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  1. intrinsische Spaltung Lebe, Kind, ewig in mir musst mir nichts heilen kannst einfach sein was du mir sagst lachst, weinst und schweigst bist alles du, lebendig und gut bleibe, ich höre dir zu will mitfühlend achtsam sein gemeinsam sind wir nicht allein. (Serie "Affirmationen vom guten Geist der Welt")
  2. Der Schnee ist bereits gefallen. Er bedeckt und ummantelt uns. Die Fußspuren so heimlich und leise , Innerhalb von Sekunden können sie unsichtbar werden. Es folgen neue , die von den alten nichts mehr wissen wollen. Der Schnee hat zu uns gewhispert.
  3. Federtanz

    Federherz

    Vom Abendregen nass trat ich vor die Haustür verliess meine nassen Schritte als Pfützen meiner selbst vom Lärm der Strassen - in meine innere Ruhe Unsichtbar öffneten sich die Türen eine Stimme gab mir Heilung und legte mich trocken ins Bett das fehlende Etwas im Kopf öffnete mir den Blick hielt mein Herz gab mir einen Weg und führte mich Etwas zog unter meinen Kissen die Ruhe gross hielt mir die Nacht hin und fragte mich, wie viele Sterne ich sehe beweglich und leicht bis in den Schlaf Etwas holte mich aus dem Zimmer in die Freiheit gab mir eine Stimme fernab meiner Feder pflanzte mich liebevoll wie ein Gänseblümchen in eine Sommerwiese Herz vor meiner Haut Herz vor meinem Herz Herz vor mir selbst war wie ich Wir fanden unsere Hände so leicht wie der Klang des Windspiels Augenbraue an Augenbraue verliebte ich mich in dich Und wann immer du aus meinen Träumen gingst gab ich dir immer etwas von mir und ich betrachtete ihn aus mir heraus aus meinem Blickwinkel bis ich mich selbst neu gebar Auf einer Sommerwiese die jede Nacht mein Zuhause ist wächst mein Leben jetzt so weich heran dass mancher glaubt, ich sei eine Blume Bild: Pixabay
  4. Wenn du schläfst schleich ich mich Vorbei an dein schlummerndes Ich Hinein in dein Unterbewusstsein Und stehle deine Träume Und wenn du wieder erwachst Ein Stück leichter als die Nacht davor Kroch ich längst schon wieder aus deinem Ohr Und klebe an der Zimmerdecke Dort in der finstersten Ecke wie eine Schattenschnecke Ohne Regung eingerollt ohne jede Bewegung Und warte auf die Dunkelheit in deinem Geist Um heimlich schleimig wieder saugen zu gehen Stern um Stern aus deinem Himmel entfernt Die Seele am Schluss ganz aus dem Leib entsternt
  5. Gelüst, in tiefer Schlucht zerstört, wirst trauernd, betend angehört. Man redet, doch der Geist ist schlicht: ein lang verblich'nes Moderlicht! Erhört sei - kindlich - das Gemüt, das in der platten Einfalt blüht! Wer hat die dämlichsten Absichten? Die Lösung hat der Mensch mitnichten. Nur die erbosten Matschgesichter und die Geldgier sind die Richter in der Zeit der falschen Zeichen, die drohend bis zum Himmel reichen. Der Täter sieht sich unerkannt - von Galgenstricken nicht genannt, in röchelnd blutigem Gewebe... auf daß der Satan ihm vergebe! Angetan von der Unschuld Macht, hält Zerberus die Höllenwacht! Geifernd neigt die Ehrfurcht sich dumpf, vor der Vermutung lediglich... weil tropfend Tränen sich ergießen, die zum Strom der Wahrheit fließen: Der Lebenshauch wird ausgeblasen - verfallen nur dem Sinn der Phrasen!! Text ©Alf Glocker / Roland Walter Bild ©Alf Glocker
  6. Über die Endkontrolle von Worten Worte lege auf die Zunge, bevor du sie in den Luftraum eines anderen entlässt. Sie könnten Vieles, einen Seelenfrühling, ein Todesurteil und mehr zum Inhalt haben. Wälze sie im Munde hin und her, Zerkau, zerbeiß sie, wenn nötig, prüfe, ob sie fad, bitter oder süß. Vor allem die großen wie „Liebe“, „Freiheit“ und weitere, die mit blendenden Gewändern umkleidet, die prüfe, klopfe ab mit der Checkliste möglicher Fragen auf ihre Wahrhaftigkeit. Auch die kleinen lasse nicht außer Acht. Schon ein- wie zweisilbige können -wiederholt- die Atmosphäre vergiften. Worte sind Pfeile, einmal von der Sehne geschnellt, können sie eine ganze Welt mit neuen Farben und Empfindungen erschließen wie die goldenen Pfeile des göttlichen Bogenschützen, sie können auch unheilbare Verletzungen durch Gift bewirken. Daher prüfe, bevor du Worte in den Atemraum anderer schickst, womit du die Spitzen deiner Pfeile bestrichen hast. Reaktionen und Wirkungen wahrzunehmen, steht auf einem anderen Blatt.
  7. Bernd Tunn - Tetje

    Draußen...

    Draußen… Schmerzen zeichnen ihr Gesicht. Für die Beiden ein Gewicht. Ihre Hände sind in seine. Tut mir leid dass ich so weine. Zärtlich sind sie beim Schweigen. Draußen sich die Lichter neigen. Küsst ganz zärtlich seine Frau. Sanfte Geste in dem Grau. Bernd Tunn - Tetje
  8. Das goldene Glöckchen bimmelt Es wird dinniert, zu Tisch! Ein Festmahl für die Oberschicht Serviert wird Kinderfleisch ganz frisch Schlachtreif gezüchtet über Jahre Die neuen Delikatessen nach dem atomaren Krieg Wir wollen ja nicht mehr wie die Wilden sein Dafür machen wir uns auch ganz fein Und bitten die Unterschicht zur Kasse Das zweite Kind von Familien zweiter Klasse So sitzen wir mit Tüchern auf dem Kopf und warten Auf die kleinen Fleischhäppchen mit Haut, die Zarten Etwas Kultur muss sein Auch in einem Reigen anonymer Gourmands Kultiviert soll man genießen Der erste Schritt zurück in die Zivilisation Wie wir sie kannten 🍽️
  9. Wir sind alle verloren – klar! Macht gar nichts! Aber wie findet für wen der Untergang statt? Das ist doch auch sehr wichtig. Warum sollen wir uns totfressen oder totarbeiten, wenn die anderen Hungers sterben?! Alles ist gut? Gut, wie es ist? Warum? Weil die Welt untergeht? Sie geht aber nicht so gleichmäßig unter, wie es die göttlichen Lehren von Rambazamba vorschreiben! Da gehört schon viel mehr dazu! Man muss sich doch helfen! Gegenseitig, und hauptsächlich, wer kann. Der muss retten – nicht sich, nein, generell. Alles was Recht ist! Die Ursachen müssen beseitigt werden, wie die Ergebnisse gleich mit. Das verlangt die Pietät, die Dings und die Bums, und die Not, in der sich befinden mag, wer will: Wir sind da! Das Mitleid obsiegt nicht nur weit entfernt von den Schlachtfeldern, es waltet froh gestimmt unter den Menschenwesen. Aber: Wer hilft eigentlich den Bestien? Haben die keine Hilfe verdient? Sie können doch nun mal nichts dafür, daß sie sehnsüchtig zu uns aufblicken, oder? Immerhin riechen wir sehr gut – frisch gewaschen, wie wir jeden Morgen sind, den fetten Beutel in der Tasche und den „Segen“ unserer Herren im Kreuz! Wenn das nicht super appetitlich ist?! Streicheln wir sie, die Bestien, selbst wenn ihre Vorfahren unsere Vorfahren tausend Jahre lang gefressen haben – jetzt ist jetzt! Und wenn sie dem einen oder dem anderen von uns mal eine Hand abbeißen, was macht das schon?! Verhungern dürfen sie jedenfalls doch nicht, nicht wahr! Sie denken ja auch nicht an Rache! Und sie haben keine Instinkte! Sie denken nicht sehr viel anders als wir! Und sie sind vor allem in Not! Seit wir uns von ihnen befreit haben, bekommen sie nicht mehr ausreichend Futter für sich und ihren Nachwuchs. Da blutet uns schon das Herz! Also schön, hinausgehen und dem ersten Wolf oder Bären zu sagen: „Bitte friss mich auf“, wollen wir natürlich nicht, aber dezent anbieten könnten wir uns doch zumindest. Bestien sind schließlich ebenfalls …, sind immerhin …, na gut! Egal! Sagen wir doch einfach: „OK, wir haben uns ewig lange geprügelt, bis wir schließlich den Längeren gezogen haben, dann haben wir eure Wälder abgeholzt und eure Hasen vernascht – jetzt kommt ihr einfach zu uns und bekommt das Gnadenbrot, ihr könnt freien Auslauf in unseren Tretmühlen haben und ab und zu dürft ihr, wie früher, einen von uns massakrieren.“ Wie hört sich das an? Sehr gut, möchte ich sagen! Ab sofort habt ihr unser ganzes Mitgefühl, und eure Anwesenheit in unseren Städten geschieht zu unserer vollsten Zufriedenheit. Zurück in die Wälder könnt ihr ja nicht mehr, weil da nichts ist, was ihr noch gebrauchen könntet. Das liegt zwar nicht ganz allein an uns, sondern ebenfalls an eurem ungezügelten Geschlechtstrieb, aber was soll‘s – ihr wisst es ja nicht anders. Unsere Hamsterläden stehen euch ab sofort offen, da könnt ihr dann alles tun, was euch Spaß macht. Wir drehen inzwischen am Rad. An unserem, damit wir ruhig bleiben, und an dem der Geschichte: zurück, bis zu dem Zeitpunkt, an dem ihr uns beinahe vernichtet hattet. Dann mischen wir die Karten neu und schauen, was passiert. Irgendwie wird sich das doch vereinbaren lassen: Wesen und Wesen. So viel unterscheidet uns ja wirklich nicht. Gut – ihr geht nicht immer ganz astrein gerade und aufrecht, ihr schaut uns ein bisschen komisch an, so, als ob ihr uns eben am liebsten fressen wolltet. Aber das finden wir schön! Wir haben Freude an noch total unverfälschten Gefühlen. Lasst ihnen am besten bei uns freien Lauf. Hier darf niemand eingeschränkt werden, außer wir durch uns selbst natürlich, denn das gebietet wiederum die Scham, welche wir für den Anstand halten. Uns jedenfalls ist es egal was ihr seid, Wolf, Bär oder Drache, wir beschützen auch Bestien! Text und Bild ©Alf Glocker
  10. Bernd Tunn - Tetje

    Gebannt...

    Gebannt... In ihren Glauben wirkt sie gebannt. In dieser Starre noch nie gewankt. Glaubt sich lebendig im geistlichen Licht. Auf innere Zwiespalt so wenig erpicht. Mit Gott geredet wie es immer so ist. Während des Segens beginnt der Riss. Zu wenig geprüft wo sie so steht. Ihre Fassade nun doch stark erbebt. Andere Meinung wühlt sie da auf. Gestört ist grad` ihr Glaubenslauf. Bedenkt sehr viel von Christus betreut. Ehrliches Bringen lebt sie nun erfreut. Bernd Tunn - Tetje
  11. Joshua Coan

    XIX IIVII IoOI UIUOII

    Eisenfleisch wuchert über den kalten Boden Pochende Ranken klettern würgend verhärtend die Wände hoch Organisch metallisch geschuppt doch roh wie rostiges Fleisch inzwischen Der Innenraum lebt im Weltraum Eierschalen platzen und saure Sporen benebeln die Luft mit ätzendem Kratzen Die Gebärmaschine öffnet die Schenkel und spuckt die leergesaugten nackten Leiber in Massen aus Während sich irgendwo Arme die hautlose Materie scharf aufkratzen feucht und frisch roh Augenlose Gesichter verschmolzen mit dem Raum geboren statisch manisch mechanische Reaktionen auf Temperatur Sehnen zäh und gespannt auf knochig drehenden Rädern rastlos rotierend doch ohne Funktion Beispiellose Bewegung Säugling unter Glas geschwollen mit Verhärtung knospiges Wachstum Abkapselung Flatternde Hautfleischvorhänge im fahlen Kalttaulicht tropfen verdicktes Rot wie maschinenölartigen Sirup Schallrohre zucken die steife Luft zur tanzende Membran die über Spannungsspitzen Druck ausgleicht Die rettende Gasflasche im Mund aufgedreht bevor das Vakuum die Wärme abreißt Im Bad aus flüssigem Metall das oben glänzend härtet und körnig verstaubt bis wieder umgerührt und am Noppenboden verklumpt die Fühler reizt Klebrig klumpiges matschiges Weich im Schlauch aus geöffneten Knochengefäßen gesaugt Stöhnende stupide Leiber werden bewegt aber bewegen sich nicht von Selbst geschoben bis zum Loch und dem Fall ihres Lebens Schmerzleiter und Nervenregler aufgedreht bis die gezackten Linien gelb leuchten und Funken gebären wo sich Teile schlecht verbinden Drucksog hochgepumpt das zähflüssige Rot mit den schwarzen Kapseln angesaugt und von Rasiermesser Rotoren in hohlen Raum zerstäubt zu klebrig dicker Luft Chemische Exekution durch Entzug lindernden leichten Drucks und herab Pressung abquetschender Unnachgabe Nabelschnurbindung an die emotionslose Mutter die mit Bitterglanz hochplatzende Blasen lindernd stillt Perpetuale Orgasmen im Pulsarring wechselnder Kugelblitze auf den fleischigen Knospen Stickig im Fasernetzkokon langsam aber sicher an der Feuchtigkeit ertrinkend Weissagung mit Würmern die ihr eigenes Innerstes Verzehren und sich in sich selbst schleimig gebären, ausscheiden und wieder verzehren Würgend auf dem Weg ohne Ziel vorbei an salzig konservierten Hohlknochenmumien Abfolgetode in kleinen Schritten sterbend während ungezählter Wiedergeburten mit Amnesie Alle Emotionen verflüssigt abgepumpt und in Phiolen dosiert für gezielte Stiche mit der Aluminiumspitze Schlangen an der Tunneldecke zischen Echos durch den organischen Raum Zusammengeschmolzene Leiber kriechen blind durch die Flure ohne Bewusstsein aber mit Instinkt Thrombosen in den Kanälen voll zappelnder Tentakeln bis die rostigen Rohre platzen Haut als Trommel dumpfer Laut und wie ein Gummiband gespannt während das Multiwerzeugmaulinsekt an der lackierten Umrandung nagend seziert Ich sitze hier als Sofathron und vegetiere zum stampfenden Beben wie ein donnerndes stakkato Hämmern während die dicken tropfen auf mein gelüftetes Gehirn aufschlagen Und ich denke mir das Tote lebt und das Organische nicht doch ist es das was sich bewegt Und ich umrunde platonisch die Ausscheidung und frage was ist mir heilig Während ein anderes Ich sich abnagt wie ein Rasierer mit unendlich Strom Und sehe Das Gott im Spiegel nur Spiegel sieht die sich reflektieren Während er zusammen mit mir masturbiert Doch dieser Gott krepiert wie ein Insekt vor den Füßen zerfallender idealer Statuen namenloser Wesen Der Fall bodenlos aber bewusst und unfähig zu sterben Das ist kein Traum hinter einem Traum in einem Gedanken Das ist die Realität die du gerade erschaffst in deinem Kopf Sie lebt in Neuronenblitzen, so lange dein Bewusstsein an diesen Zeilen klebt H.R.Giger gewidmet
  12. Tristesse im November Was ist der November, wenn er dich innen trifft? - Anlass für kollektives Sinnen? - Ewig langer Allerseelentag? - Abfalleimer für Sommerfreuden? - Tümpel für Faules der Herbstzeit? - Erzwungener Verzicht auf Sonne und Wärme? Sommertage, längst vergangene Sinnenfreuden: leichte Kleider, helle, warme Nächte, Tanzen bis zum ersten Morgenlicht, samt erfrischendem Bad im Baggersee. Mit schwindendem Licht flutet Traurigkeit in deine Innenäume, breitet Dunkles seine Schatten über trübe Tage. Vielleicht ahnst du: Dieser Wandel ist auch ein Teil in Dir. Negierst du deinen November, willst dich zerstreuen, vor dir fliehen, bedenk: Du reißt ein Glied aus der Kette deiner Jahreszeit, aus einer Zeit in deinem Leben. Fremdes Licht erwarte nicht! Zünd selber eines an! Sei Flamme, sei Wärme dem Nächsten! Dann könnte der November dir in deinem Dunkel leuchten.
  13. Spiel! Spiel so gerne mit dem Bösen. Kann sich so nicht davon lösen. Der bestimmt durch seine Hand. Zieht ihn mehr ins Spielerland. Will noch mehr als nur das. Kontrollverlust bleibt ohne Lass. Versinkt ganz tief im Zockermeer. Ertrunken ist die Gegenwehr. Bernd Tunn – Tetje
  14. Durch den Spiegel könnte ich dich Würgen Dir Daumen, Zunge und Kopf verdrehen Dich ordentlich schlagen, mit Faust in den Magen Die Flausen sollen dir vergehen! Schau nicht so blöd, dumm und dreißt Dir mach ich Beine, und breche sie dann Deine hässliche Fratze im Licht, raubt mir Nerven und die Sicht! Ich schwöre du wirst mich fürchten irgendwann Immer stehst du mir im Weg! Nie kann ich mich im Spiegel sehen Du bist besessen, und kannst mich nicht vergessen Warum nur willst du einfach nicht gehen… Aber ich weiß etwas, dann gehst du drauf Ich nehm den Hammer und mit ganzer Kraft Bist du zerbrochen, zersprungen die Knochen Scherben stecken im Gesicht und ich hab´s geschafft
  15. AlfGlocker

    Märchen für Mehrjährige

    Als das liebe Sönnlein über dem Savännlein, am Horizöntlein aufgegangen war und die braven Löwlein und Tigerchen, Krokodilchen, die lieben Hyänlein und die Schlängelchen erwachten, da rauschten die Blättlein am ergrünenden Ästchen vor Freude! Das Leopärdlein und das Gepärdchen schickten sich an den niedlichen Gazellchen nachzustellen. Die putzigen Spinnchen drängelten sich zwischen den hohen Hälmchen der Elefantengräsleins, auf ihre Öpferchen zu, denn sie hatten ja ihr Giftchen nicht umsonst in ihren Zänglein parat. Auch das nette Menschlein guckte aus verschlafenen Äuglein ins Wieglein der Natur, worauf es, wie jedes Tägchen ein unbändiges Hüngerchen verspürte. Sein Mägchen knurrte wie ein Wölflein und so beschloss es auf Bonbonsüchtlein zu gehen. Aber gerade als es aufstehen wollte kam ein lustiges Häufchenlein Riesenheuschreckchen daherchen und verspeiste es bis auf die Knöchelchen. Die freuten sich so reichlich beschenkt worden zu sein und trugen seine Teilchen jubelnd hinfort, um ihr eigenes Brütchen zu füttern. Da lachte sogar das liebe Sönnchen und hüpfte verträumt über das Horizöntlein in sein kuscheliges Bettchen, so daß das Möndlein, das bisher darin geschlafen hatte, vor lauter Über- Unter- Hell- und Hartmut über das Sternleinhimmelchen kullerte. Dadurch mussten dann sofort alle lieben Kinderchen, der Tier-und Menschelchen, außer den Eulchen in Athenchen und den Fledermäuschen-Vampirchen einschlafchen, damit sie nicht gefressen werden konnten, wie arme Kirchenmäuslein oder Wanderrättchen von Hameln-chen. Text und BIld ©Alf Glocker
  16. Joshua Coan

    Gesundheit!

    Advent, Advent Die Mutter brennt Der Vater auch Und sogar das Haus Feuer hier Feuer da Wärmt unsere Herzen Das kommt davon Muss man niesen Beim Ausblasen der Kerzen
  17. AlfGlocker

    Lebenshilfe durch Trottologie

    Die Trottologie ist eine Sparte der Medizin, die sich mit der Unangefochtenheit unbescholtener Seelen befasst. Will heißen: sie lässt Anfechtungen der Seele erst gar nicht zu, ob sie danach unbescholten bleiben oder nicht! Der Treibstoff dafür, das Trottoluol, ist nicht an Tankstellen erhältlich. Es wird eher in Tempeln ausgegeben, in Schulen verabreicht, in Familien und in politischen Parteien gebraucht, an Arbeitsstellen empfohlen und überall dort, wo Orden verliehen werden, sichtbar gemacht. Das Trottoluol ist vielseitig anwendbar! Es ist ein Aphrodisiakum, es ist stimmungsaufhellend, karrierefreundlich und kräftesparend. Dazu kommt noch, daß es quasi überall fast umsonst erhältlich ist. Man nimmt es weder in Pillenform zu sich, noch gibt es Tropfen daraus – man atmet es sozusagen ein! Denn überall ist die Luft geschwängert davon! Funkwellen, die den Äther durchdringen bringen es heran, öffentlich ausgesprochene Worte, denen nicht ganz ungefährliche Überlegungen zugrunde liegen, schwingen im Raum und projizierte Bilder vermitteln es mit einer Leichtigkeit, die auf unkontrollierbare und unkontrollierte Glücksgefühle schließen lassen. Zum besseren Verständnis noch zum Thema „Gefährlich“ oder „Ungefährlich“. Trottoluol darf nur als wertfrei angesehen werden! Daß es Schutz und Sicherheit gewährleistet muss genügen! Ob dabei das Intelligenzniveau allgemein oder partiell, schlagartig absinkt oder nicht, ist zweitrangig. Es entfaltet seinen Segen eben ohne Ansehen der Absicht. Das braucht nicht weiter Beachtung zu finden! Gerade deshalb ist die Trottolgie auch so zukunftsweisend! Menschen, vor allem in Ballungszentren, leiden heutzutage immer mehr an Stress und Vereinsamung! Die aphrodisierende Wirkung des Trottoluol dagegen ist heilsam in jeder Lebenslage. Erst einmal auf die richtige Stufe der trottologischen Erkenntnis gebracht, finden sich die Leiber und somit auch dann später die Seelen, wie von selbst. Im Parlament wird daher auch bereits über eine pflichtmäßige Regeleinnahme des Trottoluol debattiert. Damit, so meinte kürzlich der oberste Staatsdiener, sei ein Weiterbestehen des Volkes als Ganzes nicht weiter infrage gestellt. Auch könne die allmorgendliche Einnahme von Trottoluol vor dem Aufsuchen der Arbeitsstelle die meisten Schwierigkeiten beim Broterwerb weitestgehend beseitigen. Trottoluol nütze dem Arbeitnehmer, wie auch dem Arbeitgeber, dem allerdings der Gebrauch des Trottoluol streng untersagt zu bleiben hat! So jedenfalls ließ der Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes Eberhardt Säuling verlauten. Ein Regierungssprecher bestätigte dies! Damit hat die Trottologie nun endlich ihren Siegeszug durch alle Ecken und Enden der Welt angetreten. Wobei das „Enden“ nicht so wörtlich zu nehmen ist, denn, obgleich viele immer noch unzufriedene Unbelehrbare, geradezu das Welt-Ende im Gebrauch des Trottoluol sehen, ist es doch, wie uns Fachleute bestätigen, das einzige Mittel zum Überleben. Jedenfalls gilt das für alle, die es vermutlich gar nicht benötigt hätten, weil sie eh schon einschlägig vorbelastet sind. Text und Bild ©Alf Glocker
  18. AlfGlocker

    Das fremde Es

    Es denkt und also ist es auch? Mein Universum; Schall und Rauch, dreht sich fatal um keinen Sinn?! Wie gut, daß ich dies Es nicht bin. Ich schau ihm zu wie es verläuft, wie es das Mühsal auf sich häuft, wie es sich Brüche hebt und lacht: „Das hab ich alles selbst gemacht“. Wie konnte ich das so erschaffen? Es machte mich doch nur zum Affen, der sich noch fragt wie kann es sein, daß ich entstand als bloßer Schein? Dies kleine Abbild ist mein Avatar, der ich nicht sein will, wirklich wahr. Wer sagt hier „Du verkörperst mich“. Das seltsam' Es bin also ich?? Text und BIld ©Alf Glocker
  19. Darkjuls

    Klimakterium

    oder Wechseljahrsbeschwerden der Erde Der Mensch hat jeden Tag die Möglichkeit, diese zu vertun und nutzt das.
  20. Vogelflug

    DIE KLIMAANLAGE

    DIE KLIMAANLAGE ES IST UNAUFHALTSAM GEWORDEN. DIE NACHRICHTEN WERDEN IMMER BEDROHLICHER. ICH MACHE MIR KE INE SORGEN, SONDERN VORWÜRFE. FÜNF KINDER! UND SCHON LACHT D IE ERSTE ENKELIN. BALD HAT SIE GE BURTSTAG. SIE IST EIN SONNENSCHE IN. HOFFEN, STREITEN, DEMONSTRIEREN, PROTESTIEREN, VEGETARISIEREN, WE NIGER AUTO, WENIGER KONSUM, ALL ES FAIRER, REGIONALER, VIEL NACH HALTIGER – UND SOWIESO HUNDERT JAHRE ZU SPÄT. ICH SAH MICH IMMER ALS HEITEREN MELANCHOLIKER - EIN TROTZ-ALLE DEM-TYP, UND NUN? EIN IMPLOSIVES ENERGIEBÜNDEL. VIELLEICHT WÄRE ES LÄNGST PASSIERT, WENN ICH MEI NE MITTE NOCH HÄTTE.
  21. AlfGlocker

    Ich liebe dich

    Ich lieb dich samt dem Ohrenschmalz, dem Achselschweiß, den Nasenpopeln, denn ich bin dauernd auf der Balz - und Hasen möchten eben „hoppeln“. Ich liebe dich trotz dem Charakter, den du zu deinem Körper hast - denn unsere Beziehung ist intakter wenn wir nicht denken...ohne Last! Ich lieb' dich halt weil du da bist und „Sachen“ hast, die ich nicht hab... Ob du nun Star bist, ob Statist - du merkst, daß ich mein Herz dir gab? So wollen wir wohl mit uns tauschen, bis uns die vollen Sinne schwinden! Lass nur das Blut in Adern rauschen - so daß wir uns aneinander binden... Bis uns die Lust auf Lust vergeht - auf was uns ausmacht, hier auf Erden... Doch so lang die Welt sich dreht so lang' woll'n wir auch glücklich werden. text und BIld ©Alf Glocker
  22. Vogelflug

    Italienisch kochen

    Italienisch kochen Je länger ich sie anschaue Je länger du mich anschaust Ich enttäusche mich Du enttäuschst dich Er Sie Es enttäuscht sich Wir enttäuschen uns Ihr enttäuscht euch Sie enttäuschen sich Du enttäuschst mich Nee, du mich Wenn du meinst Ich bin enttäuscht Du bist enttäuscht Er Sie Es ist auch enttäuscht Wollen wir tauschen Du hast was verloren Was denn Zwei Pünktchen und ent Ach so Brauche ich das denn Weiß nicht Haben wir noch durchwachsenen Speck Wieso Für die Minestrone Ja hier der Bacon Aber Minestrone ist doch italienisch Achso Aber sag doch einfach Meinstrohn Dann wird das schon schmecken Wenn du meinst
  23. So hoffe ich möge die mir noch verbliebene Zeit im ruhigen Fluss verschlungener Wege durch die Landschaft des Lebens beschaulich dahinfließen bis zum Horizont meiner Jahre wo mich Licht empfängt und geleitet in eine andere Welt
  24. Verständigung Wichtig ist, dass wir was sagen ohne reden, kein verstehen selbst wenn wir der Sprache mächtig kein Verstehen, wenn verdeckt klingt es mysteriös und prächtig ist ein Sinn darin versteckt, möcht man in die Tiefe gehen ohne sich vorn Kopf zu schlagen Verständigung fordert verstehen wichtig ist, was wir wie sagen
  25. Warum? Warum die Kleine? Bernd Tunn - Tetje
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