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Zur Abstimmung, für die Feder des Monats #5, kommst du den folgenden Link <<ABSTIMMUNG #5>>
Die eingesendeten Werke findest du hier

Stimmenvergabe - Jedes Mitglied darf ab sofort 3 Stimmen vergeben, aber nicht für sich selber abstimmen

Abstimmungszeitraum - Die Stimmengabe erfolgt zwischen dem 24.05.2020 20:30 Uhr - 31.05.2020 20:00 Uhr
Abstimmen darf jeder, auch wenn kein Werk für den Wettbewerb eingereicht wurde. 
Die Auswertung der Ergebnisse findet direkt im Anschluss automatisch statt.

Der Autor / die Autorin mit den meisten Stimmen gewinnt den Monatswettbewerb.

  • Empfehlungen

    • Seelenschmerz
      Du vermisst IHN
      vermisst auch er Dich
      Du siehst  IHN
      sieht auch er Dich
      Du verstehst IHN
      versteht auch er Dich
      Nein? 
      Dann befreie Dich von IHN!
      Sei traurig und weine
      doch sei gut zu Dir
      So kann sich die Flamme der
                  LIEBE
      bald neu entzünden
      Josina
       
      Das Leben gibt Dir die Noten vor, das Komponieren liegt bei Dir @Josina
       
        • Schön
        • in Love
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      • 6 Antworten
    • Wenn du
      wieder mal von Abschied sprichst
      von Zweifeln gequält
      ob es so richtig sei

      wenn du nicht weiter weißt
      das Leben dich durchrüttelt
      ohne Gnade

      wenn du auf Erlösung hoffst
      die es nie geben wird
      nicht in diesem Leben

      wenn dich dein Gewissen plagt
      dir auch des Nachts keine Ruhe gönnt
      und Träume deine Speise sind

      wenn dich das Leben hungrig
      zurück lässt wenn ich gehe
      weil auch ich keine Lösung erkenne

      wenn es aber so sein wird
      dann denke daran
      ich gehe niemals so ganz

      etwas bleibt
       
       

      16.Juli 2004
        • Schön
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      • 9 Antworten
    • Die Kreidezeichnung wurde vom letzten Regen
      aus deinem Herz gespült
      dann kam der Frost zog Risse in grauen Stein
      kalkweiß glänzte die Spur
      und Zeit legte schwarze Schlieren darüber wie
      vergesslich ist der Frühling
      überblühte dein kreidenes Leben mit Hoffnung
      die nie für dich bestimmt war
       
      nur Raum genug für zwei Dimensionen und
      das Bunt der Hände war Grau
      wie Schatten die deine Farben gierig verschlingen
      brannte die Junisonne darauf
      verglühte die Steine in den Rissen schmolz
      dein farbloses Herz dahin
      die Kreidebilder waren nie wieder gesehen
      nur Blinde kamen daher
       
      sie tanzten an den trostlosen Wänden deiner
      lebhaften Kinderfantasie
      die Erinnerung schwor Linien und Kreise hinauf
      malte ferne Orte ins Schwarz
      bis die Welten kleiner wurden sich verschlossen
      fremd wie die malende Hand
      wie engültig ist der Herbst im Verschlingen
      warf Blüten und Träume fort
       
      die Jahre verblichen im kalten Januarmond
      was blieb tief in dir
      erwachte an einem Tag im Land der Berge
      elf Jahre danach wie
      klar war die Sicht als Lügen verschwanden
      die Spur auf grauem Stein
      führte hinaus in Welten fern der Ideen in
      Kreideträumen lag dein Wort
       
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        • Traurig
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      • 13 Antworten
    • Im Schatten der Olivenbäume

      Wo Verlockung reift,
      Tragen die Äste dicke Feigen schwer
      Süß duftet dein Haar
      Wie die Nektarträne einer Blüte
      Könnt ich ewig schwelgen hier
      Mit dem Duft der Träume hält
      Und so entkommen meinem Schicksal
      Wo eine müde Sonne vom Himmel fällt
      Dort wo du gibst mir Sinn
      Und nimmst mir den Verstand
      Von Liebe blind getragen
      Ein Versprechen uns zu binden
      Im Schatten der Olivenbäume
      Einer schwülen Sommernacht
      Der Morgen graut nüchtern
      Die Zeit will nicht stehen
      Der Moment ist schon geschehen
      Lieben kurz und vergänglich
      Ein Abschied ohne Wiedersehen
      Mein letztes Wort
      Mein letzter Blick
      Und nie mehr kehre ich zurück
        • Schön
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      • 11 Antworten
    • Meine Kindheit; ein Echo –
      als ich die Bucheckern knackte
      war es zu hören.

       
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      • 1 Antwort
    • In deinem Bauch ein Wunder wuchs,
      ein kleines Bündel Liebe,
      aus tausend Träumen Hoffnung trugs,
      die Früchte deiner Triebe.
       
      Du lebtest jeden Augenblick,
      in dir erblühte Leben,
      erwartungsvoll auf dieses Glück,
      wirst du ihm deines geben.
       
      Denn aus dem Schoße holten sie,
      dein Kindlein, ungeschoren,
      doch dass es sich ins Leben schrie,
      drang nicht zu deinen Ohren.
       
        • Schön
        • wow...
        • Traurig
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      • 15 Antworten
    • Ich mag nicht,
      Leute die immer meckern,
      mich mit Schokoeis  bekleckern,
      kalten Wind der  ins Gesicht mir weht
      und ein  Schmerz der nicht vergeht.
       
      Ich mag nicht,
      Eltern, die Kinder schlagen,
      Nachbarn die sich nicht vertragen,
      Menschen, die immer alles besser wissen
      und das Leben sehen - so verbissen.
       
      Ich mag nicht,
      die Raser auf der Autobahn
      ständig durch Baustellen fahr'n,
      große Hitze und dann diese Schwüle
      und der nie zeigt - seine Gefühle.
       
      Ich mag nicht,
      Hass und Kälte spüren -
      meine Träume irgendwann verlieren ...
        • Schön
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      • 3 Antworten
    • Ich hab meine Jugend
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      verreckte fast im Suff
      doch alles hat einmal ein Ende
      irgendwann entkam ich diesem Muff

      So stieg ich in das Hamsterrad
      und rannte einfach los
      bis mir die Beine schmerzten
      ging ich mehrfach über Los

      Heut nenne ich mich Vater
      und auch Ehemann
      erinnere mich nur noch selten an die Zeiten
      und wie das alles begann

       
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      • 7 Antworten
    • Freiheit, die du meine bange Seele rührst ,
      wüsst ich, dass du meines Herzens Schläge spürst,
      so könnte ich dich ganz und gar entbehren.
      Ja, hätt ich alle Freiheit dann verloren,
      und wär in tiefster Sklaverei geboren,
      du würdest als dein Kind mich doch ernähren.
       
      So machst du alle die von dir gegessen reich
      machst ebenbürtig deine Kinder dir und gleich
      und gibst dich selber hin und ungeteilt.
      Nur wer dich unumschränkt genießt,
      wer duldet, dass du dich in ihn ergießt,
      der wird durch dich geadelt und geheilt.
       
      Denn du vermagst dich ohne Reue aufzugeben
      Und wäre ich vereint mit dir in solchem Streben,
      so wär ich ganz - und wär ein Teil von dir.
      Dann kann mir niemand nehmen was ich bin,
      nur was ich nicht bin, das geht wohl dahin
      Und bliebe es, wärs doch kein Teil von mir.
       
      Elmar - Oktober 2019
        • wow...
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      • 13 Antworten
    • Du fragtest mich, ob ich dich meinte,
      als ich von jenen Träumen sprach.
      Da schwieg ich aufs Papier und weinte,
      weil durch den Traum die Wahrheit brach.
        • wow...
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    • Lichtblick

      Buchenblätter schaukeln leise
      eine Meise und die Träume,
      die ich spinne unter reinem,
      tiefen Blau. Sonnenstrahlen

      wischen heute Seelenstaub.
      Ja. Ich schlage Purzelbäume
      durch das Heu der Sommerwiese
      bis ein Bündel schwere Wolken

      sich ins lichte Fühlen schiebt.
      Dort beginnt das Grau zu mahlen
      und der sonnenhelle Mut
      sinkt in wohlvertrautes Dunkel,

      lüftet artig seinen Hut;
      schaukelt leise eine Meise
      und die Träume, die ich spinne
      unter reinem, tiefen Blau.

       
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    • Blütenfestival
      Mit tsching und bumm und stolzem Gang
      beginnt das bunte Defilee,
      im gleichen Schritt bei Sing und Sang
      versucht die Glockenblumenfee,
      gleich hinter Ritter Tulipan:
      "Vergiss mein nicht, du schöner Mann"
      ihm leis ins Ohr zu sagen.
       
      Floras Kinder wollen heute
      ihre Königin begrüßen.
      Unter Schlüsselblumgeläute,
      Frauenschuhe an den Füßen,
      trippeln Veilchen und Mimosen,
      schreiten vornehm eitle Rosen
      hin zu ihrem Lilienthron.
       
      "Kommt herbei, ihr Hyazinthen,
      her zu mir, ihr Anemonen!
      Frohe Botschaft will ich künden,
      treue Dienste fürstlich lohnen.
      Gladiolen, Küchenschellen,
      nehmt die Nelkenbartgesellen,
      tanzt und trinkt bis morgen früh!"
       
      Und unter den blühenden Linden
      wird jeder sein Liebchen bald finden.
      Kastanien entzünden behände die Kerzen,
      Narzissus beginnt mit dem Klatschmohn zu herzen,
      dort hinter den Büschen vernimmt man ein Munkeln,
      da knutschen im Dunkeln vergnügt die Ranunkeln, -
      die Nacht ist so lau und der Morgen ist weit.
       
      Champagnerbefeuert befummeln die Veilchen
      die Teilchen der Nelken und nach einem Weilchen
      da lispelts so lieblich in traulicher Runde:
      “Mimöschen ist Opfer vom türkischen Bunde."
      Dem Busen der Iris wirds Blüschen zu eng,
      die schwellenden Knospen verkünden mit PENG!:
      Der Lenz, der ersehnte, ist da.
       
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      • 8 Antworten
    • Heute habe ich beschlossen,
      mich so richtig zu besaufen.
      Doch bevor ich es genossen,
      musste ich den Schluck erst kaufen.
      Pure Lust und Laune
      spürt ich und den Drang,
      und mit Glücksgeraune
      kam ich schnell in Gang.
       
      Schlürfe, schlürfe
      manche Schlucke,
      dass die Spucke
      zäher fließe
      und mit einem jähen Drucke
      in die Kehle sich ergieße.
       
      Und nun mach, du Teufelswasser!
      Gib es meiner müden Seele.
      Sei ein wahrer Tausendsassa.
      Höre, was ich dir befehle!
      Auf zwei Beinen schwankend,
      duselig im Kopf,
      miese Plörre tankend.
      Ach, ich armer Tropf.
       
      Schlürfe, schlürfe
      manche Schlucke,
      dass die Spucke
      zäher fließe
      und mit einem jähen Drucke
      in die Kehle sich ergieße.
       
      Laufe weg vor den Gefühlen,
      träume mich in Niemandsland.
      Muss die Angst doch runterspülen,
      raubt sie mir sonst den Verstand.
       
      Tausende von Malen,
      hab ich mich befüllt,
      unter manchen Qualen,
      meinen Frust gekillt.
       
      Höre! Höre!
      Ich will leben
      und will geben
      angemessen!
      Bitte hilf mir und ich schwöre,
      dass ich nie mehr sauf stattdessen.
       
      Glaube mir, ich mach ein Ende,
      will fortan nur noch genießen.
      Meines Lebens, Glückes Wende
      mit dem Zaubertrank begießen.
      Viele kleine Schlucke
      schlürfe ich hinein.
      Meine zähe Spucke,
      soll verteufelt sein.
       
      Nein, nicht länger
      will ich saufen,
      überlaufen.
      Das ist böse!
      Darum wird mir auch nicht bänger!
      Weil ich mich davon erlöse.
       
      Wart nur ab, du Teufelswasser,
      denn ich werde dich ertränken
      und mit dir den Tausendsassa.
      Niemals mehr wirst du mich kränken!
       
      Deine miese Plörre,
      die ich gar nicht will,
      macht mich nicht mehr irre,
      hab verbannt den Drill!
      Kann am Ende
      es nicht lassen,
      es zu hassen
      und zu tragen.
      Will die Flaschen nun behende,
      mit den Händen stumm zerschlagen.
       
      Seht was ich geschaffen habe,
      all die Trümmer meiner Seele
      ruhn als Scherben: Staub zu Grabe,
      weil ich es mir selbst befehle.
       
      Niemals mehr besoffen!
      Alles ist entzwei.
      Nein! Es ist kein Hoffen.
      Ich bin endlich frei.
       
      Siehe! Siehe!
      Meine Seele
      ich befehle
      dir zu leben
      ohne Wenn und ohne Wehe
      und dich niemals aufzugeben!
       
      Für den Falle eines Falles,
      muss ich neuen Willen tanken.
      Saufen ist weißgott nicht alles,
      weise ich mich in die Schranken!
      Nein, ich bin kein Meister,
      doch ich fühl mich groß.
      Meine Lebensgeister,
      werd ich nie mehr los.
       
      Ich will leben,
      jetzt und heute,
      liebe Leute.
      Vorwärtsdenken!
      Alles will ich dafür geben,
      mir ein neues Leben schenken.
        • wow...
        • Danke
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      • 15 Antworten
    • wie soll ich dir genügen?
      ich bin ein schilf im wind
      das will sich dahin biegen
      wo deine hände sind
       
      ach, wärst du eine welle
      die meinen halm umspült
      ach, wärst du nur zur stelle
      wenn mich der nachtwind kühlt
       
      doch muss ich mich wohl fügen
      dem gnadenlosen wind
      und fern von dir mich wiegen
      so fern, wie träume sind
        • Schön
        • wow...
        • in Love
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    • Mondfall
      Wenn einst der alte Mond hernieder fällt
      Auf unsere ach so schöne heile Welt
      Er alles unter sich erschlägt
      Mutter Erde sein Gewicht nicht trägt
      Sich fortan nicht mehr weiter dreht
      Nun für immer stille steht
      So dass auch die Sonne nicht mehr weiter rennt
      Ein schwarzes Loch in die arme Erde brennt
      Unter ihren heißen Strahlen alles verglüht
      Und nie wieder etwas auf der Erde blüht
      Im weiten Universum bemerkt man es nicht
      Denn die Erde ist nur ein kleines Licht
      Wer sollte also um den Planeten trauern
      Lebten dort unten doch nur dumpfe Bauern
      Sollte es Götter geben im weiten All
      So mieden sie die Erde auf jeden Fall
      Die Erde war jung und nicht lang gewesen
      Für die Götter bedeutete sie doch nur Spesen
      Es ist nicht schade drum, man wird sich eine Neue kaufen
      Es gibt genug in diesem riesen Sternenhaufen
      Dann formen sie eine neue Erde erster Klasse
      Doch diesmal ohne diese Menschenrasse

      Quelle Foto: https://pixabay.com/de/illustrations/klimawandel-globale-erw%C3%A4rmung-umwelt-2254711/
       
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    • Achillesferse
       
      Ich lasse dich rein in meine Welt
      umarme dich mit meinen Blicken
      und mein Atem hüllt dich ein in
      den Kokon der Begehrlichkeit
      der gespeist wird von dem Feuer meiner Worte
      die ungesagt du dennoch verstehst und du
      den Sinnen erliegst im Tanz der Trunkenheit
      der umspielt ist mit dem sündigen Band
      das die dürstende Flut des Rausches bindet
      Verrate mich nicht, enthemmte Gewogenheit
      gib nicht preis das Geheimnis meiner große Schwäche
       
      – mein Herz, das so verwundbar ist –
       
      © Sternwanderer
       
        • Schön
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    • ich weiß nicht, was soll es bedeuten
      dass ich so traurig bin
      ich finde im abendläuten
      der glocken nur widersinn
       
      da ruft nur mein herz nach dem deinen
      und darf doch nicht bei ihm sein
      ich weiß nicht, warum muss ich weinen
      und warum bin ich so allein
        • Schön
        • wow...
        • Traurig
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    • Scheint des Nachts der Mond sehr hell,
      pocht mein Herz ganz wild und schnell,
      träum ich, Liebster nur von Dir,
      wärst Du doch jetzt hier bei mir,
      dann könnten wir, es wär so schön,
      gemeinsam uns den Mond ansehen.
       
      Zärtlich in den Armen liegend,
      wohlig aneinander schmiegend,
      Liebe machend, leise lachend,
      weilen wir die ganze Nacht,
      bis der neue Tag erfwacht.
       
      Heulend grab ich mich ins Kissen,
      manches hab ich schon zerschlissen,
      schaue nochmal rauf zum Mond,
      frage ihn, ob all das lohnt
      und Wirklichkeit, sie fängt mich ein,
      mit jeder Nacht im Mondenschein.
       
      Schmerzerfüllt das Kissen knetend,
      abermals zum Himmel betend,
      sinnlos mit den Tränen ringend,
      schlafe ich nun friedlich ein,
      träum von dir mein Sonnenschein.
       
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    • Ich lasse dich von Liebe sprechen,
      um Überwindung anzuzeigen.
      Du siehst mich in die Worte lächeln
      und überhörst zum Glück mein Schweigen.
        • wow...
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      • 2 Antworten
    • Eines Tages 
      glühen
      der Träume  Hoffnungsfunken wieder
       
      und das Sonnengold
      des Himmels
      perlt
      ans Fenster
      deiner Seele
       
      eines Tages
      zerreisst
      das dunkle Netz
      der Traurigkeit
      und des Windes Feueratem 
      lässt dir
      Weizen und Klatschmohn blühen
       
      Singen wird der Sommerwein
      glühend
      in deinen Adern
      in in Regenbogenfarben
      wird dein Licht
      der Seele strahlen  
       
        • Schön
        • wow...
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      Warum es schwer ist eine Frau zu sein -

       

       

      Es ist ein Morgen wie jeder andere auch. Nur, ich habe mich entschlossen meine Burg zu verlassen. Mich von meinem schönen Hügel, auf dem ich throne, hinfort zu bewegen um ins nächste Dorf zum einkaufen zu reisen. Bäää, ich hasse einkaufen!

      Nun gut, um am Leben zu bleiben ist es von Nöten. Also Gedanken sammeln, Einkaufsliste schreiben, Portomonaie überprüfen und dann könnte ich los.

      Apropos Einkaufsliste, eigentlich überflüssig - ich lasse sie sowieso liegen. Aber ich hab sie geschrieben, was soll‘s.

      Doch ein wenig werde ich noch warten müssen. Der Morgenkaffee ist noch nicht so lange her und die Kanne Kaffee fordert ihren Tribut. Laufend muss ich pullern.

      Das hat was für sich, hält die Beine und den Po stramm, Denn ich muss 15 schmale Stufen einer alten steilen, 100 Jahre alten Treppe hochklettern und das zumeist im Galopp. Wie fast alle Frauen warte auch ich bis zuletzt und gehe erst kurz vorm Wasser ausschwitzen zur Toilette, entsprechend rennen muss ich, die besagte 100Jahre alte Treppe hinauf, mit den schmalen steilen Stufen, auf die meine Füße so grade passen.

       

      Derweil mach ich mir schon mal Gedanken um die Klamotten, die ich zum Einkaufen tragen möchte. Die Zeit bis ich mich ausgepullert habe kann ich ja sinnvoll nutzen und möglicherweise schon mal was anprobieren.Entsprechend der Kleidung muss das MakeUp aussehen. Ich kann ja nicht die Augen pink pinseln, wenn ich Beige an habe, wie sieht das denn aus. Beim Nagellack hab ich es deutlich einfacher, ich trag keinen. Das Theater mach ich nicht mit, wenn ein wenig abblättert ist, muss alles wieder neu. Habe ich was anderes an, Nagellack wieder erneuern, neeeee ohne mich. Außerdem hab ich Arbeiterhände, denen steht der Lack sowieso nicht. Ich trag mit Würde und Stolz meine Schwielen zu meinen krummen Fingern, an denen ich wohl schon mal RingSchmuck trage, denn Frau muss ja zeigen was sie hat.

       

      Angezogen bin ich schon mal mit Hose, Blüschen und hab nur noch die Qual der Wahl welche Schuhe ich meinen Füßen zumute.

       

      Die ziehe ich immer unten im Erdgeschoss an, denn ich habe Verbot bekommen oben die HighHeel‘s anzuziehen, von meinen Kindern. Mama könnte mit den Hacken am Teppich hängen bleiben und das Fliegen lernen. Dies ist reiner Eigennutz, denn: Mama wird noch gebraucht!

       

      Das Theater beginnt. Denn grundsätzlich versuche ich die Schuhe mit minimalistisch geöffneten Schnürsenkel anzuziehen, wie immer schimpfe ich vor mich hin weil es nicht geht. Mensch Mädchen, mach doch die Schuhe ganz einfach weiter auf, das muss doch möglich sein.

      Der erste Hacken ist am Fuß. Scheiße, hab aber die falschen SeidenSöckchen an, man sieht diese ein wenig unter dem Hosenbein hervorblitzen und die passen so gar nicht zu Hose und Schuhe.

       

      Treppe wieder hoch, an einem Fuß den StöckelSchuh und am anderen Fuß nichts. So stakse ich die Treppe kopfschüttelnd und vor mich hin schimpfend hoch. Das Ganze ebenso mit den neuen Socken in der Hand wieder runter. Hach, endlich Schuhe an. Jacke an und ab dafür.

       

      Im Auto bemerke noch rechtzeitig, dass ich den Einkaufkorb im Haus gelassen hab. Mist, raus aus dem Auto den Treppenaufgang ( hier sind es 13 Stufen ) zur Haustür hoch und wieder rein.

       

      Durch den Flur und das Esszimmer zum Vorratsraum. Im Esszimmer fällt jedoch mein Blick in Spiegel und was ich an meinem Spiegelbild sehe versetzt mir einen Schreck und lässt meinen Atem stocken - grauenvoll !!!

       

      Beim Anziehen der Hose hab ich nicht bemerkt, dass sich mein Slip unter der Hose abmalt. So etwas geht mal gar nicht, was folgt ahnt ihr gaaanz sicher.

      Da es mittlerweile schon stark auf Mittag zugeht, renne ich die alte steile 100 Jahre alte Treppe mit den 15 schmalen Stufen in HighHeel‘s rauf, fliege förmlich aus den Schuhen und der Hose, entscheide mich nun für ein Schlüpferchen ( Betonung auf … chen ) Hose wieder an, eiligst ein prüfender Blick in den Spiegel. Aufatmen, nun ist‘s perfekt.

       

      Schuhe wieder an und beim Abstieg der Treppe höchste Vorsicht!!!

       

      Jacke wieder an und Lippenstift nachgezogen. Den hatte ich mir im Eifer des SchlüpperWechselGefechts abgeleckt.

       

      Rumms die Wohnungstür zu, noch ein Rummmmms und die Haustür knallt zu.

       

      Treppe runter zum Auto, Autotür kracht auch zu und endlich geht es zum Einkaufen.

       

       

      © Sternwanderer

       

       

       

      Diese kleine Geschichte ist ein Tatsachenbericht der schusseligen Sternwanderer und ist exakt so passiert.

       

      Urheberecht des Titelbilds Sternwanderer

    2. Mauren Morgana John
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      Die Zeit entflieht

      Zeit ist Geld 

      Zeit ist relativ

      Die Pünktlichkeit ist der Dieb der Zeit

      Zeit! Zeit ist verdammt kostbar. Sie ist das einzige, das wir wirklich besitzen und doch ist sie nur geliehen. Sekunde für Sekunde.

      Zeit ist nicht greifbar oder messbar und doch entrinnt sie uns. Moment für Moment.

       

      Ich habe ein paar große Ziele. Die zwei Größten: Eine gute Mutter und Partnerin sein und als Schriftstellerin Geld verdienen.

      Allein dafür könnte ich 24 Stunden am Tag zubringen.

      -Geht aber nicht! Denn ich habe bestimmt noch 100 weitere kleine Ziele. Sport machen zum Beispiel. 

      Oder: die Wohnung putzen, die Wäsche waschen, mein Sozialleben am Laufen halten, meine Hobbys ausüben, mich weiterbilden und all die anderen vielen Dinge, die man selbst und die Gesellschaft von einem erwarten.

      Natürlich könnte das vielleicht sogar funktionieren, wenn man sich so richtig konsequent gibt. Aber nur, wenn man auch ca 7-8 Stunden am Tag schläft und sich gesund ernährt, wofür man selber kochen muss, was mindestens eine halbe Stunde dauert.

       

      Stellen wir eine Rechnung auf:

      Schlafen 8 Stunden

      + Kochen 30 Minuten

      + Essen 30 Minuten (ich esse sehr langsam)

      + täglicher Haushalt 1 Stunde

      + Zeit für mich/meine Hobbies (wichtig für die Psychohygiene) 1 Stunde

      + Duschen 30 Minuten

      + via Telefon und Chat mit Freunden und Verwandten kommunizieren min. 30 Minuten

      und schon ist der halbe Tag weg....

       

       Zumindest theoretisch, aber man hat seine Laster, raucht, kommt ohne 2 Tassen Kaffee in der früh gar nicht in die Gänge, wickelt und füttert im 3 Stunden Takt und muss zwischendrin auch mal auf's Klo. Damit ist dann der komplette Tag weg. 24 Stunden verbraucht für Prioritäten, Notwendigkeiten und Macken.

       

      Es stellt sich also die große Frage über all die Menschen, die so vieles Großes geleistet haben. Die Bekannten, die Erfolgreichen.  All die Erfinder, Schriftsteller und Unternehmer.

      Haben die gestunken, weil sie statt zu duschen arbeiteten? Haben sie in Müllhalden gehaust? Waren sie permanent so zugekokst, dass sie nicht schlafen mussten?

      So gerne ich mir Mark Zuckerberg in seiner verdreckten Ein-Zimmerwohnung vorstelle, wie er Spagetti mit Ketchup mit bloßen Fingern isst, weil er vor lauter arbeiten nicht mehr zum abspülen kommt, so sicher bin ich mir, dass das alles nicht der Fall ist.

      Sei es Begabung oder Übung, aber all diese Leute konnten einfach besser mit Zeit umgehen. Deshalb hatten sie -wenn man so will- mehr davon. 

       

      Wenn ich also von großen Zielen spreche, wünscht mir kein Glück! Wünscht mir Zeit! 

       

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