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  1. Ich steh in Vaters Rumpelkammer und denke mir, es ist ein Jammer, was alles sich hier angesammelt und leise vor sich hin nun gammelt. Was kann hier weg, was wird man brauchen? Findet man’s schnell? Muß tief man tauchen in jenen wüsten Sperrmüllhaufen, um nicht das gleiche neu zu kaufen? Doch braucht man’s wirklich alle Tage? Ob jemals wieder, ist die Frage! Weiß man es noch in ein paar Jahren? Ich glaub, ich will es nie erfahren. (2012)
  2. Uschi R.

    ​ Der August 🦋

    Im Garten taumeln Schmetterlinge. Die Mittagsluft vibriert und glüht. Man rafft sich auf um manche Dinge. Der alte Rosenstrauch erblüht. Beinahe träg schreitet das Jahr voran. Am Sternenfirmament zu sehen, in lauer Sommerabendnacht. Die Perseiden schnell verwehen und so manch Herz vor Freude lacht. Man hält Replik wie manches einst begann. Die Farben gilt es nun zu zählen, das Rot, das Blau und Gelb dabei. Vom Garten Früchte reichlichst wählen und Ernte, die nie einerlei. Dankbar als ein Geschenk nehms gerne an. Traurigkeit, die macht sich ganz zart breit. So rasch, bis manches Blatt dann fällt. Sommergold, das nur bedingt an Zeit. Weil in die Tür Freund Herbst sich stellt. Und fast zu schnell schreitet das Jahr voran. © Uschi R. Bild: Louis Aston Knight Meine Ehrerbietung an E.K. der august1.mp4
  3. Sidgrani

    Prost

    Alkohol, sprach Heinrich Heine, löst die Zunge, schwächt die Beine. Und zum Schluss, bemerkte Schiller, wird man müd und immer stiller. Da hilft nur ein lauter Tusch, resümierte Wilhelm Busch. Fällt man trunken auf die Fresse, kann es bluten, sprach Herr Hesse. Das ist noch die kleinste Sorge, murmelte Stefan George. Ja, wie leicht bricht da die Flöte, konstatierte Herr von Goethe. Davor wird ja oft gewarnt, spöttelte Ernst Moritz Arndt. Die Potenz ist dann im Keller, wieherte da Gottfried Keller. Ich hab niemals eine Fahne, triumphierte laut Fontane. Darauf bist du wohl noch stolz, höhnte spöttisch Arno Holz. Kommt, wir trinken einen drauf, rief entzückt da Wilhelm Hauff. Ja, wir sollten einen heben, freute sich von Fallersleben. Seid nicht dumm, ihr habt doch schon, warnte ernst von Liliencron. Lass sie doch, bemerkte Grimm, einer mehr ist nicht so schlimm. Unsinn, doch das glaubt man, brummte Gerhart Hauptmann. Die sind jetzt doch schon beschickert, protestierte Friedrich Rückert. Ich bin voll, mir ist schon schlecht, nuschelte Herr Berthold Brecht. Und ich glaub, ich mach mich nass, offenbarte Günter Grass. Kommt, wir streichen jetzt die Segel, geht nach Haus, rief Gottfried Schlegel. Lasst uns lieber weiterziehn, lechzte Friedrich Hölderlin. Das Bordell, das hat noch offen. Wir sind alle zu besoffen, seufzte leise Georg Trakl. Denkt doch mal an das Debakel.
  4. Federtanz

    Barrierefreie Liebe

    Plötzlicher Sommerregen in der Sommernacht ich pflücke die nassen Sterne persönlich die unverzeichnete Nacht fährt meine Arme hoch küsst meinen dunklen Lidrand die Tropfen perlen nacheinander meinen Rücken runter wie du Ein aufeinandertreffen von Hintergrundgeräuschen und meiner weich umspannten Haut raschelnde schlafende Nester ihre aufgewachten Träume schweben. Dünne Quellen malen Glitzer in ihren Geräuschen fliessen meinen knöchernen Becken entlang in den Uterus in meine aufgelockten Gedanken wie du Regengewaschene Luft ich nehme genügend davon bis die Freude mich nie mehr vorbeilässt. Aufflackernd-strohige Sternentänzer als Schatten in den Mond gemalt bin endlich nur ich im Wald komme nicht - oh komm! So plötzlich wie der Sommerregen wiegt sich barrierelos mein Herz wie die nassen Rosen wie du
  5. Ich lebe frei und klar entschieden In Frieden für den ewigen Frieden Und strebe nicht und nie mit Kampf Für eine Freiheit und den Krampf Des Krieges hier in diesem Leben, da ich den Frieden will in Freiheit weben. Schau an, wenn sie dir kommen sollten Und mit dir zu den Waffen wollten, Dann sei bereit den Frieden mehr zu lieben Als dass du den Drohungen gehorchst, Mit denen sie dich überziehen werden, Um ihren Krieg mit dir zu kämpfen. Stirb so in Frieden lieber, Mensch, Als dass nicht klar für alle würde, Worin der Kampf, in jeder Weise, Beginnend meist mit Worten leise, Sich irrt, und so der Feind und Freund, Der gegen Frieden, dich, sich auferbäumt. Denn nur der Frieden führt zu ewigem Frieden, nicht Kampf, der stets missbraucht und lügt, sich selbst und Höchstes nicht kann lieben und eitel sich durch sein Misstrauen betrügt, da er die Liebe noch nicht tief begreift und so für Tod in Frieden nicht ist gereift.
  6. So gegen zehn trifft Josephine auf Walther und mit einer Miene, die nicht zeigt, ob sie sehr betroffen, denn wieder mal ist sie besoffen. „Ach Waltherchen, du willst verlassen mich hier allein, mit all den Tassen, den Tellern auch und diesen Stühlen. Kannst du nicht meine Sehnsucht fühlen? Nimm wenigstens mich aus dem Haus mit in die weite Welt hinaus. Es zwängt mich ein, seit hundert Jahren, als ich das erste Mal gefahren, hier durch das herrliche Portal. Sag! Wann war das verflucht noch mal? Ach ist egal. Nun alle tot. Der MacO’Neals ihr Abendrot. Ralph hätte Ed schon umgebracht fast in des ersten Säuglingsnacht. Er hat das Baby, weil’s geschrien, geschüttelt. Drum ist’s stumm geblieb’n. Und erst der Fred, mein Ehemann, die Finger nicht lang lassen kann, von Männern und auch fremden Frauen. Dem ist so manches zu zutrauen. Und Maggie hatte allerlei, so Liebeslüste, manchem Schrei, ist sie wohl nur dadurch entronnen, seit sie sich Eddy hat genommen. John? Ja, das war ein Fall für sich. Auch er ging gerne auf den Strich. Warum auch immer und weswegen? Beim ihm tat unten sich nichts regen. Ja, regen. Reg dich doch mal bitte. Dort hinten, dieses Glas, das dritte. Da liegt dahinter ganz verborgen, die Flasche, die ich wollte morgen mir endlich mal in Ruhe gönnen. Du mußt doch nicht schon heute rennen? Komm, stoßen wir gemeinsam an! Wo ist denn eigentlich mein Mann?“ „Willst du nicht doch zu Bette gehen? Ich lasse öfters nach dir sehen.“ „Nein, bring mir meine Flasche jetzt! Und sei mein Leben dann zerfetzt.“ „Na gut“, meint Walther und erhebt sich aus dem Sessel, der da steht unweit von dem besagten Schrank. Sie lallt etwas von einem Dank. „Und daß du es genau nun weißt, der Robby gar nicht Robert heißt. Er ist der Sohn von einer Hure, die damals kam mit einer Fuhre von diesen male- …maledeiten Nordiren, die sich hier ausbreiten. Vielleicht waren es auch Waliser? Egal, von einer Sorte dieser … Wo ist mein Schnaps? Gib her den Trunk! Dann fühle ich mich wieder jung.“ Bevor Walther ihn ihr kann geben, steht plötzlich Robert still daneben. Er reicht der Stiefmutter den Trank, sie schaut ihn an und sagt noch: „Dank dafür, mein lieber dummer Junge.“ Dann schweigt für immer Josies Zunge. Sir Walther schweigt auch, dreht sich, geht zur Tür heraus, bevor zu spät. Setzt sich in seinen Bentley dann. „Nun kommt es auch nicht mehr drauf an.“ Im Hintergrund, auf dem Balkon, steht ganz allein der fremde Sohn und lacht, als sei die Hölle offen. Wen machte dieses nicht betroffen? „Der arme Mike. So ist das eben“, spricht Walther, der gerade neben dem konsternierten Robert steht, der sich hat plötzlich umgedreht. „Er kannte wohl die Bombe nicht, die auszublasen mir das Licht von Ihnen war versteckt montiert. So kommt es, wenn man maßlos giert.“ (Fortfetzung folgt ...)
  7. Blumenkinder Aufgewachsen mit Genies und Drogen dumm und egozentrisch wurde er identisch Seine Perspektiven sind verbogen Nichts geblieben ausser Gott zu werden ist am Seelensaugen öffnet eure Augen Weil die Wahrheit lindert die Beschwerden Lasst uns über Sinn und Unsinn krachen ewig stur und stolz und krank Oder lasst das Kind in euch erbrechen Nur mit Ihm gelingt mit dir zu brechen her mit diesem Zaubertrank Lasst uns endlich wieder Liebe machen L.A.F.
  8. Hase

    Dein Name

    DEIN NAME Ich habe den Wind deinen Namen flüstern hören, zwischen den Blättern eines Baumes. Ganz deutlich habe ich die Buchstaben gehört; Silbe für Silbe auf die grünen Blätter geschrieben, dieses Wort, in dem du wohnst – ich hätte hingehen können, es zu pflücken wie eine junge Frucht. Es ist Sommer, der Tag ist warm und ich denke, du müsstest an mich denken; in mir ist so vieles, das ich dir sagen will – Nachts liege ich wach, höre den Tropfen zu wie sie schwer fallen und fallen und fallen… ich weiß, jetzt wäscht der Regen deinen Namen von den Blättern; er wird weich landen, im nassen Gras, fortgeschwemmt werden, allmählich in der Erde versickern, lautlos, und verloren gehen. Ich aber werde ihn immer wissen; ich werde ihn sagen, und du wirst mir dabei die Lippen wund tanzen – ich aber werde nichts als lächeln in dein Gesicht. 😊
  9. Am Ende deines Wegess leuchtet dir ein helles Licht. Lächel, und gehe ihm entgegen.
  10. 🌹🌹🌹 Die Zeit, die ich hier noch verweile, so mögen immer Blumen um mich sein. Beim Schreiben dann so mancher Zeile, erspürbar ihren Duft ganz zart und fein. Zu erfreuen an der Blüten Pracht, die ich mein ganzes Leben so gemocht. An bunten Farben das Herz mir lacht. Vor lauter Glück in meiner Brust es pocht. Und wenn ich irgendwann auch nicht mehr bin, pflanzt Rosen mir doch bitte auf mein Grab. Den Spruch dazu setzt ihr für mich noch hin, als letzte Zeile gern euch schenken mag. 🌹🌹🌹 „Einst hat die Blumen sie geliebt - ein Rosengruß für Euch, der blieb!“ © Uschi R. text/bild Im Rosenrund1.mp4
  11. Ference

    Von selbstliebenden Wölfen

    Am Besten lacht der Wolf noch über eigene Witze ...
  12. Hase

    Einsam

    EINSAM Wär‘ Ich das Kissen, auf dem Du schläfst, nachts, jeden Deiner Träume fing‘ Ich auf, in Fäden ihn zu spannen um die Finger Mir, ein Netz zu weben aus Dir, bis Ich greifen kann nach nichts als Dir – ein Netz, weit wie das Meer – nichts anderes sind wir; wie Wasser, die in Flüssen fließen, und doch im Ozean enden müssen – dorthin will Ich, Dir zu begegnen! Und müsst‘ Ich sterben dafür, Ich tät‘ es gern: Was haben wir, als nur uns beide?
  13. „Äh, nun ja, wie soll ich es sagen?“ „Am besten, die Wahrheit zu wagen. Oder ist es besonders schlimm, daß Alkohol schwächt den Benimm? Hier weiß es doch eh jedermann, Sie sind zu nah am Brandy dran.“ Nach kurzer Pause, Brownes Wille, beendet dieser jene Stille: „Und Robert, Sir, ich hör schon läuten, erhalten einen Therapeuten, der Ihnen hilft, sich zu erinnern, anstatt hier ständig rum zu wimmern.“ Da springt Sir Robert plötzlich auf und läuft per Treppenhaus hinauf in eine höhere Etage. Indes gerät Maggie in Rage. Sie nimmt, was sie grad greifen kann und stürmt zu ihrem Ehemann. Mit einem Ascher in der Hand, gelingt’s ihr, daß er’s Ende fand. Denn mit dem Ding aus Bergkristall, zerschlägt man’s Hirn auf jeden Fall. Dann ist’s mit ihrer Kraft zu Ende. Man fesselt ihre beiden Hände. Chief Inspector: „Na, Gute Nacht!“ Sir Robert wird herbeigebracht. Man führt Maggie dann schweigend ab und ihre Mum grüßt Walt nur knapp. Der seinerseits ist völlig stumm, schaut kaum sich in dem Raume um. „Ja, lieber Walt, das ist der Stand. Der letzte Lord sein Ende fand.“ „Noch gibt’s den Robert, Inspecteur. Und ich wohl auch noch her gehör?“ „Ach, kommen Sie, mein lieber Walter. Er ist wohl kaum ein Stammerhalter. Und Sie? Sind Ihre Ambitionen, noch länger hier dem beizuwohnen?“ „Gewiß nicht, Chief Inspector Brown. So bald wie möglich werd ich schaun, mich diesem Hause all der Schrecken für stets und ständig zu verstecken.“ „Dann nichts für ungut, doch zu klären, hier ein paar Dinge noch zu wären. Noch hat das Haus nicht ausgelitten, drum täte ich Sie herzlich bitten, bis wir hier alles „sauber“ machen, bleiben Sie hier mit Ihren Sachen.“ „Das mach ich wegen Josephine ja sowieso. Wo soll sie hin? Für Robert muß man auch noch sorgen. Vielleicht telefonier ich morgen mit der entsprechenden Person? Dann käme Robert gut davon. Und wie lang wird dieses noch dauern? Die Arbeit hier in jenen Mauern?“ „Nun, diese Woche noch vielleicht. Ich glaube, daß das erst mal reicht. Versprechen Sie mir, seien S’ so gut, bleiben Sie weiter auf der Hut. Nicht, daß wir auch um Sie noch ringen und Sie alsbald im Himmel singen.“ „Das walte Gott, bei dem Gesang bleibt auch im Himmel niemand lang. Und selbst der Teufel würd sich scheuen, müßt ich ihn mit Musik erfreuen.“ Nach dieser Art Galgenhumor, geht der Inspektor durch das Tor durch welches man kommt in das Haus und auch natürlich wieder raus, Er hofft, niemals zurück zu kehren. Ob sich das Schicksal tut drum scheren? Die Woche geht und noch zwei Wochen, dann ist der Mittwoch angebrochen, an welchem Walther ’s Haus verläßt. An diesem Plan hält er fest fest. Auch als vor Tagesfrist gekommen, daß Lady Maggie sich genommen das Leben irgendwie in Haft. Die Wärter werden abgestraft. (Fortsetzung folgt ...)
  14. Jemand sieht zum ersten Mal einen Winkel einer Stadt in der er zum ersten Mal for the very first time ist trinkt langsam (eher ein Vorwand) einen Kaffee nimmt wahr die im Park gegenüber aufgehenden Lichter verliebt sich wie in eine Frau beim ersten Blick in diese Stadt.
  15. Hitze (1-7, 7-1) Hitze alles zerfließt nichts spendet Schatten die Tatsachen sind geschaffen kein Vogel ist zu hören nur die Grillen fühlen sich wohl sie sind alles was man hören kann in langen Winternächten wünscht man sie herbei doch nun machen sie mich schläfrig Grillen, Stille und die Hitze Grillen, Stille und die Grillen, Stille und Grillen, Stille Hitze
  16. Ference

    Tödlicher Schuss

    Sie stehen nur hinter dir, weil die Gefahr von vorne kommt ...
  17. Wir treiben auf dem Fluss der Zeit, das Ziel ist fern und unbekannt. Es wartet in der Ewigkeit mit dürrer, leerer Hand. Am fernen Ufer singt ein Kind, Sirenen geben uns Geleit, wie Stimmen flüstert‘s aus dem Wind: „Vertändelt keine Zeit!“ Der Fährmann schweigt, er kennt das Ziel, es wurde von ihm nie benannt. Die Reise ist ein Würfelspiel, und stetig rinnt der Sand. Das Boot läuft fremde Häfen an, dort residieren Glück und Leid. Das Schicksal winkt so manchen ran, zum Licht, zur Dunkelheit. Der Ignorant bleibt stur an Bord, weil ihm die Reise nicht gefällt, er grollt, begeht den Seelenmord und flucht auf diese Welt.
  18. Der Kaugummi unterm Schuh Hält mich am Boden Während sich das Riesenrad Unermüdlich weiterdreht Der Geruch von Zuckerwatte Klebt in der Luft Kinder schreien ihren Eltern entgegen Leute verlieren sich Und finden sich wieder Preise werden gewonnen Geld wird verloren Blumen aus Plastik Ist was man bekommt Und so steh ich Umgeben von Allem Vor dem Riesenrad Und kratze mir Mit einer Kunstblume Kaugummi vom Schuh.
  19. gott war müde von den lobpreisungen die zuschreibungen all ihrer gläubigen hatten sie erschöpft und alle überhörten wie lange er schon schwieg nun liegt gott mir im ohr gemeinsam lauschen wir auf einen zwischenton der gott wieder gott sein lässt und nicht den clown der leute
  20. Herbert Kaiser

    Die Akasha-Chronik

    Die Akasha-Chronik In der Akasha-Chronik steht geschrieben Was auf Erden wir getrieben … besser sie wäre leer geblieben! © Herbert Kaiser
  21. Ayse Simsek

    Das Schleppen von Blumen

    Es rief eine ekelhafte Stimme aus einer dunklen Ecke: Komm! Ich fragte: Wohin? Sie rief: Komm werde eins mit mir. Es gibt nichts zu sehen. Ich näherte mich jener Stelle. Was möchtest du? Die Stimme sagte: Ich möchte dich schützen. Ich antwortete ihr: Wenn ich dir verspreche, dass ich dir jeden Tag eine Blume bringe, kannst du mich dann im Gegenzug erblinden lassen, sodass ich niemals merke, dass es nichts zu sehen gibt? Die Stimme schwieg. Aber das nächste Jahr hindurch, schmückte ich jenen Ort des Raumes jeden Tag mit einer neuen Blume. Als ich mir dann sicher war, von dieser Ecke nicht mehr diese widerliche Stimme hören zu müssen, da stürzte ein Teil des Bodens ein und ich wäre beinahe in ein tiefes Loch gefallen. Mit aller Kraft zog ich mich hoch und wunderte mich über diesen Vorfall. Nichts hatte je darauf gedeutet, dass so ein Unglück passieren könnte. Aber da sich das Blumenpflücken schon vorher bewährt hatte, versuchte ich es auch dieses Mal mit dieser Methode. Ich sah es als meine Aufgabe an, für den Rest meines Lebens das Loch mit allerlei Schönem zu füllen, das mich umgab. So wurde ich zu meinem eigenen Sklaven.
  22. Carolus

    Zärtliches Erwachen

    Zärtliches Erwachen Sanfte Töne, erstem Morgenlicht entlockt, schweben über dem Erwachenden. Klänge einer windumspielten Harfe begleiten schlaftrunkene Augen. Auf dem Ausflug in eine taufrische Region proben Vögel den Anfang ihrer Tagesmelodie. Rasch zerfließen Nebelschatten unter Sonnenfingern. Befreit von dunklen Hüllen stellen sich Bäume, Wiesen, Häuser auf. Schon färbt die Hüterin des Lichts die Wolken zuerst in rosaroter, allmählich in ginstergelber Farbe ein. In letzterer ist längst mein Stern versunken. Erneut wird er mir leuchten in wunderreicher Nacht, wenn Venus mir am Himmel wieder huldvoll lächelt.
  23. Ein Kater, nebst Vater und Schmusegeselle, streift durch sein Revier, das Antiquität. Er gibt seinen Nachwuchs gern pfeifend ne Schelle, das eines, ja feines unschuldig verrät. Schnippschnapp sind die Eier jetzt freier denn je, doch Schalk sitzt im Nacken und kugelt sich rund. Eunuch auf vier Pfoten,, denkt bei sich "He, he, und tut seine Freude zum Schaden laut kund. Auch schubsen, gern stupsen als Antrieb gedacht, zu spielen den Wecker der Trommelfell schont. Ganz pünktlich, man täglich um Schlaf wird gebracht, zur Not gibt's auch Krallen, damit es sich lohnt. Oh Futter von Mutter schmeckt doppelt so gut: "Komm Frauchen steh auf, kein Napf ist mehr voll!" Vor fliegenden Schlappen ist Jack auf der Hut, mit Kopfschmerz, da mundet es nicht mehr so toll. In Reih und in Glied, steht Fußvolk Spalier, mit Frau und zwei Kindern, ach Tante einher. Als Pascha fehlt Jack nur das Katzenbier, doch gibt es zum Spülen bloß Wasser, nicht mehr. Nach festlichem Mahl, ein Plätzchen zu suchen, verdaut man erbaulich fast königlich Lohn. Nachdem man ein "SATT" kann fröhlich verbuchen, ist dunkel der Schreibtisch, der bildet den Thron. Das Fußvolk sich tummelt in Winkeln und Ecken, auf Schmutzwäsche gar, wird' s Bettchen gemacht. Nur einer von oben muss spähend sich strecken, hier Panther vor Tiger als König erwacht. Doch lang es nicht dauert, dass Recken und Gähnen, geleitet den Fürsten zur schlummernden Ruh. Sind Ärgern und Fressen, wohl kaum zu erwähnen, was knallt diesem Kater die Augen schnell zu. Jetzt nur kurz noch warten, bis schnurrendes Schnarchen, erfüllt diesen Raum, erfüllt dieses Haus. Lasst träumen und schlummern den großen Monarchen, dann ist diese Story fürs Erste wohl aus. © SchwarzPoet
  24. Darkjuls

    Das kann es nicht gewesen sein

    Traumverwoben war mein Blick zum Regenbogen Lebens Wiese ich versuchte hier mein Glück versprühte gerne meinen Charme um eine Brise auch zu spüren Blicke, die mein Herz erfreuen meine Seele mir berühren soll es das gewesen sein Bin vom Donner wie gerührt sehe verzerrt die klaren Bilder wenn eines nun zum andren führt auf dem Lebensweg die Schilder keine Durchfahrt mir gewähren "Stopp" ist darauf groß geschrieben sind das bereits Folgeschäden kommen Zellen zum Erliegen die gestern alle samt intakt bin ich hilflos, fühl mich nackt Was, wenn diese dunkle Masse sich von mir ernähren wird gräbt wie eine Teerstraße sich weiter in gesundes Hirn raubt mir meine Willensstärke gibt es davor kein Entrinnen ein Eingriff wäre zu gefährlich ich muss andre Wege finden lass mich nicht den Mut verlieren meine Sinne und mein Leben ich will und werde viel riskieren bin nicht bereit, mich aufzugeben Ich habe Glauben, habe Hoffnung die Erinnerung ans schöne Leben wozu hat denn sonst der Schöpfer mir meinen Willen mitgegeben wenn nicht, um ihn zu gebrauchen ich werde mich nicht so ergeben nicht die Krankheit, mich als Opfer einfach so zur Kenntnis nehmen denn so lange mein Herz schlägt kämpfe ich ums Überleben ich such und finde einen Weg es wird für mich ein Morgen geben
  25. Wir neigen dazu, Wahrheit nicht zu glauben, Da dies die Freiheit zu gestehen erfordert, Den Sinn, in tief-gütiger, freier Weise, Die Deutung anderen Göttern zu erlauben, Da wir uns, dann und wann, egoisch finden Und selbst ein Gott der Wahrheit wollen sein. Nicht sonderlich verwunderlich dies ist, Da Gott in allem wesentlich zu finden ist. Doch ist es eine Frage der Tiefe und der Höhe, Der Weite und der Spanne, die Gottes Wahrheit für uns umfasst. Hier scheiden graduell die Geister sich, Die Herzen hören verschiedentlich was anderes Und Seelen finden Ruhe, Trost und Frieden mit und in anderen Worten. Wer schon in Ruhe und in Frieden ist und bleibt, Hat den höchsten und tiefsten Gott gefunden, Er wird Weite schauen und Spanne zeugen, Er oder sie sind am Großen nicht nur interessiert, Nicht nur am Licht und der Helligkeit, Er oder sie schauen Kleines mit dazu, Die Schatten und das Abgedeckte, Verborgene, Geheime, Unergründliche, Weil doch der Gott auch des Ewigen Dunkel ist.
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