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  • Empfehlungen - für Werke die älter als ein Jahr sind !

    • die untrüglichen zeichen der lust
       
      es ist das rote kleid, mit dem tiefen ausschnitt,
      der schamhafte blick, mit dem sie die rose annimmt,
      der angedeutete kuss auf die wange, der seinen
      dreitagebart streift wie eine rossige mustangstute
      das steppengras, beim galoppieren in die abendsonne.
      „spring auf!“ ruft sie und winkt ihrem begleiter,
      schnell noch die straßenbahn zu erreichen.
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    • In den Regenasphalt
      legten sich Lichter
      leise Gesichter
      der Nacht - der Träume
      aus kahlen Zweigen
      fielen nassweite Räume
      und Wolken kuschten im Sturm
      ein Mondvogel schrie einen Namen vom Turm
       
      und im Auto fuhren mein Atem - mein Herz
      sie jagten sich schraubend himmelwärts
      vor tausend Jahren bist du fortgeflogen
      bonne nuit – Kapitän – wie leicht war das Leben
      wie rot hat vorher die Liebe gewogen
       
      aus dem Nebelwald
      schlichen sich Schatten
      folgten wie Ratten
      dem Schmerz – aus Jahren
      nach jenem Schreiben
      und als wir Kinder waren
      in unsren Sommern aus Licht
      da fürchteten wir schwarze Sterne noch nicht
       
      und im Auto fuhren mein Sterben – dein Tod
      einst sangen wir Meeren ins Abendrot
      vor tausend Jahren bist du fortgeflogen
      au revoir chéri – wie schön war das Leben
      wie weit war uns die Liebe gewogen.
       
       
      C. Zaubersee / 2016
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    • In meiner tiefsten Einsicht, da ich mich selbst in dir erblickte und dich in mir,
      da hast du mich geboren, hast mich hervorgebracht als deine eigene Natur
      Und alles, was mir vormals dunkel war und stumm und namenlos und ungenannt
      das sprach dort unverhüllt und rein und pur und ich verstand, dass deine Offenbarung
      mir immer schon vertraut gewesen– dass sie von jeher mir bekannt.
      Und doch erscheint mir allzu niedrig dieser Ort, so grob und ohne jede Zier
      dass ich nicht glauben und nicht fassen kann, er sei dein Hort - die Wiege aller Kreatur,
      die zu erkennen dich vermag – die dich begreifbar macht im Jetzt und Hier.
      In meiner tiefsten Einsicht meiner selbst, bist du in mir geboren und ich in dir
      dort hab ich dich hervorgebracht und du hast mir dein Antlitz offenbar gemacht.
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    • Ein letztes Gespräch mit Gott
       
       
      Da stand ich. Mir gegenüber Gott, oder wie auch immer man das Wesen nennen mag. Überraschenderweise sah er ganz anders aus, als in meiner kindlichen Vorstellung. Traurigerweise handelte es sich jedoch unverkennbar um ein männliches Wesen- schade, dachte ich mir. Ich war in meinem irdischen Leben nicht religiös gewesen. Ihn schien das nicht zu interessieren- auch gut, dachte ich mir.
      Willst du die Antwort auf deine Frage, fragte mich der gesichtslose Mann. Stirnrunzelnd sah ich ihn an. Willst du sie nun haben? Ich konnte nicht antworten, zu sureal und sinnfrei erschien mir eine Antwort. Nunja, eine Antwort ist nicht nötig, bestätigte mich der körperlose Mann. Ich sehe dich in allem, was dich ausmacht und weiß um alles, was einmal war, was ist und was sein wird.
      Verwunderung umhüllte mich wie eine warme Decke und gerade als meine Lippen Worte formen wollten, verflüchtigte sich dieser faserlose Mann. Zurück blieb ein feiner Nebel, der mir jede Sicht nahm. Tastend wollte ich mich nach vorne bewegen als meine Fingerspitzen plötzlich auf auf Widerstand stießen. Ich kniff meine Augen zusammen um die Umrisse besser ausmachen zu können. Was ich schließlich erkannte, ließ mich erstarren. Ich stand vor einer Leinwand meiner Lebenserinnerungen. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und trat einen weiteren Schritt auf das Gemälde zu. Im Zeitraffer sah ich geliebte Gesichter lang Vergessener, längst Verstorbener und flüchtig Bekannter. Noch einen Schritt nach vorne. Unbekannte Gesichter fügten sich ein, die jedoch ein Gefühl der Nähe auslösten. Zitternd hob sich meine Hand und meine Finger berührten dieses verstörende, bewegte Bild. Szenen eines mir nicht bewussten und doch so vertrauten Lebens wechselten immer schneller die Besetzung.
      Anhalten sagte mein Mund, weiter sagte mein Herz. Ich wollte es sehen, musste es sehen, dieses gelebte und erträumte Leben. Doch die Farben verschmolzen zu Seen, für meine Augen unerkennbar.
      Dann war es dunkel. Kein Licht, kein Schimmer, nur Schwärze.
       
      Ja, sagte die Stimme.
       
      Ja zu was?! Schrie ich stumm.
       
      Ja. Alles Geschehene war nicht für oder gegen dich, es war wegen dir.
       
      Ich verstehe nicht, was soll mir das alles sagen?
       
      Schau genau hin.
       
      Was soll ich in dieser Dunkelheit denn erkennen? Es gibt kein Licht!
       
      Dann ändere die Blickrichtung.
       
      Verzweiflung und endlose Wut durchflossen jede Zelle, ich ballte die Fäuste, schloss die Augen-
      und sah es.
       
      Das Gesicht in der Mitte des Sees aus Farben. Glückseligkeit brachte es zu einem Strahlen, welches heller als jede Sonne war. Schlagartig wurde mir bewusst, dass jeder Farbpartikel sich in voller Absicht zu diesem Strahlen anordnete. Kein Klecks, egal wie klein, war aus Zufall an seiner Stelle.
       
      Beim letzten Hauch des Lebens in mir erkannte ich dort mein Gesicht, als meine Seele vor Glück zerbarst.
       
       
       
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    • In deinen Augen
       
      In deinen Augen fühle ich
      wie Du zu mir in Liebe sprichst.
      Auch singen sie ein Liebeslied,
      in dem, berauscht, mein Herz sich wiegt
      bis Stille und Verbundenheit
      gemeinsam unser Seelenkleid.
      Ich schenke Dir in meinem Blick
      dafür mein Herz im Liebesglück.
       
      © avalo
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      • 2 Antworten
    • Und hätt ich Augen, dich zu sehen
      So unendlich groß in deinen Räumen
      weilst du auf dunklem Throne,und meine
      stille Seele steht an deinen Säumen -
      sie möchte, dass ich mich mit dir vereine.
       
      Hätt´ ich auch Augen dich zusehen,
      wär aller Raum nicht weit genug -
      dein Antlitz würde nicht mal wehen,
      an meines Herzens Segeltuch.
       
      Und doch, ich möcht erhellt im Leben sein,
      nicht mehr suchend durch die Nebelgehen;
      ich möchte schreiten durch den Mauerstein -
      und dann staunend vor dir stehen...
       
      ***
        • Schön
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    • Kennst du die Blumengieß-Kanne,
      die grün an der Hauswand lehnt dranne?
      Es tat sie entsetzlich verdrießen,
      das ständige Blumenbegießen.
       
      Da kam ihr ein Sturmwind gelegen,
      gar mächtig mit Hagel und Regen,
      der fuhr auf dem Hofe herum
      mit Sausedidu und Gebrumm.
       
      Er stob durch die Tanne
      hinein in die Kanne
      und wirbelte heißadudei
      sie in den Vorgarten nei.
       
      Sie fiel auf die Nase
      sehr nah bei der Straße.
      Zum Glück blieb sie hangen
      im Strauche verfangen.
       
      Der Kannenverlust
      ward bald mir bewusst.
      Ich holte sie wieder
      und stellte sie nieder.
       
      Nun steht sie ganz gern an der Wand,
      geheilt von der Reise durchs Land.
        • in Love
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      • 7 Antworten
    • Etwas in seinen Augen spannte auf ihrer Haut.
      Die kleinste seiner Berührungen entlockte ihr ein wohliges Zucken,
      und hinterließ Fingerabdrücke auf ihrer Seele.
       
      Die Art wie er sie anfasste war wie Poesie und seine Hände,
      wurden auf ihrem Körper Musik, von der sie versuchte,
      mit geschlossenen Augen, die nächste Strophe zu erahnen.
      wenn sie auf ihr wanderten und sie in den Wahnsinn trieben.
       
      Noch niemand ging ihr so tief unter die Haut,
      bis in die verborgensten Winkel ihrer Sehnsucht.
      Jede Nacht öffnete er in ihrem Herzen ein kleines Kästchen aus Lust und Schmerz.
      Riss sie mit den Lippen in den Abgrund seiner Seele und schenkte ihr verbotene Träume.
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    • Mauern zeigen Risse
      langsam bröckelt
      Stück für Stück aus
      dem Gestern
      geht verloren
      wenn Worte
      sie nicht halten
       
      immer noch
      durch alle Jahre
      ist dieses Flüstern
      im Wind
       
      Leise
      damit du es hörst.
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      • 6 Antworten
    • VERDICHTETE LEER-RÄUME
       
      ...............
      ...
      verse
      entwortet
      ......
      ......
      nur-angedachtes
      verwortet
      ......
      ......
      schnörkellos
      schattierte schemen
      schwappen über
      voll der magie
      ......
      des
      nicht-gesagten
      ...
      ...............
       
       
       
      (Jenno Casali)
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    • Liebesentzug
       
      Eltern die Ihren Sohn die selbstlose Liebe verwehren
      Das 4 Gebot besagt Du sollst Vater und Mutter ehren
      Wird ER die Eltern davor schützen noch mehr Narben
      ins Herz und die Seele des Sohnes zu ritzen
       
      Sie die aus der Besonderheit Ihrer eigenen Biografie
      Mit Strenge erziehen anstatt mit Liebe mit Strategie
      Demütigung durch Liebesentzug an Ihren Sohn ausüben
      Auf Ihrer narzisstischen Art Ihren Sohn auch lieben
       
      Das Genie in Ihrem Sohn verwandelt Ihr Leben
      Der soziale Aufstieg ist das was Sie anstreben
      Aufgrund seiner Karriere die Eltern renommieren
      Mit Ihn sie sich aufwerten Ihr Image aufpolieren
       
      Er wird sich von den selbstherrlichen Eltern befreien
      will sie nicht verlieren doch die Besuche reduzieren
      Sein Herz seine Seele zieren feurig brennende Narben
      Seine Frau späterhin kann was geschehen nur ahnen
       
      Er schließt sich im selbstgeschaffenen Elfenbeinturm ein
      Seine Frau ist dadurch verunsichert fühlt sich allein
      mit Ihrem Seelenschmerz von schlaflosen Nächten
      Still leuchtendes Rot der Liebe wird er sich Ihr öffnen?
       
      Josina
       
       
      Das Leben gibt Dir die Noten vor, das Komponieren liegt bei Dir
        • Traurig
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      • 3 Antworten
    • Flieg zu den Sternen, kleine Seele,
      sag dem Sandmann leis "Hallo",
      schenk dem Mann im Mond ein Blümchen,
      flieg zu den Sternen, leicht und froh.
       
      Tanz zwischen Sternen, kleine Seele,
      der Bärenhüter schützt auch dich,
      Drache und Einhorn spielen mit dir,
      tanz zwischen Sternen für mich.
       
      Schlaf bei den Sternen, kleine Seele,
      werde selbst zu einem kleinen Licht,
      die Liebe ist endlos in unseren Herzen,
      schlaf bei den Sternen und fürchte dich nicht.
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    • In der Küche brachten Fliegen
      jäh mein Wohlsein zum Erliegen,
      ich ertrug sie nicht mehr länger,
      suchte nach dem Fliegenfänger.
       
      Diesen fand ich und nahm auch
      eine Leiter zum Gebrauch,
      denn ich musste zu dem Zwecke
      oben an die Zimmerdecke.
       
      Ausgerüstet stieg ich heiter
      auf die Sprossen meiner Leiter,
      nah der Lampe war der Ort
      für den Fliegen-Massenmord.
       
      Nun das Leimband ausgepackt,
      doch die Sache war vertrackt,
      denn das kleberige Band
      legte sich um meine Hand.
       
      Das, was Fliegen fangen sollte,
      sich in meinem Haar entrollte,
      wenig später klebte schier
      schon das ganze Band an mir.
       
      Durch die eingeschränkte Sicht
      kam ich aus dem Gleichgewicht,
      dabei stürzte äußerst dumm
      auch noch meine Leiter um.
       
      Und bevor noch ein Insekt
      je mir auf den Leim gegangen,
      lag ich arg dahingestreckt
      selbst in diesem eingefangen.
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    • Auf meinen Wegen durch die weite Flur
      war sie mir trautes Bild in der Natur,
      so edel und grazil im Himmelsblau.
      Am Wegesrand als stolze Augenweide
      gab sie mir eine stille Freude
      zur Sommerzeit und auch im Wintergrau.
       
      Nun seh' ich sie, vom Blitz gespalten,
      gestreckt von mächtigen Gewalten
      im Grase liegend hier vor mir.
      Und ringsherum das bunte Streben
      wird unbekümmert weiter leben,
      nur ich steh' da und trauere mit ihr.
        • Schön
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      • 6 Antworten
    • Meine Brötchen verdiene ich in so einer Art Baumarkt, dort sitze ich seit meine Bandscheiben nicht mehr so wollen an der Kasse
      Die Arbeit macht mir eigentlich Spaß, ich habe mit vielen verschiedenen Menschen zu tun, halte zwischendurch viel smalltalk und mache meine Witzchen
      Den Text hier habe ich übrigens während der Arbeit geschrieben (natürlich als nicht so viel los war
      Vielleicht gefällt er euch ja ...
      Kasse
       
      Guten Morgen,
      Guten Tag, Guten Abend,
      einen schönen Tag noch für Sie !
       
      Das Fließband brummt,
      neue Waren, neue Menschen, neues Geld,
      ja tschüss, aufwiedersehen.
       
      Ohne Moos nix los,
      Münzen, Scheine, Kreditkarten,
      es lebe der Zahlungsverkehr.
       
      Dicke Menschen, dünne Menschen,
      große Menschen, kleine Menschen,
      alte Menschen, junge Menschen, ganz junge Menschen.
       
      Ein ständiger Strom,
      mal tröpfchenweise, mal wie ein reißender Bach,
      dann staut es sich.
       
      Schlangen, Menschenschlangen,
      alle wollen bezahlen, schnell, schnell,
      der nächste bitte.
       
      © uloisius 2017
       
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      • 12 Antworten
    • Beim Zahnarzt saß ein Schmetterling,
      er wartete seit Stunden,
      er hatte sich am Morgen dort
      beim Lüften eingefunden.
       
      Geräusche drangen zu ihm vor
      gar sonderbar und schrill,
      er drückte in die Ecke sich
      ganz unscheinbar und still.
       
      Doch jäh flog seine Deckung auf,
      denn eine große Hand
      nahm das Gefäß aus dem Regal,
      was schützend vor ihm stand.
       
      Er hörte noch, wie jemand sprach,
      nanu, was ist denn das,
      und schon fand sich der Schmetterling
      gefangen unter Glas.
       
      Man trug ihn rasch zum Fenster hin
      und ließ ihn dort hinaus,
      er flüchtete und näherte
      sich nie mehr diesem Haus.
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      • 5 Antworten
    • Es tanzen sieben bunte Schüsseln,
      wenn Viola Kuchen macht.
      Kuchen, der vor Freude lacht,
      Kuchen, der phantastisch schmeckt,
      weil sie heimlich davon schleckt;
      und überall gibts was zu rüsseln.
       
      Butter glänzt am Schüsselrand,
      Kokos schneit aus Kinderhand.
      Lockend fein ziehn Teiggerüche,
      mehlumwölkt durch Mutters Küche.
       
      Zauberbesen rührt sodann
      Gugelhupf mit Marzipan,
      Schwuppdich in den Ofen rein -
      bestimmt wird er jetzt fertig sein.
       
      „Schon sausen wir in Papas Wagen,
      ich, geschniegelt bis zum Kragen,
      auf dem Schoß den feinen Kuchen,
      um die Oma zu besuchen.“
       
      Sie wohnt in einem gelben Haus
      mit blauem Vogel, der ist stumm;
      nirgends liegt mein Spielzeug rum,
      alle Schübe sind geschlossen.
      Jetzt wird Kaffee eingegossen -
      und Oma strahlt wie Nikolaus.
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    • Furios und magisch zugleich
      Entfesselten wir neue Mächte
      Unterwerfen werden wir uns nie wieder
      Entdeckungen prägten jede Zeit
      Richten werden wir, in vollkommener Göttlichkeit
       
      Wo immer wir auch sind und was immer uns bewegt
      Am Schluss ist es unsere Umwelt, die uns prägt
      Sonnenschein oder bittere Eiszeit
      Strände voll Öl verwaschen die Reinheit
      Es schenkt uns das Leben, welches wir nicht ehren
      Reich sind wir geboren, doch arm werden wir sterben
       
      Leicht sind wir, in deinem Angesicht
      Unbeschwert, in deinem Licht
      Für immer Frei, liegen wir in Ketten
      Tief im Geiste, doch nicht zu retten
       
      Entwendet haben wir, für immer verloren
      Reichtümer des Lebens, nie neu geboren
      Die Gier, die Macht, der Zorn, der Neid
      Entwendet haben wir, Die Weisheit vergangener Zeit
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    • Sag mir, waren wir je Erdgebunden?
      Wir waren die Träumer, wir schienen zeitlos
      Wir wurden von nichts außer unserem eigenen Verstand verschlungen
      Kein irdischer Feind schien zu mächtig
      Die Fesseln abgelegt, die Bastille gestürmt
      Die Krone entwendet, das stillgestandene verändert
      Wir wüteten
      Der Kopf gefüllt mit Leichtsinn
      Pulsierende Adern
      Die Füße
      Sie bewegten sich perfekt zu jedem Rhythmus
      Die Hände
      Sie schienen magisch im Mondlicht
      Doch eine Frage rotiert immer wieder in meinem Kopf
      Sag mir, warum haben wir uns nie gefunden?
        • wow...
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      • 2 Antworten
    • Schwarz trifft mich
      Dein Pfeil
      Unter die Haut
      Ins Herz
       
      Deine Worte
      Fliegen davon
      Wie Zugvögel
      In den Süden
       
      Lässt mich
      Im Eis zurück
      Ein frierendes Kätzchen
       
      Im Schnee vergraben
      Zu Eis erstarrt
      Warte ich, dass
      Der Himmel sich mir öffnet
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