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  1. Braunauge

    Verlassen

    Nein, ich spüre keine echte Liebe mehr Die Liebe ist nur ein flüchtiger Hauch, Kein Verlass ist auf deren Gebrauch Ein Liebesglück ist nicht allen erlaubt Lebt nun eure Liebe ohne mich aus!
  2. gesprochen von Uschi Rischanek Mein Herz, ich leg es dir zu Füssen, behutsam, sanft, gib darauf Acht, voll Sehnsucht, magst es wohl begrüßen, sei zärtlich bitte, mit Bedacht. Gefühl tief drin, das fernab eint, wenn man darüber nachgedacht, der Tränen die zuvor geweint, ganz heimlich still, manch Nacht für Nacht. Es bringt ganz sacht mich weiter Stück um Stück wär möglich, ob's vielleicht gar nur ein Traum? Doch Schritt für Schritt behutsam nah dem Glück. Die Zeit des Nachts, die uns wohl nur vereint, unendlich tief, fernab von Frist und Raum - ist Wirklichkeit, selbst wenn's als Traum erscheint... © Uschi R. text/bild UnddannkamstDu-.mp4
  3. Ikaros

    Das Elstersonett

    Sehr diebisch, unsre Elster, sagt die Kunde, Aufpassen ist Gebot der Stunde! Gekrallt hat sie sich eine Kette und ’nen Ring, von meiner Dame, einem jungen Ding. Erkannt hat’s unsre Elster sehr genau, sie trägt stolz ihren Schmuck zur Schau. Gib Dir, holde Dame, einen Ruck! Verzicht’ doch beim Flanier’n auf goldenen Schmuck. O meine Göttin, lass Dir sagen, die Schönheit kommt aus Deinem Herzen, Du brauchst sie nicht am Halse tragen. Den Verlust wirst Du verschmerzen! Du bist mein Funkeln im Sonnenlicht, die Kette aber stört nur meine Sicht.
  4. loop

    Wunder fischen

    Als ob wir beide gar nichts wiegen Wenn Gischte sich wie Schäfchen bauschen Um nackte Haut die Kiesel rauschen Und Wasser sich an Felsen schmiegen Du willst die Zunge kreisen lassen Wie Böen über Klippen flattern Wie Möwen gleiten, leichthin schnattern Und pralle Anemonen fassen - Mit beiden Händen Wunder fischen Um unsre Hüften Seegras wickeln Bis über uns die Wellen zischen Und endlos lass dich in mir wiegen Uns ganz und gar den Lüsten fügen - Dem Sog, dem luftig leichten Prickeln
  5. gelesen von Uschi Rischanek "Man sagt der Tod, er wär umsonst doch koste er das Leben.“ Gibt uns das Jenseits mal zurück was wir zuvor gegeben? Nicht immer auch gelingt es uns nach vorne nur zu sehen und selbst, wenn sternenklar die Nacht, sind's Jahre die vergehen... Vergehet mir das Leid nunmehr, wenn ich des Liebsten Wort, in zart verblassend Schrift, kostbar bewahrt - die Sehnsucht stillte - mir im Herz? Vergessen lassend allen Schmerz, wenngleich - der Platz anbei bleibt leer... © Uschi R. 2020 Man_sagt_der_Tod.mp4
  6. Hase

    Kleines Stadt-Sonett

    Es hieß heut sei der letzte warme Sommertag, Was gäb es also bessres, als in die Stadt zu gehn? Wo zwischen Eis und Sonne, Gemäuer und Taubenschlag, So manche Leben sich berühren und verwehn. Pulsierende Körper in Leinen-Stadtgeister, jung und alt, Schlendern, verweilen, verlassen-träumen, rastlos, doch selig! Da macht eine einsame Seele im Café Lila halt, Vielleicht teilt mit ihr den Kuchen, wen sie gesucht so ewig... Durch wache, kleine Gassen huscht ein lauer Wind, Der dann auf bunten Plätzen sich in der Luft verliert, Fast gleich der Donau, die ins weite Meer verrinnt. Wenn Kinderlachen verhallt, und Gesichter bald verschwommen, Ist's so weh es tut, Zeit Abschied wohl zu nehmen, Doch nächsten Sommer werd ich ganz sicher wiederkommen! 21.08.2021
  7. Alexander

    Spuren

    Spuren Es sind Spuren im dunklen, im tiefen Geschoss und am Boden die Splitter, sie liegen zerstreut. Weil ein Blick in der Scheibe, der vieles bereut, sich dann einsam und müde zu gehen entschloss. Auf der ebenen Erde, der menschliche Fluss, seinen Weg, seine Augen im Tage verliert und die Nacht ist nur dunkel, sonst einfach kopiert. Eine Schlange an Kassen, das Warten ein Muss. In den Keller verirrt sich so manchmal ein Bild, als ein Kunstwerk das niemand mit Blicken mehr stillt und es sinkt auf den Boden worauf es zerbricht. All das hektische Treiben, die rasende Zeit. Sie verpassen die Spuren, man sieht nicht mehr weit und es bleibt in der Tiefe ein flackerndes Licht.
  8. Walther

    Weiden. Leiden.

    Weiden. Leiden. Der Wolken graue Schicht verdeckt das Blau Des Himmelsmeers, in dem die Erde schwimmt. Woher sie kommt, weiß man nicht ganz genau. Wohin sie geht, das weiß man ganz bestimmt. Ich öffne meine Augen weit. Ich schaue. Das weite Grün wellt sich vor mir dahin. Ich weiß noch nicht, ob ich den Blicken traue. Die Frage nach dem Sinn gibt keinen Sinn. Der Fluss fließt jetzt geruhsam, Schaum gebremst. Die Brücken sind verschwunden. Niemand geht. Selbst wenn du dich hart gegen Fluten stemmst: Du bist es nicht, der sie dann übersteht. Ich weiß: Wir müssen, was geschehn ist, leiden. Es wirkt so friedlich. Sogar Kühe weiden.
  9. Walther

    Schwanken. Der Grund.

    Schwanken. Der Grund. Ergriffen steh ich. Und ich taumle, wanke, Obwohl ein Baum sich bietet, anzulehnen, Und auszuruhen. Eine schlanke Ranke Umgürtet ihn, als Zierde. Sie erwähnen, Das schöne Bild zu Ende malen, wäre Noch mehr gewesen: Vielleicht der Schatten, Die Wolken auch; des Himmels blaue Leere Mit weißen Tupfen füllend? Was wir hatten, Es blieb, das hörte ich sie sagen. Blasser, Verblasst: So sterben die Vergangenheiten, Die Zeit verdünnt die Farben wie mit Wasser. Ich steh am Baum und kann dich nicht begleiten. Mein Haar wird schütter und mein Lächeln älter. Der Baum verdorrt, weil Liebe fehlt. Bald fällt er
  10. Darkjuls

    Der Schmerz in dir

    Dich zu erretten, bin ich hier. Dein Blick ist starr, von Tränen leer. Er quält dich nun fortan nicht mehr. Ich nehme allen Schmerz von dir. Du solltest froh und dankbar sein. Die Augen klar, der Blick voll Licht. Ein Ton, welcher dein Schweigen bricht. Doch nichts von alledem tritt ein. Willst du den Schmerz im Herzen tragen? Dem Kummer also nicht entsagen? Hast du dich ihm gänzlich verschrieben? Der Dorn sitzt tief, du hältst ihn fest, weil er dein Ich erspüren lässt, du hast gelernt, ihn gar zu lieben.
  11. Margarete

    Einsamkeit

    ein mann sieht lichter vieler züge blinken schaut traurig in die ferne unverwandt und wie zum abschied hebt er seine hand als wollte er dem leben noch mal winken gedanken gehen an vergangenes zurück an die zufriedenheit in seinem leben die einst vor langer zeit ihm wurd gegeben und still sagt danke er für dieses glück ein leben, das von tiefer einsamkeit umhüllt auf dieser erde oft noch seinen zweck erfüllt denn mit viel mut kann neues sich ergeben es geht einmal vorbei dieses gelebte leben man sollt im hiersein nach vollendung streben nicht warten auf den weg in unser sein zurück
  12. Walther

    Sprachbad.

    Sprachbad. Triff in mir deine Zeit und meine noch dazu: Wir sind nur einen Herzschlag weit entfernt. Die Turteltauben gurren Cucurrucucú.. Ich habe für uns Tollkirschen entkernt, Wir könnten uns in uns sofort berauschen. Die Wolken flocken sich ins Blaue hin, Ach, könnte ich sie schnell zu Kissen bauschen, Dann hätten sie am Ende einen Sinn, Statt nur durch weiße Streifen weiterziehen, Die Flieger an den Himmel malten: Ach, Ich möchte mit den Mauerseglern fliehen Und säße gern mit dir auf einem Dach. Sieh es mir nach, dass ich in Worten bade. Für andres wär die Sprache doch zu schade.
  13. Uschi R.

    Gedankenschnüre

    Gedankenschnüre Vergangenheit, die war einmal, Erinnerung die nur geblieben, so vieles was uns angetrieben, die Tränen zahlreich oft an Zahl. Trotzdem wenn man nach vielen Jahren, dann ab und an zurückgeblickt, Momente dir das Leben schickt, Ereignisse die lang schon waren. Denn mit der Zeit, da wird man milde, schaut lächelnd nunmehr auf so viel, das rückwirkend gar nicht so wichtig. Blickt vielleicht durch und ist im Bilde, meint was erlebt wär auch das Ziel, wer weiß denn schon, was falsch, was richtig. © Uschi R.
  14. Walther

    Am Biertisch.

    Am Biertisch. Der Fehler im System? Er liegt in dir! Du sitzt am Tisch. Willst Trübsal blasen, fluchen, Willst es am besten gleich nochmal versuchen. Jetzt sitzt du hier, vor dir ein schales Bier, So flach wie du, ganz ohne Schaum und Saft. Die Stirne fahl, die Wangen leicht gerötet, Ein müder Blick, der keine Fliege tötet. Das Leben hat dich einfach abgeschafft. Du willst ein andrer sein – und bist es nicht. Du wirst es auch an diesem Tag nicht werden. Die Müdigkeit bezwingt dich ganz. Gesicht Und Körperhaltung. Alter und Beschwerden. Das Schlimmste wäre jetzt noch helles Licht: Das Schicksal hat beschlossen, dich zu erden.
  15. Walther

    Himmel. Hund.

    Himmel. Hund. Der Himmel mahnt: Du musst – wie alles – gehen. Denn jede Fahrt ist ohne Wiederkehr. Wenn Zeiger auf der Uhr sich weiterdrehen, Wird doch der Augen Blick schon morgen leer. Ein müdes Blau frisst durch die Wolkendecke Ein Loch und noch ein Loch und hält dann inne. Der letzte Regenschirm kommt um die Ecke, Und eine Menschin ruft den Hund: Mach hinne. Er will nicht recht. Er liebt das Spurenlesen. Dabei ist eine, wo er gerne röche, Und sie ist erst vor kurzem hier gewesen. Er macht sich klein und spurt, als ob er kröche. Es wäre Zeit, die Schirme zuzuklappen: Der Hund will spielend nach der Spitze schnappen.
  16. Walther

    Mein Geschenk.

    Mein Geschenk. Das Helle jagt das Dunkel, Grau das Blau: Ein Vorhang bläht sich, weht ganz kurz hinaus. Die Zeit hat sich verändert. Ganz genau Versteht man’s nicht. Im stillen, leeren Haus Geht deine Stimme, öffnet jede Tür. Wenn ich im Zimmer ein Gedicht ersinne, Umgibt sie mich und schenkt mir, dass ich spür, Dass beim Verlieren selbst ich noch gewinne. Ich lächle mir die Zweifel aus dem Denken, Als ich versonnen Deine Schritte zähle Und diese mir die warme Nähe schenken, Wenn ich mich mit der Fehlersuche quäle. Die Sonne schreibt den steten Tagesbogen: Du hast mich immer aus der Nacht gezogen.
  17. Walther

    William und ich

    William und ich Der Morgentau glänzt auf den vielen Halmen, Und frühe Amseln picken nach den Würmern, Als über Wasserflächen Schwaden qualmen. Das blaue Zelt spielt mit den Himmelsstürmern. Ich strecke mich auf einer Sonnenliege Und halte Williams Sonnets in den Händen, Derweil erwärmt sich eine dicke Fliege Bewundernd an den weißen Außenwänden. Versunken in den wunderbunten Strophen Erkenne ich, wie Schmetterlinge zittern, Und werde schnell zum Liebesphilosophen, Als Meisen Frühlingslust beim Nestbau wittern. Ach, William, seufze ich, in deinen Reimen Will Hoffnung auf die Weltenrettung keimen!
  18. Claudi

    Mein Kind

    . Mein Kind, an deiner Wiege sollen Verse klingen. Ich will sie in den Jambenauen pflücken, die Stängel mit so netten Reimen schmücken, dass selbst die Engel freudig halleluja singen. Sie sollen ihre Arme umeinander schlingen wie Liebende und strophenweise Rücken an Rücken jedes Augenpaar entzücken. Sonettvoyeure wirst du so ins Schwärmen bringen. Doch wehe denen, die lakonisch grinsen, ja, schlimmer noch, sich gar zu spotten trauen: Das Ding, das ging mit Schmackes in die Binsen. Dann donnerts aber in den Jambenauen auf hohle Schädel mit getrübten Linsen! Mein Kind, nun lass mich mal in deine Windel schauen. .
  19. Walther

    Trügerisch

    Trügerisch Der Morgen sänftelt diesen Tag. Die Nacht War lau. Die Sterne zogen heiß durch Kalt. Der Baum, der fällt, ist weder jung, noch alt, Als ihn der Käfer innen wurmig macht. Die Maden fressen sich durch Stamm und Wald, Der Witz vom Baum ist heute ausgelacht. Am Waldweg liegt die früh gefällte Fracht, Die keiner will. Der Schuss ist lang verhallt, Den keiner hörte, als er heftig knallte. Der Tag vertrocknet wie im Feld die Ähre. Es stirbt der Rufer, dessen Ruf verhallte. Der Krume Staub verweht ins Ungefähre Den Horizont, an den sich Hoffnung krallte, Von der nichts blieb: nur eine große Zähre.
  20. Walther

    So flüchtig

    So flüchtig Die Liebe ist so flüchtig, lieber Schatz, Und sie ist ständig unterwegs und reist Vom Herzen, das erkaltet und vereist, Zum andern: An der Sonne ist ihr Platz, Wo Wärme ist, wo Freude Freude heißt Und Langmut ist und nicht die falsche Hatz Nach falschem Ziel. Weißt du, mein lieber Spatz, Dass alles auf den letzten Abschied weist, Dass irgendwann sich eine Türe schließt? Das Leben ist so flüchtig, es vergeht Wie dieser Fluss zu seinem Ende fließt, Ins Meer, in das die Möwe schießt, Bis sie und uns der Immerwind verweht Und bald als Welle auf den Sand ergießt.
  21. Walther

    Ins Horn gestoßen

    Ins Horn gestoßen Ich trau mich nicht, mich an dich anzuschleichen: Du bist so schön, so turmhoch träumend schön! Dein Blick allein, er macht es, dass ich stöhn! Wer will nur, soll nur, dir das Wasser reichen? Ach, gib es mir, ach, schreibe mir ein Zeichen Auf meine Stirn, ins Herz, ach hör, ich dröhn Von seinem Schlagen und in wilde Höhn Will mir der Blutdruck steigen: Lass erweichen Dies harte Herz, das dir dein Stolz gebietet. Ich habe mich an dich und deinen Hals verlorn, Hab mich im gleichen Eingang eingemietet Und fühl bei dir, als wär ich nur geborn, Dass ich – von deinem Anblick umgenietet – Mich hoffnungsvoll verblasend stoß ins Horn!
  22. Vergebliche Alexandrinerliebe Ich steh in keinster Weise grad hier vor deiner Tür! Ich war doch viel zu leise, das kann ich gern beschwörn! Die Gummisohlenschritte, man kann sie gar nicht hörn, Es knarrten keine Tritte. Da steh ich grad dafür! Ich bin es nicht gewesen! Nein, Schatz, das war ich nicht! Ich hab allein gelesen! Die Mücke war dabei! Sie hat mich hier gestochen! Ihr war es einerlei, Dass du mein Herz gebrochen hast, weil es mir gebricht An Kräften wie beim Bären: Ich bin ein schwacher Mann! Ich muss mich jetzt beschweren, dass ich nicht schlafen kann: Wenn nicht die Schmerzen wären und du bei mir, mein Schatz, Würd ich dich nicht beehren, stünd nicht an diesem Platz, Mit Augen, roten, leeren, und würd nicht fast erfrieren! Um Liebe dich zu lehren, müsst ich nicht hier krepieren!
  23. Walther

    Der arhythmische Poet

    Der arhythmische Poet* Er konnte nur wollen und wollte stets können. Er lebte sein Leben und starb seinen Tod, Verzweifelte dauernd und fühlte die Not: „Man könnte mir einmal das Können doch gönnen!“ Doch es war sein Schicksal, in Reimen zu schwellen, Die immer nur rochen nach schlimmer Geschwulst. Ihm wuchsen zwei Pickel, die wurden zur Wulst: Sie platzten und ließen ihm nichts als zwei Dellen Auf Nase und Stirne; sie wurden sein Zeichen. Er trugs ohne Fassung und wollte erreichen, Dass alle ihn liebten und stets applaudierten: Er ließ dafür sogar das Metrum neu eichen Und wollte sich Neologismen erschleichen, Die seine Versuche als Krönung verzierten! * Sonett in Amphibrachen
  24. Walther

    Lass das Sonett allein

    Lass das Sonett allein Wo Wollen ist, wohnt leider noch kein Können: Sonette schreiben ist die höchste Kunst, Und viele haben wirklich keinen Dunst, Wie ihnen vierzehn Verse so gerönnen, Auf jenem Weiß, dass es die Feder adelt. Meist bleiben ihre Strophen tönern, schal, Dass jedes Deklamieren schmerzt: Die Qual Der Stimme ist es dann, die klanglos tadelt. Sonette stehen nicht im Kaffeesatz; Sie liegen nicht in einem Glas voll Wein; Sie haben in der Liebe ihren Platz Und wollen mit Gefühl erschaffen sein: Drum lass es, Dichter, bitte, lass die Hatz Und quäl dich nicht. Lass das Sonett allein.
  25. Walther

    Valentin 2020

    Valentin 2020 Mein Feuervogel, klines Vogelin: Ich weiß nicht, was dich hielt. Doch du, du bliebst. Vielleicht, weil du die Worte in mich schriebst, Die heute in den Wolken mit uns ziehn. Der Reif am Baum, der Reif an meiner Hand, Der linken, die vom Herzen kommend wächst: Dein Lächeln hat genau dies Herz verhext. Nun rundet sich’s, das Sein, ins Unbekannt. Der Minnesang der Vögel, der schon klingt, Obgleich die Welt noch sich erholen sollte, Ist es, der wie aus frühen Zeiten singt. Ich könnt nicht fliegen, wenn ich es denn wollte, Und wär nicht der, der siegt und stets bezwingt. Ich bin nur der, der dir die Achtung zollte.
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