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  1. DIE WITWE Er starb im Sommer, als in den warmen Nächten die Glut der Tage aus der Erde kroch. Sein Gang ins Anderswo, zu unbekannten Mächten, war Erlösung. Und war erschütternd doch. Jetzt ist es Herbst. Die Witwe lehnt vor einer kleinen Leselampe, hält ein Buch, und draußen klatscht der Regen, lang ersehnt, an Tür und Fenster, legt sich wie ein Tuch auf Garten und auf`s Haus, das mittlerweile so seltsam still ist wie ein leiser Traum. Sie sind noch eins, wenn auch getrennte Teile in zwei Welten, so doch noch in einem Raum.
  2. Joshua Coan

    Sonniger Morgen

    Aus den Wolken bricht Mit omnipräsenter Gewalt und Macht Das Gotteslicht Sein greller Blick der wie Feuer brennt Dem Nichts auf Erden entkommt Beleuchtet sind die Taten In der Ungnade seiner Grelligkeit So schamlos sichtbar erhellt Durch die Schlitze in den Jalousienen Durch den Türspalt am Boden Kriecht es hinein um aufzudecken Und sich durch die fahlen Häute zu beißen Mit Gewissheit das man es sieht! Und ich stehe da und lächle Begrüße Schuld beladen und Sünden trunken An einem sonnigen Morgen Freudig auf so viel frivoles den neuen Tag 🌞
  3. Ostseemoewe

    Vergänglichkeit (Kanzone)

    Vergänglichkeit (Kanzone) Der Herbst verspricht so viele warme Stunden. Mit seinen roten Sonnenuntergängen gelobt die Zeit, das Glück nun abzurunden. Die See - ein Spiegel, dicht an Felsenhängen beschwört den Morgen, Milde zu bekunden. Zur Feier glatt und leicht und ohne Drängen. Ins Spiel der Farben mischen kalt sich Winde, ein Frösteln, kahl gefegt sind Wein und Linde. Ein Hauch von Winter liegt in dieser Weile, bedeckt die Landschaft - nichts ist mehr in Eile. Ein Quäntchen Kälte spüren alle Wesen und viele legen träumend sich ins Nest. Die Menschen denken, -endlich Zeit zum Lesen. Für viele wird der Herbsttag so zum Fest. Und manch Geschöpf ist schlafend schon genesen, verpasst den Sturm, der pfiff aus Nord und West. Die Nebelschwaden fallen, steigen, fliehen, mit ihnen wilde Gänse südwärts ziehen. Erholen sich und sammeln ihre Kräfte, für ihre ausgeprägten Staatsgeschäfte. Gespenstisch dunkel scheinen diese Tage, verwaist das Nest und still ist mein Zuhause. Das Krähenkrächsen dröhnt wie eine Klage und nichts erinnert an das Festgeschmause. Geflüchtet scheint die letzte Sommersage und dunkle Wolken ziehen ohne Pause. Betritt der Todesengel unsre Kammer, versteht er unsre Not und das Gejammer? Auf feuchtem Rasen liegt ein blasser Schimmer, ist es des Augenblickes Sterbezimmer? © Ilona Pagel
  4. Die Zeit, sie war wohl wunderfein. Voll Wehmut blicke ich zurück. Mein Zaubergarten nun allein, trotz einer Handvoll Himbeerglück. Voll Wehmut blicke ich zurück, doch muss ich mir nun eingestehn, trotz einer Handvoll Himbeerglück, es sind die Jahre, die vergehn. Doch muss ich mir nun eingestehn, ein kleines Stück Melancholie, es sind die Jahre, die vergehn. Noch eine Rose, schön wie nie. Ein kleines Stück Melancholie. Mein Zaubergarten nun allein. Noch eine Rose, schön wie nie. Die Zeit, sie war wohl wunderfein! © Uschi R. bild:pixabay gesprochen von Uschi Rischanek Himbeerglück1.mp4
  5. Carolus

    Die Anderen

    Die Anderen treiben Nägel in die Herzen der Rosen, zerreiben Tränen mit ihren Stiefeln, füllen im Keller Fässer mit Explosivem, legen Lunte und Feuerzeug bereit. Brandstifter sind sie. Längst brennt das Dach der Welt. Sie kümmert es nicht, wenn Regen aus Glut und Asche auf das gemeinsame Haus niederprasselt. Aus dem Dunkel kommen sie, Geschöpfe, Werkzeuge einer Macht, die aus der selben Lebensquelle schöpft, wie jene, die ihnen widerstehen. Sagt nicht Laotse, das Schöne sei ohne Hässliches, das Gute nicht ohne Böses erfahrbar? Was macht jene zu Helfern menschlicher Hölle? Sie kennen nur Wahrheiten, die sie selbst erfinden, sie lügen, verführen,. täuschen, betrügen Menschen, bis Massen ihnen verfallen. Ihr Gift versuchen sie mit List gleich Viren in Herz und Hirn zu streuen, damit ein letzter Rest an Menschlichkeit zugrunde geht. Ist ihr Erfolg Teil unseres Versagens? Haben wir dem Dunkel in ihnen und in uns zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt? Jedenfalls ist Mensch werden, sein und bleiben schwieriger als wir jemals angenommen hatten.
  6. II – Der Fortgebliebene Da war ein schwarzer Schlund, der Leere spie, und finst’re Tropfen rannen in die Ecken. Auf einer Linie spieltest du Verstecken und hinter dieser suchte er dich nie. Als dann die ganze Leere draußen war, da ist der schwarze Schlund von selbst verschwunden. Du hattest nur noch eine Spur gefunden: Er ging, du folgtest, doch du kamst nie nah. Und weit weg hörtest du ihn Leere speien. Doch mit der Zeit war sie dir Stille nur und aufs Verstecken konntest du verzichten. Du konntest dich vom schwarzen Schlund befreien. Und so wie er verblasste bald die Spur. Sie bog sich unter eigenen Gewichten. Dali Lama | August 2022 Bild generiert mit künstlicher Intelligenz von Dream by WOMBO
  7. Ostseemoewe

    Später Sommer

    Später Sommer dem Sommer mag den Todesstoß ein Andrer geben vereinzelt fällt von Baum ein lebensmüdes Blatt im Morgentau da scheint die Sonne warm zu schweben der Garten schenkt die schönsten Farben voll und satt am Wattenmeer erholt sich Gans und Trauerente nur hin und wieder füttern Eltern noch die Brut der Himmel baut perfekte Deckenornamente und Schäfchen tummeln sich in warmer Sonnenglut die Beeren fangen an in Rot und Blau zu leuchten die Hummel findet immer noch ein Blütenkelch der Morgennebel grüßt und will das Moos befeuchten des Hirsches Stimme tönt als sei er hier der Elch die laue Sommernacht verlockt im Meer zu baden des Haffes Welle liegt geglättet jetzt am Strand am See ein Mückentanz scheint Frösche einzuladen das Quaken hört man wohl bis weit ins Binnenland ein Weilchen lass behaglich Hauch die Adern füllen bevor zu schnell begraben wir das letzte grüne Blatt verfrüht um alles herbstbekümmert einzuhüllen genießen wir die Zeit, - die`s wirklich innehat
  8. Ob er die tote Tochter endlich sehen kann im Wellental der aufgleißenden schwarzen Töne und der weißen Ob er sie einmal noch bei seinen Wunderhänden fassen kann (sein spiel hört sich genauso überwältigt an) und ihr ein leztes Mal noch Krasivaya flüstern kann -Wunderschöne- sollst Du für immer heißen Wir wissen nicht von seinen Seelenstürmen weil er doch ruhte, wenn er nicht im Spiel versank Nur wenn er sich verschloss mit Nico in der Musen hohen Türmen gleißte in seinem Spiel ins Tal ein strahlend weißer Dank An seiner Wunderhand wurde die Welt dort unten krank vor Sehnsucht nach den großen Tastenstürmen Es müsste uns zerreißen dieses Leben so zu leiden Hingeworfen wie die Sense in die allerhöchsten Weiden Wissend: Die Hand, die diese Schönheit schöpft, -,jenseits des Spiels die Häupter dieser Schönheit köpft weil er sie keinen Ton lang mehr ertragen kann Wie kann er mit den gleichen Händen nur so furchtbar schneiden Nicht grundlos klingt sein größtes Spiel wie Schweigen Denn zwischen all dem hellen Lachen ist so viel stille Dunkelheit Und da ist ist soviel Schwarze-Tasten-Leid Als wolle er im Spiel zum Himmel hinaufsteigen in nichts als einem Sünderkleid
  9. Perry

    hetschepetsch

    hetschepetsch (hagebutte) langsam löst sich nebel von büschen und bäumen steigt auf in himmlische höhen der wald öffnet die tür ich trete ein in sein dunkelgrünes zimmer als erstes umfängt mich leises zweigerauschen begleitet vom dunklen schlag weißer eulenflügel eichhörnchenkeckern führt mich zum hexenhaus ein mädchen steht im walde ganz still und stumm es hat aus lauter purpur ein mäntlein um sagt wer mag die schöne sein die dort tanzt auf einem bein »Ein Männlein steht im Walde« ist ein Kinderlied von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben hetschepetsch.mp4
  10. Gerade, fast majestätisch, im Habitus, den mannshohen Stämmen der Zypressen gleich, welche den Uferweg säumen, seh ich den einsamen Greis, würdevoll über den Plattenweg neben den schier himmelshohen Bäumen ausschreiten. Sich kraftvoll auf seinem schwarzen Gehstock stützend, ist sein Blick nach vorn gerichtet. Mein Buon Giorno erwidert er mit einem kaum wahrnehmbaren Kopfnicken. Sein Blick ist dabei auf den Horizont gerichtet, als suche er dort irgendetwas längst verlorenes. Langsam, dem Tempo meines vierbeinigen Freundes Rechnung tragend, folge ich dem alten Mann. Dieser überquert die schmale Straße und öffnet eine längst vergessene Pforte in der mit vereinzelten Blumen geschmückten Mauer. Im weitergehen seh ich durch das geöffnete Tor seine stattliche Erscheinung über einen Grabstein gebeugt. Sein so stolzes Haupt gesenkt, mit hängenden sich auf und ab senkenden Schultern, steht er so unsagbar traurig da. Unschlüssig ob ich auf ihn warten soll, um ihn dann irgendwie Trost zu spenden, gehe ich weiter.
  11. Tobuma

    Verbündete

    Verbündete Wie gerne hätte ich dir eine gehörige Portion bester Sommersonne gegeben von der Sorte, die jeden Abend, wenn die Furcht vor der starren Kälte einsetzt, Helligkeit und Freude in die Seele bringt Ich weiß genau, dass der erste nasse Nebel und die brandrostigen, zahnlosen Blätter, die keine Lust mehr haben, kraftlos am Baum zu hängen, sondern einfach fallen, so tun, als ob es keine Zukunft mehr gäbe wenn du sie fühlst, diese kriechende Verzweiflung denk an mich, ruf mich an, verbünde dich mit mir leg deine feuchtkalte Hand suchend in meine, wo du genug Empathie und Kraft finden wirst, um den Sturm, der dich heftig bedrängt, mutig abzuwettern zu mehreren, das zeigt unsere ganze Geschichte hat es immer wieder ein neues Morgen gegeben, Auch wenn man vorher glaubte, ganz alleine zu sein finden sich, wenn du keine Angst zu suchen hast, unbekannte Wesen, die noch an den Frühling glauben.
  12. Silvi

    Blumenstrauß

    Ein Blumenstrauß für mich allein. Ich schließe die Augen und denke bei mir, in meinem Traum flieg ich zu dir. Sonnenstrahlen die mich tragen, umhüllt von bunten Farben. Das Glück, dass kann ich kaum benennen, so wohlig fühl ich mich bei dir. Dieser Traum soll niemals enden, das wünsche ich mir.
  13. Ein Mensch und der Gaspreis Ein Mensch geht einsam übers Feld, wobei so manche Träne fällt. Den Gaspreis kann er nicht mehr zahlen, der Mensch, er leidet Höllenqualen. Ein Mensch, der jenes nicht verspürt und seltsam große Reden führt, dem fällt das Zahlen gar nicht schwer denn dieser Mensch ist Millionär. Ein andrer Mensch ist dienstbeflissen, er appelliert an das Gewissen damit wir jetzt am Gase sparen, so könnten wir den Wohlstand wahren. Und dieser Mensch aus der Regierung, er rät uns an die Gashalbierung. Man dusche kurz, nur 3 Minuten, so führe dies am End zum Guten. Ein Mensch, der auf der Straße nächtigt, wird der Verschwendung nicht verdächtigt. Er braucht nicht Strom und auch kein Gas, weil er das Duschen längst vergaß. Ein Mensch, der so am Boden kauert und den so mancher Mensch bedauert, der fühlt sich wohl, so wie er lebt, auch wenn das Pech am Hintern klebt. Ein Mensch, der Pabst ist, betet viel, die Welt zu retten ist sein Ziel. Der Herrgott soll´s zum Guten wenden, die Krisen mögen baldigst enden. Der Herrgott, der auch Mensch zugleich, hört das Gebet im Himmelreich. Er schickt Herrn Putin einen Brief, doch dieser lacht sich krumm und schief. Ein Mensch, der Putin heißt, der lacht, er freut sich über seine Macht. Es wird ihm trotzdem nicht gelingen, die ganze Menschheit zu bezwingen. Und Satan, der nicht Mensch sich nennt, bei dem die Höllenglut schon brennt, der holt sich Putin flugs beizeiten, ihm Höllenqualen zu bereiten. @Copyright Melda-Sabine Fischer – Näheres zu ihrem Autorenleben siehe Profil
  14. Eine Frage der Identität Noch steht die Kirche in der Mitte des Dorfes. Die Ministranten und alten Frauen knien andächtig zu Füßen von Gottes Stellvertreter. Aber wie lange noch? Die Ministranten spielen lieber Fußball mit Gott als ihn mit Weihrauch zu betäuben. Und die alten Frauen sterben dem Pfarrer allmählich weg. Der Bischof, der zumindest einmal im Jahr ins Dorf kam, meist zur Firmung, bleibt lieber im Abseits und poliert seinen Edelstein Ring. Nicht dass mich das berühren würde, aber Tradition ist Tradition und viele wissen nicht mehr wo sie hingehören. © Herbert Kaiser
  15. Yin und Yang auf unserer Erde I. Hinter den knorrigen Windkiefern singt die Zeit vom flüchtigen Schimmer. Es verfängt sich in den Zweigen. Tropft Takt um Takt auf moosigen Grund. Es findet sich immer eine Rapunzelspinne. Sie wartet auf einen leichten Wind, überlässt ihr Haar der Brise. Der feine Faden bleibt irgendwann beim Nachbarn hängen. Die Brücke zum Träumen hergerichtet, direkt zwischen Salzwiesen und Seeluft geschwängerten Bodden. Ich liebe diesen herben Geruch von Vergänglichkeit. Vögel bleiben das einzige Maß der Jahreszeit. Sie richten sich ein im Jetzt. Nehmen ihre Kinder mit auf die Reise. Heute sitzt eine Schar Amseln auf einem Schlehengestrüpp zum Frühstück. Sie picken die überreifen Früchte des letzten Sommers. Demut ankert tief an den Wurzeln des Maiglöckchens. Ist es zwecklos sie zu verpflanzen, dorthin wo unsere Erde sich zweigeteilt hat? II. Weltstädtische richten sich ein. Nur der Duft vom Maiglöckchen liegt noch in ihren Kleidern. Vermutlich produzieren sie das Aroma aus Genmutationen. Es hält länger in ihren Babykostümen. Ich vermute, sie mischten ihn mit Charnell im Stadtteil Kreuzberg Marilyn Monroe war auch am Tage eine Versuchung. Damals waren die Hosennähte noch nicht verschweißt und unter den Blusen ahnte der Mann die Knospen und das Sinnliche. Die Zeit des Gangsta-Raps beschränkt sich auf die U-Bahnhöfe. Ich sehe dort nicht nur im Winter frierende Menschen. Sie tragen längst einen Stempel. Den Chef der Kleingartensparte erkannte ich, er trug inzwischen den Hut der Vogelscheuche. Irgendwo liegt immer Abfall. Es ist zu vermuten, dass Christen die unterirdischen Städte zum Schutz vor Verfolgern angelegt haben. Der Maulwurf wird wenigstens schon blind geboren.
  16. Heizen oder nicht heizen (… das ist jetzt die Frage.) Ich schrieb einmal vor dreißig Jahren, wie man sein Häuschen heizen sollt. Doch nunmehr müssen wir erfahren, daß andersrum der Rubel rollt. Denn teuer ist’s mit Gas zu heizen. Mit Heizöl kommt man auch nicht weit. Bei Strom selbst muß man heute geizen. Was ist das nur für eine Zeit? Da werden Decken gar zum Schlager. Aus Wolle schön, weil mollig warm. Ob man nun füllig ist, ob hager. Ob was gespart man oder arm. Ich hoffe nur, der Wind wird drehen sich wieder einmal um sich rum und alle Menschen dann verstehen, zu große Gier ist schrecklich dumm. ###################### vgl.: Slogan Gefährlich ist’s mit Gas zu heizen, verdrießlich Ölheizungsgestank. Nur Nachtstrom trennt die Spreu vom Weizen. Dann kommt Elektro-Thiele, Gott sei Dank! [1997]
  17. Carlos

    Wahrheit 2

    Der lange Text vom "Griechischer Wein" ist eine Bestellung, die erst beim Refrain kommt. Vom Refrain selbst kennen die Meisten nur die ersten zwei Wörter, die im Titel vorkommen.
  18. Das goldene Herz Draußen hocken die Bettler der Stadt In Lumpen gehüllt, der Magen kaum satt Die Armut in traurige Augen geschrieben Ist die Bettlerhand heute leer geblieben Zur selben Zeit im Wiener Café Da rennt über arme Ausländer der Schmäh Von Gesindel und Tschuschen ist die Rede Da wird einem übel, stante pede © Herbert Kaiser
  19. Über die Türschwelle schreite ich der Tag wirkt fahl und verloren denkst du noch an mich? Gestern waren wir noch glücklich oder nicht? Heute malen Tränen mein Gesicht. ©Donna H. 6. August 2022
  20. Verführung Vielleicht hätte ich dir sagen sollen wo die Maske aufhört und ich beginne arglos bist du der Fährte gefolgt trügerischer Schneckenspur hinter dem Schein gibt es kein Zurück auch wenn die Wahrheit bitter schmeckt
  21. Colorful blooms. Sunny noons. Summer's metamorphosis. Splendid thesis. The days court all senses. Make you leap over emotional fences. Landing in the World of utopia: happiness. Way less -----the antagonists. Free spirit counting puffy clouds. Far away from the frustrated crowds. Hot air melting ice cream cones. Relaxed bones. Leaning on respite. Vibrant greens, a burst of fuchsia, indigo blue, poppy-red. Monarch butterflies fluttering like kites in the wind. Wasps zipping by. Sunshine smiling in Soul- everywhere you feel .... Summer's a sight. Exodus from pressure. Life's a pleasure! Notice how, in your heart, learned knowing flowers. Pervasive, solemnity towers. Arriving at a truce. Hangin' loose. ©Donna H. August 13, 2017
  22. Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Wunsch von meiner Familie ausging, den katzenlosen Zustand unseres Haushaltes zu beenden. Denn ein Leben ohne Katzen ist zwar möglich, aber sinnlos, sagte schon sinngemäß Loriot. Zufällig hörten wir, dass unserem örtlichen Tierarzt ein Karton mit einem Wurf Kätzchen vor die Praxistür gestellt worden war. Anonym natürlich! Wir verloren keine Zeit und machten uns auf zur Tierarztpraxis. Unter den Katzenkindern war ein kleiner rotbrauner Kater, mit weißer Brust, weißem Bauch und weißen Pfötchen. Während seine Wurfgeschwister sich zu verstecken suchten, ging er forsch auf mein Frau zu und ließ sich von ihr auf den Arm nehmen, worauf er sich an ihre Brust schmiegte. In der Katzensprache heißt das, ich habe meine Wahl getroffen, ihr braucht nicht länger zu suchen. Zuhause angekommen, ging es um die Namensfindung. Es wurden etliche Namen vorgeschlagen und wieder verworfen, bis unsere Tochter, die gerade in der romantischen Phase war (unsensible Menschen sagen auch Pubertät dazu) bestimmte, ihn Romeo zu nennen. Ich wagte noch den Einwand, dass in nicht all zu ferner Zukunft er seine Fähigkeit, ein Liebhaber zu sein, einbüßen würde. Das wurde aber von den Frauen akzeptiert, was mich ein wenig kränkte. Romeo nahm nun Haus und Garten in Besitz und war mit unserem Service recht zufrieden. Außerdem hatte er einige Eigenheiten, die man bei uns in Österreich mit 'er is a weng a Spinner'' zu umschreiben pflegt. Zwei Jahre waren ins Land gegangen, als auf dem Bauernhof meiner Schwester in der Scheune ein Wurf Kätzchen gefunden wurde. Darunter war ein dreifarbiges allerliebstes Katzenmädchen. Es war so süß, dass ich mich sofort in es verliebte und ungefragt die Zustimmung gab, es in unsere Haugemeinschaft aufzunehmen. Nun hatten wir für unseren Romeo ein Julia gefunden. Meine Schwester war froh, dass wer den Katzenbestand dezimierte und so zogen wir zuversichtlich nach Hause. Dort wartete Romeo auf uns. Nicht dass er Julia attackierte, nein er ignorierte sie, strafte uns Menschen mit Verachtung und zog sich schmollend auf ein Fensterbrett zurück, das er nur für dringende Geschäfte verließ. Das hielt er vier Tage durch. Am fünften Tag stakste er steif durch die Stube. Julia, unbekümmert wie sie war, ging auf ihn zu, schloff zwischen seinen Vorderläufen hinein und kam zwischen seinen Hinterläufen wieder heraus. Er war zuerst verblüfft über diese Attacke, aber dann ging sowas wie ein seliger Ausdruck über sein Katzengesicht. Ab diesem Tag war das Eis gebrochen und Romeo und Julia wurden ein Liebespaar, allerdings nur platonisch. Julia erblühte zur schönsten Katzenjungfrau, die man sich nur vorstellen konnte. Sie hatte einen unbändigen Freiheitsdrang und begann zu streunen. Der Tierarzt sorgte dafür, dass sie keinen Nachwuchs bekommen konnte, obwohl ich mich heimlich über einen solchen gefreut hätte. In der Nacht nach ihrer Operation hat sie sehr gejammert und meine Frau verabreichte ihr eine homöopathische Flüssigkeit, worauf sie friedlich einschlief. Was meine Frau bis heute als Beweis dafür ansieht, dass hinter der Homöopathie mehr steckt als nur der Pleceboeffekt. Leider kommt nun der traurige Teil dieser Geschichte. Julia streunte durch die Gärten, Wiesen und Felder. Sie kam oft tagelang nicht nach Hause und wir haben sie oft gesucht. Als sie einmal sehr lange nicht heimkam, waren wir sehr beunruhigt und wir haben Nachricht bekommen, dass man eine Katze gefunden habe, die unserer Julia glich. Wir fuhren zum angegebenen Ort und es war Julia. Sie hatte einen ausgelegten Giftköder gefressen und war daran elendiglich zugrunde gegangen. Auch andere Haustiere in der Siedlung kamen zu Schaden, man hat den Giftköderausleger nie gefunden. So ist unser Julchen nur zwei Jahre alt geworden. Romeo war wieder vereinsamt. Wir haben dann noch mehrere andere Katzen gehabt und Romeo hat sich gegen keine mehr gesträubt. Aber ob er noch einmal so glücklich geworden ist wie mit Julia, weiß ich nicht. Er ist später krank geworden und mit sechzehn Jahren gestorben. So wie in der Tragödie von Shakespeare war auch unserem Liebespaar kein langes Glück beschieden. Ich muss jetzt innehalten und die Geschichte beenden, denn ich sehe nichts mehr, weil mein Auge tränenumflort ist.
  23. Ich habe alles abgelegt in Deine Hände Die Worte, die fernen- wie Sterne aus schwarzen Augen,- und meiner Sprache kaltes Ende nah an die Wärme Deiner Hände angerückt Ich möchte Dir zu etwas Gutem taugen Etwas das freudestrahlend nickt Etwas das Dir immer glückt egal wie traurig Du auch bist Etwas das wärmt wie ein Augenblick im Licht Aber ich bin so nicht Mein Schweigen ist winterlich Mein Lachen unwirklich Ich bin nicht schlicht kein schlichter Augenblick im Licht Schmerzhaft wie ein Stich bin ich und das Gesicht des Bösewichts Unwirtlich wie ein Mond denn um mich thront das All das Nichts
  24. Gast

    ein sommertag

    ein herrengedeck als tischgenosse dein blick sitzt du allein - als kümmerte sie sonst ein gebot - mit abstand nur folgenlos mitleid oder ekel einzig die taube lässt du für sie brosamen großmütig auf den tisch fallen und das leben verschweigt eure geschichten in kornblumenblau gehe auch ich vorbei zu ihr und mein kuss schmeckt nach verrat
  25. Arschlöcher Was Arschlöcher von sich geben ist meist nicht beghrenswert und nicht einfach zu ergründen wo es herkam, einverleibt sich verändert, wie verdaut und es vorher war, im Leben Doch entscheidend ist das Ziel der Weg, die Richtung immer gleich abwärts muss es gehen, Verwandlung niemals fehlen sonst wären es Kotzmäuler. (aus der Serie „Das Voyeuristenrestaurant“)
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