit alten Symbolen verbracht, derer Bedeutung hermetisch versiegelt. Das Licht des Lebens kehrt in mich zurück, voller Dank visualisiere ich den Tag, als Botschafter von Zufriedenheit und Glück, was sich mir heute wohl zeigen mag? Die Menschen zeigen sich voll Dankbarkeit, und halten stets ein Lächeln bereit, wenn sich der Tag dem Ende zuneigt, ist es die Liebe, die sich mir zeigt. Ich freue mich auf den Atem der Nacht, Vertrauen und Demut begleiten mich, habe ich geweint und auch gelacht, meine Liebe begleitet stets Dich. Auch wenn Du in meiner Wahrnehmung, Dich selten mal unfair verhältst, ist nichts anderes in meiner Erinnerung, als dass Du mein Leben erhellst (erhältst). Schlafe nun selig und im Herzen befreit und wache erholt und dankbar wieder auf, Deine einzige Aufgabe zu jeder Zeit: Vom Fluss des Lebens vertraue einfach dem Lauf.
  19. In Daunen gebettet, wohlig weich und ganz warm, Musik dringt herüber, mit ganz eigenem Charme; Piano Klang schwebend filigran und ganz zart, Saxophon leis dazwischen, voller Wehmut apart. Die Nachtbar im Keller, ich lieg unterm Dach, die da unten sind müde, dafür ich nun wach; die Töne verklingen, wehen einfach hinfort, eine Sehnsucht folgt ihnen an den fremden Ort. Ach könnte auch ich, dort mit ihnen sein, fühl mich hier verlassen, so schrecklich allein; ach könnte ich fliegen, nichts hielte mich hier, möchte der Goldgräber sein in dem fernen Revier.
  20. Halt nicht auf Halt nicht auf, was dir bestimmt, halt nicht fest, was frei will werden, nichts ist dauerhaft verloren, alles wird nur neu geboren, stets findet sich in neuen Erden, was uns das alte Leben nimmt.
  21. irgendwann ist immer das erste mal zapfenstreich sie wollten nicht gehen füllten die gläser mit zügigem flaschenschwenk vergaßen dass nachts um vier alarm schrillte im morgengrauen kletterten sie übern zaun immer an neuen fronten mit anderen kameraden unterwegs das machte ihn auf die dauer einsam und traurig doch er wusste wer den abzug zu spät betätigte war so gut wie tot irgendwann stand er bittend vor ihrer tür sie hieß jeanne fragte nicht lange tat was nötig war komm ins haus der lerche da ist das schweigen des meers besser zu hören irgendwann ist immer das erste mal.mp4
  22. Das letzte Instrument ist abgelegt Der Sagenkreis verschlossen Die erste Geigerin nickt höflich, geht Er merkt es nicht Es ist ihm alle Kraft in dieses eine Stück geflossen Er prunkt wie eine Heldentat im Raum Die Wände huschen tuschelnd um ihn her Die Decke hält das Flüchtige, den Traum aus dem er eingefallen ist ins Hier -in diesem Raum, den ganzen Chevalier- die wundersame Rute in der Hand umfangen von dem Silberband Der Raum gebärend: Nur noch Melodie Die Augen halb geschlossen Damit die Weite darinnen nicht verfliegt Die ganze Enge dieser Welt in einem mächtigen Akkord vergossen Und alles Kleine darin mit dem Taktstock duelliert - besiegt,- Und doch zuletzt in eine Zweifelsträne eingeschossen Der ganze große Mann Dieses Genie: Selber ein Lied Doch einer tritt ihm aus der Brust, der hatte seine Schwingen ganz in ihn geschmiegt, während er dirigierte Der hatte auch dereinst Dämonen duelliert - besiegt,- der zierte während des Spiels die ganze Himmelslust des Takts und gierte nach diesem letzten Licht in seinem mächtigen, in seinem großen Schluss nur um ihm alsdann heimzuleuchten Nun rauschen seine Flügel und sie plustern dem Genius ein letztes Schlafeslied aus ihrem Federkleid. Der atmet einmal noch — tief, —tiefer dann der Himmelsguß: Das allerletzte Flüstern wie ein Gesang, ein Klang-Genuss - und öffnet seine Brust so weit, dass alle Engel ihm in seine Mitte fliehen Und während er so sinkt, um sich ins Licht zu legen begrenzen sie ihm mit der lichten Stirn die Dunkelheit
  23. Was tun, wenn Hans so tut, als ob er Anne wär? Wenn die Faschisten immer mutiger und lauter werden? Auf die Straße als Mob gehen? Wenn Reichtum und Wohlstand über einer Zukunft und Menschenleben stehen? Täglich sterben Menschen vor der Festung Europa. Im Mittelmeer ertrunken. Riskieren ihr Leben für ein lebbares Leben. Europa macht die Grenzen dicht. Solidarität nur bei deutschem Blut auf deutschem Boden. Ihr schaut lieber weg. Fragt, wo denn nur die good News bleiben, statt zu fragen, warum die schlechten immer bleiben. Schaut hin! Hört ihre Schreie! Wisst was ihr tut!
  24. Carlos

    Holland gegen Senegal

    Wie jeden Montag um 17 Uhr klingelte ich an der Tür von Jochen und Sabine. Ich klingele immer so, dass zuerst man DING hört und, zwei Sekunden später, DONG. Sabine öffnete die Tür, Jochen lag auf der Couch im Wohnzimmer, schaute sich das Spiel an, wir gingen in die Küche, sie stellte eine Flasche Bier für mich hin, wir fingen an, ein Kreuzworträtsel zu lösen. Nach dem Bier stellte sie mir die Flasche Wodka auf den Tisch, die stark abgenommen hat, weil sie einen russischen Kuchen gebacken hatte. Wir hörten wie Jochen schimpfte und fluchte, wenn die Spieler nicht nach seinem Geschmack spielten. Gut zwei Drittel des Rätsels lösten wir, ohne auf die Lösungen zu schauen, nur bei einem offensichtlichen Begriff standen wir beide auf dem Schlauch. Sie lobt mich immer für meine Sprachkenntnisse, ich versuche immer, ihr klar zu machen, dass ich absolut keine besondere Begabung habe, dass alles nur Arbeit und Disziplin ist. Russisch, zum Beispiel, lerne ich schon jeden Tag seit acht Jahren, unabhängig von Wetter und seelischer Verfassung, ich lernte sogar als ich neben meiner sterbenden Frau fünf Wochen lang in der Palliativstation der Uniklinik in selbem Zimmer mit ihr lebte. Nach einer Stunde wollte ich mich verabschieden, setzte mich aber kurz auf einem Sessel neben Jochen, um den Rest des Spiels zu sehen. Ich wusste nicht gleich, wer die Holländer und wer die Senegalesen waren, alle waren dunkelhäutig. Null zu Null, bis kurz vor dem Ende, als ein Holländer ein Tor schoss. Man merkte, dass die zwei Kommentatoren in Katar sich freuten, auch wenn sie versuchten, neutral zu bleiben. Ich freute mich auch, unterdrückte aber meine Freude, um Jochen, der offensichtlich für Senegal war, nicht zu ärgern. Kurz danach haben die Senegalesen fast ein Tor geschossen, aber der Torwart, ein Gigant, schaffte es, den Ball mit einer ausgestreckten Hand abzuwenden. Als, kurz vor dem Ende, ein zweites Tor fiel war klar, wer der Sieger war. Ich fragte Jochen, ob es noch ein Spiel gäbe. Ja, noch zwei, zuerst England gegen Iran. Ich wäre noch geblieben, aber ich hatte das Gefühl, dass er alleine weiter gucken wollte. wirn s
  25. Ava

    Wirr

    Chaos im Kopf, leere Phrasen schreien Hoffnung in die Ohren, Worte, die keinen Sinn ergeben, Fetzen von Sätzen, Erinnerungen, Kurze, warme Erinnerungen schmelzen mir das Herz, Herz wird kalt, als tausend Messerstiche aus Erinnerungen an mir runter sickern. Hier und da ein Moment der Stille, Stille vor dem Sturm, keine Ruhe, niemals ruhend, immer Erwartung. Aneinanderreihungen von zusammenhangslosen Zweifeln zweifeln an mir und meinem fragilen Selbstbild, Alles – Trauer, Schuld, Panik, Angst, Dysphorie – zieht und zerrt an mir, Was bin ich? Wer bin ich? Wann bin ich?
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Community-Regeln
Datenschutzerklärung
Nutzungsbedingungen
Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.