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Ametyst

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Alle erstellten Inhalte von Ametyst

  1. Ametyst

    Wildes, schönes Afrika

    highlight=#ffffff/highlight Wildes, schönes Afrika, Land, so wunderbar. Land, so voll Extrem, für Mensch und Tier oft unbequem. Du nimmst und gibst so vieles her. Kein Leben ohne Wasser wär’. Wer sich Dir einfügt mit reinem Gemüte, den versorgst Du mit verschwendrischer Güte. Wo Trockenheit herrscht und große Not, vielleicht morgen droht schon Hungersnot, da erblüht über Nacht, ehe man es gedacht, durch Regen gebracht, eine herrliche Welt, „ wie vom Himmel bestellt.“ Erquickt Mensch und Tier wohl ungezählt. Es erblüht die Natur von Stund’ zu Stund’, nur sie allein kennt auch den Grund. - Gerafft die Zeit, von kurzer Dauer, vollbringt sie nun mit großem Power, wozu sie sich sonst, viel Zeit lassen kann. Entwickelt sich jetzt Knospe zur Blüte, - entsteht Frucht an Strauch und Stamm. Und Sonne brennt wieder vom Himmel hernieder. Ja sie, die die Natur erweckt nun Pflanze, Mensch und Tier versengt, wo Trockenheit sich weit erstreckt. Im Land, da wehen heiße Wind’, und dursten muss gar manches Rind, auch anderes Getier, - wie wir. Sieh’, Schatten sucht man dort wie hier. „ Komm, Himmel, öffne Deine Schleusen, schick’ Regen in die trockene Welt.“ Auf dass sich wiederholen kann, was mir so gut gefällt. © Gisela Siepmann
  2. Ametyst

    Schäferglück

    Eine feine Idylle, gerne gelesen, herzlichst Ametyst
  3. Niemand fühlt sich geehrt, Nonsens, des Lachens nicht wert ? Jemand, der ehrlich es meint, würde doch Niemand nicht schaden. Jemand hat Niemand geladen, Niemand ist dann auch gekommen, Jemand hat einfach genommen, was ihm doch Niemand verwehrt. Jemand fühlt sich geehrt. Niemand hat nicht gelogen, Niemand fühlt nicht sich betrogen. Jemand sah Niemand sehr leiden, Jemand mocht‘ dran sich nicht weiden. Jemand ist fortgezogen. Niemand fühlt sich bewogen, Jemand zurückzuhalten. Niemand möcht‘ sich entfalten, Jemand gehört zu den Alten. Niemand mag seine Falten ? Jemand möcht‘ sich erschießen, das will wohl Niemand genießen. Jemand lässt Niemand schön grüßen, Niemand scheint‘s nicht zu verdrießen. Jemand schenkt Niemand ein Buch, davon hat Niemand genug. Jemand macht nun ein Ende, weil Niemand dabei etwas fände. © Gisela Siepmann
  4. Ametyst

    Das Vogelparadies

    „ Vogelparadies “ Von meinem Fenster aus blick’ ich auf ein gar friedliches Idyll. Vor mir ein kleiner See, er liegt ganz still. Noch rührt sich nichts - die Sonne ist noch früh. Die Vöglein geben Antwort sich von dort und hie’. Ein Entlein kommt geflogen, taucht in den See, durchstößt die Wasserfläche, kommt wieder in die Höh’. Mit Grünzeug im Schnabel schwingt es sich nun empor. Aus dem Schilf, dem nahen, klingt Schnattern an mein Ohr. Zwei große, weiße Vögel schweben aus lichter Höh’. lassen am Ufer sich nieder, putzen ihr Gefieder und flattern hin und wieder, über den Weiher, zwei wunderschöne Reiher. Auch sie finden hier ihr Frühstück. Fischen mit viel Geschick, was sie für sich brauchen und ihrer Kinder Glück. Es werden mehr und mehr, ein großes, weißes Heer. Der Vögel vieler Sorten, sie kommen von vielen Orten von weit, weit her. Der See, er wird nicht leer, gibt noch so manches her. Jetzt schon ein recht Getümmel. Und dort so mancher Lümmel, dem Anderen streitig macht, wovon er grad’ genascht. Doch werden alle satt, die Großen und die Kleinen. Man sollte es nicht meinen, der See genug der Fische hat. Die Sonne steht jetzt höher, ein heißer Wind kommt auf. Da suchen alle Kühlung in Baum und Strauch. Und ein tritt wieder Stille, still ruht der See. Nur hin und wieder springt ein Fischlein in die Höh’, verursacht kleine Ringe. - Wellen drängen zum Ufer hin. Nichts deutet mehr auf das Getümmel von vorhin. Wieder ist es still, - ein sanftes, friedliches Idyll. © Gisela Siepmann
  5. Ametyst

    Spaniens Küsten

    Spaniens Küsten Breite Strände, steinige Wüsten, wunderschön, bizarre Küsten, so hab‘ ich dieses Land gekannt. „ Nun, die Schönheit ist verbannt.“ Hohe Burgen aus Beton trugen wohl den Sieg davon. Mammon, der die Welt regiert, hier nach jedem Grundstück giert. Picko bello, ohne Tadel, lebt in Saus und Braus “Geldadel. Was hat schon das Volk davon ? Was bekommen sie an Lohn ? Uferlos nicht nur die Strände, Preise, Preise sprechen Bände. Fischer zieh’n hinaus aufs Meer, - Zeiten gibt es, “Netze leer. „ Wasserknappheit “ mancher Ort Bauruinen. „ Das ist Mord !“ Strom fehlt hier, dort Telefon, ausgesetzt ist man dem Hohn. Jeder will ein Stück vom Kuchen, hinterm Rücken alle fluchen. Keinen gibt’s, der daraus lernt ? Blind, wer noch von Spanien schwärmt ? „ Nein,“ es gibt noch schöne Flecken, man muss nur die Hälse recken. Wo Spanien noch spanisch ist, wo freundlich man mit „ hola “ grüßt. Wo man den Sinn noch nicht verkehrt, da, wo man Schönheit hoch verehrt. Mögen sie Geheimtyp bleiben. Alles weitere wird sich zeigen. © Gisela Siepmann
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