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  1. Dionysos von Enno

    In Dir

    Lautmalerei auf empfindliche Haut Goldenes Schweigen auf schutzlose Lippen Angst, die von frierenden Blicken taut Brüste, die sich in Stille bücken Langsame Fahrt über Deinen Rücken Finger aus Küssen küssen die Lippen Vom Lippenwald goldene Murmeln pflücken Von den Murmeln goldene Nässe nippen Das kleine, verspielte Kichern liebkosen Mit der Lendenfeder Schweiß niederschreiben die Zunge in goldenes Seufzen stoßen und bleiben.. Einfach nur in Dir bleiben Du öffnest die Tore aus Mondenschein Deine mutigen Muskeln halten mich In Dir bin ich nicht ganz so allein In Dir finde ich alles richtig
  2. Just_Markus

    Krank-sein

    Neue Narben am Oberschenkel, wo sie niemand sehen soll, und sie niemand jemals wird. Beschämt bleib ich Zuhause, Krank, „Kopfschmerzen“. Ironisch. Bin allein gefangen in meinen eigenen vier Wänden mit einem Mörder und dem Opfer. Mit einem Richter und dem Anwalt. Mit Erinnerungen an dich und dem brennenden Hass auf mich. Die Klinge setzt an der Pulsader an und-
  3. Yoar Mandalay

    dæd.in.the.lab

    folg dem echo meiner träume bin noch immer nachtdurchdrungen find unendlich viele räume ineinander engumschlungen zieh so kreise reise leise und versuchskanninchen aus dem hut mein blut ist heiße glut in einer schneise aus vermutungen ein konvolut an geist’gen flutungen scheint ein betrug am weisen wennn spring’nde punkte eisern mein inn‘rer che ist wie inricarus gesprungen der sonne nah nur still vom chi bezwungen
  4. Carlolus

    spätes novemberlicht

    spätes novemberlicht sonnenstrahlen eingezwängt zwischen wolkenbänken ockerfarbe brennt aus lärchen lodert hin zum ausschnittsblau im blättergelb der birken trauerflecken eingeätzt mit atemhauch des windes gleiten spinnenfäden auf und nieder tausendfach an gräsern flimmern gläsern perlenschnüre funkeln blinken spielen mit zwielicht halten fest und fallen doch hin zu moderigem grund wolken wischen letzte farben in ihr schattenreich sinnend frierend setze ich einen fuß vor den andern über blattgewelkt beerdet auf der suche nach andrem licht
  5. Ein Weg der Sinnlosigkeit Ich ging eines Tages für mich so dahin, ganz ziellos nun mal, nicht wissend wohin,... ...dabei kam mir nichts in den Sinn. So war es auch nicht sonderbar, das der Weg wohl vollends sinnlos war. R. Trefflich 2010/2021
  6. Ein junger Abenteurer mit Tourette findet eine Zauberlampe in einer Wüstenhöhle Er putzt sie sauber und ein grimmiger grüner Dschinn kommt hervorgequollen Mit verschränkten Armen und ungnädigem Blick schaut er auf den verängstigt fluchenden Jungen unter ihm. „Ich gewähre dir drei Wünsche. Nenn mir nun deinen ersten.“ „Drei… verfickte Wünsche? Das ist echt… beschissen gut!“ „Nun?“ „Ja also… mein erster Wunsch lautet: Ich wäre gern…. Arsch mit Ohren!!! Nein halt…..“ Puff! Das Gesicht des jungen wurde zu einem großen Gesäß mit abstehenden Ohren dran. Er zog sich die Backen auseinander und sprach durch seinen zusammengezogenen Mund. „Nein! So ein Arschdreckmist! Mach das wieder rückgängig! Ich wünsche mir… schöne Scheiße!!! Nein das wollte ich nicht sagen…“ Puff! Vor seinen spitzen Schuhen tauchte ein elegant makellos perfekter Haufen Kacke auf. Richtige Konsistenz, symmetrisch und in einem angenehmen glänzenden hellen Braunton. „Einen Wunsch hast du noch.“ „Verfluchte Fickkacke! Mach alles wieder beschissen rückgängig! Mach mich endlich wieder Normal….H….H….Hund!!! Nein, nicht…“ Puff! Der junge Mann wurde zu einem zotteligen Hund mit Kappe und guckte verwirrt in der Gegend herum. „Das war´s dann. Ich verschwinde wieder.“ Der Dschinn schlüpfte in seine Lampe zurück. Stille in der Höhle. Nur ein paar Tropfen. Der Hund ging zum perfekten Haufen und schnüffelte dran. Die Hand des Dschinn tauchte wieder aus der Lampe auf und drückte die Schnauze des Hundes in den Haufen. Er jaulte auf und rannte davon. Kichern in der Lampe. 💩✨
  7. Herbert Kaiser

    Einbruch der Nacht

    Einbruch der Nacht Lautlos gleitet der Tag in die Nacht Das Tagwerk ist wie immer vollbracht Am Himmel steht die Mondsichel schon Zikaden verbreiten den zirpenden Ton. Die Tiere im Stall sind längst eingeschlafen Der Hirte auch, zwischen Ziegen und Schafen Im Wirtshaus geht es noch polternd zu Man denkt noch nicht an die nächtliche Ruh. Im Gastgarten turtelt ein Liebespaar Im Laternenschein die Insektenschar Fledermäuse auf nächtlicher Jagd Der Freier sich zur Geliebten wagt. Die Nacht mit ihrem Sternenglanz Umhüllt des Menschen eitlen Tanz Die Stille neigt ihr Haupt zur Erde Wartend, dass es Morgen werde. © Herbert Kaiser
  8. gummibaum

    Für Väter

    Ich kam erst spät. Nach einer schweren Phase der Arbeit schlief ich aus und bin erfrischt. Vom Wüstenmarsch zurück in der Oase, will ich genießen, was mir aufgetischt! Ich streife gleich wie früher einmal immer, um alle zu begrüßen, durch mein Haus. Doch dunkel sind und ausgeräumt die Zimmer, denn niemand, scheint es, hielt hier länger aus. Und in der Tat, wenn ich mich recht bedenke und die Momente, die ich fern war, zähl und nacheinander mich in sie versenke, sind's Jahre, die ich aus dem Leben schäl… (aus dem Fundus)
  9. Létranger

    Gedichte

    eines nicht wie viele in langen Nächten aus Dunkelheit gewebt doch aus dem Überschuss der Tage dem bunten Grau das wortlos Tränen vergießt (und du weißt nicht worüber) eines in den Asphalt der Städte gezeichnet von tauben Füßen die ruhelos wandern bis die Schatten sich in den Falten der Lichter verkriechen eines unter die Haut geritzt von den Scherben der Träume im narbigen Gewebe nie verheilt fiebrig immer wieder aufgekratzt bis das Wort in der Stille gerinnt
  10. WF Heiko Thiele

    Makabre Scherze

    Leider muß man es bekunden, daß im Leben manches schief. Nach so manchen schönen Stunden gibt’s auch mal ein Stimmungstief. Das allein könnt man ertragen. Anderes ist mehr als schwer. Nach Gesundheit läßt sich fragen, selbst wenn Hosenbeine leer. Mal geschieht ’s, wenn man geboren. Öfter jedoch durch Unfall. Hat wer beide Bein verloren, ist es hart stets, überall. Dennoch muß man überwinden seinen Schmerz bei Tag und Nacht. Muß auch so den Ausweg finden, weil nach Regen Sonne lacht. Jenes dachte sich Herr Meier, als er saß im Rollstuhl drin. Griff zur Zitter, griff zur Leier. Sang dazu mit frohem Sinn. Seinen Hut hat er verwendet, daß man rein gibt etwas Geld. Daß man ein paar Groschen spendet, weil ’s für ’n Künstler doppelt zählt. Jüngst indes kam geck gegangen ein Herr Kunz mit stolzer Brust. Warf hinein ohne Verlangen fünfzig Mark mit falscher Lust. „Hier, du Fiedler! Aus der Truhe, die bei mir im Zimmer steht, schenk ich’s dir. Kauf dir nun Schuhe!“ Eilt dann fort; vom Wind verweht. Ihn so gröblich zu verhöhnen raubt Herrn Meier die Geduld. Nichts tät wohl ihn je versöhnen. Lebenslang trägt Kunz nun Schuld. Derweil ist hinzugetreten Schmidt, der junge Polizist. Fragt, weshalb er sich aufregen mag und was geschehen ist. Als nun Meier dieses Wehen aussagt, hat Schmidt nur gelacht. „Warum hast du nicht versehen jenen mit ’nem Tritt unsacht?“ Dieses ist zu viel des Guten. Schluß jetzt für den ganzen Tag. Und als ob er muß sich sputen, räumt er ’zamm mit einem Schlag. Als er dann nach Haus gekommen, trifft er seine gute Frau. Sie ihn in den Arm genommen. „Sprich dich aus und mach mich schlau.“ Dieser ehelichen Bitte kam er nach und sprach empört, daß deswegen er sehr litte, weil sich so was nicht gehört. Einen Schnaps gab ihm Isolde, damit er zur Ruhe kam und daß er vergessen sollte, was ihm seine Ehre nahm. Doch er konnt es nicht verschmerzen. Zu tief saß in ihm das Leid. So versucht sie es mit Scherzen. Zog ihn zu sich, aus ihr Kleid. „Reg dich ab, mein lieber Gatte. Laß erzürnet dich nicht geh’n. Gieß was hinter die Krawatte. Auf ein'm Bein kannst du nicht steh’n.“ [2020]
  11. alfredo

    Das kommt vom Impfen!

    Es wird der Jungfrau immer banger, denn seit dem Impfen ist sie schwanger. Es stach der Doktor mit Gefühl, er gab ihr wohl 'nen Stich zuviel!
  12. Josina

    Adventsstimmung

    Was wird sein, sie reden viel. Verschärfung, sie sorgen sich. Neue Virusvariante! Tristesse „Stern über Bethlehem“, singt nun ein Kinderchor im Radio. 17 Uhr schon Zappenduster, schaue in das ruhig flackernde Kerzenlicht. Ich habe ein Kürbisbrot gebacken. G.J. Gersberg (Josina) Nov.2021 Genieße die sonnigen Zeiten, damit du genug Kraft hast für die düsteren. @G.J.Gersberg (Josina)
  13. Ich habe ein Organ Das nur Du reizen kannst Es tost wie ein Orkan wenn Du mich anfasst Es ist ja nur ein Organ und ich weiß nicht, wofür ich es habe Weil es nur durch Dich einen Orkan entfachen kann. Diese eine Gabe ist das nicht ein Fluch ? Und wieder schmeckt Dein Kuss wie Untergang wie Neuanfang Doch dieses Organ sieht und hört und schmeckt Dich nicht ! Es kennt nicht Dein Gesicht ! Es riecht Dich nicht ! und erweckt doch nur durch Dich diesen Orkan , Untergang, Neunfang
  14. dichterin sing uns von der liebe den feuern der heimat dem sturzflug der vögel von der klirrenden schönheit des eises sing uns dein lied ihr täuscht euch ich sammle nur die späne auf der linde die ihr gefällt habt für jan skácel
  15. Onegin

    Rappenbewohner

    Rappenbewohner November: Die Bäume rudern kopfüber dem Meer zu und die Kirchtürme weisen wie immer auf Viertel nach eins Am Wüstenstrand wacht eine glasige Sonne über den Regenbogen und der Leuchtturm neigt sich der Bohrinsel zu Ihr Früchte des Sanddorn ihr Wälder aus Röhricht Im Nordwind klappert die schäbige Registratur meines Herzens Bin ja nur Schrank in den Poldern ein stummes Kind und ein winziger Rappenbewohner
  16. Uschi R.

    ​ Novembernd 🖋️ ​

    Gerade wo im Gestern, noch üppig schmückend Blätterpracht, am Baum so derart überreich, herniederfiel wohl über Nacht. Weich als ein Teppich ausgelegt, der dämpfend dir gar Schritt für Schritt, wenn immermehr, alleinig nun, bedächtig langsam, Tritt um Tritt. Novembernd auch im Lebenslauf, wo dann in allen Wipfeln, nunmehr ist einzig Ruh und sanft alleiniglich, gar milchig stille Nebel seh'n dir zu. © Uschi R. Bild aus meinen Fenstern Meine demutsvolle Ehrerbietung an Hermann Hesse Novembernd_mp3cut.net_.mp4
  17. Poesiedo

    Stille am Morgen

    Noch ist es dunkel, doch nicht mehr lange schläft der Tag, es ist dieser Moment, den ich so mag wenn die Zeit ganz langsam verstreicht leise steh ich auf, will niemanden stören, von draußen kann ich die ersten Vögel hören Kaffeeduft verlockend durch die Räume schleicht sonst ist es still, Gedanken schweben und schwinden bis die Worte sich zu Versen finden die Dunkelheit langsam dem Sonnenlicht weicht ich genieße die Ruhe am Morgen so früh gibt es noch keine Sorgen.
  18. Bevor die allseits geliebten und geschätzten Minister Spahn und Scheuer die politische Bühne verlassen, bekommen sie von mir noch einen kleinen Nachruf. Besonders Andi Scheuer wird uns mit seiner Integrität, Wahrheitsliebe und Sparsamkeit ein leuchtendes Vorbild bleiben! Kennst du die Abderiten? Ist dieses Wissen dir entglitten, schlage mal bei Schilda nach. Das waren Leut', so hell und wach! Glaube nicht, die gibt's nicht mehr, denn wer das glaubt, der irrt sich sehr. In manchem Ministerium sitzt von Schilda jemand rum. Was dort der Weisheit letzter Schluss, ist oft dem Volke ein Verdruss. Man weiß dort was vorm Virus schützt, wenn es auch oft gar nichts nützt. Man fährt die Maut flott in die Scheuer!!! Brüssel ist das nicht geheuer. Was bleibt sind hohe Nebenkosten. Der Euro fließt, er darf nicht rosten! Es kommt das End' der Pandemie, da wird es knirschen wie noch nie. Groß ist dann im Land die Not. Der Spahnsinn lebt, der wird nie tot.
  19. Uschi R.

    ​ Jemals  ❓ ​

    Wie konnte ich jemals den Glauben verlieren, den Glauben an das, was uns beide eint. Wie konnte ich jemals, der Hoffnung nicht trauen, der Hoffnung, die doch selbst die Lieb nur gemeint. Wie konnte ich jemals, zu zweifeln beginnen, zu zweifeln daran, was bedenkenlos scheint. Wie konnte ich jemals, in Frage nur stellen, in Frage die Tränen, die ich oft geweint. Wie konnte ich jemals, der Lieb nicht mehr trauen, der Lieb die so fest doch, seitdem wir vereint. Wie konnte ich jemals, den Glauben verlieren, den Glauben an das, was uns beide eint. © Uschi R. bild:pixabay Jemals-mp3cut.net_.mp4
  20. Die Alte unterm Dach Die Wut im Bauch bewohnt ein Nest aus Stroh, im Kopf, gleich unterm Dach dort randaliert sie altersschwach und feiert ein frustriertes Fest; sie tanzt Nirvana, pogt Protest, wünscht sich den Punk und hält den Rest der langen Nacht, mit Clash und Krach, euch zahme Neospießer wach, denn eure Träume sind die Pest. Als sie noch jung war – unkastriert, war ihre Zukunft wild und frei und nicht der weichgespülte Brei, den ihr euch um die Bärte schmiert; en vogue, gestylt, getrimmt, blasiert, im Netz gehypt, das Hirn sediert chillt ihr im Worldwideeinerlei; auf eurer Zunge schläft ein Schrei und schnarcht... – Ihr habt echt nichts kapiert.
  21. gummibaum

    Frühe Heimkehrer

    Vom Kreuzzug Desertierte sind gekommen. Gott strafte sie mit Flecken auf der Haut und hat, dass uns bei ihrem Anblick graut, die Nase aus dem Antlitz fortgenommen. Entstellte sind es jetzt mit Löwenfratzen. Auch wurden ihre Finger, Zehen taub und fielen ihnen schmerzlos ab wie Staub. Es blieben den Verstümmelten nur Tatzen. Der Priester kommt, der Arzt, sie zu betrachten, und „Aussatz!“ heißt es. - Raunen füllt den Ort. Die Menge fordert zornig im Verachten: „Ins Leprosorium!“ - Man treibt sie fort. Mit Klappern vor sich warnend dort zu schmachten ist nun ihr Los und ihres Sterbens Hort…
  22. Mitten in der Nacht klopfte Eros, Ich sah sein charmantes lächeln, Agape drängt ihn zurück, und schenkte mir eine Rose. Ich nahm das Lächeln und die Rose, doch der Streit wurde nur entfacht! Wer ist mehr Liebe? Was ist mehr Liebe? Ich riss der Rose ihre Blüten ab, und warf Eros dessen Dornen, in einem weiteren Traum sah ich, Eros und Agape weiter streiten.
  23. Federtanz

    Wo wollen wir uns erahnen?

    Dunkle, schmale Gassen menschenleere Stille nur ein paar Windfetzen wehen wortlos zwischen mir und meinem Schatten Sternenvoller Nachthimmel ein verhangener Traum strahlt mit einem aufgehängtem Stern- ich fühle mich eigenartig fremd Bald verirrt in die Mitte unzähliger Wege ein paar lose Zeitungsblätter umfassen knittrig ein paar torkelnde Tauben- ich flüstere ihnen ein paar Krümel zu Für ein paar Sekunden nur ein tiefer Glockenhall auf meiner Haut bebend- Ich höre das kalte ticken meiner Sehnsucht bis ich weiterlaufe Wo bist du?
  24. Perry

    insel der träume

    wo ich auch bin ohne dich ist jeder ort schweige land der nachthimmel lichtlos nur in deinen augen ziehen sternschnuppen funkelnd ihre bahn allein am strand sind wellen dein flüsternder mund sie erzählen von einem schiff das mich zu einer fernen insel bringt wo du auf mich wartest kurz eingenickt tauchst du aus dunkelblauer tiefe als meerjungfrau auf unsere lippen verschmelzen zu einem feuchten kuss es beginnt zu regnen insel der träume Bild- und Tongedicht.mp4
  25. Pegasus

    Aufbruch

    Die Luft vibriert und in den Wipfeln allen, sie putzen sich und lupfen ihr Gefieder. Wo einst im Blattgrün klangen ihre Lieder ein Singsang uns‘rem Ohr zum Wohlgefallen. Kein Singsang mehr, nur aufgeregt‘s Krawallen, denn sie postieren sich alljährlich wieder auf Lerche, Apfelbaum und kahlem Flieder. Ihr'n Ruf zum Aufbruch hört man weithin schallen. Wenn sie gleich einem Teppich sich erheben, wird für den Augenblick der Himmel blind, erfüllt die Sphäre tausendfach mit Leben, gerichtet sind die Flügel hoch im Wind. Dann plötzlich wird die Luft bedrückend still. Oh Himmel, bring sie wieder im April.
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