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  1. Die Erde ist rund (…und was noch?) Die Erde ist ein runder Ball, bewegt sich sorglos durch das All. Um sich dreht sie sich voller Wonne und dreht sich auch um unsre Sonne. Ganz früher dachte man beileibe, die Erde wäre eine Scheibe. Doch Marco Polo ließ uns wissen, die These sei doch recht beschissen. Er hat die Erde oft umrundet, sodass er schließlich auch bekundet, die Erde sei sehr rund beleibt, es geht nicht, dass man sie „umscheibt“. Drum kann man sie als Kugel feiern, wär´ sie nicht rund, dann tät sie eiern. Mit Schlingern flög´ sie durch das All, wie ein schlecht aufgepumpter Ball. Nun ja, was rund ist, ist nicht länglich, so denkt man sich ganz unverfänglich. Ein rundes Alphorn, allgemein, kann daher auch kein Alphorn sein. Mein Hintern sei jedoch sehr rund, dies tat mir jüngst mein Nachbar kund, der den Tabubezirk missachtet und mich durchs Fenster nackt betrachtet. Nicht nur ein Hintern sondern auch sehr rundlich ist so mancher Bauch. Zuweilen kann man auch erspähen, er flacht sich ab nach jähem Blähen. Den Rosenkohl (und Weißkohl auch) nimmt man meist rundlich in Gebrauch. Es kann jedoch beim Zubereiten die runde Form abrupt entgleiten. Sehr rund ist manchmal auch ein Schädel, nicht nur beim Knaben, auch beim Mädel. Der Kopf gleicht dann der Apfelform, doch dies ist keineswegs abnorm. Ein Eierkopf, als Gegenstück, erzeugt hingegen wenig Glück. Man muss dem Umstand Rechnung zollen: Beim Köpfen kann er sehr schlecht rollen! Den Apfel, der nicht rundlich ist, mitnichten Du als Apfel isst. Dann wissen sogar Kleingehirne, es handelt sich um eine Birne. Ein Topf ist rund, die Pfanne auch (sonst wär´ es ja ein Bratenschlauch). Sehr rund wirkt auch das Mondgesicht, bei Halbmond stimmt das eher nicht. Mit Murmeln spielt so manches Kind, weil diese ja schön rundlich sind. Das Kleinkind lässt die Kugeln kullern und kann vergnügt ins Hös´chen pullern. Ein Sportschuh ist mitnichten rund, man liefe sich die Zehen wund. Die Form ist deshalb stets nur länglich, sie schützt den Fuß dann sehr umfänglich. Sehr rund ist auch so manche Pille sowie das Glas der Lesebrille. Doch kann man auch schon registrieren, dass sie quadratisch funktionieren. Die Köttbullars vom Möbelhaus, die sehen immer rundlich aus. Sind sie das nicht und haben Dellen, dann sind es schnöde Frikadellen. Sehr rund ist auch ein Riesenrad, selbst wenn man keine Riesen hat. Das Zäpfchen, das im Darm entgleitet, ist meistens länglich aufbereitet. Ein Auto bringt Dich gut ans Ziel, sind runde Reifen mit im Spiel. Drum sollst mit platten Pneus am Wagen Du Dich nicht auf die Straße wagen! Ein Gläschen Wein zur Abendstund´, das macht sehr oft den Abend rund. Doch fünf bis sechs sind eine Qual, man sieht was rund ist nur oval. So kann das Runde Dir im Leben viel Harmonie und Freude geben. Doch wird das Leben hart und eckig, dann geht es Dir zuweilen dreckig. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  2. NaturalTini

    Lebenstanz

    Das Leben ist ein Tanz, bei dem es sich dreht voll und ganz ums Werden und Vergehen und die Lehren zu verstehen. Oft fällt es richtig schwer leichtfüssig zu bleiben und leer. So viel gibt’s zu begreifen. So viel noch abzustreifen.
  3. Das darfst Du nicht! Dein Dürfen und Dein Mögen steh‘n meistens sich entgegen. Von was Du meist sehr angetan, verliert sich im Verbote-Wahn. Du musstest oftmals auch erfahren, dass Menschen Dich zu gern bewahren vor Ungemach (aus ihrer Sicht), dann warnen sie: „Das darfst Du nicht!“ Ein Kleinkind hört schon diese Phrase, hat es den Finger in der Nase, die Mutter dann vor Ekel spricht: „Mein liebes Kind, das darfst Du nicht!“ Im Kinderhort bist Du der Schreck, bewirfst die anderen mit Dreck bis Schmitzens Susi sich erbricht, dann heißt es streng: „Das darfst Du nicht!“ Du trotzt der Schule edlem Treiben, doch möchtest Du nicht sitzen bleiben. Drum abzuschreiben ist Dir Pflicht, der Lehrer warnt: „Das darfst Du nicht!“ Bist Du als Boy dann pubertär, sitzt oftmals Dir die Wollust quer. Du greifst den Mädels untern Rock: „Das darfst Du nicht, du geiler Bock!“ Bist Du dann älter, nicht mehr Bubi, wirst bei ´ner Bank vielleicht Azubi, erscheinst um 8.00 Uhr schon zur Schicht: „Das darfst Du, doch das willst Du nicht!“ Ein Mann kommt in die Bank maskiert, was den Kassierer sehr brüskiert. Er raubt das Geld, der Richter spricht: „Du böser Dieb, das darfst Du nicht!“ Den Führerschein, den willst Du machen, rast durch die Stadt mit achtzig Sachen, fährst noch bei „Rot“ mit Zuversicht, der Prüfer schreit: „Das darfst Du nicht!“ Du gehst zur Kirche, meist sonntäglich, der Pastor schwafelt unerträglich, zählt viele Sünden auf und spricht: „Ein guter Christ, der darf das nicht!“ Ein Mädel hat Dich auserwählt und sich sogar mit Dir vermählt. Jetzt hast Du sexuelle Pflichten, nur fremd geh‘n darfst Du jetzt mitnichten. Der Sex lässt nach, nach vielen Jahren, und leidvoll musst Du oft erfahren, dass sie „Jetzt nicht!“ grob zu Dir spricht. Du möchtest gern, doch darfst Du nicht. Du bist jetzt 80 und ein Greis, das Alter fordert seinen Preis. Nun ist Dein Weib auf Sex erpicht, nun darfst Du, doch jetzt kannst Du nicht! @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  4. Melda-Sabine Fischer

    Gerümpel und Krempel

    Gerümpel und Krempel Hast Du was Rares, gibt’s oft Bares, denn nur das Bare, das ist Wahres. Doch mancher macht es sich zu simpel, denn was er findet, ist Gerümpel! Du kannst nicht einfach was verkaufen, zur Fernsehshow von Lichter laufen, wenn Du im Sperrgut etwas findest, worauf Du Deinen Geldwunsch gründest. So hat zum Beispiel sehr versiert ein Mensch ´nen Nachttopf ausrangiert. Der diente fleißig in den Jahren für nächtliches Geschäftsgebaren. Der ist viel wert, meint er zu wissen, doch nur wenn der darauf geschissen, der adlig war, von blauem Blute, kommt dies dem Nachttopfwert zugute. Ein ausgedientes Bettgestell und ein versifftes Katzenfell wird angeboten auf dem Trödel. Man hofft, es kauft ein rechter Blödel. Selbst das Gebiss von Oma Meier, von Ostern noch zehn Plastik-Eier, die werden dreist und ungeniert Dir als antik noch offeriert. Daneben eine Kuckucksuhr, doch fehlt vom Kuckuck jede Spur. Vom „Blauen Bock“ ein alter Bembel, der dümpelt unter all dem Krempel. Gerümpel findet man in Massen in Speichern, Kellern, auf Terrassen. So manches Haus ist gut gefüllt und messieartig zugemüllt. Selbst die Garage wird verwendet, in der oft viel Gerümpel endet. Das Auto wird dreist degradiert und auf dem Gehweg deplatziert. Sogar im Wald und an den Straßen hat man Gerümpel liegen lassen, das man als Müll dort abgestellt, weil man sich nicht an Regeln hält. Der wunderschöne Ententümpel ist nicht der Zielort von Gerümpel!! Trotzdem kriegt er ´nen Hausmüll-Stempel und strotzt vor Unrat und vor Krempel. Nicht nur im Fluss, auch in den Meeren muss sich der Fischbestand erwehren dem Plastikkrempel, Schrottkompost. Hinein damit, weil’s ja nix kost. Ich frage mich seit langem schon, wie tickt wohl unsre Nation? Der Wahnsinn, der tobt fratzenhaft, ein Sprung in unsrer Schüssel klafft. Wenn jeder seinen Dreck behält, wär´ sie viel schöner, unsre Welt. Die Umwelt wäre wieder rein, dies soll ein Wunsch des Herzens sein! @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  5. Das Idol Ja, mein Idol ist Roland Kaiser, der singt nicht laut und ist oft heiser. Sein Liedgut mag sogar mein Schwager, denn Roland Kaiser, der singt Schlager. Und auch Frau Merkel war -jawohl!- mit ihrer Art ´ne Art Idol. Mit der von ihr geformten Raute umschiffte sie so manche Flaute. Sie lernte viel von Helmut Kohl, der war für Merkel ein Idol. Mit der Affäre zu den Spenden tat sich das Blatt dann schnurstracks wenden. Auch Adenauer war für mich ne Art Idol, ganz sicherlich. Mit seinem rheinischen Gemüte er Scharfsinn mit Humor versprühte. Als Schöpfer von so manchem Knüller ist ein Idol der Dichter Schiller. Der war schon eine coole Socke, denk ich ans Machwerk von der "Glocke". Und selbst wenn unser alter Goethe uns einen Stinkefinger böte, der Spruch des Götz: „…am Arsche lecken“ kann auch Idol-Gefühle wecken. Auch Albert Einsteins coole Sprüche, die kennt man heut in jeder Küche. Sein Intellekt war wenig hohl, er bleibt lebendig als Idol. Nur unser Papst ist kein Idol, er trinkt fast täglich Alkohol. In jeder Messe bei der Wandlung trinkt er vom Wein als heil’ge Handlung. Es kommt van Gogh mit einem Ohr mir als Idol höchst seltsam vor. Sein Suizid, recht mythenreich, kommt einer Flucht ins Jenseits gleich. Doch Putin, der ist kein Idol, denn sein Gewäsch ist mir zu hohl. Durch Fake-News, die er sich ersinnt, glaubt man mit Recht, der Typ der spinnt. Man hüte sich bei Alltagssachen, sehr schnell wen zum Idol zu machen. Auch wenn Du jetzt darüber grienst, das meiste ist nur Götzendienst. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  6. Die Fremdsprache (…Vokabeln in kursiver Lautschrift) Die fremde Sprache, sie ist nützlich! Ob Englisch, Spanisch, denn grundsätzlich kann man sich gut verständlich machen im Job und auch in Alltagssachen. Sprichst Du Französisch (wunderbar!), kommst Du beim Bäcker besser klar. Das Wort Bagett heißt langes Brot, Krott de Schi_eng ist Hundekot. Ein Kroa_ssong ist aus Blätterteig, die Konsistenz ist ziemlich weich. Und Kekse nennt man dort Biskits. Die heißen wirklich so, kein Witz. Ein Schäselong, wie ich’s versteh, das heißt in Frankreich Kanapee. Die Marmelade --> Konfitür‘, la Port ist eine Eingangs-Tür. Und eine Wasch ist eine Kuh, Du bist verrückt heißt: Tü e fuu! Eine Käse, das ist nicht sehr schwer, heißt, wenn er stinkt, dort Kamombeer. An einer Straße, das ist klar, geht man nur auf dem Trottoar. Natürlich nur, wenn man per pedes und nicht daher kommt im Mercedes. Auch Regen macht Dir keine Müh‘, hast Du zur Hand den Paraplü. Doch wird der Schirm dann mal verloren, ist der perdü, ganz unverfroren. Will man begrüßen, heißt’s Bongjour. Ein kleiner Rundgang ist ´ne Tuur. Auf Wiedersehn heißt ohrevoar, wie das schon bei Napoleon war. Bist Du in Frankreich, in Paris, dann ist auch oft das Leben süß. Denn die lamuur am Straßenrand ist dort bei Männern wohlbekannt. Der Eiffelturm ist kurzerhand der Tuur Effel im Franz-Mann-Land. Du siehst ihn auf 4 Beinen steh‘n dort in Paris am Flüsschen Ssäähn. Selbst Notre Damm, das ist nicht dumm, steht dort als Kirche stumm herum. Auch Sackrekör, das wusste Sartre, die steht seit Jahren am Mongmartre. Die Mona Lisa, s’ist bekannt, sie grinst im Luuwre von der Wand. Meist steht dort eine Menschenmenge, dann sieht man nichts in dem Gedränge. Willst Du Dich bilden kulturell, dann lern Französisch auf die Schnell‘. Doch auch mit Englisch auf den Reisen, kannst Du Dich als begabt beweisen. Du kannst in jedem Imbiss glänzen, man wird Dir jeden Fraß kredenzen. Selbst die Ould Quien, Du bist perplex, bestellt sich dort oft Hämm änd Ecks. Der Kronprinz Charles genießt es sehr, macht er sich über Faastfuud her. Bei Börger King sieht man ihn hocken mit großen Ohren und in Socken. „Oh Charles, mei Diier“, Camilla spricht, "das Faastfuud hier bekommt Dir nicht. Kamm quick nach Haus in meine Kitschen, dort wird Dir dann mein Biefsteeek pitschen“. Der Kronprinz rülpst, wischt ab sein Mauss und geht reläxt zur door hinaus. Er findet Londons Wetter kräisie, denn draußen ist die Luft sehr häisie. Empfehlen tut sich, sätt ju spinks‘ auf den Verkehr: Die fahren links! Sonst hörst Du öfter, wenn die dreifen, das Quietschen von den Autoreifen. Speziell in London der Verkehr ist üppig am Trafalgar Squär. Mach‘ nur schön slouuly, nur nicht hetzen, dass ju kein kaar kann noch verletzen. Doch stehst Du mehr auf Andergraund, dann fahr ju mit der U-Bahn raund. Die Bahn heißt Tjub und die ist fix. Nur sit ju in, dann sieht man nix. Im Ausland wird man dankbar sein, lässt Du Dich auf die Sprache ein. Versuch es nur und Du wirst seh´n, man wird Dich wunderbar versteh´n. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  7. Karneval zu Corona-Zeiten Karneval in diesen Zeiten kann dir mitnichten Spaß bereiten. Die Narrenzeit, sie wird gestrichen, da sie der Pandemie gewichen. Der Hoppeditz, er bleibt zu Haus, schaut traurig aus der Tonne raus. Statt Lachen gibt es tristes Schweigen, Corona bricht des Frohsinns Reigen. Und was besonders enerviert, der Prinz wird ohne Volk gekürt. Die Säle leer, das Mikro aus, kein Jubelruf und kein Applaus. Kein Büttenredner mit viel Witz reißt hier die Narren jetzt vom Sitz. Kein Tanzmariechen schwingt die Beine, der Prinz, er fühlt sich sehr alleine. So sitzt „Prinz Jonathan, der Zweite“, auf seinem Thron und stiert ins Weite, die sonst mit Publikum belegt, in der sich nun kein Mäuschen regt. Und auch sein Weib, Marie-Gertrude (die er sich nahm in Buxtehude), sie kann nicht hier sein, was sie sollte, weil er sie als Prinzessin wollte. Das Virus hat sie sehr erschreckt und auf die Kissen hingestreckt. So bleibt sie streng in Quarantäne, durchkreuzt somit des Prinzen Pläne. Obwohl der Prinz doch so sehr litt, singt er: "Ach, drink doch ene mit!“ Der Präsident, er naht mit Punsch, erfüllt dem Prinzen seinen Wunsch. Die Pandemie hat sie im Griff, es schlingert schwer das Narrenschiff. Doch trinken sie auf bessre Zeiten, die wieder Spaß und Freud´ bereiten. Man muss wohl wieder mal bezeugen, dass jene uns den Spaß vergeigen, die sich nicht impfen lassen wollen, obwohl sie uns doch schützen sollen. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  8. "Das ist das Letzte!" „Das ist das Letzte!“, schrie the Kid, als er so durch die Pampa ritt. Denn Billy konnte nicht versteh´n, dass nirgendwo ein Baum zu seh´n. Dem Blasendruck muss er sich wehren, kein Baum zu seh´n, sich zu entleeren. Die Öde hat ihn sehr vergrätzt, sodass er schnurstracks weiter hetzt. … Das ist das Letzte!“, ruft Herr Meier, er kaufte sich 10 Bio-Eier. Beim Öffnen muss er dann entdecken, dass dort bereits 5 Küken stecken. Der Umstand geht ihm auf den Keks, nun ist er wieder unterwegs, um das Delikt zu reklamieren und frische Eier heim zu führen. … „Das ist das Letzte!“, rief Herr Probst, „hier liegt ja nur verfaultes Obst.“ Der Chef vom Supermarkt, beklommen: „Dann müssen Sie halt früher kommen!“ Jetzt schmeißt Herr Probst mit dem Gebiss, denn für den Rentner ist gewiss, weil er dem Kauf sich widersetzte wird er behandelt wie „Das Letzte“. … Das ist das Letzte!“, schrie Marie, der letzte Freier nervte sie. Nach einer Runde Peitschenqualen, da wollte er sie nicht bezahlen. Die Domina in schwarzem Leder bezahlte bisher schließlich jeder. Sie war durch ihre strenge Hand bislang bei Sklaven anerkannt. … Das ist das Letzte!“, rief Herr Kahn, der Fahrer einer Straßenbahn. Warum Herr Kahn so lauthals motzt? Ein Fahrgast hat die Bahn bekotzt! Jetzt will der sich noch dünne machen, doch macht Herr Kahn nie halbe Sachen. Er zwingt den Sünder aufzuwischen, was der sich wagte aufzutischen. … Das ist das Letzte!“, schrie Herr Klein, er ist ein Lehrer für Latein. Es ließ der Schüler Kevin Kurz in seiner Stunde einen Furz. Der Furz er dröhnte martialisch und der Gestank war bestialisch. Ein „Tu es porcus!“ hintendrein schreit auch die Klasse auf Latein. … „Das ist das Letzte!“, schrie Frau Bolte, als sie ein Huhn sich holen wollte. Es hatten ihr zwei böse Rangen, das letzte Huhn frech weggefangen. Jetzt isst sie nur das Sauerkraut, dass sie zuweilen schlecht verdaut. Das Spiel der Buben sie verletzte, denn dieses Huhn, das war „Das Letzte“. … „Das ist das Letzte!“, meint Herr Schmand, er hatte längst für sich erkannt, sein Weib, es ist zu liederlich, das Ganze ist ihm widerlich. Mit Pfarrer Hinz treibt sie es bunt, so tat´s des Pfarrers Köchin kund. „Das ist das Letzte!“, sie beklagt, „denn mir hat er sich stets versagt!“ … Der Käpt´n rief: „Das ist das Letzte!“, weil etwas jäh sein Schiff zerfetzte. Er hat den Eisberg überseh´n, drum wird man wohl jetzt baden geh´n. Und auch die Kreuzfahrtgäste schreien: „Das werden wir Dir nie verzeihen!“, als er sich dreist ins Beiboot setzte, denn dieses Boot, es war „Das Letzte“. … Herr Laschet rief: „Das ist das Letzte!“, als er so durch die Gänge hetzte. Die Wahl, sie geht ihm an die Nieren, man will mit ihm nicht koalieren. „Die Grünen“ rufen: „Selber schuld, denn Du verlorst der Wähler Huld!“ Und Friedrich Merz meint von der Seite: „Tja lieber Armin, welche Pleite!“ Nur Mutti Merkel summt ganz leise für sich ´ne kleine Abschiedsweise. „Ich lass die Meinen jetzt allein, mein Abgang wird ‚Das Letzte‘ sein.“ @Copyright Melda-Sabine Fischer für noch nicht erschienenes Buch 7 (BoD-Verlag): "Das Wahre Leben – Bekloppt ist 88"
  9. Das Auge isst mit Ein Teller, der sehr schön verziert und den man dir zum Mahl serviert, der fördert deinen Appetit. Das Auge, weiß man, das isst mit! Wer nur den Fraß aus Tüten frisst, erfährt nie, wie es wirklich ist, wenn man die Speisen dekoriert. Das Auge fühlt sich ausrangiert. Es zwingt abrupt ´ne kalte Platte, kredenzt mit einer toten Ratte, dir kreischend ein „Igitt“ heraus, das Ganze ist kein Augenschmaus. Die Pflaumen scheinen reif und süß, sie sind die Krönung des Menüs. Doch hat Gewürm sich drin verirrt, da hat dein Auge sich geirrt. Ein Krokodil am fernen Nil, das glotzt nur blöd und tut nicht viel. Es schaut sich um nach ´nem Tourist, weil es zu gern Touristen frisst. Dort weilte auch Hans-Gerd, mein Schwager, doch schien er dem Reptil zu mager als er beherzt ans Ufer tritt. Auch Kroko-Augen fressen mit. Es hofft im Bachlauf eine Kröte, dass baldigst sich ein Festmahl böte. Ein Heuschreck hüpft besonders kühn am Bach herum in sattem Grün. Die Kröte meint: „Dich fress ich nicht, du hast ein scheußliches Gesicht“, worauf der Heuschreck weiter schritt. Auch Krötenaugen essen mit!“ Du kaufst ein Auto, schön poliert, das man als „neu“ dir präsentiert, doch in der Tat war es ein Wrack, da war dein Auge nicht auf Zack. Ein Mädel wandelt dir voraus, von hinten sieht sie knackig aus, der erste Eindruck war gewaltig, nur wirkt von vorne sie recht faltig. Dein Lustgefühl versinkt ins Koma, denn jene Maid war deine Oma. Verschwunden ist dein Appetit, dein Auge isst jetzt nicht mehr mit. Du buchst zu einem hohen Preise nach Montenegro eine Reise. Die Unterkunft scheint superschick, zumindest auf den ersten Blick. Das Auge aß begeistert mit, bis eine Maus durchs Zimmer schritt und auf dem Bett, das war der Haken, lustwandelten die Kakerlaken. Die Optik ist an sich sehr wichtig, doch manchmal täuscht sie uns auch tüchtig. Es trügt uns oft der schöne Schein, dann fällt auch mal das Auge rein. @Copyright Melda-Sabine Fischer für noch nicht erschienenes Buch 6 (BoD-Verlag): "Das Wahre Leben - Neue Albernheiten"
  10. Melda-Sabine Fischer

    Das Dings

    Das Dings Warst du nicht auch schon mal verzagt, wenn man dich höflich etwas fragt? Du kommst nicht drauf und dir wird flau, dir fällt’s nicht ein – der Supergau! Schon tausend Mal hast du‘s gesehen, du kannst es selber nicht verstehen, doch was kommt aus dem Mund heraus? Nur: „Dieses Dings…“, es ist ein Graus!“ Das Wort -verflixt-, gleich hat man es und fühlt sich wie Euripides, der sich die Haare niemals gelte, weil jenes Dings ihm dafür fehlte. Das Dings verfolgt mich fast schon täglich, ihm auszuweichen ist unmöglich. Es kommt von links, es kommt von rechts, und es ist beiderlei Geschlechts. Ich wurde nach dem Weg gefragt, ich half sofort und unverzagt: „Da vorn, da steigen Sie jetzt ein in dieses Dings der Linie 9.“ Ein Dings erhielt ich gestern noch von meiner Nachbarin, Frau Koch, ich kann es viel und oft benutzen und kann damit die Küche putzen. Du rufst beim Telekom-Mann an, ob der dir einmal sagen kann, warum dein Dings nicht funktioniert, du hättest alles ausprobiert. Und auch beim Optiker am Eck war die Erinnerung schnell weg: „Ich brauche möglichst auf die Schnell‘ für meine Dings ein Dings-Gestell.“ Auch warst du heut‘ beim Urologen, du hattest dir dein Dings verbogen. Der tat es in `ne Salbe tauchen, jetzt lässt das Dings sich wieder brauchen. Drauf suchst du schnell, im Dauerlauf, die nächste Apotheke auf, die liegt sehr nah, am Bahnhof links, dort kaufst du dir ein Gummi-Dings. Der Apotheker meint verschmitzt, das dieses dir nur einmal nützt: „Nutzt man es mehrmals -er muss grinsen-, dann geht das Dings schnell in die Binsen.“ Auch unsrem Pfarrer ist’s passiert, er predigt meist sehr kultiviert, heut‘ sprach er starr wie eine Sphinx „…vom Vater, Sohn und heil’gem Dings“. Bei dem Begräbnis von Franz Krause, da sprach er ohne Atempause von einem Dings, zu dem man fliegt, wenn eine Seele Flügel kriegt. Gemeint war wohl das Himmelstor, wo unser Petrus steht davor, vielleicht war’s auch das Fegefeuer, doch dieses Dings ist nicht geheuer. Noch neulich, im gemischten Chor, stieß ich die Töne zwar hervor, beim Text jedoch folgt ein Erschrecken, ich sang: „Mein Dings, der hat drei Ecken.“ (Der geneigte Leser kennt dieses Volkslied sicher unter dem Titel „Mein Hut, der hat drei Ecken.“) Du denkst von dir, du sei‘st verrückt, denn dieses Dings hat sich verdrückt. Das Dings ereilt uns immer dann, wenn man es gar nicht brauchen kann. Doch bleibe locker, bleibe froh, den meisten geht es ebenso. Der Wortschatz ist oft viel zu groß, dann lässt dein Hirn so manches los,… …was sich erst später wiederfindet, die Angst von dir ist unbegründet. Vielleicht schon morgen wird dir klar: „Hurra, das Dings ist wieder da!“ ©Copyright Melda-Sabine Fischer inkl. der Bilder Aus ihrem 3. Buch "Das wahre Leben - Das Chaos ist perfekt" - erschienen im BoD-Verlag
  11. Murks Von Marx ist manche Theorie, doch war er wahrlich kein Genie, denn was die Praxis längst begründet, war vieles Murks, was er verkündet. An sich ist Murks nichts, was begeistert. Zum Beispiel, wenn man sich bekleistert beim Tapezieren einer Wand. Die Schweinerei ist eklatant. Der Maler, der sein Bild verkleckselt, ein Sänger der den Text verwechselt, erzeugen Murks in meinen Augen, das Resultat wird nicht viel taugen. Dem Fahrschullehrer der erklärt, wie man im Dunkeln Auto fährt und fährt dann selber ohne Leuchte, sein Murks zu einem Crash gereichte. Dein Chef teilt dir die Arbeit zu, du fertigst sie in aller Ruh. Nach der Vollendung meint er dann: „Das ist doch Murks, mein lieber Mann!“ Ein Mensch, der völlig unversiert dir deinen Siphon repariert, schließt, weil er stets nur murksen kann, den Siphon an die Heizung an. Ein Trash-Format macht selten schlau, so, wenn ein Bauer sucht ´ne Frau. Auch ist es Murks, wie ihr wohl wisst, wenn wer im Dschungel Würmer frisst. Der Figaro ist sehr begehrt, weil der dir deine Haare schert. Doch macht er Murks mit deinem Schopf, hast du danach ´nen kahlen Kopf. Das ist doch Murks, das mit der Bahn, sie kommt nur selten pünktlich an. Jetzt wird noch zusätzlich gestreikt, was mancher Pendler selten liked. Ein Jäger der im Walde wartet, dem Rotwild nach dem Leben trachtet, hat es vermurkst, es zu erlegen, sein Niesen kam recht ungelegen. Ein Pastor trank zu viel vom Wein, drauf fiel der Text ihm nicht mehr ein, den er zwecks Vortrags aufgeschrieben, so ist die Predigt Murks geblieben. „Was für ein Murks“, rief die Hermine, beim Öffnen ihrer Spülmaschine, ein Berg von Schaum quillt aus den Ritzen. Man sollte auch kein Schampoo nützen! Es zog mal ein Verkehrsminister recht dümmlich einige Register, die uns als Bürger sehr viel kosten, er macht viel Murks auf seinem Posten. „Hier bin ich falsch!“, schrie jüngst der Hahn, weil er in seinem Geilheitswahn sich auf die Gans herabgelassen, er konnte seinen Murks nicht fassen. „Das ist doch Murks!“, rief die Anett und rutschte jäh vom Wasserbett, in dem sie grad bei wildem Sex zu heftig ritt auf ihrem Ex. Man macht viel Murks in seinem Leben, doch sei es immer das Bestreben, das Blatt zum Guten umzuwenden, sonst kann so manches böse enden! @Copyright Melda-Sabine Fischer für noch nicht erschienenes Buch 6 (BoD-Verlag): "Das Wahre Leben - Neue Albernheiten"
  12. Die Perle am Wegrand, so wunderschön, wird leider von Vielen gern überseh‘n. Unscheinbar und schlicht, bekommen wir diesen kostbaren Schatz nur in Stille zu Gesicht. Daher können sie nur Jene finden, die sich nicht im "Hamsterrad" zu Tode schinden. Sei aufmerksam und schau genau hin: Denn die Perle am Wegrand steckt in Vielem drin.
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