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  1. eiselfe

    Die Moral

    Warum wird so vieles hingenommen auch wenn es ist nur Schund, man hält einfach- den Mund. Man könnte etwas sagen, vielleicht auch mal hinterfragen. Aber alle sind still, weil man seine Ruhe haben will. Etwas verändern oder, es versuchen, nicht nur heimlich vor sich hin fluchen. Man kann etwas bewegen, doch dazu muss man sich regen. Es wird gemeckert, so laut zu Haus in der Öffentlichkeit hält man sich raus. Ist denn manchen Menschen alles egal macht mich wütend und traurig- was für eine Moral.
  2. zum lyrischen Ich wächst der Baum auch unbeachtet weiter
  3. eiselfe

    Helau oder Alaaf

    Es ist wieder Karnevalszeit, die Kostüme stehen bereit. Heute kannst du sein, der du sonst nicht bist egal ob Biene Maja oder ein Polizist. Vielleicht bist du heute der Agent 007 oder ein Gentleman, den die Frauen lieben. Bist du der Bösewicht, frech und gemein spielst den Sandmann- für Groß und Klein. Niemand wird dich heut' erkennen. dich beim richtigen Namen nennen. Du spielst deine Rolle einfach fantastisch fühlst dich unter den Narren bombastisch. Einmal im Jahr - willst du ein anderer sein, lachen, tanzen, schunkeln - oder doch fies und böse sein - wenn auch nur zum Schein.
  4. Die Waschmaschine ist defekt. Was hat sie denn? Nun ja, sie leckt. Sie leckt, wie soll ich das verstehen? Ist eine Zunge dran zu sehen? Natürlich nicht, sie nässt und trieft, es klingt, als ob die Nase schnieft. Ach so, der Zinken ist verstopft, das ist der Grund, weshalb sie tropft. Ihr Schlund ist ziemlich angegriffen, sie hat geröchelt und gepfiffen. Das ist nicht gut, worauf ich tippe, die alte Dame hat die Grippe. Sie steht herum im Keller-Eck und sieht den ganzen Tag nur Dreck. Vom Schmutz verschliert das große Auge, hier hilft auch nicht die Seifenlauge. Kein Wunder, wenn sie da erkrankt und nun erschöpft den Dienst abdankt und ich, ich dank ihr für die Mühe und koch ihr eine heiße Brühe.
  5. Man ist das heute wieder ein Dreckstag und du kommst mir mit deinem Liebesgesäusel daher. Und du glaubst, dein Beitrag wäre humorvoll, als wenn mich heute irgendetwas davor erreichen könnte. Warum habt ihr nicht gestern an meine Tür geklopft, als mein Himmel voller Geigen hing und ein ganzer Schwarm Schmetterlinge durch meinen Bauch rauschte. Da hätte ich euch gebrauchen können, um mich in völlige Ekstase zu versetzen, oder mir ein Lächeln ins Gesicht zu zimmern, von dem ich mich ganz sicher viele Stunden nicht erholt hätte. Aber nein, ihr müsst heute kommen, wo alle Kanäle schwarz und auf nicht verbunden stehen. So bleibt mir nichts anderes übrig, als mich für meine Launen zu entschuldigen und euch zu bitten, es morgen wieder zu versuchen. Denn morgen, scheint bestimmt wieder die Sonne und mein Fenster zur Seele steht weit offen. MfG Der launische Leser
  6. einst jagten die wolken mich in deine arme dein singen erbebte die meeresgebirge du locktest mich in deine sturmtiefbezirke fischgründig dein lächeln, ich hoffte auf warme gezeiten - dein himmel, meerschwalbe, war ruh mein sinn blind gefangen in deinen gestirnen doch kalt rauscht dein fischblut, selbst niederste dirnen sind wärmere, treuere lieben als du nun sind deine lieder ins tiefe geflossen ich krümmte mich lange im sog deiner welle flieg endlich hinauf ins blendende helle azur wird von goldenen pfeilen durchschossen
  7. zoe

    Aphorismus

    Wer loslässt, gewinnt
  8. Freiform

    Avatar

    Verliebt in einen Avatar ich versink in einem Bild der Blick zieht mich in seinen Bann er das Fassbare killt Die Liebe ist rein virtuell wie in einem Traum um mich herum steht’s Leben still bedeutungsloser Raum Verliebt in einen Avatar ein Bild aus Bits und Bytes das Gefühl verdrängt reales in den Lenden wird es heiß Ich schmachte nach Befriedigung erotischen Bits und Bytes der Avatar bleibt regungslos was ist denn das für'n Schei… ……...benkleister
  9. Wo erklingt noch das Lied das den Tag begrüßt wo siehst du die Farben ihres Gefieders noch leuchten wo hörst du die Melodie die den Spaziergang versüßt ich hör die Allmacht Mensch nur beim Joggen keuchen Es wird langsam still in unseren Wäldern und ausgestorben wirkt die Flur wir zerstören ihren Lebensraum beuten aus und schänden die Natur Wer gibt uns das Recht zu plündern warum liegt im Nest kein Ei warum bleibt es leer in Mündern warum ist in Insekten Blei Es wird langsam still in unseren Wäldern und ausgestorben wirkt die Flur wir zerstören ihren Lebensraum beuten aus und schänden die Natur https://youtu.be/s4xA-cC4oJk
  10. Der Morgen beginnt enttäuschend, die Wände wirken bei Tageslicht fleckig. So kann das auf keinen Fall bleiben, also noch einmal drüber streichen. Zwei Stunden später sind alle Flecken beseitigt und der Kantenabschluss ist wie mit der Schnur gezogen. Ob sie jetzt auch zufrieden wäre? Es klingelt, was mich um die Uhrzeit irritiert, da tagsüber nie jemand bei uns klingelt. Bestimmt nur ein Packetlieferant, der etwas zwischenparken möchte, weil einer der Nachbarn nicht zu Hause ist. Ich öffne die Tür und anstatt eines Paketboten, steht der Briefträger vor mir. „Entschuldigen Sie die Störung, ich habe einen Express-Brief für Sie.“ Ich nehme den Umschlag verdutzt in Empfang und bedanke mich höfflich, bevor ich die Tür wieder schließe. Als ich den Namen des Absenders lese, fangen meine Hände unweigerlich an zu zittern. Er ist von Dir! Panik schießt mir durch die Glieder und ich setze mich auf die Bank im Flur, die wir sonst nur zum bequemen Schuhe anziehen nutzen. Ich brauche lange bis ich endlich den Brief geöffnet und zitternd in den Händen halte. Mit jedem Satz ändert sich meine Gefühlslage, als ich fertig bin und den Brief zu Seite lege, sitze ich wie versteinert da. Tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf, die ich versuche gleichzeitig zu sortieren, bis sich endlich einer manifestiert. Ich werde demnächst wahrscheinlich Vater! Der Gedanke war wie ein Befreiungsschlag, ich lese noch einmal den Absender, die Adresse ihrer Eltern steht unter ihrem Namen. Ich zögere keine Sekunde, lasse Baustelle, Baustelle sein und schnappe mir den Autoschlüssel. Drei Stunden später bin ich am Ziel und wahrscheinlich wegen diversen Verkehrsdelikten, um einige Punkte in Flensburg reicher. Kein Licht in der Küche, ob überhaupt jemand da ist? Im Laufschritt überquere ich die Auffahrt, die wohl erneuert werden soll, da sie ohne Pflaster Belag daliegt und mit Absperrband umspannt ist. Ich Klingel und horche nervös, ob ich etwas im Haus höre. Wie ich noch weiß, ist die Tür extra verstärkt und schallgedämpft und bin deshalb überrascht, als du plötzlich vor mir stehst. Kein Wort bringe ich heraus, und am Beben deiner Lippen erkenne ich, das es dir nicht anders geht. Wer braucht schon Worte, wenn Blicke alles sagen können! Plötzlich schwankst du besorgniserregend, ich reagiere blitzschnell, um dich mit meinen Armen aufzufangen und an mich zu ziehen. „Ich halte dich“ flüstere ich dir ins Ohr “Ob mit oder ohne einem Dutzend Kinder!“ (Ende)
  11. Wahrlich schon der erste Blick verriet wie nah die Zwei sich standen Schicksal lenkte ihr Geschick sodass sie zueinander fanden Herr Weide war dem Wasser angetan und hing darüber tief geneigt Frau Pappel hatte einen and'ren Plan ihr Blick hat Richtung Licht gezeigt. Am Stamm waren sie tief verbunden auch tranken sie vom gleichen Saft der heilte ihrer beider Wunden und schenkte ihnen Lebenskraft. Irgendwann in diesen Tagen hörte man Frau Pappel sagen: Ein Sturm zieht auf, ein großer gar von Ferne naht die Schreckensmar und drüben wanken die Geschwister oh welch ein Krachen und Geknister Herr Weide, halte mich gut fest ich fürchte, dass die Kraft nachlässt und ohne Ende tost und braust der Wind, ganz gleich wohin du schaust. Herr Weide aber seufzte schwer er ahnte wohl, dass Schlimmes naht im Sturm half keine Gegenwehr nur hoffen, dass ihr Halt sie wahrt. Fest hielten sie des andern Holz ihr Anblick barg noch jenen Stolz mit dem sie vieles überstanden und ihrer beider Art verbanden doch dort wo sie verwachsen waren ach seit so vielen Baumesjahren war nun ein tiefer Spalt zu sehen der Sturm will nicht vorüber gehen noch mühen sie sich festzuhalten zu trotzen den Naturgewalten sie schöpfen dafür alle Kraft aus dem Bande ihrer Freundschaft.
  12. hin und wieder wäre ich gern ein stein rollte nie allein spränge hinab ins tal dächte nicht an not und qual fände ruhe im wasserbett sänge mit im wellenduett manchmal wäre ich lieber ein fisch bliebe immer frisch schwämme flussab kehrte zurück ans quellgrab tauchte neugeboren wieder auf im ewigen kreislauf als mensch schwanke ich zwischen wunsch und sein fühle mich riesengroß dann wieder zwergenklein verlösche ohne macht wie ein zündholz in der nacht
  13. Anonyma

    Abschiedsbesuch

    Abschiedsbesuch Bejahrtes Haus am Rand der Metropole, erzähle mir von dir, von alten Tagen, von frischem Putz, von Jugend, Wohlbehagen, vom Ofenrohr, von Holz und Eierkohle. Jetzt bröckeln deine Mauern, Ziegel fehlen und deine blinden Fensteraugen glotzen ins Nichts, um meiner Gegenwart zu trotzen, du willst mir die Missachtung nicht verhehlen. Im Garten wachsen Disteln, Kletten, Rosen, was einst gezähmt, ist lange Zeit verwildert, es wichen die Mimosen Herbstzeitlosen. Und auf dem Boden, vor der Tür, die Matte: Verblasste Schrift zeigt offen, ungemildert mit 'Will' und 'en', was fehlt und was sie hatte.
  14. AlexPee

    Natur

    Abend Vogel Betagte Abend Monden Sagen, aus Sternen fast sich erst der Wagen. Im Glanz gefunkel Spiegels dunkel, sah alles noch, in Wimpern voll die Nacht. Wie sacht sich doch alles im Winde wiegt. Ein Traum der vormals Stille blieb. Ein Takt aus dessen Klang man sich verliebt. Wie alles das, verlebt gelebt noch wenn sich wahr ein Korn erhebt. Da wurde Tau, zum schöpfen eines Baches Weg. Verzweigt Geäst, ein leeres Knospen Blatt sich legt. Auf dessen rosig Sinn, sich fand ein liebend Wind. Im Augen blassend Abend Rot, da wurde alles Herzens gut.
  15. (vorweg: ich bin neu hier und würd mich sehr über Kommentare und Kritik freuen!) Eine Seuche versteckt sich im Land, kaputte Augen, kaputtes Gedankengut, Schwefelgeruch, der Geruch von verbrannter Erde liegt in der Luft, schales Bier in versteckten Kneipen, oder die Krawatte locker um den Hals, geballte Fäuste in Thor Steinar Jacken oder in schicken Mänteln aus Karstadt, bereit zu zuschlagen wenn das Gesicht nicht passt. Sie flüstern oder schreien Parolen aus einer anderen Zeit, zerbrechen und verbrennen und schreiten im Gleichschritt während andere rennen, andere flüchten, rümpfen ihre Nasen, wutverzerrte Gesichter und beißen in ihren Döner, wenn der Sitznachbar in der U-bahn betet. Hass und Wut gerichtet auf Menschen, oder doch Ratten?, man kann nicht mit ihnen leben, man kann nicht mit ihnen reden, ich will mein deutsches Bier!, wir gehen vor die Hunde, durch sie, durch ihn, durch dich, sie packen ihre Waffen aus, Pistole, Messer oder Wort, und gehen nach dem Abendessen schießen und ich kotze und schreie vor Wut.
  16. Menschenskinder Warme Tage, laue Nächte, lassen früh die Knospen sprießen, Blumen blühen, bunt und wild. Stürme toben, Regenwolken überschwemmen, statt zu gießen, stören das Idyllebild. Ratten stöbern durch die Gärten zwischen all den Betonbauten, finden Futter leicht im Müll. Füchse sterben unter Härten, wenn sie Menschgeruch vertrauten, fressen Köder, werden still. Wasser überflutet Keller, Bäume fallen in den Wäldern und im Buschland: Flammenmeer. Fehlen Bienen, schweigen Vögel, fault Getreide auf den Feldern, krächzt kein Rabe, nimmermehr. Mütter weinen, Babys fallen und in all die Frühlingsdüfte mischt sich schwefliges Cordit. Panzer rollen über Leichen, lassen selbst den Boden bluten, nehmen die Verwesung mit. Feuerwerk aus Laserstrahlen leuchtet heller als die Sonne und der Ozean verdampft. Kernkraftwerke explodieren, Satelliten fallen strahlend aus dem Orbit in den Staub. Nur der Geist von Mutter Erde blickt am Ende auf die Leere, schlägt die Hände vors Gesicht, weint ein Meer aus Kieselsteinen. Fort sind alle ihre Kinder, sie ist wieder ganz allein.
  17. Vaters drohende Gestalt Fred war kein Kind der Liebe, es gab wenig Lob, doch bei jeder Gelegenheit Hiebe, ja , seine Kindheit war geprägt von Hass und Gewalt, im Traum verfolgt ihn heute noch Vaters drohende Gestalt, seine Stimme hallt heute immer noch in seinem Ohr, so als wär´s gestern gewesen, kommt es ihm vor und heute hat er einen Artikel in der Zeitung gelesen, „misshandeltes Kind ist nicht einmal zwei Jahre gewesen“, Blutergüsse, Brüche und noch vieles mehr, die Verletzungen waren alle zu schwer, viel zu spät kam die Rettung für ihn, Fred schlug die Zeitung zu und legt sie wieder hin. ER ist nun erwachsen und er hat sich ein eigenes Leben aufgebaut, doch er spürt die Kerben auf seiner Seele und er sieht die Narben auf seiner Haut, ER will seinem Sohn eine schöne Kindheit geben, ohne Hass und Gewalt, denn sein Sohn wird dieses Jahr auch zwei Jahre alt, niemals wird er seine Hand gegen ihn erheben, es muss für jedes Problem eine bessere Lösung geben, deshalb geht er mit offenen Augen durchs Leben, misshandelte Kinder, sollte es niemals mehr geben.
  18. Frühling mit der Zauberharfe weckt mit magisch-sanftem Klang die Natur aus ihrer Starre die geschlafen hat so lang Unaufhaltsam grünen, blühen Baum und Strauch in Wald und Flur Veilchen, Krokus, Hyazinthen strahlen in der Sonnenflut Blütenduft schwebt in den Lüften säuselnd, webend sanft und sacht Vögel zwitschern ihre Lieder Hoffnung schwingt im neuen Tag und des Menschen Herz erwachet das so schwach danieder lag
  19. Kirsten

    Winterseele

    die Kraft der Steine fließt in meine Finger zarte Sonnenstrahlen wärmen meine Winterseele aus der Ruhe fährt ein Boot der Friede umrahmt die Stille des Augenblicks
  20. Ich bin eine Insel, wenn ich sie schließe die Augen, kann schmecken, die salzige Brise auf meinen Lippen, kann riechen den Duft von Flieder und Nelken und Meeresluft und meine Klippen, sie singen im Wind wie schön doch die riesigen Wellen hier sind wenn sie zerspringen, an schwarzem Gestein zu sprühenden Farben, im Sonnenschein die Möwen durchfliegen und wecken dabei die Seeadlerkinder, mit ihrem Geschrei wo reisende Robben gern kommen, an Land um sich zu sonnen, in meinem Sand Kein Mensch war je hier, wegen der Riffe nur in der Ferne, seh ich ihre Schiffe schneeweiße Yachten, in tiefblauer See vom Fernweh getrieben, schon seit eh und je Wär ich ein Maler, dann nähm ich den Pinsel doch so schreib ich euch Ich bin eine Insel
  21. tocoho

    Tränen der Trauer

    Verzeih mir Freund, ich war nicht da, als es für dich so wichtig war. wie du dich fühlst, hast du verschwiegen, bist bis zum Schluss dir treu geblieben. Jetzt stehe ich an deinem Grab, die Tränen fließen sanft herab, ich weine, leide, denk an dich, doch weine ich vielmehr um mich. Das du mit mir nicht reden wirst, dem ich so gerne zugehört. mit dir zu lachen, Träume leben, mir Rat zu holen, für das Leben. Ich weine, weil ich fern geblieben hab dir so lange nicht geschrieben, war stets beschäftigt, nicht bereit, dich zu besuchen. keine Zeit. Es ist zu spät, dich zu umarmen, bist fort gegangen ohne Klagen, die letzten Worte sprachst du nicht, warst so alleine, ohne mich, warum war ich nicht da, für dich ? Der Trauer Tränen fluten mich, ich bin dein Freund, ließ dich im Stich, du hast zu sterben akzeptiert, und doch das Leben so geliebt, verzeih mir Freund, ich war nicht da, nimm meine Tränen mit ins Grab. **** Du würdest sagen, tröste dich ich gab mein Leben nur zurück. und meine Seele, glaube mir, ist jetzt ein Stern und leuchtet dir. Wir sterben nicht, wir gehen fort, zu finden uns an neuem Ort. tocoho Berlin 2020
  22. Der Sonne entgegen auf all meinen Wegen, das war mein Ziel, doch ich wollte zu viel. Es ist anders gekommen, viele Träume zerronnen. Nun lebe ich im Augenblick, doch insgeheim - wünsche ich mir - mein altes Leben zurück.
  23. Nur der Moment zählt Durch den Nebel etwas sehen, wird uns niemals je gelingen, ruht ein Blick am „Lang -Vorbei“, weil „Moment des Damals“ sei zu präsent, wir rückwärtsgehen. Schauen wir nur auf das „Morgen“, so wie auf das „ferne Gestern“, wird verschmäht der „Augenblick“. Gehen Blicke stets zurück, bleibt ein „Jetzt“ für uns verborgen. Im „Vorüber“ nicht verharrt, zugewandt der „Gegenwart“, spüren wir erst den „Moment“, den ein „Atemzug“ benennt, wahres „Dasein“ offenbart.
  24. Lichtsammlerin

    Heilung

    Die Hände ausgestreckt Heilung suchend. Den Schmerz zu fassen die Wunde durchdringen mit Lebenskraft. Ins Dunkel gehen wo die Trauer wohnt. Die Augen waschen mit dem Salz genommener Unschuld klarer sehen. Das Herz befreien sanft berühren als wär es ein verletztes Tier. Heilung suchend - die schläft tief in dir.
  25. Das Herz bergen Mit neun Jahren wurdest Du verlassen: Der Russe, er war schon im Dorf! Bekam die Frauen dort zu fassen; er war innerlich ausgebombt und außen nur Schorf. An der Hand Deiner gemordeten Mutter verlorst Du den Grund für Dein Leben: Das Land der Ostpreußischen Seen und Kutter. Heilung hat es für Dich nie gegeben. Deine Wege, Mutter, sie waren verschlungen. Traurig, öde und leer, wie Du. Jahrzehnte habe um Dich ich gerungen; bekam als Werkzeug die Feder dazu. Heute kommen andre ohne eigenen Grund; mit nackter Haut nur den Bomben entflohen. Tragen Angst in den Augen, Trauer rings um den Mund. Ihr? Ihr werdet sie nicht bedrohen!! Wir tragen die Feder ! Wir sind ein Herz. Wir sind alle Kinder von Mutter Erde! Wir stehen aufrecht für die Heilung vom Schmerz. Auf dass endlich Frieden werde! (Dezember 2015)

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