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  1. Carolus

    Ein Nachmittag im Spätsommer

    Ein Nachmittag im Spätsommer Lustlos schlendert der Wind am Waldrain entlang. Letzte Wiesenblumen nicken verschlafen. Mit leichter Hand streut er Sommerasche umher. Im Nachmittagsmeer fischen zuckende Spinnennetze. Mücken beschwören tanzend ihren einzigen Tag, unbewusst, dass kein Morgen. Die Zeit ist nah, da Blätter Farben sammeln für den Abschiedsschrei, denn angefacht sind die Feuer, darin sie verglühen. Am bleiernen Himmel hasten Jäger. Den Tod tragen sie am Leibe, stürzen herab, fauchen Seelenängste, wollen Wild zur Strecke bringen, steigen auf. Ihre Spuren verrinnen gegen Osten. Tief ducke ich mich, suche Schutz unter dem Blätterdach einer Buche. Ein Gejagter bin auch ich in einer Zeit, die aus den Fugen.
  2. Letzte Sterne steh'n am Himmel, Käse prunkt mit Edelschimmel, glitschig windet sich der Aal! Frauen tragen Menschenfrüchte, Gauner schreiben Weltgeschichte, und Monde wechseln allemal! So vergeh'n die Tagesläufe, Esel machen Hamsterkäufe, Beutel sind bald dick, bald schmal, Sorgen blähen Angstgewichte. Es regiert die Zeit das Schlichte und Monde wechseln allemal! Niemand will die Lösung wagen, Bürger ordnen sich in Plagen, Redner labern durch den Saal: Wirklichkeit erlebt Ausflüchte! Der Laberkopf ist ohne Dichte und Monde wechseln allemal! Chancen sehen sich verschleudert, geistig wird zwar noch gemeutert, denn kein Fortschritt ohne Qual... Doch der Wahnsinn macht zunichte, lobt verrückt das stets Törichte - und Monde wechseln allemal! Vom Morgen bis zum Abend lachen die den Mist zum Gockel machen. Sie häufen für sich Kapital! Zu andern sagen sie „Verzichte, beug dich dem Urteil der Gerichte!“ Und Monde wechseln allemal! Nichts passiert in der Nation! Man übt die Fehlinterpretation! Idioten tanzen ohne Zahl! Philosoph hat keine Lobby, denn das Denken wird zum Hobby – und Monde wechseln allemal!
  3. AlfGlocker

    Kuss-Lynn

    Oh Mysterium, das du wohl bist, hast du Körper und Gesicht? Ich weiß gar nicht was es ist – aber ich vergess’ dich nicht! - Ist das Rätsel mir zu groß? Forderst du mich nur heraus? Ist’s dein Phantasiebild bloß? – Dein IQ bis „dorthinaus“? - Wellenartig strömt dein Leben, wie aus einer dunklen Quelle – und ich steh im Rausch daneben, fasziniert an einer Stelle… - die mich ganz im Zweifel lässt. Wie bist du nur zu entziffern? Errare = gleich humanum est. Geist geht gegen alle Chiffern. - Ob sich etwas lösen wird, steht in deinen heißen Sternen… bin ich nur vom Schein verführt? Klippen lauern in den fernen, - ungewissen Raum-Momenten, die als Fallen mich umgeben! Spuren seh’ ich (in Fragmenten), die den dichten Schleier weben, - der dich nebelhaft umgibt… Und ich denke an ein Wesen Das ein wildes Da-Sein liebt – Oh, was bin ich doch vermessen!!! - Text und Bild ©Alf Glocker
  4. Joshua Coan

    Tag der hohen Töne

    Ich dreh das Radio auf Die Operndiva wird laut Und zum blanken Hohn Äff ich sie nach mit hohem Ton Der Teekessel pfeift Draußen Fliegeralarm Der Nachbarshund jault Eine Bombe schlägt ein
  5. Verteilerschlüssel Zeitraffer: ein Privilegien-System definiert virtuelle Werte und löscht jede unbequeme ID Konten und Karriereleben lösen sich auf als wärst du nie gewesen JO W4rT3kk illegaler Reality Hacker vormals Meinungsmacher bei Self Refresher, Tochtergesellschaft des CELLo'FAME Konsortiums .. als ich sie gehen ließ schmolz das Licht meiner Quantenseele nein, vergiss es nie! Perfektion ist das Ende der Fahnenstange die Sackgasse festgelegter Befehle kein Weiter im Kreislauf notorischen Austauschs keine unfassbare Facette überrascht sie vegetiert charakterlos ohne das Vitalenergie fließt hierarchische Sammelurnen seid ihr: toter als tot, um mal zu wurmen die BORG-Standards von Morgen: Zugänge und Mitspracherechte musst du von Providern – von Halsabschneidern borgen die Bandbreite konstruierter Klischees auf deren Wischiwaschi-Welle du sendest im vordefinierten Modus fingiert die Fabrik aller Realität: wir sind dein Reality-Hack Ansicht, Übertragung und Konsumgrund unser Einfluss ist dein Ausdrucks-Crack: wir scheißen dir in den Mund! © j.w.waldeck 2007 Memory-Stasis Eraser
  6. Black Box Botenstoff was im einseitigen Flusse treibt kommt an, irgendwann es fließt und darum lebt es heißt ES, bis es sein Treibgut abtreibt in Zirkeln verschiedener Zeit was um alle Hindernisse kreist überschlägt sich und taucht ins tiefe Abenteuer und ja, dieser heilige Mal-Abend bekommt Feuer um jedes Lager verleiteter Nachahmer wo Nichtversteher 1000 Riesen blechen Stereotypen ohne Stillstand zu treffen entpacke ich geistige Archive einer grenzenlosen Tiefe © j.w.waldeck 2022
  7. AlfGlocker

    Madame Godot

    Sehnsucht, Wesen, Brüste, Po, feine Hände, süßer Geist – Warten auf Madame Godot, um die all mein Wünschen kreist. Göttin aus der Zauber-Sphäre, eile, ich bin dir verfallen, komm gleich zu mir und gewähre mir den größten Schatz von allen. Idealbild, Ziel der Männer, sei für mich nur die Sirene, ich bin zwar kein Frauenkenner (Unsinn, daß ich es erwähne), doch die liebe Phantasie stellt mir dich als Glücksfee vor. Gibt es dich? Gab’s dich noch nie? Bin ich nicht ein armer Tor?! Lass mich glauben, du seist echt, irgendwo für mich zu haben, deine Seele, dein Geschlecht, sind die höchsten aller Gaben. Irgendwann wirst du erscheinen, irgendwann, vielleicht, vielleicht, mich als deine Liebe meinen … dieser Traum ist unerreicht! Text und BIld ©Alf Glocker
  8. Carolus

    Was für ein Sommer!

    Was für ein Sommer!? Fliehend vor des Sommers Hitze, such ich jenen kühlen Wiesengrund, wo ich gern zur Abendstunde sitze unter einem Dach von Buchenblättern, wo ein Bach mit hellem Plätschern talwärts die Gedanken leitet, die mir tags so manche Lust verleidet. Endlich angekommen, öffnet Stille meine Ohren. Ab und zu ein Käfer summt, eine Taube gurrt verloren in der Ferne. Doch mit einem Male fühle ich, als ob Gewachsenes ringsum stumm sein Leid beklagt und auf ein Ende wartet, denn wo einst ein muntres Bachgemurmel, winselt, wimmert, seufzt es aus dem Rinnsal zwischen seichten Wasserpfützen. Dennoch werd ich immer wieder hin zu jenem Talgrund gehen, selbst wenn Tränen dann in meinen Augen stehen. hoffend auf ein Wunder, dort ein sprudelnd Bächlein wiederzusehen.
  9. maerC

    Dingspathie

    Dingspathie Ich fragte neulich meinen Arzt: "Was gibt es gegen Dingspathie?" Er sagte: "Nichts, das ist normal, dafür gibt 's keine Therapie." Ich insistierte: "Kann nicht sein, ich fühle mich doch richtig krank." Er drauf: "Na gut, ich schreib was auf, ich krieg 's vergütet, Gott sei Dank." Dann gab er mir noch einen Rat: Bewegung an der frischen Luft. Das steht in jedem Buntjournal, weshalb der Tipp bei mir verpufft. Ich nervte weiter: Was hält er von Yoga, Schwimmen oder so? Er meinte: "Gut, das Wichtigste: Sie kriegen hoch mal Ihren Po." Ich war enttäuscht, ich sitze gern auf Sofa, Sessel, Schreibtischstuhl, beim Trinken, Essen zähl ich nie die Kalorien oder Joule. Beim Gehen sprach die MFA1), sie wisse da von einer Frau, die fing zu schreiben einfach an, das lindere den Leidensstau. Jetzt geht 's mir gut, ich schreibe auf, was mir im Leben nicht gefällt, ich rechne ab - und nenn 's Gedicht - mit dieser ganzen blöden Welt. Wenn einer mich für dumm verkauft, dann kommt er vor mein Standgericht, das heißt, ich mach ihn sprachlich rund mit einem fiesen Schmähgedicht. 1) MFA: Medizinische Fachangestellte
  10. Liebe Mutter, lasset uns unser düsteres Brettlein sägen, denn wir stammen vom siebenten Stern, um diese Erdennacht zu überdauern. Unsere Pupillen sind kalkweiß, im Angesicht deiner Träume, die drohend in unsren gesottenen Beinen stehen. Wir sind gekommen um dich zu fragen, wo du dein Zahngold hernimmst, das wir in unseren Hähnchen fanden. Wie schön du gemacht bist, wissen wir ausreichend. Der Geschmack deiner Küsse klebt noch an unseren Kieferknochen. Viel lassen wir nicht zurück. Ein bißchen Skelett, ein klein wenig Staub und eine Zeit, die unbemerkt war. Sehet unseren Mantel, der gesponnen ist aus Milliarden winziger Wesen – er zittert in deinen Winden.
  11. Nachtgedanken Blickst Wanderer, du hoch zum Sternenzelt, trifft das Auge auf eine unfassbare Welt. Du fühlst dich seltsam angezogen, wie durch einen Zauber mit jenem Licht verwoben. Du spürst, solange Sterne dich zwischen Firmament und Erde in der Balance halten, solange Mond und Sonne das Licht einschalten für Tag und Nacht in deinem Leben, bist zeitlos du im Raum geborgen. So eingebunden in die Zeit, kannst du Gestirne, wie du magst, wahrnehmen. Vielleicht finden Geist und Seele, sobald dein Lebenslicht erloschen, zurück in jene unfassbare Welt, aus der sie einst zu dir gekommen. Wer aber weiß das schon, wenn du nach oben blickst in jene unfassbare Welt und denkst: Auch ich bin Teil von einem großen Ganzen?!
  12. AlfGlocker

    Überschwängliche Heiterkeit

    Die Heiterkeit ist allenthalben ein prächtig‘ Mittel sich zu laben – wie bei Tinkturen oder Salben ist es nur gut sie auch zu haben, zuhause, gut, daß man ein’s hat! Sei niemals ärgerlich, noch platt, verzieh den Mund zu einem Grinsen, sonst geht der Tag dir in die Binsen. - Deshalb sei überhaupt zu nennen: der Humor ist – unverzeihlich für alle, die ihn nicht so kennen – ein Heilmittel und polizeilich total erlaubt. Auch Amtspersonen sollst du davon nicht ganz verschonen. Selbst wenn sie ihn nicht stets vertragen darfst du was „Nettes“ an sie sagen. - Zum Beispiel das: „Herr Obermotz, sie sind heut‘ aber wieder schmuck und das obwohl mit Bauch und trotz… nein, warten sie, s` ist mir genug, wenn sie’s auf sich beruhen lassen. Sie sehen ja, mir fehlen Tassen, dort drin in meinem schönen Schrank. Bei ihnen auch? Na – Gott sei Dank! - Das heitert alle Leute derart er, daß man zum guten, besten Schluss, nach gar nicht langem Hin- und Her auch noch erfrischend lachen muss! Wenn nicht, dann macht es auch nix aus, dann kommst du halt ins Narrenhaus. Auch dort lässt sich’s mit Laune sein – Sag dir nur: Mensch, hast du Schwein! - Text und Bild ©Alf Glocker
  13. Ponorist

    Abgeschminkt

    Abgeschminkt Die Russen Die Chinesen Die Saudis Und all die anderen Sind nette Menschen wie Du und ich Die in Frieden leben wollen Und doch Und immer noch Und immer wieder Vielleicht für immer Haben wir ihren Despoten Ohne Naserümpfen den Arsch gewischt Mit Vertrags-Bla Mit Klugscheiß-Bläh Mit Feigheitsblättern Von Fremdschamdokumenten Um den Ekel abzuwürgen Nur den Eigenmief zu gurgeln Durch Wahl Durch Wiederwahl Durch Koalitionsqual Demokratisch lupenrein Mit dem Kreuz Immer wieder festgebolzt Die Preisstabilität Das Freiheitsgefühl Den Lebensstandard Unseres Wegschauens Haben uns andere gegeben Mit Armut, Angst und Leben Den wahren Preis Der einen Welt Der aller Wesen Kostspielig und delikat Sehen wir bald Gemeinsam, sauber, abgeschminkt
  14. AlfGlocker

    Geheimnisvolle Blicke

    Wesen mit dem samtenen Blick, schau mich mal vertraulich an. Speichere mich auf deinem Stick, du schlägst mich in deinen Bann! Dem kann ich mich nicht entziehen, immer wieder lockt er mich … er ist wie geheimes Blühen, etwas in mir denkt an dich. Was versprechen diese Augen? Was verschweigt mir da dein Mund? Ich versuch, dich aufzusaugen – Du bist angenehm und rund … an den Stellen der Begierde. Passt die Seele auch dazu? Fügt sie sich in eine Zierde der Gesamtheit? – Wer bist du? Dieses soll ergründet werden, ganz akribisch und genau, das ist alle Lust auf Erden: Mann erforscht das Wesen Frau! Text und Bild ©Alf Glocker
  15. Sommer Nacht Stille und doch nicht Still, man hört ganz leis irgendwo die Grillen zirpen. In weiter Ferne Motoren Geräusche die unerwartet passend zum Klang der Umgebung passen. Über meine Wangen heiße Tränen rinnen angetrieben von Traurigkeit und Schmerz ganz tief in mir. Doch ein Blick ein ganz tiefer Blick in die Sommer Nacht lässt sie trocknen, denn mir wird bewusst Ich bin nicht allein.
  16. Im allgemeinen Verbund ab wann spannen garstige Furchen? verweisen Fabeln mein Verstummen? wie der Stämme Stirn erstarrt als würde ein zeitloser Lavafluss darin konserviert und nicht genarrt doch ich bleibe glatt, im Teich-Laich der Frösche mit Bildschirmfratzen die unaufhörlich auf ihre Geräte starren sich apathisch für empathisch halten gar unaufhörlich um Zugang balzen
  17. Carolus

    Der Duft nach Sommer

    Der Duft nach Sommer Den süßlich herben Duft von jüngst geschnitt`nem Heu zieh ich in meine Lungen ein; er ist, wie damals noch, berauschend, frisch und neu. Er wirkt wie Zaubertrank, wie lang gehegter Wein. Mit ihm schlürf ich Erinnerung an einen frühen Sommer ein, als in der blumenübersäten Wiese. mein jugendfrisches Sommerglück mit roten Wangen mich empfing. Die Welt sank mit ihm hin und kam in dieser Weise nie mehr zu mir zurück. Manch Bild ist mir geblieben, von einem Käfertier auf ihrer Brust mit vielen weißen Punkten, von ihrem zugespitzten Mund, vom Schelm in ihren Augen, vom Solosingen einer Nachtigall am Alten Rhein, am Ufer dunkler Wasserfluten, die still und kühl die Zeit begleiten.
  18. Sternendolden, wie man sieht – es ist eine klare Nacht und der weiße Vollmond glüht. Wer da schlief, ist aufgewacht. - Ist in einen Wald gegangen, hat dort lange meditiert, im Gedankennetz verfangen – und das hat sich wohl rentiert. - Hat dort ein Gespenst gesprochen, das im Holz verborgen war, den geheimen Duft gerochen – etwas Furcht im wirren Haar. - Sah die alten Rätsel fliegen, lauschte mit erschreckten Ohren Ästen, die sich ächzend biegen, Stimmen, die noch ungeboren. - Fühlte heimlich Zukunft steigen aus dem dunklen Untergrund, machte sich zum stummen Zeugen, staunte mit geschloss’nem Mund. - Dann zurück nach Haus gegangen, aber etwas aufgenommen, neues Leben angefangen und woanders angekommen. - Text und Bild ©Alf Glocker
  19. AlfGlocker

    Die hohe Lust

    Wenn wir der hohen Lust erliegen, dann ist das Leben wunderschön. Du sollst mir in die Arme fliegen und nicht dem Antrieb widerstehn … der deiner Seele sorgsam flüstert: „Erlebe, was dein Fleisch dir gönnt!“ Spürst du denn gar nicht, wie es knistert und dich und mich beim Namen nennt? Denn unsere Taten sind „Gebet“, das ist die Religion der Liebe, die für uns in den Sternen steht, daß keiner von uns einsam bliebe … Wir fühlen lieber Haut an Haut und mit dem Spürsinn feiner Hände. Wir haben uns nur angeschaut, dann forschten wir uns durchs Gelände, das vor uns ausgebreitet prangt. Wir küssen uns und wir sind ganz, wir tun, was unser Sein verlangt, ja, wir bewegen uns im „Tanz“ …! Text und Bild ©Alf Glocker
  20. auf allen Vieren Reim-Revieren vom Punkte Protegierten die schnelllebige Achterbahn geradlinigen Untertans zum Einreiher ausgelutschter Eier weiß der Brechreiz-Reiher, warum? aber nicht alle runden Dinger sind krumm deren fauler Dotter nur kreationistische Wiederholer los stottert – die so vorhersehbar einer gut asphaltierten Bodenhaftung folgen das nur anämische Nettiketten dieser blutleeren Kollekte egomanischer Affekte Rechnung zollen: dieser Zimperliese! wobei solch begrenztes Zollamt mit Maßband agiert ganz eindeutig nimmer zweideutig gelingt so der poetische Freiflug garantiert! Vorläufer sind vertriebene Teufel und allgemeine Langweiler lieben das gegängelte Gefängnis! wer da nicht offen betroffen ist wird regelmäßig durch... (ein politisches Sieb observiert) PS. letzte Zeile ist Variante B weil A, die war schon unsichtbar da © j.w.waldeck 2022
  21. Joshua Coan

    Brugmansia

    Folge dem Duft der Nacht In einen Schlaf ohne Traum Und wie ein süßes Paar sanfter Lippen Lass die Dunkelheit dich küssen Werde eins und lös dich auf Bild: Pixabay
  22. Stichworte, die Angst und Schrecken verbreiten: Machtmissbrauch, Gedankenverbrecher, Gedanken Auslöscher, Netzzensur, Politische Korrektheit, Korrekturkultur, Cancel-Culture, Dekokratie, Demokratur, Propaganda-Galerien, Prüfungs-Ausschuss, Meinungsfreizeit, Ankreide-Tafeln, Meldesystem, jeder ist verdächtig, sprachlich gesäuberte Bücher, Der Fahneneid geistloser Tyrannei etc... Korinthenkacker (drücken sich sauber heraus) Hierarchievieh feiert seine DOKUdeMENTA billiger Manga- und Graffiti Frisierter! ein Skandal mal wieder über die globalen Tabuisierer der kleine Muck schließt seine flinken Zauberschuhe in die Kabba-listige Truhe fortan ist jede Haltung eine Verwaltung in Dauer-HAFT unter Verdacht… ein Lügendetek: auf Knopfdruck verrückt beseitigt, was unterm Tische glückt: solch Klassenkampf erzeugt nur Krampf! eine korrigierte Kunst, ein Spielfeld für Knochentrockner im PEN Zentrum voreingestellter Würgewelt Anzeiger, die sich als Ausleger aufspielen als Regler und Pfleger amputierter Glieder die zwischen Vorwänden Vorstände abfingern, hörige Codes! bis Anzeige-Tafeln nichts aussagen als Regelwerke für Glory-Holes © j.w.waldeck 2022 soviel zu jenen armen Schluckern die ihr Maul offen zu Markte tragen...
  23. Ihr hautenger Seidenkokon diese indirekte Dichterstimme haucht gekrümmten Porzellanpuppen Email-Smile in den Schönheitsschlaf mit nichts im Sinne als ihre heimatlose Haut gewunden, wie Seelenglas wie funkelnd Nebelschnee hinter geschlossnen Lidern öffnet eine Stimme stumme Lippen: ihre irre Liebe macht alles mit ihnen die aufsteigen über besessene Leiber Musen, aus musealen Totenreichen im Fadenkreuz atmender Altäre hat ihre Nadel sich verstrickt die aus falscher Ehre ein Verhängnis- volles Lochmuster verwirkt: hinwerfend, wie das eingerollte Pergament eingefädelter Schmetterlinge mit sich und der Außenwelt im Kriege findet ihr Rauschmittel durstige Adern erwacht ihre Schrift leibhaftiger Wiege in Luzifers Lichtgarten drum flieht, vor hautenger Poesie! © j.w.waldeck 2022
  24. AlfGlocker

    Frzbrtkld

    Wenn Fischers Fritze nach dem Brautkleid greift und frische Fische noch im Blaukraut liegen, dann weiß kein Mensch mehr, der gestreift, wie Rumpelstilzchen sonntags fliegen, ob man auf rosa Zebrastreifen Rumba tanzt. Und auch wenn tausend Frösche quirlig quaken und tausend wildgeword‘ne Pfaffen quasi quasseln und wenn in tausend Booten welche staken, mit Stangen, wie total verhexte Asseln, dann will ich der sein, der noch Bäumchen pflanzt. Sogar, wenn zwischen zwei verzweigten Zwalben, zwei Zwetschgen zwitschern, hoch und heilig, dann stottere ich noch lichtblau, allenthalben, i-im Fr-Früh-t-au z-z-zu B-Berge, hahab ich‘s eilig, wenn Omama die Weihachtsplätzchen stanzt. Wie weiland gewonnen, so weiland zerronnen, Alaaf, Helau – und immer reichlich fette Beute! Wer stehenbleibt, der hat kein Land gewonnen, also, auf los geht’s los, liebe (aber nur ihr) Leute – denn morgen ist die globalisierte Welt verwanzt! Text und Bild ©Alf Glocker
  25. AlfGlocker

    Abend

    Der Tag ist um, die Nacht rückt an, der Teufel hebt die Hand und dann geht rot das Himmelslicht noch aus - es stürzt das ganze Kartenhaus in sich und über uns zusammen! Die Kraft der Tat hat nicht gereicht, da nun der Tod in Straßen schleicht, die sich ins triste Nichts ausdehnen - umsonst war unser aller Sehnen... die Zeit frisst uns mit ihren Flammen! Und nachts, im fahlen Kerzenschein, da findet sich der Mensch allein, wenn er an dieses Morgen denkt - das uns Traumgescheh'n schenkt die uns zur reinen Angst verdammen. Versuch dir tröstlich auszumalen, daß deine Seele gart in den Fanalen, zu einem großen Spektrum reift - mit dir nach gold'nen Sternen greift, die deiner Phantasie entstammen! text und Bild ©Alf Glocker
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