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  1. Nesselröschen

    Als stünde die Zeit still

    Als stünde die Zeit still Die Obstschale steht schief auf dem Tisch die Ringe ziehen die Ecken lang und innen schimmeln die Nüsse die Stühle warten wohl wissend dass es kalt ist in sturer Heiterkeit draußen Mein Blick hängt unter der Oberfläche brodelt ein Lachen lang genug um durch die Zeit zu fallen
  2. Wie Heimat dringt das Rauschen der Straße in den Raum in ihren Rinnen harrt der Herbst ein Blätterschauer winkt von einem Ast gilbende Blätter fallen übereinander Ein Schmerz zieht sie tief in die Brust und bedeckt den heißen Sommer ich stehe kahl am Fenster lese von den Blättern das Wispern und vom Baum hör ich die Antwort Wort für Wort Haufenweise scharen sie sich zusammen halten still und lassen sich in den Schlaf wiegen ich stehe still am Fenster und lausche dem Nachhall der Worte dem Wispern im Schlepptau des Sommers
  3. Vom alten Mann Was bleibt mir von ihm dem Betagten an Gesagtem und nicht Gesagtem ein Splitter von einem Kern der nicht mehr ist nicht nah nicht fern ein Wort ein Stern Waschen Wenden Sich-Winden Wachen Lachen Sich- Schinden Dienen Trösten Verbinden Heraufbeschwören den älteren Mann wie ich ihn kannte klug und belesen der zum Dank auch mal lächeln kann wenn ich erzähle was er mir gewesen ist ein Vater mit Witz und Charme Grübchen in den Wangen mich im Arm das Streicheln der Hände weich und warm wie er die Straße hinunter ging und für seinen Schwung ein Lob einfing ein wenig klein ein wenig krumm flink und schnell die Augen blau die Haare hell schlicht gekleidet mit braunem Hut und immer freundlich immer gut doch such ich im Rückblick sein Geschick seh ich Lücken keine Brücken zum jungen Mann von damals unnahbar und düster dann und wann heute streichele ich seine blaue Hand er nickt dreht sich zur Wand damit ich geh weiß er es nicht das tut mir weh
  4. ausgebreitet unter mir ihr allerhand auf deinem langen atem du versitzt dich auf dem teppich bunter worte sie ziehn über verdorrte landschaft windstilles blau in meinen wüstenaugen verglüht vorwurf
  5. Gedankenflug Gedanken Lilien wuchern in meinem Kopf Ranken um Leben, Liebe und Tod Ziehen feine Fäden durch Herz und Seele Bis ein Teppich sich webt aus Geist und Gefühl. Auf ihm schwebe ich durch fantastische Welten Blicke weit hinter den Horizont Träume mich nächtens in schwindelnde Höhen Und falle in Abgründe, meerestief. Ich durchschreite die Ewigkeit in Äonen Berühre den Rand der Existenz Umkreise den Thron, wo die Götter sich sonnen Dabei bin ich nur ein kleines Atom. © Herbert Kaiser
  6. Nie wieder … Hospiz Endstation Leben Günter hat die Augen geschlossen Offener Mund, es röchelt beim Atmen Und immer wieder Aussetzer Morphium wird gespritzt Abgemagert zum Skelett Kann nicht mehr essen Eine Frage von Stunden Wie die Ärzte meinen Sein Sohn hält ihm liebevoll die Hand. Vierzig Jahre saßen wir uns gegenüber Im Büro, lachten und schwiegen Jetzt hat das Schweigen Eine andere Dimension Nie wieder … Nie! © Herbert Kaiser Nachtrag: Günter ist heute im Kreis der Familie von uns gegangen ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben
  7. Du in meinen Armen, und die Ahnung. Aus der Zeit gefallene Nächte schaukeln mich über die Spitzen des Eisberges in den Schlaf. Ich tausche meinen Atem gegen deinen und das Fieber deiner Hand, falle in nie dagewesene Tiefen und sehe, die Morgenröte trägt Trauer.
  8. Der Regen fällt wie eine Kuppel und schließt mich ein. Von den Bergen hebt sich der Nebel, und ich blicke durch meine Haarsträhnen auf dich herab. Wie ein Zuckerguss rinnen deine wenigen Worte Abhänge hinab und werden weich noch einmal in den Mulden. Du trinkst die meinen mit der breiten Geste eines Kindes, dem die Welt noch gehört. Der Regen klopft fordernd an meine Tür, als wäre ich sein ...
  9. Herbert Kaiser

    Einsame Stunden

    Einsame Stunden Ich bade in Gefühlen Und trockne mein Haar mit Erinnerungen Damals waren wir uns nah Die Stunden sind im Schnurren einer Nacht verklungen Du fehlst ! Mir bleiben kleine Andenken Die Fotos an der Wand, ein paar T-Shirt, die du vergessen hast Ein schwacher Trost in einsamen Stunden. © Herbert Kaiser
  10. Benno, warum sagst du nichts? Ein Flecken Blut im Staub der Straße. Tränen auf ihrem Kleid. Schluchzen immer wieder. Noch warm der Körper in ihren Armen. An ihren Händen sein Blut. Benno, warum sagst du nichts? Hab dich doch lieb! Durch Mark und Bein Dröhnen, Rumpeln, Kettenrasseln über ihren Köpfen. Die anderen, angekommen mit ihnen der Tod. Seine Stupsnase unter ihrem Kleid, die Ohren gespitzt. Er schaut sie an, jault auf, reißt sich los, die Kellertreppe hoch ins Freie. Sein Bellen ist dem Soldaten zu wider. Er tippt auf den Abzugshahn. Benno, kommst du morgen wieder an mein Bett? Ich freu mich, hab dir was aufgehoben. Benno, sag doch was! Wird Amelie je verstehen, warum, auch wenn der Schmerz verheilt? Die Narbe in der Seele bleibt wie die Erinnerung - ein Leben lang.
  11. mit der beharrlichkeit von fischen anfang und ende liegen im dunklen nur manchmal blitzt erkenntnis am horizont auf dein verblassendes gesicht zeigt mir den weg durch die zeit zum licht neulich nachts unterwegs in leeren gassen spendete mir die brunnenfigur am marktplatz einen kühlen trunk der sichelnde mond beleuchtete den nachhauseweg jetzt stehe ich am strand der wind rüttelt an allem was nicht standfest ist verwirbelt mein schütteres haar irgendwann werde ich es wagen übers wasser zu gehen mit der beharrlichkeit von fischen.mp4
  12. Herbert Kaiser

    Nachthimmel

    Nachthimmel Die Sonne ist am Ende Mit rot geblähten Wangen treibt sie in den Tod Die Nacht greift lüstern nach dem Licht Heftet ein Sternenfeuer an den Baldachin Sternschnuppen irrlichtern irgendwo Sternbilder suggerieren mystische Gestalten Der Sichelmond schwebt durch das All Fiebert dem neuen Morgen schon entgegen Der Sonne Auferstehung ist ein Paukenschlag Triumphierend glühend rot © Herbert Kaiser Bild von Pixabay
  13. begegnung am meer stehe am kinard strand schaue hinaus zum brandungspfeiler auch the foal genannt trotzig reckt er seinen schnabelkopf aus der gischt als wüsste er dass sich jede welle an ihm bricht seit äonen bewacht er das zerklüftete gestade beschützt mensch und tier im hüglig grünen hinterland beherzt folge ich der küstenstraße nach jeder biegung warten neue abenteuer stehe ich morgens noch mit nackten füßen im feuchten sand so strebe ich im licht der späten sonne mit festem schuhwerk der himmelspforte in der silhouette ferner berge entgegen begegnung am meer.mp4
  14. Gast

    Wechseljahre

    Für das, was du erwartest, ist der Job unterbezahlt. Ich steig nicht Tag für Tag für Tag für Tag frühmorgens in den Blaumann mit einem Logo deines Familienbetriebs auf dem Latz. Dach überm Kopf, Essen und Trinken, Klamotten, das gestellte Auto, die Urlaube und all der Hyggekram sind nicht genug. Selbst wenn du tausend in bar drauflegtest, es reichte mir nicht. Du hast einen Dichter, einen Revolutionär, ein sanftes Tier geheiratet. Ich wusste nicht, dass ich einen Arbeitsvertrag unterschrieb nach diesem „... in guten wie in schlechten Tagen.“ Und jetzt? Und jetzt?
  15. Es lag etwas Widerwärtiges in deren wissendem Grinsen. Ihre Fressen voller sich selbst. Wie sie Arglose bugsierten und das Risiko absichtlich auf Andere streuten. In vorgefertigten Schablonen jeden pressten. Ihr gegenseitiges Augenzwinkern glich ein Anstoßen, ein freudiger Prost! Zum Wohl! Auf die gelungene Heuchelei! Deren Gesten und Blicke durchdrungen von Eigennutz. Dich in ein Nagelbett legten. Wie sie Seelen unsittlich berührten. Glasscherben in deinen Weg schmissen. Ihre Hetzkampagne im Vollrausch weiter gesponnen haben. Mir lispelte die Wahrheit konkret, gar kontaktfreudig. Ich redete Gutes in deren Gewissen, doch es prallte immer und immer wieder ab. Bis der Punkt kam---schnipp schnapp macht die Schere. Wie hatte ich die Lügen so lange getragen bis ich sie ertrug? Als ich ging, lud ich deren aufgebrummte Vorurteile ab. Sie werden nie mein. ©Donna H. 4. August 2022
  16. Nesselröschen

    die geburtstagsparty

    die geburtstagsparty lärmend rollt sie auf mich zu lautlos von langer hand vorbereitet die party wie aus der unschuld geboren nimmt sie gestalt an spreizt sich in meiner brust bläht sich zu dem monster das mich von innen auffrisst jährlich und mit schleim besudelt wieder ausspuckt
  17. Gott Mein Gott Warum schweigst Du mich an? Godot lässt auf sich warten, habe ich denn so viel Zeit? Zeigt nicht der Daumen des Richters längst auf mein Haupt - geht er nach oben oder nach unten? Ich fürchte mich nicht, Menschsein hat mich Furchtlosigkeit gelehrt. Respektlos war ich nie. Das Schicksal hat auch mir zuweilen die Dornenkrone aufgesetzt - ich (er)trug sie in Deinem Namen, tief saß der Stachel der Sünde. In solchen Momenten wäre ich Dir gern von Angesicht zu Angesicht gegenüber gestanden. Klage führe ich nicht. © Herbert Kaiser
  18. Der Tag Der Tag Er war und ist vorüber Er ist mir gleichgültig! Ich stieg hinab in die Katakomben der Seele und fand hinter dicken Mauern nur Relikte des Lebens. Der Glaube war ausgeflogen wie eine verirrte Taube und die Hoffnung hing gekreuzigt am Pfahl der Erwartungen. Und die Liebe? Ich sah einen Rebstock verdorrt, der einst grünte und seine Blätter als Tränen zu Boden geworfen hatte. Der Morgen kommt Was soll sich schon ändern? Auch er wird zum Tag. © Herbert Kaiser
  19. Létranger

    komm Zeit bleib stehen

    Komm Dies eine Wort genügt, mein Herz zu gewinnen bitter wie das Dunkel am Stamm eurer Worte wie alles was nicht bleiben kann weil ein Sturm kommt wie jener der alles von den Bäumen fegte in den alten Tagen der Blut und Blüten vergeudete wie eure Träume bitter die Wahrheit von eurer Zunge ich hör euch noch mahnen der Ernst des Lebens wird kommen ach komm hab ich gedacht komm Sommer tausendgrün in meine Arme Zeit Das Herz deiner Zeit ist die Erinnerung, sein Pulsschlag ist Wehmut und Schmerz. vorbei der rasende Zug und du bleibst zurück mit den Worten die du nie gesprochen hast den stillen Schatten in deinen Augenwinkeln dem Bild auf dem Nachttisch dem Blick in die Tiefe aus der kein Schrei entkommt und wenn du schreist weißt du schon dass niemand dich hört bleib Eines gab es, das ich nicht hören wollte, auch sprechen nicht, nur leben darin. vielleicht wusstest du es noch nicht doch deine Augen sprachen nicht mehr und deine Hände spielten stumm herum als suchte ihre Berührung nach Worten die wir nicht gefunden hatten und machte Platz für die kalten Geräusche des Abschieds das Zufallen der Tür die Schritte im Garten das anklagende Schweigen des Hundes und dies eine Wort sank müde in unsere Spuren stehen Eine Heimat findest du nur wenn du in deiner Zeit stehen bleibst. die Fäden hast du vergebens entwirrt die Löcher geflickt und Knoten erneuert im alten Netz die Zeit zu fangen diese dichten Schwärme im Blau deren Augen nicht sprechen vielleicht bleibt sie stehen wenn du endlich stehen bleibst am Grund ______________________________________ veröffentlicht in der Literaturzeitschrift Dichtungsring Heft Nr. 61
  20. Der Mensch Viele glauben der Mensch sei zu Höherem bestimmt. Dabei ist er in der Erdgeschichte erst fünf vor zwölf aufgetaucht. Eine kriegerische Ader ist ihm zu eigen - was mit dem Speer begann, gipfelt im atomaren Overkill und die Bombe tickt. Okay, der Mensch hat es auf etwa sieben Weltwunder gebracht, die Natur auf Milliarden. Da staunt, zumindest der Laie, welches Potential vorhanden ist. Schweift der Blick gar in kosmische Weiten, so müsste jedem vor Ehrfurcht und Ergriffenheit der Mund offen bleiben - aber der überhebliche Geist denkt an Profit und Nutzen und pinkelt dem Mann im Mond ins Revier. Bald folgt der Mars und Andromeda zeigt sich auch schon besorgt. Als ob wir auf der Erde nicht genug Probleme zu lösen hätten … © Herbert Kaiser Bild von Pixabay
  21. Die Jungen sind arm ! Ich bin beunruhigt Ich bin beruhigt Eigentlich ist mir alles egal Die Erdgaslieferungen bleiben aus, die Ölreserven werden knapp, die Energiepreise steigen exorbitant, der Verbrennungsmotor hat ausgedient, die Klimakatastrophe ist nicht mehr aufzuhalten, die Eisberge schmelzen, die Temperaturen klettern auf Rekordwerte … Ich bin alt Mich birgt bald das kühle Grab … aber die Jungen sind arm ! © Herbert Kaiser
  22. Rien ne va plus Die Tage weiden in der Gleichgültigkeit des Lebens. Sie zerrinnen im Nichts, bleiben kaum in der Erinnerung verankert. Wozu auch - alles wiederholt sich nach Schema F, da lässt sich nichts Neues finden. Vor Jahrzehnten war das noch anders, da lag die Betonung auf Zukunft. Doch die Zeit hat ihr das Wasser abgegraben, vielen Illusionen den Garaus gemacht. Ein paar Highlights hat es schon gegeben, man soll ja nicht undankbar sein - aber unterm Strich hätte ich auf alles gern verzichten können. Nun im Alter werde ich zum Fenstergucker und lass die Anderen um die Wette hetzen. Mal schauen wie lange die Kugel noch rollt, eh es heißt: Rien ne va plus! © Herbert Kaiser
  23. Am Ende des Weges Entschuldigt das Blau des Himmels ein Leben, das mit dem großen Regen begann und im Rinnsal endet? Trocknet der Wind alle Tränen der Welt, geweint in einsamen Nächten? Die Füße trugen mich bis hierher und nicht weiter, das Leben biegt in die Zielgerade und endet im Staub der Straße. Was mich schlussendlich erwartet, kann ich nicht einmal erahnen - der Fluch des Geborenseins folgt mir ins Grab. Nur eines kann kein Schicksal, kein Gott mir nehmen: Ich habe Dich über alles geliebt ! © Herbert Kaiser
  24. Hole meine Träume ab die auswendig gelernten Nächte denn jeder Tag wirft mich in neue Meere ein neues oben und unten Erfinden die Strömungen als Kraft nutzen anstatt mich zu durchlöchern macht mich ehrfürchtig Hole mein Lächeln ab meine Tränen meine auswendig gelernten Schritte und wann gehen wir aus der Tür wann behalten wir uns hier nur jetzt bin ich ein Indikator aus Blut aus Finger aus Gitter aus Zeit mal hier nicht hier hier nicht hier Als wärst du unabhängig der Realität immer bei mir und geh nie mehr fort
  25. Am Morgen durchdringt mich die Sonne stundenlang ein Konzert aus Glitzer und Lust unaufhörlich sanft weckt mich eine weiche Hand aus meinen Träumen erhebt mich mit seinen Blicken aus Schutz und verbirgt mich in seinen Knochen Wie wunderschön du bist pures Begehren und du begehrst mich… Wie viele Sommer noch können wir uns widerstehen? Wann nimmst du mich auf den Wiesen deiner Kindheit auf? Liebster, lass mich in diesem Sommer nicht vergehen greife nach mir wie ein nie endender Traum von Liebe und nimm Zuflucht unter meinen behangenen Ästen Ja sooft uns die Qual der Welt bedrückt lass uns gemeinsam weinen bei jedem Tagesanbruch lass uns gemeinsam lachen und pflücke mich bald bekämpfe meine innere Härte mit deinem Wimpernaufschlag wasche mich von der Einsamkeit Umfange mich wie süsse, tiefrote Sehnsucht in deine Adern fliesst
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