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Empfehlungen

Empfehlungen aus der gesamten Community, von Autoren und Lesern handverlesen.

Wenn die Katze fenstersteigt
und mit krallenscharfer Hand
kunstvoll sich hinunter hangelt
an der Innenwand,
kann der Kennerblick erlesen
in der Kratzespur,
eine Katze war's gewesen
auf der nächtlich Tour.
 
 
die neue Version nach Perrys, Walthers, Dichtels und Bertholds Anregungen
(Danke)
 
 
Wenn die Katze fenstersteigt
und sich kunstvoll elegant,
krallenscharf hinunter hangelt
an der Innenwand,
kann der Kenner es erlesen
aus der Kratzespur,
ach, die Katze war's gewesen
auf der nächtlich Tour.
 
 
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Die Zeit weiß nichts von dir und mir,
sie kennt kein Heute und kein Morgen.
Sie ist stets da und doch nicht hier
und nie bereit, sich uns zu borgen.
 
Sie ist nicht alt und auch nicht jung,
im Gegensatz zu ihren Schwestern.
Die eine heißt Erinnerung,
sie ruht sich aus im Haus von gestern.
 
Die zweite Schwester strebt nach Licht,
sie muss stets neu die Segel hissen,
zum Horizont zeigt ihr Gesicht,
die Zukunft kennt kein Ruhekissen.
 
Ein Vetter reist stets mit der Zeit,
er sammelt die verblühten Leben.
Ihn kümmern weder Freud noch Leid,
er will nur nehmen, niemals geben.
 
Die Zeit schenkt sich an jedem Tag
aufs Neue und stets gleich uns allen,
und wenn man sie nicht nutzen mag,
ist sie um Mitternacht verfallen.
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Langsam schält sich Wort für Wort
aus deinem Denken auf Papier.
Was bleibt, ist Lebenselixier
und die Gunst, in jener Stunde
auszusprechen, federleicht,
was sich die Zunge oft verkneift.
Wenn der Anfang keinen Namen kennt.
Es als nichtig, wertlos, klein benennt.
Weil's eben nur Gedanken sind,
Träumereien, Hirngespinst -
Wäre da nicht so viel mehr,
wohlig warm und herzvoll schwer,
Gefühle die die Freiheit suchen
wertfrei in die Fremde rufen,
offenkundig im Belichten,
vom Fühlen, Denken zu berichten.
Drum Poet, bleib wie du bist,
weil's noch nicht zu Ende ist.
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ist es das grüne auf den felsen von moher
das mich die ginsterblüten schöner erscheinen
das schroffe der cliffs leichter ertragen lässt
 
liegt es an der trennenden weite des meeres
dass mein sehnsuchtsfeuer rötlich schimmert
mein herz im stepptakt ihrer schritte schlägt
 
kein wunder dass mein gedachtes abzählen
ihrer sommersprossen immer wieder mit
dem gleichen ergebnis endet -sie liebt mich
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Wie sehn' ich mich zurück in deinen Arm, wenn still der Abend geht.
Im kalten Hauch ist nur mein Herze warm, wenn still der Abend geht.
 
In unserm Bett wär doch der Liebe Glut mit ihrem heißen Schein;
Und süß wie Zucker deiner Kleider Charme, wenn still der Abend geht.
 
Es klingt das Schlaflied von der Sternenpracht auf dein Gemach herab,
Als sänge sacht der junge Schwalbenschwarm, wenn still der Abend geht.
 
Die Seraphim, sie träumen schon von dir; und meine Sehnsucht brennt
Am Lagerfeuer auf der kleinen Farm, wenn still der Abend geht.
 
Ach, gäben sie mir etwas von dem Traum – Der deinen Augen Glanz.
O wären sie nur meines Herzens barm, wenn still der Abend geht.
 
So weit bin ich entfernt von deinem Kuss, mein kostbar liebster Schatz.
Ob aller gold'nen Gaben dennoch arm, wenn still der Abend geht.
 
Und will ich dich erreichen, ruft der Mond mich fort von deiner Hand:
Das Schicksal, es spielt Räuber und Gendarm, wenn still der Abend geht.
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… nimmt das Schweigen,
aus dem Herz die Melodie,
klanglos weichen die Nuancen,
einst gespielter Symphonie.
 
Wandelt Dur in Mollakkorde,
bis zum Stillstand, ohne Takt,
seitenlos die letzten Fjorde,
Heimat fern und seelennackt,
 
tropft die Wehmut aus den Augen,
nimmt der Sicht das Gradeaus;
schwemmt die Bilder aus dem Rahmen,
kampflos gibt sie wieder auf.
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Jupp: Hör‘ma, hasse den gesehen, der is ausse Großstadt neu zugezogen.
 
Otto: Ach, sach bloß, woher weißte das denn schon wieder?
 
Jupp: Hat die Bertha nach‘em Kirchgang verzählt.
 
Otto: Und was noch?
 
Jupp: Du, der geht nicht in die Kirch, obwohl der katholisch ist.
 
Otto: Nich möglich, geht ja gar nicht!
 
Jupp: Und in den Schützenverein will er auch nicht.
 
Otto: Nich wahr jetzt! Was is das denn für ein Typ? Hoffe der haut bald wieder ab. So einen können wir hier nicht gebrauchen!
 
Jupp: Du, dat beste kommt noch.
 
Otto: Wat denn?
 
Jupp: Es wird erzählt, das der Geschichten und Gedichte und so ein Zeug schreibt.
 
Otto: Wer macht denn sowas!
 
Jupp: Und weisse über wen?
 
Otto: Keine Ahnung, erzähl!
 
Jupp: Über uns schreibt der. Kannse dir das vorstellen? Geht nicht in die Kirch und nich innen Schützenverein, und dann schreibt der über uns!
 
Otto: Frechheit! Und, wat schreibt der so?
 
Jupp: Nur vom Besten, erzählen die.
 
Otto: Na, dann kann er bleiben!
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Vor deiner Haustür Geranien
Wurzeln schlagend im Gestern
das nicht wiederkehrt
in eine zärtliche Hand
deine Hand.
 
Meine Tage wie Tauben
immer das Nest
deiner Hände suchend
zutraulich wie
die Strahlen Morgensonne
auf glitzerndem Tau
das Verlorene
in Farben zerwerfend.
 
Wenn die Tage heimkehren
schon in Asche gefallen
mein Nest in deiner
zärtlichen Hand
meine Kinderaugen
in schutzloser Gegenwart
wird jemand da sein
und die Geranien gießen?
 
Die Tage an denen ich
deine Straße betrete, allein
du nicht vor der Haustür
stehst und winkst, wir uns
nicht näher kommen.
 
Werd' ich es lassen
auf dich zu warten?
 
 
---- Kleine Zeichnung von mir, schien mir ganz passend zu sein ----

© Lichtsammlerin
~ Urheberrecht des Bildes: Lichtsammlerin
 
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Überarbeitete Version;
 
Du lächelst mich an, jeden Tag,
wenn ich an dir vorbei fahre.
Oft denke ich mir, du ahnst,
dass ich heimlich auf dich stehe.
 
Sobald ich dich erblicke,
wird mein Puls schneller
und mein Drive langsamer.
Bestreite Umwege, nur um einen
zweiten Blick auf dich zu erhaschen.
 
Es tut so gut, dich zu sehen!
 
Wie du da stehst, inmitten
der Anderen. Du strahlst
Weltoffenheit aus, gepaart
mit einem Hauch von Eleganz.
 
Dein brauner Teint steht dir gut,
wie auch deine silbergrauen Schläfen,
die dich interessant, sexy
und ziemlich attraktiv wirken lassen.
 
Auch wenn ich eine Fremde für dich bin,
mir bist du schon längst ans Herz gewachsen.
 
Ich habe lange überlegt,
aber heute, heute habe ich es gewagt.
Es ist mir egal, was die anderen denken.
Ob Schwarz, Weiß oder Braun,
für mich spielt das keine Rolle,
Innen muss es passen, oder?
 
Ich weiß, dass du der Richtige bist,
das habe ich im Gefühl.
Meine Freunde sagen:
„Er wird Dir das Geld
aus der Tasche ziehen“!
Mir egal, du bist es mir wert.
Du, mein neues Auto:-)
 
 
 
 
 
Du hast mich angelacht,
immer wenn ich an dir vorbei fuhr,
so als wüstest du,
dass ich es auf dich abgesehen habe.
 
Sobald ich dich erahne
werde ich langsamer,
fahre Umwege, nur
um nochmal einmal
an dir vorbei fahren zu können.
 
Es tut mir so gut dich zu sehen!
 
Dein brauner Teint,
mit dem verspielten Silbergrau,
das gerade in ist, bei vielen
die mir täglich begegnen.
 
Wie du da stehst, in Mitten
der anderen. Auf mich
wirkst du weltoffen, sportlich
mit einem Hauch von Eleganz.
 
Auch wenn ich dir fremd bin,
mir bist du schon längst ans Herz gewachsen.
Und heute, heute habe ich es gewagt.
Mir egal was die anderen denken,
ob schwarz, weiß, oder braun,
spielt doch keine Rolle,
innen drin muss es passen, oder?
 
Und ich weiß, dass du der Richtige bist;
Das habe ich im Gefühl.
Meine Freunde sagen,
du ziehst mir das Geld aus der Tasche.
Mir egal, du bist es mir wert.
Du mein neues Auto :-)
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lass die raben auf den feldern aasen
im nebel sehen sie wie totengräber aus
kartoffelfeuer fegen letzte reste weg
 
wir flechten blumen ins allerheilige
gießen öl ins ewige licht auf dass es
bis zum jüngsten tag brennen möge
 
wir sind alle hier nur kurz eingelebt
lauschst du aber lange genug hörst du
wie sich die welt in den angeln dreht
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Fußsohlen erspüren den Sand
haben ein Gefühl von Freiheit erkannt
doch das Herz fühlt sich noch schwer
es fürchtet die Freiheit auch sehr
 
Zu lang war es gefangen
das Leben ein tägliches Bangen
hinter verschlossenen Türen
wo Wände Ängste schüren
 
Fußsohlen erspüren den Sand
so weit sind sie dafür gerannt
jetzt stehen sie frei am Meer
und träumen von ihrer Heimkehr
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Smetana
Es legt sich jeden Abend mehr,
Erinnerung nebst meiner nieder.
Das Wachs der Kerzen tröpfelt Lieder,
zerträumt das Fühlen moldauschwer.
Bedrich rinnt aus meinen Augen,
lähmt und geißelt mein Verlangen
nachts den Frieden zu erlangen,
zerfließt im Rinnsal nichts zu taugen.
Der Hände voll mit Liebe war ich
und zugeschüttet nun mit Schmerz.
O Gott, ich bitte dich, bewahr' mich
vor der Sünde, ihm die Plage
in gleichen Maßen aufzubürden,
wie er belud mein liebend Herz.
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"Grüss Gott Herr Nachbar",
Gelegen ist die Wohnung ruhig,
Die Arbeit eher ungelegen,
Ausgleich heisst das Zauberwort.
 
Badminton, Bad Zurzach, Busenwunder,
Gruppenreise durch Kroatien,
Sehr interessierte Mitreisende,
Und der Leiter ist belesen.
 
Winters für den Oleander: Gärtners Glashaus,
Simultan sich informieren - Zähne putzen morgens:
Maximen hygienischer Gespräche,
Gegen Schimmel hilft Chlorkalk.
 
Im Uniklo stand "panta rhei",
Pro Jahr ein neuer Wandkalender
Und ein neues Telefon.
Alles ist versichert, eventuell sogar noch mehr -
 
Und doch ...
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Guten Abend zusammen.
 
Ich möchte gerne noch einmal das Thema der Empfehlungen aufgreifen und meine Idee dahinter erneut erläutern.
Empfehlungen sollten nicht dafür gedacht sein frisch eingestellte Werke zu pushen. 
Neue Werke die vor gerade einmal 3 Stunden veröffentlicht wurden, stehen meist auf der Startseite immer noch ganz oben oder vielleicht etwas weiter unten. 
 
Vielmehr ging es mir mit der Einführung darum, dass man alten Werken (älter als 1 Jahr) noch einmal eine Chance gibt.
Es dreht sich hier meistens immer nur um aktuelle Beiträge die empfohlen werden und somit beachtet werden. Wir haben weit über 15.000 Werke veröffentlicht. 99% werden in der Regel nicht mehr beachtet.
 
Es gibt so viele tolle Werke, welche schon älter sind, aber in der Flut der Neueinstellungen total untergehen bzw. untergegangen sind. Gebt denen doch einfach eine weitere Chance.
 
Wir können hier gerne noch einen Versuch starten. Ich leere die Empfehlungsliste komplett, da diese jetzt auch schon länger so online ist.
 
Viele Grüße
MythonPonty - Sascha
 
 
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