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komm' lass uns auf

die Liebe einen heben

was kann es denn schon 

Schön'res für uns geben

 

als wenn zwei Körper

sich vereinen

im Schweiß verschmelzen

nass zu Einem

 

wenn während Du kommst

die Götter Dich küssen

im Abendrot

an reißenden Flüssen

 

die Seele sie wandert

sie hat keine Ruh' 

und Du sitzt vor'm Fernseh' 

und schaust leidend zu

 

 

 

...dann gehst Du ins Bad

und holst Dir einen runter

 

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komm' lass uns auf die Liebe einen heben was kann es denn schon  Schön'res für uns geben   als wenn zwei Körper sich vereinen im Schweiß verschmelzen nass zu Ei

Lieber @Managarm, großen Respekt vor deinem Gedicht! Es beschreibt so viel über das Leben der Gesellschaft und den Umgang mit Liebe und Sexualität. Die Schlussverse enthalten überraschende u

Hi Managarm,   Einsamkeit hat viele Gesichter und Facetten, die von dir beschriebene ist eine davon. Und der Frust Des LI über die Situation finde ich ist durch den Schlussvers deutlich spür

Hi Managarm,

 

Einsamkeit hat viele Gesichter und Facetten, die von dir beschriebene ist eine davon. Und der Frust Des LI über die Situation finde ich ist durch den Schlussvers deutlich spürbar. (wobei ich mir denke: ist LI verheiratet weil extra ins Bad gehn und nicht vorm Fernseher bleiben ) Aber egal es passt einfach zum Wortfluss öhm naja ... Und auch unausgelebte oder nicht erwiderte Sexualität in einer Beziehung macht einsam.

Die nicht gelebte Sexualität von Menschen und die Auswirkung davon wird m.M. nach psychologisch gewaltig unterschätzt und scheint irgendwie immer noch ein Tabuthema zu sein.

Wenn aus dem Leiden des nur zusehen könnens ein sich Sichselbst zu lieben beim sichselberlieben entsteht = auch schön. 

 

Liebe Grüße

Sali

 

bearbeitet von SalSeda
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Hallo, Managarm,

 

dein Gedicht finde ich gut! Was anfangs nach Bloßstellung des LI aussieht, entpuppt sich als etwas, das im Fernseher abläuft.

 

Da du das "Du" groß schreibst, gehe ich davon aus, dass das LD auch dabei ist und vor dem Fernseher sitzen bleibt ..., während das LI ins Bad geht. -

 

Gefällt mir sehr gut!

 

vor 10 Stunden schrieb Managarm:

und schaust leidend zu

Treibt mir die Lachtränen in die Augen - aber auch die anderen, beschreibt es doch etwas, das kaum jemandem unbekannt sein dürfte.

 

LG Nesselröschen

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Lieber @Managarm,

großen Respekt vor deinem Gedicht!

Es beschreibt so viel über das Leben der Gesellschaft und den Umgang mit Liebe und Sexualität. Die Schlussverse enthalten überraschende und unendliche Einsamkeit, die du sehr gut zum Ausdruck gebracht hast.

Vieles bleib versteckt, nicht nur in deinem Gedicht...

Hab einen schönen Abend!

Liebe Grüße

Lina

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