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    1. zecke
      zecke
      (36 Jahre alt)
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    1. AlexPee
      AlexPee
      (40 Jahre alt)
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    • Hallo Ostseemoewe!   Das liest sich wirklich rund meinem Empfinden nach.   In der Darstellung fühle ich mich hier und da durch die Zeichensetzung eher verwirrt denn geführt; aber das ist Kleinkram. Das "Krächsen" statt des gewöhnlichen / richtigen "Krächzen" war Absicht, nehme ich an?! Die "Staatgeschäfte" sind auch mir aufgefallen, weil sie eine Erwartung wecken, sozusagen eine Erklärung ankündigen; die dann aber nicht erfolgt. Bei "verpasst den Sturm ..." leuchtet mir die Gegenwartsform nicht recht ein?!   Eins vielleicht zum Vers:   Die Nebelschwaden fallen, steigen, fliehen, mit ihnen wilde Gänse südwärts ziehen.   Das sind sehr eintönige, und eigentlich auch keine iambischen Verse mehr: Durch die fünf trochäischen Wörter wirken sie wie fünfhebige Trochäen mit Auftakt,   (x) X x, X x, X x, X x, X x.   Natürlich bringt das keinen Text in wirkliche Schwierigkeiten, aber ich denke schon, es lohnt, die Anzahl solcher Verse so klein wie möglich zu halten und vielleicht auch nicht unbedingt mehrere unmittelbar aufeinander folgen zu lassen, weil das den Eindruck ja notwendigerweise verstärkt. Als Vergleich:   Ins Spiel der Farben mischen kalt sich Winde, ein Frösteln, kahl gefegt sind Wein und Linde. Ein Hauch von Winter liegt in dieser Weile, bedeckt die Landschaft - nichts ist mehr in Eile.   Da hast du vier abwechslungsreiche, als iambisch erfahrbare Verse gestaltet, die zu lesen wie zu hören den Leser aufmerksam folgen lässt; wirklich gelungen!   Gruß,   Ferdi        
    • .               Am Fenster steht Frau Flaum schon viele Stunden, Geduldig schaut sie in die stille Welt: Aus ihrem Blick ist jedes Ich verschwunden.   Der Nebel zieht herbei vom nahen Feld, Um sacht durchs leere Auge einzuschweben Und aufzulösen, worauf er auch fällt.   Begierden, Ängste, Zögern oder Streben, Zu Schemen werden sie und Schattenlicht. Doch ruht ein Lachen tief in jedem Leben:   Befreit nun steigt es, spürt den Nebel nicht, Verbreitet sich und füllt das ganze Wesen, Wird Körper, wird ein strahlendes Gesicht,   Und schallend lacht Frau Flaum und ist genesen Vom Trübsinn, den der graue Herbst gebiert; Setzt Wasser auf, macht Tee und schwingt den Besen   Und weiß, dass jemand Liebes kommen wird.               .
    • Hallo!   Vielen Dank, dass ihr vorbeigeschaut habt, Carlos und Ostseemoewe – es freut mich, dass euch dieses Textlein gefallen hat.   Gruß,   Ferdi
    • Werter @Waldjunge,   Liebende trennt auch der Tod nicht wirklich. Oft halten Menschen noch Zwiesprache mit dem Verstorbenen und man glaubt noch seine Aura im Raum zu spüren. Letztlich erklärt sich solches Verhalten durch den großen Verlustschmerz.    Wunderbare Zeilen deinerseits, sehr gefühlvoll.    LG HERBERT 
    • Aus den Wolken bricht Mit omnipräsenter Gewalt und Macht Das Gotteslicht Sein greller Blick der wie Feuer brennt  Dem Nichts auf Erden entkommt Beleuchtet sind die Taten In der Ungnade seiner Grelligkeit So schamlos sichtbar erhellt Durch die Schlitze in den Jalousienen Durch den Türspalt am Boden Kriecht es hinein um aufzudecken Und sich durch die fahlen Häute zu beißen Mit Gewissheit das man es sieht!   Und ich stehe da und lächle  Begrüße Schuld beladen und Sünden trunken An einem sonnigen Morgen Freudig auf so viel frivoles den neuen Tag   🌞
    • Hallo @Dali Lama ich bedanke mich für dein Lob und die umfangreiche Kritik.  Sehr beeindruckend deine Arbeit. Ich hoffe, du verstehst, deine umfangreichen Fragen und kritischen Anmerkungen kann ich nicht und will ich nicht aus dem Ärmel schütteln. Ich werde es mir aber alles in Ruhe anschauen und dir eine Antwort schicken.  Lieben Dank für die große Mühe  Ilona
    • @Perry In jedem Ende liegt auch ein Anfang lieber Perry. Natürlich werde ich ihn vermissen meinen Zaubergarten aber entlang der Donau zu spazieren all die gepflegten Grünanlagen zu genießen, auch da kann man schön fotografieren denke ich und noch dazu ganz ohne anstrengende Gartenarbeit 😉 Ich werde mir sogar erlauben, in meinem neuen zuhause ein eigenes Zimmer ganz für meine Dichterei und dem Vertonen entsprechend zu adaptieren, darauf freue ich mich ganz besonders! @WF Heiko ThieleIch danke dir lieber Heiko, ich denke bis Ende Oktober sollte alles über die Bühne gegangen sein und bin guter Dinge!
    • II – Der Fortgebliebene Da war ein schwarzer Schlund, der Leere spie, und finst’re Tropfen rannen in die Ecken. Auf einer Linie spieltest du Verstecken und hinter dieser suchte er dich nie. Als dann die ganze Leere draußen war, da ist der schwarze Schlund von selbst verschwunden. Du hattest nur noch eine Spur gefunden: Er ging, du folgtest, doch du kamst nie nah. Und weit weg hörtest du ihn Leere speien. Doch mit der Zeit war sie dir Stille nur und aufs Verstecken konntest du verzichten. Du konntest dich vom schwarzen Schlund befreien. Und so wie er verblasste bald die Spur. Sie bog sich unter eigenen Gewichten.     Dali Lama | August 2022 Bild generiert mit künstlicher Intelligenz von Dream by WOMBO
    • Lieber Herbert,   den Inhalt Deines Satzes "Der Mensch ist archetypisch gestrickt, der Stärkere hat immer das Sagen und der Gütige ist williges Opfer." sehe ich anders. Ich frage mich: Ist der Stärkere aufgrund seiner Geistes- oder Seelenkraft oder nur aufgrund seiner körperlichen Kraft und dem Besitz von Waffen wirklich der Überlegene?   Was wäre der Starke ohne den Schwachen, der Höhere ohne den Niederen? Schwäche kann auch Stärke beinhalten. Ein aktuelles Beispiel: Der Widerstand iranischer Frauen gegen ein Unterdrückerregime. Ein historisches: Mahathma Gandhis Widerstand gegen die britische Kolonialmacht.   Mit Deiner Charakterisierung der allgemeinen Lage "Die Zeiten sind rau geworden und die Umgangsformen auch..." stimme ich überein. Die Anzeichen dafür sind mittlerweile überall sichtbar wie fühlbar  - für jeden Einzelnen.   Lieben Gruß Carolus     Guten Abend, Tobuma,   ein herzliches Dankeschön für "Ein wirklich beeindruckendes Gedicht!".   Was Du schreibst über das Internet, dass es gewissen Leuten "ohne rechtliche Konsequenzen" erlaubt, die sonst verborgene dunkle Seite ihres Wesens hervorzukehren, überzeugt. Offenbar liefen solche Prozesse früher im gesellschaftlichen Untergrund mit den entsprechenden Folgen ab.   Auch die allzu raschen Veränderungen in der Moderne laufen im Weltmaßstab ab. Viele fühlen sich mit Recht überfordert und kehren den Spieß um, leugnen die Veränderungen, unterschieben ihnen unhaltbare, krause Ursachen. Der Glaube, die fortschreitende Technik könne unsere gewaltigen Probleme lösen, ist ohne eine grundsätzliche Änderung unserer Denk- und Verhaltensweisen eine absolute Illusion.   Ich denke, ein Mensch kann die Verantwortung für einer Reihe von Mitmenschen überschauen und übernehmen. Vielleicht zwei,drei Dutzend. Je mehr es werden, desto mehr nimmt das Verantwortungsbewusstsein ab.   Herzlichen Dank für Deine zum Nachdenken anregende Stellungnahme.   Lieben Gruß Carolus       Liebe Ilona,   ich verstehe Deinen Zwiespalt, wenn Du betonst  "Immer war ich eine Pazifistin und immer war meine feste Überzeugung, Waffen und Militär werden weder einen Krieg verhindern, ihn verkürzen oder Leid verhindern. Auch ich habe eine Wandlung in mir selbst erfahren… Unter dem Eindruck des Volksaufstandes in der DDR und der Niederschlagung durch die Rote Armee, dem Kampf der polnischen Bevölkerung gegen die sowjetische Besatzungsmacht, dem Prager Frühling und dessen brutales Ende entschloss ich nach meiner Zeit bei der Christlichen Seefahrt zur Marine zu gehen, weil ich damals und heute wieder (!) nach langen Jahren in der Friedensbewegung zu der Einsicht gekommen bin: "Wenn du Frieden haben willst, rüste für den Krieg." wie es die Römer formulierten.   Was hat sich seitdem auf Seiten des Homo sapiens geändert? Ich meine, wenn er sein grundsätzliches Verhalten nicht substantiell ändert, ist sein Fortbestehen auf Grund der gewaltigen globalen Probleme infrage gestellt.   Dennoch, genieße jeden Atemzug eines schönen Herbstes! Das wünscht Dir von Herzen Carolus        
    • Lieber @Carolus Ich danke dir ganz lieb für deine liebe Kritik.  Liebe Grüße Ilona 
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