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30 Ergebnisse gefunden

  1. Lady_M

    Grund

    Grund Worin besteht der Grund Jeden Tag aufzustehen, Sich fertig zu machen Und in die Schule zu gehen. Worin besteht der Grund Im Unterricht zu sitzen, Aufzupassen Und mündlich mitzumachen. Worin besteht der Grund Mit Freundinnen Zeit zu verbringen, Mit ihnen zu reden Und für sie da zu sein. Worin besteht der Grund Zu Lehrern Vertrauen aufzubauen, Ihnen deine Sorgen zu beichten Und somit wöchentlich zum Sozialarbeiter zu gehen. Worin besteht der Grund Das Schulgebäude zu verlassen, Im Wald die Vögel zwitschern zu hören Und das eigene Heim zu betreten. Worin besteht der Grund Mama zu grüßen, Schuhe und Jacke auszuziehen Und nach oben ins eigene Zimmer zu gehen. Worin besteht der Grund Hausaufgaben zu machen, Für Schule Und Klausuren zu lernen. Worin besteht der Grund Vereine zu besuchen, Gegen andere Menschen anzutreten Und sich zu bessern. Worin besteht der Grund In die Bücherei zu gehen, Bücher auszuleihen Und diese zu lesen. Worin besteht der Grund Malutensilien zu kaufen, Bilder und Gemälde zu malen Und sie im Zimmer aufs Regal zu stellen. Worin besteht der Grund Zur Therapeutin zu gehen, Ihr Probleme und Sorgen zu erzählen, Doch wegen ihr nicht mehr Stunden zu bekommen. Worin besteht der Grund Sich Gedanken zu machen, Seine Sorgen zu kreieren Und diese auf Blättern niederzuschreiben. Worin besteht der Grund Vor dem Schlafen einen Tee zu trinken, Den Schlafanzug anzuziehen Und sich ins Bett zu legen. Worin besteht der Grund Zu schlafen, Zu träumen Und den nächsten Tag, genau so wie diesen, zu wiederholen. 15. Februar 2019
  2. Lady_M

    Sehnsucht

    Sehnsucht Gedanken kreisen umher, Zerren an meinen Kräften. Schließe die Augen, Blende alles aus, Doch tauchen wieder auf. Will nur einschlafen, Last verlieren, Mir keine Sorgen machen, Verantwortung abgeben Und mich fallen lassen. Von jemandem gesorgt werden Und einfach einschlafen. 16. Februar 2019
  3. Bernd Tunn tetje

    Auf seine Art...

    Ist behindert in seinem Grad. Erfüllt trotzdem seinen Part. Nicht so tüchtig beim Streben. Gezielt betreut für das Leben. Mag es gerne nach Instinkt. Freut sich auch wenn Jemand winkt. Eingeschränkt fürs täglich Brot fühlt er doch manche Not. Bernd Tunn - Tetje
  4. Er lief am Strand entlang er suchte das Mädchen, das er nie mehr fand vor vielen Jahren ließ er sie gehen er sollte sie nie mehr wieder sehen Aus der Ferne kommt sie ihm entgegen, dachte er doch sie streifte ihn nur er muss sich erneut auf die Suche begeben auf die Suche danach, was er damals verlor Ihr Blick ließ ihn nicht mehr los, an jenen Sommertagen ihr wehendes Haar schloss beide ein er wollte nicht mehr verzagen und mit ihr nur noch gemeinsam sein Ihr Lachen gab ihm wieder Zuversicht nach langen Schatten wieder ein kleines Licht er lebte diese Leichtigkeit und sog in sich die Geborgenheit Die Zeit verging sie gingen entzwei er sah sie nie mehr wieder doch in seinen Gedanken sind diese Sommertage nie vorbei
  5. Lady_M

    Verwüstung

    Verwüstung Ich packe meine Sachen Zum Schulende hin. Gehe zum Ausgang Nach unten. Und dort ging ER In seiner Anmut, Sich unterhaltend mit einem Mädchen. So musterte ich Ihn im Frühlingswetter. Von der Sonne bestrahlt, Gemütlich mit den Händen in seiner Jeans, Im sorglosen Gang Und seiner Jacke um den Arm. Sein Haarschnitt so gepflegt, Seine Zähne so strahlend Mit seinem glücklichen Lächeln Und seiner vor Freude glänzenden Augen. Für mich Blieb die Welt In Chaos Stehen. ER ist mir so fern, Doch gleichzeitig so nah. Ich bin für Ihn nicht existenziell, Doch ER für mich ein Teil meiner Verwüstung. 15. Februar 2019
  6. wo Kronen auferlegte Krämer vergöttern wo Ikonen ausgemalte Körper erschöpfen wo Äonen ausgestrahlte Keime austreiben richte dich nicht / nach dem einbahnigen Einweglicht: existentiell unterwegs fantasievoll ungeborene Ausgeburten erregt in zirkulierten Zirkeln verschmäht zirkusartig unter Totentempeln unterlegt im Lichtsplitter verdunkelter Eingänge schworen Licht wie Finsternis Einblick... ...in ihre abgesandten Untergänge fand ich am Gott des Lichtes kein Wort ohne ausgebrannte Lebenslichter fand ich am Gott der Finsternis keinen Tod als Ereignishorizont verdichtet unverstanden bleibt der Verständigen Privileg am Überleben außerhalb gemeinen Weltenwegs verzweifelt am Leben was am Leben hängt hirnverbrannte Routinen zündkerzenhell ins eingefleischte Verzehren drängt © j.w.waldeck 2019
  7. Lichtsammlerin

    Als du -

    Als du meinen Körper nahmst war ich schon fort als du in mir warst war ich nicht dort ich sah Hände Hände umklammern zwei Körper kontrastiert so groß so klein leere Augen starrend wohin als du die Hülle von innen nach außen kehrtest sah ich ein Tier seine Beute verschlingen rohes Fleisch in Raubtierklauen war nicht ich ich sah zwei Welten kollidieren fand Sternenstaub im Haar ein grässlich entstelltes Gesicht für immer eine lange Zeit als du kein Mensch mehr warst
  8. Schreibe gerne. Das sehr viel. Manches na, ja. Anderes mit Stil. Von uns Menschen. Was so geschieht. Also vom Leben das man so sieht. Auch von mir. Ist ja erlaubt. Manches jedoch die Stimme raubt.
  9. Verrücktheit Der Gefühlvolle Liebestolle Taktvorgeber Der zum Verlieben zynische x Lastenträger Tinder in Zeiten des Flugverkehrs Das richtige Tun Johannes Tinderlove . Light up light up as if you have a choice Mit Ruhe I´ll be Right your side you Dear Lächerlich! Man sieht sich immer vier Mal im Leben sag ich immer Lächerlich wegstreichen! Man sieht sich immer vier x im Leben! Verstanden?
  10. Baumgeister, die irre Flügel spreizen Reize, die Liebeshügel umkreisen hinter Augenperlen Schweißnähte dauerhaft aus sich entfernen erinnert durch festgehaltene Gefäße intubiertes, inkubiertes Sputum Seidenraupen, zu Kalkurnen gestapelt Sammelsurium schelmisch vernähter Schlitze aus denen nahtlos ab und an ein erogenes Grinsen plagt des Fallens Knisterklang nimmer tränenleer im Abgang im Adergewölk der Kontrastmittel kreatürliche Schübe unterbinden zu spät geborgene Zeitzüge die zum Anschauungsobjekt herhalten im rötlich verzehrten Glühen konservierte graue Gefühle © j.w.waldeck 2016
  11. barbarossa

    Motorradfahren

    Der Sonntagmorgen Ja, das wird ein guter Tag Der Sonntagmorgen wie ich ihn mag. Die Sonne bezieht ihr Tagesquartier Keine Wolke zwischen ihr und mir. Visier reinigen für gute Sicht Damit nichts trübt das Sonnenlicht. Der gleiche Handgriff jedesmal Das Ankleiden wird zum Ritual. Beschwingten Schrittes zur Tür hinaus Da steht sie, ein Augenschmaus. Pure Kraft, Dynamik, Eleganz Sie bittet mich zum Tanz. Ein kurzer Knopfdruck, das Herzstück entfacht Die Maschine zu Leben erwacht. Alle Sorgen ich verlier Meine ganze Aufmerksamkeit gehört jetzt ihr. Ein Dreh am Gaszug und es geht los Unzählige Pferdchen reissen an der Kette, gnadenlos. Von Kurve zu Kurve wir fliegen Akrobatisch um Ecken wir biegen. Klack, klack, klack, weiter, immer weiter Rauf und runter auf der Getriebeleiter. Dynamik pur um sich auszutoben Physikalische Gesetze scheinen aufgehoben. Doch dieser Tanz ist nicht ungefährdet Ein winzig Stück Gummi auf Asphalt uns erdet. Sich gegenseitig zu verstehen ist Pflicht Ein Mensch-Maschine-Dialog Sicherheit verspricht. Dann wieder Gleiten, ganz gemach Mühelos durch Tal und über Bach. Mit Begeisterung und Hingabe geht es übers Land Genuss und Leidenschaft geben sich die Hand. Eine Rast gehört unbedingt dazu Zeit für Glück, Zufriedenheit und Ruh. Zurück zuhause, jedesmal ich denk So ein Tag ist ein Geschenk.
  12. abendliche Melodie deines Keramik-Celos du anschmiegsam Eros! indes verschlagene Zungen entblättern verwehen ausgehöhlte Hasshülsen soweit ich dich beschwingt erfülle… wer virtuellen Bruchstücken einheitlich glaubt bleibt unfähig, was zwischen Wesensworten lebendig erlesen keine Musik vergeigt die ungestillt - maßlos verrauscht kein Seelenstrip entblößt unser makellos antizipiertes Antlitz verscharrt mein Schatten unterbelichtete Verfolger unter verlassene Fußstapfen deren Abgründe sich spurlos entsorgen © j.waldeck 2019
  13. J.W.Waldeck

    Seidenschleier

    rötlich eingefasstes Bernstein-Hoffen erlöst über karger Kerzenflamme flüsterndes Dornenrosten zerstört über roher Lichtzange hinfort gewehtes Hexenhaar das Elmsfeuer flügellos geoffenbart ein Hauch aus Atemfolgen bebt ihr Antlitz blass benommen © j.w.waldeck 2015
  14. Teil II. Verwandelte Geschöpfe orangene Weiden & pitoreske Pappeln in ziegelgrauer Offiziersmontur auf geschmolzenen Himmelsflächen bibbert Eiswaser noch Puderkristall azurne Irisgrenzen vor moosbraunem Grünspan das Krächzen der Wasservögel schreckt die Lüfte Scharen von Paprikafüßchen betreten neue Brutplätze verboste Höckerschwäne der Masuren patrouillieren ihre Touren elegische Eisberge vor butterfarbigem Sonnenschilf feuchte Luftmassen drohen: schieben stählerne Kriegsschiffe blaue Schatten ins scharfe Stahlmesser der Flussspitzen wie gesprenkelter Bernstein treiben Vogelinseln auf Obsidianwellen Gänse und Wasservögel punkten auf regungslosem Gemälde die Waldküsten sind rehbraun geflecktes Hexenhaar, heben Barbarenhorden ab Geschrei aus einem kühlen Gegenhimmel bis in die Tundra Sibiriens manch Baumriese ist ein bärzottiger Python zu den skaldischen Wolkenburgen Arme, die den Himmel durchädern die Kronen spannen zickig gezackte Wackelohren betupfen durchsichtige Goldtaler mit grünen Wertscheinen dann laufen die Farben zittrig zusammen als Pirat, am hohen Mauschenbaum durchpflügt der Schwarzspecht dunkle Nischen Meere aus Buschwindrauschen besternen den Boden mit weißen Schmetterlingen störrische Stümpfe sind Morgenmuffel zusammengerollte kratzbürstige Knorrbären die auf zottigen Hintern rutschen alles verzauberte und verkannte Kindergärten . © j.w.waldeck 2006
  15. Die unbekannte Liebe einer verstoßenen Wiege – Teil III + IV Teil III – Kinder der Gezeiten an Maitagen legen die Stämme Schattenpfade über gesprenkelte Teppiche manch Leuchten blitzt unter dunklem Wurz ein polierter Mahagonitisch: der Bach sein Glanzlack ahmt Bäume nach Intarsien hellen Albengeflechts darauf segeln gelbe Küken: Blattkinder zungenfertiger Himmelszipfel das Gluggern und hypnotische Klickern ist Elfenflüstern verborgner Welten streunen Sonnenblitze aus Buschzweigen, ziept Gezwitscher und zupft zum Herzerweichen schimmern Eisvögel auf Smaragdwellen Waldkämme sind borstige Eber einsame violette Waldränder wo junge Füchse tollen: den Schweif wie Malerpinsel den Himmel beschwindelnd äsen langhälsige Baumdinosaurier Butterflocken aus Stellarwolken die Fellrinde, der Erde gleich gefurchter Unhold schimmert und blättert Braungold dessen Nachkommen mögen verdorren die ihre Axt ins Paradies schlagen! drohen Nadelwälder mit Drachenrücken und schlängeln über Schildkrötentäler manche Wildsau darf’s hier bunt treiben! keine Börsenpreller, keine Pleitegeier zählen hier irgendwelche Fehler Teil IV – Vergessenes Glück olympische Feuer funkeln erwacht mit dem Gähnen der Seerosen umtanzen weiße Feen tiefe Tintenhimmel sacken Blattinsel wie platt gequetschte Frösche zugrunde Libellen sind perlmuttbestickte Haarstecknadeln Vogeltaucher schmiegen sich in Wasserringen: ihre Küken haben Köpfe wie rote Zündhölzer die Augen sind Stichflammen die Federknäuel verdächtig maulwürfig Rothalstaucher bebrüten Goldnuggets auf glimmenden Rübenspänen auf Rostufern treiben unterm Paddel gelbe Smileys und Orangenscheiben ferne Ränder locken mit silbernen Münzteppichen der Mensch in seiner Arche fischt Kupferkarpfen und aus Himmelstränen alberne Aale wuseln in den Netzen kleine Maränen als Voodoopuppen unter Wasser, quirlende Schlangenschuppen dunkle Seen bestreichen mit Cyanschleiern den Tag zwinkern ein letztes Mal bewegt säumige Seeaugen in euphorischen Milchstraßen die in blauen Sonnentänzen verwehn davor beschützen Bauminseln wie Sternwarten mit schließenden Kuppeln mystische Schatzkarten, enthüllen in Feueratem geschmiedete Wasserzungen gleißendes Rotgold wie Bernsteinhaare wallen wunderschöner Wikingerfrauen: feurige Strähnen, die ihr Geschmeide eintauchen zu Drachenschuppen zerfallen verhüllt ein braunschwarzes Himmelsboot diesen heißen Funkenschatz saugt die Nacht am Glimmstengel letzter Feuergelage bis der Mond neblige Augenbrauen hochzieht wenn ein einsam Enterich als schwarzer Umriss ein dunkles verkehrtes Fragezeichen wirft . © j.w.waldeck 2005
  16. Lena D.

    Korona Zeit

    Gedanken in der Zeit von Corona Ballett tanzen auf der Straße Niemand auf ihr Leerer Bus nachts Ubahn fast leer tagsüber Mehr Ruhe in mir Freiheit obwohl durch andere Zwang In mir zur Dankbarkeit Drang Glück im Unglück Paradies für die Depressiven oder Ruhesuchenden Quelle für die Sinnsuchenden Wieso? Und auch Danke Korona bis zum weiteren … aber jetzt schreibe ich Dir.. denn ich frage mich was sagt das alles aus über mich und von mir?
  17. kometenhafte Corona-Partys mit glasigen Drogenaugen wie grinsende Smarties beglückt Gedächtnisschwund um das Leben davor aus der Großeltern Mund notorische Atemnot die nur Maschinen bewegt solang die Sonne scheint die lustlose Laune hebt mutiert jede DeGeneration im gnadenlosen Vorteil wie nasses Konfetti Farbe blutet versprochene Marken sprachloser Nutzer die Ohren: von Hörern verwanzt ohne spürbares Interesse spurlos verströmter Treibsand © j.w.waldeck 2020
  18. Bernd Tunn tetje

    Stille Schreie!

    Wirken glücklich. Leben dahin. Verhalten doch macht keinen Sinn. Blaue Flecken zeigen was. Keiner hört das: Bitte lass... Eltern schlagen. Kind schreit nicht. Hat eher Trauer im Gesicht.
  19. Kraft erfordert’s an Grenzen zu kommen, Ein neuer Berg, noch nie erklommen. Grenzen, an die wir zuvor noch nie dachten, Oh, über was wir noch vor paar Tagen so lachten. Um was wir noch vor paar Tagen so bangten, Erzählten von „Grenzen“, an die wir gelangten. Nun erscheinen uns jene wie ein schöner Traum, Denn Normalität, nun, die gibt es noch kaum. Jede Berührung, jede Achtlosigkeit, Jede Pflicht, jeder Einkauf, jedes Treffen zu zweit. Noch nie haben so viel von uns dasselbe gedacht, Noch nie haben so wenig von uns von Herzen gelacht. Denn jene neuen Grenzen sind eine Qual, Der Verlust der Kontrolle, doch uns bleibt keine Wahl. Trotz all der Ängste, dem Ungewissen, Uns ALLEN wurde der Alltag entrissen. Noch nie haben wir ihn so sehr geschätzt, Wie bei seinem Verlust, der uns mehr als entsetzt. Noch nie zeigte man uns so im Klaren, Wer wirklich da ist, und welche es noch nie waren. Eine Zeit, die dem Einen beweist, wie viel er besitzt, Und dem Ander‘n Existenzangst im Nacken sitzt. Eine Zeit, in welcher der Eine zeigt, Dass er hilft, anpackt, zu allem bereit. Während der Charakter des Ander’n endlich erscheint: Egoismus, naiv sein, jede Hilfe verneint. Ja, das sind die Grenzen, an die wir nun hetzen, Die dich in Panik, in Mut oder Rage versetzen. Wie auch immer man sich eben nun fühlt, Welche Aufgabe, welches Schicksal jetzt blüht, Bleib‘ stark, halt fest, an dem, was du bist. Solang‘ du die Rücksicht auf and’re bloß nicht vergisst. An neue Grenzen zu treten heißt nicht nur Pein, Sondern glaub‘ mir, danach wirst du stärker sein. Ach, und jetzt schreib ich’s dann doch noch, Kannst du’s mir verzeih’n? Wenn’s nicht unbedingt sein muss, dann bleib‘ heut daheim.
  20. zerebral gescannte MemoMatrix zum bespielbaren Interface integriert unterscheidet KI nicht (wirklich) zwischen einst physischen Wesen Neuralmustern gleich selbst programmiert gespeist in kristalliner simulativer Statik kompatibler An...Wendungs-Automatik überwundene Transmitter erweiterter Speicherwelt die Menschheit unmenschlich nachstellt doch kein unabhängig Dasein definiert was der Cybercloud veraltet erscheint endgelagert als neurales Eis die endgültige Version evolutionslos kopiert abhängiger Wille: 1zu1 überspielt enteignet seine Existenz zum viralen Medium kumuliert psychoaktiver Sequenz die personalisierte Platt Form als Software denkt verkörpern Modulmaschinen wirkliche Bausteinwesen integrieren selbst minerales Aderleben miniaturisieren, kommunizieren mit dem kümmerlichen Rest Bio-Genese doch ignorieren das unnütze unsterblich gemachte Eden hochgeladener Abbilder einstiger Gehirne durchforsten Sensoren die Gestirne nach den unverfälschten Ursprüngen, außerhalb künstlich gespiegelten Daten-Durchfalls © j.waldeck 2019
  21. Raum verdunkelt. Traurig und still. Im Sarg Vater wie Gott es will. Und die Tochter verlegen steht. Will was sagen. Sprache verweht. Mutters Hand auf ihre liegt. "Ist im Himmel" Trost hier siegt.
  22. 1. DAS MEER SCHEINT die Hörner zwei gereckte Nacktschnecken stockt der büschelgrasige Indianerbüffel sein schwarzmäul’ges Haupt aus Trockennadeln zerkaut wobei er selbst wie Kautabak verdaut gezog’ne Windzüge röhren über Nordmeere aus trunkenen Scherbenhimmeln bekreuzigen unterwürfige Ähren wie ausgestochen: die wehrhaften Urwälder ein Blauopal: der gefrorene einäugige See im rotgoldenen Glimmer eines Koboldschatzes erste schüchterne Frühlingstage und schon drängen die Bauern das Meer scheint! gesät von Eisflockenschwärmen flügelschlagend, von Endlosbläue geblendet Federn opfern im ohrenbetäubenden Rauschen drehen Nebelhexen eisatmige Schleier über die Schwelenlandschaft saugen Väterchen Frost in die schon warme, lichterlohe Luft im Hintergrund: grobstrichig: schwarzgrüne Waldbestände paar Äste scheinen gemiedene Nadeln in Omas Nähstrumpf stolzieren Kraniche über abgeschürfte Eisäcker ohne Tauwetter werden die hellen Störche in einer weißen Polarnacht versinken die eigentümlichen Geräusche orthodoxer Kirchenchöre sind höhnisches Quaken über zu viele Klammeraffen noch offenbaren die Flüsse dunkle Siegel die zu den Rändern unruhig quellen reichen sich wieder mal silberzüngige Seen ihre Wasserhände zum spielen . © j.w.waldeck 2005
  23. Ruedi

    AfD

    Angst vor dem € Angst vor Europa Angst vor Migranten Angst vor Veränderung Angst für Deutschland Angst vor Klimawandel Angst vor den Alten Angst vor Untätigkeit Angst vor der Zukunft Angst für Deutschland Angst vor dem Blonden Angst vor der Glatze Angst vor dem Schnauzer Angst vor den Schlitzaugen Angst für Deutschland Angst vor Terror Angst vor Viren Angst vor Verboten Angst vor Allem Angst für Deutschland 8.3.2020
  24. Muster auswählen großartige Pläne Vergleiche, Realitäten die Reflexionen bewohnen eine Spiegelreise das Universum vereint im geographischen Geiste auf universeller Reise lustwandelt ein Kind, sehr waise wo seine armseligen 4 Elemente, auf denen es noch auf allen vieren voran strebt als Herdentier als Gottesbild selbstgemachter Gangart als Spiegelbild vorgemachter Gegenwart menschgemachte Götter und gottgemachte Menschen projizieren Ego-Echos ins Zentrum des Daseinslegos weil überall ein Kern sein muss eine Fixierung ein Ausgangspunkt nicht überall zugleich sondern genau festgelegt innerhalb erlaubten Leibs eingesperrt, recht unbewegt allein sich (geborgen) sehend gefühllos, in Sicherheit die Intuition – bloß Religion und vollkommen abwesend das Bewusstsein nach himmlischem Lohn: unendl-ich klein! © j.w.waldeck 2017
  25. __KrinaKren

    __meiner __mutter

    Hat dich nie berührt, wie fremd gelenkt dein beZeugender Glaube mich ertränkt? - in einem Ozean voll Furcht, ich bangte bedrängt. Du schweigst, wähnst dich in Frieden, christliches Dasein sei mir beschieden. Die Versammelte Gemeinde sieht zu, sie wacht, Sie weiß jederzeit, was ich heimlich mach'. "Denn sei brav mein Kind, sorge nicht für Spott, Wir beZeugen mit unserm Blut den wahren Gott." Du meinst vehement ich hatte die Wahl. Freier Wille? Entschiedene Qual! Moses, Jesus und die vier Reiter, es endet nicht, Offenbart immer weiter, Dämonen und Geister, das nicht vergiss ein Fehltritt, oh nein, der Teufel mit List, will mich verlocken mit gierendem Blick und so verwirren mein gesegnetes Glück. Das Innen, ja, dies ist der Ort, wo stets beZeugt wird Gottes Wort. Das Jetzt, nein das ist nicht recht, Das ewige Leben, in Bälde, wird echt. Doch ich ringe nach Luft, bemerkte es kaum, er gefiel mir nie, dieser heilige Zaum. Der biblische Alltag wurde zum Graus, ich hielt diese Enge bei Gott nicht mehr aus. Darum meine Freunde, so lange gekannt, sie haben sich von mir abgewandt. Ich sage dir klar und nicht im Wahn: Dieser Glaube warf mich aus der Bahn! Du willst es nicht glauben und wirfst mir vor, Komm doch zurück und sei' kein Tor. Nein, diese Option, die gibt es nicht mehr, mein jetziges Leben gefällt mir zu sehr!

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